Düsseldorf: Polizei befürchtet Multikultikollaps

libaneseEigentlich galt das wohlhabende Düsseldorf, verglichen mit Köln, Duisburg oder Berlin, nie als ein Brennpunkt multikultureller Katastrophen. Aber Geld zieht eben auch das Verbrechen an und so kommt es, dass die Auswirkungen ungehinderten Zuzugs von Gesindel aus aller Welt ausgerechnet im gutbürgerlichen Düsseldorf zuerst die Mittelschicht erreichen. Die Polizei bemüht sich, mit spektakulären Großeinsätzen dagegen zu halten, verliert aber zusehends die Hoffnung, der Lage noch Herr werden zu können.

Der gutmenschlich engagierte Express gibt sein Bestes, um die Herkunft der Kriminellen gerecht unter den Völkern zu verteilen. Vor kurzem war es eine kurdische Waffenschieberbande in Köln, diese Woche sind es türkische Schuldeneintreiber in Düsseldorf, die mit großem Aufwand aber wenig Langzeitwirkung gejagt werden, und da wird es höchste Zeit, auch andere Herkunftsländer zu erwähnen, auch wenn sie im aktuellen Fall keine Rolle spielen:

Die italienische Mafia etwa, oder osteuropäische Banden, die tatsächlich besonders in Sachen Menschenhandel und Prostitution bestens im Geschäft sind. Auch libanesische Kriminelle soll es in Deutschland geben, und die Albaner werden erst gar nicht erwähnt, da als bekannt vorausgesetzt.

Aber diesmal waren es eben zufällig mal Türken, die ja, wie wir inzwischen vom NRW-Intregrationsminister Laschet wissen, ein „Glücksfall“ für Deutschland sind. Der Express berichtet:

Die Gangster schrecken vor nichts zurück. Opfer und Hinweisgeber fürchten um ihr Leben, stehen unter Zeugenschutz. Unzählige Telefone werden abgehört.

Ein früherer Düsseldorfer OK-Ermittler: „Die Gangster sind besser organisiert und ausgerüstet als die Kripo. Es fehlt der Polizei an Personal und Technik. Eine Seuche derzeit: Ausländerämter werden zum Zwecke der Einschleusung von Prostituierten aus dem Osten systematisch mit Scheinehen überlistet. Es besteht ein enormes Handlungsdefizit. Die Polizei wird erschlagen von bandenmäßig organisierten Verbrechen, die sie kaum noch effektiv verfolgen kann.“

Für das Jahr 2006 liegen noch keine offiziellen Zahlen vor. EXPRESS erfuhr jedoch: Sie steigen an. Im letzten Jahr gab es in NRW rund 80 OK-Ermittlungsverfahren und weit über 4.000 Straftaten mit internationalen Verzweigungen. Es geht um eine Gesamtsumme von rund 250 Millionen Euro.

Ein Gutes scheint die Sache zu haben. Es gibt kaum noch deutsche Gangster. Das ist aber weniger staatlicher Resozialisierung zu verdanken, als dem Wirken der Kräfte des freien Marktes. Die Sprache der Gewalt, mit der die Reviere abgesteckt werden, sprechen die zureisenden Verbrecher halt einfach besser als Hans Albers‘ schwere Jungs. Schade eigentlich, die Filme mochte ich ganz gern.




SPD-Abgeordneter instrumentalisiert Christenmorde für Türkei-Beitritt

rolf_fischer.jpgRolf Fischer (Foto), europa- und minderheitenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein, instrumentalisiert die furchtbaren Christenmorde in der Türkei, um für den EU-Beitritt der Türkei zu werben. Die Logik seiner Argumentation: Ohne absehbaren EU-Beitritt wäre alles noch viel schlimmer. Für Politiker wie Rolf Fischer scheint es schlicht keine Gründe zu geben, den Türkei-Beitritt abzulehnen – geschehe, was wolle.

Das durchsickern, wie intolerant und oft gewalttätig das gesellschaftspolitische Leben in der Türkei oftmals ist, bringt die Fürsprecher des Türkei-Beitritts in Erklärungsnot. Eine Gegenstrategie ist die Argumentation des SPD-Abgeordneten Rolf Fischer (RF): Er wirft der CDU Instrumentalisierung der Christenmorde vor, was er jedoch selbst betreibt. Allerdings mit einer aus menschenrechtlicher Sicht äußerst fragwürdigen moralischen Position.

Zu den Äußerungen des kulturpolitischen Sprechers der CDU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen, über die Anschläge in der Türkei erklärt der europa- und minderheitenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Rolf Fischer:

Ich warne davor, die schreckliche Tat in Malatya für eine allgemeine Schelte auf die Türkei zu instrumentalisieren. Wer meint, gar die EU-Beitrittsverhandlungen durch diese Tat von Extremisten in Frage stellen oder sogar abbrechen zu müssen, wie das Wolfgang Börnsen tut, muss sich diese Instrumentalisierung vorwerfen lassen. Die friedlichen Bürger eines Staates können nicht für ein paar Extremisten verantwortlich gemacht werden. In allen europäischen Ländern steht der Kampf gegen extremistische Bestrebungen im Vordergrund.

Diese Aussage soll die Christenmorde zum Delikt von Einzeltätern bagatellisieren. RF lenkt bewusst davon ab, dass dieser brutal-bestialische Mordanschlag nur der Gipfelpunkt eines intoleranten, oft sogar von Hass erfüllten Klimas gegenüber Christen in der Türkei ist. Diesem Umstand muss sich die Türkei stellen. Und hier hat die Türkei sehr wohl „allgemeine Schelte“ verdient.

Die Türkei weigert sich, den Armenier-Genozid aufzuarbeiten bzw. auch nur als solchen anzuerkennen. Christen sind in der Türkei geradezu traditionell Repression ausgesetzt, christliche Priester benötigen Polizeischutz.

Der Verweis auf die „friedlichen Bürger“ eines Staates (der Türkei) soll einerseits dem Kritiker der menschenrechtsfeindlichen Zustände in der Türkei unterstellen, er kritisiere undifferenziert und pauschalierend. Wenn man so vorgeht, kann man nie ein Unrechtssystem kritisieren, weil in jedem Unrechtssystem nie alle Individuen an Verbrechen beteiligt sind. Zumal einem Teil immer auch die Rolle der Opfer zukommt. Hier ist also Solidarität mit den Opfern von Intoleranz und Gewalt gefragt anstatt Bagatellisierung damit die Täterkomponente möglichst klein erscheint.

Opfer von Intoleranz und Gewalt sind in der Türkei nicht nur Kritiker des Umgangs mit dem Armenier-Genozid, Christen, ggf. bekennende Atheisten, sondern auch Menschen, die nicht gemäß islamisch geprägten Sitten-Normen leben. Die erschreckende, katastrophale Bilanz der Türkei bei Ehrenmorden belegt ebenfalls, wie groß die Defizite in puncto Menschenrechte beim EU-Beitrittskandidaten Türkei sind.

Dann folgt eine Relativierung und Diffamierung:

In allen europäischen Ländern steht der Kampf gegen extremistische Bestrebungen im Vordergrund. Nähme man allein das Vorhandensein von Bedrohung und extremistischer Tat als Kriterium für die EU-Mitgliedschaft, so würde sich der Vorwurf von Wolfgang Börnsen gegen diverse europäische Staaten richten.

RF nutzt das rhetorische Stilmittel der Behauptung, um die Türkei moralisch zu entlasten. Willkürlich, ohne sich auch nur die Mühe von Belegen für seine Aussage zu machen, stellt er eine Ähnlichkeit der Menschenrechtslage in europäischen Staaten mit den Zuständen in der Türkei her. In welchen europäischen Ländern verüben nicht-moslemische Bevölkerungen Ehrenmorde, arrangieren Zwangsehen (was der Ministerpräsident der Türkei, Erdogan, ausdrücklich für eine legitime und wünschenswerte Form der Paarfindung hält), werden Menschen anderer, zumal friedlicher Religionen derart schikaniert und ermordet?

Das Anliegen von RF, die Türkei durch eine vergleichende Gleichsetzung mit europäischen Ländern moralisch zu entlasten, beinhaltet zugleich eine Diffamierung und Herabsetzung dieser Länder auf türkisches Niveau. Gegen diese subtile Form übler Nachrede muss man sich entschieden verwahren. Sie ist auch kontraproduktiv wenn es gilt, die Schwere der Menschenrechtsverletzungen in der Türkei zu thematisieren.

Ich mahne deshalb eine harte, aber sachliche Debatte über die Menschenrechtssituation in der Türkei an.

Gerade RF lässt es an Sachlichkeit fehlen.

Hier gilt es, alle Verstöße offen zulegen und zu ahnden. Dies ist selbstverständliche und demokratische Pflicht.

Wenn RF dies als „demokratische Pflicht“ sieht, warum bagatellisiert er dann die Verbrechen als Handlungen von „ein paar Extremisten“? Und sind all die Ehrenmörder und Zwangsverheirater etwa keine Extremisten? Und deren Opfer keine Opfer von Extremismus?

Ich weise aber darauf hin, dass diese Forderung umso erfolgreicher sein wird, so lange die Beitrittsverhandlungen laufen oder wenn die Türkei Mitglied in der EU ist.

RF behauptet das einfach mal so, als wäre es eine physikalische Gewissheit, dass Beitrittsverhandlungen die Menschenrechtslage der Türkei verbessern. Man kann genauso gut behaupten, dass es die Türkei anspornt die Menschenrechtslage zu verbessern, wenn sie vor dem Beitritt menschenrechtliche Standards verwirklicht. Sofern diese Kriterien unumstößlich gelten.

RF unterstellt der Türkei sogar, sie hätte aus sich selbst heraus möglicher Weise eine geringere Motivation die Menschenrechtslage zu verbessern, stünde nicht der EU-Beitritt in Aussicht. Was hat RF nun wirklich für ein Türkeibild?

Natürlich nimmt ein Beitrittsbefürworter wie RF seine Weggefährten in Schutz:

Wer vom „Schweigen der EU“ spricht, blendet die kritischen Bemerkungen aus Brüssel, aus Berlin und aus Istanbul bewusst aus.

„Kritische Bemerkungen“ oder Rechtfertigungsphrasen, um die Beitrittspolitik nicht zu gefährden? Welchen Effekt hatten denn die „kritischen Bemerkungen“ bisher, wenn sich das gesellschaftspolitische Klima in der Türkei immer stärker polarisiert. Wenn liberale, säkulare Türken zu hunderttausenden gegen islamisch-totalitäre Bestrebungen demonstrieren?

Und wenn schon „Istanbul“ genannt wird als „kritischer Bemerker“, warum kommen solche „kritischen Bemerkungen“ immer erst dann, wenn die AKP-Regierung moralisch unter Druck gerät? Und nicht präventiv durch die Propagierung säkular-westlicher Werte anstatt traditionell-islamischer? Zumal die Menschenrechtslage in der Türkei doch kein Geheimnis darstellt.

Man hat eher den Eindruck, RF blendet die katastrophale Menschenrechtslage der Türkei partiell aus. Er wirft anderen vor, was er selbst betreibt:

Insbesondere auch die Solidaritätserklärungen der türkischen Bürger in Deutschland für die Opfer der Bluttat geraten so völlig aus dem Blickwinkel. Das ist nicht akzeptabel.

Dass türkische Bürger in Deutschland diese Verbrechen verurteilen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein, und nichts woraus man versucht, politisch Kapital zu schlagen, wie RF es tut. Denn Ablehnung von Verbrechen hat nun rein gar nichts mit der Erweiterungspolitik der EU zu tun. Es sei denn, RF denkt, man wäre den Türken, die den Beitritt wollen, etwas schuldig, weil sie derartige Verbrechen ablehnen. Das würde aber zugleich bedeuten, dass die Ablehnung der Verbrechen die Erwartungshaltung des EU-Beitritts beinhaltet. RF sucht nach Argumenten für den EU-Beitritt der Türkei, verheddert sich aber in Unterstellungen, die den Türken, die diese Verbrechen ablehnen, kaum gerecht werden können. Eine solche Argumentation ist gegenüber den türkischen Mitbürgern nicht akzeptabel.

RF als Beitrittsbefürworter steht unter Rechtfertigungsdruck. Dass sich die Menschenrechtslage durch Beitrittsverhandlungen verbessert – genau für diesen Prozess fehlt es an Belegen. Die Logik in RF’s Argumenten ist äußerst fragwürdig. Denn sie bedeutet, dass je umfassender die Menschenrechtsverletzungen in der Türkei sind, umso dringender die Beitrittsverhandlungen erfolgen müssen und sogar der Beitritt geboten ist. Als ließe sich die Menschenrechtslage in der Türkei nicht auch ohne EU-Beitritt verbessern. RF’s Pro-Beitrittsargumente sind von der Systematik her moralische Erpressungen. Er definiert willkürlich, dass wir eine moralische Verpflichtung haben, die Türkei in die EU aufzunehmen, um die dortige katastrophale Menschenrechtslage zu verbessern. Die aber gemäß seiner eigenen Aussage nur durch „ein paar Extremisten“ hervorgerufen wird. Gegenfrage: Ist es dann überhaupt notwendig, die Türkei unbedingt in die EU aufzunehmen, angesichts von nur „ein paar Extremisten“ die sich derart verbrecherisch gebärden ? Umgekehrt gilt: Machte man Menschenrechtsverletzungen zum EU-Aufnahmekritierium um gegen Menschenrechtsverletzungen eine Einflußmöglichkeit zu haben, müsste die EU global erweitert werden.

Dass laut RF die Forderungen nach Verbesserung der Menschenrechtslage noch besser durchsetzbar sind „wenn die Türkei Mitglied in der EU ist“, impliziert, dass die Türkei sogar in die EU kommen kann, wenn sie zum Beitrittszeitpunkt die Menschenrechte unzureichend achtet. Mit diesem Ansatz könnte die Türkei EU-Mitglied werden, ohne ausreichend menschenrechtliche Standards zu erfüllen. Und wäre dennoch voll einflussfähig innerhalb der EU.

Das kann nicht wünschenswert sein. Denn es bedeutet eine weitere inakzeptable Absenkung der Menschenrechtsstandards in der EU. Die Argumentation eines Beitrittbefürworters wie RF zeigt exemplarisch, wie entschlossen viele diese Position vertreten. Die Argumente pro Beitritt werden in geradezu absurder Weise in ihrer Sinnhaftigkeit auf den Kopf gestellt, bis sie letztlich keine Argumente mehr sind, sondern rhetorische Fallen, um den Türkei-Beitritt unter allen Umständen durchsetzen zu können.

» an Rolf Fischer




Schlecht gebrüllt, Loewe!

loewe.jpgDie Angst vor Udo Ulfkotte greift in SPD-Kreisen schon jetzt um sich. Im (einstmals angesehenen) Parteiblatt Vorwärts rührt Genosse Werner Loewe in alter sozialistischer Tradition schon mal die Diffamierungstrommel. Eröffnet wird die Kolumne über Ulfkotte mit Barnabas Schill, dem früheren Innensenator von Hamburg, womit von vornherein eine anrüchige Atmosphäre um Ulfkotte geschaffen werden soll.

Dann werden Personen herbeizitiert, die am „trüben rechten Rand“ nach Wählern fischen und zukünftig in Ulfkottes Umfeld agieren werden. Schließlich wird ihm noch eine einseitige Nachrichtenauswahl auf seiner Website vorgeworfen (was die SPD samt ihren Medien, an denen sie beteiligt ist, bekanntlich ganz anders macht) und ein Zurechtbiegen der Informationen unterstellt – fertig ist der ungenießbare Ulfkotte-Brei!

» an den Autor Werner Loewe

(Spürnase: Wormatia)




Malatya-Mörder kannten Opfer seit Monaten

blumen_malatya.jpgUnglaublich grausam war der religiös motivierte Mord an den Mitarbeitern eine christlichen Verlages durch islamische Gotteskrieger in der Türkei. Aber er war nicht nur grausam, er war außerdem von einer beispiellosen Niederträchtigkeit, wie erst jetzt zu erfahren ist. Die Mörder haben sich über Monate das Vertrauen ihrer späteren Opfer erschlichen, indem sie sich als am Christentum interessiert ausgaben.

Die Ermordung dreier Christen im türkischen Malatya vor einer Woche wurde womöglich über mehrere Monate hinweg vorbereitet. Diese Einschätzung gaben nun Mitglieder aus der Gemeinde der Mordopfer bekannt. Im Umfeld der kleinen evangelischen Gemeinde von Malatya seien die türkischen Täter schon mehr als zwei Monate vor der Tat am 18. April bekannt gewesen. Fast wöchentlich hätten die späteren Mörder sich mit ihren Opfern im Büro des Zirve-Bibelverlags getroffen, über religiöse Fragen diskutiert, die Bibel gelesen und gemeinsam gegessen. In der Gemeinde galten sie als religiös Suchende mit Mut, weil sie sich an die evangelischen Christen zu wenden gewagt hatten.

Auch am Tag der Ermordung besuchten zwei der fünf Mörder den Bibelverlag, um sich mit den beiden Opfern Necati Aydin und Tilmann Geske über religiöse Fragen zu unterhalten. Dies bestätigte nun der Verlagsbuchhalter Emin M., der am Vormittag des Tattages noch im Verlagshaus gearbeitet hatte. Kurz nachdem Emin M. das Haus verlassen hatte, kamen drei weitere, mit Messern bewaffnete Täter ins Verlagshaus und begannen die ersten Opfer zu fesseln. Wenig später betrat das dritte Mordopfer, Ugur Yüksel, den Verlag. Auch er wurde gefesselt. Die drei Christen wurden dann durch zahlreiche Messerstiche in fast alle Körperpartien hingerichtet.

» Weitere Beiträge auf PI zu den Malatya-Morden hier

(Spürnasen: Urs Schmidlin und Hojojutsu)

»Die Mordtat von Malatya




Steinigungen, Peitschenhiebe und Burka-Brigaden

Aus der Welt des Islam erreichen uns täglich Informationen, die das unmenschliche Bild der „Friedensreligion“ deutlich machen. Gut ist es, dass über diese Dinge inzwischen berichtet wird. Schlecht ist die Reaktion bzw. Nicht-Reaktion, die dieses Wissen auslöst. Menschen, die ein freies und selbstbestimmtes Leben führen, zucken die Schultern und gehen zur Tagesordnung über. Selbst hierfür könnte man noch Verständnis haben, würden nicht die selben Menschen angesichts des „Schicksals“ eines Murat Kurnaz in Tränen ausbrechen. Und bei denen, die den Islam bei uns installieren möchten, scheint dieser Wunsch durch das Wissen um die Grausamkeiten in der islamischen Welt eher noch zu steigen.

Im Nordirak ist ein 17-jähriges Mädchen von der eigenen Familie gesteinigt worden. Ihr Vergehen: Der falsche Freund.

Das Mädchen blutet, kauert auf dem Boden. Es trägt eine Jacke, einen schwarzen Slip. Der Rock wurde ihm vom Leib gerissen. „Das ist die Quittung“, brüllen Männer, die mit Steinen auf die 17-Jährige werfen. „Das hast du verdient!“

Das Mädchen wurde gesteinigt – weil es sich mit dem falschen Mann eingelassen hatte! Die Bluttat geschah in Bashiq bei Mosul (Irak). Gleich mehrere der Mörder filmten alles mit dem Handy, stellten Videos ins Internet. Es kursiert auf kurdischen Internet-Seiten, US-Medien berichten. (…) Die Steinigung führte laut „Los Angeles Times“ zu einem blutigen Rachefeldzug. Muslime überfielen einen Bus, kontrollierten alle Pässe. Alle Jesiden aus dem Ort des Mädchen mussten aussteigen, wurden erschossen – 23 Tote, 6 Verletzte.

Im Iran ist seit ungefähr einer Woche die Sittenpolizei unterwegs, um die Einhaltung der islamischen Kleiderordnung durchzusetzen. Da kann schon mal mit Peitschenhieben und Gefängnis bestraft werden, wer ein zu enges T-Shirt trägt.

Verwarnungen, Verhaftungen, Peitschenhiebe: Seit einer Woche geht die iranische Polizei brutal gegen angeblich unsittlich gekleidete Bürger vor – mit stiller Rückendeckung von Präsident Ahmadinedschad. Neben adrett gekleideten Frauen sind jetzt auch Männer betroffen. (…) „Förderung moralischer Sicherheit der Gesellschaft“ nennt die iranische Polizei ihren Kampf gegen die „Unsittlichkeit“. Seit einer Woche läuft er auf Hochtouren. Hunderte Polizisten und Polizistinnen in Zusammenarbeit mit freiwilligen paramilitärischen Kräften, den Bassidsch-Milizen, überwachen alle öffentlichen Plätze, um jeglichen Verstoß gegen die islamische Kleiderordnung zu vereiteln. (…) Ist eine „Korrektur“ des Outfits an Ort und Stelle möglich, geben sich die Sittenwächter damit zufrieden. Wenn nicht, wird die Person mit auf die Wache genommen. In solchen Fällen werden die Familienmitglieder der Betreffenden auf die Wache zitiert und müssen „ordentliche“ Kleidung mitbringen; zudem müssen die Festgesetzten ein Bußgeld berappen. Wiederholungstäter müssen mit Peitschenhieben oder Haftstrafe rechnen. Laut Angaben der Teheraner Polizei wurden allein an einem Tag 2198 Frauen und Männer verwarnt, 47 Fahrzeuge, deren Fahrer „unsittlich“ gekleidet waren, vorläufig sichergestellt und 161 Frauen und 12 Männer verhaftet.

Abenteurlicherweise wird in dem SpOn-Beitrag behauptet, der iranische Präsident könne sich dem Druck der „verknöcherten Sittenvorstellungen des konservativen Klerus“ nicht entziehen. Ahmadinedschad scheint also eine Art „Reformer“ zu sein.

In Pakistan sind es Frauen, die sich für die landesweite Einführung der Scharia und die eigene vollständige Entrechtung einsetzen. Die sogenannte Burka-Brigade ist 6.500 Frauen stark, tyrannisiert in schwarze Burkas gekleidet und mit Bambusrohren bewaffnet Islamabad und kämpft für strenge Moral und gegen westlichen Einfluss.

6500 Koranschülerinnen in schwarzen Burkas verängstigen die Bewohner der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Die Studentinnen einer großen, radikalislamischen Moschee wachen über die Sitten – und drohen sogar Selbstmordanschläge an.

Immer wieder mal marschieren an der Lal Masjid Road (deutsch: Straße der Roten Moschee) im Zentrum von Islamabad junge Frauen auf, die sogenannte Dandas schwenken – meterlange Bambusrohre. Mit den Stecken sollen die Polizei und das Paramilitär in Schach gehalten werden, falls sich die Uniformierten überhaupt in die Nähe der Frauen wagen. (…) nicht weit vom Regierungsviertel und dem schneeweißen Parlament des Halbmondlands, ist ein religiöser Staat im Staat entstanden, der mit einem Scharia-Gericht und Kampagnen gegen Laster wie Pornographie und Alkohol eine bizarre Sonderwelt geschaffen hat.

Ihre Wächter sind vollbärtige Koranschüler und eine Armee von 6500 Koranschülerinnen, die pechschwarze Burkas vom Kopf bis hinab zu den Zehen tragen.

Als Waffe der Wahl benutzt die Burka-Truppe die langen Bambusstecken, um ihrer Ideologie gebührend Nachdruck zu verleihen. Deren Hauptziel ist die Einführung der Scharia, und das nicht nur in Islamabad – einer modernen Metropole mit Hochhäusern, westlichen Hotels und breiten Avenuen – , sondern in ganz Pakistan. (…) Gegen Musharraf, der zur Zeit eine Europareise absolviert, hat die Rote Moschee und deren Burka-Korps auch noch ein Ultimatum erlassen, das am Samstag nächster Woche abläuft. Bis dahin müssten die abgerissenen Moscheen wieder errichtet sein. Falls die Regierung mit Gewalt gegen die Koranschülerinnen vorgehe, könnte es aus deren Reihen Selbstmordattentate geben, ließ der Prediger Aziz nach einer „Scharia- und Dschihad-Konferenz“ verlauten.

All diese Dinge werden die westlichen Fürsprecher des Islam nicht zum Schweigen bringen. Weil das natürlich alles mit dem Islam nichts zu tun hat.

(Spürnasen: Gerhard H., Romana B., Feuervogel, Koltschak, Florian G., Gero W., Urs Schmidlin, Jürgen F., Michael)




Abdallah Al-Bishi, der Henker von Mekka

Abdallah Al-Bishi ist ein angesehener Mann, dessen Amt ihm höchste Bewunderung in der islamischen Welt einbringt. In der heiligsten Stadt der Muslime, in Mekka, ist er der Henker, der ohne menschliche Regung in öffentlichen Exekutionen, oft in Anwesenheit des saudischen Königs, schon hunderte von Köpfen abgeschlagen hat. In einem Interview des libanesischen Senders LBC TV, das vom MEMRI TV mit englischen Untertiteln übersetzt wurde, berichtet der Henker stolz von der Schönheit des Handwerks, das schon sein Vater ausübte, und in dem er bereits wieder seinen ältesten Sohn ausbildet.

Bei dem Video handelt es sich um ein Interview, es werden keine Hinrichtungsszenen gezeigt.

Libanesische Fernsehsender werden auch in Deutschland über Satelit empfangen und gehören zu den kulturell prägenden Faktoren auch von in Deutschland aufwachsenden muslimischen Kindern und Jugendlichen. Männer wie Al-Bishi sind in ihrem gnadenlosen Gehorsam gegenüber dem unmenschlichen System der islamischen Sharia auch bewunderte Vorbilder junger Muslime, mit denen unsere Kinder gezwungen werden zur Schule zu gehen. Grauenhafte Taten im Namen des Islam zu verüben, und die natürliche menschliche Abscheu vor diesen Verbrechen zu überwinden, gilt Muslimen als religiöse Übung, für deren Gelingen Allah gepriesen wird, gerade so, wie Al-Bishi es tut, und ein ganz normaler arabischer Sender es verherrlicht.

Auch im christlich geprägten Europa gab es in lange vergangenen Zeiten grausame öffentliche Hinrichtungen, das ist wahr. Aber der entscheidende Unterschied der Kulturen zeigt sich darin, dass auch damals der Beruf des Henkers verachtet wurde. Wer die Exekution, die als notwendiges Übel verstanden wurde ausführte, wurde geheim gehalten, und der Henker schützte seine Identität durch die bekannte Kapuze.

Multikulturisten verschliessen vor den grundsätzlichen Unvereinbarkeiten gewisser Kulturen in arroganter Ignoranz die Augen. Moscheebefürworter lesen weder den Koran, noch sind sie bereit, über Inhalte des für eine Milliarde Gläubige maßgebenden Buches zu sprechen. Sie wollen, das sagen sie ganz offen, im muslimischen Einwanderer „den Menschen“ sehen, und nicht wissen, was in dem Buch steht, zu dem er sich bekennt. Und „der Mensch“, jeder Mensch, darin liegt die tötliche Dummheit des modernen „fairen“ Eurozentrismus, fühlt und denkt im Grunde wie sie selbst, die multikulturellen Pazifisten, die sich selbst entgegen aller geschichtlichen und kulturellen Erfahrung, als Maß allen Menschseins setzen.

Pazifist

Wenn wir nur dem Fremden mit der gebührenden Höflichkeit, ja, Unterwürfigkeit begegnen, so wird er in unserem Beispiel das Spiegelbild seiner eigenen innersten Bedürfnisse erkennen, und uns gleich werden, so lautet die parareligiöse Doktrin des Gutmenschentums. Dass Muslime, deren kulturelle Prägung auf Kampf, Dominaz und Überwindung menschlicher Schwäche beruht, unsere Demutshaltung als Bestätigung eigenen Herrenmenschentums, ja gar als göttliche Ermunterung unserer Unterwerfung sehen müssen, will man nicht wissen und darf man nicht aussprechen.

„In jedem Menschen steckt ein Pazifist. Ich möchte in einer Gesellschaft leben, in der kein Mensch, egal ob Muslim oder Christ Angst haben muss“, lautet die Botschaft einer Aktion mit Großplakaten, die zur Zeit in Köln an allen Ecken zu sehen sind und von einer finanzkräftigen Gruppe Die Gesellschafter ausgerichtet wird. Wer möchte das nicht.

Aber warum hängen die Plakate in Deutschland? Hiesige Muslime machen auf mich keinen sonderlich verängstigten Eindruck. Hängt eure Plakate in Mekka auf und lernt auf diesem Wege gleich Al-Bishi kennen, den Henker von Mekka und Held eurer muslimischen Pazifisten. Menschen sind nicht gleich.




„Islamwissenschaft“ und die Menschenrechte

In unserem Beitrag zur Lage religiös-politisch verfolgter, vielfach von Mord bedrohten Apostaten vom Islam bezogen wir Stellung zu den Aussagen der Islamwissenschaftlerin Johanna Pink. Sie hat daraufhin auf ihrem Blog ihren Standpunkt erläutert. „Islamwissenschaft“, wie sie Pink betreibt, suggeriert eine Reformfähigkeit des Islam hin zu einer Gesellschaft, die die Menschenrechte respektiert, was den vorliegenden Fakten widerspricht. Wir setzen uns mit der dort vertretenen „wissenschaftlichen“ Argumentation aus der Persektive der Menschenrechte und einer analytischen Betrachtung des Islam auseinander.

Versuch, den Islam zu entlasten

Pink hat durchaus einen differenzierten Standpunkt zur Menschenrechtslage in der islamischen Welt. Dennoch zeigt sie nicht die grundsätzliche Gefahr für Mensch und Menschenrecht auf, die vom Islam ausgeht, wenn ihr von einer Zeitung (siehe Tagesspiegel-Artikel vom 21.4.) hierzu Gelegenheit gegeben wird. Vielmehr versucht sie mit Verweis auf isolierte, kaum einflussfähige Außenseiterstandpunkte in der islamischen Welt, den Islam zu entlasten.

Dass man in den Medien verkürzt zitiert wird, mag auch Johanna Pink so ergangen sein. Und dass man den eigenen Standpunkt nicht immer wiederfindet, ist sowohl Ägernis als auch bisweilen unvermeidbar. Jedoch kann man Akzente setzen, die unmissverständlich sind. Pink hat es versäumt, die Gegensätzlichkeit von Islam und Menschenrechten klar darzustellen. Damit hätte eine wissenschaftliche Erklärung verbunden sein können, wieso der Islam überhaupt vorschreibt, Apostaten zu ermorden. Anstatt objektiv die Gründe für diese Form extremster Religions-Unfreiheit aufzuzeigen, wird verwiesen auf liberale Interpretationen von Einzelpersonen, deren Einfluss bedeutungslos in der islamischen Welt ist. Ohnehin könnte er bestenfalls nur zeitlich begrenzt sein, da Liberalität den islamischen Schriften widerspricht, und stets fundamentalistische Opposition hervorruft, die sich in der islamischen Geschichte immer wieder durchgesetzt hat. Eine Islamwissenschaftlerin sollte das eigentlich wissen.

„Christliche Rechte und Islamophobiker“

Pro-islamische Argumentation wendet dieses Muster ständig an: Der Verweis auf einzelne Moslems soll ablenken vom Islam selbst. Dieser ist zu definieren anhand seiner Schriften, nicht an willkürlich ausgewählten Moslems, die von den heiligen Schriften des Islam abweichen und als Beleg für Vielfalt zitiert werden.

Gegenüber Andersdenkenden pflegt Pink leider genau den Stil, den sie anderen vorwirft. Sie unterstellt simple Feindbildpflege bei Islamkritik, die nur von zweifelhaften Personen kommen kann, wie „christlichen Rechten und Islamophobikern“. In ihrer Replik unterstellt uns Pink, wir würden „auf einem simplen Freund-Feind-Schema“ aufbauen, um so von vorn herein die Argumente der Gegenseite negativ zu stigmatisieren.

Dass man den Islam aufgrund seiner Gegensätzlichkeit und Missachtung der Menschenrechte ablehnen könnte, obwohl genau diese Perspektive im PI-Beitrag dargestellt wurde, kommt Pink und vielen anderen Islamfreunden nicht in den Sinn. Stets werden finstere Motive und „Rechtslastigkeit“ als Gründe angeführt, ohne auf die Argumentation der Islamkritiker dezidiert einzugehen. Eindeutig geht es hier nicht um Argumente, sondern darum, ein geschöntes Bild vom Islam zu etablieren. Hierzu weicht man auf völlig untergeordnete Teilaspekte innerhalb der islamischen Welt aus und lenkt so von den wesentlichen koran- und schariagemäßen Einflussfaktoren ab.

Typisch für Orientalistik in Deutschland: islam-verharmlosende Argumente

Gerade eine wissenschaftliche Betrachtung müsste jedoch die Einflussverhältnisse unterschiedlicher Positionen klar darstellen wollen. Und zugleich erklären, warum eine koran- und schariagemäße Orientierung einen Argumentationsvorteil gegenüber individuellen Auslegungen hat. Eine wissenschaftliche Islamanalyse sollte erklären können und wollen, weshalb die Menschenrechtslage in der islamischen Kultur so katastrophal ist.

Wo Menschenrechte verletzt werden, bedarf es anhand der vorliegenden Fakten eines klaren Standpunktes – und zwar solidarisch mit den Betroffenen. In der islamischen Kultur ist der Zusammenhang von islamischer Lehre und Menschenrechtsverletzungen offensichtlich. Eine von der Menschenrechtslage in der islamischen Welt separierte „Islamwissenschaft“ läuft zwangsläufig Gefahr, den Ursachenzusammenhang zwischen Islam und Menschenrechtsverletzungen zu vernachlässigen.

Die islam-verharmlosenden Argumente von Pink sind eine tiefer gehende Betrachtung wert. Denn sie sind symptomatisch für die Orientalistik in Deutschland, die tendenziell viel zu wenig kritisch (im Sinne einer pro-menschenrechtlichen Perspektive) ist und zur Islamophilie, einer „Verliebtheit“ mit dem Forschungsobjekt Islam, neigt. Dem Islam positives abgewinnen kann man allerdings nur, wenn man die Wirkung des Islam auf die Menschenrechte zumindest partiell ausblendet oder diesen Aspekt gänzlich vernachlässigt.

Als Wissenschaftlerin ohne Anführungszeichen ist mir allerdings daran gelegen, “den Islam” so wahrzunehmen, wie er sich derzeit darstellt, und das schließt eben unterschiedlichste theologische Positionen ein. Dass die nicht gleichgewichtig nebeneinanderstehen, ist völlig klar.

Und warum wird das dann einer Tageszeitung nicht so gesagt und entsprechend gewichtet? Einer Islamwissenschaftlerin muss doch klar sein, dass alle vier sunnitischen Rechtsschulen und die schiitische Rechtssprechung darin überein stimmen, dass Apostaten zu töten (zu ermorden – töten tut man Tiere, Menschen mordet man) sind. Frau Pink hätte genau diesen Aspekt hervorheben können müssen, um die Ängste der „islamophoben“ Islam-Apostaten zu erläutern. Statt dessen wecken ihre zitierten Aussagen im Tagesspiegel den Eindruck, dass der Islam eine meinungspluralistische Gesellschaft sei, ähnlich westlichen Gesellschaften – eine gezielte Verharmlosung des Islam. Immerhin nimmt Pink auf ihrem Blog differenzierter Stellung:

Natürlich gibt es riesige Unterschiede zwischen einzelnen Ländern, aber der Abfall vom Islam zieht überall zum allermindesten gravierende soziale Konsequenzen nach sich; in manchen Fällen ist er lebensbedrohlich, sei es, weil Apostasie nach dem staatlichen Gesetz als Straftat gilt (was nur in wenigen Ländern der islamischen Welt der Fall ist, aber dort natürlich eine Menschenrechtsverletzung der schlimmsten Art darstellt); sei es, weil einzelne Muslime ein vermeintliches Recht auf Selbstjustiz in Anspruch nehmen.

Dieses „vermeintliche“ Recht auf Selbstjustiz – woher mag das wohl kommen? Warum bringen Moslems derart konsequent und oft Apostaten um oder bedrohen diese massiv (oder begehen Ehrenmorde als Strafe für unislamisches, selbstbestimmtes Verhalten) – und Anhänger anderer Kulte nicht? Könnte es nicht damit zu tun haben, dass jeder Moslem im Sinne des Djihad (Bemühung um die Umsetzung islamischer Lehre) dazu aufgerufen ist, den Gesetzen Allahs Geltung zu verschaffen? In islamischen Ländern, in denen nicht offiziell Scharia-Unrecht umgesetzt wird, wissen sie Regierungen, dass sich hinter der offiziellen Justiz eine inoffizielle, korangetreue Selbstjustiz verbirgt. Diese korangemäße Paralleljustiz wird vielfach geduldet bzw. es wird nicht oder nicht ausreichend wirksam strafrechtlich und schon gar nicht präventiv, d.h. islamkritisch, dagegen vorgegangen. Die etwas liberalere offizielle Rechtssprechung ist westlich beeinflußt, jedoch überwiegend Fassade, um international nicht an Reputation einzubüßen (Paradebeispiel Türkei, wo es seit 2000 über 5000 Ehrenmorde gab!). Aus menschenrechtlicher Perspektive ist der Islam an seiner alltäglichen Wirkungsweise zu messen, und der Ursache hierfür – dem politischen wie kulturellen Machtanspruch des Islam. Islamwissenschaftler sollten wissen, dass sie es nicht mit einer Religion zu tun haben, sondern mit einem das gesamte Leben umfassenden Gesellschaftsmodell mit einem extrem totalitären Machtanspruch und einer spiegelbildlichen Entrechtung des Individuums, das dem Einfluss des Islam ausgesetzt ist.
Genau diesen Umstand sollten Islamwissenschaftler hervorheben.

Rosa Brille

Statt dessen verweist Pink – als Alibi für einen islamfreundlichen Standpunkt – auf nahezu einflusslose und letztlich keineswegs islamkritische Positionen in der islamischen Welt. Kritik an islamischen Menschenrechtsverletzungen soll so das Manko der fehlenden Differenzierung angehängt werden. Es wird abgelenkt vom Umstand eines sich in der gesamten arabischen Welt rasant ausbreitenden korantreuen Islam. Gerade Islamwissenschaftler ohne „Anführungszeichen“ müssten wissen, dass korantreue gegenüber liberalen Moslems einen enormen Argumentationsvorteil haben. Und dass in der islamischen Geschichte alle Liberalisierungsversuche genau daran gescheitert sind. Aber Verliebte, besonders Islamverliebte, neigen dazu ihr Liebesobjekt durch eine rosa Bille zu sehen:

Ich vermute, dass den Islamophobikern (Anmerkung: damit sind jene gemeint, die angesichts der katastrophalen Menschenrechtslage im Islam nicht schweigen) auch gar nicht daran gelegen sein wird, dass sie (die liberalen Moslems) mehrheitsfähig werden, denn wo bleibt dann das Feindbild?

1. Wäre die islamische Welt zur Selbstkritik fähig, würde sie die Lehren Mohammeds genauso überwinden, ablehnen und verurteilen wie das Christentum die Inquisition, bräuchte es keine Ablehnung islamischen Unrechts und Menschenrechtsverletzungen von außen mehr. Eine „islamische Gesellschaft“ die die islamische Lehre als Unrecht begreift, wäre allerdings keine islamische Gesellschaft mehr. Pink versucht den Islam von seinen elementarsten Charakteristika zu entkoppeln, und quasi den Eindruck zu erwecken, es könnte eine islamische Gesellschaft ohne Islam geben. Islamkritiker misst sie nicht an deren Analyse, sondern an der Widerlegung ihrer eigenen Utopie.

2. ist der Begriff „islamophob“ dem radikalen Islam entliehen, der das Ziel hat, Islamkritiker als „Irre“ zu diffamieren und deren Aussagen als Hirngespinste zu entwerten. Die katastrophale Menschenrechtslage im Islam ist keineswegs „eingebildete Phobie“, sondern im Gegenteil sehr real. Genau diesen Umstand will man verbergen, wenn man jene diffamiert, die bei islamischer Pädophilie, Apostatenmorden, Zwangsehen, Ehrenmorden, Unterdrückung der Frau usw. nicht wegsehen. Und sich obendrein die Diffamierungsfloskel „islamophob“ des korantreuen Islam zu eigen macht. Sonderlich „wissenschaftlich“ sind solche Diffamierungen nicht, sondern sie zeugen eher von Erklärungsnot.

3. Mit dem Vorwurf der „Feindbildpflege“ drückt sich Pink vor den Argumenten, auf denen eine Ablehnung des Islam beruht. Die Fürsprecher der Menschenrechte werden gezielt mit einem sehr negativ besetzten Begriff assoziiert, um der eigenen Position den Anschein moralischer Überlegenheit zu verschaffen.

Da beruft man sich doch lieber auf die Extremisten und kehrt selbst die (wenig sympathische) orthodoxe Position unter den Tisch, die zwar die Tötung von Apostaten gutheißt, aber Selbstjustiz ablehnt (d.h. der Staat müsste die Apostaten töten, was die meisten islamischen Staaten, oh Wunder, nicht tun). Auch in dieser Frage gibt es einen Meinungspluralismus, der die geistigen Kapazitäten der meisten Islamgegner entschieden zu übersteigen scheint.

Pink lässt dabei außer Acht: Die sogenannten „Extremisten“ handeln genau so, wie es der Koran und die Scharia vorschreiben und der Prophet selbst praktiziert hat. Einer Islamwissenschaftlerin sollte bekannt sein, dass der Prophet Apostaten ermorden ließ. Pink verschleiert somit, dass die „Extremisten“ sich immer auf den Koran berufen können, und zwar im Klartext, während liberale Moslems mühsam ruminterpretieren müssen.

Anstatt den Islam anhand der Wirkung seiner Lehre aus menschenrechtlicher Perspektive zu bewerten, wird dafür geworben, liberale, vom Koran abweichende Formen zum Bewertungsmaßstab des Islam zu etablieren. Somit wird über die strukturell angelegte Inhumanität des Islam hinweg getäuscht.

Falsche Schlussfolgerungen trotz profunder Kenntnisse

Pink unterschlägt auch, dass der „islamische Meinungspluralismus“ bezüglich dem Islam selbst eine Fiktion ist. Es gibt keine Grundsatzkritik am Islam in der islamischen Welt, nur Interpretationsspielräume, die umso geringer werden, je mehr sie von den Schriften abweichen. Da war selbst die Kirchenkritik im Mittelalter fortschrittlicher, als es ständig Ketzer und Herausforderer des Vatikan gab.

Natürlich verfügen die meisten Islamwissenschaftler über profunde Kenntnisse. Aus menschenrechtlicher Sicht sind jedoch sehr oft die Schlussfolgerungen und Darstellungen des Islam mehr als zweifelhaft:

Die orthodoxen islamischen Theologen hingegen – also die Mehrheitsposition, die eine Tötung von Apostaten für durchaus geboten hält – kennen meistens den ganzen Koran, z.B. Vers 4,90, der von dem in 4,89 geäußerten Tötungsgebot alle diejenigen ausnimmt, die nicht aktiv gegen den Islam kämpfen. Das erkennen auch orthodoxe muslimische Theologen an, sonst würden sie sich nicht die Mühe machen, ihre Position, nämlich die Befürwortung der Todesstrafe auch für friedliche Apostaten, durch Hadithe zu begründen. Auf so etwas hinzuweisen ist möglicherweise verdächtig islamfreundlich, aber so sind sie eben, die Wissenschaftler. Alles wollen sie besser wissen, immer kommen sie mit ihren Haarspaltereien an.

Sure 4,90 wird zitiert als Entlastung zur mörderischen Intoleranz von Sure 4,89. Als wäre es kein Recht eines jeden Menschen, sich gegen islamische Herrschaft und Diskriminierung zu erheben. Auch ist damit keineswegs nur bewaffneter Widerstand gegen islamische Unterdrückung gemeint, sondern auch jegliche Form von verbalem Widerstand. Als Islamwissenschaftlerin muss Pink wissen, dass der Prophet Morde an Islamkritiker in Auftrag gab. Die „Entlastungssure 4,90“ bestätigt nur die Intoleranz des Islam. Durch die Formulierung wird jedoch suggestiv der gegenteilige Eindruck erweckt.

Die Hadithe werden in ihrer Bedeutung herabgespielt. Sie sind jedoch in der gesamten islamischen Welt essentiell und keineswegs ein Notnagel, um den Islam zu verschärfen. Auch das müsste eine Islamwissenschaftlerin ohne „“ eigentlich wissen.

Selbst wenn man annimmt, dass Muhammad das blutrünstige Monster war, als das ihn die christliche Apologetik (in sorgfältiger Verkennung seines Hintergrunds und seiner historischen Situation) gern darstellt, sollte man doch zur Kenntnis nehmen, dass die Anwendbarkeit seiner Handlungen im einzelnen häufig umstritten ist und von vielen Muslimen angefochten wird – nicht weil sie diese Handlungen für schlecht hielten, sondern weil sie sie für situationsbedingt und nicht auf das 21. Jh. übertragbar halten.

1. Nicht die christliche Apologetik stellt den Propheten als „blutrünstig“ dar, sondern der Koran und die Überlieferungen.

2. Der Hinweis auf „Verkennung seines Hintergrunds und seiner historischen Situation“ enthält eine Rechtfertigung für die Taten Mohammeds. Es bestand jedoch nie eine Berechtigung für Karawanenüberfälle, Menschenraub, das Judenmassaker von Medina, Vergewaltigungen oder Verstümmelungen Gefangener. Ist Frau Pink aus Voreingenommenheit für den Islam nicht mehr in der Lage, die Taten Mohammeds als Unrecht zu erkennen? Mohammed hätte genauso friedlich predigen können wie Jesus oder Buddha. Er hat sich aus freien Stücken für Krieg und Morde entschieden, um seinen Islam ausbreiten zu können. Vor dem Islam war Arabien eine multikulturelle Gesellschaft. Der Islam hat diesen Zustand äußerst gewaltsam beendet. Was soll daran positiv sein? Eine Entschuldigung hierfür gibt es nicht.

3. Die Handlungen Mohammeds und seiner erlassenen Weisungen bleiben ständig als Bedrohungsszenario für alle präsent, die islamische Herrschaft über sich und andere ablehnen. Sie wirken als ständige Inspiration und Legitimation für Diskriminierung, Krieg und Intoleranz. Wenn es liberale Moslems gibt, so ändert das nichts am Bedrohungspotential durch den Islam.

4. Pink macht, was fast alle Islam-Fürsprecher tun: Anstatt von der islamischen Welt Prophetenabkehr und Prophetenkritik zu fordern, kritisiert sie vielmehr Fürsprecher der Menschenrechte, die die schriftgetreuen Aspekte des Islam aufzeigen. Sie propagiert zugleich eine Übergewichtung untergeordneter, nur sehr zurückhaltender liberaler Bestandteile islamischer Kultur. Dort, wo schlimmstes Unrecht gelehrt und dessen Umsetzung gefordert und praktiziert wird, müsste dieses Unrecht als Wirkungsursache benannt werden. Pink will den Medienkonsumenten – und das ist völlig unwissenschaftlich – entgegen der Faktenlage ein positiv eingefärbtes Islambild vermitteln, das sie mit willkürlichen Schlussfolgerungen begründet. Das allerdings viel mit ihrem Wunschbild vom Islam, wenig jedoch mit der Realität des Islam zu tun hat.

Obligatorische Gleichsetzung von Islam und Christentum

Es folgt die obligatorische Gleichsetzung von Islam und Christentum:

So ist das mit Heiligen Schriften – man kann vieles aus ihnen herausholen. Die Bibel hat auch einmal dazu hergehalten, Hexenverbrennungen, Kriege und Sklaverei zu begründen, von der Unterdrückung der Frau (die der westlichen Kultur nicht völlig fremd war) ganz zu schweigen.

Was die Islamfreunde stets unterschlagen: All diese Verbrechen lassen sich nicht mit der überlieferten Handlungsweise und Lehre Jesus‘ rechtfertigen. Wäre die Kritik am Islam bei den Islamfreunden doch nur genauso vehement wie gegenüber dem Christentum. Tatsächlich dienen die Christentum-Querverweise lediglich dazu, den Islam zu entlasten und die entscheidenden Unterschiede zu verwischen. Es soll der Eindruck erweckt werden, der Islam könne sich wie das Christentum humanisieren. Jedoch brauchte sich das Christentum nur rückbesinnen auf seine Lehre, während es im Islam keine Grundlage für einen vergleichbaren Prozess gibt. Wenn man Christentum und Islam vergleicht, kann man entweder die Lehren, die Gründerfiguren oder das Verhalten der jeweils Gläubigen gegenüber stellen – aber nicht beliebig vermischen. Dass eine „Islamwissenschaftlerin“ sich solcher Methodik bedient, offenbart ein Verschleierungsanliegen.

„Islamwissenschaftler“ wie Pink wissen natürlich, dass Jesus keine Karawanen überfallen ließ, keine Judenmassaker befohlen hat, keine Morde in Auftrag gab, keine Beutefrauen sexuell genötigt hat, nachdem ihre Angehörigen enthauptet waren, keine Neunjährige zu seiner Lieblingsfrau machte. Diese entscheidenden Differenzen in den beiden Religionen verschweigen islamophile „Wissenschaftler“ wie Pink nur zu gerne.

Trotzdem würde ich nicht im Traum auf die Idee kommen, heute lebenden Christen das Recht abzusprechen, ihre Religion für die Religion der Liebe zu halten.

Das wäre bei Christen in der Tat auch unberechtigt. Wenn Moslems jedoch den Islam immerfort als „Friedensreligion“ darstellen, so unterliegen sie Selbsttäuschung bzw. täuschen uns bewusst. Wenn Pink es als „unanständig“ hinstellt, den Islam so zu beschreiben wie er gemäß eigener Aussagen ist, so versucht sie in wissenschaftsfeindlicher Weise die Fakten mittels Höflichkeitsgeboten zu unterdrücken. Was für eine Art Liebe, Toleranz und Frieden im Islam soll das denn sein, wenn Apostaten zu ermorden sind? Wäre es nicht sinnvoll, dass auch endlich einmal Moslems lernen, ihre Kultur kritisch zu hinterfragen? Immerhin hat Kirchen- und Religionskritik die christlichen Scheiterhaufen zum erlöschen gebracht. Wäre nicht ebenfalls Islamkritik angesichts der Morde aus Gründen der Ehre oder wegen Glaubensabfall im Sinne des Djihad sinnvoll? Für Pink anscheinend nicht.

Wie auch immer: Heutige Christen holen anderes aus der Bibel als frühere, und das finde ich begrüßenswert. Wäre doch schön, wenn begrüßenswerte Positionen auch im Islam mehrheitsfähig würden.

Viele heutige Moslems holen eben nicht viel anderes aus dem Koran als frühere. Diese Analogie soll uns den Islam verharmlosen und als „wandlungsfähig“ erscheinen lassen. Pink vertuscht, dass eine Entwicklung des Islam wie beim Christentum aufgrund der völlig gegensätzlichen Gründerfiguren nicht möglich ist. Gerade als Islamwissenschaftlerin müsste ihr die spezielle Problematik des Prophetenvorbildes im Islam bewusst sein.

Nun wird der Islamophobiker einwenden: Konvertiten vom Islam zum Christentum riskieren heutzutage nun einmal ihr Leben. Alles andere interessiert mich nicht.

Die Benennung realer Apostatenmorde und Mordbedrohungen setzt Pink in Zusammenhang mit Phobie. Sie möchte in islamophiler Ausrichtung Entlastungsaspekte für den Islam etablieren, die die schwere der Menschenrechtsverletungen aufgrund des Islam relativieren. Ein Bekenntnis zu den Menschenrechten beinhaltet jedoch immer die Ablehnung jeglicher Ideologie, die die Menschenrechte missachtet. Die grundsätzliche Unvereinbarkeit von Islam und Menschenrechten wird von Pink als Schlussfolgerung verweigert, obwohl die katastrophale Missachtung der Menschenrechte in allen islamischen Ländern und allen islamischen Kolonien ausserhalb islamischer Länder mehr als offensichtlich ist.

Bedrohung wird nicht erkannt

Die Sichtweise von Pink ist im Westen stark verbreitet, wenn nicht sogar dominant. Ohne Bewusstwerdung der Unvereinbarkeit von Islam und Menschenrechten erkennt man die Bedrohung unserer elementarsten Rechte durch die Expansion des Islam jedoch nicht. Die „Islamwissenschaften“ verharmlosen diesen Umstand eher als dass sie ihn klar benennen würden. Pink ist da leider kein Einzelfall.

Letztlich drückt man sich vor simplen Fragen:

  • Was spricht dagegen, wenn die islamische Welt ihre Kultur, einschließlich des Islam als Lehre, selbstkritisch hinterfragt?
  • Was spricht dagegen, für die vielen Opfer islamischen Unrechts Gedenkstätten zu errichten?
  • Was spricht dagegen zu sagen, der Prophet hat Unrecht getan, Unrecht gelehrt, wie wir das mit der mittelalterlichen Kirche tun?
  • Und was spricht dagegen, gleichsam den Lehren der mittelalterlichen Kirchen die Lehren des Islam aufzugeben?

Niemand verehrt heute mehr einen Inquisitor als Vorbild im Christentum. Da sich Mohammed prinzipiell ähnlich verhalten hat, wäre die Förderung einer Abkehr von der Lehre und Kultfigur Mohammed ebenso hilfreich. Beispielhaft für die islamische Welt wäre eine Epoche der Aufklärung, die Religion und religiöse Instanzen selbstkritisch aufgearbeitet hat.

Ein bisschen ruminterpretieren hat auch beim Christentum nicht ausgereicht. Will man menschenrechtlichen Fortschritt in der islamischen Welt erzielen, muss eine grundsätzliche Aufarbeitung des Islam stattfinden. Islamwissenschaftler sollten das erkennen können.




Amsterdam: Keine Schweine mehr im Unterricht

An einer Grundschule in Amsterdam hat man sich entschlossen, das Unterrichten über das Leben auf dem Land einzustellen, nachdem moslemische Schüler im Alter von neun und zehn Jahren das Klassenzimmer demoliert haben, weil das Thema „Schwein“ durchgenommen werden sollte. Sie weigerten sich schlicht, über Schweine zu sprechen. Bald werden wir Unterricht, wie wir ihn kennen abschaffen und nur noch den Koran durchnehmen. Reicht ja auch …




Saudi Arabien: Wer ist die Schönste im ganzen Land?

Frauen in Saudi Arabien sind gezwungen, sich in einem schwarzen Sack zu verhüllen, dürfen keine Autos fahren und werden von der Religionspolizei zusammengeschlagen, wenn sie aus Versehen ihr Fußgelenk zeigen. Auf Schönheitswettbewerbe will man dennoch nicht verzichten. Gesucht wird im Miss-Saudi-Arabien-Wettbwerb aber nicht – wie anderswo – die schönste Frau, sondern das schönste Kamel.

GUWEI’IYYA, Saudi Arabia (Reuters) – Die Beine sind lang, die Augen gross, die Körper kurvenreich. Teilnehmer an diesem Schönheitswettbewerb im SaudiStil haben alle Merkmale, welche man überall sonst in der Welt erwarten würde – mit einem wichtigen Unterschied: die Teilnehmer sind Kamele.

Vom Qahtani Stamm im westlichen Saudi Arabien wurden diese Woche Teilnehmer am Mazayen al-Ibl Wettbewerb willkommen geheißen, einer Parade der wunderschönsten Kamele. “Im Libanon haben sie eine Miss Libanon,” witzelt Walid, der Moderator der Website des Wettstreits. “Hier haben wir eine Miss Kamel.”

Ob die Siegerin bei der nächsten Miss World-Wahl für Saudi-Arabien antreten darf, ist nicht bekannt…




Laschet (CDU): „Türken Glücksfall für Deutschland“

minister_laschet.jpgÜber das ausgeprägte Dhimmitum der nordrhein-westfälischen und speziell der Kölner CDU, die den Bau der neuen Mega-Moschee in Köln-Ehrenfeld trotz zahlreicher Bürgerproteste tatkräftig unterstützt, haben wir schon des öfteren berichtet. Für NRW-Integrationsminister Armin Laschet (Foto) ist das alles noch nicht genug an Sympathie-Bekundung. Bei der Eröffnung der Veranstaltungsreihe „Begegnungen der Religionen“ in Gummersbach gab er vor drei Tagen zu verstehen, was für ein „Glücksfall“ es doch für uns alle sei, dass in Deutschland überwiegend Muslime türkischer Herkunft leben.

Auszug aus Kath.net:

Die Tatsache, dass in Deutschland überwiegend Muslime türkischer Herkunft leben, bezeichnete Laschet als einen „Glücksfall“. Bislang sei kein einziger Selbstmordattentäter türkischer Herkunft. Muslime, die seit langem in Deutschland leben, müssten sich nicht immer neu von Gewalt und Terror distanzieren. Mit Blick auf den Streit um die Mohammed-Karikaturen sagte der Minister, es sei „eine pure Selbstverständlichkeit, dass Muslime äußern dürfen, wenn ihre religiösen Gefühle verletzt werden“.

Irgendwie wird man den Verdacht nicht los, dass die Kölner „Islam heißt Frieden“-Demo mit OB Fritz Schramma im Juni 2006 den CDU-Politikern hierzulande den kompletten gesunden Menschenverstand geraubt hat…

» an Armin Laschet




Necla Kelek: „Menschenbild des Islam nicht gerüstet für Moderne“

kelek_n.jpgIm Vorfeld des zweiten Treffens der Islamkonferenz hinterfragt die Soziologin und Buchautorin Necla Kelek (Foto) in der FAZ die von unseren Politikern angestrebte Integration der Muslime in Deutschland: „Ohne kritische Auseinandersetzung mit dem historischen Kontext, dem Koran, islamischen Traditionen und Sitten, der Freiheitsfeindlichkeit und dem kollektivistischen Gesellschaftsmodell, das der Islam verfolgt, werde es keine Integration der Muslime in Europa geben. Sehr lesenswert!

Necla Kelek hat es schwer. Denn die verzweifelten Versuche einiger weniger, die Unvereinbarkeit von modernen westlichen, von individuellen Freiheiten geprägten Gesellschaften mit dem Islam zu erklären, werden konsequent und anhaltend durch angeblich moderate Muslime vom Schlage eines Tariq Ramadan und selbsternannte westliche Experten torpediert. Die International Crisis Group mit Hauptsitz in Brüssel, der ca. „Experten“ auf der ganzen Welt angehören – wie zum Beispiel der frühere niederländische Ministerpräsident Willem Kok oder Ex-Außenminister Joschka Fischer stellten gerade wieder fest, dass der Westen sich zu wenig um seine moslemischen Minderheiten bemühe.

eine Expertengruppe kritisiert: Behörden und Politik kommen zu wenig ihrer Verantwortung nach, diese Integration tatsächlich voranzubringen. (…) Um Integration zu erreichen, muss sich nach Auffassung der Experten vor allem die Grundhaltung der Politik ändern: Mehr Einbürgerungen und mehr Teilhabe an der Gesellschaft erhöhten auch den Willen zur Integration, ist die «International Crisis Group» überzeugt. Falsch sei dagegen das Misstrauen, dass Migranten etwa mit Einbürgerungstests entgegenschlägt, in denen sie beweisen müssten, «deutscher als deutsch» zu sein. Die Experten rufen die CDU/CSU explizit auf, die «unrealistischen und unvernünftigen» Anforderungen zur Einbürgerung aufzugeben.

Na dann kommen wir als Zeichen des guten Willens am besten noch heute den Forderungen des Zentralrates der Muslime nach getrenntem Schwimmunterricht für Jungen und Mädchen als erstem Schritt in die Geschlechterapartheid nach:

Wegen der muslimischen Kleidervorstellungen und Vorschriften müsse dem Wunsch nachgegangen werden, «dass man das nicht gemischt macht», sagte Generalsekretär Aiman Mazyek am Freitag im WDR. Es gebe in dieser Frage «eine ganze Reihe von Kompromissmöglichkeiten», fügte er hinzu, ohne dies näher auszuführen. (…) Zur Begründung verwies er auf das Erziehungsrecht der Eltern und «ein besonderes Verhältnis zur Schamhaftigkeit» bei den Muslimen

Und darauf haben wir gefälligst Rücksicht zu nehmen. Das nennt man dann „Förderung der Integration“

!(Spürnasen: Urs Schmidlin, Jeremy)




Rassistische Polizeikontrolle

(Spürnase: Neutral)