Seit ein Friedenskanzler auf der Suche nach neuen Freunden China in sein Herz geschlossen hatte, ist Kritik an Menschenrechtsverletzungen im Reich der Mitte etwas aus der Mode gekommen. Dabei finden dort soviele Hinrichtungen statt, wie im gesamten Rest der Welt zusammen. Ein Großteil der Opfer stirbt, weil er sich für eine Religion, Demokratie oder Freiheit engagiert. Ein BBC Team fand heraus: Nach der Hinrichtung werden den Toten die verwertbaren Organe entnommen und gegen harte Devisen an ausländische Kunden verkauft.
Hinrichtungen in China haben den Vorteil, dass sie sich, anders als solche in Texas, nicht störend auf den Schlaf deutscher Altkommunisten auswirken. Sonst würden Claudia Roths Tränensäcke wohl schon über den Boden schleifen. Man kann schon von einer regelrechten Industrie mit Massenhinrichtungen sprechen, und wie in einem Industrieunternehmen üblich, werden die Rohstoffe, in diesem Falle vorwiegend politische Häftlinge, optimal genutzt. Verwertbare Organe werden zur Transplantation entnommen und der Rest des Körpers verbrannt. Die Angehörigen erhalten lediglich eine Urne mit Asche, sodass die Leichenschändung nicht nachgewiesen werden kann.
Ein Team der britischen BBC drehte mit versteckter Kamera in Chinas grösstem Transplantationszentrum, wo sich die Reichen und Schönen dieser Welt, wenn sie nicht mehr ganz so schön aber immer noch reich genug sind, gegen harte Devisen mit neuen Organen versorgen lassen können. Ein Arzt und der Verkaufsleiter der Klinik geben offen und ohne Zeichen von Skrupel zu, dass die Organe von hingerichteten Häftlingen stammen. Da man innerhalb von drei Wochen jedes passende Organ besorgen kann, ist anzunehmen, dass die Gefangenen solange als lebendes Ersatzteillager gehalten werden, bis bei Bestellung die Hinrichtung mit anschliessender Ausschlachtung ausgeführt wird.
Rund 100.000 $ kostet eine garantiert unverfettete Häftlingsleber, inklusive Transplantation in der hochmodernen Grossklinik. Sogar einen guten Rat haben die Ärzte für solvente Hilfsbedürftige parat. Vor dem ersten Oktober ist das Angebot besonders reichhaltig. Das ist der chinesische Nationalfeiertag, weswegen in den Wochen davor vorgearbeitet wird. Auch chinesische Henker wollen schliesslich mal einen Tag frei haben.
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Bisher 16 Kommentare:

Wenn der PI-Server streikt...
Was ist “politisch inkorrekt”?





















































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nohja. pietätlos, könnte man meinen, wenn man ethische etc. ansprüche hat. aber wenn man – wie in kommunistischen regimen üblich – nicht an gott oder andere höhere instanzen glaubt und auch ansonsten relativ “handfest” denkt… tel aviv, wie der franzose sagt, gelle?!
*zwinkerzwinker*
Schöner Seitenhieb auf unseren Ex-Kanzler der SPD (Sammlung Politischer Dummköpfe)
Der ja jetzt selber wohl zu einer “SPD-Heuschrecke” wurde und für russische Briefkastenfirmen im Steuerparadies Zug arbeitet:
http://www.nzz.ch/2005/12/18/il/articleDF6J4.html
Paßt zwar nicht hier her, aber trotzdem:
Fernsehtipp! Ab heute täglich um 09.30 Uhr auf RTL “Meine wahre Geschichte”
Da geht es um eine in Deutschland lebende Türkin Fatma B., die mit 13 Jahren gezwungen werden sollte, Kopftuch zu tragen. Auch sollte sie zwangsverheiratet werden. Sie hat sich gegen alles gewehrt und wurde mit Ehrenmord bedroht. Ihre Geschichte hat sie auch als Buch verfaßt. Diese wird ab heute bei RTL täglich (wochentags) gesendet.
Wo bleibt hier die Resolution der UNO? Wo ist Amnesty International? Das ist sowas von menschenverachtend – Pfui!
sehr guter Artikel – gw!
Wer regelmässig über die sozialistische industrielle Ausbeutung und Vernichtung des Menschen lesen möchhte, bitte: http://www.laogai.org/
Nicht nur nach der Hinrichtung werden in China Menschen Organe entnommen. Offensichtlich gibt es Organraub auch von lebenden Menschen, vorwiegend Falun-Gong-Praktizierenden.
http://www.welt.de/politik/article785229/Zwei_Kanadier_bezichtigen_China_des_Mordes.html
und
“Untersuchungsbericht zu den Anschuldigungen der Organentnahmen an Falun-Gong-Praktizierenden in China”
http://organharvestinvestigation.net/Kilgour-Matas-organ-harvesting-rpt-July6-gm.pdf
Alle führen sich immer auf, dass es in Amerika ja so viele Hinrichtungen gebe. Unsere tollen Medien sagen und natürlich auch täglich wie böse und schlimm das dort in Amerika ist.
Leider würde ein solches Video natürlich niemals in Deutschland gesendet werden. Könnte ja Amerika den Rang als “schlechtestes-Land” streitig machen…
So, und nachdem wir nun schwarz auf weiß wissen, was viele schon geahnt haben: was nun? Abbruch der diplomatischen Beziehungen? Der Handelsbeziehungen? 24-Stunden Ultimatum, bei Nichterfüllung ne schicke Kriegserklärung? Und für jeden persönlich? Wie Kybeline resolut mit den Füssen auf den Boden stampfen: “ätsch, ich esse bei keinem Chinesen mehr, kaufe keine in China hergestellten Waren mehr (wird schwierig)? Chinesische (aussehende) Taxifahrer werden ab sofort vermieden?
Eine Empörungsbeauftragte sollte für Deutschland reichen.
Das sehen die chinesischen Funktionäre aber gar nicht gern, wenn arrogante Westler auf die Menschenrechtssituation hinweisen. Schließlich behindert das Theater um Menschenrechte (des abgehobenen Westens) den wirtschaftlicehn Aufstieg Chinas…, so inoffizielle Parteidiktion!
Es ist aber eigentlich schon länger bekannt, dass zum Tod Verurteile in China nach der Hinrichtung aus-geschlachtet werden. Gern gesehene Gäste sind übrigens auch reiche kranke Japaner, die noch höhere Preise zahlen als die Chinesen …
#9 bei dem jurzen schwenk durchs wartezimmer will mir scheinen, dass es auch reichlich nachfrage von reichen patienten aus dem nahen osten gibt.
Ich habe keine Zweifel, dass die chinesische Justiz rechtsstaatlichen Anforderungen nicht genügt und ein Instrument politischer Unterdrückung ist.
Aber: Unter den zum Tode verurteilten werden auch nicht wenige Mörder sein, für die auch wir die Todesstrafe als gerecht akzeptieren können, selbst wenn wir anderes bestrafen. Außerdem werden darunter auch andere Verbrecher sein, bei denen wir die Todesstrafe zwar als für uns inakzeptabel ansehen würden, aber nicht als extrem ungerecht (etwa Drogenhändler, Räuber, schwere Bestechlichkeit usw.).
Soweit man die Todesstrafe hinnimmt, sehe ich keine durchgreifenden Bedenken mehr, dann auch die Organe zur Transplantation freizugeben.
Es ist noch schlimmer als ihr bei PI schreibt:
„Organspenden“ in China – Zu gesund, um zu leben?
China ist immer noch eine totalitäre maoistische Diktatur. Lasst euch nicht vom Glamour der Sonderwirtschaftszonen täuschen.
Ich möchte aber eines anmerken: China hat, im Gegensatz zu anderen (ihr wisst, wen ich meine!!)über mehr als 5000 Jahre eine eigenständige und gerade in religiösen Fragen sehr offene und aufgeklärte Kultur hervorgebracht.
Ein Lesetip für deutschprachige Leser ist die Ausgabe des Klassikers. ” Der Traum der roten Kammer” aus dem Insel-Verlag.
Unbedingt lesen – mit primitiven Wüstennomaden haben die Chinesen nix zu tun, auch wenn sie leider immer noch in einer der schlimmsten Diktaturen unserer Zeit leben müssen.
Ich würde China nicht mehr als “maoistisch” oder “kommunistisch” bezeichnen. Das wäre eine misnomer. Man sollte die Begriffe in ihrem historischen Kontext belassen. Mit dem, was in der UDSSR oder in der DDR abging, hat die Situation in China nicht so wahnsinnig viel gemeinsam. Ich könnte eine Liste mit Unterschieden aufzählen, aber wozu?
Ich glaube das passenste Label für das heutige China ist “Kleptokratie”.
/Außerdem würde ich vorschlagen sich kritisch mit Falun Gong auseinanderzusetzen bevor man deren Berichten 100%igen Glauben schenkt. Nur so am Rande…macht euch schlau./
gut
guter
beitrag