Stefan Niggemeiers hasserfüllte Ahnungslosigkeit

Die Wahrheit - das bin ich!Volker Becks Pfingsturlaub in Moskau schlägt weiter hohe Wellen. Viele „kluge Köpfe“ weiß Beck dabei auf seiner Seite, unter anderem den Bildblog-Macher Stefan Niggemeier. Der hat noch immer nicht begriffen, dass es Beck nicht um die Schwulenrechte in Russland geht, sondern ausschließlich um die eigene Image-Pflege.

„Hassblogger“ sind wir einmal mehr, aber wenigstens „ahnungslos“, was die Sache etwas abschwächt, und mit jedem Satz stellt Niggemeier seine eigene hasserfüllte Ahnungslosigkeit unter Beweis.

Wenn der Grünen-Politiker Volker Beck und andere beim Versuch, in Moskau für Versammlungsfreiheit und Grundrechte für Schwule und Lesben zu demonstrieren, geschlagen und zeitweise festgenommen werden, erntet er von “PI”-Macher Stefan Herre und seinen Mitstreitern dafür nur Häme und Beschimpfungen. (…) “PI”-Macher Stefan Herre wirft Beck vor, dass er nach Moskau reist, anstatt sich “zur Abwechslung einmal für die Versammlungsfreiheit der Schwulen und Lesben in Kreuzberg oder Neukölln” [einzusetzen]. Herre suggeriert, dort könne keine Schwulenparade stattfinden — wegen der dort herrschenden und durch die Grünen mitzuverantwortenden “islamischen Gegenkultur”. Und Dutzende Kommentoren empören sich mit Herre darüber, was das für ein Skandal ist, dass in Kreuzberg und Neukölln keine Schwulen demonstrieren können wegen der vielen Moslems. Und keiner lässt sich das schöne Vorurteil dadurch kaputt machen, dass Schwule und Lesben seit 1998 jährlich durch Kreuzberg und teilweise Neukölln ziehen und demonstrieren und feiern: Auf dem “Transgenialen CSD”.

Nicht Häme und Beschimpfungen, Niggemeier. Beck hat doch genau das erreicht, was er beabsichtigt hatte. Dafür muss man ihn bewundern! Man stelle sich vor, die mitgebrachten Fernsehteams hätten nur einen Beck filmen können, für den sich niemand interessiert. Das wäre eine Pleite gewesen! Und gerade eben weil wir nicht homophob sind, lassen wir uns von dieser Show nicht beeindrucken. Beck geht es mitnichten um Homosexuelle. Wenn dem so wäre, würde er erstmal vor der eigenen Hautür kehren – nämlich in Kreuzberg und Neukölln, wo die wachsende Homophobie durch den Islam den Homosexuellen das Leben schwer macht, wie sie selbst beklagen. Und sie klagen bei uns, den angeblich Homophoben, weil sie wissen, dass die Linken und Grünen sich einen Dreck um sie scheren, wenn Muslime sie bedrohen. Würde Niggemeier öfter PI lesen, wüsste er das auch. Statt dessen wühlt er im Kommentarbereich und behauptet, unsere Kommentatoren möchten Beck am „Kran baumeln“ sehen. Dabei ist Niggemeier wohl klug genug, um zu wissen, dass er lügt, und unsere Kommentatoren allenfalls auf die Gefahren hinweisen, die Homosexuellen vom real existierenden Islam drohen, die von Leuten wie ihm selbst aber niemals thematisiert werden. Denn das würde die Installation und Schönfärberei des Islam bei uns behindern. Der ist ja friedlich und tolerant.

Und so hat auch die „Schweinefleisch-macht-schwul“ – Menschenverachtung der Ahmadiyyasekte gerade einmal ein leises grünes Stirnrunzeln ausgelöst, bevor die Geschichte ad acta gelegt wurde. Ob Niggemeier sie thematisiert hatte, wissen wir nicht, da wir dort nicht lesen. Es lohnt auch nicht, wie die hasserfüllte Inkompetenz des hier verlinkten Beitrag erneut beweist.

Stefan Niggemeier sollte sich fragen, ob er weiterhin mit Schaum vor dem Mund und Nebel im Hirn geifern will, oder ob er endlich seine ihm gegebenen Fähigkeiten und Möglichkeiten nutzt, um seriöse Texte zu schreiben.