AutonomerDie Idee, gewalttätige Autonome auch an ihrem Geruch wieder zu erkennen ist naheliegend, gefällt aber verständlicherweise nicht jedem. FDP, Grüne und SPD sind empört über die Einführung solcher „Stasimethoden“, nachdem die Polizei im Zuge der Durchsuchungen von Wohnungen autonomer G8 Randalierer Körpergeruchsproben genommen hat, um im Fall von Anschlägen oder Gewalttaten benutzte Gegenstände und Waffen bestimmten Tätern zuordnen zu können. Die SED-Erben der Linkspartei, die wesentlich an der Vorbereitung der Randale beteiligt sind, ziehen es vor, zu dem peinlichen Thema zu schweigen.

Das polizeiliche Verfahren, das den ausgeprägten Geruchssinn speziell trainierter Hunde nutzt, ist eine Variante der Spurensuche, wie sie auch bei der Suche nach vermissten Personen oder flüchtigen Tätern eingesetzt wird. Anhand vorhandener Geruchsproben können Hunde anhaftende Körpergerüche an Gegenstände einer bestimmten Person zuordnen, die diese berührt hat. Ein schlagendes Argument in Form eines Pflastersteins, das einem Polizeibeamten an den Kopf fliegt, trägt damit ein klares Copyrightvermerk. Kein Unterschied zum klassichen oder genetischen Fingerabdruck oder dem guten alten Täterfoto. Nur ein weiteres Hilfsmittel polizeilicher Strafverfolgung, mit der Chance, Gewalttäter dingfest zu machen.

Das muss denen missfallen, die sich hauptsächlich durch versteinerte Argumente artikulieren, und so schreit besonders der vorbestrafte Terroristenunterstützer, parlamentarische Geheimdienstkontrolleur und „Retter Kreuzbergs vor dem Cheeseburger“, Hans-Christian Ströbele (Grüne), Zeter und Mordio und kalauert vom „perfekten Schnüffelstaat“ Die Assoziation vom schnüffelnden Hund zum Schnüffelstaat war dem Meister der Diffamierung zu verführerisch, um nicht in die Denkfalle zu tappsen.

Auch Wolfgang Thierse (SPD) sieht durch die Wahrnehmung menschlicher Ausdünstung die Republik in höchster Gefahr:

„Eine solche Praxis erinnert mich an Stasi-Methoden.“ Der ostdeutsche SPD-Politiker warnte die Behörden „vor Hysterie, die zu Polizeistaats-Methoden ? la DDR führen“ könnte. Es sei für ihn „schon schlimm genug, dass ich rund um das Tagungsgelände einen kilometerlangen Metallzaun ertragen muss, der mir die Mauer aus DDR-Zeiten zurück ins Gedächtnis bringt“, sagte Thierse.

Schlimm finden wir, dass solche Maßnahmen in Deutschland wieder nötig sind, um eine Konferenz mit ausländischen Staatsgästen zu schützen. Schuld daran sind die, die seit Jahren das Volk gegen Freiheit, Demokratie und Marktwirtschaft aufhetzen. Vielleicht sollte Herr Thierse sich der traurigen Zustände in der DDR besser mal erinnern, wenn seine Parteigenossen mit den alten SED-Kadern und -Spitzeln auf Regierungsbänken Platz nehmen und alte und neue Stalinisten andersdenkende Bürger bereits wieder als Neonazis und faschistische Klassenfeinde bedrohen und angreifen.

image_pdfimage_print

 

21 KOMMENTARE

  1. Ja, das waren noch Zeiten, als Bürgerrechtler dem entsetzten Publikum vorführten, wie die STASI Geruchsproben entnahm und die Läppchen mit dem körpereigenen Duft in Einmachgläsern deponierte. Nur so, auf Verdacht. Wie abscheulich. So etwas konnte es nur in einem Unrechtsstaat geben.

    Klar, dass ein demokratischer Rechtsstaat bei Anwendung solcher Methoden sofort zur DDR mutiert.

    Heiligendamm bleibt ja nun auch für alle Zeiten eingemauert und wer raus will, riskiert sein Leben.

    Herr Thierse könnte es eigentlich besser wissen aber der merkt eh nichts mehr.

    Ich muss ihm aber hoch anrechnen, dass er Heiligendamm nicht mit Buchenwald oder Dachau verglichen hat. Da gab es doch auch Zäune, Stacheldraht und Wachtürme.

  2. die geschichte mit den geruchsproben stammt doch ursprünglich aus der tätärä und diente dazu, feinde des realexistierenden sozialismus ausfindig und unschädlich zu machen.
    warum sind die linksextremistischen spacken auf einmal dagegen?
    sollen sie froh sein, daß es an besagtem zaun weder minenfelder, selbstschußanlagen noch schießbefehl gibt wie damals zu zeiten des saarländischen dachdeckers erich h. an der innerdeutschen grenze.

  3. Wie war das doch vor einigen Tagen in Samara, als die Merkel meinte, Putin der Menschenrechtsverletzungen vor aller Oeffentlichkeit anklagen zu müssen?

    Putin hat darauf richtig reagiert und auf Deutschland hingewiesen, wo wir inzwischenwissen, dass sich die Methoden der Polizei offenbar mit den Methoden der Stasi vergleichen lassen.

    Die Merkel hat sich mit ihren Anschuldigungen an Putin angesichts dieser Tatsachen der hochgelobten “westlichen Wertegemeinschaft“ vor aller Welt bis auf die Knochen
    blamiert.

  4. Ja Grinse-ströbi, Geruchsproben die zum aufspüren von Gewalttätern hilfreich wären, sind gerade in Deinem Bezirk wirklich nicht nötig, schließlich quillt Reuschs Aktenschrank vor Intensivtätern (inklusive Namen,Adressen und jeweiligen Delikten) geradezu über

  5. Tja, vielleicht findet sich ja noch irgendeine Stasi Inventur Akte, wo das „Patent“ für diese Schnüffelmethode eingetragen wurde, dann könnten die linksäffgen ja gleich wieder einen auf Copyright machen, um mal wieder die Wahrheit zu unterdrücken bzw. unterdrücken zu wollen.

    ca

  6. @gw

    -Kein Unterschied zum klassischen oder genetischen Fingerabdruck-

    Damit keine Missverstaendniss aufkommt, ich bin ein Befueworter einer Datei mit den genetischen Fingerabdruecken aller Bundesbuerger.

    Als Molekularbiologe muss ich allerdings die obige Aussage bemaengeln. Selbstverstaendlich gibt es einen Unterschied zwischen einem speicherbaren Datensatz, der mit Hilfe von Maschinen und statistisch validierten, reproduzierbaren Verfahren asugewertet werden kann, und der yahlreichen moeglichen Fehlerquellen belasteten Zuordnung einer fluechtigen Geruchsprobe (auf einem Pflasterstein)durch einen Hund. Ich denke nicht, dass man da weiter ins Detail gehen muss.

    Zur groben Sortierung von Verdaechtigen, die sich eventuell ihrerseits verfluechtigen wollen, ist das eine einfache, elegante Methode.

    In unserem Rechtsstaat hat die Analzse des Hundes sowieso keine Beweiskraft und stellt, ganz anders als in der DDR, daher fuer einen so identifizierten Unschuldigen keine Gefahr dar. Kein Grund zur Aufregung.

    Moeglicherweise fragwuerdig ist lediglich das Kosten Nutzen-Verhaeltniss der Aktion.

  7. Die Linken/Grünen/“Antifaschisten“ mal wieder. Fühlen sich als Opfer pudelwohl.

  8. Schlimm ist nur, dass es in Deutschland Extremisten gibt, bei denen man solche Methoden anwenden muss. In der DDR würden bei den Chaoten überhaupt keine Geruchsproben benötigt, sondern Sonderzüge nach Bautzen fahren.

  9. SEEEHR PI: So manche Maßnahme der Stasi wie auch der Nazis war effektiv und nützlich – nur in den falschen Händen. Auch die Musels übernehmen von ihren Feinden gerne das, was ihnen hilfreich erscheint … www-Vernetzung, Kalaschnikows, Atombomben …

  10. Ich stelle mir gerade einen vereidigten Spürschäferhund im Zeugenstand vor, wenn ihn der Vorsitzende fragt, ob er einen Eid auf die richtige Zuordnung der Stinkprobe leisten kann.

    Ein dreifaches Wuff und die Schwurpfote auf der Dose mit dem Lieblingsschappi.

    ‚In Ordnung Zeuge Hasso von Hinkebein, Sie können den Saal wieder verlassen…‘

  11. redet doch nur…
    ich dachte immer, ihr steht für die Menschenrechte und so.
    na da hab ich mich wohl getäuscht… is ja natürlich auch soooo notwenig, dass man sich gleich wieder auf StaSi-Niveau begiebt nur um die Demostranten, den man schon ihr im GG gewährtes versammlungsrecht verwährt, auch so schikaniert!
    pfui PI!

  12. Sehe das so ähnlich wie Brandenburger. Traurig, daß es unter anderem solcher Methoden bedarf, um gewaltbereiten Gipfelgegnern mit der Härte des Gesetzes entgegen zu treten.

    @ papdoppellus:

    Ich kan zwar nur für mich sprechen, denke jedoch, daß es einige ähnlich sehen werden:

    Nicht ich/wir, sondern unsere Politiker begeben sich auf „Stasi-Niveau“. Wie schon erwähnt, schlimm genug, daß solche Methoden überhaupt angewendet werden müssen. Und den Demonstranten ihr Versammlungsrecht verwehren, liegt mir absolut fern und steht mir auch nicht zu.

    Genauso gut zwingt Dich auch keiner, hier einen Kommentar abzugeben. Deinem Kommentar nach zu urteilen kann ich mir gut vorstellen, daß Du an den Protesten in Heiligendamm teilnehmen wirst – denn nur „getroffene Hunde bellen“.

  13. Es ist ekelhaft dass Typem wie Thierse unseren Staat repräsentieren dürfen.

    Hätte eine CDU-ler das DDR System mit Nazideutschland verglichen, es hätte einen riesigen Skandal gegeben.

    Die DDR Mauer war gedacht um Menschen einzusperren, der G8 Zaun sperrt keinen ein. Er ist leider notwendig um mehrheitlich demokratisch gewählte Staatsmänner vor linken Krawallos zu schützen.

    Aber das erkennen unsere Berufsbetroffenen nicht, ihre Blicke sind imer noch vernebelt von unsäglichen „Aktionen gegen Rechts“.

  14. @ #13 papadoppellus

    einen Hund an einen zuvor geworfenen Stein schnüffeln zu lassen ist ungefähr so, wie das IP-mapping nach einem Angriff auf eine Webseite. Was mich „erstaunt“ ist, dass Leute, die sich als „liberal“ oder „links“ bezeichnen, regelmäßig einen Fundamentalprotest einlegen, wenn es um die Feststellung bzw. Zuordnung nach (Straf-)taten von Identität geht.

    Das Steinewerfen auf Polizisten kann u.a. zur Folge haben, dass ein Familienvater zum Krüppel gemacht wird – aber das ist ja, wie uns Sozialpädagogen weiß machen wollen, „ein Symptom, das auf sozialpädagogische Bedürfnisse hinweist“ ….
    Auch kommt es vor, dass „autonome“ Steinewerfer sich unter friedliche Demonstranten schmuggeln und so die Polizei zwingen, u.a. dann auch gegen friedliche Demonstranten vorzugehen, um das Steinewerfen zu unterbinden.

    Dass es notwendig geworden ist, geworfene Steine näher zu untersuchen ist zwar traurig, aber letztlich nur eine Konsequenz aus einer teilweise inakzeptablen Protestkultur in Deutschland. Werden Straftaten im Deckmantel einer *vollkommen anonymen Masse* verübt, ist der Rechtstaat machtlos und wird dabei degradiert (siehe Weimarer Republik!!).

    Heribert Prantl: „Auch Du bist Pazifismus!“

  15. @feuervogel

    ..einen Hund an einen zuvor geworfenen Stein schnüffeln zu lassen ist ungefähr so, wie das IP-mapping nach einem Angriff auf eine Webseite…

    Nein, beim IP Mapping verwendet man transparente, reproduzierbare Verfahren und erzeugt Daten, die als Beweismaterial verwendet werden koennen. Es gibt einen erheblichen qualitativen Unterschied.

    Sowas kann nur dann laestig werden, wenn der Rechtsstaat, (auch wegen der Terrorgefahr) so stark geschwaecht wird dass am Ende auch deine Oma fuer 3 Tage im Knast landen kann weil sie in Heiligedamm am Strand spazieren geht, ein Huendchen sich verschnueffelt und man einige Zeit braucht um sie ueber einen genetischen Fingerabdruck zu entlasten. Aber soweit sind wir noch nicht.

    Ich jedenfalls bin jederzeit bereit meinen genetischen Fingerabdruck beim Staat zu hinterlegen, dann gehts in solchen Faellen auch schneller mit der Haftentlassung.

  16. Hätte die DDR den Täternachweis durch DNA-Test entwickelt, würden die Knalltüten genauso aufheulen.

  17. Die Deppen wollen einfach nicht begreifen, daß es kein Menschenrecht auf gewalttätige Krawalle und Zerstörungswut gegen Sachen und Personen gibt. Und wer sich an einer derartigen Protestaktion beteiligt (Seit an Seit mit den Nazis…) obwohl klar ist, daß es aus den Reihen der „Protestierer“ heraus zu Übergriffen kommen wird -das lehrt die Geschichte dieser „Protestaktionen“- der muß sich fragen lassen, ob er nicht trotz sondern wegen dieser Gewaltbereitschaft teilnimmt. Und entsprechend behandelt werden, mit allen Mitteln des Rechtsstaates, ob es dem Pöbel paßt oder nicht.

  18. @#3

    Seeland, wo lebst Du denn?
    Unsere Äindschie hat dem russischen Diktator doch sehr passabel Paroli geboten. Wer soll denn „alle Welt“ sein, vor dem sie sich blamiert hat? Bestimmt nicht ihre Kollegen, denn die werden es zu schätzen wissen, dass ihnen von den Wählern der Grünen und SED (alias PDS) keine Steine und „Mollies“ auf den Kopf geworfen werden.

  19. Man muss sich gegen Gewalt schützen, nach Möglichkeit gewaltlos!
    Eine Demokratie ist nur so viel Wert, wie sie sich zu schützen weiss!
    Hätte der Westen dagegen die „Schnüffelprobe“ bei Gegnern des Staates erfunden, längst wäre das zum Patent angemeldet und von Karlsruhe im GG gesegnet worden! Aber so…es ist ja von der STASI!
    Abgesehen von deren Ideologie, lernen kann der Westen so einiges von denen, was sich mit dem GG vereinbaren liesse! Die grössten STASI-Leute von damals sitzen übrigens längst im BND oder MAD und machen die Leute dort stets über ihre Professionalität betroffen!

    Am meisten Angst vor solchen Schnüffeleien haben stets die Stinker, die es betrifft!

Comments are closed.