Die Ankündigung von Udo Ulfkotte, eine Partei gründen zu wollen, die der Islamisierung Deutschlands entgegen tritt, wird von vielen als Hoffnungsschimmer gesehen. Denn seit die Linksalternativen die moralische Deutungshoheit übernommen haben, verschwimmen die Grenzen zwischen den etablierten Parteien in dem alles umwabernden Nebel der Political Correctness immer mehr. Ulfkottes Vorhaben stößt bei Freund und Feind auf reges Interesse und viele unserer Leser fragen nach, ob es bei der geplanten Parteigründung bleibt. Wir haben ein Interview mit Udo Ulfkotte geführt, um unsere Leser auf den neuesten Stand zu bringen.

PI: Viele Bürger sind von den etablierten Parteien enttäuscht und setzen große Hoffnungen in die neue Partei und Sie persönlich. Angekündigt wurde die Partei, um der schleichenden Islamisierung Europas entgegenzutreten. Nun liest man in der Presse immer wieder Berichte, nach denen „Islamkritik“ doch nicht das Hauptanliegen der neuen Partei sein soll. Ist dies schon ein erstes Zurückweichen im Sinne der political correctness?

Ulfkotte: Islamkritik und Kritik an der schleichenden Islamisierung ist EIN Beispiel für unsere Ziele, denn wir sind FÜR den Erhalt der Wertegemeinschaft, die uns Europäer über alle (Partei-) Grenzen hinweg eigentlich verbinden sollte. Nur knien ja immer mehr Politiker vor Muslimen und flehen sie untertänigst an, zu erfahren, was man noch tun könne, um ihnen zu Wohlgefallen zu sein. Da setzen wir mit der Islamkritik an und wollen den Politikern auf die Schulter klopfen bis das Gehirn wieder einsetzt und sie erkennen, dass wir GOTT SEI DANK NOCH KEIN ISLAMISCHES DEUTSCHLAND HABEN. Aber Islamkritik ist eben nicht alles. Und eine Partei, die sich nur mit dem Thema Islam befasst, würde zwar punktuell Aufmerksamkeit finden, aber dann auch wohl bald wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Deshalb muss es natürlich Antworten auf viele andere Fragen und Themen geben, die die Menschen in Deutschland bewegen. Wir sind eben nicht nur FÜR den sofortigen Abbruch aller Gespräche mit der Türkei in Hinblick auf die EU-Mitgliedschaft Ankaras. Wir sind auch FÜR die sofortige Rückgängigmachung der Mehrwertsteuererhöhung, FÜR die Verkleinerung des Bundestages, FÜR einen schlanken Staat, usw.. Im Hintergrund stehen immer Werte. Werte, die die im Bundestag vertretenen Parteien vor lauter Lachsschnittchen-, Sekt- und Champagner-Empfängen und Reisen in abgedunkelten Limousinen am Volk vorbei offenkundig einfach aus den Augen verloren haben. So soll mir doch bitte mal einer der Bundestagsabgeordneten erklären, warum man Gesetze gegen Sextourismus nach Thailand beschließt und wenn man aus dem Bundestag rauskommt, nicht einmal 2,5 Kilometer laufen muss, um am hellichten Tage in der Berliner Kurfüstenstraße einen Kinderstrich mit zwölf und 13 Jahre alten Mädchen und Jungen zu finden. Man befasst sich mit weit entfernten Dingen und verliert das, was vor der eigenen Hautüre passiert, völlig aus den Augen. Das ist typisch deutscher Politiker – die Menschen vor der Haustür sind ihnen offenkundig egal. Deshalb gründen wir eine neue Partei mit Werten! Und dazu gehört es, dass wir erbitterten Gegnern unserer Werte nicht mit Toleranz, sondern mit erhobenem Haupt begegnen. Wir sagen beispielsweise ganz offen: Integrationsverweigerung muss endlich ein Straftatbestand werden! Nicht wir müssen uns nicht-europäischen Werten anpassen, sondern Nicht-Europäer müssen sich unseren Werten anpassen! Und wem das nicht passt, der hat das Recht der Ausreisefreiheit! Die Welt ist groß genug.

Gegenüber SpiegelOnline sagten Sie, Sie könnten sich als Namen „Christlich-Ökologische Partei“ vorstellen. Der Name hat bei vielen Interessierten Erstaunen verursacht. Auf PI haben wir daraufhin unsere Leser zu Ideen für einen Parteinamen aufgerufen und über 300 gute Vorschläge bekommen. Ist etwas dabei gewesen, was für Sie in die engere Wahl kommt?

Christlich-ökologische Partei war ein interner Arbeitstitel. Pax Europa hat bei vielen Mitgliedern des Vereins auch als Parteiname gute Resonanz gehabt. Und ich finde den Namen inzwischen auch immer besser. Von der Resonanz der PI-Leser war ich überwältigt und ich bedanke mich für alle Vorschläge. Gut gefallen haben mir zum Beispiel Partei Freiheitlicher Bürger (PFB), Die Konservativen, Europäische Werte-Partei, Allianz Freiheit und Demokratie (AFD) und Bündnis für Werte – um nur einige zu nennen.

Wann soll die Partei offiziell gegründet werden und gibt es schon einen Ort, wo die Gründung stattfinden soll?

Die Partei wird im Juni gegründet. Der Ort wird NICHT bekannt gegeben, weil wir das alles in Ruhe machen wollen. Wir werden die Partei an einem historischen Ort mit großer Symbolkraft gründen.

Wie kommen Sie mit den Anfeindungen und Diffamierungen der Medien (Spiegel, Focus, NDR, etc.) zurecht, denen Sie nach Bekanntgabe der Parteigründung ausgesetzt sind?

Ehrlich gesagt, ich schmunzele darüber. Negative Berichterstattung hat ja das Ziel zu diffamieren und Bürger von der diffamierten Gruppe abzuhalten. Wir erleben aber etwas Interessantes: Je negativer die Berichte, desto größer die Resonanz bei uns. Wenn also eine Zeitung schreibt, es sei ja fast schon rechtsradikal, wenn Ulfkotte sich öffentlich dagegen ausspricht, dass es immer mehr Rücksichtnahme auf Muslime gibt (etwa getrennte Schwimmzeiten für Muslime und Nicht-Muslime in öffentlichen und mit Steuergeldern finanzierten Schwimmbädern), dann schreiben uns viele, viele Menschen und wollen uns unterstützen. Die Menschen sagen: Endlich mal einer, der den Mund aufmacht. Endlich mal einer, der ausspricht, was wir alle denken. Und wir sind nicht rechtsradikal. Das hier ist unser Land. Und wem unsere Werte nicht passen, der hat die Freiheit, seine Sachen zu packen und zu gehen!

Gibt es schon eine Art Parteiprogramm und/oder Satzung für die neue Partei oder wird dies erst bei der Gründungsversammlung bekanntgegeben?

Ja, das gibt es. Und da wir nichts anderes sein werden als eine bundesweite CSU, haben wir nicht sonderlich viel Arbeit mit der Ausformulierung eines Parteiprogramms…

Die CDU hat viele einstige Stammwähler enttäuscht, weil sie sich mit dem Thema Islam alleingelassen fühlen. Glauben Sie daran, dass eine „Ulfkotte-Partei“ diesbezüglich positiven Einfluss auf die etablierten Parteien und speziell die CDU nehmen könnte?

Ich wehre mich gegen die „Ulfkotte-Partei“, denn ich bin ein sterblicher einfacher Mensch und wenn ich morgen überfahren werde, müssen die Dinge weiter laufen. Also bloß weg von meiner Person. Ansonsten wird es nicht anders laufen, als bei der Gründung der Grünen 1979 mit Gerd Bastian und Petra Kelly: die etablierten Parteien schauen bei uns erst mal weg. Klasse so, wunderbar, schaut nur ganz fest weg! Es wird wieder das Gleiche passieren wie einst bei den Grünen, weil die Zeit reif ist: bald schon sehen sie sich gezwungen, unsere Positionen in ihre Politik aufzunehmen, weil ihnen sonst in Scharen die Wähler weglaufen. Jede etablierte Partei buhlt heute mit dem Thema Umweltschutz um Wählerstimmen. Das haben wir den Grünen zu verdanken. Und bald schon werden alle Parteien auch auf unsere Positionen schielen und uns nachzuahmen versuchen, ist doch klar. Die Waschmittelverkäufer der etablierten Parteien werden plötzlich behaupten, dass sie ein viel besseres Waschmittel haben. Aber wir werden das Original sein.

Ist geplant, dass die neue Partei bundesweit antritt oder soll sie nur auf kommunaler- bzw. Länder-Ebene kandidieren? Bei welcher Wahl wird die neue Partei zum ersten Mal antreten?

Natürlich soll die neue Partei bundesweit antreten. Sie soll den etablierten Parteien möglichst viele Wählerstimmen wegnehmen und die Waschmittelverkäufer der etablierten Parteien nachdenklich machen. Wir streben an, bei möglichst vielen Kommunal- und Landtagswahlen anzutreten, möglichst mit Freien Wählervereinigungen oder lokalen Gruppen wie derzeit etwa bei der Bremen/Bremerhaven-Wahl etwa mit Bürger in Wut oder in Hamburg mit der Zentrumspartei.

Viele PI-Leser waren überrascht zu hören, dass Sie in Hamburg für die Zentrumspartei kandidieren. Wie verträgt sich dieses Vorhaben mit der angekündigten Parteigründung?

Ich bin in keiner Partei Mitglied – auch nicht in der Zentrumspartei. Ich kandidiere – ohne Mitglied zu sein – auf Platz zwei in Hamburg, um ein Zeichen zu setzen für eine wertkonservative Partei. Ich unterstütze aber auch in Bremen/Bremerhaven die Partei Bürger in Wut, dort sind ja im Mai Wahlen. Ich wünsche mir, dass wir alle bald schon eng in einem Bündnis zusammen arbeiten. Ich bin gegen die Aufsplitterung und für das Vereinen vieler Splitter zu einem schlagkräftigen Ganzen. Und es sieht verdammt so aus, als ob uns das gelingen würde!

Eine Parteigründung und vor allem die Werbung für die neue Partei und ihre Ziele kostet viel Geld. Gibt es finanzstarke Förderer für dieses Vorhaben?

Wir haben kein Geld – und wir brauchen auch nicht viel Geld. Wir verteilen keine Kugelschreiber, wir verteilen keine Blümchen, wir verteilen keine teuer produzierten CDs oder sonstigen Parteien-Werbemüll. Wir verteilen WERTE. Wir brauchen auch keine Plakate zu kleben. Wir haben auch keine Marketíng-Abteilung. Wir machen keine Wählerumfragen, weil wir nicht erkunden müssen, was beim Wähler gut ankommt. WIR SIND DAS VOLK. Wir sind die bisherigen Nichtwähler. Wir haben unseren bisherigen Erfolg Mund-zu-Mund-Propaganda zu verdanken. Wir werben nicht auf Plakatwänden, sondern ein jeder von uns erklärt im Bekanntenkreis, warum er der neuen Partei angehört. Das nennt man Schneeball-Effekt. Wir werden keine Parteispenden-Affäre haben, weil wir auf Parteispenden gar nicht scharf sind. Wir machen keine Lachschnittchen- und Champagner-Empfänge. Bei uns gibt es Eintopf und selbst gebackenen Kuchen. Wir sind einfache, aber ehrliche Menschen. Wir verkaufen nichts.

Was kann jeder Einzelne von uns zum Gelingen des Projekts „Neue Partei“ beitragen?

Alles, was wir brauchen, sind entspannte Gespräche im Bekanntenkreis, wenn es sich dort ergibt. Erklären Sie dann einfach, dass es uns gibt und was wir vorhaben. Schenken Sie uns keine Millionen – schenken Sie uns lieber Vertrauen!

» Website von Udo Ulfkotte: Akte Islam
» Tagesspiegel: Der Dampf der Kulturen

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98 KOMMENTARE

  1. Meine Stimme ist Pax Europa auch erst einmal sicher. Ich hoffe, die Partei tritt 2008 in jedem Bundesland an und hat keine Radikalen in ihren Reihen. Ich bin aber ein Freidenker. Ich möchte keine Jugendverwahranstalten in Deutschland, die eigentlich doch Gefängnisse sind. Ich möchte keine Totalüberwachung meiner politischen Positionen durch den Orwellstaat und Abhörstaat. Ich möchte weder ein Stasi- noch ein Nazi-Deutschland. Ich möchte lieber, daß Deutsche lernen eigenverantwortlich und mit Ethik zu handeln und sich nicht von Manipulierern und politischen Lobbyisten beherrschen lassen, wie das jetzt bei der Islamdiskussion passiert.

    p.s.: Schade das Beckstein nicht unser deutscher Innenminister ist, der scheint mir viel rationaler, intelligenter und unaufgeregter als Schäuble.

  2. wenn da dann darin deutschnationalkonservative Vollpfosten samt Studienzentren keinen Platz finden werden, könnte dasn richtiges Ding werden. Für neokonservative Werte in Europa und auf außenpolitischer Ebene intensivere Zusammenarbeit mit jenen, die wirklich unsere Verbündeten sind und schlussendlich muss auch das Israelbashing aufhören.

    Le néo-conservatisme se distingue du « conservatisme » traditionnel et du néo-libéralisme. Anti-communiste et anti-fasciste, le néoconservatisme est né sur ce principe „plus jamais Auschwitz“. Les néoconservateurs sont hostiles au principe de discrimination positive, ? l’égalitarisme culturel et au relativisme moral, fondés sur des thèses issues de la sociologie et de la post-modernité. S’ils admettent le libéralisme économique et s’ils privilégient les politiques compassionnelles inter-individuelles, ils admettent l’intervention de l’Etat au nom de la morale (thèses de Kristol et de Roucaute). Ils ne sont pas opposés ? une immigration contrôlée.

  3. …FÜR die Verkleinerung des Bundestages, FÜR einen schlanken Staat…

    Na endlich, das sage ich doch schon lange. Bis jetzt kann ich in allen Punkten voll und ganz zustimmen. Sehr sympatisch.

  4. . ich bin gespannt. Leider sind ja die meisten Versuche von neuen Parteigründungen gescheitert:
    – Die Republikaner
    – der Bund freier Bürger
    – Schill

    Aber immerhin, Herr Ulfkotte hat in dem Punkt Recht, das heute wieder etwas in der Luft liegt, wie Anfang der achtziger Jahre, als die Grünen hochgekommen sind.

    Wenn diese neue Partei wenigstens teilweise das erreicht, was die Grünen – auf ihre Weise – erreicht haben, wäre schon viel gewonnen.

    Ich bin halt gespannt und warte ab..

  5. Landesweit bleibe ich vorerst bei unserer CSU, bundesweit gäb’s gar nichts anderes als diese neue Partei.

    Die Frage von Erfolg oder Versagen liegt in den Händen ihrer Unterstützer – wenn WIR hinter diesen Ideen stehen und sie offen bekennen, dann kann eine solche konservative, anti-Islamisierungspartei nicht nur was richtig groß werden, sie WIRD es auch.

  6. Sehr geehrter Herr Ulfkotte,

    die Antworten auf die beiden letzten Fragen gehen mir tief ins ins Herz. Sie haben dort wirklich einen Treffer gelandet. Seien Sie versichert, daß ich mir die Wahlunterlagen ins Ausland (Griechenland, das Land ohne Moschee – noch) kommen lassen werde.

    Bitte passen Sie auf sich auf!

  7. Ich glaube, dass Sektempfänge, Spesen usw. bei etablierten Parteien einfach dazugehören. In ihrer Anfangsphase ist wohl jede Gruppierung idealistischer, aber da behauptet jede, es in allem besser zu machen wollen als andere Parteien. Ich denke nicht, dass das also überbetont werden sollte.

    Zur Förderung von Moscheen: Pragmatisch gesehen, ist es zumindest besser, als wenn irgendwelche Wahabisten die Moscheen finanzieren…

  8. Das Hauptaugenmerk sollte auf die junge Generation gelegt werden, weil sie von den etablierten Parteien betrogen und belogen wird. Sie wird alles auszubaden haben.

    Die Jungen werden sehr viel länger arbeiten müssen. Sie sollen soziale Solidarität mit den weiter anwachsenden muslimischen Gruppen üben, die aber ihre Kultur und ihr Staatswesen ablehnen und zu ersetzen suchen.

    Die Zukunft dieser Generation sollte im Blickpunkt der neuen Partei stehen. Wir brauchen junge Politiker, die sich nicht mehr von den alten Totschlagargumenten beugen lassen. Es ist schon was dran an der Kampagne “ Kinder an die Macht“, aber in einem anderen Sinn.

  9. Sollte Herr Ulfkotte bei einigen noch das Weichei-Image haben, nach diesem Interview ist das hoffentlich weg. Die klaren Worte tun so gut, ganz besonders gefällt mir das Wort „Ausreisefreiheit“. Das ist genial – schließlich war und ist das für viele Menschen keine Selbstverständlichkeit sondern der größte unerfüllte Traum. Könnte man öfter mal drauf hinweisen. Es ist im Gegensatz zu Einreisefreiheit ein grundlegendes Menschenrecht.

    Auch bemerkenswert: Auf die Frage nach dem Geld kam nicht das, was ich erwartet (und auch selbstverständlich akzeptiert) hätte: „Natürlich sind wir auf Spenden und Unterstützung angewiesen…“. Fantastisch, wie er mit der etablierten Vorstellung aufräumt, man müsse erstmal „Mittel“ haben. Die existiert nicht nur im Parteibereich sondern allgemein. Wann immer irgendwo Probleme auftauchen, die nicht mehr ignoriert werden können (z.B. in Schulen), blökt irgendein Politiker, man würde x Millionen Mittel zur Verfügung stellen. Fertig. Sonst nix. Das kotzt mich so an – man müsste zunächst planen, was man will, dann berechnen, was das kostet, dann nachdenken, wie man das Geld irgendwo anders bei unnötigem oder kontraproduktivem Kram einspart und dann abschätzen, was man noch braucht. Das könnte dann sogar Null oder negativ sein.

    Aber dass irgendetwas auch ohne Geld geht, kommt denen gar nicht mehr in den Sinn.

    Übrigens auch auffallend: Nachdem man strunzblöde Interviewer gewöhnt ist, die nie das fragen, was einen interessiert – PI hat hervorragende Fragen gestellt, das war richtig ungewohnt angenehm.

  10. Ich bin bereits Mitglied in Herrn Ulfkottes Verein „Pax Europa“ und konnte es kaum abwarten, der neuen Partei meine Stimme zu geben. Aber dieses Interview macht mich nicht restlos glücklich.
    Dass die Partei keine Spenden will, stimmt nicht ganz, denn auf der Partei-Website (http://muslim-unrecht.de/1.html) bittet Ulfkotte um Spenden für den Aufbau der Partei. Was ja auch normal und verständlich ist – aber nicht restlos zu seinen Worten im Interview passt.
    Die Partei wird nicht plakatieren, keine Werbung etc. betreiben. Das lässt mich am Erfolg stark zweifeln. Falls das Logo auf muslim-unrecht tatsächlich das endgültige Partei-Logo ist, ist der optische Auftritt ebensowenig professionell.
    Mundpropaganda soll der Partei die Wähler in Scharen zutreiben. Wenn ich in meinem Bekanntenkreis „in entspannten Gesprächen“ für eine „bundesweite CSU“ werbe, krieg ich ‘ne Pappnase aufgesetzt.
    Wobei wir bei einem ganz wichtigen Punkt sind: Kann ich mein Kreuz freudig bei einer „bundesweiten CSU“ machen? Dieses Etikett hätten sich die feindseligen MSM nicht besser ausdenken können (zumal ja ausgerechnet die CSU gegenwärtig so viele positive Schlagzeilen macht).

  11. Abwarten….. Die Ziele von Ulfkotte sind gut. Die Problembeschreibung trifft voll und ganz zu. Aber was bringen Stimmen für Ulfkotte bei Wahlen, wenn sie nicht für den Einzug in ein Parlament ausreichen? Dann gibt es rot-grün oder rot-rot, also noch mehr Gutmenschen an der Macht, die umgehend die Lage weiter verschlimmern. Solange es noch Leute wie Bosbach, Beckstein und ein paar andere gibt, sollte man keine Risiken eingehen. Die Zeit für eine Partei ist noch nicht reif. Erst wenn 2012 die EU ihren Haushalt für die Zeit nach 2014 aufstellt und dabei auch die Türkei behandelt werden wird, dann sollte Ulfkotte antreten. Wenn die SPD und viele andere immer noch den EU-Beitritt wollen…..

  12. Udo for Bundeskanzler !

    Ich möchte daran erinnern dass Pim Fortuyn in Holland auf Anhieb 15% geschafft hat. Kein Wunder dass die Linke da die Notbremse gezogen hat.

  13. @PI
    danke für dieses Interview

    Wenn PAX Europa (o. anders)
    die 5 Prozent Marke knackt, gibts Geld vom Steuerzahler.

    Da weiß man wieder, wofür man arbeitet.

    Es wäre mir eine Ehre, wieder zur Wahl zu gehen.

    dieses Zitat beschreibt recht plastisch den heutigen Ist-Zustand:
    Der Anspruch, hier und heute gut zu leben, untergräbt den Willen zur Zukunft und zwingt die Politik, dem aktiven, aber schrumpfenden Teil der Bevölkerung zugunsten einer ständig wachsenden, aber unproduktiven Teils immer größere Opfer zu verlangen. Auf diesem Weg ist Deutschland ziemlich weit vorangekommen.
    Konrad Adam, Publizist in der „Welt“ vom 16. Oktober


    hier noch ein text, der eventuell die Sache mit dem Unterscheidungs-merkmalen zur CDU verdeutlicht:

    (..) Der Union (CDU) fehlt die staatspolitische Vision. Die Macht zu wollen und zu verteidigen, reicht nicht; man muß auch sagen, wozu man sie gebrauchen will. In Deutschland fehlt eine wertekonservative Volkspartei, die Gegengewicht und Gegenentwurf zum totalen Wohlfahrtsstaat sein könnte. Eine Kraft, die Solidarität als Fürsorge für Notleidende versteht und nicht als Gleichmacherei durch Umverteilung. Eine Kraft, die den Mut zur aktiven Bevölkerungspolitik hat und Familienpolitik an der Sehnsucht der Menschen nach Familie und Kindern ausrichtet und nicht an feministische Ideologien und dem Utilitarismus der Wirtschaftsfunktionäre. Eine Kraft, die das Staatsvolk als Souverän über die Begehrlichkeiten der Einwanderungslobby und der mit ihr verbündeten Sozialindustrie stellt und die der islamistischen Herausforderung fest und wertegewiß entgegentritt, statt in falscher Dialogseligkeit zu kapitulieren. Eine Kraft schließlich, die den „starken Staat“ neu definiert: nicht als allmächtige Umverteilungsbürokratie, die die Menschen bis in den letzten Winkel bevormundet, sondern als letzte Instanz, die die Interessen der eigenen Nation im globalen Wettstreit verteidigt und zur Geltung bringt. Die Union hat die Wahl: entweder immer linker werden und beim Versuch, die besseren Sozialdemokraten zu sein, den kürzeren ziehen, oder den in Nichtwählertum und Resignation geflüchteten „rechten“, bürgerlichen und konservativen Wählern wieder eine Stimme geben. Tut sie das nicht, werden sich andere finden, die diese Lücke schließen – auch parteipolitisch.
    Junge Freiheit 43/06, Auszug aus: „Im Sog des Zeitgeistes-wohin steuert die Union?“, Michael Paulwitz

  14. Ich denke, die Frage ob es bereits zu Anfeindungen seitens der Muslime gekommen ist, fehlt leider. Ich hätte ihn auch gefragt ob er bereits (islamisch-inspirierte) Morddrohungen bekommt. Es würde mich jedenfalls wundern wenn er noch keine bekäme……rom

  15. 2 Kritikpunkte:

    1) „Und wem das nicht passt, der hat das Recht der Ausreisefreiheit!“
    Dieses Recht besteht bereits. Ich bitte um Zwangsabschiebung.

    2)“Und da wir nichts anderes sein werden als eine bundesweite CSU“…
    Bitte nicht! Was setzt die CSU den Mohammeds & Fatimas entgegen? Nichts, aber auch gar nichts außer populistischer Sprüche!

  16. Ulfkotte macht Fortschritte. Weg vom Öko-Konservatismus hin zu einem liberal-konservativen Minimalkonsens, den eigentlich alle Gegner der Islamisierung teilen können sollten.

    Es erinnert etwas an Schill, aber OK. Ulfkotte sollte aber bedenken, daß mit harten Bandagen gekämpft wird. Die Gegner werden nach jedem Schwachpunkt suchen und ihn gegen die Partei verwenden. Das hat ja auch Schill letztlich den Kopf (im übertragenen Sinne) gekostet.

    Ich hoffe, die Partei wird professionell sein, auf Fehltritte verzichten, Extremisten von vornherein ausschließen und alle Gegner der Islamisierung mit ihren widersprüchlichen Zielen einbeziehen (Christen, Homosexuelle, Atheisten…). Dann hat das Projekt eine Chance.

  17. Der Udo ist ja sogar noch sympathischer als gedacht!!!
    Er hat meine Stimme schon sicher. Und es gibt frohe Kunde für ihn, denn bei mir hat seine Taktik mit der Mundpropaganda geklappt. Habe ein halbes Dutzend Leutchen bereits überzeugt…

    @ Eisvögelchen, ja „Ausreisefreiheit“ fand ich auch klasse!!
    Oder „sofortiger Abbruch aller Gespräche mit der Türkei“
    Mmmhhh, das ist Musike in meinen Ohren…. schöner als Mozart… 😉

    Nur eines habe ich nicht gecheckt: was meint er mit „Politikern auf die Schultern klopfen“? *grübel*

    PS: Lieber Willi Entenmann, unsere Idee „Alternative Selbstbewußtes Deutschland“ scheint Udo nicht so sehr ins Herz geschlossen zu haben…woran kann das liegen?
    Wat is da los??? 😉

  18. OT:

    „TV: Anschlag auf säkularen Politiker in der Türkei

    In der Türkei ist Medienberichten zufolge der strikt säkular ausgerichtete Chef der obersten Bildungsbehörde einem Anschlag entkommen. “

    http://orf.at/ticker/251383.html

    In den deutschen Medien noch nichts dazu gelesen…

  19. >> Wenn PAX Europa (o. anders)
    die 5 Prozent Marke knackt, gibts Geld vom Steuerzahler.

    Nicht richtig. Das gibt es bereits ab 0,5 % (Landtagswahl 1,0) Prozent. Richtig ist aber, daß in der Praxis jedes Ergebnis unter 5 Prozent die meisten dieser Stimmen beim bürgerlichen Lager abziehen dürfte, was ein Geschenk die Linken wäre und denen durchaus zu einer Regierungsmehrheit verhelfen könnte. Um bei einer Bundestagswahl über 5 Prozent zu kommen, sind ungefähr 3 Millionen Stimmen zu erreichen. Idealisten wird das nicht anfechten, Pragmatiker werden diese Aussichten mit gemischten Gefühlen sehen.

    PS: Danke für das gelungene Interview.

  20. Der Herr Ulfkotte scheint meinem Roman entsprungen zu sein. Jedenfalls sollte es zielführend sein, wieder Werte in den Vordergrund zu stellen.

  21. Zu UU:

    „Wir haben kein Geld – und wir brauchen auch nicht viel Geld. Wir verteilen keine Kugelschreiber, wir verteilen keine Blümchen, wir verteilen keine teuer produzierten CDs oder sonstigen Parteien-Werbemüll. Wir verteilen WERTE. Wir brauchen auch keine Plakate zu kleben“

    Könnte sich am Ende als bisserl arg optimistisch herausstellen…

  22. Endlich eine Perspektive. Herr Ulfkotte spricht mir aus der Seele. Dennoch wird es noch lange Zeit brauchen, bis die Etablierten etwas begreifen werden.

    Ich wünsche der Partei ein gutes Händchen (beim Schulterklopfen) und viel Erfolg.

  23. @johann: rot-rot-grün wäre vielleicht nicht mal unbedingt das Schlechteste, was uns bei der nächsten Wahl passieren kann.

    Die unterstützen die Islamisierung auch nicht intensiver als die CDU. Sie tun’s nur verbal offener und wirken damit wie ein Hallowach, während gottspielende Oberlehrer aus der CDU sich arrogant anmaßen, sie könnten Moslems erziehen und damit nichts weiter tun als Schlafabletten Marke „Ganz ruhig, Ihr islamophoben Paranoiker, wir tun was“-Islamkonferenzen unter’s Volk werfen.

    Yashiko Sagamori (eine Amerikanerin) beschreibt in ihrer Moslems=Löwen-wir=Antilopen-Analogie George Bush (und das trifft noch viel mehr als auf Bush auf Schäuble zu! )so:

    Wenn George Bush eine Antilope wäre, würde er ein paar stolze Löwen einfangen und den Rest seines Daseins als Antilope damit verschwenden, zu versuchen, die gefangen genommenen Löwen dazu zu bewegen, ein fröhliches Gesicht zu machen, während er ihnen Gras in den Rachen stopft. (…)
    [Anm. von mir: um den blöden Mit-Antilopen zu „beweisen“, dass es kein Fehler war und ist, die Löwen ins Land zu lassen]

  24. Zwar brauchen wir dringend eine neue konservative Partei, aber ich halte Ulfkotte’s Projekt für wenig vielversprechend. Da werden nicht einmal 1% bei herauskommen. Und zwar verdient, wie ich meine.

    Wir brauchen keine antiislamische Partei, sondern eine pro-europäische/deutsche. Der politische Gegner ist (noch) nicht der Islam. Der wird es erst dann, wenn wir es nicht schaffen, den _eigentlichen_ Gegner zu besiegen: das linksliberale, weltfremde und degenerierte Gutmenschentum, das sich an allen Schaltstellen dieses Staates bzw. dieses Europa festgesetzt hat: in den Medien, den Parlamenten, den Gerichten, den Verwaltungen, den Schulen …

    Wir brauchen ein konservatives Manifest, eine klare Wertefestlegung, die unmißverständlich darlegt, wer wir sein wollen und vor allem, wer wir _nicht_ sein wollen!

    Wir müssen uns – gerade wenn wir zukünftigen Gefahren und Herausforderungen gewappnet sein wollen (von denen der Islam nur eine unter vielen ist!) – zu allererst selbst finden!

    Eine antiislamische Partei definiert sich über einen (potentiellen) Gegner. Sorry, aber: kann man noch tiefer sinken? Kann man den Gegner noch geschickter aufbauen?

  25. Es ist allerhöchste Zeit für diese Partei. Ich freue mich schon darauf, sie auf dem Wahlzettel zu sehen.

    Tschüss CDU!

  26. @ #14 Israel_Hands
    Man sollte das nicht alles zu wörtlich nehmen, Ulfkotte tritt in HH für die Zentrumspartei an, und die wird auf sicher plakatieren. Sie tut es jetzt schon für ihre Veranstaltungen.
    Das wichtigste an der Geschichte ist, dass wir erstmals eine (wählbare) Partei mit der klaren Zielsetzung: „Schluss mit der Islamisierung“ haben, dass allein ist schon viel wert.
    Auch wenn es einige anders sehen, die Schillpartei hat in HH viel erreicht, die CDU profitiert noch heute von ihren Leistungen, die eigenen Erfolge halten sich in Grenzen. Und das Ganze hat einen Langzeiteffekt, selbst wenn morgen wieder rot/grün an die Macht kommen würde, könnten sie es nicht rückgängig machen ohne Gefahr zu laufen, von aufgebrachten Bürgern aus der Stadt gejagt zu werden.
    ZB offene Drogenszene, an etlichen Plätzen in der Stadt standen bis zu 100 schwarze Dealer, unter rot/grün hat man sie als notwendig für die Grundversorgung der armen Drogensüchtigen angesehen. Im Knast wurden kostenlos Spritzen ausgegeben anstatt Drogenkontrollen durchzuführen, ein großer Teil der Junkies ist im Knast süchtig geworden. Erlebnispädagogik für jugendliche Schwerkriminelle usw. das lässt sich nicht einfach wieder einführen.
    Die CDU allein, verhandelt jetzt über die Einführung von Islamunterricht, natürlich mit „moderaten“ Islamisten, ich hoffe, dass sich diese Verhandlungen noch bis nach der Wahl hinziehen und dann abgebrochen werden können.

  27. Könnte sich am Ende als bisserl arg optimistisch herausstellen…

    Wird ja auch nicht ganz so laufen. Wie Israel_Hands erwähnt hat, haben sie ja bei Pax Europa nicht wirklich eine unheilbare Geldallergie. Wenn Du es ihnen hartnäckig aufdrängst, werden sie es wohl nicht beleidigt zurückweisen 😉

    Ich finde es aber wichtig, dass sie die übliche Reihenfolge „Bevor nicht Geld reinkommt, kann man schon mal gar nix tun“ in Frage stellen. Wir sind alle von der Mentalität beherrscht, Geld würde Problem lösen. Geld löst gar keine Probleme. Problemlösungs-Strategien lösen Probleme und das Dogma, die müssten immer viel Geld kosten, halte ich für fragwürdig. Wie in meinem Beispiel mit den Schulen: Politiker glauben zur Zeit wirklich, mit „Mittel zur Verfügung zu stellen“ könne man beweisen, dass man sich um ein Problem kümmert. Dummerweise glauben sie das nicht nur, dummerweise stimmt das wirklich, dass sie damit durchkommen.

    Die gehen so vor, wie wenn ich Dir auf Deine Klage „ich habe fürchterliche Kopfschmerzen“ sagen würde: „Da hast Du 20 Euro. Und jetzt lass mich zufrieden.“

    Das blöde ist, dass das kaum jemand kritisiert. Meist sind sogar diejenigen, die sich an einem Problem stören, zufrieden, wenn irgendein Politiker Geld „dafür“ lockermacht. Niemand fragt nach, wie denn das Geld verwendet wurde.

    Das hat nicht direkt mit dem Thema „Geld für die neue Partei“ zu tun. Aber indirekt ist es ein fast revolutionäres Abweichen von diesem Dogma.

  28. Ich denke, die Frage ob es bereits zu Anfeindungen seitens der Muslime gekommen ist, fehlt leider. Ich hätte ihn auch gefragt ob er bereits (islamisch-inspirierte) Morddrohungen bekommt.

    Da kannst du wohl von ausgehen. Wenn schon Stefan Herre telefonisch bedroht wird, dann werden die Islamisten Herrn Ulfkotte wohl erst recht nach dem Tode trachten.

    Ich finde übrigens auch, dass er an seiner Frisur arbeiten muss. Das sieht aus wie ein Demonstrant der NPD und in diese Ecke werden sie ihn schieben 😉 Wobei mir natürlich nicht zusteht über fremder Menschen Frisuren zu urteilen, hehe.

  29. Klasse Interview, klasse Äußerungen von Udo Ulfkotte! So selbstbewusst und überzeugt, wie er sich gibt, stehen die Weichen gut für die neue „Pax Europa“-Partei (oder wie auch imemr sie heißen wird). Und da mir die CSU von allen Parteien am sympathischsten ist, freue ich mich ganz besonders auf den Juni!

  30. „Original Content“, sehr schön PI.

    Ulfkotte scheint leider recht naiv zu sein, ich glaube jedenfalls nicht an einen Erfolg.

    Unzufriedene CDU Wähler sollten lieber in die CDU eintreten und dort für den nötigen Wertewandel sorgen.

    Konservative Wähler neigen zu 98% nicht dazu Splitterparteien ihre Stimme zu geben, vor allem wenn wie auf Bundesebene Rot-Rot-Grün bzw. Gelb-Rot-Grün droht.

  31. „Wir brauchen ein konservatives Manifest, eine klare Wertefestlegung, die unmißverständlich darlegt, wer wir sein wollen und vor allem, wer wir _nicht_ sein wollen!“

    Dem würde ich ja an sich zustimmen, aber die relative – wenn auch nicht nur selbstverschuldete – Erfolglosigkeit zahlloser rein „konservativer“ Parteien spricht hier doch Bände. Mit den Themen Islamisierung und multikulturelle Bereicherung kann man Leute aus verschiedenen politischen Richtungen ansprechen, auch MitmenschInnen, die sich selbst für links halten und sonst den Konservativismus so sehr fürchten, wie der Moslem das Lesezeichen in Schinkenform. Das hat u.a. den großen Vorteil, dass Ulfkotte nicht gar so leicht platt gemacht werden kann, wie eine rein konservative Partei.

  32. @28 Skandalos

    „Wir brauchen keine antiislamische Partei, sondern eine pro-europäische/deutsche.“

    Das ist zu hoch gegriffen. Wir haben noch nicht einmal einen demokratischen EU-Verfassungsentwurf. Der wird auch daran scheitern, daß man sich unter einer demokratischen Verfassung nicht mehr so leicht im Rat, am heimischen Parlament vorbei, eine Richtlinie besorgen kann. Für die meisten Bürger ist die EU eine abstrakte, eine unangenehme Größe.

    „Der politische Gegner ist (noch) nicht der Islam.“

    Warum nicht klein und konkret beginnen?

    „Der wird es erst dann, wenn wir es nicht schaffen, den _eigentlichen_ Gegner zu besiegen: das linksliberale, weltfremde und degenerierte Gutmenschentum“

    Dieses läßt sich über den Hebel Islam aber öffentlich vorführen, zumal sich der Islam immer deutlicher bemerkbar macht.

    Selbst linke Gutmenschen sind lernfähig: Man locke sie in eines der gängigen Islamforen, um „den friedlichen Islam besser kennenzulernen“, und warte ab, bis sie orthodoxe Äußerungen unbedarft hinterfragen und, zu ihrer Überraschung, heruntergeputzt werden.

  33. @ # 39 H. P. Petersen:

    „Man sollte das alles nicht zu wörtlich nehmen (…)“
    Damit sagst Du nichts anderes, als dass Udo Ulfkotte nicht genau überlegt, was er sagt. Und das wird spätestens zum Problem, wenn er in die Mikrophone und Diktaphone der MSM spricht.

    @ 28 Skandalos:

    Wie bitte schön willst Du eine Partei gegen das „linksliberale, weltfremde, degnerierte Gutmenschentum“ postionieren? Was willst Du auf die Plakate schreiben (die es auch bei Pax Europa hoffentlich doch noch geben wird)? Welches eingängige Schlagwort beschreibt die Ausrichtung der Partei? Das ist vollkommen schwammig und bezüglich der konkreten Zielsetzung unverständlich. GENAU SO wirst Du unter 1% bleiben.
    „Partei gegen die Islamisierung Europas“, das ist klar und knackig, das kapiert der potentielle Wähler, da weiß er, was er bekommt. Es ist etwas, das viele in Deutschland und Europa haben wollen.
    Ich bezweifle, dass eine größere Anzahl an Wählern ihr Kreuzchen einer „Partei gegen die Gutmenschen“ geben würde (auch hierbei, am Rande bemerkt, würde ein „Gegner aufgebaut“).

    OT:

    Necla Kelek in der FAZ ausführlich über die Intregration der Muslime:
    http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EA3623419377349E1B4DCECFC19928B16~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Feridun Zaimoglu in der FAZ als Kritiker von Necla Kelek und anderen Islamkritikerinnen:
    http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EC3FB88A64B2C40F7A1A3E425874E5D27~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  34. Die Parteigründung finde ich gut.
    Der Koran ist das Necronomicon, ein Buch über einen brutalen Totenkult und führt unweigerlich zum Tanz der Teufel.
    Wir sollten uns der Armee der Finsternis entgegenstellen.
    Noch einmal zurück ins Mittelalter will hier wohl niemand.

  35. …das wird schon laufen,
    denn immehin hat er etwas in seinem
    Programm, das keine andere Partei hat,
    und dessen Fehlen bei vielen zu Unmut
    führte.
    Und es läuft doch gut über die Blogger.
    Wir sind alle Multiplikatoren, und das
    zählt.
    Andere Parteineugründungen gingen
    verschnarcht an den wirklichen
    Bedürfnissen der Wähler vorbei.
    Hier haben sich nun die echten Bedürfnisse
    endlich mal ein Instrument geschaffen
    von dem aus agiert werden kann.
    Der Vergleich mit den frühen Grünen
    drängt sich auf, als auch keine
    andere Partei die damals brennenden
    Probleme sehen wollte und sie einfach
    ignorierte oder aussitzen wollte.

    tja CSU …., Pech gehabt….!
    aber das kommt davon wenn man
    als Partei von den
    Partei-Grosskopferten, mit
    Scheinprobleme belästigt wird
    und sich davon regelrecht erwürgen
    lässt. In der Politik ohne Not
    irgendeinen Mist zu bauen ist eigentlich unverzeilich.

    Jau FDP, mal wieder alles vershlafen,
    wie damals schon mal.

    Naja SPD, was anderes war auch
    nicht zu erwarten wenn der innerste
    Wahlspruch eigentlich heisst : „Mehr Feigheit wagen“ , ach ja, und dann
    sind da natürlich immer noch
    haufenweise Schwierigkeiten , die noch
    auf Lösung warten .
    Stichwort : Probleme in der Nähmaschinenindustrie…

    … und die CDU hat mit ihrer
    Behörden-GEZ-Mentalität und
    Kohl-Überdauer-Qualitäten eigentlich
    alles verpennt.

    und alle zusammen haben den sich
    einschleichenden Djihad vergeigt. …
    Und das sogar noch nach
    dem 11. September …!

    Das neue Ding wird schon laufen…:-)

  36. Seltsam … mein Beitrag # 39 erscheint nur verstümmelt … ein Versuch noch:

    @ # 36 Wahr-Sager

    „Zumindest hat er lt. http://www.litart.ch/islamkritik.htm schon Morddrohungen erhalten.“

    Zum Glück (?? -> Ulfkotte gesundheitlich schwer angeschlagen und im Ausland zur Behandlung

  37. Seltsam … mein Beitrag # 39 erscheint nur verstümmelt … ein Versuch noch:

    @ # 36 Wahr-Sager

    „Zumindest hat er lt. http://www.litart.ch/islamkritik.htm schon Morddrohungen erhalten.“

    Zum Glück (?? -> Ulfkotte gesundheitlich schwer angeschlagen und im Ausland zur Behandlung

  38. …was käme hinter „Behandlung“
    für ein Zeichen , oder besser welche 3 Zeichen. Vielleicht eine Code-Kombination, die nicht
    rausgefischt wurde und solchen
    Abbruch bewirkt…

  39. @Israel_Hands

    „Partei gegen die Islamisierung Europas“

    Ja, so in etwa lautete auch mein Namensvorschlag.

    Mit diesem Namen könnte man sogar noch Wähler in der Stimmabgabekabine gewinnen.

    Ulfkotte scheint die Wichtigkeit des Parteinamens allerdings nicht zu begreifen.

    Gerade wenn man kein Geld hat muss man cleverer vorgehen.

  40. @ # 36 Wahr-Sager

    „Zumindest hat er lt. http://www.litart.ch/islamkritik.htm schon Morddrohungen erhalten.“

    Zum Glück (?? Ulfkotte gesundheitlich schwer angeschlagen und im Ausland zur Behandlung ??) scheint dieser aufschlussreiche Bericht älter zu sein. Denn weil Ulfkottes erstes islamkritisches Buch („Der Krieg in unseren Städten“), wie im Artikel erwähnt, aufgrund einer islamischen Prozessflut zurückgezogen und nicht neu aufgelegt wurde, hat er ja das neue geschrieben („Heiliger Krieg in Europa“), welches im Artikel noch keine Erwähnung findet. Ich hoffe sehr, dieses Werk wird nicht verboten.

    @ 44 ProErwin

    „Partei gegen die Islamisierung Europas“ ist eine eingängige Verschlagwortung des Kernprogramms, aber kein guter Name, weil zu lang, Abkürzen geht nicht (PGIE ??) und weil das Wörtchen „gegen“ im Parteinamen negativ und kontraproduktiv klingt. In dieser Hinsicht wäre „Partei für den Erhalt westlich-europäischer Werte“ besser, jedoch erst recht zu lang, umständlich und verschwommen.

  41. Endlich funzts … (Sorry für das Doppelposting)! Hab diesmal eine bestimmte Typokombination (

  42. # 47 – der Beweis: das besagte Zeichen führt in jeder beliebigen Kombination zur Kappung des Postings. (Da ich es offensichtlich nicht benutzen kann: es handelt sich um das Gegestück zu >, um den nach Links zeigenden Winkel, das „Kleiner-Zeichen“).

  43. @Israel_Hands:

    Ja, zum Glück ist die Meldung älter. Und es freut mich für Ulfkotte, dass es ihm offenbar wieder besser geht. Es wäre zu schön, wenn wir alle an einem Strang ziehen würden, schließlich verfolgen wir (fast) alle hier ein gemeinsames Ziel, das wir nur solidarisch erreichen können.

  44. „Ich wünsche mir, dass wir alle bald schon eng in einem Bündnis zusammen arbeiten. Ich bin gegen die Aufsplitterung und für das Vereinen vieler Splitter zu einem schlagkräftigen Ganzen. Und es sieht verdammt so aus, als ob uns das gelingen würde!“

    D A N K E !

    Das ist nämlich einer der wichtigsten Punkte. Den Leuten, die der Sache keine Chance geben, stimme ich nur für den Fall zu, dass dieser Punkt nicht beachtet wird. Wenn aber doch, sind die Chancen absolut gut. Die Bremen-Wahl wird wohl leider nur ein Gutes haben: Es wird, fürchte ich, noch einmal zu sehen sein, dass Aufsplitterung katastrophal ist. Hoffentlich wird das dann das letzte Mal gewesen sein. Bürger in Wut, Bremen muß leben („Die Konservativen“ gibt’s nämlich schon) und die Republikaner – was soll das werden? Dazu noch die DVU, wobei das ja eine andere Geschichte ist.

    Außerdem möchte ich noch einmal auf diese Seite verweisen, wo beschrieben wird, wie man bei so etwas vorgehen kann. Davon kann man lernen!

    http://www.pro-deutschland.net/index.php?option=com_content&task=view&id=50&Itemid=36

    Wie wär’s eigentlich mit einer Ideensammlung wie bei dem Namen, nur diesmal für konkrete Inhalte? Fragen, Vorschläge usw. Entweder hier oder unter einem speziellen Beitrag?

    Wie „mutig“ wäre z.B. die neue Partei? Würde man es wagen, an die Wurzel zu gehen und z.B. zu sagen, Sozialhilfe und Kindergeld zumindest nicht mehr für Neueinwandernde? Oder teilweise Rückwanderung vorschlagen („Rückkehrhilfe statt Sozialhilfe“)? Oder ist das schon zu radikal? Wenn ja, muss man sagen: Dann haben die politischen und wirtschaftlichen Eliten gewonnen. Dann nämlich wäre das Stadium erreicht, wo sie den Maßstab setzen und die Kritiker maximal – gerade noch – sagen dürfen: „Ja, aber die Dosis bitte ein bisschen geringer, OK?“ Schließlich hat ein gewisser Helmut Kohl einmal angekündigt, den Ausländeranteil zu halbieren. Wie aus einer anderen Welt, oder? (Wobei das hier wohl die meisten noch nicht mal fordern würden – allgemein auf Ausländer bezogen.)

    Wie auch immer – ich hätte noch einige Fragen und Vorschläge, andere sicher auch. Und Herr Ulfkotte könnte sie sich ja dann mal ansehen.

  45. Die Partei ist einen Versuch wert!

    Bitte das Parteiprogramm veroeffentlichen.

    „Allianz Freiheit“ klingt irgendwie zuendender, also Pax Europa…

  46. @FreieWelt:

    Helmut Kohl forderte, den Ausländeranteil in Deutschland zu halbieren.

    Rot-Grün verwirklichte diesen Plan.

    Und zwar mit deutschen Pässen, massenhaft verteilt an türkischstämmige Migranten.

    Diese praktizieren zwar nach wie vor einen glühenden türkischen Nationalismus, können aber jetzt jeden, der sie „Ausländer“ oder „Türken“ nennt, erfolgreich des Rassismus bezichtigen.

  47. Nichts anderes als eine bundesweite CSU. Das bestätigt meine Meinung. Die Gründung ist nichts als eine Aufsplitterung der Kräfte. Die Leute sollten in der CDU für ihre Ideen kämpfen. Ich glaube die Partei hat einen großen Erfolg, vielleicht kann sie örtlich mal den einen oder anderen Achtungserfolg erzielen aber mehr ist nicht drin.
    Grüße aus Bayern

  48. @#61 Gerhard Bauer

    Wenn ich die CSU in Sachsen Anhalt wählen dürfte, dann würde ich das tun. Leider tritt die CSU nur in Bayern an.

    „Rede des Vorsitzenden der Christlich-Sozialen Union, Ministerpräsident
    Dr. Edmund Stoiber, beim 55. Politischen
    Aschermittwoch in Passau am 21. Februar 2007:

    …Als christliche Partei sind wir für die Gleichwertigkeit und
    Gleichberechtigung von Mann und Frau. Das wollen wir auch
    für die muslimischen Frauen und Mädchen in Deutschland
    durchsetzen. Sie müssen vor Zwangsheiraten geschützt werden.
    Jeder, der bei uns leben will, muss akzeptieren:
    In Deutschland gilt das Grundgesetz, nicht die Scharia!“

    Ich weiss nicht, ob das nur heisse Aschermittwochsluft war aber ähnliches habe ich von keinem anderen Politiker gehört.

    Wer in Bayern CSU wählte, wird sicher auch weiter CSU wählen aber eine bundesweite Partei mit ähnlichen Zielen ist für mich eine Wahlalternative.

  49. „Schenken Sie uns keine Millionen – schenken Sie uns lieber Vertrauen.“

    Das Vertrauen von Millionen – Wählern – wäre prima! Wenn ich sehe, wieviel die DVP in Dänemark erreichte und die VVD in den Niederlanden.

    Das muss doch hierzulande auch gehen!

    Mit und durch uns und viele andere.

  50. …ach , die CDU ist doch nur noch eine
    Partei von Briefmarkenleckern und
    -Abstemplern …
    Im Vergleich zur Schröderregierung
    vorher ist das zwar schon viel
    besser, weil sie nicht mal aus dem
    Lameng Beziehungen zur USA zerstört ,
    aber es reicht nicht.
    Zuerst musste Schröder weg, um dann
    weiter zu sehen. Mit Schäuble hat man
    genug gesehen und nun geht es eben wieder weiter .

  51. Für die Parteigründung an einem historischen Ort hätte ich zwei Vorschläge:

    1. Neustadt/Weinstraße
    dort befindet sich das Hambacher Schloß

    2. Offenburg
    dort gibt es den „Platz der Verfassungsfreunde“

    Das wäre doch was, oder?

  52. gibt es eigentlich pläne für einen österreichischen ausleger dieser partei ?

    wo kann ich mich melden ?

    ich wäre auch bereit bei der gründung einer antiislamischen partei in österreich mitzuarbeiten !

    mich kontaktieren

  53. @Thatcher:

    „Helmut Kohl forderte, den Ausländeranteil in Deutschland zu halbieren.“

    Das ist lustig. Wann und von wem hatter das denn gefordert? Die Zeiten seiner Kanzlerschaft waren die Zeiten mit den größten und beliebigsten Zuwandererströmen, die wir in Deutschland je hatten.

    Die Schwarzen haben sich zwar nicht als moralische Spinner geriert wie Rotgrün („laßt sie alle rein, denn wir sind die Netten, geboren, mit fremdem Geld die Welt zu retten“), aber defacto gelangten alle großen Einwandererströme zu CDU/CSU-Zeiten ins Land.

    Wir haben nicht deswegen Millionen Ausländer ins Land gelassen, weil unsere Gutis das so wollten, sondern weil die Großindustrie (und noch ein paar andere ganz profane Interessengruppen) das so wollten. Die Gutis haben höchstens verhindert, daß eine Opposition gegen die Einwanderung entstehen konnte.

  54. @Thatcher:

    „Helmut Kohl forderte, den Ausländeranteil in Deutschland zu halbieren.“

    Das ist lustig. Wann und von wem hat er das denn gefordert? Immerhin sind zu seiner Kanzlerzeit die weitaus meisten unserer Kulturbereicherer ins Land gelangt.

    Die größten Einwandererströme gab es stets unter CDU/CSU-Regierungen. Das wird gern vergessen. Wir haben nicht Millionen Ausländer reingelassen, weil unsere Gutmenschen das wollten („laßt alle rein, denn wir sind die Netten, geboren, mit fremdem Geld die Welt zu retten“), sondern weil die Großindustrie und andere ganz profane Interessengruppen das wollten.

    Die Gutis haben allenfalls verhindert, daß eine Opposition gegen die Einwanderung entstehen konnte.

  55. Ich bin schon Mitglied bei PAX EUROPA
    und freue mich auf die Parteigründung.
    Die grösste Gefahr besteht in der sofortigen Aufsplitterung der Partei und in der Selbstsucht der führenden
    Protagonisten(siehe Schill-Partei).

    Vorschlag für einen historischen Ort der Parteigründung:
    Potsdam

  56. @ #68 skandalos

    Die Gutis haben allenfalls verhindert, daß eine Opposition gegen die Einwanderung entstehen konnte.

    diese aussage ist mir zu pauschal und außerdem hat sie so einen undiffernzierten deutsch-rechtskonservatifen mief.

    zunächst mal sollte muslimischer einwanderung ganz stark eingeschränkt werden, darüber herrscht konsens, ansonsten befürworte ich maßvolle einwanderung aus südostasien, indien, schwarzafrika und warum nicht auch südamerika. der massenhaften aufnahme von unqualifizierten und semi-analphabeten sollte man allerdings einen Riegel vorschieben und familiennachzug sollte ausschließlich bei hochqualifizierten erlaubt sein!
    Bei hochqualifizierten aus muslimischen Ländern wird man allerdings leider nicht umhin kommen, fragen zur persönlichen vergangenheit zu stellen … denn vielleicht holt man sich da wölfe im schafspelz.
    deutschland muss vor allem für diejenigen attraktiver werden, die imstande sind, unser land attraktiver zu machen!

    Sarkozys Losung von der immigration choisie gefällt mir sehr gut.

  57. Ich kämpfe seit über 7 Jahren gegen Rassenwahn und Verfolgung in Deutschland.
    Es geht hier nicht um den Islam sondern um ausländische Hunderassen (komisch, nur Hunde aus USA und England). Alle großen Parteien und die Medienindustrie haben das Volk belogen und die Halter der Hunde vorsetzlich in Todesgefahr gebracht.
    Ich werde Ulfkotte wählen und in meinem ganzen Verteiler bekanntgeben.

    Es kann nicht sein, dass dieses Land nur noch von dummen Politmarionetten ausgehebelt wird!

  58. @ #74 bullterrier

    Ich werde Ulfkotte wählen und in meinem ganzen Verteiler bekanntgeben.

    jo, mach ma 🙂
    aber erst noch ne hundehütte bauen …

  59. Feuervogel

    Die Hundehütte ist sehr witzig!

    Es geht allerdings um unsere Demokratie!

    Schon gewußt, dass man das GG wegen den Haltern ausländischer Hunde geändert hat?

    Und zwar den Artikel 13. Unverletzlichkeit der Wohnung. Man kann jederzeit ohne einen richterlichen Beschluß die Wohnung durchsuchen!!
    Nicht aber bei einem Kinderschänder.

    Schon gewußt, dass das Gesetzt zur „Ausrottung“ ausländischer Hunde am 20. April 2001 veröffentlicht wurde?

    Schon gewußt, dass die SPD ebenfalls am 20. April 2003 versucht hat dieses Gesetz in Niedersachsen einzuführen?

    Auch meine letzte Gerichtsverhandlung fand am 20. April 2007 also am Geburtstag von unserem ehemaligen Deutschen Volksvertreter Onkel Adolf statt.

    Deshalb werde ich alle in meinem Verteiler über die neue Partei informieren.

    Erstens ist der Verteiler nicht gerade klein und außerdem gibt es immer einen Schneeballefekt!

  60. im übrigen finde ich, dass die neue Partei sich durchaus als grün positionieren sollte, dabei aber keineswegs zurückschrecken darf, zentrale für die Grünen unumstössliche Klimaeineweltschutzdogmen anzugreifen (und ihre Lügen offen zu benennen, bzw. bspw. die bei weitem überdimensionierte Subventionierung von Solarenergie in Deutschland anzusprechen)! Für die Umwelt, aber ohne „eineandrewelthabichnichtverrecktdochihrarschlöcher“-Fundamentalismus

    Solange die Grünen (die fleißigsten Unterstützer der heutigen Totalitaristen) in Umfragen regelmäßig über 10% kommen, stimmt etwas in Europa nicht!

    —-

    Das Propagieren der Scharia erfüllt den Straftatbestand der Volksverhetzung!

    Das Entgleiten der staatlichen Ordnung, wie es in Paris, London oder Berlin zu beobachten ist, ist ein Abgleiten in den Faschismus!

  61. Ich hätte ja einiges zu erwidern, aber diese Forumsoftware ist echt ne Zumutung.

    Egal ob klassische Medien oder Blogs, alle scheinen Schiss vor der Meinung anderer zu haben, nirgends ein wirklich gutes Diskussions-Forum, immer nur diese gästebuch-artigen Kommentar-Anhängsel. Oder gibts wo ein vernünftiges politisches Forum im Web?

    Ich persönlich finde ja das Usenet optimal, aber mittlerweile wissen die meisten Internet-User ja nicht mal mehr, daß es das überhaupt gibt.

  62. @#77 feuervogel
    ich glaube nicht, dass das vermengen von verschiedenen botschaften im interesse einer kleinpartei ist. ich sehe die rolle dieser partei weniger darin, eine breite politische basis zu befriedigen wie zB die großparteien, sondern eher darin, leuten wie uns eine proteststimme mit namen zu verleihen. das muss nicht heißen sich zu anderen themen nicht zu äußern, aber im zentrum sollte unverwechselbar die botschaft stehen, dass der islam in europa wenn überhaupt nur eine sehr untergeordnete rolle spielen kann und dass in europa für ALLE ausschließlich die aus der christlichen tradition entstandenen werte und gesetze gelten. ziel sollte es sein, in politischen diskussionen ein seriöser ansprechpartner zu sein, weshalb von den proponenten dieser partei ein gewisses maß an disziplin an den tag gelegt werden muss. auch die grünen wurden zunächst als anarchos und chaoten beschimpft, auch von den medien, es hat aber keine 10 jahre gedauert bis sie fixer bestandteil der politischen landschaften in ganz europa waren. wir sollten uns die entwicklung der grünen sehr genau anschauen und daraus die richtigen scvhlüsse ziehen. ich kann mir zB vorstellen, dass man glaubwürdigkeit und seriosität durch demokratisierungsprojekte in islamischen ländern gewinnt …

  63. @#80 chrisou

    „ich kann mir zB vorstellen, dass man glaubwürdigkeit und seriosität durch demokratisierungsprojekte in islamischen ländern gewinnt“

    Das ist sehr, sehr schön, dass Du Dir das vorstellen kannst. Sehr sehr schön.
    Bei welcher Zielgruppe soll denn damit an Glaubwürdigkeit und Serosität dazugewonnen werden? Und was für Demokratisierungsprojekte? Hier bei uns oder in der islamischen Welt?

  64. 14. Berliner Kolleg

    Wir veranstalten am Sonntag, den 3. Juni unser nächstes Berliner Kolleg, es trägt den schönen Titel

    Kein Ort nirgends?
    Die Konservativen zwischen Zähmung und Aufbruch

    Der Fall Oettinger-Weikersheim hat wieder gezeigt, wie unhaltbar selbst eine Restsubstanz an konservativen, rechten Standpunkten in der Nähe der Macht ist. Wir wissen alle, daß Weikersheim in den vergangenen zehn Jahren versuchte, seine etwas wildere (man könnte auch sagen: „rechtere“ oder „unabhängigere“) Vergangenheit vergessen zu machen. Es hat alles nichts genützt. Wir thematisieren auf unserem Kolleg also auch Nutzen und Nachteil der Unabhängigkeit für das politische Leben.

    Es referieren:

    – Dr. Karlheinz Weißmann zum Thema: „Die Konservativen und die CDU – Sollbruchstellen von der Westbindung bis nach Weikersheim“.

    – Henry Nitzsche (MdB, ehemals CDU) zum Thema: „Geschichten aus der Mitte – Innenansichten der CDU“.

    – Dr. Udo Ulfkotte (gründet derzeit eine neue Partei) zum Thema: „Vorstoß in die Lücke – ein neues konservatives Programm“. q.e.d.

    Wir haben Platz für 250 Leute, der erfahrungsgemäß schnell belegt sein wird. Wichtig ist, daß auch diesesmal wieder viele junge Teilnehmer dabei sind. Der Veranstaltungsort ist im Osten Berlins und wird nach Anmeldung und Überweisung des Teilnehmerbeitrags mitgeteilt.

    http://www.staatspolitik.de/

    http://www.staatspolitik.org/

    Rechte Aktivitäten ehemaliger „Linker“ (?) !!!
    http://www.germany.indymedia.org/2004/02/73642.shtml

    Karlheinz Weißmann
    http://de.wikipedia.org/wiki/Karlheinz_Wei%C3%9Fmann

    Henry Nitzsche
    http://www.stern.de/politik/deutschland/:Henry-Nitzsche-Au%DFen-/577671.html

    Wo der Stern recht hat, hat er recht!

  65. Der zentrale Punkt sollte der Kampf gegen den Islam sein, so wie bei den Grünen der Kampf für die Umwelt das Thema war.

    Meiner Meinung nach sollte Ulfkotte laut und deutlich in Aussicht stellen Integrationsverweigerer auszuweisen. Das wollen die Leute. Dafür bekommt man 90% Zustimmung.

    Weiters sollte endlich einmal auf die finanziellen Kosten der moslemischen Zuwanderung aufmerksam gemacht werden. 15 Mio Ossis werden nach wie vor mit 85 Mrd. Euro Netto(!) unterstützt. Jeder kann sich ausrechnen, daß die Muslime pro Kopf weit höhere Transfers bekommen. Das muß endlich angesprochen werden.

    Ich denke es bestehen gute Chancen, wenn es Ulfkotte schafft die bundesweit vorhandenen Moscheegegner und Bürgerrechtsbewegungen gegen den Islam anzusprechen. Im Endeffekt sind 90% der Bürger gegen den Islam. Wenn man hier eine seriöse Plattform bietet, dann ist der Erfolg sicher.

    Finanzielle Mittel braucht es wirklich nicht so viele. Diskussionen kosten nichts, das Internet ist gratis, und Flugblätter kann man zentral gestalten, und dann von engagierten Helfern verteilen lassen. Ich würde jederzeit auf eigene Kosten ein paar 100 Flugblätter ausdrucken und die dann auch selbst verteilen.

    Die Zersplitterung fürchte ich auch nicht. Viele Stimmen bekäme man von den Nichtwählern, und der Rest käme wohl gleichmäßig von allen anderen Parteien. Gerade Arbeiter und die sogenannte „Unterschicht“, die gerne Sozialromantik wählen, sind gegen die moslemische Zuwanderung.

  66. @ #82 Gudrun

    Großartig, wird auch Zeit für sowas!

    PS: Die Artikel der Jungen Freiheit sind sehr häufig antiamerikanisch.
    Der offene Antiamerikanismus und latente Antisemitismus im „gutbürgerlichen“ Gewand des deutschen Rechtskonservatismus muss auch auf PI endlich offener zur Sprache gebracht werden!
    Zwar schon älter, aber immer noch lesenswert, spiegelt er doch auch die Traditionen jenes Blattes wider:
    http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/26.03.2003/496613.asp

  67. Insgesamt hört sich das gut an.

    Aber wenn er seine Partei selbst als landesweite CSU bezeichnet, dann tuts mir leid, dann wähle ich ihn nicht.

    Ich bin für eine Demokratie mit Freiheiten und nicht für eine Zensur von Medien (man denke an das Killerspiele-Verbot). Konservativ ja, aber auch liberal und patriotisch ausgerichtet, sonst kann man das gleich vergessen.

  68. ulfkotte erinnert mich an pim van irgendwas (namevergess.) dessen kernaussage lautete: „es kann nicht sein, dass die niederländische polizei eingeborene in der tagespresse davor warnt nach einbruch der dunkelheit bestimmte bushaltestellen, straßen und plätze aufzusuchen. da sie nicht für ihre sichereit garantieren könne!“ außerhalb der niederlande, insbesondere doitschesland tat sich hervor, wurde er dafür als braunsoze abgestempelt. das farbige zu seinem engsten verbündeten gehörte wurde selbstverständlich beflissentlich übersehen. so was geht ja überhaupt nicht.

  69. pim fortuin, ja, der wurde glaube ich 2001 von irgendeinem linken ermordet. der war aber wirklich nicht braun, das problem bei rechtskonservativen Kreisen in Deutschland ist, dass es deutsche rechtskonservative Kreise sind.

    Filbinger war vielleicht kein Nazigegner, aber trotzdem, die pöse Gutmenschenpresse hat wieder mal eine „Diffamierungskampagne“ gestartet, etc. blabla ….

    wie sehr man sich wieder in deutsch-rechtskonservativen Kreisen als Opfer sieht, kann man momentan auf der Seite der Jungen Freiheit beobachten

  70. Pim Fortuin, selber homosexuell, stand für ein liberales antiislamisches Spektrum. Das halte ich auch für wichtig. Gerade Freiheitsliebende, Homesexuelle, Künstler usw. werden vom Islam aufs Extremste bedroht. Da ist „CSU bundesweit“ viel zu eingeschränkt. Ich gehöre zu denen, die im letzten Jahrtausend grün wählten und dies bestimmt nicht wieder machen. Aber nicht, weil ich gegen das Recht von Frauen bin, über Abtreibung zu entscheiden. Nicht, weil ich gegen Akzeptanz für Homosekuelle bin. Islamisierung bedroht den „alternativen“, „spirituellen“ Bereich ebenso wie Wertkonservative. Es wäre eine Meisterleistung, eine neue Partei für diese verschiedenen Gruppen zu schaffen.

    Denn so existentiell verschieden sind die nicht, wenn es um Vermeidung von mehr Islamisierung geht.

    Für Risiken und Nebenwirkungen des Islam fragen Sie in islamischen Christen, Homsexuelle, Juden und Angehörige anderer Minderheiten.

  71. #81 D.N. Reb

    find ich schön dass du das schön findest …

    demokratisierungsprojekte … ach ja da sind wohl überreste meines einstigen gutmenschentums zu tage getreten ?

    aber mal im ernst: ich glaube dass viele davor zurückschrecken sich islamkritische inhalte wenigstens mal durchzusehen, weil die linken es schaffen, der islamkritik den stempel ‚rechts‘ aufzudrücken und sie damit zu etwas ‚bösem‘ zu machen. und ich glaube sehr wohl, dass die zielgruppe einer islamkritischen partei in der politischen mitte zu suchen ist und weniger am rechten rand.

    in meiner zweiten heimat frankreich sind gerade wahlen und nicolas sarkozy hat als ein zentrales thema die ‚französische identität‘ ins spiel gebracht. natürlich gabs sofort den aufschrei von links, aber er hat das sehr geschickt pariert indem er die diskussion auf demokratische werte und freiheiten gelenkt hat. und siehe da, plötzlich hat frau royal verlangt, jeder franzose solle sich eine franz. fahne ins fenster hängen !

    gut das mit den demokratisierungsprojekten ist vielleicht wirklich etwas übers ziel geschossen, das letzte demokratisierungsprojekt geht ja gerade gehörig in die hosen – nicht zuletzt aufgrund der unwilligkeit der europäer sich daran zu beteiligen.

    aber es GIBT demokratische, unislamische kräfte auch im nahen osten. wie in diesem artikel von amir taheri nachzulesen ist, sind diese ehemaligen kommunisten schon längst draufgekommen, dass sie von den genossen in europa völlig im stich gelassen werden, die lieber die mörder des djihad in deren ‚widerstand‘ gegen die amerikanische bestie unterstützen. vielleicht gelingt es, diese kräfte zu vorträgen einzuladen, bei denen auch die europäische presse anwesend ist und dadurch sympathisanten in der politischen mitte zu gewinnen.

    was ich damit sagen will ist, dass eines der vorrangigen ziele es sein muss, das falsche rechte image loszuwerden und die linken anwürfe als hasspropaganda zu enttarnen.

  72. @82 Gudrun

    Wo hat denn der STERN da recht bitte schön?

    Findest Du „runterkommen vom Schuldkult“ eine braune Äußerung?

  73. „runterkommen vom Schuldkult“ und keine braune Äußerung?
    so in dem Sinne etwa: ja, es waren zwar Deutsche, die 6 Millionen Juden ermordet haben und durch den Krieg der Nazis weit mehr als 10 Millionen Osteuropäer ihr Leben verloren hatten, aber jetzt lasst uns mal geschwind das Thema vergessen und „vom Schuldkult runterkommen“ …?

    Sag mal hallo, tickst du noch ganz richtig?!

  74. #88 Dionysos (26.04.07 16:18)

    „Da ist „CSU bundesweit“ viel zu eingeschränkt. Ich gehöre zu denen, die im letzten Jahrtausend grün wählten und dies bestimmt nicht wieder machen.“
    Das hätte ich schreiben können.

    Demokratisierung islamischer Länder:
    Funktioniert aus Prinzip nicht. In einer westlich geprägten Demokratie müssen bis zu 50% der Bürger sich damit abfinden, mehrere Jahre lang von Leuten regiert zu werden, die sie bei der Wahl nicht haben wollten und von denen sie sich allenfalls bedingt vertreten fühlen. In Ländern mit muslimischer Tradition wird das als ungerecht empfunden, dort findet man es gerechter, wenn sich alle dem Willen eines von Allah berufenen Kalifen o. ä. unterordnen. Diese Einstellung finde ich durchaus nachvollziehbar. Demokratisierung war auch im Westen ein langsamer geschichtlicher Prozess. Man kann nicht einfach zu den Muslimen kommen und ihnen „die Demokratie bringen“. Das mit der Demokratie funktioniert ja schon in Russland nicht so richtig, wo es nämlich bisher nur zaristische Alleinherscher und kommunistische Oligarchen gab. Im Irak klappt es noch weniger.
    Nicht die Universalität der demokratischen Staatsform ist mir wichtig, sondern die Universalität grundlegender Menschenrechte. Und diesbezüglich waren sogar einige westliche Monarchien früherer Jahrhunderte (z. B. das Preußen Friedrichs des Großen) fortschrittlicher als zahlreiche heutige muslimische Staaten.

  75. @ #94 Skandalos

    „@ Feuervogel, Du hast einen Dachschaden. Und nicht so knapp. Tu uns doch bitte einen großen Gefallen: Fuck off!“

    Bitte sprich hier nur für Dich selbst. Ich bin diesbezüglich ganz anderer Ansicht, und vermutlich nicht als Einziger.

  76. @ #94 Skandalos

    nach dem von dir gebrauchten Wort „Schuldkult“ hätte ja eigentlich bloß noch das Wörtchen Befreiungslüge gefehlt, um das Maß noch gar voll zu machen.

  77. Was „Fuck off“ betrifft, ist’s mir egal, mich stört weder die Anwesenheit noch würde mich die Abwesenheit stören. Jedenfalls kann ich alle möglichen Meinungen ertragen. In Sachen „Dachschaden“ stimme ich allerdings ausdrücklich zu.

    Es vergeht kaum ein Beitrag von feuervogel ohne antideutschen „Mief“, wie er/sie sagen würde. „das problem bei rechtskonservativen Kreisen in Deutschland ist, dass es deutsche rechtskonservative Kreise sind“ – was soll man z.B. von so einer Aussage halten? Die unzähligen sonstigen Bemerkungen mal ganz beiseite gelassen.

    Egal. Bleibt zu hoffen, dass die Partei frei sowohl von Nazi- als auch von antideutschen Wirrköpfen sein wird.

  78. Bitte auch gleich in Österreich gründen, ich denke die Nachfrage ist auch bei uns gegeben!

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