Gestern kam es in der ntv-Sendung Das Duell (17.10 Uhr und Wiederholung um 23.10 Uhr) zu einem Streitgespräch zwischen Dr. Udo Ulfkotte und Hans-Christian Ströbele zum Thema „Kampf der Kulturen – Wie gefährlich ist der Islam?“. Wer die Diskussion verpasst hat, kann sie sich hier noch einmal ansehen:

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109 KOMMENTARE

  1. Es war schon unfair, Ulfkotte wurde in die Zange zwischen Kontrahenden und Moderator genommen, das war eine verdammt schlechte Ausgangsposition.

    Hans-Mohammed Ströbele (Könnte Ströbele eigentlich gegen diesen „Namen“ vorgehen, wenn ja, würde er sicher bei seiner Klientel Probleme bekommen, wenn er sich durch den Namen „beleidigt“ fühlte 🙂 )
    verwendete fast immer den Ausdruck „Islam-Gläubige“, was ich bemerkenswert fand.

    Aber er „leugnete“, was das Zeug hielt:

    Ströbele leugnet den Mohammedaner-Badetag, macht sich über „schweinefleisch macht schwul“ lustig, zieht das Christentum in den Dreck (sind ja keine Mohammedaner), nennt die Kamel-Fatwa Unsinn,
    Sharia spiele in Deutschland keine Rolle, keine Züchtigungen, aber doch, aber dann auch bei Christen,
    fragt Ulfkotte, ob er schon gesteingt wurde, zitiert die Bibel wg. Gotteslästerung, glaubt an mohammedanische Aufklärung, lies das Kreuz im Gericht abhängen, kennt in Kreuzberg keine MohammedanerInnen, Kreuzberg halb so wild, Kreuzberg sei nur ein Sprachproblem, leugnet die illegalen 50.000 deutsch-türkischen Doppelstaatsbürgerschaften.

    Eine Selbstgefälligkeit und Demagogie, wie wir sie von einem hinkenden Rhetoriker aus den 30ern kennen.

    Back to the facts:

    PI-Leser sollten eine öffentliche Mail schreiben und ihn fragen, ob er dazu Stellung nehmen kann, dass es in Hannover-Vahrenwald und auch in Köln Mohammedanerinnen-Badetage gibt!

    In Hannover war definitiv ein Grüner für den Badetag verantwortlich, er führte ihn 68er-Selbstherrlich als „Beitrag zur Integration“ ein!

    Hier die öffentliche Email, die er schwerlich unbeantwortet lassen kann:

    http://www.abgeordnetenwatch.de/hans_christian_stroebele-650-5853.html

    Ein weiteres Beispiel aus München:

    http://www.richtigstellungen.de/Texte/Politisches/Frauenbadetag.htm

    Unwahrscheinlich, dass diese Diskussion an ihm vorübergegangen sein sollte:

    Und dass er keine Mohammedaner in Kreuzberg kennen würde, daran lassen diese Bilder seiner eigenen Homepage zumindest gewisse Zweifel aufkommen:

    http://www.stroebele-online.de/galerie/btw/35.html

    http://www.stroebele-online.de/galerie/btw/28.html

    http://www.stroebele-online.de/galerie/btw/17.html

    Allerdings, er ist ein Grüner, für den auch die Unschuldsvermutung gilt, denn Toleranz wächst ja mit der Entfernung zum Problem!

    Vielleicht kennt er persönlich wirklich gar keine Moslems.

    Grünen-Kinder, die auf die Privatschule gehen, kennen Mohammedaner auch nur aus den Medien.

    Genau wie die PDS-Salonkommunisten auch nie eine Fabrik von Innen gesehen haben.

    In Kreuzberg Wasser predigen und in der Toskana Rotwein trinken, der 68er lebt ja auch nur seine politische Kultur!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Roth-Moschee

  2. Ströbele ist ja sowas von arrogant und besserwisserisch. Dem wünsche ich wirklich, dass ihn mal ein paar Borats aufmischen.
    Ein paar mal hat es Ströbele mit seiner unverschämten Art zu lügen und abzulenken, glatt geschafft, Ulffkotte aus dem Konzept zu bringen.
    Aber ist ja auch kein Wunder.
    Bei dieser perverse Dhimmiart, alles in Abrede zu stellen und zu verharmlosen, bleibt jedem, der die wahren Relationen kennt, glatt die Spucke weg.

    Dagegen geht Prantl direkt als Heiliger durch!

    PS: Vielleicht war Ströbele bei dem Herrn in der Schule für Taqqya…
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,481022,00.html

  3. Gegen so einen abgefeimten Politterroristen sah Ulfkotte erwartungsgemäß schlecht aus. Der unsägliche Moderator tat sein übriges zu diesem Desaster.

  4. Ströbele agierte mit Bremer zusammen.

    Dummbeuteleien wurden Ströbele erlaubt.

    Verhaspelte sich Ulfkotte wurde er lächerlich gemacht.Immer wieder wurde ihm von Bremer das Wort abgeschnitten.

    Ungeniert durfte der grüne Furz Stöbele Mist ablassen – Bremer liess ihn gewähren. Dabei log Ströbele so ungeniert, wie nur möglich.

    Allerdings war auch Ulfkotte dem abgewixten Polit-Ränkespieler Ströbele unterlegen. Mit Correctness kommt man solchen Typen nicht bei.

    Ulfkotte hatte leider auch nicht die Daten, Fakten parat.

    Wir sammeln mal gerade einige Fakten, die Ulfkotte hätte bringen können:

    http://www.gruene-pest.de/showthread.php?t=237696

    Es wird eine lange Liste werden !

  5. Ströbele hat u. a. einen Bibelvers genannt, um damit belegen zu wollen, dass auch in der Bibel schlimme Dinge stehen. Freilich hat er diesen ohne jeglichen Zusammenhang geäußert, so dass der uninformierte Zuschauer denken könnte, dass im Koran ja dann doch keine schlimmeren Sachen stehen. Der Unterschied ist aber, dass – um einen Kontext herstellen zu können – im Islam Hadithe bemüht werden müssen, von denen viele nicht anerkannt werden, wobei die Bibel von vorne bis hinten eine Einheit ergibt und keine anderen Quellen bemüht werden müssen.
    Dass Ströbele wieder das Christentum bemüht, um seine Pro-Islam-Position zu bekräftigen, ist typisch. So sprach er von Züchtigungen in christlichen Elternhäusern, ohne näher darauf einzugehen, wie denn diese Züchtigungen aussehen. Mich persönlich würde interessieren, in wie vielen Familien mit welcher Konfession Kinder geschlagen werden. Und ich fürchte, dass die Quote in muslimischen Familien ziemlich hoch ist.
    Und dass Ströbele in Berlin-Kreuzberg keinen einzigen Moslem gesehen haben will, wirkt in Anbetracht seiner sofortigen Relativierung (außer in einigen Straßenzügen, Läden, in der Schule) lächerlich.

  6. #7,

    Sie werden die Gesamtmasse an Haaren behalten, allerdings werden die Haare demnächst um das Kinn herum länger werden!

    Dann wünschen sich die Kreuzberger die gute alte Zeit vor 2020 zurück!

  7. Ulfkotte war schlecht vorbereitet und leicht aus dem Konzept zu bringen, er scheint nicht die Persönlichkeit für live Diskussionen zu sein. Das ist keine Negativkritik sondern lediglich eine sachliche Feststellung. Für solche Events braucht man Leute die über das nötige Maß an Unverfrorenheit verfügen, das war zu allen Zeiten so, rein technisch ungeachtet der dahinterstehenden Ideologie ode Überzeugung.

    Ströbele ist ein schwerer Gegner in dieser Hinsicht, außerdem Jurist. Also äußersts routiniert im Aufbau von argumentativen Kartenhäusern die nicht länger halten müssen als die Sendung oder Verhandlung.

    Aber auch Grüne und Linke hatten und haben während ihrer Anfänge derartige Schwierigkeiten gegen Profis.
    Das gibt sich.

    Und die sich entwickelnde Realität arbeitet für die Wahrheit.

  8. Na ja, das war schon eine ganz schwache Vorstellung von Ulfkotte, Bremer hat ihn eigentlich noch unterstützt und Ströbele aus Mitleid nicht noch mehr drauf gekloppt.

    Ich bin total enttäuscht von diesem Auftritt dort. Ein ganzes Stück mehr Vorbereitung und Professionalität muß man erwarten können.

  9. Ströbelchen beherrscht die Rabulistik um einiges besser als Ulfkotte.

    Eine Pleite….so muss man das sehen.

    Und ich muss mir wirklich überlegen ob ich einen wähle der sich von so einem grünen Bananenbieger wie HCS an die Wand quatschen lässt. Noch dazu es HAUFENWEISE gute, unschlagbare, unwiderlegbare Argumente gegen die Islamisierung Europas gibt.

  10. Aus seiner Biografie, mehr muss man wohl nicht sagen. Das er das Gericht nicht noch als fliegendes Standgericht bezeichnet hat, ist alles.

    „1970 – Übernahme der Verteidigung der ersten politischen Gefangenen aus der RAF“

  11. Ich würde nicht zu sehr auf Ulfkotte herumhacken. Ulfkotte hat 100 Mal mehr Faktenwissen und Verstand als dieser Abwiegler und Heuchler Ströbele. Der Unterschied ist, daß Ströbele ein Mann der Front ist, er war 68er und kann in solchen Diskussionen die nötigen Tricks anwenden. Ströbele ist ein alter Fuchs im Geschäft, wenn es ums Abwiegeln der Tatsachen geht, zudem scheint der Mann Betriebsblind zu sein, da es für ihn ja fast keine Moslems in Berlin Kreuzberg gibt 🙂

    Aber Ulfkotte sollte sich überlegen, ob er nicht bei aufklärerischen Büchern bleibt. Als Wissenschaftler und Autor sollte man sich nicht zum Mediankaspar machen, und ein charismatischer Politiker kann nicht nicht gleichgzeitig ein tiefdenkender Autor sein. Ansonsten wird er noch an sich arbeiten. Der Mann ist ja nicht doof. Er wird seine Schlüsse ziehen und besser werden.

  12. Ich würde nicht zu sehr auf Ulfkotte herumhacken. Ulfkotte hat 100 Mal mehr Faktenwissen und Verstand als dieser Abwiegler und Heuchler Ströbele. Der Unterschied ist, daß Ströbele ein Mann der Front ist, er war 68er und kann in solchen Diskussionen die nötigen Tricks anwenden. Ströbele ist ein alter Fuchs im Geschäft, wenn es ums Abwiegeln der Tatsachen geht, zudem scheint der Mann Betriebsblind zu sein, da es für ihn ja fast keine Moslems in Berlin Kreuzberg gibt 🙂

    Aber Ulfkotte sollte sich überlegen, ob er nicht bei aufklärerischen Büchern bleibt. Als Wissenschaftler und Autor sollte man sich nicht zum Mediankaspar machen, und ein charismatischer Politiker kann nicht nicht gleichgzeitig ein tiefdenkender Autor sein. Ansonsten wird er noch an sich arbeiten. Der Mann ist ja nicht doof. Er wird seine Schlüsse ziehen und besser werden.

  13. > Und ich muss mir wirklich überlegen ob
    > ich einen wähle der sich von so einem
    > grünen Bananenbieger wie HCS an die Wand
    > quatschen lässt. Noch dazu es
    > HAUFENWEISE gute, unschlagbare,
    > unwiderlegbare Argumente gegen die
    > Islamisierung Europas gibt.

    Naja, es ist halt ein riesen Unterschied, ob man hier im Kommentarbereich Argumente vorbringt oder in einem Fernsehstudio vor laufenden Kameras. Ich möchte erstmal den ein oder anderen von uns in solch einem Fall sehen. Ausserdem musste Ulfkotte nicht nur gegen Ströbele argumentieren, sondern auch noch gegen Bremer. Das macht die Sache äusserst schwer.

  14. Ich fand Ulfkotte gestern ganz schwach.
    Wenn er mit seiner Partei Erfolg haben möchte, dann muss er rhetorisch aber zulegen.
    Ströbele ist eigentlich jemand, den man relativ einfach widerlegen kann.
    Leider lies er sich eher von ihm vorführen.
    Ein wenig mehr Vorbereitung, Schlagfertigkeit und Faktenkenntnis darf man von ihm schon erwarten.
    Sorry-das war nix.

    Beispiel: Wenn es um dieses Thema geht sagt Ströbele fast immer, dass er ja vom Inhalt der Religion Islam keine Ahnung hat und nichts bzw. nicht viel darüber weiss.
    Darauf würde ich ihn schon fragen, warum er sich so vehement für eine Sache engagiert, vor der er eigentlich keinen Plan hat und ob seine Thesen und Ansichten nur seinem Bauchgefühl entspringen.

  15. #9 indiajo:

    „Ströbele ist ein schwerer Gegner in dieser Hinsicht, außerdem Jurist. Also äußersts routiniert im Aufbau von argumentativen Kartenhäusern die nicht länger halten müssen als die Sendung oder Verhandlung.“

    Genau das ist der Punkt! Als Jurist ist Ströbele überaus gewievt und weiß, wie er agieren muss, um seinen Kontrahenten in die Ecke zu drängen. So hakt er immer wieder nach, wenn sein Gegenüber eine Behauptung aufstellt, wobei er selbst eher rhetorisch bewandert ist und in Allgemeinplätzen verharrt.

  16. Der Journalist Ulfkotte sollte ein wenig Mediencoaching in Anspruch nehmen. Dazu gehört als Grundaustattung im TV:
    – alle Fakten parat zu haben
    – präzise sehr plakative Beispiele zu benennen
    – Ablehnung und bessere Einsicht signalisierend den Kopf schütteln, wenn der Kontrahent Dummzeug von sich gibt
    – Höflichkeit weitgehend an der Studiotür abstreifen und dem Kontrahenten auch mal ins Wort fallen
    – Die Chance das Wort zu haben nutzen – nicht nur um Ströbele in puncto Köhler-Söder zuzustimmen sondernn gleich eine Attacke zu reiten (Ströbele zum Beispiel für die erklärtermaßen von ihm gewünschte Freilassung Klars zu kritisieren)

    Kurz: Ulfkotte war zu schlecht vorbereitet und zu wenig aggressiv. Das ist schade, denn TV-Sender laden gerne Protagonisten ein, die kristallklar Kurs halten und publikumswirksam polarisierend rüberkommen.

  17. Das schärfste war ja er kenne keine Moslems in Kreuzberg hahaha. Jawohl alles Trümmerfrauen und Karl Marx Fans.

  18. Je mehr man das Gesabbel eines Hr. Ströbele hört, desto wütenter kann werden.
    Jedes Argument hat er ins lächerliche gezogen:

    „Scheinefleisch macht schwul“ -> Was bitte ist schlimm da dran? Wollen Sie sagen schwul sein ist schlimm?

    „Was meinen Sie was ich alles für einen Unsinn lese im Internet“

    usw.

    Wird zeit das solche arroganten Berufspolitiker mal so gehörig in die Schranken gewiesen werden.

  19. Demagogen wie Ströbele, Gysi, Roth oder eben auch Goebbels haben den Vorteil, rhetorisch-geschickt Allgemeneinplätze und Worthülsen von sich zu geben, ohne sich hinterher mit irgendwelchen konkreten Detailaufgaben herumschlagen zu müssen.

    Daher reden sie oft wie die Blinden von der Farbe, während die Drecksarbeit „outgesourced“ wurde.

    Ulfkotte hat es dagegen schwer, denn sein Schwerpunkt ist die Detailarbeit.

    Dennoch wäre eine Ulfkotte-Partei zum jetzigen Zeitpunkt richtig, um den Fokus der Mohammedanisierung Europas stärker in das politische Tagessgeschäft zu lenken und die etablierten Parteien aufhorchen zu lassen.

    Vor Jahren noch konnten Politik und MSM das Mohammedanertum schönreden und die Bevölkerung „beruhigen“, dies geht nun nicht mehr so einfach.

    Bei Ströbele muss ich übrigens immer an Biedermann und die Brandstifter denken!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Biedermann_und_die_Brandstifter

  20. Ulfkotte wurde vorgeführt, er muss sich besser vorbereiten oder auf die Auseinandersetzung mit Politprofis verzichten und andere Leuten den Vortritt lassen.

  21. Ulfkotte wurde vorgeführt, er muss sich besser vorbereiten oder auf die Auseinandersetzung mit Politprofis verzichten und anderen Leuten den Vortritt lassen.

  22. #14 J_B

    deine Kritik ist berechtigt J_B denn ich hätte es bestimmt nicht besser hingekriegt. Nur damit wir uns nicht falsch verstehen, ich habe vor der Person Udo Ulfkotte WEITAUS mehr Achtung und Respekt als vor dem Arschloch Ströbele, aber ich denke der Moses soll sich mit einem Aaron zusammentun wenn der Moses es alleine nicht schafft sein Volk aus der Knechtschaft des grünroten Gutmenschentums zu erlösen.

  23. Das Hauptproblem war nicht Ströbele, sondern dieser unsägliche Moderator, Heiner Bremer. Fast die Hälfte der Sendezeit verplemperte er mit dem Thema RAF und Klar. Jeder, der die Sendung mit der angekündigten Thematik sehen wollte, wurde enttäuscht. Ähnliches galt sicher auch für Udo Ulfkotte!

    Moderator: Thema verfehlt: Note „6“

  24. einige PI leser und/oder schreiber wären mir an stelle ulfkottes lieber gewesen….

  25. Ströbele hat vor ein paar Jahren in einer Talkshow appelliert, daß die Gesellschaft „ein bißchen Islam“ tolerieren sollen müsse. Mittlerweile zeichnet sich die demographische Dominanz des Islam in Europa ab, und noch immer kommt der unverfrohren angekrabbelt und erzählt uns, daß es kaum „Islamgläubige“ in Kreuzberg gäbe. Wenn es eines Tages zu spät sein wird, den demographisch-kulturellen Untergang aufzuhalten, dann werden uns die Ströbeles erzählen, daß das eben Demokratie sei, und man hätte halt früher was machen müssen, jetzt gehe es um das Gestalten des Untergangs. Ströbele ist zwar ein Pudding in der Argumentation, aber an die Wand nageln könnte man ihn trotzdem mit Leichtigkeit. Ulfkotte hätte nur mal den Fall Ekin Deligöz bei den Grünen ansprechen brauchen, und schon wäre die ganze Heuchelei aufgeflogen, und S. hätte seine dümmlich-arrogante Maske fallen lassen müssen.

  26. Ströbele lügt doch die ganze Zeit. Alles ins Lächerliche ziehen und weder Fakten noch Argumente bringen. Mir hat er gezeigt, dass er ein riesen Schwätzer ist.

  27. #27

    _____________
    daß die Gesellschaft „ein bißchen Islam“ tolerieren sollen müsse
    _____________

    Sharielusie Beck (Kalifat90/Die Grünen) sagte vor Jahren bei Christiansen, die Bevölkerung müsse die erhöhte MohammedanerInnenkriminalität „aushalten“!!!!!!!!!!!!!!

  28. #26 Kaschee [TypeKey Profile Page] (08.05.07 10:23)

    einige PI leser und/oder schreiber wären mir an stelle ulfkottes lieber gewesen….

    Vollste Zustimmung !

    Ich hätte Ströbele untergehen lassen wie eine Bleiente.

    Allerdings hätte danach auch ein Geplärre losgehen können: Ströbele direkt ins Krankenhaus eingeliefert.

    Nein, nein – ich hätte ihn nicht geprügelt(was ich dieser Luftpumpe gerne angegeihen liesse)………

    Herzinfarkt für Ströbele ………..

  29. Also sowas…Dafür ist die Herr Ulkotte für mich bereits gestorben, hab selten so einen unfähigen Diskutanten erlebt, Ströbele hat dieses Duell klar gewonnen, und das soll was heißen, bei einem Thema, bei den man jeden Islamofaschisten mit links fertigmachen könnte. Was soll dieses schwachsinnige Argument mit den Bädern, es würde hunderte bessere geben (Terror gegen Deutsche auf den Straßen von Neu-Kölln, Frankfurt, Hamburg etc./Morde an islamkritischen Personen und so weiter und sofort)und dann weiß er nicht mal welches Bad er meint. Weiters kann er keinen islamisierten Bezirk nennen und stammelt gerade so mal Kreuzberg raus…Dieser Mann ist unfähig und hats tatsächlich geschafft, die einzige Chance die das Islamo-Fernsehen einem Menschen gibt, Argumente gegen die offene Islamisierung Europas zu bringen, aber derart zu versemmeln…Mann, bin ich wütend

  30. Mal ganz ehrlich:
    die schwache Vorstellung von Ulfkotte lag weder am Moderator, noch am Herrn Ströbele.

    Das einzige „Argument“ von Ulfkotte das hängen blieb war: „Das möchte ich nicht!“
    Ich hatte mir von der Diskussion mehr erhoft. Das sage ich als jemand, der eher weniger mit der Position Ulfkottes anfangen kann…
    Letzlich kommt dann noch hinzu, dass Einzelbeispiele eben nur schlechte Argumente sind. Diese Beispiele dann einfach mit einem „Das möchte ich nicht!“ zu werten, machts nicht besser. Warum keine Statistiken? Warum Umfragen? Warum nichts handfestes? Und das schlimmste. Warum keine wirklichen Lösungsvorschläge? Dafür ist doch schließlich eine Partei da!?
    Letzlich hat die Frage Ströbeles „Was würden sie tun, wenn sie Bundeskanzler wären?“ doch aufgezeigt, das die ganze „Idee“ noch sehr unausgegoren ist.
    Selbst wenn ich die P.I.-Meinung vertreten würde, könnte ich so jemanden nur schwer meine Stimme geben.
    mfg der Spaß 🙂

  31. Ulfkotte war nicht nur schlecht und noch schlechter vorbereitet, sondern er war grausam.

    Ich hatte beim Ansehen einige Pulsausschläge.

    Ulfkotte konnte weder die Schwimmbäder, noch einige Muslimghettos nennen. Das ist einfach unverständlich.

    Er muss diese Tatsachen eindeutig bennen können und darauf beharren.

    Des weiteren hätte er die Sache sofort auf das Wesentliche bringen sollen (am Ende versuchte er es ja noch).

    Er hätte sofort und ohne Umschweife die demografische Entwicklung bennen und in Zahlen packen sollen. Danach hätte er die typschen Umfragen nennen sollen.

    Von diesem „Scope“ aus, hätte er Einzelfälle bennen können wie es Ihm beliebt.

    Mit „Induktion“ kann man keine politsche Debatte gewinnen.

    Des weiteren hätte er klipp und klar sagen solle, das er kein Problem damit hat, renitente Muslime notfalls abzuschieben. Dazu muss er stehen.

    Ich denke eher, das Ulfkotte einfach kein Mensch für solch einen Schlagabtausch ist. Da kann er üben wie er will.

  32. Tolles Duell…. Udo Ulfkotte hatte was von Axel Schulz in seinem letzten Kampf!

    Das war ein Witz! Eine totale Blamage auf der ganzen Linie…so erweist er unserer Sache keinen Verdienst. Im Gegenteil. So macht er sich und die Ziele seiner Partei völlig lächerlich!

    Es war schon bei seinem letzten Auftritt bei Friedman abzusehen: Udo ist ein feiner Kerl, aber ihm fehlen einfach die Mittel um in so einer Diskussion mit einem Profi zu bestehen.

    Er ist einfach nicht der Typ dafür, leider. Eine bessere Vorbereitung würde nichts bewirken.

    Die einzige Chance ist es, einen super Redner in führender Position innerhalb seiner geplanten Partei zu installieren und diesen zu solchen Talk-Shows zu schicken. Falls er selber nämlich noch mehr solcher super Auftritte hinlegt, schmiert die Pax-Europa-Partei schon ab, bevor es sie überhaupt gibt.

  33. Ich fand Ulfkottes Auftritt gut! Sachlich und unaufgeregt, während Ströbele hochmütig und realitätsfremd rüberkam („ich kenne keine Moslems in Kreuzberg“- nicht nur an dieser Stelle hab‘ ich irgendwie ganz Deutschland vor den Bildschirmen lachen gehört…).

    Wir sollten nicht vergessen, dass Ulfkotte bei solchen Auftritten nicht für die ohnehin bereits Überzeugten- also Leute wie uns – „predigt“, sondern dass er sich und seine Partei als normale verfassungstreue und „aus der Mitte der Gesellschaft“ stammende Angelegenheit für jedermann darstellen muss. (Was sie ja auch ist.) Aber würde er in die Vollen gehen und mit – berechtigtem! – heiligen Zorn über den Islam losziehen, könnte er von den Islamophilen allzu einfach als „radikaler Hassprediger“ ? la NPD abgestempelt werden, selbst wenn jedes seiner Argumente stimmen würde.

    Als kleines Indiz sei noch erwähnt, dass ich die Sendung im Beisein meiner „nicht besonders an Politik und sowas“ interessierten Partnerin angeschaut habe, und an der Stelle, als Ulfkotte die Sache mit der versuchten Steinigung in Lyon erzählte, brach es aus ihr heraus: „Wir sollten alle Moscheen niederbrennen!“ Ich wusste ja gar nicht, wie radikal meine Partnerin gegenüber dem Islam eingestellt ist, lol!

    Was ich damit verdeutlichen will: Die negativen Emotionen gegenüber dem Islam sind ohnehin bereits in grossen Teilen der Bevölkerung vorhanden, dessen bin ich mir sicher, daran braucht Ulfkotte gar nicht mehr gross zu arbeiten, nicht? Viel wichtiger scheint mir, dass er sich und seine Partei erstens ins Gespräch bringen und zweitens als eindeutig „nichts Nazi-mässiges“ präsentieren kann. Die besseren Argumente hatte er sowieso.

    Insofern war das nach meiner Meinung ein gelungener Auftritt Ulfkottes.

  34. Was war mit ein paar Fakten, z.b. die demographische Entwicklung, das hätte die Zuschauer beeindruckt..Oder was wäre mit den Ehrenmorden in Berlin etc.? Alles was gewirkt hätte, hat Ulfkotten unterlassen!

  35. #33 @Nagetier, da ist was dran. Die Unaufgeregtheit ist wahrscheinlich besser, als den emotionalen Einpeitscher zu geben. Allerdings hätte sich der bereits überzeugte Zuschauer eine Art triumphatischen Ventils gewünscht, und die Dauerbelügung durch die MSM und die Berufsleugner demaskiert zu sehen. Insofern war die Veranstaltung unbefriedigend. Trotzdem darf Ulfkotte sich durch die blödsinnigen Bemerkungen von Ströbele aus dem Konzept bringen lassen. Das erinnerte mich an die Rhetorikübungen aus der Schulzeit. Nun ist Ströbele ja auch kein Rhetorikwunder, und der wird auch mal als holpriger Stammler angefangen haben. Trotzdem ist es peinlich sich von so einem unsäglichen Mist, wie ihn Ströbele absonderte, überfahren zu lassen.
    Egal, das Thema wird Nr.1 Thema werden, und dann ist es letztlich egal, ob ein demokratisch Gewählter Vertreter Übungsbedarf hat. Der Umweltschutzgedanke hat sich ebenfalls trotz der ganzen Zottelgestalten der ersten Abgeordnetengeneration überall durchgesetzt, das gleiche wird hier auch geschehen.

    Arbeitskreis kritischer Gutmenschen und moderater Appeaser innerhalb der SPD

  36. an #9 indiajo:
    „Und die sich entwickelnde Realität arbeitet für die Wahrheit.“

    Lyrisch gesprochen, indiajo

    „Des Islamismus neue Friedenskleider“. „Hey“, ruft PI, „der ist ja nackt.“

  37. Ich fand Ulfkottes Auftritt auch nicht so schlecht. Er hat sich ganz gut geschlagen. Ströbele hat halt einfach Jahrzehnte mehr Erfahrung. Die fehlt Ulfkotte noch.

    Die Fälle wie Kamelfatwa, getrennter Sportunterricht, Schächten usw. sollte Ulfkotte nicht immer so ins Zentrum stellen.

    Wären das die einzigen Dinge, hätte ich gegen den Islam nichts. Jeder soll so leben können wie er möchte.

    Nicht diese Dinge sind das eigentliche Übel, die Juden schächten auch und das ist in meinen Augen vollkommen in Ordnung. Wir hatten damals auch noch getrennten Sportunterricht und ich würde es für meine Kinder auch nicht anders wollen.

    Das Problem sind nicht diese Äußerlichkeiten, sondern das was im Islam diesen Äußerlichkeiten zu Grunde liegt.

    Darüber hätte man mehr sprechen müssen. Der Moderator hat das versucht, in dem er die Kairoer Erklärung angesprochen hat in welcher sich 45 islamische Länder für die Scharia und gegen die Menschenrechte ausgesprochen haben. Das ist doch die zentrale Frage.

    Ulfkotte hat sie leider nicht aufgenommen. Aber darum geht es. Der Islam ist nicht nur Religion, sondern – und das hat doch auch die Islamkonferenz mit den dort von den Moslems erhobenen Forderungen gezeigt – gesellschaftspolitischer Entwurf und Rechtsordnung und von daher mit dem GG unvereinbar.

    Der nächste Punkt ist, das Gesetz richtet sich immer nach den gesellschaftlichen Entwicklungen. Z.B. die 68 haben Ehe und Familie gesellschaftlich geächtet und mit außerparlamentarischen Mitteln (Sexuelisierung der Gesellschaft) versucht die Ehe zu zerstören.

    Das Gesetz folgt dieser Entwicklung. In der EU-Verfassung besteht der besondere Schutz der Ehe, wo wie er im GG verankert ist nicht mehr.

    Auch die jüngsten BVerfG – Urteile haben entgegen dem Wortlaut von Art. 6 GG die priveligierte Stellung der Ehe stark beschnitten.

    So ist es auch mit dem Islam. Er ist eine gesellschaftliche Entwicklung, die irgendwann auf gesetzlicher Ebene ankommen wird.

    Von daher wird der Islam unsere Gesetze verändern (in Richtung Scharia), wen keine gesellschaftliche Gegenbewegung entsteht, die das verhindert.

    Die Kriegsgeneration glaubte auch die 68er nur integrieren zu müssen. Man hat aber gesehen was die 68er versucht haben, als sie an der Macht waren. Sie wollten das gesetzlich umsetzen, was sie damals als gesellschaftliche Bewegung nur außerhalb der Gesetze machen konnten.

    Beispiel Abtreibung. Die Abtreibung wurde gegen die bestehenden Gesetze durchgedrückt. Danach hat man die Gesetze der gesellschaftlichen Realität angepasst.

    Und so ist es immer! Ströbele hat Ulfkotte gefangen, in dem er diese Tatsache umgedreht hat. Er hat sich auf den law and order Standpunkt gestellt, obwohl er genau weiß, daß daß law and order niemals dauerhaft gegen eine gesellschaftliche Realität wirksam sein kann.

    Erringt der Islam die Mehrheit, werden die Gesetze und entsprechend das GG verändert werden.

    Nun hat der Islam das Ziel die Scharia aufzurichten, d.h. da wo Mitglieder der Umma (weltweite islamische Glaubensgemeinschaft), soll so schnell wie möglich zu deren Schutz die Scharia aufgerichtet werden.

    Damit zielt der Islam von seinem Wesen her auf die Zerstörung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Zuerst wird die Scharia nur innerhalt der islamischen Gemeinde angewendet, innerhalt einer bestehenden staatlichen Rechtsordnung, wie ein Staat im Staate. Wenn die Muslime dann die Mehrheit bzw. die Macht haben, wird die Scharia auch auf alle anderen Menschen ausgedehnt. Damit ist das Territorium der Scharia unterworfen.

    Und genau darauf zielt der Islam ab. Ulkotte hätte klar und deutlich sagen können, daß der Islam eine extremistische religiös bemäntelte Ideologie ist.

    Sein Gründer Mohammed war nach unserem heutigen Verständnis Islamist.

    Davon zu unterscheiden sind die verweltlichten Moslems, die den Koran gar nicht kennen und sich um Religion nicht sehr kümmern. Sie gibt es ebenso wie im Christentum. Sie stellen den „friedlichen“ Teil der Moslems dar.

    Aber deutlich muß werden, daß der Islam als solcher, weder friedlich noch freundlich ist, sondern blutrünstig und grausam, menschenverachtend und grundsätzlich gewaltorientiert, im Gegensatz zum Christentum!

    Das muß auf den Punkt gebracht werden, sonst geht alle Diskussion am eigentlichen vorbei.

    Im Christentum sind auch viele Grausamkeiten passiert, gab es auch viel Gewalt usf. aber dies alles ist geschehen wegen der Sünden der Menschen, nicht weil Jesus dazu die Anweisungen gegeben hat.

    Im Islam ist es umgekehrt. Der Koran und die Hadithen rufen zur Gewalt, zu Mord zu Eroberung, zu Krieg und zu Grausamkeiten, Unterdrückung auf.

    Es gibt kein islamisches Land in dem „Ungläubige“ nicht als Menschen zweiter Klasse gelten. So etwas muß auf den Tisch gebracht werden!

    Warum sollte der Islam hier anders sein, als überall auf der Welt?

    Weiter die Tatsache, daß der Wert und die Würde der Frau unter der des Mannes steht, daß Männer mehr gelten als Frauen. Und das mit Koransuren belegt.

    All das hätte ich mir gewünscht. Auch Ulfkotte geht am eigentlichen noch vorbei und hält sich an Einzelbeispiele, die das menschenverachtende Wesen des Islam zu wenig deutlich werden lassen.

  38. P.S. gut war auch daß er den Werteverfall angesprochen hat. Er ist das eigentliche Problem. Ohne diesen Werteverfall hätte der Islam gar keine Möglichkeit hier einen Ansatzpunkt zu finden geschweige denn Einfluß zu entwickeln und irgendwann Macht auszuüben.

    Allerdings hilft gegen Werteverfall auch keine Partei, sondern nur eine Umkehr zum Gott der Bibel. Wenn die Deutschen umkehren, und Buße tun und zu dem Gott der Bibel zurückkehren, wird sich das Problem mit dem Islam von alleine lösen.

  39. @D.R.

    „Davon zu unterscheiden sind die verweltlichten Moslems, die den Koran gar nicht kennen und sich um Religion nicht sehr kümmern. Sie gibt es ebenso wie im Christentum. Sie stellen den ‚friedlichen‘ Teil der Moslems dar.“

    Kann man diese Menschen überhaupt als Moslems bezeichnen?

  40. @D.R.

    so ist es. und natürlich ist ströbele „abgebrüht“ genug, dreist in die kamera zu lügen und das ohne rot zu werden. Das sah man auch schon mal anders bei ihm.

    Andererseits muss man wohl sagen, dass die gesellschaft dieses jahr noch nicht so weit ist, die erkenntnis zu ertragen, mit was für einer ideologie wir mit dem islam zu tun haben. also direkt auf den islam loszugehen, ohne dabei in die rechte ecke gestellt zu werden, ist schwierig.

    und dann sind da ja noch die aleviten, die mit weltlicher supression andersgläubiger nichts am hut haben und nicht umsonst bereits als religionsgemeinschaft (in nrw z.b.) anerkannt sind. da ist interessant zu sehen, wie die ditib-sunniten und andere muslimvertreter der „reinen lehre“ bei der islamkonverenz versuchen, den alevitischen vertreter möglichst nicht zu wort kommen zu lassen. siehe hier.

  41. @ Wahr-Sager

    Sie sind Namens-Moslems, so wie es auch Namens-Christen gibt. Sie sind aber auch Moslems, wären sie es nicht, dann würden sie aus der Umma austreten, die Tatsache daß sie das nicht tun zeigt, daß sie Moslems sind. Durch ihre Zugehörigkeit zur Umma deren Grundlage der Koran ist zeigen sie sich auch einverstanden mit dem was die Islamisten tun, also mit Gewalt, Mord, usf. auch wenn sie selbst diese Dinge nicht tun.

    Die „friedlichen“ Moslems sind ebenso Moslems wie die „friedlichen“ Nazis Nazis waren.

    Filbinger hätte aus Partei und SA austreten können. Er hat es nicht getan. Deshalb mußte er sich auch dazuzählen lassen, zu Recht.

    P.S. Noch zu Ulfkotte, er hat es doch sehr gut gemacht. Vor allem das Beispiel mit der Steinigung in Frankreich hat er hervorragend eingestreut. Es geht auch darum erst mal anerkannt zu werden und nicht gleich als extrem abgestempelt zu werden.

    Ulfkotte braucht solche Interviews, seine Partei muß wahr und ernst genommen werden. Das geht nur wenn man zwar bei der Wahrheit bleibt, aber nicht gleich ins Extrem umschlägt. Die Wahrheit muß man aber langsam weitergeben, sonst wird sie nicht angenommen. Zu viel davon auf einmal kann man nur schwer vertragen.

    Wird jemand von vornherein als extrem verurteilt ist es immer schwer. Gibt man zu viel preis gibt man dem Gegner die Gelegenheit zu provozieren. Das ist immer gefährlich. Wenig Angriffsfläche bieten aber trotzdem klar sein, das hat Ulfkotte getan. Ulfkotte ist auf dem rechten Weg, und macht es sehr gut. Nur weiter so.

  42. @ mr

    habe Deinen Kommentar erst jetzt gesehen:

    „Andererseits muss man wohl sagen, dass die gesellschaft dieses jahr noch nicht so weit ist, die erkenntnis zu ertragen, mit was für einer ideologie wir mit dem islam zu tun haben. also direkt auf den islam loszugehen, ohne dabei in die rechte ecke gestellt zu werden, ist schwierig.“

    Genau richtig, s.o. Das hatte ich vorher nicht gesagt, viel mir aber während des Mittagessens ein, das ist ganz richtig. Deshalb schon gut so, wie Ulfkotte es macht.

  43. Ukfkotte hatte es sehr schwer gegen einen Moderator, duer die halbe Zeit mit RAF Themen verplemperte, der ihm das Wort an passender Stelle abschnitt und einem rethorisch geschulten Ströbele, der alles was ihm nicht paßte ins Lächerliche zog, oder bei ihm noch absurder, die Law & Order Keule hob. Nach dem Motto: Die Gesetze sind da, deswegen ist alles gut. Derselbe Ströbele der bei jeder sich passenden Gelegenheit vom Widerstand gegen das Establishment sprach und alles dafür tat, diesen Widerstand durchzusetzen. Insbesondere gegen geltende Gesetze. Nun, Ulfkotte ist ja kein Dummer. Er wird dazu lernen. Insofern war das was Bremer und Ströbele da boten ein Trainingscamp. Nur Mut.

  44. Ich möchte weder Islam noch D.R.s christlichen Fundamentalismus, den er hier ja nur langsam weitergibt, damit er angenommen wird.

  45. Das tue ich mir lieber nicht an, ich glaube ich würde mich zu sehr aufregen… Hans-Mohammed Ströbele und Claudia Aishe Roth sind zweieiige Zwillinge, nicht wahr?

    Warum läßt sich Herr Dr. Ulfkotte denn auf so etwas ein? Ihm mußte doch klar sein, dass das eine 2:1 Situation wird…

  46. Das war jetzt wohl nicht wirklich ein Duell.
    So griffig in die Diskussion kamen die beiden (oder die drei) nicht.

    HILFEN zur Argumentation

    Solange die Sonderrechte nur für die Muslime selber gelten… ok, da kann ich mich damit vielleicht abfinden. Mal abgesehen von Menschenrechte etc.

    Aber schauen wir und mal das Ziel des Islams an: Die Islamisierung der ganzen Welt.

    * Und wie wird dieses Ziel erreicht?
    * Wie wurden einst freie Länder islamisch?
    * Ist es nicht ein ähnlicher Weg, den die ehemaligen nicht-Islamischen Länder vor uns auch eingeschlagen haben?
    * Wieso funktionierte dort offenbar die Methode „Dialog“ nicht?
    Etc.

    Weiter: Was ist eigentlich gut und was schlecht? Wo sind die Grenzen?

    Islam ist kurz zusammengefasst: Macht und List. Das sah und sieht man in Ägypten, ebenso wie in andern Islamischen Ländern.

    PS: Israel ist die einzige Demokratie im nahen Osten. Die einzige. Alle Ländern rund um Israel sind Islamisch!

    Weiter die Hassprediger in Europäischen Moscheen, gegen Christen und Juden, gegen Israel und die USA.

    Weiter: Die Christen und Juden in den islamischen Ländern.

    Man muss immer schauen, was ist und was nicht ist.
    Wenn eine Entwicklung länger andauert, in den Medien ist, hat sich der Mensch daran gewohnt. Und nimmt nur die Unterschiede zum vorhergehenden wahr. Damit erscheinen dann auch schlimme Dinge nicht mehr so schwerwiegend, bzw. werden gar als „Normal“ betrachtet.

    Es ist ein Memory-Effekt. Der Mensch speichert das hier-und-jetzt verbunden mit Gestern und Vorgestern und nimmt das als „normal“ bzw. „gegeben“ an.

    Eine weitere Frage ist: Was ist Demokratie?
    * Die Mehrheit bestimmt?

    Und wenn die Mehrheit Islamische Bevölkerung ist? Also kann sie dann die Demokratie abschaffen? Nein?! –Doch! Siehe z.B. 3.Reich. Ganz legal.

    Auch der Demokratie sind offenbar Grenzen gesetzt.

  47. So ein TV-Duell unterscheidet sich grundsätzlich von einer sachlichen und ausführlichen Debatte, das liegt in der Natur der Sache. Es ähnelt eher einem Boxkampf, und das Publikum ist der Punktrichter. Gestern war Ströbele Sieger nach Punkten, ganz klar. Ich finde nicht, dass Ströbele sich unfair verhalten hat, Kategorien wie fair oder unfair gibt es im TV-Duell nicht. Es gibt nur Sieg oder Niederlage. Ströbele hat Erfahrung in der TV-Arena, er hatte eine eingespielte Taktik voller Finten, mit denen Ulkotte nicht gerechnet hatte. Wann immer Ulfkotte versuchte, mit Sachargumenten oder Beispielen zu punkten, hat Ströbele wirkunsvoll abgelenkt (Moslems behaupten, Schweinefleisch macht schwul! -> Haben Sie etwas gegen Schweinefleisch oder Schwule? / Der Muslimrat will als religiöse Körperschaft anerkannt werden und hätte dann alle Rechte, die auch die etablierten Kirchen haben. -> Am besten, wir schaffen diese Sonderrechte für Kirchen prinzipiell ab (kommt immer gut, im Publikum wurde beifällig gegrinst)).
    Das, was Ströbele gemacht hat, war nicht fies, sondern professionell. Das muss Ulfkotte noch lernen, und er wird es hoffentlich, u. a., indem er sich in Zukunft gezielt vorbereitet. Auch dies muss wie im Boxsport geschehen. Der Boxer analysiert die Kampf-Videos der eigenen Fights auf eigene Stärken und Schwächen hin, ebenso die des nächsten Gegners in bezug auf dessen Taktik, Stärken und Schwächen. Ströbeles Taktik kennen wir nun, es gilt, die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. Ein Beispiel:
    Vor dem gestrigen Abend hätte ich es für ein gutes, schwer widerlegbares Argument gehalten, auf die fast schon obligatorischen islamischen Morddrohungen zu verweisen, unter denen islamische Frauenrechtlerinnen, Ex-Muslime, Konvertiten vom Islam zum Christentum etc. zu leiden haben, wodurch sie Polizeischutz benötigen oder partiell abtauchen müssen.
    Seit gestern weiß ich, dass Ströbele gar nicht darauf eingehen, sondern abwiegeln würde: „Ach was, ich kriege auch jede Woche mehrere Morddrohungen per E-Mail, sogar Dieter Bohlen erhält welche, trotzdem mache ich mich nicht verrückt und mir ist nie was passiert. Diese unselige Islamophobie macht die Menschen ganz ängstlich und hysterisch!“
    Darauf müsste man sich nun vorab eine gute Entgegnung überlegen (was nicht leicht ist, da im TV-Duell wenig Zeit für längere Argumentationen bleibt).

    Volker Beck jedenfalls (ich meinte, ihn im Publikum erkannt zu haben), wird zufrieden mit seinem Parteifreund gewesen sein.

    Sehr nahliegend wäre für Ulfkotte im Duell gegen Ströbele gewesen (Wahr-Sager & ich erwähnten es bereits in einem anderen Thread), diesen mit seinen Forderungen zu konfrontieren, einen christlichen Feiertag durch einen muslimischen zu ersetzen und die Nationalhymne auch auf Türkisch zu singen. Es hätte Ströbeles wahre Haltung deutlich gemacht, die er im Gespräch gestern erfolgreich verschleierte.

  48. Klarer Sieg für Ströbele. Obwohl ich diesen Menschen überhaupt nicht schätze.
    Herr Ulfkotte schreibt gute Bücher aber in einer Diskussion ist er überfordert, schlecht vorbereitet, oft falsch informiert, ihm fehlen die Gegenargumente und er ist zu zahm.
    Er hat ein trauriges Bild abgegeben. Er sollte einen besseren Frontmann zu solchen Diskussionen schicken, sonst geht seine Partei den Bach runter.

  49. HILFEN zur Argumentation
    Weiter: Was nützen einem Land die schönsten edelsten Gesetzte, wenn sich niemand dran hält?
    Was nützt es dem Frieden, wenn alle schreien „Friede Friede“ und da ist doch Krieg?

    (Meine Vorschläge zur Argumentation dürfen ausdrücklich an interessierte weitergeleitet werden. Und können als Vorlage dienen für eigene Ideen. Ich schreib hier einfach mal auf, was mir so spontan einfällt.

  50. Zu #47 Israel_Hands (08.05.07 13:50)

    Sehr gut. So ähnlich sehe ich die Analyse auch.

    Der eine hat einfach den Schlag des Ulfkotte erfolgreich zum Schwung in dieselbe Richtung weiter gezogen und von sich abgewendet.

    Luft-Boxen
    Im Bilde gesprochen: Die kommt eine Faust des Gegners, pack sie, ziehe die Fast in derselben Richtung an dich heran, um sie kontrolliert neben dir ins Leere greifen zu lassen…

    Er hat nicht ein Argument mit einem andern Argument ausgeglichen, also keine Schilde hochgefahren noch selbst gross zum Faustschlag ausgeholt, da die gegnerische Faust auch nur schwer zu treffen ist. – Siehe Patriot-Abwehr-Raketen…

    Also den Schwung des Gegners für sich ausnützen und die Argumente ins Nirvana fahren lassen.

  51. Klebt Ströbele einen 100 Euro Schein auf die Stirn und schickt ihn durch Berlin Kreuzberg.
    Ich bin sicher, er wird innerhalb von Minuten ein paar Moslems kennenlernen.

  52. @ #47 Israel_Hands

    Wann immer Ulfkotte versuchte, mit Sachargumenten oder Beispielen zu punkten, hat Ströbele wirkunsvoll abgelenkt (Moslems behaupten, Schweinefleisch macht schwul! -> Haben Sie etwas gegen Schweinefleisch oder Schwule?

    dann eben den Kontrahenten wie ein kleines Kind zurechtweißen und dann weiter ausführen (Angriffe auf Schwule, etc.)

  53. Ich fand Ulfkotte auch sehr schwach. Außerdem ist das bringen immer wieder der selben beispiele auch nicht gut( Schwimmbad usw). Zuseher die nicht so gut wie wir informiert sind und ihn in verschiedenen sendungen sehen, sagen dann schnell der erzählt doch immer das selbe. Ulfkotte musste mehr mit Statistiken arbeiten oder Fragen stellenwie: “ Warum wollen sie die deutsche Nationalhymne in türkisch singen, warum wollen sie islamische Feiertage einführen? Warum unterstützen sie hetzerische Ausagen gegen Juden, Schwule und andere Minderheiten?

  54. #51 Gertdergärtner

    *lol* wieso nicht ein Tausender?! 100 sind zu wenig.

    HILFEN zur Argumentation

    * Zu den Einzelfällen, sind ja nur immer Einzellfälle:

    Frage: Das war nur ein Einzelfall!
    Antwort: Alles ist nur immer Einzelfälle. Deutschland ist ein Einzelfall, die EU ist ein Einzelfall, die ganze Welt ist ein Einzelfall. Es sind immer nur Einzelfälle! SIE sind auch ein Einzelfall.

    Wenn SIE das selbst erleben, dann beginnen SIE vielleicht auch anders zu denken.

  55. Bei dem „Argument“ keine „Islamgläubige“ in Kreuzberg hätte er ja mal fragen können wieso es dann soviele Moscheen dort gibt usw.

    Herr Ulfkotte hat oft sehr erstaunt geguckt, ich weiß nicht ob es wegen der Chuzpe von Ströbele war, aber ich muss auch seine ruhige Art loben, die sicherlich beim Publikum auch gut ankommt.

  56. HILFEN zur Argumentation

    „WIR nicht ich“
    Anstatt zu sagen: „ICH will keine …. (Parallelgesellschaft)“
    Besser: „WIR wollen keine ….“

    IMMER, wenn ein Politiker eigentlich nur von sich selbst redet, setzt er das Wort „Wir“. WIR sind Demokratie. WIR leben in Deutschland. WIR gehen arbeiten. WIR machen Politik. WIR haben bestimmt, dass…. WIR sollen… etc.

    Dies verleiht der Aussage mehr Gewicht.

  57. HILFEN zur Argumentation

    „WIR nicht ich“
    Beispiel: „Herr CEO-Chef XY, es wird gesagt, dass ihre Firma Gift&Totenkopf hochtoxische Rückstände aus der Textil-Produktion einfach so ohne Filter in das Trinkwasser der Bevölkerung leitet. Stimmt das?

    Antwort: WIR tun alles für die Sicherheit der Leute hier. WIR tun nur das Besten für unsere Kunden.(*big grins*)

  58. HILFEN zur Argumentation

    Nie mit Ja oder Nein Antworten

    Es gibt ein bekanntes Spiel, dass sehr gut unter einer kleinen Anzahl von Leuten macht werden kann: Allen wird 2 Täfelchen Schoko der so was verteilt.
    Die Leute stellen untereinander Fragen und Reden miteinander, jedoch darf NIE „Ja“ und NIE „Nein“ gesagt werden. Sobald das jemand tut, muss er ein Schoko-Täfelchen abgeben und hat verloren.

    DAS ist nichts anderes, als Politiker-Reden.

    Die Gift&Totenkopf Firmen-Chef hätte genau so gut antworten können: „Heute ist schönes Wetter, also gehen wir doch baden!“

    Es sind Null-Inhalt-Antworten. Aber NIE „Ja“ oder „Nein“. Das ist in der Politik nix anderes. Wer Ja oder Nein sagt, hat schon verloren. Die eigene Meinung, die Entscheidung Ja oder Nein wird erst bei der Wahl abgegeben, geheim, und vielleicht kurz vor dem Entscheid, Präsident zu werden…. erst da kommen ein paar echte Argumente.

    Alles andere vorher ist Geschwätz. Solange wir nicht definieren, was die gemeinsamen Begriffe sind, werden wir nur „schwätzen“. Wenn die Begriffe klar sind, können wir miteinander reden.

  59. HILFEN zur Argumentation

    Wie die Argumente des Gegners „umbiegen“

    „Sie wollen doch nicht etwas behaupten, dass..(der Islam eine friedliche Religion neben den bestehenden hier in Europa ist?!).. In Wirklichkeit ist es so:..(der Islam ist keine weitere Religion neben den Bestehenden, sondern ist kurz zusammengefasst Macht und List.) ..“

    Oder was auch immer. Beachten sie das Wort „Wirklichkeit“, es muss nicht die Wahrheit sein, es kann ihre subjektive Wirklichkeit sein oder das Parteiprogramm einer fiktiven Idee. Von Wahrheit ist hier nicht unbedingt die Rede. Es könnte genau so gut erfunden und erlogen sein. Das ist eben dann die – bzw. die Wirklichkeit der Partei. –Nur der Hörer fasst das nicht so auf, und überblendet dieses Wort und setzt dafür „Wahrheit“ ein „die Wahrheit“, wohlverstanden.

  60. Warum gibt’s in islamischen Ländern kaum Demokratien?
    Warum gibt’s in islamischen Ländern kaum Prosperität, kaum Erfindungen, kaum wirtschaftliche Entwicklungen?

    Liegt’s am Islam?

    Will man dieses Manko ( wie schon unter MOHAMMED

    17. April 2007, 17:11 Uhr
    Von Bernard Lewis
    Islamismus
    Die dritte Angriffswelle auf Europa rollt
    In den Augen fanatischer Muslime ist der Krieg gegen die Christenheit und Europa in eine neue Phase getreten. Die entscheidende Frage lautet: Wird der Islam den Westen erobern oder erliegt er am Ende der Verlockung der Freiheit?
    Türkische Flagge Austellung Kanak Attack im Museumsquartier 2005 / turkish flagg exhibition Kanak Attack at the Museumsquartier 2005
    Foto: KPA
    Die Kunst persifliert gerne die Ängste der Bevölkerung: „Kanak Attack“ hieß eine Wiener Ausstellung, deren Gebäude man mit türkischen Flaggen behängte
    Click here to find out more!
    In den Augen einer fanatischen und entschlossenen Minderheit von Muslimen hat die dritte Angriffswelle auf die Christenheit und Europa begonnen. Die erste Welle ist auf den Anfang des Islam zu datieren, als der neue Glaube von der Arabischen Halbinsel, wo er geboren wurde, auf den Nahen Osten und darüber hinaus überschwappte. Damals eroberten die Muslime Syrien, Palästina, Ägypten und Nordafrika – die damals alle noch zur christlichen Welt gehörten – und überschritten die Grenze nach Europa. Dort eroberten sie einen beachtlichen Teil Südeuropas, Spanien, Portugal und Süditalien inbegriffen, die alle Teil der islamischen Welt wurden, und sie überquerten sogar die Pyrenäen und besetzten eine Zeit lang Teile von Frankreich.
    Weiterführende links

    * „Frauen sind nichts wert, überall herrschen Männer“
    * Das geraubte Gesicht der Rania Al-Baz
    * Die Türkei steht vor einer Zerreißprobe
    * „Wir müssen den Islam gleichstellen“
    * Video mit 12-jährigem Mörder empört die Welt

    Die zweite Angriffswelle wurde nicht von Arabern und Mauren durchgeführt, sondern von Türken und Tataren. In der Mitte des 13.Jahrhunderts wurden die mongolischen Eroberer Russlands zum Islam konvertiert. Die Türken, die schon Anatolien erobert hatten, rückten nach Europa vor, und 1453 besiegten sie die alte christliche Zitadelle Konstantinopel. Sie eroberten einen Großteil des Balkans und regierten eine Weile halb Ungarn. Zweimal marschierten sie sogar bis nach Wien, das sie 1529 und dann wieder 1683 belagerten. Muslimische Korsaren aus Nordafrika erreichten Island – die äußerste Grenze – und verschiedene Orte in Westeuropa; das schloss einen bemerkenswerten Überfall auf Baltimore ein (das ursprüngliche, das in Irland liegt).
    Terror und Einwanderung
    Die dritte Angriffswelle nimmt eine andere Form an: Terror und Einwanderung. Das Thema „Terror“ ist oft und in vielen Details erläutert worden, ich möchte mich hier dem anderen Aspekt zuwenden, der für Europa heute größere Relevanz besitzt: der Einwanderung. Früher war es undenkbar, dass ein Muslim freiwillig in ein nicht muslimisches Land geht. Muslimische Juristen haben in den Lehr- und Vorschriftsbüchern der Scharia ausführlich darüber debattiert, ob es für einen Muslim gestattet sei, in einem nicht muslimischen Land zu leben oder es auch nur zu besuchen. Dies wurde unter verschiedenen Aspekten beleuchtet. Ein Verschleppter oder Kriegsgefangener hat offenkundig keine Wahl – aber er muss seinen Glauben bewahren und so bald wie möglich heimkehren. Der zweite Fall ist der eines Ungläubigen im Lande der Ungläubigen, der das Licht sieht und den wahren Glauben annimmt – der, anders gesagt, Muslim wird. Auch er muss das Land der Ungläubigen möglichst schnell verlassen und in ein muslimisches Land gehen. Der dritte Fall ist der eines Besuchers. Lange Zeit galt als einzig legitimer Grund für den Besuch eines nicht muslimischen Landes die Auslösung von Gefangenen. Später wurde dies um diplomatische Missionen und Geschäftsbesuche erweitert.
    Sultan Süleiman I. der Prächtige
    Foto: bifab
    Sultan Süleiman der Prächtige (1520-1566): Er führte das Osmanische Reich zu seinem Höhepunkt
    Wir haben es nicht nur mit einer anderen Religion zu tun, sondern auch mit einer anderen Vorstellung dessen, womit sich die Religion beschäftigt; gemeint ist damit speziell die Scharia, das heilige Gesetz des Islam. Die Scharia befasste sich mit einem weiten Feld von Angelegenheiten, die in der christlichen Welt sogar im Mittelalter als säkular galten, und das gilt heute umso mehr in der sogenannten postchristlichen Epoche der westlichen Welt. Offenkundig gibt es heute viele Attraktionen, die Muslime nach Europa ziehen: unter anderem Arbeit und auch die Angebote des Wohlfahrtsstaates, besonders wenn man die wachsende ökonomische Verarmung in der muslimischen Welt bedenkt. In Europa haben die Muslime auch die Freiheit der Meinungsäußerung und der Bildung, die ihnen zu Hause fehlt. Nebenbei: Dies ist ein großer Anreiz für Terroristen, die emigrieren. Terroristen haben in Europa – und bis zu einem gewissen Grad in Amerika – eine viel größere Freiheit, Anschläge zu planen und auszuführen als in den meisten islamischen Ländern.
    Inwiefern ist es für muslimische Einwanderer, die sich in Europa, Nordamerika und anderswo niedergelassen haben, möglich, Teil dieser Länder zu werden, wie so viele Einwandererwellen vor ihnen? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns den fundamentalen Unterschieden zuwenden, was genau mit Assimilation und Anerkennung gemeint ist. Hier besteht eine deutliche und offensichtliche Differenz zwischen Europa und Amerika. Damit ein Einwanderer Amerikaner wird, muss er nur seine politische Loyalität ändern. Damit er Franzose oder Deutscher wird, muss er seine ethnische Loyalität ändern. Ersteres ist viel einfacher und praktischer, als wenn man seine ethnische Loyalität wandeln muss: sowohl, was die eigenen Gefühle als auch, was das Maß der Akzeptanz durch die anderen betrifft. (England praktizierte eine Sowohl-als-auch-Lösung. Durch die Naturalisierung wurde man Brite, aber kein Engländer.)
    Radikale Muslime finden in Europa Verbündete
    Wie reagieren die Europäer auf diese Situation? In Europa wie in den Vereinigten Staaten ist eine häufige Antwort Multikulturalismus und Political Correctness gewesen. In der islamischen Welt erlegt man sich keine solchen Zurückhaltungen auf. Man ist dort sehr identitätsbewusst. Muslime wissen, wer und was sie sind und was sie wollen – eine Eigenschaft, die wir großteils verloren zu haben scheinen. Den radikalen Muslimen ist es gelungen, in Europa Verbündete zu finden. Nach links üben sie eine Anziehungskraft auf die antiamerikanischen Segmente in Europa aus, für die sie sozusagen die Sowjetunion ersetzt haben. Nach rechts üben sie eine Anziehungskraft auf die antijüdischen Segmente in Europa aus, für die sie die Achsenmächte ersetzen. Es ist ihnen gelungen, unter beiden Flaggen beachtliche Unterstützung zu gewinnen. Für einige Leute in Europa ist der Hass offenbar stärker als ihre Loyalität.
    Eine interessante Ausnahme macht Deutschland, wo die meisten Muslime Türken sind. Hier neigten sie häufig dazu, sich mit den Juden gleichzusetzen, sich also selbst als Nachfolger der Juden zu sehen, die heute Opfer des deutschen Rassismus und der Verfolgung würden. Ich erinnere mich an ein Treffen in Berlin, bei dem über die neuen muslimischen Minderheiten in Europa debattiert werden sollte. Abends lud mich eine Gruppe von Türken ein, zuzuhören, was sie darüber zu sagen hatte; es war sehr interessant. Der Satz eines dieser Türken, der mir am lebendigsten im Gedächtnis geblieben ist, lautete: „Die Deutschen waren unfähig, in tausend Jahren 400.000 Juden zu akzeptieren. Wie groß ist die Hoffnung, dass sie zwei Millionen Türken akzeptieren werden?“ Einige Türken in Deutschland machen davon sehr geschickt Gebrauch, um mit deutschen Schuldgefühlen herumzuspielen, damit effektive Maßnahmen zum Schutz der deutschen Identität verhindert werden – die, wie andere in Europa, mehr und mehr gefährdet wird.
    Schlagworte
    Europa Islamismus Demokratie Radikale Muslime Einwanderung
    Einige Worte zur Toleranz: Als die Muslime nach Europa kamen, hatten sie eine gewisse Erwartung von Toleranz. Sie dachten, sie hätten ein Recht auf wenigstens denselben Grad an Toleranz, den sie den Nichtmuslimen in den großen islamischen Imperien der Vergangenheit gewährt hatten. Als sie nach Europa kamen, erhielten sie sowohl mehr als auch weniger, als sie erwartet hatten. Sie bekamen in dem Sinne mehr, dass ihnen theoretisch und häufig in der Praxis dieselben politischen Rechte zugestanden wurden, gleicher Zugang zu allen Berufen, alle Segnungen des Wohlfahrtsstaates, Freiheit der Meinungsäußerung und so weiter.
    Aber sie bekamen auch deutlich weniger, als sie selbst in den traditionellen islamischen Ländern gewährt hatten. Im Osmanischen Reich etwa hatten die Nichtmuslime abgesonderte Organisationen und kümmerten sich um ihre eigenen Angelegenheiten. Sie trieben ihre eigenen Steuern ein und setzten ihre eigenen Gesetze durch. Es gab verschiedene christliche Gemeinschaften, von denen jede unter ihrer eigenen Führung lebte und vom Staat anerkannt war. Diese Gemeinschaften unterhielten ihre eigenen Schulen und Bildungssysteme und kümmerten sich um Eheschließungen, Scheidungen, Erbschaftsangelegenheiten nach ihren eigenen Traditionen. Das Gleiche galt für die Juden.
    Das bedeutete, dass drei Männer in derselben Straße sterben konnten, und ihre Hinterlassenschaft wurde nach drei verschiedenen Rechtssystemen aufgeteilt, wenn einer zufällig Jude, einer Christ und einer Muslim war. Ein Jude konnte von einem rabbinischen Gericht verurteilt werden, wenn er den Sabbat verletzt oder am Jom Kippur gegessen hatte. Ein Christ konnte verhaftet und ins Gefängnis gesteckt werden, wenn er eine zweite Frau geheiratet hatte. Bigamie ist ein christliches Vergehen; sie ist kein muslimisches oder osmanisches Vergehen. Diesen Grad von Unabhängigkeit in ihrem gesellschaftlichen Leben und ihrer Rechtsprechung haben muslimische Einwanderer im modernen Staat nicht. Es ist ziemlich unrealistisch von ihnen, dies zu erwarten, wenn man die Natur des modernen Staates bedenkt, aber so sehen sie das nicht. Ein muslimischer Freund von mir in Europa formulierte es so: „Wir haben euch erlaubt, die Monogamie zu praktizieren, warum erlaubt ihr uns nicht, die Polygamie zu praktizieren?“
    Solche Fragen – vor allem die der Polygamie – bringen wichtige praktische Probleme mit sich. Soll es einem Einwanderer, der nach Frankreich oder Deutschland kommt, nicht gestattet werden, seine Familie mitzubringen? Aber woraus besteht genau seine Familie? Immer häufiger verlangen Muslime, mehrere Frauen mitzubringen, und es wird ihnen auch gestattet. In der Frage der Stellung der Frau unterscheiden sich Christentum und Islam sehr voneinander. Tatsächlich ist dies einer der wichtigsten Unterschiede zwischen beiden Gesellschaften gewesen.
    Muslimische Einwanderer haben Glut und Überzeugung
    Wo stehen wir heute? Ist die dritte Welle erfolgreich? Das ist gar nicht ausgeschlossen. Muslimische Einwanderer haben einige klare Vorteile. Sie haben Glut und Überzeugung, die in den meisten westlichen Ländern entweder schwach sind oder ganz fehlen. Sie sind überzeugt von der Gerechtigkeit ihrer Sache, während wir viel Zeit damit verbringen, uns selbst zu erniedrigen. Sie verfügen über Loyalität und Disziplin und – was vielleicht am wichtigsten ist – sie haben die Demografie auf ihrer Seite. Die Kombination von natürlicher Vermehrung und Einwanderung, die enorme Umschichtungen in der Bevölkerungsstruktur hervorbringt, könnte in absehbarer Zukunft zu signifikanten Bevölkerungsmehrheiten in wenigstens einigen europäischen Städten, vielleicht sogar Ländern führen.
    Aber die westlichen Demokratien haben auch ein paar Vorteile – die wichtigsten davon sind Wissen und Freiheit. Die Anziehungskraft modernen Wissens auf eine Gesellschaft, die in der ferneren Vergangenheit über eine echte Tradition von gelehrten Errungenschaften verfügt, liegt auf der Hand. Die Muslime sind sich klar und schmerzhaft der Tatsache bewusst, dass sie im Verhältnis zu uns zurückgeblieben sind, und sie heißen die Chance willkommen, das zu korrigieren. Weniger offenkundig, aber nicht weniger mächtig ist die Anziehungskraft der Freiheit. In der Vergangenheit wurde das Wort Freiheit in der islamischen Welt nicht im politischen Sinn benutzt. Freiheit war ein juristischer Begriff: Frei war man, wenn man kein Sklave war. Muslime verwendeten Freiheit und Sklaverei nicht als Metaphern für schlechte und gute Regierungssysteme, wie wir es in der westlichen Welt schon seit Langem tun. Die Begriffe, um gute und schlechte Regierungssysteme zu bezeichnen, sind Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit. Eine gute Regierung ist eine gerechte Regierung, in der das heilige Gesetz mitsamt seinen Begrenzungen der Souveränität strikt durchgesetzt wird. In der Theorie – und bis zum Beginn der Modernisierung auch zu einem großen Maß in der Praxis – weist die islamische Tradition die Despotie und Willkürherrschaft emphatisch zurück. „Unter der Gerechtigkeit leben“ ist die größte Annäherung an das, was wir Freiheit nennen.
    Aber die Idee der Freiheit nach westlicher Auslegung macht Fortschritte. Sie wird immer besser verstanden, immer mehr geschätzt und immer stärker begehrt. Auf lange Sicht ist sie unsere beste Hoffnung, vielleicht sogar unsere einzige Hoffnung, um in dem Kampf zu bestehen, der sich gerade entwickelt.
    Der 90jährige Bernard Lewis ist britischer Historiker und Islamwissenschaftler. Bis 1986 lehrte er an der Princeton University in den USA.
    Copyright: Global Viewpoint
    Aus dem Englischen von Hannes Stein

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    Die dritte Angriffswelle auf Europa rollt

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  61. #6
    Ich hab so gar noch längere Haare als die Typen, würde aber nie im Leben daran denken den Grünen oder andere linken Traumtänzer-Parteien meine Stimme zu geben. Also bitte nicht alle langhaarigen über einen Kamm scheren.

  62. HILFEN zur Argumentation


    Keine Religion macht so ein Aufsehen wie der Islam. Wieso verhalten Sie sich denn nicht einfach „nur ruhig“, wie alle andern auch?!
    … blabal… Ja, aber, … blabal… das können sie nicht verallgemeinern, das ist zu eng gesehen, das sind Einzellfälle, etc… Islam heisst Friede, die meisten Muslime sind absolut ungefährlich, etc.

    Sehen Sie?! Offenbar ist der Islam doch nicht eine Religion wie jede andere auch. Sondern stellt Machtansprüche und fordert Sonderrechte in demokratischen Staaten.

    TRICK: Man „kapselt“ die Worte des Gegners, und stellt sie mit der „Umkapselung“ „ins rechte Licht“.
    Wenn wir den Gegner nicht fressen können, so umarmen wir ihn…. eine friedlich feindliche Übernahme also… 😉

    Nie dem Gegner „recht“ geben.
    Das sagt man natürlich nicht so direkt. Auch nicht, wenn man mit ihm eigentlich übereinstimmen würde.

    WENN man tatsächlich eine Sache ähnlich oder gleich sieht, so wird das nicht gesagt, sondern DAS ist der Ideale Zeitpunkt, um die Partei-Parolen „durch-zu-geben“.

    Das schwächt nicht nur die Position des Gegners, sondern stärkt auch gleichzeitig die eigene Position.

    „Aber Herr…. das können sie doch nicht so sehen….“

    „Wissen Sie, wenn …. “ etc. (Also nicht mit „Doch“ antworten (Was hier „Ja“ oder „Nein“ bedeutet, das ist verboten). Das wäre dann schon eine zu konkrete Antwort, die dem Gegner nur Recht geben würde. Egal was er sagt.)

    Vom Abstrakten zum Konkreten und umgekehrt

    Diese Methode wird oft angewendet, um Argumenten erst gar nicht antworten zu müssen.

    Wenn der Gegner etwas konkretes sagt/fragt/tut etc. — Dann weisen sie auf das Allgemeine hin.

    Wenn der Gegner dann tatsächlich etwas allgemeines/Abstraktes sagt, dann weisen sie auf das Konkrete hin.

    Voila.

    Der Gegner hat also auch „nie“ „vollkommen recht“. Sondern: „Es kommt immer drauf an…“

  63. Sorry Leute, aber Ulfkotte war einfach Grottenschlecht und hat es einfach nicht anders Verdient als von Ströbele niedergemacht zu werden!

    Selten eine so grosse Unfähigkeit auf Rhethorischem Gebiet bewundern dürfen.
    Das der Moderator sich auf Stöbeles Seite gesclagen hat finde ich nicht unfair – warum mit Ulfkotte untergehen, wenn man auch auf der Gewinnerseite bleiben kann, wird der sich gedacht haben.

    Der Anfang mit dem Klar-Statement ging ja noch, aber dann – Ulfgotte hat sich in einzelfällen , die er noch nicht einmal wirklich benennen konnte (Badetag) oder halten konnte – verrannt und ist nicht auf das hauptproblem gekommen.
    Der Moderator hat es noch gesagt sogar am Schluss: Islam als Kultur(ereigniss) – Islam ist eine Religion und auf dieser GRundsätzlichen Ebene muss Ulf auch die Sache in die Hand nehmen und von dort aus dann Einzelfälle als Belge dafür anführen – nicht Einzelfälle als für sich selbst sprechende Entitäten nehmen – das geht fast schon zwangsläufig schief.
    Und er muss genau wissen, was er sagt – system haben.
    Schleichende Islamisierung = schlechend, langsam, setzt sich eine religion durch – warum soll das etwas schlechtes sein? Wie äussert sich das und auf welchen Ebenen zuerst ? (Eben nicht auf der Rechtsebene, auf die dann Ströbele herumgeritten ist) – Islamisierung von Kreuzberg (Es ist mehr Wedding und Neukölln, aber egal) – logo, dass das nicht heisst: es gibt in Kreuzberg nur Islamisten oder moslems etc…, sondern eine vermehrung die sich in manchen Strassenbildern ausdrückt –> Warum soll das schlecht sein? – für was, wenn überhaupt, ist das ein Indikator?

    Solche Fragen muss Ulfkotte beantworten können – und nicht um Halal-Fleisch aus Frankreich herumheulen. Das Halal-Fleisch ist ein Erweis für etwas, was in einer Struktur – dem Islam – angelegt ist – und diese Struktur sich in Lebensweltlichen Bereichen ausbreitet – und wieso dies schlecht etc… sein soll ist die letztendliche Frage.

    Ulf – lern das oder vermeite jegliche Diskussion in einem öffentlichen Forum mit einem Gegner, der zieht dich auch dann über den Tisch , wenn er im Unrecht ist und du im Recht – wenn du nicht atäquat kontra geben kannst.

  64. HILFEN zur Argumentation

    Kennen Sie den Gegner.

    Beispiel, selbst erlebt. Es ging um die Abstimmung in der Schweiz, wegen der Ost-Erweiterung der EU, Subventionen, Arbeitsmarkt, Wirtschafts-Flüchtlinge etc.

    Da konnte tatsächlich so ein Grünschnabel von Politiker 2 Stunden lang reden, über Arbeit, Subventionen etc.

    Was ich erst hinterher erfuhr, als ich ihn gelöchert hatte, das ging so:

    Ich: „Was machen Sie beruflich?“
    Er: „Ich studiere.“
    Ich: „Sie haben aber einen Beruf?“
    Er: „Ich studiere.“
    Ich: „Sie haben also noch nie gearbeitet?“
    Er: „Ich werde Oekonomie- und Wirtschaft abschliessen“.

    Ich: „Sie haben nicht nie gearbeitet?! — Und SIE wollen uns hier erklären, was Arbeit ist?!“ etc.

    D.h., der Junggrünschnabel von Politiker der SP (Sozialdemokratischen Partei Schweiz) hat das Publikum Stunden mit Polit-Programm seiner Partei „vollgelabert“, von Dingen, wo von er selbst keine eigenen Erfahrungen hatte!


    Den Publikums-Joker einsetzen

    Gleiche Abstimmung, gleiche Themen.

    Der Referent ist ein einer Schule. Ein paar Hundert Schüler sind dort.

    „Wer von euch wird in die neuen Ländern auswandern und dort arbeiten gehen? Hand hoch!“

    Es zeigten gerade mal 4 Personen die Hand.

    „Sehen Sie, niemand will dort arbeiten gehen!“

  65. In den Zitatenschatz:

    Ströbele: „ich kenne keine Moslems in Kreuzberg“

    Im übrigen braucht Ulfkotte bloss Medientraining.

  66. #44 D.R.

    Namens-Moslems… gut, damit kann ich analog zu Namens-Christen etwas anfangen.

  67. Wenigstens war er im Fernsehen. Ich würde dem Herrn Bremer alleine schon deswegen keinen Vorwurf machen. Ulfkotte muß auch gar nicht den Einzug in den Bundestag schaffen. Er ist halt einer mehr der über den Islam informiert. Das ist gut so.

    D.R. hat es in #36 gut auf den Punkt gebracht. Ich würde allerdings noch viel mehr Statistiken einstreuen. Über Demographie, Kriminalität, Arbeitslosigkeit usw.

    Viele Leute wissen noch gar nicht Bescheid. In Frankreich zum Beispiel hat Sarkozy in den Städten besser abgeschnitten als auf dem Land. Normalerweise wählen die Städter eher links. Die meisten Probleme mit den Moslems gibt es allerdings in den Städten. Das hat sicher eine Rolle gespielt. Im Umkehrschluß heißt das allerdings, daß man sich am Land der ganzen Tragweite des Problems noch gar nicht bewußt ist.

    Zu Ströbele, „was haben sie gegen Schweinefleisch oder Schwule“: Da hätte gepaßt, wenn Ulfkotte den Spieß umgedreht hätte. Die Moslems haben sowohl etwas gegen Schweinefleich und Schwule. Sonst würden sie ja nicht auf die angeblich negativen Auswirkungen (Homosexualität) des Schweinefleischverzehrs hinweisen!

    Herr Ströbele, man kann davon ausgehen, daß Kopftuchfamilien streng gläubig sind. Gibt´s in Kreuzberg etwa keine Kopftücher?

  68. Hier wird deutlich was schon bei vorhergehenden Diskussionsrunden mit Ulfkotte ersichtlich wurde.
    Ulfkotte mag die Problemstellung erkannt und die Initiative ergriffen haben eine neue Partei zu gründen, aber in der Poltik selbst hat er wenig Chancen.
    Er scheint mehr die Persönlichkeit zu sein die die Organisation der neuen Partei übernimmt, aber die Beständigkeit in medial wirksamen* Diskussionsrunden liegt nicht in seinen Händen.

    „Das Duell“ hat gezeigt, dass das politische Ziel die Verhinderung der Islamisierung Europas entweder einen wortgewandten Redner, der Nebelkerzen alá „Wollen sie sagen das schwul schlecht ist?“ sofort mit „Sie haben nichts begriffen Herr Ströbele oder sind sie etwa auch der Meinung, dass der Verzehr von Schweinefleisch homosexuell mache?“ oder Ähnlichem kontert, benötigt oder einen erfahrenen Diskutanten aus einer anderen Partei (einen Berufspolitiker).
    Hier stößt Ulfkottes Idealismus („Wir sind keine Berufspolitiker“) an die Grenze der Realität.

    *Auch die zweckoptimistische Sicht, dass Ulfkottes ruhige und sachliche Art trotz dessen ein Erfolg war, ändert daran nichts, dass Ströbeles Nebelkerzen weitaus mehr Eindruck bei denen hinterlassen, die nicht über das benötigte Hintergrundwissen verfügen um Ulfkottes Art als sachlich richtig einzuschätzen.

  69. Ein schlag ins Wasser mehr kann man dazu nicht sagen wenn Herr Ulfkotte tatsächlich eine Partei gründen will und sich niemand findet der die Medienvertretung übernimmt hat sich die Sache auch schnell wieder erledigt

    warum hört man von Raddatz nichts mehr der hat sich in Diskussionen wesentlich besser geschlagen

    BadKarma

  70. HILFEN zur Argumentation

    „Das ist zu Absolut gesehen!“

    „Wenn sie jemand im wahrsten Sinne abschlachtet, dann ist das etwas sehr absolutes. Wie im Fall von den Christen, die in der Türkei geschächtet wurden…“

    Es gibt im übrigen Untersuchungen, die besagen, dass das Schächten, wenn es dann korrekt und professionell gemacht wird, sehr human sei. Das Tier darf aber dabei keine Angst verspüren; das muss professionell gelernt werden.


    Dass es auch anders geht, zeigen Profi-Schächer erfolgreich, dass es auch am Menschen funktioniert, dem nicht genug, sie werden einfach zuvor 3 Stunden lang gefolgert.

    Wieso eigentlich das Schächten? Das Tier soll ausbluten, d.h., es verliert sofort das Bewusstsein und es darf kein Blut mehr im Tier sein.
    Blut wurde und wird als Lebensträger angesehen, daher darf kein Blut mehr im toten Tier sein.
    Richtig korrekt durchführen kann das nur ein Profi, der korrekt geschult wurde.

    Es ist auch den Christen untersagt, Blut zu essen. (Siehe Apostelkonzil Apostelgeschichte 15, 28-29: „Denn es hat dem Heiligen Geist und uns gut geschienen, keine grössere Last auf euch zu leben als diese notwendigen Dinge: Euch zu enthalten von Götzenopfern und von Blut und von Ersticktem und von Hurerei. Wenn ihr euch davon bewahrt, so werdet ihr wohl tun. Lebt wohl!“)

    Das sind die einzigen Gesetze aus dem Judentum, die den Heiden-Christen auferlegt wurden.

    Aber wie gesagt, die Vorstellung war und ist, dass das Leben im Blut sei, und man muss sich vorstellen, man ist das Blut, also das Leben eines toten Tieres.


    Also würde ich dieses Argument nicht mehr verwenden.

    —-

    Aber z.B. Politik, Bildung, Schule, Erziehung, Sprache, etc.

    Weiter: Fragen sie in ihrer persönlichen Umgebung und fragen Sie ihre Bekannten und Verwandten, wie ihre Erfahrungen mit dem Islam sind.
    Fragen sie Leute, die mit Muslime verheiratet sind, – also ein Teil dem Islam angehört und der andere Teil nicht. Die Frau muss zum Islam übertreten.

    Auch darf der Muslim bis zu 4 Frauen gleichzeitig haben.

    Fragen sie nach den Problemen, die es nach sich zieht, und die mit unserem Rechtsstaat kollidieren und weit unter dem Niveau von hier-und-heute sind.

    Auch das musste erkämpft werden, und geschah nicht von morgen-auf-heute. Auch fehlt der Muslimischen Welt die Kritik, die Philosophische-Phase (Platon, und Aristoteles), so scheint es.

    Und der Islam wurde kritiklos hingenommen. Im Gegensatz zum Christentum und Judentum, das dauernd kritisiert wird und auch werden darf. Wieso also nicht auch der Islam? Wenn der Islam sich weiterentwickeln will, muss er sich wie alle andern Religionen kritisieren lassen.

  71. @ #64 Abu Sina:

    Nix für ungut, aber wenn man Internet-Beiträge als Postings einkopiert (was btw gegen das © verstößt, Link setzen wäre legal), sollte man sich die Mühe machen, sie entsprechend zu bearbeiten. Du hast offenbar die komplette Webpage kopiert und hier eingefügt, inkl. der Menübefehle, Bildunterschriften und Anzeigen, und dadurch ein bandwurmlanges, fast unlesbares Posting produziert.

  72. Zu #69 FreeSpeech (08.05.07 15:22)

    > In den Zitatenschatz:
    >
    > Ströbele: „ich kenne keine Moslems in Kreuzberg“
    >
    > Im übrigen braucht Ulfkotte bloss Medientraining.

    Ja, sehe ich auch so.

    Ströbele: „ich kenne keine Moslems in Kreuzberg“
    Antwort: „Das ist aber schade! Jetzt hätten sie endlich mal Gelegenheit, echte Muslime kennen zu lernen, und jetzt so was. –Dann legen Sie sich schnellsten welche zu!

    🙂

  73. Zu Nr. 75
    Israels_Hand:

    Tut mir sehr leid!!
    ABER ..
    Ich bin nun mal kein „Technik-Ass“;
    das e-mail ist mir “ durchsgerutscht „!

    Sorry usw.

    Liebe Grüsse

    abu sina

  74. HILFEN zur Argumentation

    Wiederholen, wiederholen, wiederholen.

    „… Wir sind nicht gegen den Islam. …
    Aber ich sagte schon immer, dass Europa demokratisch bleiben muss.

    Dieser Satz muss hinter jedem Statement und Argument hinten ran. Der Hörer wird automatisch in seinem Innern „Ja, ja!“ sagen.

  75. Ulfkotte und Stroebele haben einfach einen sehr unterschiedlichen Rede- & Argumentationsstil. Stroebele kann mit wenig Substanz und viel Nebel eine Menge plattmachen.
    Letztendlich muss dieser komische Nachgeschmack (gesunder Menschenverstand) bei n-tv Sehern und allen anderen MSM Benutzern von PI und anderen benutzt werden um die Leute aufzuklaeren und in Islamfragen zu schulen.
    Nur so werden die gleichen Leute mit anderen Augen Sendungen wie Das Duell sehen und dem rhetorisch geschicktem Wunschdenken von Stroebele/Roth und Co keinem Glauben schenken…

  76. #45 chrisou

    „ulfkotte argumentiert unheimlich schwach“

    #67 Zag

    „Sorry Leute, aber Ulfkotte war einfach Grottenschlecht und hat es einfach nicht anders Verdient als von Ströbele niedergemacht zu werden!“

    Nein, Ulfkotte war ganz gut. Ich habe großen Respekt vor ihm. Ströbele ist Rechtsanwalt und hat RAF-Terroristen verteidigt. Er ist unglaublich eloquent. Gegen so jemanden muß man erst mal standhalten können. Und das wo die Medien und der Mainstream ja auf Seiten Ströbeles standen.

    Um so länger ich über das Duell nachdenke komme ich zu der Überzeugung Ulfkotte hat sich hervorragend geschlagen. Ströbele hat ihn nicht fertig gemacht, im Gegenteil er hat Ströbele mehrmals sehr ins wanken gebracht und das Einzige was Ströbele gerettet hat war Laberei.

    Z.B. war der Angriff mit dem Schächten gegenüber einem Vertreter der Gründen gut. Und man hat gesehen wie verlogen Ströbele ist, er hat sich versucht rauszureden ohne eine klare Antwort geben zu können. Und so war es mit vielem. Ströbele ist der Verlierer, nicht Ulfkotte.

    Wir können leicht urteilen, aber ich finde Ulfkotte hat sich gut geschlagen. Ströbele hat keine Oberhand bekommen. Ulfkotte kann erhobenen Hauptes aus dieser Begegnung gehen und das ist ein deutliches Zeichen, daß die Zeiten von Ströbele usf. bald vorbei sein werden.

    Und noch etwas, Ulfkotte wird nicht zurückgehen wie der Papst das getan hat nach seiner Regensburger Rede. Er hat Dinge offen angesprochen, die stehen bleiben.

    Das ist eine ganze Menge. Es ist gut, Ulfkotte macht das ganz richtig.

  77. @ Neutral

    Was Du sagst gefällt mir nicht. Ich bin gegen den Islam. Lügen ist nicht in Ordnung, nur muß man dem anderen auch nicht immer gleich alles aufs Ohr binden.

    Also laß mal dieses dumme Gerede von wegen „Ich bin nicht gegen den Islam …“.

    In Zukunft werden die Leute, die das im Ohr haben hysterisch reagieren, wenn es jemand wagt den Islam zu kritisieren. Willst Du das wirklich?

    Ich bin gegen den Islam, und meiner Überzeugung nach gibt es viele gute Gründe um gegen den Islam zu sein.

    Deine Argumentation ist ungefähr so:

    Ich habe eigentlich nichts gegen den Nationalsozialismus, aber …

    Was ist das für eine Argumentation?

    Mohammed war ein Räuber und ein Mörder und ich habe etwas gegen Räuber und Mörder. Deshalb habe ich auch etwas gegen den Islam, denn Moslems sind gegenüber Ungläubigen nichts anderes als Räuber und Mörder. Dort wo sie die Macht haben verhalten sie sich oft genug genau so.

    Als der türkische Innenminister die Morde an den drei Christen in der Türkei bekannt gegeben hat, hat er dabei höhnisch gegrinst. Es gibt kein Schuldbewußtsein, wenn man einen Ungläubigen abschlachtet.

    Für so eine Religion kann man nicht sein. Also lass den Unsinn von wegen „Ich bin nicht gegen den Islam, …“.

  78. nun, wie gesagt, Ströbele argumentierte mit
    a) Allgemeinplätzen
    b) Relativierungen
    c) „hab ich noch nie gehört“
    d) haltlosen Behauptungen (der Rechtsstaat hat ja alles im Griff – nein, hat er eben nicht…!)

    es ist dabei wurscht, welche Attitüde er dazu annimmt (erinnert ihr euch, wie sich Schröder nach der Wahl verhalten hat??), dem Zuschauer muss in Zukunft noch klarer werden, dass die Grünen zu dem Thema bloß substanzlosen Dünnschiss zu bieten haben!
    Am Schluss sind sie dann nur noch zutiefst betroffen und zugleich ein Stück weit traurig ……………….

  79. D. R.

    Schnell noch antworten, muss nochmal los heute.

    Stöbele war in meinen Augen besser – nicht von den Argumenten her, sondern einfach von dem Auftreten her – und das nicht, weil er so gut war, sondern weil ulfkotte so schlecht war trotz guter Ansätze.

    Ulfkotte hat mich an jem. erinnert, der gerne Diskutieren mag – und dieses Forum auch als eine Möglichkeit ansah mit Stöbele zu diskutieren.

    Aber das war kein Diskussionsforum (auch wenn es als solches gelaufen ist) – solche Foren sind einfach nicht zum diskutieren da, sondern dafür den gegner verbal nieder zu machen.
    D. H.: auf irgendeine Art den eindruck bei der Mehrheit der Zuschauer entstehen zu lassen, als ob man die bessere Sache vertreten würde.

    Du merkst es schon an meinem Konjunktiv – s geht nicht darum die wirklich besseren Argumente, die bessere Sache etc… zu haben, sondern nur um den Eindruck, den man erzeugt.
    Und der Eindruck war (bei mir), dass Ulfkotte eben nur ein paar Vorurteile hätte, obwohl doch die Regierung ausreichend genug tun würde etc….

    Dabei geht es bei diesen Eindruck auch nicht um uns – denn wir missen, das Ulfkotte für die richtige Sache (aus unseren Augen) Kämpft.
    Und nicht um den bei Grünen, die wissen das umgekehrte (aus ihrer Sicht).
    Sondern um die Viele Leute, die vor dem Ferni abend sitzen, keine Ahnung oder wenig haben. Sich nie in einem Forum erkunden und einfach ihrer Arbeit nachgehen.
    Und bei denen sieht es so aus, als ob Stöbele Recht hätte.
    Schächten – rausgelabbert.
    Schwimmbad – Ulf kann keines Namendlich bennennen – Stöbele fragt noch, wann er zuletzt eines besucht habe (als wenn das dabei wichtig wäre^^) – und von Ulfkotte kam nichts.
    Ghettorisierung – Ulf fällt erst einmal kein besseres beispiel ein als derjenige Bezirk, in dem Stöbele selbst wohnt – und der winkt ab mit seiner Ortskenntnis, und zwar so, dass sogar der Moterator noch zu Ulf helfen muss um darauf aufmerksam zu machen, dass es sehr wohl strassen gibt, die Problematisch sind.
    Und so geht es in einem Fort – wie erscheint denn das für einen , der für die problematik nicht sensibilisert ist?

  80. Ich hoffe nun haben ALLE gemerkt wie unsinnig eine neue Parteigründung ist wenn man kein politisches Ausnahmetalent als Frontmann aufbieten kann.

    Und Ströbele ist ja noch ein freundlicher Zeitgenosse, kein Fischer oder Schröder.

    Ohne Partei kann Ulfkotte als Experte in den Medien agieren, mit Partei ist dies nicht mehr möglich.

    Ulfkotte ist einfach zu naiv.

  81. Dass Ulfkotte bei einem solchen TV-Duell nicht besonders gut wegkommt, glaube ich unbesehen (schaue mir aus …gesundheitlichen Gründen… solche Sendungen nicht mehr an). Wir bäuchten halt auch einen wie HC Str…, nein, nicht Ströbele, sondern Strache 😉

  82. In der Tat muss man als Politiker leider auch „ein Stück weit“ ein Schwein sein.

    Ich hätte gern gesehen, dass „Gebt-das-Hanf-frei“-Ströbele gefragt worden wäre, seit wann Cannabis-Konsum nicht nur blöd macht, sondern auch blind, so dass man in Kreuzberg keine Moslems sehen kann. Man hätte ihn ruhig und der Wahrheit entsprechend einen abgehanfterten (hähä) ehemaligen Terroristenverteidiger und heutigen Politikdilletanten nennen können. Er hätte juristisch dagegen nicht vorgehen können, da ja alles belegbar ist. Ein Politikdilletant ist man nachweisbar schon dadurch, dass man als jemand, der größeren Einfluss des Islam fordert, nicht mal den Koran gelesen hat.
    Man hätte diesen Versager total auseinandernehmen müssen.

  83. @ #83 Zag:

    Du triffst es.

    Ulfkotte muss für solche TV-Duelle den Sachbuchautor ablegen und sich rein auf den Effekt zielende Politiker-Rhetorik antrainieren.

    Immerhin war es beim übelsten Willen nicht möglich, ihn in die Ecke „ultrarechter anti-islamischer Hassprediger“ zu stellen, wo viele ihn gerne sähen.

    Stattdessen kam er für den unvorbelasteten Betrachter als liebenswürdiger, arg- und harmloser Wertekonservativer rüber, der unter einer milden Form des Verfolgungswahns leidet.

    Das ist „suboptimal“, wie bereits bemerkt wurde, aber kein Grund, von einer Parteigründung abzusehen. 1. kann Ulfkotte diesbezüglich dazulernen, 2. ist es sehr gut möglich, dass aus den Reihen der neuen Partei schon bald ein talentierter, TV-tauglicher Rhetoriker erwächst.

  84. @ #86 Lepanto

    „In der Tat muss man als Politiker leider auch „ein Stück weit“ ein Schwein sein.“

    Stimmt. Ulfkotte ist da charakterlich nicht völlig geeignet (zu ehrlich, zu integer, ein bisschen zu naiv).

    „Man hätte [Ströbele] ruhig und der Wahrheit entsprechend einen abgehanfterten (hähä) ehemaligen Terroristenverteidiger und heutigen Politikdilletanten nennen können. Er hätte juristisch dagegen nicht vorgehen können, da ja alles belegbar ist.“

    Grundfalsch. Gehässige persönliche Angriffe wären genau die falsche Vorgehensweise gewesen, Ulfkotte hätte sofort das Publikum und den Ringrichter (Bremer) gegen sich gehabt. Und ob Behauptungen juristisch wasserdicht sind, zählt bei solchen TV-Duellen für einen Sieg nicht. Es zählt noch nicht einmal, ob sie wahr sind, solange sie nicht augenblicklich widerlegt werden.

    „Man hätte diesen Versager total auseinandernehmen müssen.“

    Leichter gesagt/gefordert als getan, wie man sehen konnte.

  85. Ulfkottes Art der Argumentation war halbherzig und von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
    Sobald auch nur eine polemische Nachfrage kam, wusste er nicht weiter. Als hätte er alle seine Argumente irgendwo aufgeschnappt und noch nie drüber nachgedach warum er zB. Parallelgeselschaften ablehnt.

    Mit „gibts doch gar nicht“ und „alles halb so schlimm“ war er jedesmal ruhigzustellen.

    Auch hätte er einfach mal sagen sollen, was das wirkliche Problem ist. Nämlich die Überfremdung. Islamisierung ist nur eines der Symptome.

    Unterm Strich hat Ströbele jetzt sogar noch den einen oder anderen Musel- Wähler mit deutschem Pass für die Ökos gewonnen. Da hatte Ulfi wohl doch zuviel Angst als böser Rechtsradikaler bezeichnet zu werden.

    Auf die Frage, ob er alle (Moslems) rauswerfen wolle, hätte er einfach sagen sollen: „Nein, wir streichen ihnen nur alle Sozialleistungen. Dann gehen die schon von allein.“
    Mit Halbherzigkeit aber gewinnst Du keinen Blumentopf!

  86. #89 KarlKäse:

    „Auf die Frage, ob er alle (Moslems) rauswerfen wolle, hätte er einfach sagen sollen: ‚Nein, wir streichen ihnen nur alle Sozialleistungen. Dann gehen die schon von allein.'“

    Das wäre eine sehr schlagfertige Antwort gewesen. 🙂
    Ich bezweifle nur, dass Ulfkotte jemand ist, dem diese Schlagfertigkeit liegt.

  87. Es reichte schon die Anmoderation zu sehen wie Heiner Bremer sagte Ulkotte würde vielleichte eine *stöhn* antiislamistische Partei …

    Mehr als 5 Minuten konnte ich es mir dann nicht antun, das Gesabbel um die Begnadigung des Serienmörders Klar interessiert doch keinen, wenn es hier laut Ansage um den Islam geht… Könnte man nicht in Zukunft die Interviews schneiden und dann einen Themenblock einzelnd anschaubar machen? Würde Traffic und CO-2 sparen… 😉

  88. Also um ehrlich zu sein:

    Wenn Ulfkotte einen Stroebele in einem TV-Duell „besiegt“ wird die neue Partei ein Rohrkrepierer. Dann ist er sofort ein „gewiefter rechter Demagoge“ der mit den Aengsten der Buerger spielt und das Stammtischklientel anspricht.

    Ich fand das klasse. Ulfkotte sagt am Anfang was von Werten und jeder, der sich das Duell anschaut, weil er dem prinzipiell zustimmt, hat doch den Stroebele und seinen (neutralen) Helfer mindestens 20 mal verflucht. So gewinnt man Sympatie. Das war glaubwuerdig unprofessionell.

  89. Zu #81 D.R.

    Nun, das war ja nur ein Beispiel.
    Man kann „für“ oder „gegen“ den Islam sein, gegen Christentum, gegen Judentum oder so. Aber was heisst das konkret?
    Dass es keinen Islam mehr geben soll? Kein Christentum? Oder was man dabei einsetzen mag.

    Nun, der Islam existiert nun mal. Und ich befürchte, wir werden damit leben müssen.
    Und es wird auch immer Muslime geben, die den Islam leben und solche, die ihn nicht leben und auch nicht leben wollen. Die einfach von der Tradition her dort im Orient erzogen wurden.

    Da können diese doch nix dafür.

    Wenn wir hingegen von der Islam-„Ideologie“ oder Religion reden, dann stimme ich überein, wenn es „den Islam“ besser erst gar nicht gegeben hätte.

    Dann müsste man eben präzisieren:

    „Ich bin gegen auch nur eine Teilweise Einführung der Scharia (=Islamisches Grundrecht) Europas… aber ich sagte schon immer, Europa muss demokratisch bleiben. Gleiches Recht für alle.“

    Natürlich kann man „gegen“ den Islam sein. Aber es ist nun mal eine Tatsache, dass er existiert.

  90. Ich denke, wir müssen genau dort ansetzen, wo die eigenen demokratischen Rechte zu Gunsten des Islams oder aus übertriebener Rücksicht gegenüber den Muslimen aufgegeben bzw. aufgegeben werden sollen werden.

    Die Toleranz anderer hört genau dort auf, wo meine beginnt.

    Das hat etwas mit gegenseitigem Respekt zu tun.

    Wenn Christen Kirchen in der Türkei mit Polizei bewachen lassen müssen –dann stimmt etwas massiv nicht im Staat und bei deren Bürgern.

    Wenn es in Europa No-Go Zonen gibt für die Landespolizei –dann stimmt etwas mit den Leuten der No-Go Zone nicht.

    Wirklich keine „Religion“ oder Volksgruppe die z.B. auch in die Schweiz eingewandert ist, macht so viele Probleme wie die Muslime, Türken und Leute aus Ex-Jugoslavien.

    Die müssen erst „Demokratie“ lernen. Wenn sie dann wollen und können. Wenn sie hier jedoch Islam-Terror verbreiten und propagieren –der hat in der Schweiz nichts zu suchen und gehört sehr schnell ausgeschaft und bestraft.

    Den DAS hat denn nun wirklich nichts mehr mit Toleranz oder kulturellen Unterschieden mehr zu tun.

  91. Ulfkotte hat sich sehr gut geschlagen, wir dürfen nicht vergessen, dass Ströbele ein alter Polit-Hase ist, seine Argumentation kam aber sehr künstlich und arrogant rüber, Ulfkotte wirkte natürlicher und ehrlicher.

    Bremer war in der Tat sehr parteiisch und hat seinen Job schlecht gemacht.

    Ich finde, dass die Botschaft von Ulfkotte angekommen ist.

  92. #94 NEUTRAL

    „Natürlich kann man „gegen“ den Islam sein. Aber es ist nun mal eine Tatsache, dass er existiert.“

    Muß er deswegen naturgesetzlich bei uns existieren? Muß er nachhaltig importiert und hier gefördert werden?

    Wäre unser Sozialsystem nicht, hätten wir das Problem nicht. Die Abhilfe ist daher naheliegend.

  93. ulfkotte sollte sich mal debatten mit franz josef strauss ansehen. es fehlt ihm einfach an biss gegen jemand wie stroebele. der ist ein begnadeter polemiker, der jede schwäche erkennt und ausnutzt. gegen so einen darf man nicht in die defensive geraten, sondern muss angreifen. die gelegenheit wäre so günstig gewesen. als der moderator in der klar-frage zu stroebele sagte, er sei ja als anwalt damals dabei gewesen, hätte sofort die bemerkung kommen müssen, dass er auch als aktiver unterstützuer zu einer gefängnisstrafe verurteilt wurde, und eshalb in der frage wohl nicht ganz objektiv. die tatsache hätte stroebele nicht bestreiten können, aber wenige wissen davon, und das hätte udo sofort einen gewaltigen bonus verschafft.
    nicht umsonst haben spitzenpolitiker einen ganzen pulk von referenten zu jedem thema, die sie vor so einem auftritt genau informieren. stroebele hat die natürlich auch, schon deshalb hätte udo die absolut zu erwartenden themen wie schächtung und seine üblichen einzelbeispiele vermeiden müssen und was ganz neues bringen. er kennt ja schliesslich genug um noch ein paar überraschungen aus dem hut zu zaubern.

  94. Immer noch: Ulfkotte war schwach. Sorry für mein Bauchgefühl. Demnächst krieg ich noch zur Strafe ne Plauze. Dann seid ihr schuld….!

  95. @93

    eben nicht! spätestens als Ulfkotte mit dem Frauenschwimmtag für Muslimas angefangen hat, hatte er verschissen! man muss sich in das Publikum reindenken…die werden mehrheitlich empfunden haben:“…ach Gottchen, jetzt will der Spinner den Muslimas das planschen madig machen, wir haben wirklich andere Sorgen…“ oder so, und wegzappen…

    dass der Muslimabadetag bereits subtile Islamisierung bedeutet (Türsteher die „Männer“ älter als 2(!) Jahre zurückweisen…etc) ist der Mehrheit nicht bekannt, sie sind bei weitem noch nicht so sensibilisiert wie zB. PI-Leser! das muss man einfach wissen wenn man im TV die breite Masse ansprechen möchte, insbesondere in einer 1:1 Talkshow.

  96. Die wieder einmal hochinteressante Debatte habe ich sozusagen als Außenstehender verfolgt, da ich die Sendung nicht gesehen und mir das zum Beitrag gehörende Video ebenfalls nicht angetan habe. Dennoch wird nach meiner Ansicht deutlich, dass zwar die Meinungen über Ulfkotte geteilt sind und manche ihn als schwach empfunden haben, Ströbele aber trotz seiner rhetorischen (vielleicht auch argumentativen) Überlegenheit einhellig als einfach widerlich erlebt wurde. Vielleicht ist es denjenigen, die die Auseinandersetzung der beiden vor dem Bildschirm verfolgt haben, ähnlich ergangen.

  97. #83 Zag, #84 ProErwin u.a.

    ich widerspreche. Ulfkotte muß niemanden niedermachen. Das wäre völlig falsch. Er ist auch nicht auf die Person Ströbele eingegangen, auch das war richtig. Er hat ein Sachanliegen vertreten und das muß er jetzt stur weiter so machen.

    Wir müssen endlich von dem was Gerhard Schröder eingeführt hat, nämlich andere niedermachen und dadurch erfolgreich sein wegkommen. Das ist Islam pur.

    Nein, von der Sache her überzeugen und dadurch erfolgreich sein. Und da hat sich Ulfkotte für den Anfang gegen so einen ausgebufften Lügner wie Ströbele gut geschlagen.

    Was mir gefehlt hat waren z.B. Fragen an Ströbele wie: Ihr Parteimitglied Deligöz hatte vor einigen Monaten ihre türkischen Schwestern aufgefordert das Kopftuch abzulegen und steht seit dem unter Dauerpolizeischutz weil sie immer noch Morddrohungen bekommt. Finden Sie es in Ordnung, daß ein Mensch mitten in einem freien Land wie Deutschland sich aufgrund einer solchen Aussage nicht mehr frei bewegen kann, sondern ständig Angst um sein Leben haben muß?

    Oder: Was sagen sie dazu, daß die Gründungsmitglieder des Zentralrates der Ex-Muslime seit dem sie an die Öffentlichkeit getreten sind mit so massiven Morddrohungen mitten in Deutschland konfrontiert werden, daß sie unter Dauerpolizeischutz gestellt werden müssen?

    Dann müssen die Sure 4, 89 und der entsprechende Hadith zitiert werden.

    Oder: Wie erklären Sie es sich, daß 45 Staaten in denen der Islam dominiert, in der Kairoer Erklärung für Menschenrechte sich für die Schaira ausgesprochen haben und sie als allein gültiges Recht für Muslime erklärt haben? Wie erklären Sie es sich, daß die Scharia die Menschen in zwei Klassen einteilt: in Muslime und in Untermenschen? Finden sie das gut?

    Wie erklären Sie es sich, daß es nach dem Morden an drei Christen in der Türkei von der Partei Koran-orientierten Partei Erdogans keine Verurteilung der Tat gegeben hat? Daß man dem ehemaligen Bundespräsidenten Rau den Gottesdienstbesuch in Istanbul verweigern wollte, daß Christen dort unterdrückt und Kirchenbauten verboten sind, daß aber der Türkische Staat mehrere hundert Imame bezahlt, die hier in Deutschland den Islam predigen?

    Wie erklären Sie es sich, daß von 8000 tödlichen Selbstmordattentaten seit dem 11. September 99% von gläubigen Moslems verübt wurden?

    Was halten sagen sie davon, daß der Begründer des Islam Mohammed, würde man an sein Verhalten die Maßstäbe eines deutschen Gerichtes anlegen, als Räuber und Mörder verurteilt werden würde?

    Und zuletzt: Was halten sie von einer Religion, die all diese Morddrohungen, Mordattentate und Bluttaten nicht nur religiös legitimiert, sondern den einzelnen Gläubigen zu solchen Taten explizit auffordert?

    Wenn Ströbele alles abstreitet sagen: Sie weigern sich einen Zusammenhang sehen zu wollen, zwischen all dem Leid, dem Morden, Drohen und dem Blutvergießen, das im Namen einer Religion geschieht und dieser Religion selbst. Geben Sie doch für diese Verweigerung eine nachvollziehbare Begründung.

    Das hätte Ulfkotte sagen können. Und sicher wird er es auch noch sagen wenn die Zeit dafür gekommen ist. Ich bleibe dabei, Ulfkotte hat es für den Anfang gut gemacht. Wir sollten ihn unterstützen.

  98. Es geht nicht um´s Niedermachen, aber daß Ströbele auf der Züchtigung in deutschen Haushalten rumreiten kann, und damit auch noch davon kommt, ist ein Witz.
    Ulfkotte hätte einfach nur die Fragen fragen brauchen, die D.R. hier aufgezählt hat, und Ströbele hätte sich nicht mit seinem Abwiegelblabla aus der Verantwortung stehlen können. Der Fall Deligöz und die Grünen sind ein moralischer Skandal, den man jedem Grünen um seine moralischen überlegenen Ohren hauen muß.

  99. Noch etwas hätte Ulfkotte fragen können:

    Ata und die Todespiloten des 11. September wurden in einer Hamburger Moschee radikalisiert und faßten unter dem Einfluß der dort gehörten Predigten den Entschluß für ihre schreckliche Tat, bei der fast 3000 unschuldige Amerikaner, Männer und Frauen ums Leben kamen. Was sagen Sie dazu, daß in einer Moschee mitten in Deutschland, die mit Hilfe der Multi-Kulti-Politik Ihrer Partei gebaut wurde, durch die Predigten eines Iamam, der mit aufgrund Ihrer Multi-Kulti Politik hier mitten in Deutschland seine Lehren vom real existierenden Islam frei verkünden darf, Männer zu einem solchen Entschluß gebracht werden, eine solche Tat in aller Seelenruhe hier vorbereiten und dann auch ausführen?

    Was sagen sie dazu, daß Murat Kurnaz, in einer Moschee mitten in Deutschland radikalisiert wurde? Daß die Moschee ebenso wie die Moschee in Hamburg durch deren Lehre Ata und seine Freunde ihren folgenreichen Entschluß faßten heute noch in Betrieb sind und die Imame dort heute noch ungestört ihre Lehren verbreiten?

    Was sagen sie dazu, daß von 160 Moscheen in Deutschland 40 unter Islamismusverdacht stehen und deshalb vom Verfassungsschutz beobachtet werden? Gibt es wirklich keinen Zusmmenhang zwischen „Islamismus“ und Islam, wie Sie behaupten?

  100. Zu #97 Max Emanuel
    > Muß er deswegen naturgesetzlich bei uns existieren? Muß er nachhaltig importiert und hier gefördert werden?

    Nein, muss er nicht. Islam keine natürliche Entwicklung aus dem Christentum und dem Judentum.

    Islam ist und war schon immer ein Machtanspruch, ein Staat (seit dem Umzug Mohammeds von Mekka nach Median).

    Wieso sich der Islam offenbar erfolgreich ausbreitet, hat verschiedene Gründe.
    Ist wohl auch weniger ein Problem der Muslime, sonder eher ein Problem der West-Euopäer.

    Haben nicht wir West-Europäer erfolgreich die eigene Religion in den Hobby-Keller verbannt?!

    Wer den Koran man gelesen hat, der merkt, dass der Koran gar nicht verstanden werden kann, wenn er nicht das Alte Testament 1) und das Neue Testament 2) gelesen hat.
    1) =Tenach, =Bibel der Juden.
    2) =Bibel der Christen, basiert auf dem Tenach.

    Der Koran ist eine „billige“ um nicht zu sagen schon fast kranke Philosophie und eine Art Selbstgespräch über das Christentum und das Judentum; ohne Kontext, ohne Geschichts-Historischen Bezug. –Das einen Strich unter alles Bestehende machen will, und sagt: Alles vor mir war falsch, jetzt komme ich, und alle andern vor mir waren falsch. Ich bin die einzig wahre echte Religion.

    Das ist kurz zusammengefasst der Inhalt des Koran. Man nimmt bestehendes, sagt, es sei nicht richtig, und setzt dann das eine wirklich richtige dem Leser vor. Kommt uns das nicht bekannt vor?!

    Weiter: Es hat in Europa noch nie eine Vakuum gegeben. Immer schon wurden diese „Lücken“ mit etwas ausgefüllt.

  101. HILFEN zur Argumentation

    Sind nur Hilfen zur Argumentation, nicht die Argumente selbst. Diese müssen dann anschliessend angebracht bzw. eingefüllt werden.

    Ziel ist es, in einem kurzen Satz möglichst rasch nach einer evt. sogar nur „Schein-Antwort“ auf den Gegner gar nicht weiter eingehen zu müssen, sondern wie schon gesagt, den Faustschlag mit Schwung weiterleiten, und zwar in die eigene Argumentation.

    Also wollte ich kurz aufzeigen, wie man Angriffe für sich nutzen kann. Und man kann.

  102. Ich habe den Beitrag stückweise gesehen und mußte abschalten. Ich habe mich über die sehr schlechte Vorbereitung von Ulfkotte geärgert. Eigentlich hätte Ströbele es ihm nicht schwer gemacht aber Ulfkotte stand mehrfach auf der Leitung. Auch die Argumentation zu Beginn, er würde Ströbele gern ins Boot holen brachte bei mir nur Kopfschütteln hervor. Auch wenn ich die Befürchtungen mit Ulfkotte voll teile so heißt das nicht daß ich zu seinem miserablen Auftritt aplaudiere. Schade! Das nächste mal besser vorbereiten, Herr Ulfkotte, so erweisen sie Ihren Anhängern einen Bärendienst.

  103. Ja, ich finde leider auch, dass Herr Ulfkotte ein bisschen schlecht vorbereitet wirkte. (oder zu nervös und rhetorisch unerfahren, sein sicher vorhandenes großes Wissen wie ein scharfes Schwert anzubringen?)

    Es ist wirklich nicht gut, wenn man sich an Pillepalle wie Muslima-Badetagen aufhält. D.h. es ist natürlich schon absolut richtig, wenn PI das thematisiert, da wird ja auch sehr viel anderes, Wichtigeres, angesprochen. Ein Blog hat ja auch viel mehr „Zeit“ als ein Diskussionspartner in einem schlaglichtartigen Dialog.

    Dennoch finde ich sein Auftreten gut, er ist sympathisch und so schön anders als die typische Politikerfresse mit den aalglatten Phrasen. Ein ehrlicher Laie unter abgezockten Profis, die kein Mensch mehr leiden kann. Er wird lernen, geschickter zu werden. Es wäre wichtig, dass er sich von den Details entfernt und klar die Zusammenhänge zwischen der Ideologie Islam und dem, was die Leute ärgert, aufzeigt. Dass er die Leute dazu anregt, sich selber mit dem Islam zu befassen anstatt nur an kleinen Fetzen wie Ghettokriminalität und Kopftüchern hängen zu bleiben.

    @D.R.: Deine Vorschläge sind perfekt. Ich vermute, es ist unwahrscheinlich, dass Herr Ulfkotte hier mitliest. Vielleicht solltest Du sie ihm schicken? Er ist bestimmt nicht abgeneigt gegen Tipps von ehrlichen Freunden.

    Er ist aber vom Auftreten her supersympathisch und ich finde nicht, dass er sich ändern sollte oder einen „Profi-Anchorman“ finden sollte. Er kann das! Geübt wird der, der übt 🙂

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