Vor zwei Tagen hatten wir unter Bezug auf einen Artikel bei der Tagesschau darauf hingewiesen, dass Großbritannien für die geplanten Anti-Rassismus-Gesetze die Sonderregelung durchgesetzt hat, religiöse Hassausbrüche ausdrücklich von einer Strafverfolgung auszunehmen. Mutig hieß es: Auf britischen Wunsch werde der EU-Beschluss Ausnahmen für rein religiös motivierte Aufstachelung und Gewaltaufrufe enthalten (…). Die von Großbritannien durchgesetzte Ausnahme für rein religiöse Hass- oder Gewaltaufrufe führt nach Angaben eines Experten dazu, dass künftig EU-weit bestraft werde, wenn jemand rufe: „Tötet alle Deutschen.“ Straffrei könne dagegen bleiben: „Tötet alle Christen“. Dieser Absatz wurde inzwischen politisch korrekt entfernt, ist aber im google cache noch zu sehen.

(Spürnase: Peer)

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25 KOMMENTARE

  1. immer diese zensur! ist ja schon fast wie in China hier!

    naja… evtl. mal email schreiben!

  2. Wäre doch „klasse“. Egal, welche Meinung ich habe, wenn sie religiös motiviert ist, bleibt es straffrei.

    Also muß ich doch nur gründlich überlegen, welche Worte ich verwende, und schon wird aus einer politischen Meinung eine religiöse.

    Und mir kann keiner was…

    Religionen sind zu schonen (aber doch nur die EINE!)…

  3. Klare Sache:
    da hat einer zwei Dinge gemacht, die den opportunistischen Gutmenschen in verantwortlicher Position den politisch korrekten Schweiß auf die Stirn treiben:
    A) er hat gewagt selbständig zu denken
    B) er hat seine Gedanken auch noch
    öffentlich geäußert
    Natürlich wurde der Verfasser sofort zurückgepfiffen… Es könnten ja Protestanrufe empörter Muslimverbände eingehen… oder Frau Roth-Burka höchstselbst läßt ihre im-Auftrag-empörte Vorzimmerdame anrufen: Gott bewahre!

  4. Ich lese das jetzt erst, diese Ausnahme, die von GB durchgesetzt wurde.

    Es gibt dafür einfach keine Worte.

    Darum nur soviel: diese Regelung muß juristisch gestoppt werden.
    Oder mit einer Volkserhebung, welche den Islam und alle seine Steigbügelhalter bis auf den letzten Rest aus Europa entfernt.

    Das eine oder das andere.

    Rechtsstaat – oder Faustrecht.

    Für mich ist es Zeit für eine Revolution, welche die Verräter an unserem Land wegspült. Wenn es sein muß, in einer Orgie aus Blut und Gewalt.
    Der Feind ist im Land, führt Krieg gegen uns und baut seine Position immer weiter aus. Und unsere gewählten Vertreter helfen ihm dabei.

    Hört auf damit. Oder tragt die Konsequenzen.

  5. Es gibt dafür einfach keine Worte.

    Ja. Mich hat’s aufgrund der platten Direktheit auch umgehauen.

    Einerseits ist es ja nur logisch konsequent. Wer den Islam respektieren will (und das will die EU!), muss das tun, wenn er nicht ewig immer peinlicher und offensichtlicher lügend rumeiern will. Denn:

    Wenn es verboten wäre, dazu aufzurufen, Jesus als Gottes Sohn anzunehmen, käme das de facto einem Verbot der christlichen Religionsausübung gleich. Denn das ist ein unverzichtbarer Grundpfeiler des Christentums.

    Wenn es verboten ist, zu Hass und Gewalt gegen Ungläubige aufzurufen, kommt das einem de facto Verbot der islamischen Religionsausübung gleich. Denn das ist ein unverzichtbarer Grundpfeiler des Islam.

    Oder?

    Was mich auch maßlos erschreckt hat, ist, wie dreist und unverblümt die Briten inzwischen vorgehen. 26 von 27 EU-Staaten möchten die Regelung ja nicht umsetzen. Man geniert sich offenbar noch ein bisschen, sich so deutlich zu entblößen. Die Briten sind da schon weiter.

    Aber so langsam geht die verdeckte Phase der Islamisierung überall in die offene über.

    Von verdeckt zu offen wechselt man, wenn man sich stark genug fühlt.

  6. Wenn“ Tötet alle Christen“ in Ordnung ist, dann darf ich theoretisch auch fordern: TÖTET ALLE MOSLEMS!

  7. @ 8 Nuke da Cube (21.04.07 12:02)

    ##Wenn“ Tötet alle Christen“ in Ordnung ist, dann darf ich theoretisch auch fordern: TÖTET ALLE MOSLEMS! ##

    In Großbritannien vermutlich ja, in den übrigen Ländern der EU nicht.

  8. Ich glaub es muss erst das Königshaus einem islamischen Terroranschlag zum Opfer fallen, bis die was gegen die Islamisierung tun…
    Armes GB!
    Die einzigen die es geschafft haben GB zu erobern: Die Römer, die Normannen und demnächst können wir noch die Muselmanen hinzufügen!

  9. Wenn“ Tötet alle Christen“ in Ordnung ist, dann darf ich theoretisch auch fordern: TÖTET ALLE MOSLEMS!

    Nein, darfst Du nicht!

    Denn die Ausnahme besagt nicht, dass man zum Hass und Mord an bestimmten religiösen Gruppen aufrufen darf, sondern dass man es aus religiösen Motiven tun darf.

    Es gibt aber nun mal keine Religion, bei der Hass auf Moslems und Mordaufrufe gegen sie zur theologischen Grundlage gehören. Dein Mordaufruf gegen Moslems wäre damit nicht religiös motiviert und somit verboten.

    Es gibt aber eine Religion, bei der es zur Grundlage gehört, zum Hass und Mord gegen Christen, Juden, Poly- und Atheisten aufzurufen.

    Diese Religion heißt Islam.

  10. Das ist sehr scharfsinnig beobachtet, Eisvogel (wieder mal).

    Damit ist dann entschieden, daß der Sieger der Islam sein wird. Da er schlau genug war, von allen Religionen als einzige die Ausrottung aller anderen zu fordern.

    Interessant und gut zu wissen, daß dies nun endgültig besiegelt ist.

    Klar auch, daß eine neue Religion, welche aus religiösen Gründen die Ausrottung der Mohammedaner fordert, nicht zugelassen werden würde.

    Natürlich kann eine solche Regelung nur zum Erfolg führen mit Vollidioten wie in Europa, welche es zulassen.
    Aber das sind nun mal die Gegebenheiten.

  11. Wäre es nicht denkbar, dass die „Tagesschau“ besagte Meldung zurückgezogen hat, weil es sich um eine Ente handelte? Immerhin wäre eine solche Ausnahmeregelung DERMASSEN bizarr und pervers, dass sie eigentlich gar nicht zu glauben ist. Lässt sich dieser britische Sonderwunsch denn auch anderen Quellen als der TS entnehmen?

    Vielleicht handelte es sich um eine beängstigende islamophobe Satire von der Insel.
    Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben!

  12. Kleiner grammatikalischer Hinweis zur Artikelüberschrift.
    Es muss heißen: Tagesschau erschrickt vor eigener Courage.
    Hintergrund: Genaugenommen unterscheidet man zwischen den Verben erschrecken (mit Passivbildung; A erschreckt B;
    B wird von A erschreckt) und sich erschrecken (keine Passivbildung; A erschrickt [sich] vor B).
    Bei letzterem ist die Bildung der 3. Person Singular anders
    als bei ersterem.

  13. @Eisvogel, das Problem wie immer auf den Kern konzentriert dargestellt, danke dafür:)

    Ich kann mich noch an den Aufmacher der Sun(o.ä.) erinnern..als die Bomber gefasst wurden „Got the Bastards“ war da zu lesen, und mit „Bastards“ war ja wohl nichts anderes als religiös aufgestachelte gemeint, wie also kann man genau diese aufstachelungen jetzt gesetzlich schützen wollen???

  14. Ich habe nichts gefunden über diese britische Sonderregelung für „Behead those who insult Islam“, was ich aber gesehen habe, und was mindestens ebenso absurd ist: Jetzt müssen Firmen nachweisen, wenn jemand klagt und behauptet, er sei diskriminiert worden, daß sie den Bewerber NICHT diskriminiert haben.

    Es gilt also jenseits aller juristischen Grundregeln, daß nicht ein Gericht die Schuld, sondern daß man als Beklagter seine Unschuld nachweisen muß.

    Wenn es so weitergeht, haben wir in der EU bald NS- oder Commi-Status erreicht.

  15. Der Engel Gabriel ist mir gerade erschienen. Er sagte: „NO Ham MAD war der letzte Prolet—äh Prophet und Du lieber Gert bist der/das? Allahletzte!
    Ich habe mich damals bei No-Ham-MAD versprochen. Tausche im Koran einfach Ungläubige, Juden und Christen gegen Moslems aus.“

    Allhu Nacktbar

  16. @ Gudrun

    Bislang war es immer so, daß derjenige, der geklagt hat, auch die Beweise liefern mußte. Unternehmen bzw. auch Arbeitgeber bekommen vom Staat immer Auflagen und Pflichten erteilt, die manchmal auch über das normale Maß hinaus gehen.

    Nehmen wir mal die Lohnsteuer: Der Arbeitgeber behält diese von seinen MitarbeiterInnen ein und führt diese dann ans Finanzamt ab. Braucht ein Arbeitgeber aber mal eine Unbedenklichkeitsbescheinigung, müssen sogar noch Verwaltungsgebühren gezahlt werden.

    Ein Arbeitgeber ist verpflichtet, seine gekündigten Mitarbeiter darauf hinzuweisen, daß sie sich schnellstmöglich beim Arbeitsamt zu melden haben. Tut er das nicht, kann der Arbeitslose dann den Arbeitgeber verklagen, wenn er vom Arbeitsamt gesperrt wird, weil er sich zu spät gemeldet hat. Das nennt sich dann im Juristendeutsch: Hinweispflicht.

    Ich könnte jetzt noch viele andere Beispiele aufzeigen, das würde aber dann doch zu weit gehen.

  17. Das mit dem Hinweis, sich umgehend beim Arbeitsamt zu melden, widrigenfalls der Arbeitgeber finanziell haftbar gemacht wird, zeigt einmal mehr, daß in unserem Staat der unmündige Bürger gepflegt wird. Er soll sich möglichst nicht aus der Unmündigkeit lösen, weil er sonst nicht mehr so gut zu gängeln ist.

    Im Dritten Reich hieß der Pausen-Aufenthaltsraum der Arbeiter eines Betriebes „Gefolgschaftsraum“. Die Arbeiter waren die „Gefolgschaft“ des Besitzers. An solcher Ideologie hat sich anscheinend nichts geändert.

    Gestern tobte Renate Künast durch die ARD-Nachrichten, da sollten die Bürger schon wieder per Gesetz entmündigt und vor irgendwas bewahrt werden. Ich hab’s leider vergessen, vielleicht erinnert sich jemand?

  18. Interessant ist auch diese Äußerung:

    „Die baltischen Staaten hatten versucht, auch eine Verharmlosung von stalinistischen Verbrechen unter Strafe zu stellen. Dies wird voraussichtlich aber nicht gelingen. Ein Diplomat sagte, die Leiden unter dem Stalinismus sollten zwar gewürdigt, nicht aber in diese Strafregelung einbezogen werden.“

    Warum auch. Unter Stalin sind doch nur paar Milliönchen Menschen umgekommen.

  19. Ich vermag das nicht zu glauben, religiöse Hassausbrüche sollen ausdrücklich von einer Strafverfolgung ausgenommen werden. Es wäre doch dann ganz einfach, die Nazis beten Adolf Hitler als Gott oder seinen Propheten an. Damit hätten sie Narrenfreiheit und könnten alle ihre Sprüche und Hetzen religiös begründen. Sie könnten Pilgerfahrten veranlassen und ihre Fahne vor sich hertragen. Ihre Hassausbrüche könnten sie unters Volk bringen. Schliesslich kann ja jeder glauben was er will.

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