Wer die SWR-Sendung Quergefragt „Im Namen Allahs – Wird Deutschland vom Islam unterwandert?“ mit Henryk M. Broder, Seyran Ates, Houaida Taraji und Heribert „Ali“ Prantl gestern verpasst hat, kann sie sich hier noch einmal anschauen (die Höhepunkte gibts in Textform hier).

Henryk M. Broder: Wie immer rhetorisch geschliffen ließ er sich aber allzuoft von Heribert Prantl ins Wort fallen. So bissig HMB in seinen Artikeln sein kann, so überaus brav und höflich präsentiert er sich leider in Fernseh-Talkrunden (man möchte ja schließlich wieder eingeladen werden). Die Journalistin Bettina Röhl hat es bei Christiansen vorgemacht, dass man die Linken (hier Gerhart Baum) in Diskussionsrunden mit den eigenen Mitteln – nämlich: Standhaft bleiben und sich nicht das Wort nehmen lassen! – schlagen muss. Immer wieder ein Augenschmaus dagegen sein US-Sticker am Revers – der treibt die Amerikahasser zur Weißglut.
» an Henryk M. Broder

Heribert „Ali“ Prantl: Was soll man zu seinem Auftritt noch sagen? Wild gestikulierend und oberlehrerhaft verteidigte der „promovierte Jurist“ immer wieder und immer wieder den Islam. Seyran Ates sagte nicht zu Unrecht, dass „Liberale“ wie Prantl es sind, die denjenigen, die die Menschenrechtsverletzungen und die Unterdrückung der Frauen im Islam anprangern, das Leben so schwer machen. Bekam reichlich Unterstützung der bestellten Kopftuch-Claqueure in der ersten Zuschauerreihe, wenn er für den Islam Werbung gemacht hat. Auch ein immer wieder bei TV-Diskussionen anzutreffendes taktisches Mittel der Linken: Positionier‘ deine Leute in der ersten Reihe und instruiere sie, nach deinen Statements reflexartig zu klatschen – das hinterlässt seine Wirkung beim Fernsehpublikum. Unglaublich seine Einteilung von „Alten Bürgern“ und „Neuen Bürgern“, die aber wohl demnächst schon zum deutschen Sprach-Standard gehören wird…
» an Heribert Prantl

Anke Hlauschka: Verdient – für eine Moderatorin eines öffentlich-rechtlichen Senders – ein großes Lob. Brachte gerade am Anfang Houaida Taraji durch hartnäckiges Nachfragen ordentlich in Erklärungsnot und ließ sich von ihr nicht den für Moslems typischen „faktenleugnenden Dialog“ aufzwingen. „Wenn da steht ’schlagt sie‘, dann ist das ein Beweis, dass Gewalt verboten ist?“ Worauf Frau Taraji wieder und wieder stotternd von einem „symbolischen Schlagen“, das eigentlich gemeint sei, sprach.
» an Anke Hlauschka

Houaida Taraji: Die Vizepräsidentin der „Islamischen Gemeinschaft in Deutschland“ vertrat aus tiefer Überzeugung die Interessen der Islamisten und versuchte permanent, den Diskussionspartnern Orwell’sches Zwiedenken aufzuzwingen. Das hörte sich dann so an: Selbstverständlich erkennen wir das Grundgesetz und alle anderen Gesetze in Deutschland an, ABER wir verlangen, dass man unsere Sonderwünsche berücksichtigt. Das bedeutet zum Beispiel keinen koedukativen Schwimmunterricht im Rahmen der Schulpflicht. Das bedeutet auch, den Dialog mit der Evangelischen Kirche wegen des neuen Leitfadens unverzüglich abzusagen und gleichzeitig zu beteuern, dass dringender Gesprächsbedarf bestünde und der Dialog fortgesetzt werde. Taraji führte perfekt die islamische Taktik der „Taqiya“, des Täuschens. Hans-Peter Raddatz erklärt in „Von Allah zum Terror?“ auf S. 295 dazu:

„Die Unterstützung des faktenleugnenden ‚Dialogs‘ nehmen die Muslime gern entgegen, denn nach ihrem Paranoia-System gehört es zum Basisverhalten, die Ebenen der Kooperation und Koexistenz zu meiden und die feindliche Umgebung durch Techniken der Täuschung und Verschleierung, im Islam taqiya genannt, über die langfristigen Absichten in die Irre zu führen. Soche Strategien sind zwar nicht für diejenigen erforderlich, die den Gewaltcharakter des Islam ohnehin begrüßen, erlangen jedoch gegenüber dem Vertrauenssystem des ‚Dialogs‘ einen generellen, entscheidenden Vorteil. Ein auf Täuschung geschaltetes System, das auf ein System trifft, dem die Fähigkeit zu Erkennung der Täuschung fehlt, begründet die klassische Konstellation von Betrüger und Altruist, die sich in jedem Falle zugunsten des Betrügers stellt.“

» an Houaida Taraji

Seyran Ates: Die Anwältin und Islamkritikerin hat zwar interessante Informationen gegeben, war jedoch leider nicht energisch genug, um im richtigen Moment ihre wichtigen Statements einzubringen. Ihr ständiges Schwanken zwischen Bekennen zum Islam und Kritik am Islam schwächte ihre teilweisen guten Argumente gleich wieder ab.
» an Seyran Ates

Fazit: 45 amüsante Fernsehminuten, wenn auch größtenteils aneinander vorbei geredet wurde…

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61 KOMMENTARE

  1. Danke fürs reinstellen, ich habe mir erst mal den Anfang angesehen.

    „Schlagen“ ist symbolisch zu verstehen, zur Rettung der Ehe. Vermutlich sind auch Ehrenmorde symbolisch zu verstehen, bloss verstehen das die Opfer nicht.

    Die Kopftuchdame sagte noch zu 4:34, dass man der Frau zur Rettung der Ehe auch noch wochenlang aus dem Weg gehen könne – eine bessere Erläuterung der Unfähigkeit zur Problemlösung im Islam habe ich noch nie gehört:
    Die Ehe retten, indem man der Frau aus dem Weg geht. Also Psychoterror statt Gespräch und Kompromiss.

    Das passt.

  2. Wenn jemand so wie Houaida Taraji argumentiert, besser gesagt faselt, dann sollte die Gegenseite, hier Herr Broder, den Mut haben, ihr ganz klar Taqiya vorzuwerfen.

    Über Taqiya wird viel zu wenig gesprochen und geschrieben.

    Denn: Was immer ein Mohammedaner sagt: wahrscheinlich lügt er.

  3. ich wollte noch sagen: Sie haben eine sehr gute und treffende Beurteilung gegeben. Auch ich habe bei dem obszönen Beifall aufgeschrieen, war zu Kotzen.

  4. „Also wenn da steht schlagt sie, dann ist es ein Vers, dass Gewalt verboten ist“ – „Ja“ – „aha!“

    Für wie dämlich schätzt man uns ein! Das kann doch einfach nicht sein!

  5. Die einzigen Talk Shows, die ich im Fernsehen seit langem noch konsumiere, sind die beiden Talk Shows : „Unter den Linden“ und die „Phoenix Runde“ bei Phoenix.
    Dort lassen sich die Leute meistens ausreden – bedingt durch die gute Gesprächsleitung.
    Es kommt daher eher zu sehenswerten Rededuellen und der Informationsgehalt ist meistens auch größer.
    Talk Shows, wie: Sabine Christiansen, Maybrit Illner usw. , wie auch die gestrige SWR Talk Show sind meistens auf Krawall ausgerichtete Veranstaltungen ohne hohen Informationswert.
    Ich habe Broder in den beiden Phoenix Talk Shows erlebt, dort hat er Tacheles geredet und die anderen „Gesprächspartner an die Wand argumentiert .
    Ich sagte bewusst nicht, „geredet“.

  6. Die Sendung darf eindeutig als Niederlage gewertet werden.
    Der permanente Schwachsinn, den die Moslemvertreterin abgesondert hat, lieferte eine Unmenge an Steilvorlagen, um die Verlogenheit und Irrsinnigkeit ihres Geschwafels den Zuschauern vorzuführen.
    Aber anstatt ihr ins Wort zu fallen haben sich Broder und Ates andauernd selbst ins Wort fallen lassen.

    Erst wenn man sie in Erklärungsnot der Kategorie Friedmann-Ulfkotte-Hübsch oder wie bei diesem hervorragendem Interview mit der Direktorin der König Fahad Akademie bringt, werden die Menschen dazu angeregt, das zu hinterfragen, was uns Moslems tagein tagaus predigen.

    Um Linksliberale, wie Prantl einer ist (überzeugt und wortgewandt), öffentlich vorzuführen und ihre Argumentation auseinanderzunehmen, ist leider sehr viel mehr von Nöten, als es bei dem Geschwurbel der Moslemvertreter der Fall ist.

  7. Zunächst noch mal meine Glückwünsche an PI, Thema de heutigen TAZ-Hauptkommentars geworden zu sein.

    Nun noch mal zur Sendung:

    Broder sagte, „Menschen mit Migrationshintergrund, also Moslems“.

    Klasse!!!

    Und das mit den Alt- und Neubürgern des 68er-Prantl werde ich in mein Repertoire übernehmen.

    Prantl verlangt von uns die Unterwerfung unter das Mohammedanrtum!

  8. „was immer ein mohammedaner sagt, wahrscheinlich lügt er“.
    das stimmt so nicht ganz. Wenn ein Mohammedaner etwas sagt womit er uns entgegenzukommen scheint. dann lügt er. Eigentlich muss man die Taqiya bei allem berücksichtigen was Moslems sagen.

  9. Ich habe leider keine Zeit mir den ganzen Film anzusehen, aber zu den ersten 5 Minuten nur so viel: stimmt, der Koran erlaubt nur symbolisches Schlagen, genauso wie symbolische Zwangsheirat und symbolischen Mord. Ebenso wie die Alternativ-Übersetzung von Koran 4:34 „…und meidet sie in ihren Schlafgemächern“ schon dahingehend interpretiert wurde, Frauen symbolisch wegzusperren und bei lebendigem Leib symbolisch einzumauern. Insgesamt ist die Argumentationsschiene von Frau Taraji nicht unklug, denn nach dem 11. September war zu beobachten, wie deutsche Intellektuelle von Günther Grass bis Roger Willemsen jede muslimische Greueltat rationalisieren und den Mord an 3000 Menschen auf eine „symbolische“ Ebene verschieben. Broders Grinsen entnehme ich aber dass die Strategie bei ihm nicht verfängt.

  10. Nun, wenn ein Mohammdaner sagt: „Tötet alle Christen!“, dann meint er das sicher nicht symbolisch, sondern voller Absicht.

    Die Stärke des Mohammdaner-Gegners entscheidet dann, ob der Mohammedaner an das Ziel kommt.

    Historisch gesehen haben sich wehrhafte Zivilisationen immer gegen das Mohammedanertum behauptet (von Andalusien bis China und Indien), aber bei Schwäche fand es einen guten Nährboden (Nach dem Zerfall des Römischen Reiches, bis kurz vor Wien, Claudia Fatima Roth und Ali Prantl).

    Es hängt von uns ab, nicht vom Mohammedanertum, wie unser Land in 50 Jahren aussehen wird!

    Bei Schwäche und Appeasement wird 2050 der Kölner Dom in Claudia-Roth-Moschee umbenannt!

  11. lustig, wie die moslems im hintergrund immer auf kommando von der Houaida Taraji losklatschen

  12. Vielen Dank für die mail Adresse des Herrn Prantl.
    Ich habe ihm eine mail geschickt:

    Sehr geehrter Herr Prantl,

    Als aufmerksame Zuschauerin gestern habe ich mich über Ihre Art zu „diskutieren“ sehr gewundert!
    Gerade Sie, der Sie nicht müde werden, Wohlverhalten und Demokratie einzufordern, verhalten sich überaus undemokratisch, vielleicht sogar ungehörig! Natürlich nur gegen die Diskussionsteilnehmer, die nicht Ihrer Meinung sind!

    Mit zunehmender Verärgerung mußte ich – leider hilflos auf meiner Couch sitzend – mir anhören, wie Sie Frau Ates, auch Herrn Broder ins Wort fielen, immer wieder, mußte mir ansehen, wie Sie weit ausholend gestikulierend den Raum für sich beanspruchten, mußte registrieren, wie Frau Taraji das Kommando zum Beifallklatschen für Ihre nicht in der Argumentation , dafür umso mehr im aggressiven Anspruch „überzeugenden“ Beiträge gab.

    Kurz: es war unerträglich!!!!!!!

    Frau Ates ist leider viel zu höflich, auch nicht durchsetzungsfähig genug, um Sie stoppen zu können – die Moderatorin hat es leider auch nicht geschafft!

    Ich wünsche mir, daß Sie das, was Sie pausenlos einfordern, selbst auch praktizieren: einen Diskussionsstil, der Andersdenkende zu Wort kommen läßt, ein Eingehen auf Argumente – was ich überhaupt nicht leiden kann, ist eine juristische Schau („Sie werfen da alles durcheinander, Strafrecht „etc……,), mit der Sie Gesprächsteilnehmern die Kompetenz absprechen, selbst aber anschließend überhaupt keinen objektiven Tatbestand beschreiben!

    Mein Fazit:
    Die „Süddeutsche“ mit Ihnen an verantwortlicher Stelle kann ich leider nicht ernst nehmen.
    Vor einiger Zeit im „Presseclub“, gestern in „Quergefragt“ haben Sie ein Bild von sich vermittelt, das nicht meinem Begriff einer sachlichen, respektvollen Diskussion entspricht – ich werde mir Sendungen mit Ihrer Beteiligung nicht mehr „antun“!

    Und noch eins: Ich bin eine deutsche Bürgerin ! Ich kenne keine „Altdeutsche“ und „Neudeutsche“, werde mich dieser komischen Definition auch nicht unterwerfen.
    Ich denke, in unserem Staat ist klar geregelt, wer sich „deutsch“ nennen darf, und wer nicht – daran sollten wir uns halten!
    Für Sie als Jurist dürfte das doch selbstverständlich sein!

    Freundliche Grüße – trotz allem –
    xxxxx

  13. Bei dem Beifall hatte ich teilweise den Eindruck, dass es da einen Vorklatscher gab. Gings nur mir so?

  14. Frau Taraji hat bei Beiträgen des Herrn Prantl das Signal zum Klatschen gegeben – war deutlich zu sehen.
    Ansonsten hatte ich sowieso das Gefühl, daß die Stühle weitestgehend mit Muslimen besetzt waren.
    Die Beifallskundgebungen waren sehr einseitig – ich habe sie geradezu als aggressiv empfunden, besonders dann, wenn es um Forderungen ging, die unserem gesellschaftlichen Selbstverständnis zuwider laufen: Befreiung vom Schwimmunterricht für Mädchen, bzw. Trennung der Geschlechter im Sportunterricht – Anerkennung der Rolle des Mannes als der „Verantwortliche“ in der Familie etc.

  15. natürlich gab es vorklatscher. oder glaubt etwa jemand, daß muslimas in der öffentlichkeit ohne zustimmung ihrer männer, väter oder brüder einfach so klatschen dürfen?
    wo käme der islam da hin?
    mir ist auch eine äußerung von taraji aufgefallen, daß in ihre praxis auch verprügelte/mißhandelte frauen kommen, die „oft auch nichtmuslimas“ seien.
    vermutlich angeheiratete christinnen, die sich noch gegen den islam und seine symbolischen schläge sträuben und erst noch von der fiedfertigkeit des islam im allgemeinen und der sure 4.34 im besonderen überzeugt werden müssen.

  16. #14 osmani_ite_domum

    Bei dem Beifall hatte ich teilweise den Eindruck, dass es da einen Vorklatscher gab. Gings nur mir so?

    Nein, mir fällt das auch schon seit langer Zeit auf, nicht nur wenn es um den Islam geht, sondern immer dann, wenn es gilt, eine Art Gutmensch- oder Main-Stream-Atmosphäre aufzubauen. Ob das nun von den Medien gewollt oder irgendwie politisch gelenkt ist, sei dahin gestellt, auffällig ist es allemal.

  17. Diese abgestimmte Klatscherei war die Antwort auf den Titel der Sendung: „Wird Deutschland vom Islam unterwandert?“

  18. „Symbolisches Schlagen mit der Zahnbürste“
    Wenn die Moslemvertreter uns wenigstens ausgekochter verarschen würden, aber diese Schnarchnasen sind eine Beleidigung der Intelligenz der Zuschauer.

  19. Was ich persönlich etwas schwach von Broder fand war, dass er zu wenig deutlich machte, dass wenn ein nichtmuslimischer Deutscher 😛 seine frau schlägt er gegen seine eigenen kulturell-weltanschaulichen Überzeugungen verstösst, ein muslimischer mann hingegen nur dann dagegen verstösst, wenn er sie schlägt, wenn er diese Anders-zu-Übersetzen-Überzeugung teilt. falls er sie aber nicht teil, dann handelt er in Übereinstimmung mit seinen religiösen Überzeugungen und somit zwangsläufig aus seiner Sicht etwas ‚richtiges‘ – und wenn er dann dafür zur Rechenschaft gezogen wird, dann wird er nicht bestraft als Übeltäter, sondern er wird ungerechtfertigt verfolgt und misshandelt (aus seiner Sicht).

    Dieser Unterschied ist aber wesentlich zwischen einem religiös modiviertem Schlagen und einem nicht so untermalten.

  20. Ist eh albern, zu denken, Muhammed hätte sowas wie „symbolisches streicheln“ gemeint. Ich meine, der Typ hat – wie v iele? 74? Kriege angezettelt, stundenlange Enthauptungs-Orgien durchführen lassen („nicht ihr habt sie getötet, Allah war es!“), bei denen er gemütlich bis zum Ende zugeschaut hat, hat Widersacher umbringen lassen etc. pp…. und dann erfindet er eine Verhaltensvorschrift, in der es heißt, manN solle die zickige seiner vier Frauen mit dem Strohhalm tätscheln. Siiiiischa! Ach nee, war ja Allah, ‚Hammie war ja nur der Sekretär…

  21. Wenn ich solche Sendungen sehe gehen mir folgende Fragen durch den Kopf.

    1. Wenn immer wieder das Argument „Übersetzungsfehler“ herangezogen wird, warum verwenden Organisationen wie die DITIB dann keine korrekte Übersetzung.
    2. Wie unterhält man sich in einem Land, in dem ein einzelnes Wort so unterschiedliche Bedeutungen haben kann wie „Sich scheiden lassen“ und „schlagen“. Kommt es nicht häufig zu Miß(t)verständnissen?
    3. War der Koran vielleicht mal ein Kochbuch und wurde wegen zuvieler Übersetzungsfehler zu etwas „religiösem“?!
  22. @klandestina

    „Also wenn da steht schlagt sie, dann ist es ein Vers, dass Gewalt verboten ist“ – „Ja“ – „aha!“
    Für wie dämlich schätzt man uns ein! Das kann doch einfach nicht sein!

    Doch! Doch!
    Erst wenn es heißt: Liebt Euch – dann gibt`s Haue!!

  23. Frau Tarajis Auftritt war peinlich, und beschämend; “ wenn im Koran geschrieben steht, schlage deine Frau, dann heißt das Gewaltlosigkeit …“ ; “ wenn im Koran geschrieben steht, der Mann steht über der Frau heißt das Gleichberechtigung… “

    Kein Wunder, daß sich die Mohammedaner so darüber aufregten, als der Papst in seiner Regensburger Rede, den Einklang von Religion und Vernunft forderte…

  24. Dass die Musels so kakeln wie sie kakeln kann man ihnen gar nicht mal verübeln. Sie sind halt eben so wie sie sind und sie werden sich nicht ändern. Mann kann, nein, man muss ihnen aber Grenzen setzen und genau an diesem Punkt hapert’s weil die Prantls dieses Land fest im Griff haben.

    Seyran Ates‘ Argument dass gerade die „Liberalen“ (also das Gutmenschentum) ihr das Leben so schwer machen war für mich der wichtigste Spruch der ganzen Sendung.

    Und wenn Broder genau so gut reden würde wie er schreibt….das würde die Musels um weitere fünf Jahre zurückwerfen.

    Es ist aber schon beachtlich dass eine solche Sendung im linksdominierten GEZ Fernsehen überhaupt reinkommt, auch wenn man offensichtlich darauf bedacht war allzu brutales Muselbashing zu vermeiden.

    Alles in allem, mein Ausblick für die Zukunft bleibt düster.

  25. So, hab´s über Mittag auch angesehen. Zeit, in die Tasten zu hauen.

    Broder: fand ich persönlich sehr gut. Sachlich, argumentativ überzeugend, mit mildem Spott wo es angebracht war. Beispielsweise an der Stelle, als Frau Taraji von der „symbolischen“ Auslegung von Vers 4:34 faselte, dass Frauen nur mit der Zahnbürste gedroht werden darf und Broder einwarf: „Mit einem Strohhalm. Zahnstocher.“ Der Seitenhieb auf die ach so aufgeklärte Ahmadiyya war auch angebracht. Heinersdorf, freue Dich!

    Prantl: warum hat man den überhaupt eingeladen? Zum Thema konnte der ja rein gar nichts beitragen.

    Ates: gefiel mir eigentlich auch sehr gut. Sie hat ja Recht mit der Aussage, dass nicht alle Probleme auf den Islam abgeschoben werden können. Das ist meilenweit von blinder Islamverehrung entfernt. Das klassische „Argument“ der Islamlobbyisten ist ja, dass NICHTS auf den Islam abgeschoben werden kann, und das ist objektiv falsch.

    Taraji: wenn sie noch ein paar Einladungen erhält, könnte sie in der Riege der Islamlobbyisten in eine prominente Position aufsteigen. Wie immer ging es ihr nicht darum, konstruktive Aussagen zu machen, sondern den Islam zu verteidigen. Mustergültig entzog sie sich und vor allem das islamische Heilsobjekt der Islamkritik. Von ein paar Freudschen Versprechern abgesehen. Aber warum behauptet sie nicht einfach, dass diffamierende Koranpassagen nicht mehr gültig sind? Ganz einfach: weil sie damit in der islamischen Orthodoxie für eine Ketzerin gehalten würde. Als einziges Täuschungsmittel bleibt ihr daher, den Koran umzudeuten, bis sein Inhalt halbwegs mit westlicher Ethik und modernem Recht vereinbar ist, also aus Schwarz Weiß geworden ist. Nach diesem Grundsatz funktioniert jeglicher „Dialüg“ mit Muslimvertretern. Ich erinnere an Friedmans Frage an Hübsch in seiner Sendung auf n-tv: „Ist es denn wirklich so, dass jedes Wort im Koran eine andere Bedeutung hat als das, was eigentlich drinsteht?“

    Auch bei ihr werde ich den Verdacht nicht los, dass die Vertreter der Muslimorganisationen, die, wie Broder korrekt anmerkte, nur eine Minderheit der Muslime in Deutschland repräsentieren, ihre Rolle als Moderatoren im „Dialog“ nur spielen und es sich bei ihnen ausnahmslos um verkappte Islamisten handelt. Ups, das ist jetzt eine Pauschalisierung.

    Das Klatschen der bekopftuchten Damen, die vermutlich von Taraji mitgebracht und demonstrativ in der ersten Reihe drapiert wurden, klingt oft so mechanisch als ob es vom Tonband kommt, wenn Prantl oder Taraji das richtige Stichwort geben.

  26. Moment `mal – hab´ ich jetzt irgendeinen Fehler gemacht? Bis eben habe ich mir das Video angesehen und wollte es dann aus dem Cache abspeichern. Leider war die Datei nicht zu finden, scheint eine andere Methode zu sein, über Google Video. Aber ist es richtig, daß das Video bereits nicht mehr abrufbar ist? Oder stimmt auf meinem PC irgendetwas nicht?

  27. @ #29 HAHA, Tatsache, ist zurzeit nicht abrufbar ^_^ Ein Schelm, wer Böses denkt…

  28. Mir fällt was anderes ein, obwohl ich das Video erst bis zu etwa der 24.Minute angekuckt habe:

    Es ist vielleicht in dersele Sparte wie die bekannte Kritikunfähigket des Islam einzuordnen. Wir sind an die Bazarmentalität und der Geschwätzigkeit der Orientalen gewöhnt und deswegen glauben wir dass wir mit ihnen über alles diskutieren und verhandeln können. Aber mir fiel schon immer etwas auf, was ich einfach damit abgetan habe, dass es sich nicht lohnt, mit ihnen über den Islam und den Koran zu debatieren: sie sind Diskussionsunfähig.Sie erklären uns zwar ständig, dass der Islam dies und jenes nicht so meinen würde – und da ist jeder Dorfprediger ein selbsternannter Islamexperte, während Ungläubige auch dann keine Ahnung hätten, wenn se Altphilologie und Orientalistik studiert hätten.
    Aber sie diskutieren nicht, sie geben nichts zu, sie begründen nichts. Sie stellen immer nur ihren Standpunkt und den Standpunkt nach dem Koran dar, an dem nichts zu rütteln sei. So sagt z. B. Prantl, dass er deswegen diesen Standpunkt vertritt, weil in der Öffentlickeit negative Schlagzeilen der Integration schädlich seien (oder so ähnlich) Die Kopftuchantin sprict dann auch über die Integration,grenzt aber gleich ab, dass für sie Assimilatio nicht in Frage käme, also man muß ihren Islam im vollen Umfang akzeptieren, weil sie davon kein Jota weichen könne.

    Es ist dasselbe Linie, wie die Islambosse Schäuble versprochen haben, mit ihm in die Oper zu gehen und ihn dann sitzen ließen.

    Ich denke, Eisvogel wird am schnellsten begreife, was ich meine, wenn sie mitliest.
    So ähnlich stand vor ein paar Monaten die Londoner Lehrerin in der Sendung da als der Journalist sie zu Rede stellte, dass sie in der König Fahd Schule aus Büchern unterrichtete, de nach dem Koran geschrieben wurden. In solchen Momenten hohlen sie die vorgefertigten Sätze aus und wiederholen sie 5-10x, egal, wie lächerlich sie sind. Oder sie geben leere Versprechungen, die sie nicht einhalten.
    Sie sind auch nicht daran interessiert, selber objektive Exegeten zu stellen, die sich mit der Geschichte des Islam oder Koran befassen. Es gibt einige gute Moslem Historiker, Philologen u. ä., aber die gehen nicht an den Koran heran. Wenn abendländiche Experten eine These aufstellen, reagiert der Islam nicht mit eigenen Experten, die mit soliden wissenschaftlichen Meinungen entgegenhalten, sondern einfach mit dieser sektenähnlichen Reaktion mit vorgefertigten Sätzen. Es gibt absolut nicht die Möglichkeit in ihrer Vorstellung, dass sie irgend etwas ändern oder besser machen könnten, oder dass sie ihre religiöse Einsellung auch nur einen Deut in irgenwelche Richtung ähndern müssten

    Wie sonst könnte ich es noch sagen? Die Katholiken der Renaissance stellten sich den Naturwissenschaften und sie stellten sich die Frage ob Bibel, Dogmen usw im Einklang mit der Welt seien. Zuerst verbrannten sie ein paar Naturwissenschaftler, dann aber gingen sie an die eigene Einstellung heran.

    Dazu ist diese Kopftuchantin nicht fähig. Sie sagt zwar, dass diese ominöse Sure symbolisch zu verstehen sei, aber sie ist nicht imstande, eine Differenzierung zwischen „symbolisch“ und „wörtlich“ vorzunemen. Beim nächsten Schritt wird sie wieder auf der Seite derer sein die solche Sachen aus dem Koran wörtlich nehmen, denn den Passus „symbolisch“ hat sie nur uns zuliebe hineingeschoben. Sie selber braucht es nicht und kann damit gar nichts anfangen.

    Oder kann mir jemand brauchbare Theorien über den Umgang des Islam mit Symbolen sagen? So gut ich im Bilde bin, ist der Islam ein Feind der Symbole, bildhafte Darstellungen, Metaphern… Ich vermute mal, dass sie diese Erklärung „es ist nur symbolisch“ nicht anders meinen als wie ein Zauberwort, mit dem sie uns stillstellen wollen.
    Der Unterschied zu symbolischen Deutungsweisen is z.B.: Wenn einer zum Ritter geschlagen wird, das is symbolisch – er trägt keine blaue Veilchen davon.

  29. @Kybeline

    Den Koran interpretieren sie wie sie es brauchen. Beim Kopftuchgebot weichen die Moslems wie Kizilkaya, Bardakoglu und wohl auch die Kopftuchfrau der Sendung keinen Beistrich vom Koran ab. Beim Schlagen wiederum wird herumgeeiert.

    Es hilft alles nix. Man kommt den Muslimen am besten bei, indem man sie mit der gelebten Realität konfrontiert:

    -mit den Zuständen in jedem einzelnen moslemischen Land
    -mit dem Qualität der Einwanderer in westliche Länder im Vergleich zu Einwanderern nicht-muslimischer Herkunft

    Die Empirie ist eine wissenschaftliche Methode. Jeder vernünftige Historiker, Soziologe, Theologe, Ökonom wird einen negativen Zusammenhang zwischen Islam und Integrationsbereitschaft, Menschenrechtsfreundlichkeit und ökonomischem Wohlergehen herstellen.

    Zeit, daß diese Evidenz in der Fremdenpolitik und der Justiz ankommt.

  30. Ich glaube das mit dem symbolischen Schlagen

    Es zeigt nämlich, dass man den Koran gar nicht wörtlich zu nehmen braucht.
    Ergo ist auch das Kopftuch symbolisch zu nehmen: Es brauchts nicht wirklich, um Muslimin zu sein.
    Und die Verweigerung des Schwimmunterrichts: Nur symbolisch – hopp, ab ins Wasser.
    Und die Hand, die man den Frauen nicht geben darf: Symbolisch! Er kann die Hand ruhig geben, er darf dabei einfach nicht an Sex denken (ok, das ist zuviel verlangt).
    Schweinefleischverbot? Symbolisch, wir können denen in Zukunft in der Kantine Schweinshaxen auftischen.

    Sexualkundeunterricht, Schulausflug, etc, etc. alles symbolisch.

    Vergesst die Sonderbehandlung der Muslime. Es gibt keine Grundlage im Koranl. Ab sofort nehme ich die Sure 4,34, frage, ob das Schlagen bloss symbolisch sei. Dann kommt das Ja, und ich kann alles, alles widerlegen.

    Wunderbar.

    PS: Der Prantl heisst sehr treffend so.

  31. 31 Maethor

    Ja, ich dachte auch, dass es dem recht nahe kommt, was ich meine, bezgl. der Kopftuchantin. In Unterschied zu der hat Prantl sich der Diskussion gestellt, er reagierte auf Einwendungen, Aussagen. Aber die Kopftuchantin zog nur ihr Show ab, leierte ihren Text ab. Sie sagte absolut nichts, was ich nicht schon von ihresgleichen gehört hätte. Deswegen sage ich: vorgefertigte Sätze

  32. #33 egon

    Es bringt nichts, denn sie reagieren nicht normal auf deine Einwände, sobald um ihren Islam und Koran geht. Sie akzeptieren deine empirische Realität nur so lange es nicht um ihren Islam und Koran angeht. Aber dann schalten sie sofort irgendein Hebel im Kopf um und es gibt nichts mehr außer der unveränderbaren Realität des Koran

  33. und dann erfindet er eine Verhaltensvorschrift, in der es heißt, manN solle die zickige seiner vier Frauen mit dem Strohhalm tätscheln.

    Tja… das muss man sich mal konkret vorstellen.

    Ali: isch hab Hunger. Mach mir dem konkrete Schafsaugen-Auflauf, Fatma.

    Fatma: Isch kotz voll, wenn ich Schafauge bloß hör,lan. Hab isch sowieso keine Zeit für koche, lass mir Ruhe. Mach Tiefkühlpizza von Aldi in Mikrowelle. Kannschdu selber mache. Nix Schafauge.

    Ali: Du bisch ungehorsame Weib, Fatma. Isch ermahn Dich, wie der Prophet gesagt hat. Mach mir Schafsauge-Auflauf.

    Fatma: Lass misch Ruhe. Ermahne blabla isse mir doch egal. Mach Dich Spiegeleier. Sieht aus wie Schafauge.

    Ali:: du bisch immer noch ungehorsames Weib. Isch fick Disch so lange ned, bis du Schafsauge-Auflauf mache. Hat de Prophet gesagt, isch darf des.

    Fatma: Haha. Isse mir voll krass recht, wenn du nix ficke. Nix gut in Bett du, Ali. Koch Dir selber Schafauge und schieb dir hinten rein.

    Jetzt wird es Ali zu dumm. Er geht ins Badezimmer, holt dort die Dr. Best-Superzahnbürste mit elastischem Schwingkopf und zweifarbigen Borsten (mittelhart) – genau wie es Mohammed vorschrieb – und droht Fatma spielerisch damit.

    Sofort gibt Fatma ihre Widerspenstigkeit auf und kocht eine große Schüssel Schafsaugen-Auflauf.

    So löst man ganz prima Eheprobleme 🙂

    Warum sich nicht-moslemische Ehepaare vereinzelt tatsächlich schlagen, um ihren Willen durchzusetzen, ist unbegreiflich. Wo’s doch so einfach und gewaltfrei geht.

  34. @Kybeline

    Es geht auch weniger um die Zustimmung der Musels, sondern um die Meinung unser Entscheidungsträger und der Bevölkerung. Alles was die tun müßten, wäre es, sich die Realität anzusehen. Daß die Musels selbst „taqiyen“, daß sich die Balken biegen, wissen wir inzwischen.

    Gute Ansätze sind zu erkennen, wenn man sich die heutige ZEIT durchliest, Seite 14: „Im Zweifel gegen den Muslim“

    Da repliziert ein Herr Werner Schiffauer (der Autor lehrt Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie) auf einen Artikel von Schäuble, und führt zu seinem Bedauern und zu meiner Freude ein paar Beispiele an, wie Muslimen seitens des Staates entgegengetreten wird (leider immer noch viel zu zaghaft).

    Zitate:
    „Wer heute auch nur in den Verdacht der Sympathie für extremistische Ideen gerät, hat mittlerweile kaum noch eine Chance, Deutscher zu werden.“

    „Typisch sind Ablehnungsbescheide wie der folgende: „Zwar haben Sie sich am .. zur freiheitlich demokratischen Grundordnung bekannt, tatsächlich unterstützen Sie jedoch Bestrebungen, die gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung gerichtet sind“

    „Seit etwa zwei Jahren kann die Mitgliedschaft in einer der betreffenden Organisationen sogar dazu führen, daß jemand ausgewiesen, bzw daß ihm die Verlängerung seines Aufenthalts in D verwehrt wird“

    „So wurdein den internen Dienstbesprechungen des IM Baden-Wü die Notwendigkeit des „Muslimtests“ damit begründet, daß durch die Aussagen des Verfassungsschutzes „nur“ die organisierten Muslime erfaßt würden – man müsse aber die Maßnahme auf alle ausweiten, die nicht dem „aufgeklärten“ sogenannten Euro-Islam anhingen“

  35. #38 egon (05.04.07 15:04)
    @Kybeline

    Oh, diese Haltung habe ich eigenlich nur unbewußt vertreten. Diesmal wollt ich eigentlich auch nur auf das Phänomen aufmerksam machen, kuchen, wie weit andere das auch bemerkt haben. Aber du gehst sogar weite und ziehst einen Fazit, den ich jedem Islamkritiker wärmstens empfehlen kann:

    Es bringt nichts, solche Fanatiker auf dem Wege der Vernunft und Empirie erreichen zu wollen, wenn es um den Islam geht. Man diskutiert für die Zuschauer, für Gutmenschen, Politiker und andere Zaungäste unter denen mithin das wichtigste unsere eigene Jugend sein müßte. Oder so ähnlich denke ich es.

  36. Ich verstehe wirklich gut, was Du meinst, Kybeline. Du hast es auch gut ausgedrückt, es ist nämlich schwer, den Finger drauf zu legen. Ich hatte anfänglich bei der Internetdiskussion mit Moslems (und ihren islamophilen Freunden) häufig einfach nur eine Scheißwut. Es dauert normalerweise lang , bis ich wütend werde und ich werde es auch nie heftig – aber da musste ich manchmal vom PC weg und etwas an die Wand werfen (nix Zerbrechliches 😉 )oder auf den wehrlosen Tisch einschlagen.

    Es macht nämlich wütend, wenn man das Gefühl hat, an eine Wand zu reden. Mit einem unbeirrbaren Roboter zu reden. Der Dialog ist vollkommen sinnlos. Menschen, die ihn führen und hinterher sagen, es wäre ein gutes Gespräch gewesen, sind mir zutiefst suspekt.

  37. So, ich habs ganz gesehen.

    Mehr davon. Die Muslime führen sich selber vor. Und der Prantl is a Trotl. Aber auch der wird noch aufwachen.

  38. Übrigens find ich es interessant, dass die Muslime jetzt offensichtilich drauf verzichtet haben, am Karfreitag den Geburtstag ihres Massenmörders zu feiern.

    Sie scheinen den Gegenwind zu spüren.

  39. @Kybeline

    Vernunft ist im Islam nicht vorgesehen. Liebe auch nicht, wie hier unlängst jemand sehr schön ausführte.

    Der Islam lebt von der Unterwerfung und von der Gehirnwäsche. Leuten wie dem obergescheiten Herrn Misik (siehe Taz-Artikel) ist offenbar weder das Prinzip klar, noch die Quantität des Problems. Es ist schon möglich, daß einige Moslems einen „Euro-Islam“ bevorzugen, viel zu viele aber leider nicht. Deswegen haben wir die Probleme:

    Das quantitative Ausmaß zur groben Abschätzung:

    http://www.welt.de/print-welt/article196655/Selbstmord_Europas_-_Essay.html
    Laut einer Umfrage von 2004 wollen 60 Prozent aller britischen Moslems unter der Scharia leben – und zwar in Großbritannien.

    http://www.stern.de/politik/deutschland/index.html?id=573679&nv=redir
    Fast die Hälfte glaubt, dass der Islam nicht in die deutsche Gesellschaft passt.

    http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20060520_OTS0003&ch=medien
    72 % der Befragten meinen, Türken seien nicht bereit sich anzupassen

  40. Es macht nämlich wütend, wenn man das Gefühl hat, an eine Wand zu reden. Mit einem unbeirrbaren Roboter zu reden. Der Dialog ist vollkommen sinnlos.

    Und wenn man das begriffen hat, ist es auf einmal leichter. Mir ging es vor Jahren so mit einem Borderliner, und darum habe ich auch bei den Muslimen einigermassen schnell zu begreifen begonnen.
    Ich habe aber ein Jahr gebraucht, bis ich die Wut nicht mehr spürte. Heute fühle ich mich angewidert oder amüsiert.


    Dein fiktives Ehegespräch ist voll krass erstklassisch.

  41. Um den Islam zu verstehen muss man 1+1 ungleich 2 verstehen, dann macht der Koran Sinn.

  42. Ein Transkript aus dem Anfang, wo Moderatorin Anke Hlauschka die gute Frau Houaida Taraji ziemlich alt aussehen ließ. nach den Antworten von Frau Taraji frage ich mich jetzt, ob wir die Texte des Koran nicht grundsätzlich missverstanden haben, da ja alles nur „symbolisch“ gemeint ist. „Schlagt sie“ heißt laut Taraji „keine Gewalt“, folglich „tötet Ungläubige“ vielleicht „verehrt sie“?

    Hier dan Transkript (wer will, kann es weiterverwenden):

    Moderatorin Anke Hlauschka:
    Was its denn mit der berühmt-berüchtigten Sure 4, Vers 34: „Und wenn ihr fürchtet, dass Frauen sich auflehnen, dann ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie“?

    Houaida Taraji:
    Das ist symbolisches Schlagen. Das ist nur zur Rettung der Ehe, um es wirklich symbolisch zu sagen, wenn diese Maßnahme erst mal das Ermahnen, die Familien herbeiziehen, über … über die Probleme reden, dann das Meiden, das kann also bis zu Monate, also Wochen und Monate gehen, dass man sich aus dem Weg geht, aus der …, also das ist eher ein Vers, um zu sagen, Gewalt ist verboten. Das ist eher ein Vers, der die Gewalt einschränkt.

    Moderatorin Anke Hlauschka:
    Also, wenn da steht „Schlagt sie“, dann ist es ein Vers, dass Gewalt verboten ist?

    Houaida Taraji:
    Genau. Das ist ein symbolisches Schlagen.

    Moderatorin Anke Hlauschka:
    Aha.

    Houaida Taraji:
    Also wenn gar nichts mehr hilft und man wirklich merkt, das ist die einzige Methode, wenn man sagt, aha, ich möchte meine Ehe retten, ich kann mit einem symbolischen Schlag vielleicht diesen Schritt damit dadurch erreichen, dann ist es erlaubt, aber selbst dann, wenn man sieht, es hat keinen Zweck mehr, Scheidung ist ja auch im Islam erlaubt, und ich denke, wenn da wirklich die Koran-Richterin, wie sie so genannt wird, nach islamischem Recht handeln würde, dann hätte sie auch … dann müsste die Frau nicht ein Jahr abwarten, das Trennungsjahr abwarten, dann hätte sie nach vier Monaten schon geschieden werden können.

    Moderatorin Anke Hlauschka:
    Aber … um es ganz klar zu sagen: als letztes Mittel kann schon auch … kann’s schon Schläge geben?

    Houaida Taraji:
    Symbolisch. Nein. Kein Schlag. Das ist ein symbolisches Nur-Ermahnen. Das ist somit … das gibt es auch so … diese berühmte Zahnbürste, mit der man dann drohen darf.

    Moderatorin Anke Hlauschka:
    Wie ist das? Das habe ich nicht verstanden.

    Ich habe es auch nicht verstanden, Frau Taraji. Sie selbst vermutlich auch nicht.

  43. Zu den Suren im Koran: Die jüngeren, später hinzugekommenen kriegerischen Suren ERSETZEN die älteren „friedlichen“ Suren. – Grund: Umzug von Mohammed von Mekka nach Medina. In Median bekam der Islam Macht und wurde zum Staat.

    Zum Kopftuch: Ein gutes Argument für zumindest alle Türken: Atatürk (=Vater der Türken) hat in seiner Regierung das Kopftuch für seine Beamtinnen verboten. (Jede ReiseleiterInn wird euch das erzählen, wenn man in die Türkei reisen geht.)

    Also können auch Kopftücher für Beamte und höhere Funktionen verboten sein.

    Auch auf eine Moschee gehört nicht zwingend ein Turm mit Schreihals. – Das ist in den muslimischen Ländern auch nicht so.

    Man nutzt die Unwissenheit verantwortlicher Lokal-Politiker aus, um eigene Interessen durchzusetzen. Um möglichst viel für sich zu gewinnen.

  44. Man muss kein Fan von Prantl sein, aber:
    Wer sich mit deutschen Richtern auskennt, der weiss, wie verdammt nahe Prantl mit seiner Einschaetzung war, dass die „Koran-Richterin“ ihr Urteil aus Faulheit so gefaellt hat. Das ist (leider) auch deutsche Realitaet – naemlich die des Beamtentums 😉

  45. Ja, leben wir denn in Absurdistan?

    Bei der ganzen Debatte über Koran 4,34 geht es nur noch darum, ob in echt geprügelt werden darf oder nur ’symbolisches Hauen‘ erlaubt ist.

    In 4,34 steht aber noch viel mehr! Vor der ’schlagt sie‘-Passage!

    Da steht: 1) die Frau ist dem Mann untergeordnet, 2) als Ehefrau schuldet sie ihrem Mann Gehorsam, 3) wenn sie diesen Gehorsam nicht leistet, dann darf er sie maßregeln.

    Wenn wir nur über das Prügelgebot debattieren, dann haben wir 1) bis 3) schon geschluckt!

    Aber im Grundgesetz steht: Mann und Frau sind gleich!

    In Europa gilt immer noch, dass die Frau dem Mann NICHT untergeordnet ist, die Ehefrau schuldet ihrem Mann KEINEN Gehorsam und er hat NICHT das Recht, Gehorsam von ihr einzufordern. Ganz abgesehen davon, dass er sie nicht schlagen darf. Tut er dies, kann er vor Gericht dafür bestraft werden.

    Der Koran macht also folgendes: Wer widerspricht unserem Grundgesetz und er ruft zu Straftaten auf.

  46. Und wenn ich nochmals zuhöre muß ich noch mehr die Dialogunfähigkeit der Kopftuchantin feststellen. Sie bringt wieder diese „leichte Übertreibung“ namens Taqia: Die Türken wären hier bereis seit 50-60 Jahren und sie hätten dieses Land nach dem Krieg wiederaufgebaut.

    Aber was mir vor allem auffällt, ist so eine kleine Zustimmung, wo Seyran Ates sich auch als Moslem bezeichnet (so was wie „mit islamischem kulturellen Hintergrund). Da murmelt die Kopftuchhebame eine sehr betonte Zustimmung. Für mich klingt es etwa so, wie der Imam (oder vor 500 Jahren ein Inquisitor) zustimmen würde: „Das ist der einzig richtige Weg, du mußt wissen, dass alle andere Wege zum Teufel führen“ – oder so ähnlich. Das ist die Haltung, die jeden mit dem Todesfatwa belegt, der sich von seinen moslem Wurzeln entsagt.

    Es sind eben solche unbewußte Äußerungen, die einen Menschen bloßstellen.

    Wenn ich solche Menschen höre, denke ich, dass es keine moderate Moslems gibt. Wer die islamische Religion lebt ist nur Moslem. So wie Eisvogel mal sagte, wir meinen nur, dass der Shahid ein fundamentalist ist, der Arzt oder der Koranlehrer ein moderat.

    Ist etwa bei uns der Soldat ein besserer Demokrat als ein Arzt?

  47. #56 NEUTRAL (06.04.07 01:39)
    > Auch auf eine Moschee gehört nicht zwingend ein Turm mit Schreihals. – Das ist in den muslimischen Ländern auch nicht so.

    Noch ein Argument gegen erkennbare islamische Sakralbauten. Danke.

  48. Nachdem mich die Schleiereule Houaida Taraji aus „Quergefragt“ überzeugt hat, das diese schlagkräftige Koransure 4.34 gar nicht so gemeint ist, habe ich ein wenig „quergedacht“. Vor allem über die Anwendung von Zahnbürsten und Zahnstochern, mit denen ein richtiger Moslemming seine (vier) Ehefrauen symbolisch züchtigt.

    Komisch, bei meinen Quergedanken entstand dieses merkwürdiges Bild:

    http://mitglied.lycos.de/ljsljs/_jpg/keine-sorge-1024.jpg

    und etwas grösser

    http://mitglied.lycos.de/ljsljs/_jpg/keine-sorge-1600.jpg

  49. „Die Ehe retten, indem man der Frau aus dem Weg geht. Also Psychoterror statt Gespräch und Kompromiss.“

    Schön festgestellt.

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