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oesterreich.jpgNachdem Dr. Udo Ulfkotte in Deutschland bereits im Januar den Verein Pax Europa ins Leben gerufen hat, der als „Keimzelle“ der bevorstehenden Gründung einer neokonservativen Partei gegen die Islamisierung Europas gilt, hört man jetzt auch aus Österreich von einem neuen Verein, der die abendländische christlich-jüdische Tradition der Alpenrepublik vor der kulturellen Übernahme durch den Islam retten will.

Der Verein nennt sich „SOS Abendland„, kann aber kaum eine neue Parteigründung zum Ziel haben, denn er wird aus den Reihen einer bereits bestehenden Partei heraus gebildet. Vorsitzender und Sprecher ist der FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache, der immer wieder mit rechtsextremistischen Kreisen in Verbindung gebracht wurde. Auch die bisherigen Verlautbarungen wirken, verglichen mit Ulfkottes Pax Europa, eher volkstümelnd.

Ein gefundenes Fressen für die österreichische Presse. Der Standard berichtet daher in bewusst spöttelndem Ton:

„Nikolaus-Verbot“ an Wiener Kindergärten, Sparschwein-Schwund in Londoner-Banken – die FPÖ sieht durch die „Islamisierung“ Europas die abendländischen Werte gefährdet, oder zumindest das was sie dafür hält. „Wahrscheinlich wird man in Zukunft verbieten, dass die Kirchenglocken läuten“, warnte FP-Chef Heinz Christian Strache am Freitag vor einem islamischen „Monokulturalismus“ in Europa. Gegensteuern will man mit dem nun gegründeten Schutzverein „SOS Abendland“ … Gefährdet sieht Vereins-Vize Strache die christlich-jüdischen „abendländischen Werte“ vor allem durch die „moderne Völkerwanderung“ der vergangenen Jahrzehnte, durch „Parallelgesellschaften“ und „Hassprediger“, die weder die westliche Demokratie noch die Gleichberechtigung der Frau akzeptieren würden. Moslems können aus seiner Sicht nur dann Teil des Abendlandes sein, „wenn sie sich an unsere Gesellschaftsnormen anpassen“ – was für Strache bedeutet, dass man sich nicht nur „an die Gesetze hält“, sondern auch heimische Sitten und Gebräuche „respektiert und in Folge beginnt, sie anzunehmen“.

Das finden die Journalisten des Standard witzig, vergessen aber dabei, dass die fortschreitende Islamisierung gerade auch die Freiheit der Presse bedroht. Ob nun gerade der umstrittene Strache die beste Wahl ist, die löblichen Ziele des Vereins zu verbreiten, ist fraglich. In Wahlkämpfen war er sich jedenfalls nicht zu schade, auch auf den antiamerikanischen Zug aufzuspringen und die Beendigung des österreichischen Engagements in Afghanistan zu fordern.

Auch in technischer Hinsicht verlief die Vereinsgründung eher unglücklich. Wer nach „SOS Abendland“ googelt, findet sich mit Erstaunen auf einem Blog gleichen Namens wieder, den ausgerechnet multikulturelle Gegner von Straches Verein betreiben.

Spürnase: Frank S.

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27 KOMMENTARE

  1. Das Problem: Immer mehr Leute haben von der Islamisierung langsam genug. Deshalb muß man davon ausgehen, daß leider auch anti-demokratische, freiheitsfeindliche Rattenfänger mit dem Thema Erfolg haben können, wenn sich die etablierten Parteien bzw. (wie bei Ulfkotte) demokratische und freiheitlich ausgerichtete Newcomer den Sorgen der Bürger nicht widmen. Das führt erstens dazu, daß Leute Zustimmung bekommen, die in Wahrheit keine Alternative sind oder gar in ihren Ansichten mit den Islamisten mehr gemein haben als sie trennt. Zweitens schadet es allen echten Islamkritikern, weil Linke und sonstige Islam-Apologeten sie nur zu gern mit diesen Typen in einem Topf werfen.

  2. Ich finde in diesem Fall darf man nicht unbedingt andere politische Dinge mit einbeziehen. Wer gegen die schleichende Islamierung kämpft ist willkommen. Die Abgrenzung zu anderen politischen Themen muss natürlich klargestellt werden. Das Antiislamisten mit Neonazis oder ähnlichem in einen Topf geworfen werden kann man sowieso nicht verhindern und wird auch jetzt schon gemacht.
    Im übrigen halte ich eine neue konservative Partei in Deutschland nicht für sinnvoll. Die Kräfte werden gespalten und der Gegner lacht sich eins. Eine Verbindung in einer Bürgervereinigung oder ähnlichem ohne parteipolitische Grenzen und diesem Hickhack im Gefolge ist meiner Meinung nach sinnvoller. Wenn diese Bewegung stark ist kann sie auch politische Mandatsträger beeinflussen wie hinlänglich bekannt ist.
    Ich würde mir die Gründung einer neuer politischen Partei sehr genau überlegen deren scheitern sehr wahrscheinlich ist und auch der Sache nicht dient.

  3. Der Strache der mit seinen tollen Schüttelreimen auf den Wahlplakaten bei der letzten Wahl hinter die Grünen gerütscht ist, versucht sich jetzt als Abendlandretter?

    In der Hoffnung, dass es sich dabei nicht nur wieder um eine pupulistische (Wahl)Aktion handelt, sondern dass tatsächlich etwas bewegt wird, wünscht man ihm aber dennoch das Beste für diesen Verein.

  4. HC Straches FPÖ ist die einzige politische Partei, die sich nicht nur gegen die Islamisierung auftreten traut, sondern auch das Problem zu einem Hauptpunkt ihrer Parteilinie macht. Leider passieren Fehler in der Kommunikation.
    Wenn man sich aber das Parteiprogramm nächer anschaut, sind durchaus auch andere sehr sehr gute Anliegen zu finden, zB in der Bildungspolitik, Sozialpolitik, Umweltschutz, etc.
    Denen traue ich am meisten zu, dass sie Probleme wirklich angehen und nicht nur über Steuererhöhungen scheinbar Problem angehen (siehe Co2-Farce).

  5. Muss ich MIR #1 voll zustimmen – und noch sagen, dass Sprache essentiell ist bei der Vermittlung (!).
    Genau das ist doch hier geschehen – die Journalisten haben den text gelesen bzw. hier die Rede gehört und sich dabei über die „volkstümliche Sprache“ amüsiert. Auf gut deutsch, was sie hörten primär (auf was sie geachtet haben), war auf den nächsten volkstümelnden kalauer und nicht, was der nun wirklich als info bzw. Botschaft hatte oder nicht. Und genau das vermitteln sie nun auch den meisten Lesern der Zeitung – und es werden genug nur lesen: „FPÖ – Strache – volkstümelnd“ und die Sache ist ebenfalls für die wiedermal erledigt a lá: „Maj, was had´n der Strache wieder für´ne Sau“.
    Von daher ist genau Sprache so wichtig: schreibt man in einem volkstümelnden Idiom oder gar mit einem aus dem Rassismus bzw. der nazi-propagande bekannten Sprachduktus, dann kann man sicher sein, dass die meisten leute einen sofort in eine ganz bestimmte Schublade stecken und nicht mehr darauf achten, was da überhaupt thematisiert wird.

  6. „Wahrscheinlich wird man in Zukunft verbieten, dass die Kirchenglocken läuten“

    Natürlich wird das passieren.

    Zunächst nicht „aus Rücksicht auf die Moslems“, die überdies meines Wissens noch gar nicht über die Kirchenglocken gemeckert haben, sondern wahrscheinlich aus einer komplett gegensätzlichen Argumentation heraus.

    Der Muezzin-Ruf steht im Raum. Und Menschen, die ihn nicht wünschen, werden nicht den Mut haben, offen zu sagen „quod licet jovi non licet bovi“ (Was dem Jupiter zusteht, steht dem Ochsen [noch lange nicht] zu ), sondern nach anderen Gründen suchen (Lärmbelästigung) und dabei – um Glaubwürdigkeit zu wahren – zunächst mal die Kirchenglocken abschaffen. Den Muezzinruf kann man ja nicht abschaffen, weil’s ihn noch nicht gibt. Einige Atheisten werden vermutlich auch die Gunst der Stunde wittern und hoffen, im Kielwassser der Islamkritik das Christentum gleich mit in die Tonne kicken zu können.

    Besonders klug ist das nicht. Man beschäftigt sich nicht damit, die Hofhunde abzuknallen, wenn Wölfe vor der Tür stehen.

    Überhaupt ist manchmal die Therapie gegen islamische Probleme schlimmer als das Problem selber (Imame bei der Resozialisierung von relativ areligiösen „Rütli“-Randalierern einbinden, finde ich auch ganz furchtbar – selbst wenn’s vielleicht vordergründig tatsächlich die Jungs ein bisschen „zähmt“).

  7. „Rechtsextrem“ ist der Stempel, den man immer aufgedrückt bekommt, wenn man für die eigenen Wert, für die eigene Kultur eintritt. Der Begrigg wird dadurch völlig verwässert und verkennt dabei, was es wirklich rechtsextrem und gefährlich ist.

  8. Und weil mich das auch immer wieder nervt, will ich’s auch noch schnell loswerden:

    In manchen Foren wird mir immer wieder gesagt „Was würdest Du tun um die Moslems umbringen zu dürfen?“ NICHTS natürlich. Ich will keinen Moslem umbringen, keinem Schmerzen zufügen noch sonst irgendwie boshaft handeln. Ich will nur, dass wir in unseren Ländern leben und sie mit ihren eigenen Regeln in den ihren Ländern. Punkt.

  9. strache hat ein problem: die österreichische medien(landschaft) – der allmächtige ORF ist ein staatsfunk auf welchem bürgerliche sich in qua qua verlieren, die zeitungen (media print) sind ebenfalls in bürgerlicher hand und opposition wird totgeschwiegen oder kaputt geschrieben.
    jetzt springt strache auf den poulismus zug um so medial präsent zu sein – mit geschick, wie sein wahlerfolg zeigt.

    und mit ein paart hoppalas, siehe postings, aber alles in allem ist strache ein mann,der einer der wenigen retter der westlichen demokratien sein kann – ein beschützer gegen die muselseuche.

  10. Stimmt nicht ganz, die österreichische Mediaprint ist schon vor längerer Zeit von der deutschen WAZ Gruppe übernommen worden, und die gelten als SPD-nahe wenn ich mich richtig erinnere, nicht als bürgerlich.

  11. Wenn man den Kampf gegen die Islamisierung einmal mit wehenden Fahnen gewonnen haben sollte, kann man sich meinetwegen von der FPÖ „distanzieren“. Heute spielt man damit nur dem „divide et impera“ unserer Gegner in die Hände.

  12. „In Wahlkämpfen war er sich jedenfalls nicht zu schade, auch auf den antiamerikanischen Zug aufzuspringen und die Beendigung des österreichischen Engagements in Afghanistan zu fordern.“

    Strache ist eben kein Neokonservativer, sondern ein bekennender Nationalliberaler und Befürworter der österreichischen Souveranität. Es ist nur logisch, dass er sich dann auch gegen das militärische Engagement in Afghanistan aussprechen muss, alles andere wäre inkonsequent und würde ihn auf Dauer unglaubwürdig machen.

    „Auch in technischer Hinsicht verlief die Vereinsgründung eher unglücklich. Wer nach „SOS Abendland“ googelt, findet sich mit Erstaunen auf einem Blog gleichen Namens wieder, den ausgerechnet multikulturelle Gegner von Straches Verein betreiben.“

    Der Aufbau einer eigenen Webpräsenz ist im Gange. Mehr zu SOS-Abendland gibt es auch in der parteieigenen NFZ:

    http://www.fpoe.at/fileadmin/Contentpool/Portal/PDFs/NFZ/nfz1207.pdf

  13. > Nachdem Dr. Udo Ulfkotte in Deutschland bereits im Januar den Verein Pax Europa ins Leben gerufen hat, der als „Keimzelle“ der bevorstehenden Gründung einer neokonservativen Partei gegen die Islamisierung Europas gilt, …

    Igitt, Neocons sind Linke die teilweise wertkonservativ, für die Vorherrschaft der USA und für dumme Interventionen zu Verbreitung westlicher Werte sind, schlimmer gehts kaum.
    Wenn schon dann wird es hoffentlich eine liberal-konservative, antiislamische, oder mitte-rechts Partei.
    Neocons haben nichts gegen den Islam, wenn er sich westlichen Werten unterordnet, vor allem haben sie nichts gegen islamische Masseneinwanderung nach Europa. Die sind nur nützlich um die europäische Linke und den Westen zu spalten.

    #1 Mir (27.03.07 02:33)
    > Das Problem: Immer mehr Leute haben von der Islamisierung langsam genug. Deshalb muß man davon ausgehen, daß leider auch anti-demokratische, freiheitsfeindliche Rattenfänger mit dem Thema Erfolg haben können, wenn sich die etablierten Parteien bzw. (wie bei Ulfkotte) demokratische und freiheitlich ausgerichtete Newcomer den Sorgen der Bürger nicht widmen.

    Rechte, nationalistische oder volkstümliche Parteien sind allerdings nicht automatisch freiheitsfeindlich und antidemokratisch, eher im Gegenteil. Eine Partei die konsequent die eigene Nation in den Mittelpunkt stellen würde, hätte eigentlich weniger Bedarf an Ideologie als politische Grundlage. Die etablierten Parteien sind erheblich freiheitsfeindlich, weil sie auf Ideologien und Werten bestehen, sie wollen die Menschen ihren Werten unterwerfen und umerziehen. Leider sind die tatsächlichen „rechten“ Parteien aber wirklich eine Zumutung, daher werden sie ja nicht gewählt. Die NPD stellt sich in die Tradition irgendwelcher Nationalrevolutionäre, pflegt Nazi-Nostalgie und ist viel zu national-fundamentalistisch und sozialistisch, teilweise auch noch esoterisch; die Republikaner sind dagegen ökologisch, konservativ und pflegen einen kulturellen Nationalismus. Eigentlich ist zu Zeit keine Partei wählbar.
    Wenn man danach geht, was Deutschland und Europa braucht, wäre neben einem pluralistischen rechten Netzwerk die Gründung von zwei Parteien notwendig. Eine eher sozial aber marktwirschaftlich ausgerichtet, eine eher freiheitlich und vielleicht noch etwas weiter Rechts. Die sollten den Islam grundsätzlich kritisieren, sich gegen Masseneinwanderung aber für die europäische Integration aussprechen. Die Interessen der Deutschen sollten im Mittelpunkt stehen, bzw. in der EU-Politik die Europäer, Werte und Allianzen nur soweit sie nützlich sind, also keine Ideologie.
    Damit könnten sie Nichtwähler und sozial oder liberal orientierte SPD-Wähler einsammeln, und sich etablieren. Die SPD muss geschwächt werden, die Union braucht Koalitionspartner die etwas andere Wähler ansprechen, und Themen wie Nation, Grenzen Europas, Islamkritik müssen ständig öffentlich präsent sein, dass hätte auch Auswirkungen auf die Politik der Union.
    Eine neue christlich-konservative Partei würde dagegen von der Union als Konkurrenz begriffen, sie würde ihren Wahlkampf daran etwas anpassen und die Neuen bekämpfen. Man kann damit vielleicht die Politik beeinflussen, aber sich vermutlich nicht dauerhaft etablieren.
    Leider habe ich kein Geld um irgendwelche Parteien zu gründen oder Netzwerke zu unterstützen, daher bleibt mir nur die Zuschauertribüne. Notfalls bleibe ich halt formell Deutscher, aber staatenlos und gegenüber keinem Staat, Moral und Gesetz loyal.

  14. ich wollte dem dämlichen bollger von sos abendland ja schreiben, dass nikolo kein türke war, wie er so unnachamlich blöd behauptet, sondern 800 vor der „bereicherung“ kleinasiens durch osmanische horden im griechisch geprägten Byzanz geboren wurde. nikolaus bedeutet ja auf griechisch Nikólaos Sieg des Volkes. aber anscheinend kann man sich dort gar nicht registrieren, der rotgefärbte geschichtsfälscher wird schon wissen warum!

    in einem anderen artikel droht er damit, seine staatsbürgerschaft abzugeben, wegen der ach so bösen ausländerploitik der regierung. ich kann dazu nur sagen: „nur zu, verlass das land nimm soviel moslemspinner mit, wie du kannst.“

  15. ich wollte dem dämlichen bollger von sos abendland ja schreiben, dass nikolo kein türke war, wie er so unnachamlich blöd behauptet, sondern 800 vor der „bereicherung“ kleinasiens durch osmanische horden im griechisch geprägten Byzanz geboren wurde. nikolaus bedeutet ja auf griechisch Nikólaos Sieg des Volkes. aber anscheinend kann man sich dort gar nicht registrieren, der rotgefärbte geschichtsfälscher wird schon wissen warum!

    in einem anderen artikel droht er damit, seine staatsbürgerschaft abzugeben, wegen der ach so bösen ausländerploitik der regierung. ich kann dazu nur sagen: „nur zu, verlass das land nimm soviel moslemspinner mit, wie du kannst.“

  16. >> Strache ist eben kein Neokonservativer, sondern ein bekennender Nationalliberaler und Befürworter der österreichischen Souveranität. Es ist nur logisch, dass er sich dann auch gegen das militärische Engagement in Afghanistan aussprechen muss, alles andere wäre inkonsequent und würde ihn auf Dauer unglaubwürdig machen.

    Wenn wir der Argumentation von European Patriot folgen, daß er eben in erster Linie was Wohl der eigenen Nation in den Mittelpunkt stellen will, dann sind die Forderungen immer noch falsch. Denn erstens können wir diesen weltweiten Konflikt nur mit den Amerikanern „gewinnen“. Wenn wir das nicht schaffen, ist es auch mit der österreichischen Souveranität vorbei. Zweitens ist und bleibt es Tatsache, daß der Konflikt sowohl innen- als auch außenpolitisch geführt werden muß. Wer sich dabei auf „Souveranität“ oder „Neutralität“ zurückzieht, will sich in Wahrheit nur aus der Verantwortung stehlen und andere die Drecksarbeit für sich machen lassen.

    Und nein, das heißt nicht, daß man allem, was die USA vorschlagen, zustimmen muß. Es heißt, was ich geschrieben habe.

  17. auf dem „linken Auge“ der Parteienlandschaft gab es in knapp 30 jahren zwei Neuzugänge: Grüne und Linkspartei. In anderen Ländern gibt es auch erfolgreiche politische Alternativen gegen Interventionismus und Islam (besonders Dänemark, Schweiz, Niederlande, Österreich). Die deutsche Vergangenheit macht das schwierig. Kein aufrechter Demokrat und Islamgegener möchte mit Rechtsradikalen zu tun haben, die darüber hinaus im Judenhass mit den Islamisten gut können. Die Nationalzeitung lobt immer wieder feurig den iranischen Präsidenten. Schade, dass wir nicht wie die Schweizer Sachentscheidungen durchs Volk treffen können. Die haben schon mehrmals gegen „etablierte Gutmenschenratschläge“ das Ausländer- und Zuwanderungsrecht optimaler verschärft. Die „Komplimente“ der UNO-Migrationspropheten dafür waren beeindruckend. Eine weitere Abstimmung steht 2007 an. Ich vertraue den Wählern weit mehr als gut versorgten Delegierten, die fast alle bestimmt nicht aus Problemvierteln stammen.

  18. TV-Tipp für alle die, die den real existierenden Islam besser kennenlernen sollten (also eher für noch-nicht PI-Stammleser)

    Mittwoch, den 28.03.2007
    3SAT 14:15 Uhr

    Verfolgte Christen
    Die bedrohte Religionsfreiheit
    (Erstsendung 31.5.2006)
    In manchen islamischen Ländern leben Christen gefährlich. Das Grundrecht auf Religionsfreiheit existiert hier nur auf dem Papier. Der Fall des zum Tode verurteilen Afghanen Abdul Rahman hat diese Diskriminierung und Verfolgung einer breiten Öffentlichkeit ins Bewusstsein gerufen. Sein Vergehen: Er hat sich von seiner muslimischen Familie losgesagt und ist Christ geworden.
    Ein Bericht über verfolgte Christen in Ägypten, Palästina, Indonesien und Nigeria.

  19. #20, Dionysos,

    habe ich damals gesehen, einfach erschreckend.

    In Nigeria die Sache mit dem Pfarrer, dessen Arm von Mohammedanern abgetrennt wurde oder auch die Morde in Indonesien.

    Dass die Geistlichen hierzulande immer noch um „Dialog“ und „interkulturellen Ausgleich“ bemüht sind, halte ich für naiv!

  20. und noch ein Religionstipp. Geistige Umnachtung vielerorts. Entscheidend: Die unten beschriebenen sind verbal absurd. Sie gehen nicht hin und morden.
    Übrigens gab es vor rund 500 Jahren eine konkrete Weltuntergangsankündigung des Papstes. Am Tag danach rief er den Gläubigen zu: „Meine Gebete verschoben den Untergang.“

    TV-Sender arte,
    Mittwoch, 28. März 2007 um 13.05 Uhr
    Wiederholungen : 04.04.2007 um 17:35
    In Erwartung des Heilands wurden in Papua-Neuguinea am 1. Januar 2000 alle Papua getauft – bis auf einen. Dass Jesus noch immer auf sich warten lässt, ist nach Meinung der Protestanten allein die Schuld der Katholiken. Der Papst als Antichrist? Es begann ein Religionsstreit, in dem es wie immer um eines geht: Macht.

  21. und noch ein Religionstipp. Geistige Umnachtung vielerorts. Entscheidend: Die unten beschriebenen sind verbal absurd. Sie gehen nicht hin und morden.
    Übrigens gab es vor rund 500 Jahren eine konkrete Weltuntergangsankündigung des Papstes. Am Tag danach rief er den Gläubigen zu: „Meine Gebete verschoben den Untergang.“

    TV-Sender arte,
    Mittwoch, 28. März 2007 um 13.05 Uhr
    Wiederholungen : 04.04.2007 um 17:35
    In Erwartung des Heilands wurden in Papua-Neuguinea am 1. Januar 2000 alle Papua getauft – bis auf einen. Dass Jesus noch immer auf sich warten lässt, ist nach Meinung der Protestanten allein die Schuld der Katholiken. Der Papst als Antichrist? Es begann ein Religionsstreit, in dem es wie immer um eines geht: Macht.

  22. @Mir: Ich bin ganz einfach dafür das Europa nur noch als EU mit den USA zusammenarbeitet, und dabei die Interessen Europas in den Mittelpunkt stellt. Die USA wollen aber die NATO und wollen das wir gemeinsame westliche Werte zur Grundlage unsere Identität machen und ihre Mission zur Demokratisierung der Welt unterstützen.
    Wenn die USA die mit ihren Werten die europäischen Linken unterstützen, unsere Einwanderungs- und Einbürgerungspolitik kritisieren, ausserdem Ressentiments gegen die EU schüren und versuchen Europa zu spalten, sollen sie alleine kämpfen.

    > Wer sich dabei auf „Souveranität“ oder „Neutralität“ zurückzieht, will sich in Wahrheit nur aus der Verantwortung stehlen und andere die Drecksarbeit für sich machen lassen.

    Hmm, welche Drecksarbeit? Meinetwegen kann die EU gerne einen Krieg gegen Iran planen und wenn nötig auch führen. Wenn wir in Afghanistan bleiben sollen, will ich wissen was es uns bringt. Vor allem, ob es Sinn macht dort EU-Stützpunkte einzurichten. Das die USA ölreiche Staaten wie den Irak kontrollieren, und wir uns um das kümmern was sie an uns delegieren, kommt jedenfalls nicht in Frage. Die Necons wollten übrigens nach dem Irak-Krieg europäische Truppen im Irak, die Europäer sollten sich global um Friedensicherung nach den US-Interventionen kümmern, während die USA führen, Petro-Dollars drucken, an neuen High-Tech Waffen forschen und über Krieg und Frieden entscheiden.
    Ach ja, und die europäische Politik ist nur dem eigenen Volk gegenüber verantwortlich, mit solchen Transatlantiker-Sprüchen beeindruckst du mich jedenfalls nicht. Wir haben nicht die geringste Verantwortung für die Welt. Die rückständigen Staaten wollten keine Kolonien sein, und die USA wollen die Vorherrschaft, also brauchen sie nicht mit Forderungen zu uns kommen.

  23. Also bitte,

    Strache „Verteidiger des Abendlandes“.
    Dieser machtgierige Antisemit als großer weisser Ritter.
    Das einzige was den und seine Kumpels vorantreibt, ist Gier nach Macht.
    Und zwar mit allen Mitteln, auch körperlicher Gewalt. Siehe jüngste Verurteilung seines zigfach vorbestraften Leibwächters. Der ehemalige Pudel von Jörg Haider (Großer Saddam Hussein, Gaddafi und Saudifreund). Der hat viel mehr Ähnlichkeit mit einem troyanischen Pferd. Ihm spreche ich menschenfreundlichkeit ab. Demokratische Werte sind Ihm sowieso egal. Für einen belesenen Muslimvertreter dürfte es kein Problem sein „Schlagwort-nichtzuhörenkönnen-Heinzi“ in einer Diskussion bloßzustellen. Bei seinen Wald-und Wiesenspielen mit Neonazis in seiner Jugend hat er debattieren nicht gelernt. Kriegsverbrecher des 2.Weltkriegs werden von Strache und Co immer noch als Helden und Verteidiger des Abendlandes gefeiert. Dagegen Kritiker werden von der FPÖ und BZÖ ständig wegen übler Nachrede gerichtlich verfolgt. In Österreich gibt es keine Partei wo soviel Prozesse gegen kritische Stimmen führt. Nur weil einer offiziell gegen die Verschleierung, etc. auftritt, ist das noch kein Grund Ihn zu unterstützen. Die größten österreichen Freunde muslimischer Diktatoren kommen aus dem rechtsradikalem (FPÖ BZÖ) Lager und von ein paar Sozis. Wenig lustig daran ist, daß ausgerechnet Bruno Kreisky (Ehemaliger SPÖ-Bundeskanzler) den Terroristen Arafat und andere Menschenfreunde in Europa hoffähig gemacht hat. Ich bitte die Blog-Teilnehmer insbesonders aus Deutschland auch und gerade bei solchen Typen genau zu recherchieren, bevor sie halbwissende Kommentare abgeben. Die FPÖ-BZÖ Politiker sind in Österreich dafür verantwortlich, daß jeder Kritiker an der einzig wahren Religion als rechtsradikal abgestempelt wird. Einfach schrecklich so was. Liebe Deutsche, bitte Augen auf. Aus Österreich kommt nicht nur Gutes.
    Vor über 60 Jahren kam auch ein gewisser Hitler aus Braunau/Österreich nach Deutschland……..

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