stoning_islam.jpgDie Vorsitzende des neu gegründeten „Zentralrats der Ex-Muslime“, Mina Ahadi (Foto), hat vor scharia-konformen Verhältnissen in Deutschland gewarnt. In einem Interview mit PI gab die Iranerin den deutschen Politikern und Medien eine große Mitschuld an den derzeitigen Verhältnissen: „Wenn sich hierzulande das Wegsehen vor den Menschenrechtsverletzungen im Namen des Islam fortsetzt wie bisher, wird es in Deutschland nicht nur bei ‚Ehrenmoden‘ wie im Fall Hatun Sürücü bleiben. Ich fürchte, dann wird es demnächst auch die ersten Steinigungen in Deutschland geben.“

PI: Frau Ahadi, welches konkrete Ereignis gab den Ausschlag für die Gründung des Zentralrates der Ex-Muslime?

Ahadi: Die Mohammed-Karikaturen waren der Auslöser für mich zu sagen: So gehts nicht weiter. Ich stand damals in ständigem Kontakt zu Freunden von mir in Ägypten und im Iran, die sich sehr über die damalige vorauseilende Unterwerfung Europas gegenüber der islamischen Welt gewundert haben. Es war einfach unglaublich, wie sich damals die Regierungen – ausgenommen der dänischen – verhalten haben. Es hätte der Stärke gegenüber den islamischen Aufstachlern bedurft, stattdessen entschuldigte man sich und suchte die Fehler bei sich. Dieses „Dhimmi“-Verhalten machte mich sehr nachdenklich und veranlasste mich dazu, etwas dagegen zu unternehmen.

PI: Was hat die deutsche Politik gegenüber den moslemischen Migranten in den vergangenen Jahrzehnten falsch gemacht?

Ahadi: Ganz einfach: Sie hat auf die falschen Stimmen gehört. Das ganze gipfelte dann in der sogenannten Islamkonferenz im Herbst letzten Jahres, die ‚zu einer besseren Integration‘ der hier lebenden Migranten beitragen sollte. Allein der Name „Islam“konferenz ist doch schon ein Skandal. Was ist mit den Migranten, die sich nicht durch die islamischen Verbände vertreten fühlen? Warum wurden extremistische Organisationen wie Milli Görüs eingeladen? Die ganze Islamkonferenz war eine einzige PR-Inszenierung für die islamischen Verbände und hat der Integration mehr geschadet als genutzt.

PI: Es waren aber auch islamkritische Vertreter eingeladen?

Ahadi: Ehrlich gesagt kann ich nicht nachvollziehen, dass Necla Kelek und Seyran Ates der Einladung von Wolfgang Schäuble gefolgt sind. Die beiden dienten doch mehr als Alibi nach außen, wie ‚ausgewogen‘ diese Konferenz doch war. Ich persönlich hätte, wenn ich eingeladen worden wäre, definitiv nicht daran teilgenommen.

PI: Die großen Islam-Verbände in Deutschland wollen sich noch in diesem Jahr zu einem Dachverband zusammen schließen. Würden sie diese Bestrebungen als eine indirekte Reaktion auf die Gründung Ihres Zentralrats der Ex-Muslime werten?

Ahadi: Das kann ich nicht beurteilen. Ich kann mir aber schon vorstellen, dass Leute wie Bekir Alboga von der Ditib das große Medieninteresse an unserem Verein sehr missfallen hat. Plötzlich gibt es in Deutschland eine „dritte Kraft“, deren Stimme gehört wird. Und diese dritte Kraft will keine islamische Insel und keine Parallelgesellschaft in Deutschland errichten – so wie es die Ditib, der Islamrat, der Zentralrat der Muslime etc. faktisch wollen -, sondern setzt sich ein für Themen wie Verletzung der Menschenrechte im Islam, Frauenunterdrückung und Ehrenmorde. Natürlich sind wir denen ein großes Dorn im Auge.

PI: Wie sehen Sie die Rolle der Medien in diesem „Drei-Kräfte-Spiel“?

ahadi_mina.JPG
Mina Ahadi

Ahadi: Bislang haben die deutschen Medien, wenn es ums Thema Integration ging, immer nur den einen Ansprechpartner gehabt. Ich hoffe, dass sich mit der Gründung des ZdE – und die große Resonanz auf unserer Berliner Pressekonferenz stimmt mich zuversichtlich – auch in der viel zu islamfreundlichen Berichterstattung der deutschen Medien etwas ändern wird. Die Medien tragen eine große Verantwortung, wie es in den kommenden Jahren hier in Deutschland weitergeht. Wenn sich hierzulande das Wegsehen vor den Menschenrechtsverletzungen im Namen des Islam so fortsetzt wie bisher, wird es in Deutschland nicht nur bei ‚Ehrenmoden‘ wie im Fall Hatun Sürücü bleiben. Ich fürchte, dann wird es demnächst auch die ersten Steinigungen in Deutschland geben.

PI: Sie selber leben seitdem Sie dem islamischen Glauben abgeschworen haben und den ZdE gegründet haben emminent gefährlich. Wie gehen Sie damit um?

Ahadi: Sagen wir es mal so: Sehr viel schlimmer als damals noch im Iran, als ich mich auch schon politisch engagiert habe, kann es hier eigentlich auch nicht kommen. Ich habe viele Drohbriefe bekommen und lebe seitdem mit Personenschutz. Aber Angst, worauf die ‚andere Seite‘ ja nur spekuliert, wäre jetzt genau das falsche Signal. Manchmal wünsche ich mir, dass die Deutschen auch ihre ‚German Angst‘ ablegen würden – das würde vieles einfacher machen. Islamkritik ist ein Tabubruch und wer jetzt schweigt, macht sich schuldig gegenüber den nachkommenden Generationen.

PI: Mit Ihnen haben sich 30 weitere frühere Muslime vom islamischen Glauben abgewandt. Haben Sie inzwischen weitere Resonanz von Muslimen bzw. Ex-Muslimen erhalten?

Ahadi: Ja, es sind inzwischen 300 Ex-Muslime – etwa gleich viele Männer und Frauen – unserem Zentralrat beigetreten und täglich kommen neue hinzu. Damit hätten wir niemals gerechnet und es stimmt uns alle sehr positiv, dass sich demnächst etwas hierzulande ändern wird.

PI: Sie stehen als Mitglied der Arbeiter kommunistischen Partei Irans politisch links. Fühlen Sie sich von den deutschen Linken (SPD, Grüne, PDS) allein gelassen?

Ahadi: Ja, eindeutig. Die deutsche Linke hat mit ihrer Multikulti-Kuschel-Politik der letzten Jahrzehnte der Integration und den Menschenrechten im Islam einen Bärendienst erwiesen. Es bleibt nur zu hoffen, dass auch diese Politiker irgendwann einmal begreifen werden, welchem Irrglauben sie aufgesessen sind.

PI: Die Integrationsbeauftragte der SPD, Lale Akgün, kritisierte die Neugründung des ZdE. Sie sagte, wenn die Ex-Muslime behaupteten, der Islam sei nicht mit dem Grundgesetz vereinbar, sei das eine unzulässige Verallgemeinerung und heize die „Islamophobie“ an. Was sagen Sie zu dieser Unterstellung?

Ahadi: Dieser Ton ist mir nicht unbekannt. Islamophobie-Vorwürfe sind ein altbekanntes Mittel aus Zeiten des Ayatollah Khomeni, um Leute wie mich, die auf die Verletzung der Menschenrechte im Islam hinweisen, mundtot zu machen. Es stimmt mich äußerst bedenklich, wenn Leute wie Akgün sich solcher Verbal-Injurieren früherer Mullah-Regime bedienen.

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60 KOMMENTARE

  1. Macht alles nichts. Die hiesigen Muslime sind völlig anders. Im Prinzip sind das alles Christen. Sie nennen sich nur anders. Ihr Allah ist so etwas wie der Christengott, ein liebender Gott, kein rachsüchtiger und strafender. Und Jesus ist so eine Art demilitarisierter Mohammed. Das weiss doch jeder. Hätte Jesus damals noch sein Fleischmesser gehabt, hätte er auch den Legionären den Bauch aufgeschlitzt und den römischen Kaiser gestürzt. Nur hatte er sein Messer beim letzten Abendmahl verborgt. Kein Wunder, dass er Friedfertigkeit predigen musste. Wie gesagt, unsere christlichen Muslime, die tun so etwas nicht. Heute.

  2. Ich sehe zwei Möglichkeiten:

    entweder das „Statement“ von 21:10 ist ernst gemeint, dann sollte da auch mal klar was zu gesagt werden oder aber D.N. hab „mal wieder“ das Ironie off vergessen.

    ca

  3. Nuke da Cube zeigt den Vorzeigekonvertierten von diewahrereligion.de. Sieht man sich weitere Videos von ihm an, so stellt man erstmal fest, dass er ziemlich schlechte Vergleiche zieht, und in seinen Video in Anwesenheit von Nichtmuslimen Muslimen demonstrativ beglückwünscht Muslime zu sein, weil alle anderen in der Hölle landen am jüngsten Tag, weil sie den falschen Glauben haben. Als ich damit einen Muslim konfrontierte der mir selbst den Link gab, war das auf einmal keine islamische Aussage und der Herr Vogel war auf einmal doch kein so toller Prediger. Taktik? Kann man wohl annehmen.

  4. Herzlichen Glückwunsch.
    Da ist das PI wieder eine Stufe aufgestiegen. Hoffentlich kommen in Zukunft mehr solche aktuellen Interviews. Das kann der Sache nur nützen. 😉
    Aber leider wird weder der „Zentralrat der Ex-Muslime“ oder andere säkulare Muslime zu Gesprächspartner offizieller Stellen werden. Denn dann müsste der ganze bisherige „Monolog des Da’wa“ und die „Islamkonferenzen“ endlich beendet werden. Und ein neuer „Dialog der Forderungen“ beginnen. Angefangen vom absoluten Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst, Kindergärten, Schulen etc. . Ob man das noch erlebt?

  5. @#1 Nuke da Cube
    Für mich ist Ziegenbart Pierre Vogel und seine Seite ein wahre Fundgrube. Einfach herrlich, wie man seine ins Netz gestellten, visuellen und akustischen Blödheiten ausschlachten kann. Beispiele sind die Tussis, die vom Kopftuch total begeistert sind.
    Gestammeltes Hördrama einer Einzellerin
    Einfach erschütternd!

  6. Mutige Frau! Danke für das Interview mit PI.

    >Die deutsche Linke hat mit ihrer Multikulti-Kuschel-Politik der letzten Jahrzehnte der Integration und den Menschenrechten im Islam einen Bärendienst erwiesen.

    Auf den Punkt gebracht

  7. Hier noch ein EX-MUSLIM: Mark A. Gabriel, Ph.D., Ehemals Professor für Islamische Geschichte an der Al-Azhar Universität, Kairo und Ex-Imam in Gizeh, lebt in USA: „Islam und Terrorismus. Was der Koran wirklich über Christentum, Gewalt und die Ziele des Djihad lehrt“ Resch-Verlag, 2005.
    Äusserst lesenswert! Der Autor ist zum Christentum konvertiert, musste vier Jahre im Untergrund sich bewegen, bis er in die USA auswandern konnte.

  8. Großes Kino – tolles Interview!

    Große, mutige Persönlichkeiten wie Mina Ahadi haben meinen vollen Respekt und Bewunderung.

  9. Hut ab vor dem Zentralrat der Ex-Muslime. Hochsympathische, anständige Menschen. Dieser Verein ist unbedingt unterstützenswert.

  10. Bravo zum Interview.

    Bitte beachtet auch den Kongress des Säkularen Islam
    (ja, das gibt es nicht, aber guckt es euch dennoch an)
    http://www.secularislam.org/blog/SI_Blog.php

    Solche Massnahmen nehmen den Gürüs die Legitimation.

    Den es gibt 5% Muslime in D, und Gürüs &co reden nur für 5% von denen. Also unwichtig und nur gefährlich ,weil gewaltfreundlich.

  11. Das einzige was mir an der Dame nicht gefällt ist die Tatsache, dass sie sich anscheinend durch den Kommunismus die Erlösung aus der Muselhölle erhofft.

  12. @ #20 WEBWRAITH

    wo heutzutage alles Kommunismus draufsteht, muss nicht überall Kommunismus drin sein. Ich wage mal zu behaupten, dass in dem Fall die Benutzung des Wortes „Kommunismus“ ein Relikt aus Schah-Zeiten ist.

  13. #20 webwraith

    Du sprichst mir aus der Seele. Einem Kommunisten kann ich nicht vertrauen.

  14. Das ist ja alles gut und schön, aber bei mir bleibt ein ungutes Gefühl – da braucht man sich nur die Umzüge zum Ersten Mai in Köln anzuschauen. Ich will keine Kommunisten hier oder andere Extremisten, weder deutsche noch ausländische und auch nicht die arbeiterkommunistische Partei Irans. Warum können sie nicht einfach Ex-Muslime sein, ohne Kommunisten zu sein?

    Wie das aussieht, kann man sich auf dieser Seite ansehen:

    http://members.aol.com/albumbilder/mai.htm

  15. @Leserin

    Ist doch gut, wenn iranische Kommunisten oder Linke (was ich eher vermute), gegen den Islam Stellung beziehen, wird das einige von den deutschen Linken zum Nachdenken bringen.

  16. Danke, dass PI jetzt auch eigene Interviews macht. Ein guter redaktioneller Schritt nach vorne. Das Interview ist sehr interessant, hoffentlich wird es auch woanders zitiert.

  17. Nuke da Cube zeigt den Vorzeigekonvertierten von diewahrereligion.de. Sieht man sich weitere Videos von ihm an, so stellt man erstmal fest, dass er ziemlich schlechte Vergleiche zieht, und in seinen Video in Anwesenheit von Nichtmuslimen Muslimen demonstrativ beglückwünscht Muslime zu sein, weil alle anderen in der Hölle landen am jüngsten Tag, weil sie den falschen Glauben haben. Als ich damit einen Muslim konfrontierte der mir selbst den Link gab, war das auf einmal keine islamische Aussage und der Herr Vogel war auf einmal doch kein so toller Prediger. Taktik? Kann man wohl annehmen.

  18. #26 B.Kant
    Die europäische Linke Brut hofiert den Islam weil er der Feind ihres Feindes ist. Sie werden sich wundern. (Ich freue mich auf diesen Tag) Wir sollten uns nicht auf den Pakt mit einem andern Teufel einlassen. Laß sie sich untereinander ausmerzen. Ein Bund mit Kommunisten, wo immer sie auch herkommen – niemals!

  19. Sorry Doppelpost, mein Fehler hatte noch eine alte Seite offen die neu geladen wurde.

    Zum Thema Kommunismus lässt sich von meiner Seite aus sagen, dass man dem nicht so angewidert gegenüber stehen sollte wie es einige hier tun. Wir leben in einer Zeit da verbünden sich rechte und linke Demonstranten gegen die Globalisierung, die alten Regeln gelten nicht mehr. Da sollte man einfach ruhig sein und sich freuen jemand neues an seiner Seite zu haben, denn schlie´lich geht es hier nicht darum, dass die Ex-Muslime die Macht haben wollen.

  20. #35 Goma
    „…schlie´lich geht es hier nicht darum, dass die Ex-Muslime die Macht haben wollen…“
    Ein Ex-Muslim, der auch noch bekennender Kommunist ist – danke. Schlimmer kann es kaum noch kommen. Als Muslim hat er bereits lügen gelernt. Kommt ihm als Kommunist dann zugute.

  21. @bavarian

    Ich bin nicht über alles informiert, was die Ex-Muslime“ angeht, das muß ich zugeben.

    Aber für eines scheint Frau Ahadi ein faible zu haben: Pressefreiheit, Demokratie, Menschenrechte und natürlich Frauenrechte. Da gehe ich mit ihr völlig konform.

  22. #32 B.Kant (06.03.07 23:53)
    CA, biste schon konvertiert? LOL
    Nein, #32 B.Kant
    wenn dann, bin ich eher derjenige der als „letztes“ das Licht ausmacht , weil Ihr alle oder besser gesagt Ihr „fast“ alle schon konvertiert seit.

    Aber diese beiden Videos haben was lehrreiches denk mal an die Überschrift bei CABLOG dazu:

    „islamische Märchenstunde bei youtube

    Achtung gut hinsetzen:

    unter der Überschrift:

    „Muslime gegen Terrorismus “

    finden sich bei you tube, diese beiden Videos:
    Eine Musterschulung in Sachen Takyia und Ablenkung.“

    Und genau darum gehts:

    ca

  23. „Die Arbeiterkommunistische Partei Irans (persisch: ??? ??????? ??????? ?????) ist eine kommunistische iranische Exil-Partei, die in Opposition zur iranischen Regierung steht. Das Bundesamt für Verfassungsschutz ordnet die in Deutschland aktiven Parteigruppen dem Ausländerextremismus zu.“

    Naja, macht ja nix. Erst demonstrieren mit den Antideutschen von der Bahamas-Redaktion und jetzt klüngeln mit iranischen Kommunisten. Vielleicht könnte man unter den Link zu Herrn Grells Buch noch einen Link zur Mao-Bibel anbringen.

  24. Vielleicht noch ein paar Auszüge von der Webseite der Partei:

    „Verurteilen Sie den Krieg der israelischen Regierung und das Massaker an der Bevölkerung Palästinas und des Libanons.“

    oder

    „Nein zur Kriegstreiberei der USA“

    oder

    „Nein zur amerikanischen Kriegshetze!“

    http://www.hekmatist.com/deutsch/index.htm

  25. Da hat HarbiFfm nicht unrecht. „Wie halten Sie’s mit Israel und den USA?“ ist immer eine gute Frage, um etwas über den Charakter einer Person oder Organisation zu lernen. Andererseits könnte ich mir schon vorstellen, daß die iranischen Linken aus der damaligen „Revolution“ gelernt haben. Und solange sie nur im Iran und nicht bei uns den Kommunismus einführen wollen – ein Fortschritt gegenüber islamistischen Fanatikern wär’s sicher …

  26. Tja zum Eintrag #47 die Benehmen sich eben wie auf der Animal Farm diese Terroristentiere wie auch dieser IMAN.

    Och war das jetzt rassistisch ??? Weil ich diesen Iman und seine Handlanger mit wilden Tieren vergleiche ja war es zugegeben denn damit tue ich den wilden Tieren Unrecht, die töten nur dann wenn die Hunger haben, die Musels töten aus Spass am Töten und aus krankhafter Sexualität.

    So viel Spass mit dem neuen Thema:

    ca

  27. Unter der Prämisse, dass wir ein starkes Bündnis gegen den Islam(ismus) benötigen, ist es mir eigentlich wurscht, ob Frau Ahadi politisch links, rechts oder ganz anders ist. In der Auseinandersetzung mit dem Islam ist der gesunde Menschenverstand gefragt, und den haben sich die Ex-Muslime bewahrt.

  28. Finde es ganz gut was Frau Mina Ahadi in dem Interview sagt aber wie steht es denn mit den kommunistischen Menschenrechtsverletzungen in der Vergangenheit und Gegenwart? Dazu hätte mich auch eine Aussage interessiert.

  29. ICH bin froh, dass es mutige Ex-Muslime gibt, die sich dazu bekennen und beitragen, unseren Islambesoffenen Politikern zur Nüchternheit zu verhelfen und zur Rückkehr zur Verteidigung des Grundgesetzes. Allerdings sehe ich die Gefahr, dass Politiker Organisationen nicht ernst nehmen, die nicht ständig beleidigt gegen irgendetwas protestieren, mit Generalverdacht drohen oder Glaubens- und Religionsfreiheit bei Zwangsverheiratung und Ehrenmorden einfordern. Der Hammer Religionsfreiheit fällt ja nun leider bei den Ex-Muslimen weg. Das stärkste Argument gegenüber den Islamverstehern.

  30. OT:
    „Kofferbomber Hamad legt Geständnis ab

    Motiv: Rache für die Mohammed-Karikaturen

    Beirut. Einer der mutmaßlichen „Kofferbomber“ von Köln hat bei der Befragung durch einen Untersuchungsrichter im Libanon gestanden, dass er einen der beiden Sprengstoffkoffer in einem Regionalzug deponiert hat. Das wurde am Montag aus Justizkreisen in Beirut bekannt.

    Als Motiv soll Dschihad Hamad Rache für die Veröffentlichung der dänischen Karikaturen des Propheten Mohammed genannt haben. Er sagte: „Ich wollte niemanden töten, sondern die Leute nur davon abhalten, den Propheten zu verunglimpfen.“ Laut Anklageschrift hatte der junge Libanese zuvor bereits gestanden, die Anschläge zusammen mit dem in Deutschland festgenommenen Youssef El Hadjib geplant zu haben.

    Der Prozess gegen Hamad und drei weitere mutmaßliche Mitverschwörer soll am 11. April im Libanon beginnen. Den Angeklagten droht lebenslange Haft. Die beiden Sprengstoffkoffer waren am 31. Juli 2006 in zwei Regionalzügen platziert worden. Einer der Züge war von Mönchengladbach nach Koblenz unterwegs. Der zweite Zug fuhr von Aachen nach Hamm. Die Bomben waren damals nicht explodiert.

    05.03.2007 dpa “
    http://www.waz.de/waz/waz.onlinesuche.ergebnis.volltext.php?zulieferer=waz&redaktion=redaktion&dateiname=dateiname&kennung=on7wazPOLWelNational39144&catchline=catchline&kategorie=kategorie&rubrik=Welt&region=National&bildid=&searchstring=Kofferbomber&dbserver=1&dbosserver=1&other=

    Das ist ab-so-lut verschärft! Er baut eine Bombe, die niemanden töten sollte. Ganz im Zeichen des Islam: eine Friedensbombe.
    Wenn das mal argumentativ nicht Schule macht. Dementsprechend mutieren alle al Quaida Terroristen, sämtliche mohammedanische Selbstmordattentäter, irakischen Geiselnehmer, Ehrennmörder, Steiniger etc. pp. zu Friedensstiftern.
    Bei der nächsten Vergabe des Nobelpreises sind die unbedingt zu berücksichtigen.

    Kognitiv
    _____________________
    Remember Lepanto 1571

  31. Eine Ex-Moslemische kommunistische Einwandererin ist für die Anti-Islamische Bewegung in Deutschland wirklich Gold wert keine einziges Argument der Gegenseite greift hier weder kann man Fr Ahadi vorwerfen sie sei uninformiert noch kann man ihr vorwerfen sie sei rassistisch ergo muss sich die Gegenseite mit jedem ihrer Argumente objektiv auseinandersetzen da bei Seiten wie PI noch der Vorwurf des Polemischen Rassismus zieht ist die Frau eine echte Unterstützung ob sie Kommunistin ist sollte hier wirklich keine Rolle spielen

    schließlich steht sie mit Gesicht und Namen für die gemeinsame Sache ein was wohl mehr ist als so mancher Kommentator hier tut dafür gebührt ihr Dank und Respekt

    BadKarma

  32. # 52:
    „Das ist ab-so-lut verschärft! Er baut eine Bombe, die niemanden töten sollte. Ganz im Zeichen des Islam: eine Friedensbombe.“

    Irgendwie (auf eine perverse Art und Weise) schon goil 😛 – die Freidensbombe, oder Friedens-MG oder wi wäre es mit dem Friedens-sprengstoff-gürtel? So a lá: „Nein, ich bin kein Selbstmordattentäter, nein, ich nicht – der Gürtel hab ich nur aus modischen Gründen um meinen Laib geschnallt. Falls der Hochgehen sollte, dann nur deshalb , weil Allah mich schnell bei sich im Himmel belohnen will – und falls aus versehen da so ein paar Menschen drauf gehen – nun, das ist nunmal ihr Fatum gewesen, Allah weis wieso das so nötig war – und falls ein paar kufar draufgehen – da kann man nur sagen: selbst schuld – es war nunmal Allahs Wille. ICH will nur einfach Frieden und hab alle lieb- piep-piep.“

    Ist doch einfach nur spitze – darauf kommt einfach kein Schreiber für´s absurde Theater :P.

  33. @ #52 Kognitiv

    ach, wahrscheinlich sollten die Kofferbomben lediglich reziprokes Sodbrennen verursachen, daher auch die Beimischung von Mehl.

  34. Ist doch in Ordnung, wenn Mina Ahadi politisch links steht. Das tun sicher einige hier (ich TEILweise, aber keinesfalls grundsätzlich, und mit dem, was heute als „links“ gilt, hab ich schon mal gar nichts zu tun).

    Würde sich der ZdE vielleicht an der Demo gegen die Islamisierung Europas beteiligen und zur Teilnahme aufrufen? Ich frag ja nur; irgendwie scheint das mit der Demo ja doch eher im Sande zu verlaufen.

  35. @ 52 kognitiv: der Mann wird sich wohl einen RA als Verteidiger genommen haben, der seinem Mandanten schon die „richtigen“ Aussagen eingibt, wenn die Tat nicht abgeleugnet werden kann. Kennst Du einen Mörder der morden wollte? Das sind doch meist Verkettungen ungünstiger Umstände… uswusf.

  36. #54 Zag
    Klar, das steht eigentlich in guter Tradition. Ein Herr Colt nannte eines seiner Erfolgsmodelle auch „Peacemaker“, und das nicht ohne Grund. 😉

    #56 feuervogel
    Dann haben diese Hobbyterroristen nicht nur zwei Blindgänger zusammengeschustert, sondern auch noch das Bullrich-Salz vergessen. Depperte Anfänger.

    #58 rational
    Wenn Du mich tatsächlich fragst, ob ich einen Mörder kenne, der zugab morden zu wollen, muß ich Dir ehrlich antworten, ja, ich kenne einen. Deine Frage ist aber wohl eher von rhetorischer Natur.
    Nunja, wenn man allerdings Deine Anführungen aufgreift, kommen wir zu dem Ergebnis, was ich oben schon anführte. Das wird Schule machen.
    Erbärmlich an diesen Typen ist, daß sie nichtmal zu ihren Taten stehen können. Letztendlich haben sie soviel Rückgrat, wie eine Weinbergschnecke. Vor soviel Courage kann ich nur den imaginären Hut ziehen – chapeau, chapeau …

    Kognitiv
    _____________________
    Remember Lepanto 1571

  37. Reinhard Bütikofer kämpft gegen mittelalterliche, religiös gefärbte Intoleranz! In Afghanistan.

    http://tinyurl.com/3ye4ek

    „Ist die Freiheit der Afghaninnen und Afghanen kein Wert, bei dessen Verteidigung gegen Terror sie Anspruch auf Solidarität haben? Sind Menschenrechte, insbesondere Frauenrechte, nicht verteidigenswert gegen mittelalterliche, religiös gefärbte Intoleranz? Ist der schwierige Versuch eines demokratischen Aufbaus in Afghanistan nicht wertvoll? Hat nicht die Uno den Isaf-Einsatz in Afghanistan mandatiert?“

    Sehr geehrter Herr Bütikofer

    ich stimme Ihnen aus vollem Herzen zu wenn Sie schreiben:“Sind Menschenrechte, insbesondere Frauenrechte, nicht verteidigenswert gegen mittelalterliche, religiös gefärbte Intoleranz?“ Sie meinen sicherlich die mittelalterlichen Unsitten, die Frau als minderwertig gegenüber dem Mann zu betrachten, die absurde Vorstellung, eine Frau benötige 4 Zeugen um ihre Unschuld zu beweisen, der Mann nur einen, die Zwangsverheiratung auch schon in jungen Jahren, ihre Ermordung, bei selbstbestimmtem Leben? Meinen Sie das alles?

    Aber wieso schicken wir dann die Tornados nach Afghanistan und nicht nach Berlin? Dort gibt es Wohngegenden, da wird genau das praktiziert, was Sie „mittelalterliche, religiös gefärbte Intoleranz“ nennen. Ach nein, das heisst ja neuerdings „multireligiöse Bereicherung“ und ist nach Aussage Ihrer Kollegin Frau C. Roth ein sehr wertvoller Bestandteil unserer Gesellschaft. Ist Ihnen diese Absurdität eigentlich klar?

    Merken Sie und Ihre Partei eigentlich, wie unglaubwürdig das ist? Das Gewährenlassen von mittelalterlicher, religiös gefärbte Intoleranz im eigenen Land, das Brandmarken jeglicher Forderung dagegen vorzugehen, als Rassismus, die Forderung, die Gültigung unseres Grundgesetzes auf alle Menschen und Religionen
    in unserem Land auszudehnen, als Diskriminierung und im selben Moment in einem anderen Land mit Tornados einzugreifen, um gegen die religiösen Sitten vorzugehen, die uns in Berlin, Köln oder Bremen bereichern?

    Ich bin für die Entsendung von Tornados nach Afghanistan. Aber für mich ist das leider nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Und Ihnen und Ihrer Partei, Herr Bütikofer,
    kann ich die Redlichkeit bei dieser Zustimmung leider nicht abnehmen.

    Mit freundlichen Grüssen

    XXX

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