loewe.jpgDie Angst vor Udo Ulfkotte greift in SPD-Kreisen schon jetzt um sich. Im (einstmals angesehenen) Parteiblatt Vorwärts rührt Genosse Werner Loewe in alter sozialistischer Tradition schon mal die Diffamierungstrommel. Eröffnet wird die Kolumne über Ulfkotte mit Barnabas Schill, dem früheren Innensenator von Hamburg, womit von vornherein eine anrüchige Atmosphäre um Ulfkotte geschaffen werden soll.

Dann werden Personen herbeizitiert, die am „trüben rechten Rand“ nach Wählern fischen und zukünftig in Ulfkottes Umfeld agieren werden. Schließlich wird ihm noch eine einseitige Nachrichtenauswahl auf seiner Website vorgeworfen (was die SPD samt ihren Medien, an denen sie beteiligt ist, bekanntlich ganz anders macht) und ein Zurechtbiegen der Informationen unterstellt – fertig ist der ungenießbare Ulfkotte-Brei!

» an den Autor Werner Loewe

(Spürnase: Wormatia)

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16 KOMMENTARE

  1. Die können machen, was sie wollen. Die Leute sind so satt von diesem alten Mischmasch von Parteiengetue, dass jede nur einigermaßen wählbare Partei, die das Land nicht mehr schutzlos den hergelaufenen Moslems ausliefert, gewählt wird. Und ich glaube, dass Ulfkotte gut ankommen könnte. Es gibt schon einige starke antiislamistischen Ecken und Stellen, die hinter vorgehaltener Hand immer mehr Bereitschaft signalisieren, ihn zu unterstützen. Damit meine ich nicht allein PI hier. Gestern hat PI auch noch geschrieben, dass auch Leute aus den etablierten Parteien (namentlich CDU) seine Partei begrüßen würden. Kommentatoren hier haben sich darüber etwas gewundert, wieso nicht die CDU selber… – natürlich aus demselben Grund wie die anderen: die CDU ist, wie allen anderen Parteien mit Mohammedanern durchsetzt. Andersrum habe ich bereits sogar Grünen in der islamkritischen Szene getroffen. Deswegen bin ich mir sicher, dass Ulfkottes Partei auch einige SPD-Überläufer anziehen wird, egal was Herr Loewe in die Feder brüllt…

    Und ja, mit den Gerüchten hinter vorgehaltener Hand meine ich mehr als die CDU, oder was sonst noch irgendwo veröffentlicht wird.

  2. RBS, das ist nicht RONALD Barnabas Schill, wie Loewe schreibt, sondern ROLAND Barnabas Schill. Wahrscheinlich soll RBS im Unterbewusstsein der Leser mit Hassfiguren der Linken wie Ronald McDonald und Ronald Reagan verknüpft werden.

    Dass Nockemann und Frühauf angeblich in der Partei Ulfkottes exponiert mitmischen sollen, finde auch ich nicht so dolle. Die kommen mir wie Trittbrettfahrer vor und haben schon der Schill-Partei letztlich nicht geholfen. Man gewinnt durchaus den Verdacht, dass es Ulfkotte bisher an wirklich präsentablen politerfahrenen Mitstreitern mangelt.

  3. das ist jetzt etwas neben dem Thema aber irgend wie passend:
    Gewaltandrohungen der Antifa
    gegen Berliner Rapper Colos zum 1. Mai

    Laut einer Pressemitteilung von Mellowvibes Records haben linksradikale Gruppen aus dem Umfeld der ANTIFA Gewaltakte angekündigt, um Colos‘ Auftritt am 1. Mai auf
    der „Revolutionäre 1. Mai Demo“ zu sabotieren.

    Grund für die angedrohte Störung des Auftritts des Kosovo-Albaners ist seine positive Einstellung gegenüber Deutschland.
    Colos wird trotzdem auftreten und hofft auf einen friedlichen 1. Mai mit möglichst wenigen „anti-deutschen“ Krawall- und Randaltouristen,
    die die Revolutionäre 1. Mai Demo, die in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum feiert,sabotieren wollen.

    Meine Meinung:
    na sowas liesst sich dann aber besonders „lustig:“

    Oder auf Neusprech:

    Ein „guter“ Ausländer hat gefälligst gegen Deutschland zu sein, sehr demaskierend das ganze.

    ( „Ihre Antifa Berlin:“ )

    ca

  4. dass es Ulfkotte bisher an wirklich präsentablen politerfahrenen Mitstreitern mangelt.

    Aber genau das ist seine Chance. Wer will noch Parteien mit den herkömmlichen Erfahrungen? Das Volk vertraut den „ehrfahrenen Mitstreitern“ schon so wenig dass es den Wahlen fern bleibt…

  5. Aus dem Artikel diese Zeitung? oder was das ist:
    „…Das ist schon ein sehr schmaler Sehschlitz, durch den Udo Ulfkotte die Welt wahrnimmt. Hier wird deutlich, dass es ihm keineswegs um eine differenzierte Unterscheidung von radikalen Islamisten und gläubigen Muslims geht, von säkularen Muslimen, die ihren Glauben eher nachlässig bis gar nicht praktizieren,….“

    Nun, das ist ja auch nicht das Ziel. Die Breitspurigen Nachrichten haben wir ja schon im TV und sonst wo…

    Das ist eine typische Argumentation, wenn es konkret werden soll, werden sie allgemein, und wenn es allgemein werden soll, werden sie konkret.
    Damit ist man dann allen Sachdienlichen Argumenten zum Thema elegant ausgewichen.

    Tja, die Welt besteht nicht nur aus der Nord-Halbkugel und spätestens nach Griechenland hört unser „Osten“ der Welt, äh, unserer Welt auf…(!) falls das noch jemand nicht gemerkt hat.

    Nun, auch Columbus hatte sich geirrt. Und meinte das bekannte Indien zu sehen, dabei hatte er soeben Amerika entdeckt!

    Ist das nicht grossartig! Was für eine Perspektive. Was für eine neue, weite Sicht der Dinge… äh… der Welt!

    1000 Friedliche auf einen Mörder… oder sollte es etwa umgekehrt sein? 1000 Mörder auf einen Friedlichen? Ist dann die neue „Weltsicht“ in Ordnung?

    Terror ist Terror. Da genügt ein einziger aus 1000 Friedlichen.

  6. Wen interessiert schon, was ein Parteiblättchen schreibt? Schlimmer sind da die zu erwartenden Kampagnen, welche unsere linken MSM gegen jeden fahren werden, welcher sich 1) ihrer Deutungshoheit widersetzt und 2) damit Erfolge erzielen könnte. Wohlgemerkt: Man darf nicht dem Umkehrschluß machen, in jeder Frage das genaue Gegenteil des Mainstream vertreten zu müssen. Vielmehr sollte man stets das (versuchen zu) vertreten, was richtig ist. Was unsere Journalisten in ihren Kommentaren dazu meinen, darf keine Rolle spielen.

  7. Die SPD sind in HH gerade bei einer Mitgliederbefragung über den Landesvorsitzenden Stimmzettel „gestohlen“ worden, damit war die Befragung ungültig und wurde auch nicht wiederholt. Der neue LV ist von ich glaub ca. 300 Delegierten und nicht von 11000 Mitgliedern gewählt.

    Rechtzeitig zur Kommunalwahl in Sachsen Anhalt hat die SPD hat eine bundesweite Unterschriftenaktion zur Einführung von gesetzlichen Mindestlöhnen gestartet, alle führenden SPD-Kasper haben natürlich zuerst unterschrieben. Die Linkspartei fand diese Aktion so genial, das nicht nur Lafontaine und Gysi auch sofort unterschrieben haben, sie haben gleich den Text des Flugblattes übernommen und heute als Antrag für ein Gesetz in den Bundestag eingebracht. Nun haben die SPD-Unterzeichner dieser Aktion heute im Bundestag ihren eigenen Forderungen nicht zustimmen können, lächerlicher geht es einfach nicht mehr.

    Und zurück nach HH, hier will (fast) niemand wieder rot/grün haben, ich weiß nicht, ob sie in einer Umfrage schon mal wieder über 30% gekommen sind.

    Man sollte dabei auch immer das Ergebnis der letzten EU-Umfrage zum Beitritt der Türkei im Auge haben, 84% der Deutschen wollen das nicht, da würde die Ukraine besser wegkommen.
    Selbstverständlich ist die SPD FÜR einen Eu-Beitritt der Türkei.

  8. #2: „RBS, das ist nicht RONALD Barnabas Schill, wie Loewe schreibt, sondern ROLAND Barnabas Schill. Wahrscheinlich soll RBS im Unterbewusstsein der Leser mit Hassfiguren der Linken wie Ronald McDonald und Ronald Reagan verknüpft werden.“

    Als Hamburger irritierte mich diese Aussage ein wenig,

    also habe ich das WELT-ONLINE-Archiv befragt.

    ROLAND ergab 25 Treffer, RONALD 500.

    Unter den letzteren finden sich auch Interviews mit

    dem Mann, die wird er ja wohl vorm Abdruck gelesen

    und freigegeben haben, nicht wahr?

  9. Will die neue Partei auf lange Sicht Erfolg haben, benötigt sie einen neuen Typus des Politikers, der sich wieder als Vertreter des Volkes versteht.
    Oder wie Max Weber schon 1919 in seinem Vortrag „Politik als Beruf“ anmerkt:
    „Denn es gibt letztlich nur zwei Arten von Todsünden auf dem Gebiet der Politik: Unsachlichkeit und – oft, aber nicht immer, damit identisch – Verantwortungslosigkeit. Die Eitelkeit: das Bedürfnis, selbst möglichst sichtbar in den Vordergrund zu treten, führt den Politiker am stärksten in Versuchung, eine von beiden, oder beide zu begehren.“
    Eine neue Partei, die das Land als Selbstbedienungsladen sieht, brauchen wir nicht.
    So muss man sehen, was am Ende bei der Parteigründung herauskommt.
    Denn es existiert die bekannte Weisheit:
    „Ein Staatsmann denkt an die nächste Generation. Ein Politiker an die nächste Wahl.“

  10. Der „Vorwärts“ schreibt:
    „Blutauffrischung erhoffen sich diese politischen Untoten von einer besonders dubiosen Figur: Dr. Udo Ulfkotte, ehemals Redakteur der „FAZ“, ehemals Mitglied im Planungsstab der Konrad-Adenauer-Stiftung, Buchautor und derzeit Dozent an der Universität Lüneburg.“

    Was macht denn Ulfkotte eigentlich dubios? Dass er FAZ-Redakteur war?
    Dass er im Planungsstab der Konrad-Adenauer-Stiftung war? Dass er Dozent der Uni-Lüneburg ist? Kapier ich nicht!
    Auch dass Ulfkotte die Welt laut Löwe angeblich durch einen engen Sehschlitz wahrnimmt, spricht nicht für seine Dubiosität. Denn Sozialdemokraten sind die Erfinder der Sehschlitzwahrnehmung.

  11. #14 lebowski (28.04.07 11:52)

    „…Denn Sozialdemokraten sind die Erfinder der Sehschlitzwahrnehmung…“

    Der Schlitz läßt sich allerdings nur in Angström bemaßen. MM wäre zu groß!

    Wer hat uns verraten ?

  12. Sehschlitz? Ist das so was wie eine Burka? Sieht die SPD Herrn Ulfkotte als Burkatraeger?

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