Auf PI haben wir immer wieder auf den erschreckenden Antisemitismus in moslemischen Kreisen hingewiesen, der in den Medien normalerweise kein Thema ist (unter anderem hier, hier, hier oder hier). Judenhass hat von rechtsradikalen Glatzköpfen zu kommen.

Ihn zu thematisieren, wenn die Antisemiten Moslems sind, macht einen merkwürdigerweise automatisch zum „Rassisten“ oder „Rechtspopulisten“. Auch das großzügige Hinwegsehen über den islamischen Judenhass durch links-grüne und liberale Multikultis, deren Gedankengut ja selbst sehr oft von einem als Israelkritik getarnten Judenhass durchtränkt ist, haben wir kommentiert. Heute nun greift Jürgen Krönig in der Zeit das Thema mit bemerkenswerter Klarheit auf. Wir bringen einige Auszüge aus dem hervorragenden Beitrag, der wie eine Zusammenfassung unserer Artikel erscheint.

Vor ein paar Wochen sollte der deutsche Politikwissenschaftler Mathias Küntzel in Leeds einen Vortrag über islamischen Antisemitismus halten. Es kam nicht dazu. Die Leitung der Universität setzte den Vortrag kurzerhand ab, aus Sicherheitsgründen. Das Thema galt als zu „kontrovers“, weil sich muslimische Studenten im Vorfeld beschwert hatten. Das reichte.

Nach ähnlichem Muster wird offenkundig auch an englischen Schulen verfahren. Eine Untersuchung des Erziehungsministeriums erbrachte jetzt, dass Lehrer den Holocaust vom Unterricht absetzen, weil sie Konflikte vermeiden wollen. Sie fürchten die Auseinandersetzung mit muslimischen Schülern, die antisemitisch orientiert sind und den Holocaust leugnen. Aus dem gleichen Grund wird an vielen Schulen im Geschichtsunterricht für 11- bis 14-Jährige auf die Behandlung der Kreuzzüge verzichtet. Die Studie befand, Lehrer seien nicht gewillt, gegen „emotional aufgeladene, höchst problematische Versionen“ bestimmter historischer Ereignisse anzugehen, mit denen „muslimische Schüler zu Hause, in ihrer Umgebung oder an Orten des Gebetes aufwachsen“. (…) Dennoch liefert die Untersuchung ein Indiz dafür, dass antisemitische Auffassungen in den muslimischen Minoritäten Europas weit verbreitet und unter jungen Muslimen besonders ausgeprägt sind. So betrachten nach einer Umfrage aus dem vergangenen Jahr knapp 40 Prozent der britischen Muslime Juden als „legitime Ziele im Kampf für eine gerechte Ordnung im Nahen Osten“. Ein zutiefst beunruhigender Befund, nicht nur für Juden. In Frankreich hat die Welle der Angriffe jugendlicher Franzosen arabischer Herkunft auf jüdische Bürger weiter zugenommen. Berichtet wird darüber eher spärlich. Seit Islamisten und nicht Rechtsextremisten Hatz auf Juden machen und Terroranschläge gegen sie verüben, hält sich die Aufregung in Grenzen. (…) Der klassische Antisemitismus von rechts, schmuddlig und rassistisch, spielt in Europa nur noch eine untergeordnete Rolle. (…) Doch zugleich nimmt quer durch Europa ein Antisemitismus zu, der aus neuen Quellen gespeist wird. Einmal reflektiert sich darin die stetig wachsende Zahl muslimischer Einwanderer. Zum anderen entspringt der neue Antisemitismus einer veränderten Einstellung des linken und linksliberalen Milieus. Man bedient sich neuer Begriffe, um diesen Trend zu erfassen. In Großbritannien wird seit einiger Zeit von „Judaophobie“ gesprochen, ein unscharfer Begriff, in dem „Antizionismus“, die Verdammung der Palästinapolitik Israels und ein generelles Gefühl der Antipathie gegen Juden zusammenfließen. Oder man spricht vom „neuen“, vom „linken Antisemitismus“, der vielleicht besser „Antizionismus“ genannt werden sollte. (…) Aus radikaler linker Perspektive war also schon die Gründung Israels ein Sündenfall. Je klarer sich herauskristallisierte, dass der jüdische Staat seine Interessen ruppig, notfalls auch mit kriegerischen Mittel verfolgte, desto mehr wuchs die Abneigung. Die enge Verbindung Israels mit der „imperialistischen“, kapitalistischen Supermacht USA stellt für die Linke den zweiten Sündenfall dar. Das linksliberale Milieu, nach dem Scheitern des Kommunismus seiner Utopie beraubt, aber deshalb nicht weniger „antiimperialistisch“ und „antikapitalistisch“, gab sich fortan noch stärker dem „Selbsthass“ auf den Westen hin. Damit untrennbar verbunden ist ein vehementer Antiamerikanismus, der zugleich auf Israel projiziert wird, den Klientelstaat Amerikas. (…) Die existenzielle Bedrohung, der Israel ausgesetzt ist, wird in diesen Kreisen systematisch ignoriert. Zugleich wird die Gefahr, die der totalitäre Islam darstellt, entweder heruntergespielt oder ganz verneint. Und während Israel, die einzige liberale Demokratie des Nahen Ostens, hyperkritisch unter die Lupe genommen wird, springen dieselben Liberalen und Linken mit dubiosen Regimen, die Menschenrechte systematisch verletzten, äußerst sanft um. So beschließen akademische Verbände in Großbritannien immer wieder den Boykott israelischer Wissenschaftler und Universitäten, nicht aber aus China, Sudan oder Russland, obwohl beispielsweise Russland sehr viel mehr Menschen in Tschetschenien getötet hat als Israel in Palästina.

Es handelt sich bei diesem Artikel um einen Lichtblick in einer links-liberal und alternativ dominierten Medienlandschaft, der Hoffnung macht. Denn die Stimmen der Mahner werden langsam aber sicher mehr!

(Spürnasen: Voltaire, Klaus K. und Kjel)

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29 KOMMENTARE

  1. Von welcher Seite der Judenhass kommt ist nahezu Irrelevant, nur da die Ergebnisse dasselbe sind. Uns nicht haben wollen… uns vertreiben wollen… und beherrschen wollen… uns erniedrigen wollen.. uns vernichten wollen…

    Irgendwie ist egal mit welcher Farbe die Parolen geschrieben werden und unter welche Zeichen, ist dasselbe…

    Wie es jetzt auch offenbar wurde, darf man wohl niemand hassen oder gegen ihnen sein.. mit der Ausnahme von Juden!

    Hier ein gute Beispiel….:

    „» Deutschenhass verboten, Judenhass nicht «

    von Fidelius Schmid (Brüssel)
    Die EU will Rassismus und Fremdenfeindlichkeit bestrafen. Hetze gegen Religionsgemeinschaften aber fällt durch das Brüsseler Raster.

    Sie wiederholte es gern und oft. Quasi bei jeder Gelegenheit warb Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) Anfang des Jahres in Brüssel für ein Projekt: den europäischen Rahmenbeschluss gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Zypries wollte ihn unbedingt während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft bis Ende Juni durchbringen.

    Ein scheinbar leichtes Unterfangen – schließlich dürfte niemand mit einem Minimalmaß an Zurechnungsfähigkeit für Rassenhass oder Fremdenfeindlichkeit eintreten. So leicht ist die Frage aber wohl auch wieder nicht zu regeln: In der EU wird darüber bereits seit 2001 kontrovers diskutiert.

    Am Mittwoch wollen die Justiz- und Innenminister der 27 EU-Mitgliedsstaaten in Luxemburg nun endlich eine Einigung erzielen, was künftig europaweit verboten sein soll und was weiterhin dem Gutdünken nationaler Regierungen überlassen bleibt. Danach soll nach Angaben von beteiligten Personen der öffentliche Aufruf zu Gewalt oder Hass auf Basis von Rasse, Herkunft, Hautfarbe oder Staatsangehörigkeit mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren belegt werden. Außerdem ist geplant, die Leugnung von Völkermord unter Strafe zu stellen.

    (http://www.ftd.de/politik/europa/164023.html )

    Diesen Artikel jetzt anhören Die Formeln sind Ergebnis jahrelangen Ringens um Ausnahmen und Sonderregelungen. Baltische Staaten wie Lettland und Estland wollen nach wie vor die Leugnung stalinistischer Verbrechen europaweit unter Strafe gestellt wissen. Durchgesetzt hat sich die Initiative, das Verbot der Verbreitung nationalsozialistischer Symbole nicht europaweit einzuführen. Prinz Harry darf also weiter ohne Androhung rechtlicher Konsequenzen im Nazikostüm auf Partys.

    Großbritannien setzte sich mit folgender Auffassung durch: Der Aufruf zur Gewalt gegen Mitglieder einer Religionsgruppe soll nur strafbar sein, wenn er in Wahrheit auf Rasse, Staatsangehörigkeit, Herkunft oder Ähnliches zielt. Die Meinungsfreiheit, so heißt es in London, sei ein so wichtiges Gut, dass an dieser Stelle Einhalt zu gebieten sei. Unter Diplomaten war zu hören, Großbritannien habe darauf beharrt, weil sich in Nordirland Protestanten und Katholiken erbittert bekämpfen. Und die sollen sich weiter beschimpfen dürfen, ohne deswegen gleich ins Gefängnis zu müssen.

    Das führt nun aber dazu, dass der Aufruf „Tötet alle Österreicher“ unter dem Rahmenbeschluss strafbar wäre. Die Hetzparole „Tötet alle Christen“ aber nur, wenn ein rassistischer Hintergrund besteht. Überspitzt: „Tötet alle Deutschen“ geht demnach nicht. „Tötet alle Juden“ laut Rahmenbeschluss schon.

    Ergänzend muss erwähnt werden, dass die meisten EU-Mitglieder ohnehin Gesetze haben, die solche oder ähnliche Aufrufe unter Strafe stellen. Immerhin, so frohlockten Diplomaten, habe man europäische Minimalprinzipien geschaffen. Minimal. In der Tat.

    http://www.ftd.de/politik/europa/187927.html?nv=cd-topnews

    Tiqvah Bat Shalom
    http://www.israel-shalom.net

  2. @ #2 perreo: bin mal gespannt, was unser Freund Knut dazu sagt. Er wird zur Ächtung des Rechtsradikalen aufrufen, ist doch klar!

  3. Die Rechtsradikalen haben eine Funkion.

    Es gibt zwar Moslems, die ungeniert behaupten, Antisemitismus sein etwas, was es gar nicht gäbe … aber hierzulande bringt diese plumpe Dummdreistigkeit auch der übelste linke Antisemit nicht auf. Weil man nun wirklich nicht sagen will, es gäbe keinen Antisemitismus – braucht man die Rechtsradikalen. (die natürlich freiwillig und ohne Zwang genau das sind, was sie sind: üble Antisemiten)

    Hakenkreuz und Sieg-Heil-Gebrüll —> biep biep biep Antisemitismus erfolgreich lokalisiert und erkannt. Wer diese Anzeichen nicht aufweist —> kein Antisemit sondern Antizionist und damit ehrbar. Oder von Zionisten brutal unterdrückter Moslem.

    Dass sich Nazis (die alten und die neuen) auch von Juden unterdrückt und verfolgt sahen, dass Antisemiten aller Zeiten sich von Juden bedroht sahen, wird dabei vergessen. Bei den Nazis sieht man nur das Herrenmenschengetue, aber nicht das Opfergeheule, das sie auch hatten(!)… bei den Moslems und ihren „Beschützern“ sieht man nur das Opfergeheule und nicht das Herrenmenschengetue.

    Und daraus konstruiert man einen Unterschied, wo keiner ist und nie einer war.

    Die Moslems kommen mit einem Geschenk im Gepäck nach Europa: Sie haben analog zu einer Geldwaschanlage eine gut-funktionierende Antisemitismus-Waschanlage, in der altbackener Nazi-Antisemitismus (bähh wie rassistisch!) zu ehrbarem Antizionismus gewaschen wird.

    Ich frage mich manchmal: Hatten die Nazis auch eine Antisemitismus-Waschanlage??? Eine, in der sie altbackenen Gottesmörder- und Bluttrinker-Antisemitismus (bähh wie mittelalterlich und frömmelig) zu ehrbarer, hochmoderner wissenschaftlicher „Rassen“lehre wuschen?

  4. Freut mich wie die Massenmedien mit jahrelanger Verspätung Fakten aufgreifen über die PI schon berichtet hat.

  5. Der Artikel (besonders der Teil mit dem linken Antisemitismus) kam mir gerade unglaublich gelegen in einer Forendiskussion zum Thema Deutschlands Umgang mit den USA und Israel.

    Danke PI. Ohne euch hätte ich keine Kenntnis von solchen Artikeln. 🙂

  6. aus der „Zeit“ werd ich seit einigen Jahren nicht mehr schlau. Einerseits die hervorragenden Artikel von Jürgen Krönig und auch Gunnar Heinsohn. Auf der anderen Seite unglaublicher Gutmenschen-Müll, wie der bekannte Brief der selbsternannten „Migrationesforscher“. Kann mir mal wer sagen, was für ne Linie die „Zeit“ eigentlich noch vertritt, oder kann da jeder schreiben, was er will?

    Zu Dönhoffs Zeiten war diese Zeitung wirklich noch die Stimme aller liberal denkenden Menschen hierzulande.

  7. Ich finde, dass ihr einen ganz entscheidenden Absatz nicht hier gebracht habt:

    „Chris Davies, Führer der Liberaldemokraten im Europaparlament, musste 2006 zurücktreten, nachdem er auf die Kritik einer israelischen Zeitungsleserin mit wütenden Ausfällen per E-Mail reagiert hatte. Die Leserin hatte gefragt, warum liberale Zeitgenossen Israel unaufhörlich mit den schärfsten Vorwürfen attackierten, aber extremistische Muslime unterstützten, die homophobisch, frauenfeindlich und intolerant gegenüber anderen Religionen seien. Davies hatte Israel zuvor beschuldigt, als „Opfer zu posieren“, während es „rassistische Politik der Apartheid“ praktiziere.“

    Das ist schon eine ziemliche Frechheit.. Und das ist dann Führer der Liberaldemokraten!

  8. Die Hamas kündigt ihre nie eingehaltene „Waffenruhe“ auf und die EU will mit „Ministern“ dieser Terrororganisation Gespräche aufnehmen. Radiert endlich diese Moslemterroristen mit Stumpf und Stengel aus und schiebt den Gazastreifen ins Mittelmeer. Und jetzt die Preisfrage: Bin ich Rechts oder Links einzustufen?

    Islamofaschisten und dazu zähle ich jeden der der Irrlehre dieses pädophilen drogenabhängigen Massenmörders aus Mekka folgt sollten abhauen solange sie noch gehen können und ihre Sozialschmarotzer, Alten, Kranken, Schläger, Mörder und Vergewaltiger mitnehmen. Wir in Europa brauchen und wollen euch Barbaren nicht. Wir brauchen auch eure ungebildeten Frauen nicht. GEHT ENDLICH.

  9. Wenige Tage nach dem 11.09.01 wurde in vielen Foren das Gerücht gestreut, dass am 11.09 keine Juden getötet wurden, Das alle Juden sich an diesem Tag krank gemeldet hätten.
    Es sollte -mal wieder- den Juden die Schuld in die Schuhe geschoben werden.

    Das fand ich damals übelste und ekelhafteste Verleumdung.

  10. Vor wenigen Jahren wurde ein Brandanschlag auf die Synagoge in Düsseldorf verübt.
    Die Täter waren so „clever“ und haben sogar noch NS-Symbole an die Synagoge geschmiert um den Verdacht auf Deutsche-Nazis zu lenken.
    Deutschland war geschockt.
    Schauspieler/Kanzler Schröder rief zum „Aufstand der Anständigen“ auf.

    Es stellte sich aber herraus, dass es sich „nur“ um arabische Terroristen/“Freiheitskämpfer“ handelte.
    Sofort glätteten sich die Wogen.
    Schauspieler Schröder rief nicht mehr zum Aufstand der Anständigen auf.
    Keiner hatte mehr Grund empört zu sein.

    Ein bisschen mehr Mut hätte ich von unseren Politikern schon erwartet auch mal den arabischen Antisemitismus zu verurteilen.

  11. @13: Schon allein die Tatsache, dass die Regierung einen ‚Aufstand‘ ausrief und dann auch noch ausgerechnet einen Aufstand der Anständigen, hätte eigentlich jedem den Farce-haften Charakter dieser Aktion klar machen müssen.

  12. Googlen Sie mal EU Antisemitismus-Studie!

    Da kommt dann die Sache mit der EUMC (Board Member Claudia Roth, no joke!), die eine Studie in Auftrag gab und dann verschwinden liess, als das Falsche herauskam, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

    Die größten Antisemiten waren nicht Hans aus Rostock und Fritz aus Hoyerswerda, nein, es waren Borat aus Neukölln, Ali aus Amsterdam und Mustafa aus Leeds!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Roth-Moschee

  13. Bei dem ganzen Anti-Rassismusgeschwätz der EU wird peinlichst darauf geachtet, mohammedanische Hassprediger zu verschonen. Das nächste, mittlerweile schon übliche Sonderrecht für Musel.

    Old Europe hat verloren, das haben die Amis erkannt und werden sich einen Dreck um diesen sterbenden Kontinent kümmern! Was will man einem Todgeweihten auch noch helfen, der sich selbst aufgegeben hat?

  14. @#9 Joachim

    Im Handel nennt man das Mischkalkulation. Schon länger haben nahezu alle Zeitungen die starre PC aufgegeben, einige mehr andere weniger. Einen Tag schreibt die Zeitung der Türke Y – nächsten Tag schreibt sie der „Hamburger Kellner“ weil er einige Zeit als Asylant in HH verbracht hat und mal irgendwo als Kellner gejobbt hat. Ich mag mir die Zeit ohne Internet gar nicht mehr vorstellen, da ist man diesen Halunken hilflos ausgeliefert gewesen.

  15. @16 Golem

    Amerika ist auf dem „besten“ Weg es uns Europäern nachzumachen.
    Gerade auf http://www.akte-islam.de gefunden

    „Vereinigte Staaten: Schüler wegen Schinken-Sandwichs von der Schule verwiesen
    In Lewiston/Maine ist ein Schüler von der Schule verwiesen worden, weil er ein in einer Tüte verpacktes Schinken-Sandwich auf einen Tisch gelegt hat, an dem aus Somalia stammende muslimische Mitschüler zu speisen pflegen. Zudem ermittelt die Polizei gegen den Schüler wegen eines „Haß-Verbrechens“. (Quelle: AC Media April 2007 )“

    Vielleicht werden demnächst Juden aus Schulen verbannt, wenn sie sich neben Moslems setzen?

  16. Gerechtigkeit als Bildungsziel
    Marieluise Beck

    „Am gefährlichsten ist die Dummheit, die nicht Ausdruck von Unbildung, sondern von Ausbildung ist“

    Ich denke, diese Worte des deutschen Aphoristikers Helmut Arntzen (*1931) gelten auch für eine bösartige Spielart der Dummheit, den Rassismus und die Intoleranz. Rassistisches Gedankengut steht im direkten Widerspruch zum Postulat der Gerechtigkeit, versucht es doch Ungerechtigkeit und Ungleichheit „biologisch“ oder „rassisch“ zu legitimieren. Der Schaden, den die Dummheit namens Rassismus auf dieser Welt anrichtet, ist kaum zu messen. Sie macht Menschen, die so viel voneinander, miteinander lernen könnten, zu Gegnern, ja Feinden. Sie macht blind für den Reiz des Fremden, des Anderen; blind vor Haß.

    Rassismus fällt nicht vom Himmel, er wird erlernt. Oft von Kindesbeinen an. Und auch unsere Lernstätten, unsere Elternhäuser und unsere Schulen sind ja nicht frei von Rasissmus, frei von Vorurteilen: So lernen wir in der Geschichtsstunde an den Schulen vom „Schrecken des Abendlandes“, dem Großwesir Kara Mustafa, der mit seinen Janitscharen vor dem Wien des Jahres 1683 stand. Dies ist Geschichte, die bis heute latent das Bild von Türken und Muslimen prägt. Welche Bereicherung die islamischen und osmanischen Wissenschaftler für das in Finsternis versunkene europäische Mittelalter brachten, lernen wir nicht. Daher gilt es, so früh wie möglich, an Kindergärten und Schulen, in Freizeiteinrichtungen und Jugendzentren, in der Politik und der Kultur, Anstrengungen zu unternehmen, auch dieser Art von Dummheit entgegenzuwirken. Denn zu lernen, zu erfahren, daß trotz aller Verschiedenheit alle Menschen gleich sind, ist vielleicht mit das wichtigste Rüstzeug, was man heutzutage Jugendlichen für das Leben mitgeben kann. Vielleicht gilt hier am ehesten das Sprichwort: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!

    Letztlich geht es darum, in Politik und Gesellschaft die Voraussetzungen für eine zivile Gesellschaft und für Toleranz zu schaffen. Wir brauchen gesellschaftliche (Lern-) Bedingungen, die Vorurteile nicht zu Ressentiments werden lassen, brauchen Lebenschancen, die die Suche nach Sündenböcken überflüssig machen und die gleichberechtigte Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft ermöglichen. Dazu gehören zuallererst auch klare Signale durch den Gesetzgeber, dazu gehören eine deutliche Absage an rassistisches Gedankengut und gegen gesellschaftliche und rechtliche Ausgrenzung von Minderheiten. Denn : „Es gibt nicht nur die normative Kraft des Faktischen, sondern auch die faktische Kraft des Normativen.“ Ausländer müssen rechtlich und im gesellschaftlichen Bewußtsein endlich zu dem gemacht werden, was sie tatsächlich zumeist schon sind: Inländer, die hier geboren und aufgewachsen sind. Zentral dabei ist eine Reform des Staatsangehörigkeitsrechts, die die Schluß macht mit der künstlichen Ausgrenzung in ein Ausländerrecht, die die Einbürgerung erleichtert und ein Geburtsrecht einführt. Notwendig ist diese rechtliche Gleichstellung dauerhaft hier lebender Ausländer/innen, welches der Fiktion des permanenten „Gastes“ ein Ende bereitet und klare Perspektiven für eine Integration bietet. Und schließlich würde ein Gesetz gegen rassistische und andere Diskriminierung ein deutliches Signal für den staatlichen Schutz von Minderheiten setzen.

    Hier liegen Gestaltungsaufgaben der Politik, aber auch Gestaltungsmöglichkeiten von Bildung und Ausbildung bei der Verständigung zwischen Deutschen und Ausländern in unserem Land. Die Notwendigkeit, darüber zu diskutieren, liegt nicht zuletzt in einigen – teilweise beunruhigenden Entwicklungen – begründet:

    – die Zunahme ausländerfeindlicher und rassistischer Stimmungen und Ausschreitungen, die in Ost und West kaum vermindert anhalten.

    – die Formen sogenannter „neuer“ Fremdenfeindlichkeit besonders in den östlichen Bundesländern, in Regionen, in denen der Ausländeranteil unter 1% liegt und den Diskussionen um Aufnahmekapazitäten und Grenzen des Zumutbaren angesichts steigender Arbeitslosigkeit

    – die Diskussion um die Grenzen der Toleranz, die Frage, wie weit kulturelle Selbstbestimmung geht

    Diese Entwicklungen haben bei vielen Engagierten Zweifel am Gelingen des interkulturellen Prozeßes, ja an der Zivilität dieser Gesellschaft aufkommen lassen. Klar ist: das interkulturelle Miteinander ist kein selbstverständlicher Prozeß, soll er gelingen, muß er in Politik und Gesellschaft gestaltet werden. Trotz zahlreicher Tendenzen zur Normalisierung im alltäglichen Zusammenleben von deutscher Mehrheit und nichtdeutschen Minderheiten wird diese Gestaltungsaufgabe zunehmend deutlicher. Vierzig Jahre nach der Anwerbung von ausländischen Arbeitnehmer/innen, nach vierzig Jahren verpaßter und verfehlter Integrationspolitik besteht hier vielleicht der größte Reformbedarf.

    Schulische und außerschulische Bildungsarbeit kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Sie kann Interesse an Neuem, am Fremden wecken. Wir wissen, daß nicht jede Begegnung von Einheimischen und Fremden automatisch das bessere Verstehen fördert, die Vorurteile abbaut. Daß was am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft nicht immer gelingt, die gleichberechtigte und offene Kommunikation, kann in der Bildungsarbeit als Begegnung arrangiert werden. Bildungsarbeit kann positive Identitätsangebote liefern. Ansatzpunkte hierfür gibt es an unseren Schulen genug. Es gilt, sie aufzunehmen und weiterzuentwickeln und Konzepte interkultureller Bildung und Erziehung zu durchgängigen Handlungsprinzipien zu machen, will man dem Postulat der Gerechtigkeit für alle auch gerecht werden.

    Marieluise Beck (Bündnis 90/Die Grünen, Bremen) ist Bundesbeauftragte der Bundesregierung für Ausländerfragen.

    (aus: DIE BRÜCKE. Zeitschrift für Schule und Religionsunterricht im Land Bremen. Heft 1/1999)

  17. …Der neue Staat der Juden wurde weithin unterstützt. Zu ändern begann sich das, als in den siebziger Jahren linksradikale Gruppierungen, die später in den Terrorismus abglitten – wie die RAF in Deutschland – den Gleichklang ihres „revolutionären Kampfes“ mit Guerillagruppen der Dritten Welt und besonders der PLO entdeckten. Die Linke begann sich mit dem Kampf der Palästinenser zu identifizierten…

    Und eben diese Linken Mastdarmviolinisten haben mittlerweile den Marsch durch die Instanzen erfolgreich absolviert und sitzen heute als Richter, Journalisten oder Politiker in Schlüsselpositionen und beanspruchen die Deutungshoheit gesellschaftspolitischer, nationer und weltpolitischer Zusammenhänge.

    Weil in Deutschland das Holocaust-Tabu wirkt, halten sich hierzulande solche Stimmungen in Grenzen. Das Gefühl kollektiver Schuld an der Vernichtung der Juden ist noch zu frisch.“ Das erklärt auch die beinahe reflexartigen, aber dennoch unglaubwürdigen „pro Israel“ oder „Anti-Antisemitismus“ Lippenbekenntnisse dieser linken Schmierenkommödianten. Im Grunde genommen dulden sie eher wohlwollend den wieder zunehmenden Antisemitismus in Deutschland und Europa.

    Während der klassische Antisemitismus von rechts isoliert u. weitestgehend bedeutungslos geworden ist, agieren diese linken Heuchler aus der Mitte der Gesellschaft und legen mit ihrer undifferenzierten MultiKulti-Politik die ersten Schwelbrände in der Gesellschaft. Muss man nicht sogar annehmen, dass diese Handlungen in Teilen sogar planvoll und vorsätzlich begangen werden? Die Saat und der Fluch der 68er scheinen jedenfalls langsam aufzugehen.

    Wenn der Labourveteran Tam Dayell von dem „zersetzenden Effekt von Juden auf die Gesellschaft“ sprechen kann, ohne das ihm ein Sturm der Entrüstung entgegenschlägt, dann kann man mit Recht annehmen, dass er wieder da ist – der dumpfe und rational nicht zu begründende Judenhaß. Tiqvah hat Recht mit seiner Aussage, dass es nahezu irrelevant ist, von welcher Seite der Judenhass kommt. Kannte man derartige Niederträchtigkeiten bisher eher aus alten deutschen Wochenschauen oder aus dem Munde ultrarechter Intelligenzpräkarianer, so scheinen solche Entgleisungen in einigen europäischen Ländern und manchen gesellschaftlichen Kreisen durchaus wieder hoffähig geworden zu sein.

    Alles in Allem war der Beitrag in „DIE ZEIT“ überfällig und in weiten Teilen tatsächlich fast deckungsgleich mit von PI vertretenen Standpunkten.

    Halten wir es mit Bertold Brecht:
    Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.

  18. Heute in der FAZ (http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E5A64EE3808CA4506BF85DF8B505EF0EB~ATpl~Ecommon~Scontent.html).

    Selber Schuld wers immer noch nicht glaubt:

    Was Integration für die Muslime heißt

    Necla Kelek
    24. April 2007
    In dieser Woche treffen sich die Vertreter der Islamkonferenz zum zweiten Mal in ihren Arbeitsgruppen. Es geht um die Integration der Muslime und somit um das Verhältnis der Religion, des Islam zur Gesellschaft, um Menschenrechte, die unteilbar sind, auch für muslimische Frauen und Männer. Es wird über europäische Werte wie die Religionsfreiheit gestritten und den säkularen Staat.

    In einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung setzt sich die Publizistin und Soziologin Necla Kelek („Die fremde Braut“) mit den Prämissen auseinander, unter denen diese Gespäche geführt werden. Ohne kritische Auseinandersetzung mit dem historischen Kontext, dem Koran, islamischen Traditionen und Sitten, der Freiheitsfeindlichkeit und dem kollektivistischen Gesellschaftsmodell, das der Islam verfolgt, werde es keine Integration der Muslime in Europa geben. Islamwissenschaftlern wie Tariq Ramadan wirft sie Frauenfeindlichkeit und eine Gegenaufklärung vor, die das Ziel hat, die europäische Moderne zu islamisieren und den Westen zu diffamieren.

    Versuche, „die europäische Moderne zu islamisieren“

    Der Islam, schreibt Kelek, „kennt keine Individualität, sein Menschenbild ist nicht gerüstet für die Moderne, die den selbstverantwortlichen Einzelnen braucht“. Als Dilemma des Islam beschreibt die Soziologin, „dass er im Persönlichen ein Weg zur Spiritualität sein kann, dass niemand das Erleben des Einzelnen in Frage stellen will, sich aber der einzelne Muslim als ein der Gemeinschaft verpflichtetes Sozialwesen verhält, das die eigene Anschauung für das Ganze hält.“

    Necla Kelek wendet sich gegen Tariq Ramadan, einen Professor für Islamstudien an der Universität Oxford, den sie als prominenten „Vertreter der Antiaufklärung und der Restauration des Islam“ beschreibt. „Wie für Chomeini sind auch für Ramadan westliche Werte nichts anderes als Geißeln des Imperialismus“, schreibt die Autorin und zitiert den Oxford-Gelehrten: „Die westliche Lebensweise stützt sich auf und erhält sich durch die Verführung zur Aufstachelung der natürlichsten und primitivsten Instinkte des Menschen: sozialer Erfolg, Wille zur Macht, Drang zur Freiheit, Liebe zu Besitz, sexuelles Bedürfnis usw.“ Ramadan versuche, „die europäische Moderne zu islamisieren“.

    Das Selbstverständnis Europas steht zur Diskussion

    Nach einer Kritik der „Ankaraner Schule“, einer Reformbewegung des Islam, die von der türkischen Religionsbehörde Diyanet gefördert wird, und der feministischen Koranauslegung, wie sie von Fatima Mernissi und Nahed Selim entwickelt wird, kommt Kelek auf die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte“ zu sprechen, ein am 5. August 1990 von 45 Außenminister der Organisation der Islamischen Konferenz, des höchsten weltlichen Gremiums der Muslime, unterzeichnetes Dokument.

    „Anders als in demokratischen Verfassungen“, schreib sie, „ist hier nicht vom Individuum die Rede, sondern von der Umma, der Gemeinschaft der Gläubigen, vom Kollektiv. In konsequenter Fortsetzung dessen erkennt die Erklärung der Muslime nur jene Rechte an, die im Koran festgelegt sind, und wertet – gemäß der Scharia – nur solche Taten als Verbrechen, über die auch Koran und Sunna gleichermaßen urteilen.“

    Über den Islam in Europa zu reden, schließt Necla Kelek, heiße, ganz grundsätzlich über das Selbstverständnis Europas zu reden. Bei der geforderten Anerkennung der „Kultur des Islam“ gehe es um Freiheit, Säkularisierung und um Menschenrechte. „Können wir“, fragt sie, „wie Tariq Ramadan fordert, es den Muslimen überlassen, ’selbst zu entscheiden‘, was Integration für sie heißt?“

  19. Ich habe schon sehr lange aufgehört zu differenzieren wer und weshalb uns hasst! Weil wir Juden sind, weil sie Arische Land wollen, weil sie uns Israel nicht gönnen, weil sie einfach das geerbte leben wollen, weil sie auf uns sauer sind weil G“TT uns, d. Nachkommen Yitzhak das Land gegeben hat und ihm vorgezogen hat vor Ismael der Vorväter der Araber, oder weil die Nachkommen Esau – der Bruder Ja’akovs Araber wurden durch die angeheiratete Frauen, und die schlimmste Feinde, weil G“TT Ja’akov liebte und Esau hasste… oder weil G“TT zu uns sprach und SEIN Wort gab, und die nicht zu anderen, die dann sich selbst Religionen gebastelt haben dessen Grundlage dann der Hass gegen uns geworden… oder sonst weshalb wir oder unsere Land gehasst wird! Ich differenziere nicht zwischen „Antisemiten“ und „Antizionisten“ oder sonst wie! Alle die Juden hassen sind Judenhasser ohne jegliche erklärende oder beschönigende Betitelungen!

    Ich denke dass man viel, sehr viel klarer sieht und klarer mit Menschen umgehen kann, wenn man sie klar einstufen kann! Die uns hassen, egal wie man sie nennt bzw. sie genant werden wollen, dessen Ziel und Ergebnis ist dasselbe!

    Tiqvah Bat Shalom
    http://www.israel-shalom.net

  20. Der Artikel in der ZEIT ist mit einer der Besten seit langem. Der Autor setzt sich ernsthaft mit dem neu erstarkten Phänomen des Antisemitismus auseinander und versucht ernsthaft Wurzeln und Zusammenhänge ans Tageslicht zu fördern, anstatt reflexartig die alte Leier von bösen Neo-Nazi-Kolonnen hochzustilisieren. Selbstverständlich gibt es deutschen rechtsextremismus, die alten Nazis, wer könnte das leugnen? Diese müssen mit aller Entschiedenheit auch bekämpft werden, steöllen sie doch eine Gefahr für unsere Demokratie und unsere Werte dar. ur wäre es wohl etwas daneben, bei der Abwehr einer Gefahr, eine andere , gleich oder noch schlimmere, zu übersehen. Sehr viele Menschen aus dem Islamischen Umfeld sind massiv antisemitisch eingestellt – oft noch verquickt mit semireligiösen Selbstverständnissen. Und so zu tun als ob die äussere Linke nichts mit Antisemitismus zu tun hättte, ist mehr als verblendet schon.

    Der Artikel in der zeit tut sehr, sehr gut und es ist nur schade, dass die ZEIT nicht eine Kommentierungsmöglichkeit offeriert, damit man den Artikel und den Autor auch positiv honorieren kann auf diesen Weg.

  21. Der Artikel in der ZEIT ist mit einer der Besten seit langem. Der Autor setzt sich ernsthaft mit dem neu erstarkten Phänomen des Antisemitismus auseinander und versucht ernsthaft Wurzeln und Zusammenhänge ans Tageslicht zu fördern, anstatt reflexartig die alte Leier von bösen Neo-Nazi-Kolonnen hochzustilisieren. Selbstverständlich gibt es deutschen rechtsextremismus, die alten Nazis, wer könnte das leugnen? Diese müssen mit aller Entschiedenheit auch bekämpft werden, steöllen sie doch eine Gefahr für unsere Demokratie und unsere Werte dar. ur wäre es wohl etwas daneben, bei der Abwehr einer Gefahr, eine andere , gleich oder noch schlimmere, zu übersehen. Sehr viele Menschen aus dem Islamischen Umfeld sind massiv antisemitisch eingestellt – oft noch verquickt mit semireligiösen Selbstverständnissen. Und so zu tun als ob die äussere Linke nichts mit Antisemitismus zu tun hätte, ist mehr als verblendet schon.

    Der Artikel in der zeit tut sehr, sehr gut und es ist nur schade, dass die ZEIT nicht eine Kommentierungsmöglichkeit offeriert, damit man den Artikel und den Autor auch positiv honorieren kann auf diesen Weg.

  22. Und so zu tun als ob die äussere Linke nichts mit Antisemitismus zu tun hätte, ist mehr als verblendet schon.

    Aus der Sicht eines Menschen, der selber antisemitische Ressentiments hegt, ist das nicht erkennbar. Und das ist die Mehrheit.

    Es ist längst nicht nur die äußerste Linke, obwohl diese eine härtere Sprache pflegt als die gemäßigte Linke und die Mitte.

    Antisemitismus in seiner neuen Verkleidung „Israelkritik“ oder der noch besseren Verkleidung „ausgewogene Sicht des Nahost-Konflikt“ ist längst in der Mitte angekommen. Das ist in der Rhetorik natürlich viel gemäßigter als das was die linke Avantgarde und die Moslems (und zunehmend auch die Rechten, die sich auch immer weiter vom klassischen Nazi-Antisemitismus entfernen und auf die stromlinienförmige moderne Form der Israelkritik einschwenken) sagen … aber in der Zielsetzung sehe ich zwischen Achmadinedschad und europäischen Politikern, die von den „unveräußerlichen Rechten des palästinensischen Volkes“ reden, keinen Unterschied.

    Dieses „unveräußerliche Recht“ ist nichts anderes als die Vernichtung Israels und es gibt keine palästinensische Gruppierung, die daran einen Zweifel lässt.

  23. Zitat die Welt:

    „Im Mordfall Kristina Hani hat die Kripo inzwischen eine erste heiße Spur. Die 7. Mordkommission geht nach Angaben eines Polizeisprechers Hinweisen zu zwei jungen Männern nach, die am 16. April wenige Stunden vor dem Auffinden der verbrannten Leiche mit einem Rollkoffer in unmittelbarer Nähe des Tatortes von Zeugen gesehen wurde. Die Männer sind nach Beschreibungen südländischen Typs und etwa 20 bis 25 Jahre alt. Einer von ihnen trug ein Basecap und eine rote, dünne Windbreakerjacke. Darüber hinaus ermittelt die Kripo nach eigenen Angaben intensiv im Drogenmillieu.“

    Werden Wetten angenommen? Und was heißt südländisch?

  24. Interessant übrigens, dass man disen sehr guten ZEIT-Artikel nicht kommentieren kann, entgegen der sonst üblichen Gepflogenheiten….

    Die Redaktion möchte sich wahrscheinlich den Aufwand ersparen, die Kommentare doch so „gemäßigter“ Muslime zu löschen……., nachher gerät das Weltbild unserer sog. Gutmenschen noch ins Wanken.

    Letztes Jahr lief ich auf einer Pro-Israel-Demo mit; was ich da von moslemischen Hisbollah-Sympathisanten, die am Wegrand standen, zu hören bekam, hätte zu einer Verurteilung wg. Volksverhetzung ausgereicht; die begleitenden Polizeibeamten hörten aber brav weg, man möchte ja schließlich keine Schwierigkeiten haben mit der neuen islamischen Herrenrasse.

    Leute, ich sehe wirklich schwarz für ein freies Deutschland; ich als Schwuler werde es als Erstes spüren…..; ob mir Claudia Roth dann beisteht; ach nein, sie verzehrt dann ihre Politiker-Pension auf den Bahamas…, schließlich hat sie sich ja um das deutsche Volk, vulgo Bevölkerung, verdient gemacht…..

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