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Karikatur: Wiedenroth

(Spürnase: Bernd Dahlenburg)

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31 KOMMENTARE

  1. Unter der Überschrift „Solidarität mit Israel“ fast hier eine linke Gruppe ihren „Kampf“ gegen Antisemitismus zusammen:

    Zur Unterstützung Israels irgendwelche Argumente gegen die Hamas oder die Hisbollah ins Feld zu führen, bringt Israel nichts. Wie würde die Welt etwa darauf reagieren, wenn gesagt würde, dass die Hisbollah von Zeit zu Zeit den „Deutschen Gruß“ nutzt? Die eine Hälfte der Menschheit würde es nicht glauben (und das ist keine Frage des Wissens), die andere Hälfte der Menschheit würde dadurch erst richtig in Fahrt kommen / angetörnt werden / bis hin zu Schaum vorm Mund. Daher lassen wir das.

    Auch das Gute in Israel der Menschheit näher zu bringen ist sinnlos.
    Erstens, resultiert der Hass auf Israel nicht aus mangelndem Wissen und kann daher auch nicht durch Lernen von Fakten, durch Anhäufen von Wissen geändert werden.
    Zweitens, ist es falsch, den Menschen, die von den AntisemitInnen zum Opfer-Sein bestimmt wurden, nur aufgrund deren guten oder netten Eigenschaften zu helfen. Der Grund für den unbedingten Beistand gegenüber den Angegriffenen liegt darin, dass sie angegriffen werden. Antisemitismus ist der unversale Angriff auf JüdInnen.

    Solange wir in Deutschland in der deutschen Volksgemeinschaft (oder eben von ihr [umgeben]*) leben, können wir nicht handeln, als ob es diese nicht geben würde. Diese Volksgemeinschaft ist antisemitisch und rassistisch. Das Eine wie das Andere muss bekämpft werden. Sich also eine kleine antisemitsche Minderheit (Hamas, Hisbollah) auszusuchen und diese zu bekämpfen, während die großen antisemitischen Strukturen (Deutschland, die weltweite Formation der AntisemitInnen) unangetastet gelassen werden, führt nicht zu einer Verringerung des Antisemitismus, weder in Deutschland noch in der Welt. Der Antisemitismus wird lediglich rassistisch bewertet.
    [*Wort zu viel]
    „Antisemitismus ist kontextunabhängig (unabhängig von Herkunft, Religion, Nationalität, Hautfarbe und Geschlecht) anzugreifen“ (Cafe Morgenland, „Die Auschwitz-Option“)
    So einfach. Wir sind in Deutschland oder Europa oder wo auch immer. Wir sollten den Antisemitismus angreifen. Wer es dabei unbedingt auf Minderheiten abgesehen hat, und seien diese Minderheiten auch Hamas oder Hisbollah, handelt rassistisch. Da RassistInnen ähnlich aufklärungsresistent sind wie AntisemitInnen, bringt eine genauere Definition gar nichts.
    Wer – ohne rassistisch zu sein – den Antisemitismus bekämpfen will, weiß wie das zu tun ist.
    http://www.powow.com/grenzfall/tosay/il.htm
    Schade, dass man diese erbärmlichen Kreaturen nicht in den Iran abschieben kann.

  2. Wer es dabei unbedingt auf Minderheiten abgesehen hat, und seien diese Minderheiten auch Hamas oder Hisbollah, handelt rassistisch.

    Schwätzertum.

  3. Lustig. Organisationen sind Minderheiten.

    Lasst uns eine Organisation gründen, Forderungen erheben und wenn sie nicht erfüllt werden, klagen wir sie wegen Rassismus ein.

    LINKE können so schön doof sein. 🙂

  4. @ #2 …ich glaube, das kommt dabei
    raus, wenn die Blagen zuviel Astro-Sozio-Sozial-Was-Auch-Immer-Logie
    und zu wenig Mathe (Informatik) und Physik machen…
    Irgendwann ist das Gespür für Logik im
    Eimer . Dann kommt solch ein Müll(In) zustande . Warum lesen die nicht mal
    so Sachen wie „Der Teil und das Ganze“ wo sich Heisenberg und Bohr um richtige Formulierungen fast nen Wolf
    abarbeiten. Und da sitzt dann auch jeder Satz. Die Bindestrich-Isierung Von „Wissenschaften“, hat nichts gebracht ausser so seltsame Aussagen
    von komischen Hochschul-Vögeln.

  5. Auf Deutsch werden hier die Terror-Organisationen Hisbollah und Hamas hier zu „schützenswerten“ Minderheiten erklärt, wer sie kritisiert ist ein Rassist, und das alles unter dem Motto „Solidarität mit Israel“. Wer solche Freunde hat – braucht keine Feinde mehr.

  6. „RassistInnen“

    LOL

    Da muss wohl jemand das Sozialpädagogikseminar geschwänzt haben! 😉

  7. @15: Oh mimim, immer die gleiche Platte. Es gab schon immer Rivalitäten zwischen verschiedenen Nationen und die wird es auch weiter geben, ergo ist weder damit zu rechnen, noch ist zu fordern, dass die Deutschen in naher Zukunft nun alle in inniger Liebe zu US und IL entbrennen.

  8. „Solange wir in Deutschland in der deutschen Volksgemeinschaft (oder eben von ihr [umgeben]*) leben, können wir nicht handeln, als ob es diese nicht geben würde. Diese Volksgemeinschaft ist antisemitisch und rassistisch. Das Eine wie das Andere muss bekämpft werden.“

    Wie wär’s mit nach Israel emigrieren?

    Antideutsches Gesindel ist keinen Deut besser als Antisemitisches. Und wenn es auch noch Deutsche sind, die auf „antideutsch“ machen, sind sie nur noch um einiges dümmer und kranker als es der normale Durchschnitts-Antisemit ohnehin schon ist.

  9. @ #14 islamophob und grünenfeindlich

    dein Empfinden gegenüber Israel ist also Rivalität?

    naja, Israel ist eigentlich ein Verbündeter, bei dem Treulosigkeit ihm gegenüber in „good old Europe“ bislang offenbar als besonders chique gilt.

    Ansonsten erkundige dich einfach nochmal was antideutsche Positionen sind, bevor du deine Trampel-Ausdrucksweisen wie „Gesindel“ im Forum ablädst.
    Im übrigen ist das hier:
    „Solange wir in Deutschland in der deutschen Volksgemeinschaft (oder eben von ihr [umgeben]*) leben, können wir nicht handeln, als ob es diese nicht geben würde. Diese Volksgemeinschaft ist antisemitisch und rassistisch. Das Eine wie das Andere muss bekämpft werden.“
    nicht antideutsch, sondern einfach nur dummes schmockiges Geschwätz.

  10. @2:

    Das einzige, was ich in diesem traurigen linksdummen Pamphlet erkenne ist eine tiefe und nicht zu stillende Deutschenfeindlichkeit.

    Antisemitismus ist nach deren Ansicht so tief im Deutschen verwurzelt, dass es Deutsch ohne Antisemitismus nicht geben kann, ergo das Deutsche bekämpft werden muss.

    Lassen wir mal weg, dass man sehr wohl auf den Antisemitismus der Hisbollah hinweisen kann, ohne dass der Kampf gegen den „generellen“ deutschen Antisemitismus leidet.

    Lassen wir mal weg, dass die Hisbollah und sonstige radikale Palästinenser keine Minderheiten darstellen, sondern Israels lächerliche 6 Millionen jüdische Einwohner seit Jahrzehnten umzingelt haben.

    Bleibt immer noch eine Gleichsetzung von Deutsch = Antisemit, die aus linker Sicht nur durch Bekämpfung des Deutschen behoben werden kann.

    Wunderbar. Um den Rassismus zu bekämpfen, werden sie also Rassisten.

  11. Der Autor windet sich.

    Ja. Er scheint sehr besorgt, Hamas und Hisbollah könnten den nachgeborenen Deutschen in Sachen Antisemitismus die Show stehlen – Und dann wär‘ ja die ganze schöne antideutsche Ideologie kaputt. Oh nein! Das darf auf keinen Fall passieren. Wir haben uns schließlich das Monopol auf Antisemitismus hart erarbeitet… wo kämen wir denn dahin, wenn sich einige da rausmogeln könnten, nur indem sie Judenmörder-Organisationen ablehnen und dafür plädieren, dass diese nicht mehr finanziell unterstützt, sondern international geächtet werden.

    Nein, nein. So leicht darf das nicht gehen. Schließlich ist Israel mit verschwurbelten selbsthassenden hirnverbrannten Pamphleten besser geholfen als mit einer Ächtung derer, die seine Bevölkerung morden und den Staat vernichten wollen.

  12. Der rote und der braune Sozialismus sind sich weitgehend einig was Juden und Israel angeht. Nicht umsonst vertragen sich beide bestens mit dem Muselismus.

    Ich frage mich manchmal echt ob diese Troika Nazis-Musels-Linke überhaupt noch ohne Notstandsgesetze zu stoppen ist.

  13. Nun ja, die Karikatur ist natürlich gut gezeichnet und durchaus treffend. Es gilt jedoch zu differenzieren. Der Ausspruch „Juden raus“ ist nur durch anti-semitischen, irrationalen Haß zu erklären. Bei „Juden raus aus Palästina“ ist die Sache etwas anders.

    In der Denkweise der Gutmenschen sieht die Geschichte des Nahost-Konflikts schließlich ungefähr so aus: Eines Tages kamen die bösen Israelis in ein Land namens „Palästina“, nahmen den „Palästinensern“ deren Land mit Gewalt weg, und seitdem werden diese armen „Palästinenser“ unterdrückt, so daß diese sich in ihrer Verzweiflung nur noch durch Gewalt zu helfen wüßten.

    Jeder informierte und vernünftige Mensch weiß zweifellos, daß diese Version der Historie nichts mit der Realität zu tun hat. Wenn (!) sie aber wahr wäre, dann wäre es ja nicht unlogisch, zu der Forderung zu kommen, daß die Besatzer abziehen sollten. Insofern muß man den Gutmenschen oft weniger Doppelmoral vorwerfen als vielmehr (gefährliches) blankes Nichtwissen über die Geschichte. Meine Theorie ist, daß viele Menschen sehr viel vernünftigere Ansichten vertreten würden, wenn sie nur ausreichend informiert wären – was durch Konsum unserer MSM im Moment definitiv nicht möglich ist.

  14. Zitat, MIR:

    „In der Denkweise der Gutmenschen sieht die Geschichte des Nahost-Konflikts schließlich ungefähr so aus: Eines Tages kamen die bösen Israelis in ein Land namens „Palästina“, nahmen den „Palästinensern“ deren Land mit Gewalt weg, und seitdem werden diese armen „Palästinenser“ unterdrückt, so daß diese sich in ihrer Verzweiflung nur noch durch Gewalt zu helfen wüßten.“

    Und wie sieht im Gegensatzt dazu die Denkweise eines umfassend informierten Menschen aus?

    Abgesehen von den Argumenten:

    „Die Juden waren schließlich vor 2000 Jahren schonmal da.“

    Und:

    „Infolge des Holocausts mussten die Juden Israel sozusagen als Ausgleich zurückbekommen“

    Ach, nochwas: Glaubst Du ernsthaft, die Palästinenser wurden ohne Gewalt vertrieben? Dann wundert es mich nämlich warum diese dann später zu Selbstmordattentaten bereit waren, wo sie doch vorher ohne zu murren friedlich gegangen sind.

  15. Das wurde hier und anderswo schon mehrmals durchgekaut, Herr Käse. Lies die Entstehungsgeschichte Israels nach, dann weißt du Bescheid. wollten. Es ist alles zu finden.

    Soviel vorweg: Es gab weder ein Land „Palästina“ noch gibt es ein „palästinensisches“ Volk. Was es gibt, sind Menschen aus verschiedenen arabischen Staaten, deren Heimatländer seit Israels Gründung versuchen, dieses Land auszulöschen. Gott sei Dank verloren sie diverse von ihnen begonnene Kriege, wodurch sie Landverluste hinnehmen mußten.

    Bis heute lassen die arabischen Staaten ihre Bürger in deren selbst angerichteten Dreck sitzen, um sie der Weltöffentlichkeit als Kronzeugen für Israels angebliche Niedertracht zu präsentieren. Trotz ihres Reichtums tun die Heimatländer der „Palästinenser“ fast nichts, um deren Lage zu verbessern geschwege denn, daß sie sie wieder aufnehmen würden.

    Nachdem sich die Erkenntnis durchsetzte, daß man Israel militärisch nicht besiegen konnte, setzte man einerseits zu PR-Zwecken, andererseits um innerhalb der islamischen Welt Einigkeit erzielen zu können, auf das moralische Druckmittel „Palästinenser“. Das mußt du mir nicht glauben, kannst du aber unter anderem in Aussagen des ollen Terroristen Arafat nachlesen.

    Zu deiner anderen Frage: Die meisten „Palästinenser“ vertrieben sich selbst. Nachdem die die Gründung eines eigenen Staates von ihnen bereits 1947 abgelehnt wurde, planten die arabischen Führer ihren ersten Krieg. Angesichts dessen und in der Hoffnung, nach dem Siege ohnehin zurückkehren zu können, verließen die Menschen ihre Häuser. Zm Glück verloren sie aber, was nicht vorgesehen war und eine andere Taktik nötig erscheinen ließ.

    So, das war zwar nicht mal ansatzweise genug, um auf das komplexe Thema hinreichend einzugehen. Aber wie gesagt: Das hier ist kein Dienstleistungsunternehmen. Wenn du diskutieren willst, besorge dir wenigstens eine Basis an Informationen.

    (Nun hab‘ ich doch wieder so viel geschrieben… )

  16. @#22 KarlKäse

    Appell an den Rest gesunden, kritischen Verstandes:

    Wer, zum Teufel, hindert Palästinenser daran, ihren eigenen Staat aufzubauen? Was sie schon seit einigen Jahrzehnten hätten machen können?

  17. Dazu müssten sie allerdings ihren Waffenkonsum verringern und den Arsch hochkriegen. Man stelle sich vor die ganzen EU gelder wären an ein fleissiges Völkchen geflossen, aber nein…

  18. Das erinnert mich an einen Witz, der im Ostwestfälischen in den 50er Jahren kursierte:

    Was hast Du? – Ach, mir geht’s nicht gut! – Warum? – Ich muß ’ne Geldstrafe bezahlen. – Wieso? – Ich habe an eine Wand geschrieben: Juden rein! – Na, und, ist doch toll! – An die Wand der Gasanstalt!

    Bwaaahahahahaaaaaaaaaaa …

  19. @Karl Käse
    „Ach, nochwas: Glaubst Du ernsthaft, die Palästinenser wurden ohne Gewalt vertrieben? Dann wundert es mich nämlich warum diese dann später zu Selbstmordattentaten bereit waren, wo sie doch vorher ohne zu murren friedlich gegangen sind.“

    Ich bin so einer, der das glaubt. Den palästinensischen Arabern ist 1948 nahegelegt worden, für kurze aus Palästina zu fliehen, damit die arabischen Armeen freie Hand haben, die Juden zu vertreiben oder zu töten. Wie das Ganze ausgegangen ist, wissen Sie ja hoffentlich. Dann haben die arabischen Brüder ihre palästinensischen Brüder in Lager eingepfercht und als Trumpfkarte im Politpoker benutzt. Das wäre ungefähr so, wie wenn wir nach dem zweiten Weltkrieg die Schlesier und Sudetendeutschen in Lager eingesperrt hätten und das als Vorwand für Terroranschläge gegen Polen oder die Tschechoslowakei benutzt hätten.

    Im übrigen sind 1948 840.000 Juden aus den arabischen Ländern vertrieben worden. Die Zahl der angeblich vertriebenen Palästinenser war 480.000. So etwas nennt man wohl „quitt sein“.

    Das Land haben die Juden ordnungsgemäß von arabischen und osmanischen Großgrundbesitzern gekauft. Das wiederum nennt man Kapitalismus.

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