Vor zwei Wochen brachten wir den erschütternden Bericht der gebürtigen Afghanin Anahita Girishki über die Situation der Frauen in ihrem Heimatland. Eine Situation, die für die meisten linken und grünen Frauenrechtlerinnen im Lande keine Priorität besitzt. Die kümmern sich lieber um ein großes „I“ mitten im Wort oder um die Umbenennung des Studenten- in ein Studierendenparlament – wegen der Gleichberechtigung. Viele Leser schrieben Mails und boten Anahita spontan finanzielle Hilfe an. Heute schrieb sie uns folgende Mail:

Liebe Frau Klein, Lieber Herr Herre,

nochmals vielen Dank für die Veröffentlichung des Beitrags und die Zusendung der vielen aufmunternden Zuschriften!

Ich hatte die letzten anderthalb Wochen keinen Internet-Zugang, daher antworte ich erst jetzt. Alle, die die Frauen Afghanistans unterstützen möchten, möchte ich auf RAWA verweisen. Ich stimme zwar nicht mit allem überein, was RAWA vertritt, aber es ist die effektivste Frauenbewegung in Afghanistan, die sich für Menschenrechte, Religionsfreiheit und Demokratie einsetzt.

Das Projekt mit der Frauenmehrheit in einem Kabuler Bezirk lässt sich wohl nicht realisieren, da nun doch keine kommunale Neuordnung geplant ist, die diesem Projekt förderlich wäre.

Viele Grüße
Anahita

Wir wünschen Anahita und den Frauen in Afghanistan alles Gute!

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20 KOMMENTARE

  1. Ich wünsche auch den deutschen Frauen alles gute, die demnächst nicht vorzeitig geschieden werden weil sie nen Musel geheiratet haben, der sie ja nach Sure 4 durchprügeln DARF. Viel GLück, Islam heißt Friede! Wer etwas anderes sagt ist ein rechtspopulistischer HEtzer!

    Im Ernst: Vielleicht gibt der Spiegel mit dem aktuellen Titel „die stille Islamisierung“ den Anstoss zu einer ernsthaften Debatte. Wenn hier etwas auf PI veröffentlich wird finde ich das toll wie die Seite insgesammt, aber wer leist es denn? Einige wenige auf ganz Dtl bezogen. Der Spiegel hat eine größere Lobby und kann sich auch effektiv gegen Diffamierungen (die ganz sicher kommen werden) wehren. Ich kann nur hoffen.

  2. PI-Leser, Montag Spiegel kaufen!
    Wir wissen nicht, wie es unseren Lesern geht: aber wir PI-Autoren haben uns erst mal kräftig die Augen gerieben, als wir das Titelblatt „Mekka Deutschland – Die stille Islamisierung“ des neuen Spiegel gesehen haben. Zwar kennen wir den Inhalt der Artikel noch nicht, aber allein schon das Cover verheißt, dass nun scheinbar auch das sonst so islamophile Nachrichtenmagazin zumindest etwas aufgewacht ist. Wir empfehlen daher unseren Leser ausdrücklich, sich am Montag den neuen Spiegel zu kaufen und eifrig Leserbriefe (leserbriefe@spiegel.de) an die Redaktion zu schreiben. Je mehr, umso besser!

    Stefan Herre, 24.03.07 15:01 | Permalink | Kommentare (80) | TrackBacks (0) | Kategorie: Deutschland

    Habe den Spiegel heute gekauft, es rendiert sich!!!!!

  3. Agitaorix irrt sich, es sind nicht nur einige wenige, die PI lesen, es werden immer mehr.

    Die PI lesen und von PI beeinflusst werden.

    PI hat eine stetig steigende Medienbeachtung!

    Es geht immer weiter, bis auf einige Deppen, wie Thomas Gottschalk.

    An wen kann man denn da eine Email schicken?

    Ans ZDF oder wohin? Der ist doch wirklich nicht mehr ganz frisch!

    Wenn Musiker was sagen, darf man das nicht so ernst nehmen. Wenn ich Yusuf gewesen wäre hätte ich dem erst mal eingesagt, dass ich nicht blöde bin und schon sage, was ich meine oder umgekehrt!

    Wir haben schon mal einen Deppen nicht ernst genommen! Das Ergebnis dürfte bekannt sein!

    PI ist eine stetig steigende Macht!

  4. # koltschak
    Wenn ich die Entwicklung der letzten 12 Monate ansehe, habe ich bei allen Idiotien ein gutes Gefühl. Ob Kriminalität, Justiz, Internationales, PI ist eine neue und starke Einrichtung (mit anderen zusammen) und wir lassen uns, und immer mehr Menschen, bewegen für die Freiheit und gegen die Scharia. Ich hoffe auf Wahlveränderungen weg von rot-grünen Islamunterwerfern, und auch da gibt es positive Entwicklungen.

    Übrigens noch ein Witz zu den von Ihnen genannten Deppen: „Zwei Mal lösten Österreicher einen Weltkrieg aus. Der erste, weil er erschossen wurde. Der zweite, weil er nicht erschossen wurde.“

  5. @Koltschak

    Auch wenn es bereits 10.000 Leser pro Tag sind, es ist immer noch eine verschwindend kleine Minderheit. Man ist einfach betäubt von all der heuchlerischen Toleranz und dies abzuschütteln ist schwer und bedarf deutlich mehr Aufwand als diesen Blog. Dies hier zu lesen setzt bereits ein Erkennen des Problems voraus, nur das ist eben in breiten Schichten nicht vorhanden, bzw. wird aus Angst vor der Rassisten- und Islamophobiekeule nicht offen ausgesprochen. Ziel muss es also meiner Meinung nach sein auch das tägliche Gespräch mit seinen Mitmenschen, sei es auf der Arbeit, in der Uni oder beim Nachbarn zu suchen und ein Bewusstsein zu wecken!

  6. @ 7 Christian: Du hast recht: es sind sicherlich noch zu wenige Leser, vor allem, da etliche von den 10.000 „Wiederholungstäter“ sein dürften. PI soll, so sehe ich das, das Bewußtsein wecken, damit die Leser dies an ihre Öffentlichkeit weiter tragen.
    Mit der sog. Islamophobie jagst Du heute wohl kaum Jemanden noch Angst ein. Eine anti-islamische Einstellung ist in Deutschland fast Allgemeingut (Ausnahmen bestätigen die Regel). Klar, viele Moslems werden über eine islam-kritische Berichterstattung oder gar Diskussion nicht begeistert sein. Sie müssen sich halt daran gewöhnen. Etwas anderes ist die „Rassismuskeule“. Da sind die Ängste berechtigterweise größer. Die Grenze zwischen kritischem und rassistischem Beitrag ist labil, oft eine Gratwanderung. Bei PI sollten einige Teilnehmer noch ein bißchen üben.

  7. rational, wäre es für dich in Ordnung, wenn 20 Millionen gut qualifizierte Menschen aus den arabischen Ländern nach Deutschland kommen, sagen wir binnen 10 Jahren?

  8. @ 9 Pit: im Prinzip: nein. Deine Frage ist aber sehr allgemein gestellt. Gesetzt den Fall, Deutschland brauche, aus welchen Gründen auch immer, 20 Mio gut qualifizierte Menschen, würde ich versuchen, diese aus näher liegenden Kulturkreisen (also Europa, USA/Canada, dann Mittel/Südamerika) zu „requirieren“. Ich wäre mir nicht so sicher, ob 20 Mio gut qualifizierte Chinesen oder Inder hier nicht auch größere (noch uns unbekannte) Probleme schafften.
    In Wirklichkeit sehe ich dieser Art Fragestellung weder jetzt, noch in absehbarer Zukunft auf uns zukommen. Insofern ist dies alles mehr als hypothetisch.

  9. Zusammenarbeit mit Rawa beendet

    Sommer 2004: Die Spendensammlung ist beendet!

    Auch die Zusammenarbeit mit Rawa. Der Grund: Es gab aufseiten Rawas erhebliche Mängel im Bereich der Projektinformation und des Projektmanagements, so dass die Gemeinnützigkeit der FI gefährdet war. Die FI hatte deshalb keinen Spielraum bei der Entscheidung, die Zusammenarbeit mit Rawa zu beenden. Einen neuen Projektpartner fand die FI in der Deutsch-Afghanischen-Initiative (DAI), Freiburg. Hier können jetzt mit den Spendengeldern Frauenprojekte realisiert werden, die ein ähnliches Profil wie die angedachten Rawa-Projekte haben. Spenderinnen und Spender, die weiter Rawa unterstützen wollen, haben in einem vorgegebenen Rahmen die Möglichkeit, ihre Spenden von der FI zurück zu bekommen.
    Infos dazu in den Briefen an die Spenderinnen und Spender.

    http://www.fi-nottuln.de/rawaSeite.htm#Sommer 2004: Die Spendensammlung ist beendet!

  10. Am 15.1. um 22:15 brachte RTL („RTL-Magazin Extra“) eine Reportage von der Journalistin Antonia Rados über Frauen in Afghanistan, die sich selbst verbrennen, was nahezu jeden zweiten Tag passiert, wie es hieß.

    Der Text zu dem Film beginnt mit den Worten: „Jeden Donnerstag, am Beginn des islamischen Wochenendes verheiratet man in dieser Stadt die Frauen. Anderswo ist das der schönste Tag im Leben einer Frau, hier nicht.“

    Die Aussage des Films ist, dass viele Frauen das Leben, das sie führen müssen, nicht aushalten, sich deshalb mit Benzin übergiessen und anzünden. Ein Fall einer Frau, die dewegen nun im Krankenhaus liegt, steht im Mittelpunkt des Films.

    Als ihre Verwandten nach einem Besuch nach Hause fahren, hält der Bruder der Frau den Schwiegereltern vor, sie seien schuld daran. „Ihr habt sie doch ständig verprügelt“. Darauf der Schwiegervater: „Ach, wegen einer Ohrfeige muss man sich gleich verbrennen?“

  11. Ich weiß nicht, ich habe mir gerade überlegt, wieviel Geld ich spenden werde, habe aber mich bei „RAWA“ umgesehen und viel antiamerikanisches Zeugs gefunden. Da bin ich jetzt mal vom Spenden wieder abgekommen.

  12. PI hat seit Tagen regelmäßig über 10.000 Besucher pro Werktag, am Anfang waren es etwa 6.000, später längere Zeit 7.000 – 8.000. Mehr als verdient, wie man dazu sagen sollte.

  13. Auch ich wünschen Anahita und allen Frauen dieser Welt die unter dem Islam leiden allen erdenklichen Erfolg. Meine Freundin ist selbst Opfer muslimischer Gewalt geworden, weshalb ich jeder Frau nur dringenst von einer Beziehung zu einem Muslim abraten kann:

    – Ein Araber versuchte meine Freundin zu vergewaltigen, sie entkam nur knapp

    – Eine deutsche Komilitonin von mir hatte einen Albaner als Freund; der Bedrohte sie mit einer Pistole und wollte sie an einer Tankstelle entführen…
    …jetzt hat sie ein Kind mit einem Marokkaner…

    – Nahe meiner Geburtsstart Rosenheim erschoß ein Albaner seine deutsche Ex-Freundin, deren Arbeitskollegin sowie deren Chef

    An Zufälle kann man hier nicht mehr glauben. Ich komme weder aus Berlin noch aus einer Islamhochburg. Ich komme aus Oberbayern.

    Islam ist alles aber bestimmt nicht Frieden. Islam ist Gewalt gegen Frauen, Andersgläubige und Menschen die ihn kritisieren oder von ihm abfallen. Islam ist nicht Toleranz.

    Islam ist die Religion der Gewalt!

    Sers

  14. Anahita Girishki will offenbar nur für die obskure RAWA Werbung machen, eine radikale-atheistische Frauenbewegung, deren Gründerin mit einem Kommunisten verheiratet war. Da RAWA nur im Untergrund arbeitet, geben die auch keine Auskunft über verwendete Spendengelder. Girishki selbst ist, wenn man etwas googelt, eine Verfechterin einer Amerikanisierung. Sie ist die Tochter von Khalilzad, einem geborenen Afghane, der jetzt US-Botscfhafter in Bagdad ist und vorher in Kabul. In anderen Artikeln verharmlost Girishki die Folgen der US-Invasiion in Afghnistan, zum Beispiel hier http://www.afghanist.de/shiberghan.htm

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