Wieder Migranten-Ausschreitungen in Frankreich

Ein weiteres Beispiel multikultureller Verrohung liefert gerade wieder Frankreich. Mit brutaler Gewalt reagieren immer häufiger Jugendliche auf banale behördliche Tätigkeiten. Und – natürlich muss mal leider sagen – üben sich unsere Medien wieder einmal in politisch korrekter Zurückhaltung und verschweigen den Migrationshintergrund der Täter. Beim Betrachten der Fotos wird klar, dass es sich um Araber handelt.

Einzige bisher bekannte Ausnahme ist der Figaro. Anlass für die Ausschreitungen war diesmal ein jugendlicher Kulturbereicherer, der ohne Fahrschein erwischt wurde.

Die Auseinandersetzung habe begonnen, als ein Mann während einer Routine-Fahrkartenkontrolle zwei Kontrolleure geschlagen habe, teilte die Polizei mit. Daraufhin sei die Situation eskaliert: Etwa 100 Jugendliche hätten zuerst die Kontrolleure angegriffen und dann hinzueilende Polizisten.

Die Beamten seien von Wurfgeschossen getroffen worden, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Force Ouvrière. Fenster gingen zu Bruch. Zwei Polizisten seien verletzt worden. Die Polizei erklärte, sie habe sieben Personen festgenommen.

Augenzeugen berichteten, die Jugendlichen hätten mit Blumentöpfen und Dosen auf die Polizei geworfen. Auch Pendler, die, weil der Zugverkehr unterbrochen wurde, nicht nach Hause fahren konnten, hätten sich ins Geschehen gemischt.

Nach Angaben von Augenzeugen haben die gewalttätigen Jugendlichen den konservativen französischen Präsidentschaftskandidaten Nicolas Sarkozy als „Heuchler“ beschimpft. Sarkozy hat sich im Kampf gegen die Jugendgewalt bei den Ausschreitungen in mehreren französischen Vororten als Law-and-Order-Hardliner hervorgetan.

Gudrun Eussner schreibt dazu treffend:

Er wurde erwischt bei einer Kontrolle, und schon stürzten sich andere „Jugendliche“ auf die Kontrolleure. Das eskalierte dann. In den Artikeln wird nirgends der Migrationshintergrund genannt, aber, soweit sind sie schon, es wurde ein großes Foto veröffentlicht, auf dem zwar die Gesichter unkenntlich gemacht sind, es aber deutlich zu sehen ist, daß es sich um Araber handelt.

Man sollte es nicht glauben, aber wieder wurde auf die armen Jungs der Vorstädte abgestellt, die sich nicht anders zu helfen wissen, als zu randalieren und alles zu zerschlagen. Ségolène Royal will derweil, wenn sie Präsidentin ist, alle diejenigen „sans papiers“, diejenigen Illegalen, die ein Kind in Frankreich einschulen, mit Aufenthaltsgenehmigungen beglücken. Da freuen sich jetzt schon in Afrika viele Leute. Sie reisen mit ihren Kindern legal mit einem Touristenvisum ein, werfen ihren Paß weg, schulen die Kinder ein, es herrscht ja Schulpflicht, und schon bekommen sie eine Aufenthaltsgenehmigung.

Es freuen sich über Ségos Vorschläge auch die arabischen „Gebärmaschinen“, die ihre Kinder nun guten Mutes in die Welt setzen. Ist das erste Kind schulreif, gibt’s die Aufenthaltsgenehmigung. Manchmal meine ich, die Franzosen wollen ihren Staat und ihre Gesellschaft zerstören; denn so dumm kann doch gar keiner sein, noch dazu, da es sich um Leute handelt, die nicht einmal Stimmen bringen, weil „sans papiers“ nicht wählen dürfen, die sogar Stimmen kosten, weil nämlich diejenigen Araber und Schwarzafrikaner, die sich in Frankreich durchbeißen, sich entwickeln und weiterkommen wollen, frontal vor den Kopf gestoßen werden.

Für EU-Bürger gilt eine Aufenthaltsgenehmigung übrigens nur fünf Jahre. Dann müssen sie nachweisen, dass die Voraussetzungen noch stimmen, beispielsweise das Privatvermögen oder das Einkommen …

(Spürnasen: b. jellyfish, Gerhard B., gansguoter, zeitstaub und Zeb C.)




Stellungnahme der ipahb zur aktuellen Medienkampagne




Sturm ums Bierglas: Türkei fühlt sich gedemütigt

merkel_chirac.jpgDie Türkei zeigt sich wieder einmal entsetzlich gekränkt. Grund für die Verstimmung ist das Abschiedsgeschenk von Bundeskanzlerin Angela Merkel an den scheidenden französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac (Foto), also wirklich nichts, was die Türkei irgend etwas anginge. Es handelt sich um einen Bierkrug, auf dessen Deckel eine altertümliche Schlachtszene abgebildet ist. Diese Szene demütigt die stolze Türkei bis hin zur diplomatischen Verstimmung.

Der türkische Außenminister Abdullah Gül kritisierte das Geschenk als unpassend, das Kanzlerin Angela Merkel dem französischen Gipfelgast am Wochenende auf dem Berliner EU-Jubiläumstreffen überreicht hatte. Türkischen Medienberichten zufolge ist auf dem Bierdeckel die Niederlage der Osmanen in Ägypten gegen das Expeditionsheer des französischen Generals und späteren Kaisers Napoleon aus dem Jahr 1799 abgebildet.

An die Niederlage des Vorgänger-Reiches der heutigen Türkei möchte man in Ankara offenbar nicht gerne erinnert werden: „Die EU sollte sich eher mit der Zukunft als mit der Vergangenheit befassen“, sagte Gül. Nach Angaben eines deutschen Regierungssprechers beruht der Ärger aber offenbar auf einem bedauerlichen Missverständnis. Der um 1710 hergestellte Krug habe ein florales Dekor, sagte ein Regierungssprecher. Auf dem Deckel sei die Jahreszahl 1799 eingraviert, vermutlich weil der Krug in dem Jahr verschenkt worden sei. Außerdem trage er ein Besitzermonogramm.

In türkischen Medien war bereits heftig darüber spekuliert worden, ob Merkel mit dem angeblichen Deckel-Motiv Chirac dazu bringen wollte, seine Unterstützung für einen EU-Beitritt der Türkei zu überdenken. Merkel ist gegen eine Vollmitgliedschaft der Türkei, will dem EU-Anwärterstaat aber eine privilegierte Partnerschaft anbieten.

Bei zukünftigen Geschenken sollte also demnächst besser vorab die Türkei um ihre Einwilligung gebeten werden. Das wäre eine Geste des guten Willens und vorbildliche Unterwerfung. Wir wollen doch schließlich den türkischen Weg nach Europa nicht gefährden …

(Spürnase: FreeSpeech)




Ayaan Hirsi Ali auch in den USA bedroht

ayaan150.jpgNach dem Erscheinen ihres Buches „The Infidel“ wird Ayaan Hirsi Ali (Foto) jetzt auch in den USA von Moslms mit dem Tode bedroht. Die aus Somalia stammende Menschenrechtlerin hatte im vergangenen Jahr die Niederlande verlassen, weil die Bedrohung und die damit verbundenen Sicherheitsmassnahmen, aber auch die Feigheit der Europäer, das Recht der freien Rede zu verteidigen, ihr Leben in Amsterdam unerträglich gemacht hatten. Little Green Footballs berichtet, inzwischen müsse Ayaan auch in den USA unter ähnlich einschränkenden Sicherheitsbedingungen leben wie zuvor in Holland.

Immerhin machen die Kommentare im grossen amerikanischen Blog LGF deutlich, dass es dort noch eine Menge Menschen gibt, die nicht bereit sind, ihre Freiheit auf dem Altar der Toleranz zu opfern. Bei einigen Beiträgen kommen dem deutschen Steuerzahler sogar die Tränen. Da fragt ein Leser, bezogen auf muslimische Einwanderer: „Brauchen wir so viele Taxifahrer?“ Was für ein glückliches Land, in dem selbst Muslime für ihren Lebensunterhalt arbeiten!




Echo-Preisträger Yusuf Islam redet nicht mit Frauen

yusuf_echoaward.jpgDer mit dem Echo-Preis als „Botschafter zwischen den Kulturen“ ausgezeichnete Ex-Cat Stevens Yusuf Islam hat hinter den Kulissen der Echo-Verleihung gezeigt, was er unter seiner Vermittlerrolle versteht: Er redete kein Wort mit den ihm zugeteilten Hostessen, weil er nach Auskunft seines Managers grundsätzlich nicht mit fremden Frauen redet – schon gar nicht, wenn diese kein Kopftuch tragen. Wer es – wie die Phonoindustrie oder Thomas Gottschalk – noch nicht begriffen hat: Das ist die Botschaft des Islam. Es gibt keinen Brückenbau, keine Verständigung – nur Unterwerfung!

(Spürnasen: Mario F. und Koltschak)




Ein Jahr nach Rütli: Alles begann mit den Arabern

Ruetlischule.JPGVor einem Jahr machte Deutschland sich Sorgen um die Zukunft. Die Lehrer der Berliner Rütli-Hauptschule hatten einen sogenannten „Brandbrief“ geschrieben, nicht zu verwechseln mit einer Briefbombe, und darin vorgesetzte Behörden und Öffentlichkeit über die verhehrenden Zustände an der überwiegend von jungen Muslimen besuchten Lehranstalt informiert.

Andere Schulen zogen nach und bestätigten die Verhältnisse. Als die Diskussion zum Kern des Problems zu gelangen drohte, wurde die Diskussion, nicht das Problem, auf demokratische Art beendet. Die Lehrer bekamen einen behördlichen Maulkorb, die Schüler Besuch von Gangsterrapper Bushido und die Öffentlichkeit ein neues Thema: No go areas für ausländische WM-Besucher. Gut, dass wir drüber geredet haben.
Ein Jahr danach berichtet eine ehemalige Rütlilehrerin im Berliner Tagesspiegel wie alles begann. Mit der Ankunft palästinensischer Flüchtlinge aus dem Libanon.

Wenn sie heute an diese Erfahrungen zurückdenkt, sieht sie die Mehrfamilienhäuser vor sich, durch die sie damals erfolglos irrte, weil an allen Klingelknöpfen der selbe Name stand: Alles Mitglieder der selben Großfamilie und kaum bereit, einer Lehrerin Auskunft zu geben. Für Regina T. ist das, was diesen Kindern in diesen entwurzelten Großfamilien passiert „eine Art von Misshandlung“. Über ein Drittel der Rütli-Schüler kam zuletzt aus diesem arabischen Umfeld. Auch darum ging es in dem Rütli-Brief. Er enthielt die Bitte an das Bezirksamt, diese schwierigsten aller Schüler, die arabischen Kinder, etwas gleichmäßiger auf Neukölln zu verteilen und sie nicht immer überproportional der Rütli-Schule zuzuweisen.

Es wäre wohl zuviel verlangt, von einer gescheiterten Pädagogin zu erwarten, dass sie den geistigen Schritt von den arabischen Kindern zur muslimischen Kultur, in der sie aufwachsen, wagt. M- und I-Wörter sind hier zu meiden, zumal gerade der Familiensinn muslimischer Zuwanderer uns immer als leuchtendes Beispiel kultureller Bereicherung präsentiert wird, von dem sich eine Scheibe abzuschneiden ratsam sei. Na vielen Dank. Schon die Tatsache, die Libanesen überhaupt beim Namen zu nennen erscheint der inzwischen im Ruhestand lebenden Lehrerin selbst so ungeheuerlich, dass die ihren Bericht nur unter einem Pseudonym abgibt. Allerdings kennt sie eben auch ihre ehemalige Kundschaft.
Schulleiterin Pick hat offenbar das Ihre geleistet, um die Probleme weiter und weiter anwachsen zu lassen.

Brigitte Pick (…), die Leiterin der Rütli-Schule, habe kompetente Leute, die was bewirken wollten, vergrault, „weil sie dachte, sie kann alles selbst“. Manche Lehrer hätten nicht nur vor den Schülern, sondern auch vor Frau Pick Angst gehabt, die kaum ermuntert, aber jede Schwäche ausgenutzt habe.

Ebenso die höheren Diensstellen der Schulaufsicht, die die Lehrer mit ihren Problemen alleinliessen, und schliesslich ein Redeverbot verhängten, nachdem doch ans Licht gekommen war, was die Bürger nie hätten erfahren sollen.

Eine der Schulrätinnen habe alle Probleme gekannt, aber im Grunde nichts geändert. Um zu veranschaulichen, wie die Schulrätin in Krisensituationen reagierte, schildert Regina T. einen Zwischenfall: Nach einer blutigen Schlägerei zwischen Libanesen wurde die Vorgesetzte gerufen und erfuhr von einem Lehrer, dass er Angst vor einem der beteiligten Schläger habe. Alles, was die Schulrätin erwidert habe, sei sinngemäß gewesen: „Na, sagen Sie, Sie sind doch Pädagoge!“. Diese Frau habe alles niedergebügelt, „weil sie davon ausging, dass die Behörde froh ist, wenn nichts nach außen dringt“.

Für alle, die sich über solche Verhältnisse noch aufregen, haben wir einen guten Rat: Denken Sie sich doch einfach, das Problem wäre ein ganz anderes. Verzogene Kinder reicher Eltern oder so. Und zuwenig Sozialpädagogen. Kurzum: Dummschwätzen und sich dabei schlau vorkommen stellt die gute Laune wieder her. Ein Meister dieser Disziplin ist Volker Pispers, und der zeigt uns zum Abschluss wie´s geht:

(Spürnase: Hojojutsu )




Kofferbomber: Muslime verdächtig, Deutsche schuldig

Kofferbomber2.jpgIm Fall der knapp missglückten Anschläge auf deutsche Züge im vergangenen Sommer ermittelt die Bundesanwaltschaft inzwischen gegen einen vierten Verdächtigen. Libanesische Behörden gehen sogar von fünf Tätern aus. Nach einem Bericht des Focus handelt es sich beim neuesten Verdächtigen um den Bruder des in Berlin inhaftierten Haupttäters Youssef el Hajdib, Kahled, der in Schweden einen Treffpunkt terrorwilliger Muslime unterhält. Im Bild sehen wir Youssef (2.v.r.) auf einer islamischen Friedensdemonstration in Kiel, ein halbes Jahr bevor er loszog, um ein paar von uns zu verbrennen. Die Familie des zweiten Haupttäters macht inzwischen die Deutschen dafür verantwortlich, dass er seinen Vornamen Jihad wörtlich genommen hat.

Die wachsende Zahl von Beteiligten widerspricht der zunächst eifrig verbreiteten Darstellung, bei dem missglückten Massaker habe es sich um eine Art dummen Lausbubenstreich gehandelt, den zwei heimwehkranke Muslime in der Einsamkeit ihrer Studentenbuden ausgeheckt hätten.Dass überhaupt etwas Licht in die Sache kommt, ist der Dummheit des zweiten Haupttäters Jihad Hamad zu danken, der den Fehler machte, in seiner libanesischen Heimat abtauchen zu wollen und sich im dortigen Knast wesentlich auskunftsfreudiger zeigt als der in Berlin beharrlich schweigende Youssef. Das mediterane Klima befördert die Kommunikation eben doch. Das erfuhr auch Ulrike Hummel vom Magazin Cicero, die sich in der Heimat der Täter umgehört hat, wo man nur Gutes über den kleinen Jihad zu berichten weiss. Schuld an der Fehlentwicklung des braven Bürschchens müssen wohl die Deutschen sein. Alles andere hätte uns auch überrascht.
Die frommen Eltern, die den kleinen Jihad sogar auf ein christliches Gymnasium schickten, haben sich jedenfalls nichts vorzuwerfen:

Die Mutter versichert: „Mein Sohn ist sehr anständig und gut erzogen.“ Er sei eher schüchtern. „Wenn wir Besuch hatten, schämte er sich, mit in der Runde zu sitzen.“ Er sei brav und fast wie ein Mädchen gewesen. Schließlich erhebt Bouchra heftige Vorwürfe. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich in einem radikalen Umfeld bewegte. Hier im Libanon hatte er keine komischen Freunde. Ich habe mein Kind nach Deutschland geschickt. Die Deutschen hätten auf ihn aufpassen müssen. Hier im Libanon habe ich für sein Wohl gesorgt, auf ihn aufgepasst. Wenn er in Deutschland an Extremisten geraten ist, die ihm den Kopf verdreht und ihn mir weggenommen haben, dann tragen die Deutschen dafür die Verantwortung.“

Auch die deutschen Ermittler bemühen sich fleissig, irgendein politisch korrektes Tatmotiv zu konstruieren. Die Mohammedkarikaturen bieten sich an, oder aber die Tötung des irakischen Al Kaida Chefs Zarqawi. Dass es einfach der vom Koran befohlene Hass auf die Ungläubigen sein könnte, der den kleinen Jihad beflügelte, seinem Namen Ehre zu machen, steht nicht zur Debatte.

Dem auskunftsfreudigen Terroristen im Libanon droht jetzt lebenslängliche Haft im Arbeitslager. Jedenfalls, bis Deutschland sich entschliesst, seine Verantwortung anzuerkennen und den armen Kerl vielleicht freizukaufen. Der schweigende Youssef im Berliner Gefängnis dürfte billiger wegkommen. Denn eigentlich ist ja nichts passiert und auch sonst dürften sich reichlich mildernde Umstände finden. Das Mehl, das die Studenten dem in der Gasbombe enthaltenen Benzin beimischten, um einen Napalmeffekt auf der Haut der Opfer zu erzielen, stammte aus dem Libanon. So wären die Fahrgäste der deutschen Bahn zumindest garantiert halal abgebrannt. Irgendwie sympathisch.




Taliban dürsten auch nach deutschem Blut

taliban.jpgZahlreiche Medien berichten vorab über Drohungen eines hohen Talibanführers gegen deutsche Soldaten, die dieser in einem am Donnerstag erscheinenden Interview des Magazins Cicero geäußert hat. Mullah Obaidullah Achund, der zur Zeit des Talibanregimes Verteidigungsminister des islamischen Gottesstaates war, gilt als die Nummer drei der um die Rückeroberung der Macht kämpfenden Terrororganisation. Die Journalisten von „Cicero“ trafen den Topterroristen in seinem Versteck in Pakistan.

Wie n24 zitiert, werde man keinen verschonen:

„Nicht die Deutschen, nicht die Briten, nicht die Kanadier und schon gar nicht die Amerikaner. Wir werden sie alle töten, wir dürsten nach ihrem Blut.“

Da kündigen sich schwere Zeiten an. Für unsere Soldaten in Afghanistan, aber auch für diejenigen Deutschen, die bislang mit hochnäsiger Herablassung auf die bereits in schwere Kämpfe verstrickten Alliierten im Süden des Landes herabblickten, Feigheit mit Klugheit verwechselten und allen Ernstes glaubten, durch grosszügige Geschenke und angestrengtes Wegschauen als moralische Sieger aus dem Afghanistankrieg heimkommen zu können. Wenn nicht die Welt, so sollte doch wenigstens Afghanistan am deutschen Sozialarbeiterwesen genesen.

Auch Sprecher der Bundeswehr äusserten sich gegenüber den Medien gerne in diesem Sinne. Im Gegensatz zu anderen Alliierten, gemeint sind selbstverständlich stets die Amerikaner, würde man eben mit Fingerspitzengefühl und kulturellem Verständnis auf die Menschen zugehen. Soldaten, die vor Ort waren, berichteten im persönlichen Gespräch allerdings anderes. In Kabul, aber auch in den nördlichen Aussenposten verlassen deutsche Soldaten kaum noch die notdürftig befestigten Lager. Abhängen und hoffen, dass keiner angreift, ist seit längerem befohlen.
Dass es im Gebiet der Bundeswehr bisher relativ ruhig blieb, hatte sicher nicht damit zu tun, dass die Pazifistentruppe dem kriegerischen Bergvolk besonderen Respekt eingeflößt hätte. Mit kluger Politik, wenn man es denn so nennen will, hatte es schon zu tun, aber die fand nicht in Afghanistan statt, sondern an den Verhandlungstischen der Nato, wo Deutschland es verstand, für Gebiete Verantwortung zu übernehmen, die niemals Talibanland, sondern im Gegenteil Stammland der talibanfeindlichen Nordallianz waren, die an der Seite der Amerikaner den Bodenkrieg gegen die Terroristen führten.
Sollten hier, wie angekündigt, 6.000 blutdürstige Gotteskrieger Erfolge erzielen, so wäre das Scheitern der deutschen Strategie ein doppeltes: Es wäre nicht nur, wie im paschtunischen Süden Feindesland nicht unter Kontrolle gebracht, sondern ein ursprünglich wohlgesonnener Landstrich verspielt worden.
Derweil wird immer klarer, welche fragwürdige Rolle Pakistan in der Krise im mittleren Osten spielt. Wie n-tv weiter berichtet, lässt ein pakistanischer Parlamentsabgeordneter der Religiösen keinen Zweifel an seinen Sympathien für die islamischen Terroristen, ruft zum Krieg gegen Deutschland auf und macht deutlich, womit zu rechnen ist, wenn das derzeitige wackelige Regime Musharaf zu Fall kommt. Was wohl mit Sicherheit eintreten würde, wenn es zum Zusammenbruch der westlichen Front in Afghanistan, etwa durch die Flucht europäischer Mächte käme:

Auch der islamistische pakistanische Abgeordnete Maulana Noor Mohammed drohte Deutschland. „Deutschland ist ebenso ein Feind für die wahrhaft Gläubigen wie die USA“, sagte er dem Magazin. Die Deutschen schickten Kampfflugzeuge in den Kampf gegen den Islam und massakrierten muslimische Gläubige. „Ich rufe alle wahrhaft gläubigen Muslime dazu auf, Deutschland und die Deutschen genauso zu bekämpfen, wie sie uns bekämpfen“, sagte der Politiker. Auf die Frage, was geschehen werde, falls die radikal-islamische Opposition im Atomwaffenstaat Pakistan die Macht übernehmen sollte, drohte Mohammed mit dem Einsatz von Nuklearwaffen. „Jede Waffe, die Gott den wahrhaft Gläubigen in die Hand gegeben hat, ist eine Waffe, die zur Verteidigung des Islams eingesetzt werden darf, eingesetzt werden muss und auch eingesetzt werden wird“, erklärte er.




Zeit verteidigt den Koran vor „fantasierender“ Richterin

Über die Entscheidung der Amtsrichterin Christa Datz-Winter aus Frankfurt ist viel berichtet worden. Tenor vieler Kommentare war der, dass die Richterin nur konsequent fortgesetzt hat, was andere seit Jahren tun. Ehrlicherweise – und das war der Tabubruch – hat sie den Koran als Quelle der Gewalt aufgezeigt. Die Islamisierung Deutschlands, so die mehrheitliche Überzeugung, ist längst Alltag geworden.

In der Zeit dagegen kann man heute ganz andere Dinge lesen. Der außerordentliche Islam- und Eherechtsexperte Martin Klingst zieht dort alle Register multikultureller Gutmenschlichkeit. Eine Islamisierung gibt es nicht und die Richterin hat ihr Koranzitat „herbeifantasiert“. Er vergisst auch nicht den Hinweis, dass es auch in deutschen Ehen Gewalt gibt. Darauf haben wir gewartet, dass uns das mal jemand erklärt.

Wenn der Empörungssturm abflaut, wird man hoffentlich etwas nüchterner auf das Fehlurteil der Frankfurter Richterin schauen können. Klar, sie hätte niemals so entscheiden dürfen. Doch in Ruhe betrachtet, hat ihr Spruch manches heraus gekehrt, was im hektischen Alltag einer Multi-Kulti-Gesellschaft gerne verdrängt wird.

Die Frankfurter Juristin ist keine Scharia-Richterin, ihr Urteil spricht auch nicht, wie manche unterstellen, für eine schleichende Islamisierung Deutschlands. Das ist blanker Unsinn, da kann Alice Schwarzer noch so wüten und schwarzmalen.

Eine Deutsche marokkanischen Ursprungs hat in Marokko nach dortigem Recht einen Marokkaner geheiratet. Zurück in Deutschland wurde sie von diesem geschlagen und bedroht, sogar mit dem Tod. Ihr wurde von der Justiz deshalb eine eigene Wohnung zugewiesen, und dem Mann verbot man den Zutritt. Diese schlimme, traurige Wirklichkeit trifft auch viele deutsche Ehepaare zu .

Der Seitenhieb auf Mißstände in deutschen Familien dient der Relativierung islamischer Unrechtsgesellschaft. Klingst stellt es so dar, als gäbe es zwischen innerfamiliärer Gewalt in islamisch geprägter Gesellschaft und der deutschen Gesellschaft keinen Unterschied. Er verschweigt die extrem patraiarchalische Sozialisation aufgrund des Islam, er verschweigt daß Ehrenmörder in der islamischen Kultur vielfach angesehne Leute sind, mit „Ehre“ eben. Er verschweigt, daß es dutzende Ehrenmorde in Deuschland gab und immer neue hinzu kommen, und daß ALLE diese Morde von islamisch Sozialisierten begangen werden. Er verschweigt den wichtigen Umstand, daß Gewalt gegen Frauen im heutigen Deutschland moralisch wie juristisch negativ beurteilt wird, und verschweigt, daß es sich in der islamischen Rechtssprechung und in islamischen Alltagsnormen anders verhält. Er spart den wichtigen Umstand aus, daß islamisch sozialisierte Männer aus moralisch-ideologischer Überzeugung handeln, weil sie dazu erzogen wurden, die Willensbrechung der Frau als ihr Recht aufzufassen. Im Kontrast dazu ist in der deutschen Gesellschaft Gewalt gegen Frauen ein Kriminaldelikt, bei dem sich niemand auf eine göttliche Legitimation berufen kann und beruft!

Man braucht viele Worte um die in einem Satz formulierte Diffamierung deutscher Männer und deutscher Familien zu widerlegen, die sich aus der Gleichsetzung mit Kriminalitätsmustern wie sie leider in vielen islamischen Familien anzutreffen sind. Klingst kann nicht entgangen sein, daß Ehrenmorde in Deutschland ausschließlich von Moslems begangen werden. Dennoch stellt er islamisch motivierte Gewalt, proportional und in der Schwere, mit innerfamiliärer Gewalt in deutschen Familien völlig undifferenziert und pauschalierend auf eine Stufe. Er diffamiert damit deutsche Familien mit dem Ziel der Vertuschung weitaus gravierenderer Mißstände in Familien, die gemäß islamischen Normen leben.

Spinnt man diesen Faden konsequent fort, so kann man die diffamierende Pauschalierung willkürlich auf weitere deutsche Personengruppen ausdehnen. Wie wäre es zu sagen, die Muster islamischer innerfamiliärer Gewalt finden sich nicht nur bei deutschen Familien, sondern auch in Familien von Mitgliedern der Grünen?

Wäre es nicht eine böswillige, „rassistische“, Moslems abwertende Behauptung, Grüne (stellvertretend für die bösen Deutschen deren Teilmenge sie sind) würden weniger zu innerfamiliärer Gewalt in all ihren Ausformungen neigen, als islamisch Sozialisierte ?
Alle haben gleich zu sein gemäß Multikulti-Doktrin, wenn es um die Schattenseiten islamischer Kultur geht. Wenn also Moslems innerfamiliäre Gewalt nicht anders ausleben als Nicht-Moslems, heißt das zugleich daß z.B. als Teilmenge der Deutschen die Grünen sich nicht anders verhalten als islamisch Sozialisierte.

Nachdem wir nun wissen, dass wir auch nicht besser sind, meldet sich Martin Klingst, der Koranexperte:

Im vorliegenden Fall hat die Frankfurter Richterin allerdings nicht argumentiert, die Ehefrau sei doch sicher und ihr Mann müsse Abstand halten, sondern fantasierte mit dem Koran und marokkanischen Verhältnissen herum. Das war ein schwerwiegender Fehler, aus vier Gründen: Erstens akzeptieren auch der Koran und das auf ihm fußende islamische Recht keine körperliche Gewalt in der Ehe.

Zitat Sure 4:34 , übernommen von der als nicht islamophob bekannten Website des Zentralrates der Muslime in Deutschland:

Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.

Das klingt gewaltfrei. Man muss ja auch nicht so doll schlagen … Jetzt kommt Eherechtsexperte Martin Klingst zu Wort:

Zweitens hat gerade Marokko vor kurzem ein neues fortschrittliches Ehe- und Familienrecht eingeführt. Drittens lassen gerade Muslime ihre Frauen während der Ehe nicht in Ruhe, fühlen sich, wie auch immer, weiter für sie verantwortlich. Erst nach der Scheidung lassen sie von ihnen ab.

Wie es dann zu dem Doppelmord von Mönchengladbach kommen konnte, ist uns ein Rätsel. Hier wird völlig zurecht dem Familienrichter vorgeworfen, die kulturellen Hintergründe bei einer türkischen Scheidung nicht genügend beachtet zu haben. Hupps – gerade haben wir gelernt, dass die Muslime, die es sonst immer gar nicht geben darf, nach der Scheidung von der Frau ablassen, der sie natürlich auch vorher nichts getan haben, weil im Koran ja gar nicht steht, was drin steht. Was nun, Herr Experte Klingst? Der hilft uns weiter:

Und viertens schließlich: Selbst wenn erstens bis drittens nicht zutreffen, gilt bei einer Scheidung in Deutschland das Grundgesetz. Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit darf kein Ehemann verletzen, egal, welcher Kultur, Religion und Rechtstradition er auch entstammt.

Na bitte, ist doch alles ganz easy. Der darf seiner Frau nichts tun, dann macht er das bestimmt auch nicht. Vielleicht könnte es ihm jemand einfach mal erklären, wenigstens für eine gewisse Übergangszeit, denn Klingst bereitet uns schon mal auf das Unausweichliche vor:

für das Zusammenleben verschiedener Religionen, Kulturen und Völker gilt ganz grundsätzlich, dass sich das Recht verändert, sich auf diese sich wandelnden Lebenswelten einstellen muss. Nicht, indem es sich selber und seine Grundwerte abschafft. Aber indem das Recht dort, wo es ihm möglich ist, Freiräume für Einwanderer schafft, ihre Eigenheiten zu leben.

Wie weit gehen Freiräume nach Klingst? Beschneidung und Zwangsehe für die Töchter, Schläge für die Ehefrau und Ehrenmorde für die ungehorsamen Schwestern? Sollen die Grundrechte auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung nur noch für einen Teil der Einwohner gelten, während moslemische Frauen und Mädchen staatlich sanktioniert in der Rechtlosigkeit versinken? Klingst will allen Ernstes „Grundrechte gegeneinander abwägen, Grenzen neu ziehen.“ Auch mit Geschlechterapartheid kann er sich anfreunden.

Jede offene Gesellschaft muss da ihre Grenzen und Prinzipien neu vermessen. Gerade das macht eine solche Gemeinschaft interessant, oft anstrengend und schwierig, aber auch lebenswert.

Warum sollten wir unsere Prinzipien neu bestimmen? Auf den Prinzipien der Freiheit und Gleichheit ist diese Gesellschaft aufgebaut! Es wird keine offene Gesellschaft mehr geben, wenn Leute wie Sie, Herr Klingst, sich durchsetzen und Prinzipien neu vermessen und Grenzen neu ziehen. Denn Klingst fordert im Namen einer „offenen Gesellschaft“ die Akzeptanz der geschlossenen islamischen Gesellschaft. Einer Kultur die Abtrünnige verfolgt und bisweilen ermordet, in der Frauen degradiert werden gemäß Koran Sure 4,25 zur Handels- und Schacherware der Familien. Die islamischen Frauen strikt jegliche sexuelle Beziehung zu einem Ungläubigen untersagt, der im Koran als „schlimmer als ein Tier“ definiert wird. Was bleibt also von Klingst´s offener Gesellschaft übrig, wenn die geschlossene islamische Gesellschaft immer mehr ihren absolut nicht weltoffenen Einfluß ausbreitet.

Es drängt sich der Verdacht sich, daß Klingst gar kein Anhänger einer offenen Gesellschaft ist. Wäre er ein solcher, würde er bei den gesellschaftlich verschlossenen Moslems für das offene Gesellschaftsmodell intensiv werben, das er uns viel weltoffeneren Deutschen als unbedingt aufschwatzen will.

Für Klingst ist das Schlagwort von der „offenen Gesellschaft“ nur ein moralisches Druckmittel, die grundgesetzkonträre Kultur des Islam und dessen Rechtsnormen Expansionsspielraum in Deutschland zu verschaffen. Ob die nicht-islamische Gesellschaft diese Veränderungen wünscht, interessiert Klingst nicht. Der Liberale Klingst erweist sich als autoritär, wenn er der Ursprungsbevölkerung kein Mitsprache- und Selbstbestimmungsrecht ihrer Lebenswelt mehr zugesteht, indem er es zum quasi-Naturgesetz erhebt, daß islamische Zuwanderung die Rechtsnormen unserer Gesellschaft neu austarriert.

für das Zusammenleben verschiedener Religionen, Kulturen und Völker gilt ganz grundsätzlich, dass sich das Recht verändert, sich auf diese sich wandelnden Lebenswelten einstellen muss.

Das gilt keineswegs grundsätzlich. Denn wenn Moslems unsere Gesetze nicht gefallen, zwingt sie niemand, sich hier anzusiedeln. Es gibt Moslems und Ex-Moslems, die sind froh in einer freieren Welt zu leben als in einer islamischen. Personen wie Klingst fallen diesen „Islam-Flüchtlingen“ in den Rücken, wenn sie Akzeptanz für islamisches Recht einfordern, vor deren Joch diese Menschen grade erst entkommen sind.




SOS Abendland: Auch Österreich hat Verein gegen Islamisierung

oesterreich.jpgNachdem Dr. Udo Ulfkotte in Deutschland bereits im Januar den Verein Pax Europa ins Leben gerufen hat, der als „Keimzelle“ der bevorstehenden Gründung einer neokonservativen Partei gegen die Islamisierung Europas gilt, hört man jetzt auch aus Österreich von einem neuen Verein, der die abendländische christlich-jüdische Tradition der Alpenrepublik vor der kulturellen Übernahme durch den Islam retten will.

Der Verein nennt sich „SOS Abendland„, kann aber kaum eine neue Parteigründung zum Ziel haben, denn er wird aus den Reihen einer bereits bestehenden Partei heraus gebildet. Vorsitzender und Sprecher ist der FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache, der immer wieder mit rechtsextremistischen Kreisen in Verbindung gebracht wurde. Auch die bisherigen Verlautbarungen wirken, verglichen mit Ulfkottes Pax Europa, eher volkstümelnd.

Ein gefundenes Fressen für die österreichische Presse. Der Standard berichtet daher in bewusst spöttelndem Ton:

„Nikolaus-Verbot“ an Wiener Kindergärten, Sparschwein-Schwund in Londoner-Banken – die FPÖ sieht durch die „Islamisierung“ Europas die abendländischen Werte gefährdet, oder zumindest das was sie dafür hält. „Wahrscheinlich wird man in Zukunft verbieten, dass die Kirchenglocken läuten“, warnte FP-Chef Heinz Christian Strache am Freitag vor einem islamischen „Monokulturalismus“ in Europa. Gegensteuern will man mit dem nun gegründeten Schutzverein „SOS Abendland“ … Gefährdet sieht Vereins-Vize Strache die christlich-jüdischen „abendländischen Werte“ vor allem durch die „moderne Völkerwanderung“ der vergangenen Jahrzehnte, durch „Parallelgesellschaften“ und „Hassprediger“, die weder die westliche Demokratie noch die Gleichberechtigung der Frau akzeptieren würden. Moslems können aus seiner Sicht nur dann Teil des Abendlandes sein, „wenn sie sich an unsere Gesellschaftsnormen anpassen“ – was für Strache bedeutet, dass man sich nicht nur „an die Gesetze hält“, sondern auch heimische Sitten und Gebräuche „respektiert und in Folge beginnt, sie anzunehmen“.

Das finden die Journalisten des Standard witzig, vergessen aber dabei, dass die fortschreitende Islamisierung gerade auch die Freiheit der Presse bedroht. Ob nun gerade der umstrittene Strache die beste Wahl ist, die löblichen Ziele des Vereins zu verbreiten, ist fraglich. In Wahlkämpfen war er sich jedenfalls nicht zu schade, auch auf den antiamerikanischen Zug aufzuspringen und die Beendigung des österreichischen Engagements in Afghanistan zu fordern.

Auch in technischer Hinsicht verlief die Vereinsgründung eher unglücklich. Wer nach „SOS Abendland“ googelt, findet sich mit Erstaunen auf einem Blog gleichen Namens wieder, den ausgerechnet multikulturelle Gegner von Straches Verein betreiben.

Spürnase: Frank S.




Nachricht der Afghanin Anahita Girishki

Vor zwei Wochen brachten wir den erschütternden Bericht der gebürtigen Afghanin Anahita Girishki über die Situation der Frauen in ihrem Heimatland. Eine Situation, die für die meisten linken und grünen Frauenrechtlerinnen im Lande keine Priorität besitzt. Die kümmern sich lieber um ein großes „I“ mitten im Wort oder um die Umbenennung des Studenten- in ein Studierendenparlament – wegen der Gleichberechtigung. Viele Leser schrieben Mails und boten Anahita spontan finanzielle Hilfe an. Heute schrieb sie uns folgende Mail:

Liebe Frau Klein, Lieber Herr Herre,

nochmals vielen Dank für die Veröffentlichung des Beitrags und die Zusendung der vielen aufmunternden Zuschriften!

Ich hatte die letzten anderthalb Wochen keinen Internet-Zugang, daher antworte ich erst jetzt. Alle, die die Frauen Afghanistans unterstützen möchten, möchte ich auf RAWA verweisen. Ich stimme zwar nicht mit allem überein, was RAWA vertritt, aber es ist die effektivste Frauenbewegung in Afghanistan, die sich für Menschenrechte, Religionsfreiheit und Demokratie einsetzt.

Das Projekt mit der Frauenmehrheit in einem Kabuler Bezirk lässt sich wohl nicht realisieren, da nun doch keine kommunale Neuordnung geplant ist, die diesem Projekt förderlich wäre.

Viele Grüße
Anahita

Wir wünschen Anahita und den Frauen in Afghanistan alles Gute!




Weitere Echo-Kandidaten

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Trotz Empörung: Yusuf Islam erhält Echo für sein „Lebenswerk“

yusuf_echo.jpgEin Skandal allererster Güte spielte sich am Samstag Abend in Berlin ab: Yusuf Islam, früher unterwegs als Cat Stevens, erhielt aus der Hand von Laudator Thomas Gottschalk den „Echo“-Musikpreis für sein Lebenswerk, obwohl zu diesem „Lebenswerk“ auch die Unterstützung der Fatwa gegen den Autor Salman Rushdie gehört. So ein öffentlicher Mordaufruf scheint für die Musikindustrie nicht weiter von Belang zu sein. Der Dachverband der Phonoindustrie jedenfalls findet, dass Yusuf für sein „musikalisches, soziales und politisches Engagement“ und als „Brückenbauer zwischen dem Westen und der islamischen Welt“ unbedingt gewürdigt werden muss. Ein Brückenbauer, der Frauen nicht die Hand gibt und Todesurteile bei Blasphemie befürwortet. Ein richtiger Kumpel eben!

Der Spiegel schreibt:

Islam galt lange als Persona non grata, weil er 1989 die Fatwa gegen Salman Rushdie offenbar unterstützte. So sagte er unter anderem in einem Interview, wenn Rushdie bei ihm auftauchte, würde er „versuchen, Ajatollah Chomeini anzurufen und ihm sagen, wo der Mann sich aufhält.“

Jemand, der die Ermordung von Menschen, die wie Rushdie unser westliches Kulturgut der Religionsfreiheit (Rushdie verließ den Islam), unsere Meinungsfreiheit inklusive dem seit der Aufklärung etablierten Recht zur Religionskritik befürwortet und/oder akzeptiert – ist gestern abend mit höchsten künstlerischen Ehren bedacht worden.

Wie müssen sich die vielen, ebenfalls von scharia- und korantreuen Moslems Verfolgten, um ihr Leben Bangenden, von Mord bedrohten dieser Welt fühlen angesichts einer solchen Ungeheuerlichkeit?

Fürsprecher islamischer, mörderischer Intoleranz

Wie müssen sich die Angehörigen und Hinterbliebenen, die Freunde von islamisch Verfolgten und Ermordeten fühlen, wenn ein Führsprecher islamischer Scharia-Justiz Beifall erhält für sein „Lebenswerk“?

Wenn ein Fürsprecher islamischer, mörderischer Intoleranz für „musikalisches, soziales und politisches Engagement“ und als „Brückenbauer zwischen dem Westen und der islamischen Welt“ geehrt wird, der sich lediglich unehrlich um seine wahre Gesinnung zu verbergen windet und lügt – aber nie Islamkritikern wie Rushdie ein Recht auf Islamkritik eingeräumt hat; wenn eine solche Person zum Idol der interkulturellen Verständigung aufsteigt, hat der Westen seine einstigen Werte der Meinungsfreiheit und Menschenrechte selbst aufgegeben.

Weiterer kultureller Tiefpunkt in Deutschland

Deutschland hat einen weiteren kulturellen wie politischen Tiefpunkt nach dem 3. Reich markiert. Denn inzwischen kann niemand mehr sagen, „ich habe nichts davon gewußt“. Die Gesinnung von Yusuf Islam ist für jeden leicht recherchierbar. Sowohl seine Aussagen, als auch seine Weltanschauung sind kein Geheimnis. Yusuf Islam ist ein Vertreter des korantreuen Islam. So wie er in Saudi-Arabien, dem Iran, dem Sudan umgesetzt wird. Ländern der Geschlechterapartheid, der totalen Unterdrückung jeglicher Religions- und Meinungsfreiheit, der religions-„rassistischen“ Einteilung in islamische Herrschaftsmenschen, und ungläubige Minderwertige, Diskriminierte. Mit der Akzeptanz und Aufwertung der Person Yussuf Islam erfährt dessen menschenrechtsfeindliche Gesinnung und missionarische Aktivität ebenfalls Akzeptanz und Aufwertung. Ein weiterer Schritt zur Etablierung islamischer Menschenrechtsfeindlichkeit über das an sich stupide Vehikel der Personifizierung einer Ideologie mit einer medial aufbereiteten Person. Sympathie für Yusuf Islam wird übertragen auf den ganzen Islam. Diese Wirkung ist beabsichtigt von den Personen, die den Auftritt des korantreuen Scharia-Moslems Yusuf Islam zu verantworten haben.

Unfreiwillig gibt die Floskel über Yusuf Islam als „Brückenbauer zwischen den Kulturen“ preis, dass man die Kulturen der Menschenrechte und der Scharia längst für gleichwertig und gleichberechtigt hält. Ein kultureller Austausch soll stattfinden auf gleicher Ebene. Als gäbe es zwischen Menschenrechten und Koran/Scharia kein abgrundtiefes Gefälle aus humanistischer Sicht. Wobei der kulturelle Austausch ohnehin eine Einbahnstraße ist, bei der lediglich der Westen vom Islam beeinflußt wird, kaum jedoch umgekehrt. Yusuf Islam steht exemplarisch für eine strickte Ablehnung menschenrechtlicher Kultur – er gibt noch nicht einmal Frauen die Hand, weil er diese für unrein hält und den Kodex des Unrechts islamischer Geschlechterapartheid befolgt.

Echo-Preisverleihung als Werbung für den Islam

Dass Yusuf Islam diesen Echo-Preis erhielt, ist kein Versehen. Er soll uns den Islam in gefahrloser Form erscheinen lassen. Über die Personifizierung mit dem bei der Preisverleihung harmlos wirkenden Scharia-Befürworter Yusuf Islam soll uns der ganze Islam als Religion für respektable Lebensart dargestellt werden. Als Weg der „Selbstfindung“ und intensiver Spiritualität, wobei bei der Preisverleihung alles unerwähnt blieb, das den radikalen, korantreuen Islamisten Yusuf Islam als intoleranten, religions-rassistischen Dogmatiker überführt hätte. Besser, bzw. verlogener kann Propaganda kaum noch sein.

Die Laudatio für Yusuf Islam hielt Thomas Gottschalk, der ihm schon vor einigen Wochen in seiner Sendung „Wetten, dass…“ zum musikalischen Comeback in Deutschland verhalf.

Gottschalk:

„Man wirft mir ja manchmal vor, ich bin musikalisch etwas in der Vergangenheit hängen geblieben, dafür weiß ich aber auch Sachen, die andere nicht mehr wissen. Es stimmt, fast genau heute auf den Tag vor 40 Jahren hat in London Jimmy Hendrix zum ersten Mal die Idee gehabt auf einer Bühne eine Gitarre zu zertrümmern. Und an genau diesem Abend, in genau diesem Club ist auch ein junger Mann aufgetreten mit einer weichen Stimme, dem nie in seinem Leben eingefallen ist irgendetwas zu zertrümmern.

Inzwischen hat der ehemalige Cat Stevens die Menschenrechte zertrümmert – zumindest in sich selbst und seinem engeren Wirkungskreis. Mehr Destruktivität hat wohl kaum ein Popstar je gezeigt.

Ich war damals in dem Alter, wo ich zum ersten Mal eine Freundin hatte, bei der es nicht nur Abendessen gab sondern auch Frühstück und hab in dieser Zwischenzeit sehr, sehr viel Cat Stevens gehört, wunderbare Sachen. Und dann hat dieser Mann sich tatsächlich entschieden, was es heute kaum noch geben wird, den Job eines erfolgreichen Popstars einfach aufzugeben und nichts anderes zu machen. Das wäre nicht meine Entscheidung gewesen, schon gar nicht in die Richtung, die er gegangen ist.

Hoffentlich bleibt das so, Herr Gottschalk. Denn Cat Stevens hat sich von den Menschenrechten verabschiedet – und wurde zum koranhörigen Scharia-Propagandisten, der sein früheres, ungläubiges Leben als Moslem äußerst negativ betrachtet. Und das Musizieren aufgab, weil er es für unislamisch hielt. Übrigens hat er es nur deshalb wieder angefangen, um Werbung für den Islam, also die menschenrechtsfeindlichen Gesetze und Normen Allahs zu betreiben.

Aber ich hab immer bewundert, mit welcher Konsequenz er diesen Weg weitergegangen ist.

Ideologische Fanatiker sind des öfteren herausragend konsequent. Die Darstellung von Yusuf Islams „Konsequenz“ umschreibt nichts anderes als blinden Korangehorsam und religiösen Fanatismus.

Ich hab das Glück gehabt, ihn dann in den 90er-Jahren bei meiner Late Night Show als Interview-Gast zu haben. Ich habe solange gequengelt, bis er irgendwas gesungen hat, aber es gab nur einige Zeilen aus dem Koran. Und dann hat er sich Gott sei Dank vor kurzem wieder entschieden noch mal Musik zu machen und es war nur folgerichtig – und ich bin ihm sehr dankbar dafür – dass er meine Sendung dafür gewählt hat, in Deutschland wieder musikalisch dabei zu sein.

Und Gottschalk bietet nun einem Scharia-Koranlehrer eine Plattform für Islampropaganda. Aber Gottschalk ist nicht der einzige Romantiker, der nicht verstehen will, dass Cat Stevens ausgelöscht wurde, so tot ist, wie man nur tot sein kann. Der einstige, friedliche, tolerante, einfühlsame Cat Stevens ist wie im Film „die Körperfresser“ nur noch eine fleischliche Hülle, doch all sein Denken und Fühlen ist heute völlig anders unter dem Namen Yussuf Islam. Cat Stevens akzeptierte nie Mord gegen Andersdenkende. Er hielt Frauen weder für unrein, noch für minderwertig, und er betete auch keine Gottheit an, die in ihren angeblichen Botschaften zu Krieg und Mord aufruft. Aufwachen, Herr Gottschalk und alle anderen Cat Stevens-Nostalgiker: Cat Stevens ist tot, so lange er Yusuf Islam heißt.

Nun ist es ja so, dass es auch schon einige Stimmen gibt, die raunen und sagen, dieser Mann hat den Preis deswegen nicht verdient, weil er nicht in seinem Leben alles „politcally correct“ ausgedrückt hat.

Wollen wir doch mal großzügig sein, und eine Befürwortung von Mord, gerichtet gegen Andersdenkende, locker durchgehen lassen. Ebenso die Diskriminierung von Frauen und die Ablehnung der Menschenrechte generell. Warum kommt Gottschalk (oder sein Redenschreiber) nicht darauf, von Yusuf Islam zu verlangen, Mord abzulehnen, wenn man sich gemäß islamischen Maßstäben nicht „politically correct“ ausdrückt?

Nein – solche Forderungen nach Toleranz und Respekt vor unseren Werten der Menschenrechte inklusive Religionskritik werden an Moslems absolut nie gerichtet. Mordakzeptanz gegenüber Andersdenkenden wird bei der Echo-Verleihung zum verbalen Ausrutscher, zum belanglosen Lapsus herabgespielt. Dabei sind hunderte Islamkritiker in Europa mit dem Leben bedroht, brauchen Polizeischutz, müssen untertauchen, ist deren Leben ruiniert. Der Standpunkt von Yusuf Islam ist keine Bagatelle. Er ist eine massive Bedrohung für alle Menschen, die in Freiheit leben wollen. Jemand wie Yusuf Islam, der die Ermordung des Islamkritikers Rushdie bis heute nicht verurteilt, und der bis heute unser Recht auf Religionskritik nie verteidigt oder akzeptiert hat, wird bei der Echo-Verleihung „poltically correct“ zum Idol der interkultuellen Verständigung erhoben.

Ich habe mich auch schon für Dinge entschuldigt, die ich gar nicht gesagt habe oder Dinge die ich zwar gesagt habe, aber nicht so gemeint habe und ich möchte in diesem Zusammenhang alle bitten: Nehmen Sie das, was Popstars in jeder Form sagen, nicht so ernst. Vor allem, wenn sie’s privat tun, da kommt meistens nichts vernünftiges bei raus.

Spricht Gottschalk in dem Moment von sich selbst? Yusuf Islam hat den Mordaufruf gegen einen Andersdenkenden nicht unterstützt, als er noch der Popstar Cat Stevens war, sondern als er zum korantreuen Moslem konvertiert war. Popstars rufen im Regelfall nicht zum Mord auf, sie befürworten dies auch nicht. Islamische Kleriker und korangetreue Moslems hingegen fordern die Umsetzung des islamischen Rechtskodex. Aus ihrer Sicht ist die Ermordung eines Islamkritikers keine Strafe, sondern göttlich gewollte Rechtsordnung.

Ab und zu fallen auch einige von der Palme. Also, das ist dann das große Problem, dass es zu Verwirrungen und Verwicklungen kommt, die nicht sein müssen. Es wird glaube ich nur dann problematisch, wenn Musiker ihre verqueren Lebensphilosophien in ihre Musik einbauen und damit die Hirne unserer Kinder verstopfen. Aber das hat dieser Mann niemals getan, er hat immer musikalisch ausgeglichen.

Netter Entlastungsversuch. Nur weil Yusuf Islam seinen Schülern in den Koranschulen z.B. die Koranaussage wie „Ungläubige sind schlimmer als Tiere usw.“, nicht singend näher gebracht hat oder weil er seine Sympathie zum Mordaufruf an Rushdie nicht gesungen hat, sondern „nur“ gesprochen, soll nun egal sein, was dieser Schariabefürworter Yusuf Islam an Menschenrechtsfeindlichem vertritt.

Die Generationen bei Father and Son, sein Lied Morning has broken war einer der schönsten Verneigungen vor der Schöpfung, egal ob die von Gott, von Allah oder aus physikalischen Zufällen entstanden ist. Ich bin der Meinung, dieser Mann hat seinen Preis verdient.

Anmerkung zu den viel gerühmten „Hilfsprojekten“ in Bosnien und dem Kosovo des Yusuf Islam. Sie kommen nur Moslems zugute. Für Ungläubige ist ihm sein Geld zu schade. Welch ein Unterschied zu den Abermillionen, die der Westen auch für Moslems z.B. nach dem Tsunami übrig hatte.

Hier das Video zur Echo-Preisverleihung an Yusuf Islam auf RTL:


Link: sevenload.com

» an den Echo-Veranstalter, die Deutsche Phono Akademie (Vorstandsvorsitzender: Michael Haentjes)




Holzweg Resozialisierungsprogramme

In der Schweiz haben sich Wissenschaftler kritisch mit der gutmenschlichen 68er „Haben Sie heute schon Ihr Kind gelobt?“-Pädagogik auseinandergesetzt, die davon ausgeht, dass hinter jedem Straftäter ein gestörtes soziales Umfeld steht. Schuld am eigenen Versagen sind nach dieser Weltanschauung immer die anderen: Die Familie, die Schule, die Gesellschaft, der Staat … Folge: Je schlimmer die Taten, desto mehr müssen wir dem Täter sagen, dass wir ihn trotzdem lieb haben. Ein Irrweg!

Die Studie räumt gründlich auf mit dem Vorurteil, dass Kriminelle Opfer schwieriger Lebensumstände seien und eben einfach nur keine Chance hatten, weil ihre Eltern arm waren und die Gesellschaft sie ausgegrenzt hat. Diese Grundauffassung führte und führt auch weiter dazu, dass Täter nicht bestraft, sondern sogar noch belohnt werden. Wir haben sie ja lieb und wollen sie in unsere Gesellschaft integrieren. Resozialisierung heißt das Zauberwort, das dazu führt, jugendliche Gewalttäter mit Erlebniscamps und Freizeitgestaltung zu verwöhnen, während bei unauffälligen Jugendlichen immer mehr gespart wird. Werden sie dadurch bessere Menschen? Keine Spur sagen Zürcher Wissenschaftler um den Psychiater Frank Urbaniok:

Die Forscher kommen zum Schluss, dass Sexual- und Gewaltverbrecher ihre kriminelle Laufbahn nicht deshalb beginnen, weil sie gesellschaftlich ausgegrenzt sind. So sind Programme, die jugendliche Straftäter mit einer Ausbildung auf den richtigen Weg zurückführen wollen, zwar gut gemeint – aber wirkungslos. «Wenn man einen Psychopathen eine Schreinerlehre machen lässt, hat man nachher nicht einen Psychopathen weniger, sondern einen Psychopathen mit Schreinerlehre», sagt Jérôme Endrass, Leitender Psychologe der Forschungsabteilung im Psychiatrisch-Psychologischen Dienst des Justizvollzugs Zürich.

«Die Idee, dass die Täter resozialisiert werden müssen, ist grundlegend falsch. Sie sind ja schon sozialisiert. Was sie brauchen, ist eine massgeschneiderte Therapie, die nur eines zum Ziel hat: Rückfälligkeit verhindern.»

– Die Täter sind nicht schlechter gebildet als der Rest der Bevölkerung. Sowohl bei den Schweizern als auch bei den Ausländern ist das Ausbildungsniveau dem der Durchschnittsbevölkerung ähnlich.

– Drei Viertel der Täter stammten aus intakten Mutter-Vater-Kind-Familien. Nur jeder zehnte wuchs in einem Heim auf.

– Täter, die während ihres Gefängnisaufenthalts eine Ausbildung absolviert haben, werden nicht weniger häufig rückfällig als andere Häftlinge. (…)

– Von den Tätern, bei denen als Jugendliche bereits eine Erziehungsmassnahme angeordnet wor den war, wurden neun von zehn rückfällig. 38 Prozent sogar mit einem Gewalt- oder Sexualdelikt.

Die Wissenschaftler haben auch analysiert, wie hoch die Rückfallquote bei jugendlichen Straftätern war, die zwischen 1974 und 1986 in der Arbeitserziehungsanstalt Uitikon untergebracht waren. Insgesamt 71 Prozent der Jugendlichen wurden mittlerweile wieder straffällig, 33 Prozent mit einem Sexual- oder Gewaltverbrechen.

Die Wissenschaftler propagieren als Psychater den Weg der Therapie – nun ja… Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass Kriminelle krank sind und durch die richtige Therapie geheilt werden können. Eine Ansicht, die auch in die Irre führen wird und hier nicht geteilt wird.

(Spürnase: BUVSB)




Ausschreitungen im Jemen wegen angeblicher Koran-Schändung

Ein französischer Ingenieur soll angeblich den Koran zerrissen und getreten haben, wahlweise auch in umgekehrter Reihenfolge. Nachdem dieses Gerücht in Umlauf gesetzt war, konnte niemand Allahs jemenitisches Bodenpersonal in seinem heiligen Zorn bremsen. Etwa 400 Arbeiter beschädigten am Sonntag ein im Bau befindliches Gas-Exportterminal des Energiekonzerns Total in Belhaf im Südosten des arabischen Landes und setzten danach Autos und einen Hubschrauber der Anlage in Brand.

Das Projekt in Schabwa, 580 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Sanaa, sollte im kommenden Jahr fertig gestellt werden und zu einer wichtigen Devisenquelle für Jemen werden. An dem Joint-Venture sind die staatliche jemenitische Gas-Gesellschaft, der französische Konzern Total, die US-Firma Hunt Oil sowie die südkoreanischen Konzerne Kogas und Hyundai beteiligt.

Was braucht der Jemen Devisen? Er hat doch Allah …

(Spürnasen: Mole und Gerhard B.)