Koran WidersprücheDer Islam als „Gesamtkunstwerk“ ist voller Widersprüche. So behauptet der selbsternannte Prophet Muhammad auf der einen Seite beispielsweise, in einer Tradition mit Mose zu stehen, bricht aber gleichzeitig alle zehn Gebote. Ebenso behaupten die Anhänger des Islam, dass der Koran von Gott höchstpersönlich kommt und völlig unverfälscht ist.

Dem widerspricht dann aber wieder die Tatsache, dass sich allein heute noch 20 verschiedene Versionen des Koran im Umlauf befinden, und die dogmatisch heute gültige Version aus dem Jahr 1924 stammt.

Doch auch inhaltlich muss man nicht lange suchen, um den Widersprüchen der „großen Friedensreligion“ auf die Spur zu kommen. Der zweite Teil der PI-Videoreihe sucht heute im Koran unter anderem Antworten danach, ob Christen, Juden und Moslems den gleichen Gott anbeten, und ob Muhammad für seine prophetische Gabe auch entsprechend bezahlt werden soll.

(Spürnase: Daniel R.)

» PI: Widersprüche im Koran – Teil 1

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21 KOMMENTARE

  1. na mal sehen in wie vielen minuten das von youtube gelöscht wird, weil radikale moslems sich beleidigt fühlen 🙂

  2. In 10 Jahren halten die Kinder eine echte Knarre in ihren Händen.
    Die Geburtenrate dieser Menschen schafft tausende bewaffnete Kinder. Tja, und wer die Waffen hat, hat die Macht.

  3. Wiss Ihr, warum die Moslems immer Hintern hoch, Hintern runter machen?

    Das Niederknien und Niederwerfen beim Gebet bewirkt eine verstärkte Durchblutung des Gehirns , durch welche die Attribute der schönsten Namen Allahs , die dein Wesen bilden , durch die Gedanken und das Gebet verstärkt zum Vorschein gebracht werden

  4. Als ob es das wäre, was den Islam vom Christentum unterscheidet! In der Bibel könnte man auf genau dieselbe Weise Widersprüche en masse aufzeigen. Das fängt an bei den zwei Versionen der Schöpfungsgeschichte an (Mensch als Mann und Frau geschaffen/Frau aus Mann geschaffen) und hört noch nicht einmal im NT auf, in dem es von Unterschieden zwischen den verschiedenen Evangelien nur so wimmelt.

    Es wäre dringend wünschenswert, dass man sich bei der Islamkritik auf das wirklich Relevante konzentriert, sprich die totalitären Züge, die intolerable Haltung zur Gewalt, das Elend und die Unterdrückung, die diese Ideologie in sämtlichen Ländern hervorbingt, in denen sie dominant ist usw.

    Wer sich stattdessen an solchem Pipifax aufgeilt, der verschleiert (sic!) nur den Blick für das Wesentliche und verwischt obendrein die Grenzen zwischen notwendiger Aufklärung und Kritik und einem dümmlichen Hetzblog.

    Nur mal so zum Nachdenken.

  5. Das stützt eine alte These von mir:

    Mohamed war entweder schwul oder ständig bekifft.

  6. Wenn – wie in dem Video – von Voltaire die Rede ist, sollte man wieder einmal das von ihm 1742 verfasste (im Netz verfügbare) Trauerspiel:

    Le fanatisme ou Mahomet le prophète

    in Erinnerung rufen, das immerhin Goethe ins Deutsche übersetzt hat (u.d.T. „Mahomet“, ebenfalls im Netz verfügbar).

    Dieser Stück war seinerzeit wohl durchaus auch als Kritik an die kath. Kirche gemeint, wenngleich es den mohammedanischen Glauben direkter und schärfer trifft.

    Zweifellos wäre dieses Stück für eine zeitgemäße Interpretation äußerst geeignet. Sofort kommen einem die Selbstmordattentäter ins Bewußtsein, wenn Mohammed dort seinem Sklaven befiehlt: „Mit eines ungerechten Blut bespritzt / Gehst du in’s ew’ge Leben herrlich ein.“ Ob von dem heutigen Selbstmordmördern auch manchem Zweifel kommen – wie dem Sklaven, der trotzdem zur Tat schreitet -: „Doch mein verwirrter Geist begreift noch nicht, / Wie dieser gute Gott, der Menschen Vater, / Zum Meuchelmorde mich bestimmen kann.“? Oder die Frage: „ist das ein Gott, der Haß gebietet?“ Das ganze Stück nimmt im Grunde die heutige Kritik an der von Mohammed ins Werk gesetzten arabischen Ideologie vorweg.

    Es versteht sich von selbst, dass dieses aktuelle, in einer prominenten deutschen Übersetzung vorliegende Werk weder hierzulande noch sonstwo gespielt wird. Das sind stumme Grenzen der Freiheit der Kunst. Idomeneo ist dagegen jedenfalls eine Kinderei.

    Auch das passende Wort für diesen Zustand spricht Mahomed in dem Werk aus: „Das Schwert, der Koran, in der blutgen Hand, / Sollt’ einem jeden Schweigen auferlegen.“

  7. Dr. Wafa Sultans leidenschaftliche Rede für Freiheit und Demokratie im arabischen TV

    Eine bewundernswerte und mutige Frau, absolut sehenswert

    Der Konflikt überall auf der Welt, Zeugen dessen wir sind, ist kein Konflikt der Religionen, oder ein Konflikt der Zivilisationen!
    Es ist ein Konflikt zwischen zwei Gegensätzlichkeiten, zwei Zeiten.
    Zwischen einer Mentalität des Mittelalters und der Mentalität des 21. Jahrhunderts.
    Es ist ein Konflikt zwischen der zivilisierten Welt und der Rückständigkeit, zwischen dem Zivilisierten und dem Primitiven, zwischen der Vernunft und der Barbarei!

    Es ist ein Konflikt zwischen der Freiheit und der Unterdrückung, zwischen der Demokratie und der Diktatur.

    Es ist ein Konflikt zwischen den Befürwortern und den Gegnern der Menschenrechte.

    Zwischen denen, die Frauen wie Tiere behandeln und denen, die sie als ebenwürdig anerkennen.
    Was wir heute sehen, ist kein Konflikt der Zivilisationen, denn Zivilisationen kämpfen nicht gegeneinander – sie konkurrieren.

    Moderator:
    Verstehe ich Sie richtig, das was wir heute beobachten ist der Konflikt zwischen der westlichen Kultur und der Rückständigkeit und Ignoranz der Muslime?

    Ja, das ist es, was ich meine!

    Moderator:
    Wer hat den Begriff des Konfliktes der Zivilisationen geprägt? War dies nicht Samuel Huntington? Es war nicht Bin Laden! Ich würde gern darüber sprechen.

    Die Moslems sind diejenigen gewesen, welche diesen Ausdruck zuerst genutzt haben.
    Die Moslems haben den Kampf der Zivilisationen begonnen.
    Der Prophet des Islam sagte: ‚Mir wurde befohlen die Menschen zu bekämpfen, bis sie an Allah und seinen Propheten glauben.’
    Als die Moslems die Menschen in Moslems und Nichtmoslems teilten und dazu aufriefen, die anderen zu bekämpfen, bis sie das glauben, was sie selbst glauben, haben sie diesen Konflikt ausgelöst und diesen Krieg begonnen!

    Um diesen Krieg zu beenden müssen sie ihre islamischen Bücher und Lehrpläne überarbeiten, diese sind voll mit Aufrufen, andere zu Ungläubigen zu erklären und diese zu bekämpfen!
    Sie sagen, dass sie niemals den Glauben der anderen beleidigen würden!
    Welche Zivilisation im Angesichts dieser Erde erlaubt es Ihnen, andere Menschen mit Namen zu rufen, welche diese nicht selbst für sich gewählt haben?
    Einmal nennen Sie sie Al-Dhimma (Dhimmis), ein anderes Mal „Volk des Buches“ und ein weiteres Mal vergleichen Sie sie mit Affen und Schweinen!
    Oder Sie nennen Christen „diejenigen, die Allahs Zorn hervorrufen“!
    Wer hat Ihnen gesagt, dass die „Das Volk des Buches“ sind?
    Sie sind nicht das Volk des Buches, sie sind das Volk vieler Bücher!
    All diese wissenschaftlichen Bücher, die Ihr habt, sind ihre!
    Die Früchte ihres freien und kreativen Denkens!
    Woher nehmt Ihr Euch das Recht, sie als diejenigen zu bezeichnen, die Allahs Zorn hervorrufen, oder „diejenigen, die sich verlaufen haben“?
    Und dann sagst Du, dass Deine Religion von Dir verlangt den Glauben anderer zu respektieren?!

    Ich bin kein Christ, kein Moslem und kein Jude.
    Ich bin ein säkulares menschliches Wesen! Ich glaube nicht an das Übernatürliche, aber ich respektiere das Recht der anderen, daran zu glauben.

    Nun mischt endlich der Imam mit, Imam:
    Sind Sie eine Ketzerin?

    Sie können dies nennen, wie Sie wollen! Ich bin ein säkulares menschliches Wesen, das nicht an das Übernatürliche glaubt!

    Imam:
    Wenn Sie eine Ketzerin sind, ist es sinnlos Sie zurechtzuweisen!
    Sie haben damit bereits den Islam, den Propheten und den Koran verunglimpft!

    Das ist meine persönliche Sache, die Sie nichts angeht!
    Bruder, Du kannst von mir aus an Steine glauben, solange Du sie nicht nach mir wirfst!
    Du kannst dienen, wem Du willst, aber der Glauben anderer geht Dich nichts an!
    Ob sie jetzt glauben, dass der Messias Gott ist, Sohn der Maria oder dass Satan Gott ist, Sohn der Maria.
    Lass sie glauben, was sie wollen!
    Moslems haben 3 Buddha-Statuen in Schutt verwandelt!
    Kein einziger Buddhist hat eine Moschee niedergebrannt oder eine Botschaft angezündet!
    Nur die Moslems verteidigen ihren Glauben, indem sie Kirchen niederbrennen, Menschen töten und Botschaften zerstören!
    Dieser Weg wird keine Ergebnisse bringen! Die Moslems sollten sich fragen, was sie für die Menschheit tun können, ehe sie von der Menschheit verlangen können, sie zu respektieren!

    Diese Frau, einfach Klasse!

  8. Es wäre großartig, wenn ihr eine Quelle nennen könntet, die belegt, daß es über 20 verschiedene Koranversionen gibt und die „offizielle“ 1924 festgelegt wurde…wäre sehr hilfreich in Diskussionen.

    Ach und noch was: was für ne Koranübersetzung ist denn empfehlenswert? Sollte gut verständlich, zum besseren diskutieren auch von Muslimen halbwegs anerkannt und nicht Gutiemässig übersetzt sein.

  9. Was mich stutzig macht: Das Böse kommt von Allah selbst?
    Wenn die Islamisten, ob des bösen Westens, schon mal Fahnen und Botschaften abfackeln, sollten sie konsequenterweise auch mal die eine oder andere eigene Moschee wegbomben.
    Nur mal so, wegen der Ausgewogenheit.

  10. @ 7 Arwen
    Ich würde die Übersetzung von Rudi Paret empfehlen. Dazu gibt es noch einen Kommentar und Konkordanz als zweiten Band. In Diskussionen wir wohl bei jeder Übersetzung das Standardargument kommen, dass dieser oder jener Vers falsch übersetzt sei. Frag mal unverbindlich bei einer Moscheegemeinde nach, welche Koranausgabe und Übersetzung die verwenden.
    Da es keine zentrale Instanz bei den Muslimen, vergleichbar beispielsweise wie in der kath. Kirche gibt, ist es nicht verwunderlich dass es mehrere offizielle Versionen des Koran gibt. Wahrscheinlich ist die Kairoer Ausgabe von 1924 deshalb „offiziell“ weil sie an der bekannte Al-Azhar Universität entstanden ist, die unter Muslimen eine gewisse Autorität besitzt, was z. B. auch Rechtsgutachten angeht. Man müßte mal genauer nach Textkritik im Zusammenhang des Korans weiterdenken.

  11. Ok, danke, die von Paret schau ich mir dann mal genauer an.

    So, jetzt brauch ich nur noch eine verlässliche Quelle für die Sache mit den Koranversionen. Ich mein, ich glaube Euch das, höre ich hier ja auch nicht zum ersten Mal und es wäre auch sehr unwahrscheinlich, daß es nicht mehrere Versionen gibt. Aber ich brauche eien Quelle, die man nicht so leicht wegreden kann. Daß es angeblich keinerlei Veränderungen am Koran gab, daß der Kroan heute also identisch mit dem „Urkoran“ sei, wird ja immer wieder als Totschlagargument gegen uns Christen verwendet, mit dem Hinweis darauf, wir hätten ja so viele verschiedene Bibelversionen, keine „Urbibel“, würden das ständig verfälschen und so weiter(das die Bibel im Christentum eh etwas ganz anderes ist als der Koran für den Islam, daß dem Koran als angeblich direktem Wort Allahs nicht die Bibel, sondern Jesus als das fleischgewordene Wort entspricht, ist den meisten Muslimen wohl zu hoch, wie ne gesprungene Schallplatte wird immer wieder wiederholt, wir hätten die Bibel verfälscht und nur der Koran sei rein bewahrt worden….), egal, welche Quelle man präsentiert, es wird eh nicht geglaubt, aber vielleicht säht man wenigstens ein bißchen Zweifel an diesem Irrsinn…

  12. @Arwen:

    Wegen der Fassung von 1924 brauchst Du mal bei Google „Koran 1924 Kairo“ eingeben und erhältst Du eine Reihe von Quellenangaben. Aber Achtung: Einige islamische Websites verwässern die Bedeutung!
    Die Version des 1924 festgehaltenen, und bis heute gültigen Korans wird oft auch als Azhar-Koran bezeichnet.
    Beispiel: http://www.tagesspiegel.de/literatur/archiv/19.02.2007/3089911.asp

    Auf die verschiedenen Version des Koran nehmen ebenfalls diverse Websites und Bücher Bezug.
    U.a. in dem Buch von Labib as-Said, „The Recited Koran“ von 1975.
    Im Internet empfehle ich diese Quelle, dessen islamkritischer Verfasser eine sehr wissenschaftliche Herangehensweise gewählt haben: http://www.answering-islam.de/Main/Green/seven.htm

  13. @Stefan Herre

    Eine sehr schöne Arbeit das Video. Danke Dafür .

    @Zenta

    Vielen dank, das du auf meine Seite verwiesen hast !!Ich liebe Dr Wafa Sultan. Danke nochmal:)

  14. @Arwen:
    Wenn man versucht, über eine Moscheegemeinde an einenKoran zu kommen, ist dieser Weg nicht ohne Risiko.
    Erstens, weil die Moslems die Überreichung eines Korans als einen Akt der „da’wa“, also eine Aufforderung zur Annahme des Islam, betrachten. Jemand gilt erst als harbi, wenn er drei solcher Aufforderungen nicht folgt. Hast Du Dich einmal gefragt, warum Imame so oft Korane verteilen, die Bibel, die ihnen im Gegenzug angeboten wird, aber auf die Erde fallen lassen?
    Zweitens, weil es zu Zwecken der da’wa auch „bereinigte“ Koranausgaben speziell für Nichtmuslime gibt. Die aggressiven Absichten der Muslime im Westen sollen verschleiert werden, indem man die entsprechenden Passagen aus dem Koran löscht. So wird die Phrase „schlagt ihnen die Köpfe ab“ mit „schlagt sie oberhalb des Nackens“ verharmlost, und so weiter.
    Ich verwende eine Übersetzung von Max Henning aus dem Reclam-Verlag, die aus dem Jahr 1960 stammt. Sie ist weniger poetisch als die von Paret, dafür genauer. Aus obengenanntem Grund würde ich auch keine Übersetzungen von Konvertiten wie Hoffmann oder Khoury verwenden.

  15. Ich würde NIEMALS zu einer Moschee gehen um mich über den Islam zu informieren. Nach islamischen Glauben ist sogar erlaubt zu lügen, um neue Anhänger für den Islam zu gewinnen.

  16. @#13 Arthur

    So ziemlich das Beste, was ich je gesehen habe!
    Super, Arthur, die Frau ist echt klasse und lässt sich nicht einschüchtern!

  17. @ Smokey
    Da die vier Evangelisten die Ereignisse natürlich nach ihren subjektiven Erfahrungen aufgeschrieben haben, können die Berichte natürlich nicht zu 100% identisch sein. Es ist absolut unmöglich, das ein jeweils unabhängig voneinander geschriebener Erfahrungsbericht über die selbe Veranstaltung wortwörtlich gleich ausfällt. Allerdings widersprechen sich die Berichte nicht, sondern bestätigen sich im Grunde eher noch, wodurch sich die Validität gegenüber nur einem Berichterstatter sogar noch erhöht.

  18. Wer den Koran im Internet lesen möchte, und über dier verschiedenen Versionen gute Hintergrundinformationen braucht, bekommt diese von der Uni Göttingen:

    http://www.sub.uni-goettingen.de/ebene_1/orient/docs/koran1.htm

    Im zweiten Abschnitt „Übersetzungen des Koran“ werden die Verschiedenen Versionen verglichen. Als beste Seite wird von den Religionswissenschaftlern aus Göttingen die folgende Seite angesehen:
    http://quran.al-islam.com/Targama/DispTargam.asp?nType=1&nSora=65&nAya=4&nSeg=1&l=eng&t=ger

  19. Keine Sorge, ich werd definitiv NICHT in eine Moschee gehen, um an einen Koran zu kommen (obwohl…hätte den Vorteil, daß ich dafür kein Geld ausgeben muß…mmh…).

    Und ich glaube nicht, daß ich sonderlich anfällig für Taqiyya bin.Lese hier schon lange regelmässig mit, bin überzeugte Katholikin, und unsere liberalen Werte werd ich ganz bestimmt nicht aufgeben, nur weil mir jemand nen Koran schenkt…aber nett, daß ihr mich warnt.

    Also, wenn die Reclam-Übersetzung gut ist, dann nehm ich glaub ich diese. Ist am billigsten, gibts in einfachem Reclam-Gelb statt in Islamgrün.

  20. @ #4 Smokey

    „Es wäre dringend wünschenswert, dass man sich bei der Islamkritik auf das wirklich Relevante konzentriert, sprich die totalitären Züge, die intolerable Haltung zur Gewalt, …“

    Der Koran ist doch die Quelle für den Dreck den du ansprichst. Du kannst eine Krankheit nicht überwinden, wenn du nicht gegen die Ursache vorgehst.
    Und den Koran mit der Bibel zu vergleichen ist widerlich. In der Bibel magst du Widerspüche finden, im Koran fand ich kaum Stellen die sich nicht widersprochen haben. Jede Kultur, die den Koran als Grundlage ihrer Werte ansieht, muß zwangsläufig unfähig sein Kritik zu ertragen. Und das ist ein riesen Problem.

    „Wer sich stattdessen an solchem Pipifax aufgeilt, der verschleiert (sic!) nur den Blick für das Wesentliche und verwischt obendrein die Grenzen zwischen notwendiger Aufklärung und Kritik und einem dümmlichen Hetzblog.“

    Das ist kein Pipifax. Ich bin sehr Dankbar hierfür. Und bei dem hohen Anteil an Artikeln, die sich (zurecht) über die Gewaltbereitschaft des Islams auslassen, ist es alles andere als ein Zeichen der Hetze, wenn einige Artikel sich mit den Anderen Fehlern in der Islamischen Welt und ihrer Herkunft auseinander setzen.

    Aber du kannst gerne einen Bogen um solche Artikel machen. Der Titel war schließlich eindeutig genug.

  21. Daß der Koran völlig unverfälscht ist, behaupten nur die Sunniten.

    @#4 Smokey:
    Unterschätze die Widerspruchsdebatte nicht: Unter anderem damit begann das textkritische Denken im Christentum, und wir sollten dankbar dafür sein. So merkt auch der letzte (außer vielleicht Zeugen Jehovas), daß man die Aussagen der biblischen Bücher im Licht ihrer Entstehungzeit, historischer Umstände usw. verstehen muß. Der theologische Kern bleibt natürlich unverändert gleich. Genau diesen Schritt tut der Muselmann nicht, dadurch verrennt er sich nicht nur in der schwer möglichen Auflösung vertrackter Widersprüche, sondern will bis zum Ende der Zeiten seine Frau schlagen dürfen(müssen, Sure 4, 34), sei es nur mit einem kleinen Gegenstand. Pipifax ist das definitiv nicht, leider.

    @Arwen: Ein richtiger Musel akzeptiert keine Übersetzung. Am handlichsten und verdaulichsten ist wirklich die von Henning (Reclam). Die von Paret ist wissenschaftlich, aber unverdaulich und zudem seit Luxemberg völlig fragwürdig. Die von Khoury ist gut, weil sie in den Fußnoten umfangreichen Kommentar bietet. Leider ziemlich teuer.

    Offiziell gibt es m.W. nur eine Version, und zwar die Kairiner von 1924. Das gilt aber heute in der Islamwissenschaft als absolutes Kuriosum, da es zahlreiche Varianten gibt, die auch seit Jahrhunderten bekannt sind, die eine textkritische Ausgabe (wie bei der Bibel) dringend notwendig machen. Literatur dazu auf Deutsch u.a.:

    – Nöldeke „Geschichte des Qorans“ (von 1860, nur in Bibliotheken, aber als Einstieg unentbehrlich)
    – Bergsträsser „Plan eines Apparatus Criticus zum Koran“ (1930); ferner

    – Ohlig/Puin „Die dunklen Anfänge“ (ein Hammerbuch! Über 50 Euro, aber fundiert, im Gegensatz zum Koran, was beim Lesen auch klar wird)
    – Luxemberg „Die syro-aramäische Lesart des Koran“

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