Bevor Ralph Giordano den Bau einer Großmoschee in Köln-Ehrenfeld kritisierte, war alles anders. Damals galt jeder, der das Bauvorhaben ablehnte, als Nazi und Rassist. So auch am letzten Dienstag vor dem Kölner Rathaus. Die Anwohnerinitiative gegen den Bau protestierte, weil die Stadt 7.000 der gesammelten 23.000 Stimmen für eine Bürgerbefragung für ungültig erklärt hatte, und so die notwendige Zahl von 20.000 Unterschriften unterschritten wurde.

Erwartungsgemäß kamen auch viele, die den bevorstehenden Holocaust an Kölner Muslimen durch den Nichtbau des „gläsernen Gemeindezentrums mit ein paar angeschlossenen Gebetsräumen“ verhindern wollten. PI bemühte sich, Stimmen beider Seiten zu hören, was sich zeitweilig etwas schwierig gestaltete.



Anwohner in der Klemme

Das Dilemma im Kölner Moscheenstreit liegt darin, dass die Grenzen zwischen der Anwohnerinitiative und der einzigen sie unterstützenden Partei „Pro Köln“ nur schwer zu erkennen sind. Nach dem Schulterschluss aller übrigen Parteien für den Moscheebau, blieb den Anwohnern, die wohl zu Recht davon ausgehen, eine große schweigende Mehrheit Kölner Bürger zu vertreten, keine Wahl, als die organisatorische Unterstützung der umstrittenen Rechtspartei anzunehmen, oder mit ihrem Anliegen von vorneherein zu scheitern.

Pro Köln aber geniesst in der Stadt keinen guten Ruf. Eine unrühmliche Geschichte, angefangen von der früheren NPD-Kandidatur von Manfred Rouhs, über die Vorgängerorganisation „Deutsche Liga für Volk und Heimat“, die Kopfgelder auf untergetauchte Asylanten aussetzte, bis zum wiederholten Auftauchen von ganz weit Rechten bei Veranstaltungen der Partei, gelingt es Pro Köln, wo auch ehemalige Republikaner vertreten sind, nicht, den Mief des Braunen loszuwerden. Auch die Argumentation gegen die Moschee basiert weniger auf einer Kritik der freiheitsfeindlichen islamischen Ideologie als auf einer diffusen Abwehr von „Überfremdung“. Mit einer inzwischen offenbar aufgegebenen Kampagne gegen den Bau eines jüdischen Museums auf dem Rathausvorplatz (da wo unser Film entstand), manövrierte man sich weiter ins Abseits.

Auch wenn die Beteiligung von Pro Köln, die manchmal eher schon Federführung genannt werden muss, möglicherweise manchen Islamkritiker abgehalten hat, sich gegen den Moscheebau zu engagieren, bleibt festzustellen, dass 23.000 Unterschriften zusammen kamen. Das ist weit mehr, als die 16.000 Stimmen, mit denen Pro Köln in den Rat der Stadt einziehen konnte. Dass der Widerstand gegen den Bau also nur von Anhängern der kleinen rechten Partei getragen würde, ist Unfug, aber die Verbindung vereinfacht das Denken für alle, die es beim denken gern einfach haben.

Gegen Nazis und Nichtschwimmer

Ganze Schulklassen kamen am letzten Dienstag zum Rathaus, um der gefühlten „Gefahr von rechts“ zu begegnen. Dort lernten sie unter fachkundiger Anleitung linker Autonomer gleich den praktischen Umgang mit Andersdenkenden in der Demokratie. Merkwürdig, dass demokratische Parteien wie die SPD, vertreten durch mehrere Jusos, wenn sie Bürger wegen ihrer Kontakte zu Rechten als Nazis verunglimpfen und auch für körperliche Angriffe vogelfrei erklären, keine Probleme mit den eigenen gewaltbereiten Bundesgenossen haben.

Auch das PI-Team geriet im Laufe der Veranstaltung unter den hysterischen Generalverdacht „Nazi“. Vorher freundlichen Gesprächspartnern genügte der Ausspruch des Zauberwortes, um in aggresiver Weise die Löschung ihrer bereits gegebenen Interviews zu fordern. Aus einer etwas abseits stehenden dritten Demonstration von Nippeser Rentnern, die für den Erhalt ihres Schwimmbades demonstrierten, ging man gar in sportlicher Weise körperlich gegen uns vor, bevor wir noch unsere Fragen stellen konnten. Linke hatten uns zuvor berichtet, die Freunde des temperierten Badens hätten sich solidarisch dort plaziert, um den Moscheegegnern diesen Platz wegzunehmen.

Ob sie uns nun tatsächlich aufgrund der Verleumdung der Autonomen für Nazis hielten oder einfach nur für Nichtschwimmer, konnte in der allgemeinen Aufregung nicht ermittelt werden. Tatsache ist, die rüstigen Rentner wurden die eigentlichen Gewinner des Tages, denn ihr handgreiflicher Einsatz wurde belohnt. In der folgenden Ratssitzung wurde der Erhalt ihres Bades auf Steuerkosten von SPD, Grünen und Linkspartei gegen die Stimmen der CDU und FDP beschlossen. Und wenn sie jetzt fragen, wie Pro Köln in deser Sache gestimmt hat: Pro-Köln gibt es in Wirklichkeit garnicht. Im betreffenden Artikel des Kölner Stadtanzeigers jedenfalls kommen die Stimmen dieser Fraktion nicht vor. Vielleicht haben die Redakteure aber auch nur beschlossen, dass das ihre Leser nicht zu interessieren hat. Gegen wen hätte man denn sonst demonstriert?

Den Nippeser Rentnern jedenfalls gönnen wir den Erfolg von ganzem Herzen. Wir sind nämlich nicht nachtragend, solange die Kamera heil bleibt. Und wer weiß … vielleicht dürfen wir ja beim nächsten mal eine Frage stellen. Wenn sie wieder da stehen und schimpfen, weil die besten Zeiten in ihrem Bad für Muslime reserviert werden. Denn in Nippes gründete Metin Kaplan einst seinen Kalifatstaat und die Anhänger sind immer noch da. Und wenn die mal Lust auf ein paar Bahnen Freistil kriegen, dann bestimmt nicht mit den Ungläubigen.

UPDATE:

1) Es gibt im Internet eine Gegendarstellung von Manfred Rouhs zum zitierten Wikipediaartikel, die wir unseren Lesern selbstverständlich ebenfalls zur Kenntnisnahme empfehlen: Manfred Rouhs: „Wikipedia hetzt“. Danke für den Hinweis!

2) Das Bürgerbegehren wurde vom Rat der Stadt Köln für ungültig erklärt.

3) Der Dicke, der bei den Nippeser Schwimmern auf die Kamera losgeht, ist nicht, wie wir ursprünglich angenommen hatten der Kollege Michael Moore, sondern der Kölner Ratsherr Claus Ludwig (Gemeinsam gegen Sozialraub) von der Linkspartei, der den Rentneraufstand organisiert hat, und wohl in Sorge war, „seine Rentner“ könnten etwas Falsches auf unsere Fragen antworten.

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70 KOMMENTARE

  1. ………….. bleibt festzustellen, dass 23.000 Unterschriften zusammen kamen. Das ist weit mehr, als die 16.000 Stimmen, mit denen Pro-Köln in den Rat der Stadt einziehen konnte. Dass der Widerstand gegen den Bau also nur von Anhängern der kleinen rechten Partei getragen würde, ist Unfug, aber die Verbindung vereinfacht das Denken für alle, die es beim denken gern einfach haben.
    _____________________________________

    Auch wenn bei Pro-Köln einzelne Rechte dabei sind/waren – die machtvolle Iniative ist zu begrüssen.

    Sonst wo kriegen die Dhimmis ihren Hintern nicht hoch ?

    Das automatische Schieben von PRO-Köln in die NAZI-Ecke ist eher eine Reflexmasche der Gut/Besser/Bestmenschen.

  2. Tja, so ist das, wenn die etablierten Parteien sich über die Ängste und Bedenken ihrer Bürger ignorant hinwegsetzen, muss man sich halt andere Verbündete suchen.

  3. Also die Moschee oder das ,,gläserne Gemeindezentrum“ verhindert den Islamismus und fördert die Integration?
    Glauben die wirklich, dass wenn es dieses ,,gläserne Gemeindezentrum“ gibt, die Islamisten keine Terroranschäge mehr planen könne, da ja jetzt jeder sehen kann was dort geschieht? Was ist das für eine Logik? Ich glaube das wird eher eine Propagandabühne damit jeder sehen kann, dass Islam Friede heißt.

  4. Ich bin begeistert! Etwas authentischeres als solche Videoreportagen von Stefan alias PI kann es nicht geben – ich wünsche mir mehr solcher Szenen aus dem echten Leben gegriffen.
    Wieder ein Beweis mehr, wie dumpf „Antifaschisten“ agieren und nicht mit sich reden lassen.

    PS. Wer hat eigentlich die Kamera gehalten?

  5. Ich bin begeistert! Etwas authentischeres als solche Videoreportagen von Stefan alias PI kann es nicht geben – ich wünsche mir mehr solcher Szenen aus dem echten Leben gegriffen.
    Wieder ein Beweis mehr, wie dumpf „Antifaschisten“ agieren und nicht mit sich reden lassen.

    Wie dumm muss man eigentlich sein, um zu glauben, dass eine Moschee eine Garantie dafür ist, dass in dieser kein Hass gesät wird, nur weil nicht in einem Hinterhof gebetet wird?
    Ich bezweifle, dass eine Moschee rund um die Uhr für Ungläubige geöffnet ist – oder doch?

    PS. Wer hat eigentlich die Kamera gehalten?

  6. Lustig dieser Gutmenschenjuso, ist nicht überraschend, daß die für die Islamisierung demonstrieren, aber klasse ist, daß der gleich noch die Architektur mitliefert, wie das Ganze auszusehen hat.

    Warum hat keiner diese Plemplemspaßguerilla im Rhein versenkt?

  7. Danke PI und Stefan fuer den Film.
    Dank auch an gw fuer den erklaerenden Beitrag.

  8. KÖLNER FRIEDENSVERPFLICHTUNG
    Köln, am 29.10. 2006
    Täglich werden zahllose Menschen Opfer von Fanatismus, Krieg und terroristischen
    Anschlägen. Menschen werden getötet, misshandelt und entwürdigt. Religion wird immer
    wieder für die Anwendung von Terror instrumentalisiert und missbraucht. Die Gewalt und
    der Hass, der Terror und die Kriege in der Welt erschüttern uns und fordern uns zur
    Besinnung und zum Handeln heraus.
    Als jüdische, christliche und muslimische Frauen und Männer erklären wir, dass Gewalt
    und Terror um Gottes Willen nicht sein dürfen und dem authentischen Geist unserer
    Religionen widersprechen. Unsere Religionen zielen auf ein friedliches und konstruktives
    Zusammenleben aller Menschen gleich welcher Religionszugehörigkeit. Für uns gilt
    unverrückbar: Die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar : die Würde eines jeden
    Kindes, jeder Frau und jedes Mannes.
    Als Religionsgemeinschaften verpflichten wir uns :
    • jeder Verhetzung und Erniedrigung von Menschen entgegenzutreten
    • für ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen,
    Kulturen und ethnischer Gruppen einzutreten und Menschen zusammenzuführen,
    die bislang den Kontakt zu anderen gescheut haben,
    • den anderen zuzuhören und die Ängste der anderen ebenso wahrzunehmen wie
    die eigenen,
    • unseren Beitrag für eine Gesellschaft zu leisten, die nicht nur durch Toleranz,
    sondern von Respekt und Achtung geprägt ist,
    • eine Gesellschaft mitzugestalten, in der alle Religionsgemeinschaften, die sich
    für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen, ihren unumstrittenen Platz haben,
    • in der Erziehung zum Abbau von Vorurteilen und zu gegenseitigem Verständnis
    zu wirken,
    • zur Verständigung, zur Begegnung und zu einem Dialog der Religionen, der
    Gemeinsamkeiten entdecken hilft und Verschiedenheiten achtet.
    Mit unserer ganzen Kraft wollen wir dazu beitragen, dass Hass und Gewalt überwunden
    werden und Menschen in unserer Stadt Köln und überall auf der Welt in Frieden,
    Sicherheit, Gerechtigkeit und Freiheit leben können.
    Gemeinschaften und Initiativen ebenso wie einzelne Personen jeden Glaubens und jeder
    Weltanschauung laden wir ein, sich dieser Verpflichtung anzuschließen und in ihrem
    Sinne zu wirken.
    Erstunterzeichner im Historischen Rathaus zu Köln, am 29. 10. 2006:
    Synagogen-Gemeinde Köln
    Katholisches Stadtdekanat Köln
    Katholikenausschuss in der Stadt Köln
    Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
    Türkisch-islamische Union Köln /DITIB
    Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Köln
    Oberbürgermeister der Stadt Köln

    Also et is noch immer joot jegange!!

    Mit dieser Kökner Friedensverpflichtung sind zum ersten Mal, ich wiederhole: Zum Ersten Mal auch die Muslime zu Echtem Frieden bereit!

    Ich trete in diesem Augenblick über, denke ich mal, wenn sogar der Oberbürgermeister solch einen Schwachfug unterschreibt, bleibt einem ja bald nix anderes mehr über!

    Wieso wird hier eigentlich immer gegen den Toleranten Islam gehetzt???

    Kennt niemand die Kölner Friedensverpflichtung???? Die verpflichtet die Musels zu Frieden!

    So einfach ist das.
    Pacta servanda sunt! Heißt das auf Gut Deutsch!

    Stefan kommt doch aus Köln, da müsste er doch die

    KÖLNER FRIEDENSVERPFLICHTUNG kennen!

    Also, die Muslime sind nett, und wir wollen auch schwimmen, ohne von Rechtsradikalen Nazis behelligt zu werden, mit denen haben wir nix zu tun!

    Und wer da alles unterschrieben hat!

    That can’t be bad!!

  9. „Pacta servanda sunt“

    Ist damit soetwas wie die Waffenstillstände in Gaza gemeint, so eine Art Lichtschalter? – ein,aus,ein,aus,ein,aus…

  10. Ein interessantes und für manche der Gezeigten entlarvendes Video. PI ist und bleibt hervorragend. Man kann dieses Engagement nur bewundern.

    PS: Was ist denn nun mit den Stimmen – reichen sie oder nicht?

  11. TAZ ist ratlos:

    http://www.taz.de/dx/2007/05/19/a0216.1/text

    IM KAMPF GEGEN EINE MOSCHEE DRIFTET RALPH GIORDANO NACH RECHTS
    Dumme Pauschalisierungen
    Dass Franz Schönhuber das nicht mehr erleben durfte. Zeit seines Lebens hatte der vor zwei Jahren verstorbene Gründer der fremdenfeindlichen „Republikaner“ vor den Türken und deren Religion gewarnt. Doch weil er nicht als rechtsextrem abgestempelt werden wollte, formulierte er seine Kritik meist überaus vorsichtig. Er hätte sich sicher gewundert, auf diesem Feld eines Tages ausgerechnet von Ralph Giordano rechts überholt zu werden.

    Anzeige

    Kategorisch hat sich der Schriftsteller, der einst von den Nazis verfolgt wurde, jetzt gegen eine geplante Großmoschee in Köln ausgesprochen. Zur Begründung erklärte er, die Integration der Muslime in Deutschland sei gescheitert. Der Beweis? Burkas und „Ehrenmorde“, führt Giordano an. Nun kann man dem Ditib-Verband, der als Bauherr hinter der geplanten Kölner Moschee steht, sicher das eine oder andere vorwerfen. Ganz sicher aber kann man ihn nicht, wie Ralph Giordano das macht, für allen möglichen Unbill in der muslimischen Welt, von Burkas bis hin zu Ehrenmorden, verantwortlich machen.

    Mit seinen dummen Pauschalisierungen redet sich Ralph Giordano um Kopf und Kragen. Seine Argumentation ist darüber hinaus völlig absurd: Einerseits findet er, Muslime sollten sich weiterhin mit jenen Fabriketagen begnügen, die sie bislang schon für ihren Gottesdienst nutzen. Andererseits beklagt er „Parallelgesellschaften“. Wie also stellt er sich Integration vor? Natürlich darf er von Muslimen Gesetzestreue und Transparenz erwarten. Aber ist eine große, sichtbare und jedermann zugängliche Moschee dafür nicht der beste Garant?

    Zur Erinnerung: In Deutschland herrscht Religionsfreiheit. Muslime dürfen hierzulande eine Moschee bauen, wo immer sie wollen, solange sie dabei nicht gegen geltendes (Bau-)Recht verstoßen. Ralph Giordano fordert hingegen nichts anderes als die offene Diskriminierung von gläubigen Muslimen: Sie sollen nur dann eine Moschee bauen dürfen, wenn sich eine Mehrheit der Bevölkerung per Volksabstimmung damit einverstanden erklärt. Mit dem Grundgesetz ist eine solche Geisteshaltung nur schwer zu vereinbaren. DANIEL BAX

  12. Großes Kino – sehr gelungener Beitrag!

    Indess geht’s am UCI in Kalifornien wieder heiß her und Terroristen werben für die Vernichtung Israels AM CAMPUS:
    LINK

    Wenn’s nach mir ginge würde der Islam in Dtl als verfassungsfeindlich eingestuft und verboten werden – und schon wäre das Problem behoben.

  13. Großes Kino – sehr gelungener Beitrag!

    Indess geht’s am UCI in Kalifornien wieder heiß her und Terroristen werben für die Vernichtung Israels AM CAMPUS:
    LINK

    Wenn’s nach mir ginge würde der Islam in Dtl als verfassungsfeindlich eingestuft und verboten werden – und schon wäre das Problem behoben.

  14. „glaesernes Gemeinezentrum“ erinnert mich doch irgendwie an den Begriff „lupenreiner Demokrat“ – alles so schoen transparent, sauber und rein…

  15. GEIL! Meinen Respekt! Einfach geil! Im PI-T-Shirt da zu stehen und diese Tölpel zu interviewen.

    Bei den 3 Clowns musste ich immer an D.N. Reb denken 😉

  16. Wenn die Hohlhupen von der taz Ralph Giordano in die Nähe von Schönhuber rücken, beweisen sie, wie ideologisch verblödet die sind.
    Gegen Haider war Giordano noch allen recht, wenn der sich gegen die totalitäre Ideologien und die falsche Gleichsetzung von Christen- Judentum und dem Islam wendet, fällt der im Politbüro plötzlich in Ungnade.
    Was für eine Kasperlezeitung. Die sollen sich lieber weiter für die Umbennung weiterer Straßen z.B. Trotzkistr, Maoallee oder SDS Damm einsetzen. Über die Realität zu berichten, scheint das Kollektiv zu überfordern, auch wenn Frau Mika hin und wieder Sonntag Mittags sich zur Lage der Nation äußern darf, den Kompass haben die längst abgegeben.

  17. Glauben die das alle wirklich, was die da reden? Das gläserne Gemeindezentrum wird uns dann den Einblick in den Islam gewähren? In welchen Islam denn? Da setzen sie ein paar gemäßigte Idioten hin, die dumm vor sich hin beten, der Imam erzählt von Sonnenschein und guter Laune und jeder kann durch die Scheibe gucken. Absolut fantastisch. Und die Islamisten bleiben natürlich auch da und trauen sich dann nicht mehr überhaupt noch gegen Ungläubige zu hetzen, weil sie ja jeder sehen kann…

    Die Fundamentalisten werden weiterhin in ihren Hinterhöfen und Kellern die Islamisierung planen und die Großmoscheen dienen als Propagandabauten für linkes Gutmenschentum, damit sie bei jeder islamisch motivierten Straftat auf diese Moscheen verweisen können. Da ist der wahre Islam zuhause. Alles andere hat mit dem Islam nichts zu tun.

    Schon aus diesem Grunde müssen solche Bauten verhindert werden.

  18. laßt se das ding bauen, so schnell wie es nur geht. ein richtig schöner großer prunkbau islamischen friedens. jawoll … offensichtlich bekommen in köln immernoch zu wenig jugendliche, kinder, rentner und erwachsene (man nennt se auch gerne im fach-jargon stinkende kartoffeln, nazi-schweine oder schweinefleischfresser) von den „friedensaktivisten“ mit gegelten löckchen und klappmesserchen richtig satt eine in die fresse. also … laßt die das ding bauen … nix wie ran mit bagger und schaufel …

  19. Eine Frage:
    Ganz am Ende des Videos, das waren doch Ströbele und Roth, habe ich das richtig erkannt? 🙂

    Super Sache, da merkt man den geistigen Unterschied zwischen den linken und den klar denkenden „mittleren“, die keine Angst haben Fragen zu stellen und zu diskutieren.

    Die Linken Klauns können nicht mal klar ihre Gedanken formulieren, falls man bei dem „Islamisten sind die besseren Europäer“ Müll überhaupt von Gedanken sprechen kann.

    Respekt an PI 🙂

  20. Ein schönes Video – beim Anschauen hat man fast das Gefühl, als wäre man dabeigewesen 🙂

    Ich erlaube mir, noch ein paar Anmerkungen dazu zu machen:
    – – –
    Unter dem Namen Manfred Rouhs ist ein Link auf Wikipedia. Zu den Hintergründen dieser Angaben sollte man Manfred Rouhs selbst hören, und zwar auf der Seite http://www.wikipedia-hetzt.de, insbesondere die Seite http://www.wikipedia-hetzt.de/luegen.htm
    – – –
    Es heißt in dem PI-Artikel: „Mit einer inzwischen offenbar aufgegebenen Kampagne gegen den Bau eines jüdischen Museums auf dem Rathausvorplatz (da wo unser Film entstand), manövrierte man sich weiter ins Abseits“

    Das habe ich bereits einmal hier berichtigt, s.
    http://www.politicallyincorrect.de/2007/02/migrantenberichterstattung_die.html
    Ich zitiere:
    22 gw-outcut TV (02.02.07 14:04)
    #20: mich stört an pro-koeln, dass sie sich gegen den bau eines jüdischen museums in der altstadt genausp wehren, wie gegen einen moscheebau. für mich sind die nicht wählbar.

    Leserin: Dazu ist zu sagen, daß sich pro Köln keineswegs gegen den Bau eines Jüdischen Museums wehrt – aber gegen den Bau dieses Museums (oder jeden anderes Gebäudes) auf dem Rathausvorplatz.
    Dieser Platz darf nicht verbaut werden – damit befindet sich pro Köln in einer großen Mehrheit von Bürgern. Es gäbe in der Nähe einen geeigneten Platz (ehemaliges Kaufhaus Kutz), aber auf dem Rathausvorplatz wäre es ein baulicher Fehler.
    Schon gar nicht wehrt sich pro Köln gegen dieses Museum wie gegen einen Moscheebau. Gegen den Bau der Großmoschee in Köln wird zur Zeit ein Bürgerbegehren durchgeführt – wogegen gegen den Bau eines jüdischen Museums überhaupt kein Einwand besteht – nur eben darf der Rathausvorplatz nicht bebaut werden – durch nichts!

    – – –
    zur Bäderdiskussion in der Ratssitzung vom 15.3.07:
    Pro Köln hat selbstverständlich für den Erhalt der Bäder gestimmt, aber wie PI zutreffenderweise anmerkt: Pro Köln gibt es, wenn man nach dem Bericht im Kölner Stadt-Anzeiger geht, gar nicht. Das ist halt die Kölner Art von Demokratie …
    – – –
    Schließlich noch eine Anmerkung zu Kommentator #10 zur „Kölner Friedensverpflichtung“:
    Bei der Veranstaltung in der Piazetta des Historischen Rathauses in Köln zur „Kölner Friedensverpflichtung“ am 29.10.2006 war seitens der Ditib ein Imam anwesend, der einen Dolmetscher an seiner Seite hatte, weil er kein Deutsch sprechen konnte. Integration?

  21. …wow,….TV von unten…
    Jau Stefan, mach den Öffentlich-Rechtlichen Angst .
    autsch, DAS tut denen bestimmt weh…

  22. aus dem TAZ-Artikel:
    Zur Begründung erklärte er, die Integration der Muslime in Deutschland sei gescheitert. Der Beweis? Burkas und „Ehrenmorde“, führt Giordano an.

    Dass die Taz da von Beweis schreibt, unterstreicht ihr (nichtvorhandenes) intellektuelles Niveau. Ein Beweis ist etwas diskretes und soziale Phänomene sind nun mal grundsätzlich nicht diskreter Natur, also lässt sich auch nichts allgemeingültig beweisen.
    Giordano hat, als er nach Anführung dieser Beispiele (Ehrenmorde, also ein Phänomen, das eine gewisse „kulturelle“ Komplexität aufweist – ein Ehrenmord kann man sicher nicht mit einem gewöhnlichen Eifersuchtsmord gleichsetzen) gefragt worden ist, was der eine Fall denn beweise, geantwortet, dass der eine Fall bereits genüge und damit hat er Recht.

    PS: Jo, wirklich super Arbeit, ich glaube, ihr habt hier alles ganz gut ausgeleuchtet.

  23. @ Samurai

    Genau diese Selbstzerfleischung im anti-islamischen Lager finde ich auch – um dieses schöne Wort zu benutzen – u n e r t r ä g l i c h. Jede Gruppierung rechts der Mitte möchte irgendwie sein eigenes Süppchen kochen und distanziert sich sofort von den anderen, anstatt die wirklichen Feinde zu bekämpfen.

    Die Arbeit von Pro-Köln gegen die Islamisierung ist unbedingt zu begrüßen. Da muss es wirklich mal sekundär sein, ob eines der Mitglieder vorher mal in einer anderen Partei war … ist doch lächerlich. Nach diesen Maßstäben wäre Ulla Schmid als Ministerin untragbar …

    Also weniger Selbzerfleischung, sondern die Kräfte gegen den Islam konzentrieren!!! Das ist das Gebot der Stunde.

  24. Alle Achtung, sich mutig unter die Löwen zu wagen! So eine Rentnergang kann schnell gewalttätig werden. Zack, hat man einen Krückstock im Rücken.

    Die Anzahl der Gesprächspartner kann zwar nicht als repräsentativ gelten aber erhellt doch schon, was für verkorkste Leute da herumlaufen. Gelernt habe ich, dass Islamisten repräsentative Gebäude scheuen, deshalb muss das „gläserne Gemeindezentrum“ her. Also je mehr repräsentative Moscheen, desto weniger Islamisten.

    Und, wie das Transparent so schön zeigt, der Kampf gegen Rassismus und Rechts wird eng verbunden mit der Abschaffung des Kapitalismus. Da müsste man nur noch herausfinden, was die höchste Priorität bei den Kindern geniesst.

  25. Ich habe das Gefühl, dass Köln gerade an einem Polit-Skandal vorbeischramm(a)t:

    Zuerst die Diffammierungen aller Kölner Tempel-Gegner durch Medien und Politik.

    Dann gibt es Probleme, eine Unterschriftenliste medienwirksam zu übergeben.

    Und plötzlich sind von 23.000 7.000 „ungültig“. Das ist mir zu DDR! 3.000 üngültige hätten zwar gereicht, aber das wäre wohl zu auffällig gewesen.

    Warum sind sie ungültig, wer hat das entschieden? Gibt es die Möglichkeit, öffentlich einzusehen, welchen Unterschriften „üngültig“ sein sollen?

    Da brodelt etwas gewaltig in der Moschee- ääh Dom-Stadt!

    Wie lange wird Schramma noch im Amt sein?

    Die Sache muss an die Medien und politisch aufgearbeitet werden.

    Die letzte bekannte Wahlfälschung war im Mai 1989 in der DDR!

    2050 – Kölner Dom heisst Claudia-Roth-Moschee

  26. E N T W A R N U N G !!!!

    Parallelgesellschaften abgesagt!

    Aber lesen Sie selbst:

    http://www.ksta.de/html/artikel/1179501378672.shtml

    Es gibt keine Parallelgesellschaft!“
    VON JANINA MÜLLER, 18.05.07, 20:39h

    Wolf-Dietrich Bukow

    Artikel mailen
    Druckfassung

    Einst lösten die Protestanten im Rheinland ähnliche Diskussionen aus wie heute die Muslime. Schlaglicht auf einen Begriff.

    In der Diskussion um die geplante Zentralmoschee in Ehrenfeld schwingt vor allem eines deutlich mit: die Angst der Anwohner, in ihrem Viertel könnte eine Parallelwelt entstehen – rein muslimisch geprägt, abgeschottet und irgendwie beunruhigend. Diese Angst ist nach Ansicht des Kölner Sozialwissenschaftlers Wolf-Dietrich Bukow völlig unbegründet. „In einer modernen Gesellschaft kann es gar keine Parallelgesellschaft geben“, betont er. Die Menschen seien heute stark miteinander verwoben: „Sie gehen zusammen zur Schule, geben das gleiche Geld aus.“

    Anders war das noch in früheren Gesellschaften. So entstanden in den

    USA und Russland Einwanderungskolonien, die Parallelgesellschaften sehr ähnlich waren. Auch auf preußischem Boden existierten diese Gemeinschaften. „Ein klassisches Beispiel waren die evangelischen Hugenotten, die im 18. Jahrhundert eine eigene Gerichtsbarkeit, eigene Schulen und eine eigene Religion hatten“,

    erklärt Bukow. Während im preußischen Berlin schon früh eine evangelische Kirche entstand, wurden die Protestanten auf der linken Rheinseite aber erst 1801 unter Napoleon gleichgestellt. „Von da an durften sie in Kölner Hinterhöfen und Kellern ihre Religion ausüben“, sagt Bukow. Es habe aber noch 45 Jahre gedauert, bis in Köln mit Hilfe des Staates das erste evangelische Gotteshaus, die Trinitatiskirche, gebaut wurde. „Die Polemik damals in den Zeitungen entsprach in etwa der Polemik, die man heute auch erlebt.“

    Die Zeiten haben sich geändert, die Argumente – fremde Religion, fremde Lebensweise – sind die gleichen. Dahinter stünden eher irrationale Gefühle als begründete Tatsachen, meint Bukow. Aus diesen Empfindungen heraus entstehe auch der Eindruck einer Parallelgesellschaft. Wer in ein

    Viertel kommt, wo viele Menschen einer anderen Schicht leben, hat schnell den Eindruck, in einer Welt zu sein, in der er nicht leben möchte. Den ein oder anderen mag dieses Gefühl beschleichen, wenn er durch die orientalisch geprägte Keupstraße in Köln-Mülheim geht. Eine Parallelgesellschaft lebt dort trotzdem nicht, betont Bukow. „Diese Straße ist eine gute kulturelle Inszenierung ähnlich wie Chinatown in kanadischen Städten.“ Nur das die Viertel dort als Sehenswürdigkeiten angepriesen werden. So sorgt Vancouver für chinesische Straßenschilder und

    streicht die Straßenlaternen in chinesischen Nationalfarben. „Die Stadt pflegt die kulturelle Inszenierung, weil sie ein enormer Wirtschaftsfaktor sein kann“, folgert Bukow und appelliert an Köln, es genauso zu machen.

    Vor dem Gebrauch des Begriffs Parallelgesellschaft warnt er indes sehr: „Es suggeriert, dass wir Deutschen in einer familienartigen Gemeinschaft leben, in der jeder jedem trauen kann.“ Das sei wie das Märchen vom Brunnen vor dem Tore, wo die Dorfgemeinschaft zusammensitzt: „Eine gefährliche Illusion, denn in Wirklichkeit leben wir in einer Gesellschaft, in der jeder jedem irgendwo fremd ist.“ Schon den Nachbarn kennen wir kaum noch. Das sei eine notwendige Anonymität, die eine wohlwollende Distanz gegenüber anderen ermögliche, um sie zu akzeptieren und zu tolerieren. „Das heißt nicht, dass man sich in jedem Milieu wohlfühlen muss, sonst könnte man ja auch zu irgendeinem Stammtisch gehen und nicht zum eigenen.“

  27. „Die letzte bekannte Wahlfälschung war im Mai 1989 in der DDR!“

    Der Unterschied ist doch, bei den Stimmauszählungen in den Wahllokalen der DDR durfte mitgezählt werden. Deswegen sind die Wahlfälschungen ja auch bekannt geworden. Weil interessierte Bürger mitzählten. Also nicht immer die DDR runtermachen. 🙂

  28. Prof. Dr. Bukow ist einer dieser „Migrationsforscher“, die von der Materie leben. Wer auf seine HP an der Universität Köln schaut, findet von RTL bis zur Volkswagenstiftung finanziell geförderte „Foschungsvorhaben“ en masse.
    Wie sagt der Volksmund sinngemäß: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“ 😉

  29. „In einer modernen Gesellschaft kann es gar keine Parallelgesellschaft geben“, betont er. Die Menschen seien heute stark miteinander verwoben: „Sie gehen zusammen zur Schule, geben das gleiche Geld aus.“

    Ich bin nicht mit Islamisten verwoben, auch nicht mit Leuten wie Masri oder Kurnaz, ich gebe auch nicht das gleiche Geld für die gleichen Dinge aus wie sie. Auch beziehe ich weder vom Staat Geld, noch vom Fernsehen, oder Printmedien.
    Meine Geschichte interessiert nämlich keine Sau. Die einzige Verbindung besteht darin, daß ich Steuern und GEZ Gebühren bezahle, damit andere Leute im Sportwagen zu ihrer Therapie fahren dürfen.

  30. @#11 Moderater_Taliban

    Ja, die Musels müssen jetzt nur noch Latein lernen, um den Satz „Pacta servanda sunt“ und auch das Leben verstehen zu lernen!

    Ansonsten raushalten, raushalten, raushalten!

    Die bringen sich schon gegenseitig um die Ecke!

    Mit deutscher Entwicklungshilfe dauert’s halt leider nur ein bißchen länger!

    Der Irak-Krieg war dabei sicherlich der größte westliche Fehler!!

  31. #23: von der gegendarstellung von rouhs zu wikipedia hatte ich gehört, hab sie aber gestern nicht finden können. danke für den hinweis, ich hab sie jetzt im update des beitrages verlinkt. pi-leser haben anspruch auf vollständige information.
    es gibt im update auch einen link auf das ergebnis der ratssitzung zum bürgerbegehren.

  32. @ 30 Eurabier: der Kommentar im KStA von Bukow ist so leicht nicht vom Tisch zu wischen. Er spiegelt ungeschminkt die geschichtliche Realität des „Umgangs“ der Autochthonen mit dem „Fremden“ wieder. Als weiteres Beispiel möchte ich die „Freie und Hansestadt Hamburg“ aufführen, in der römische Katholiken erst 1918 de jure gleichgestellt wurden.
    Den folgenden Einwand kenne ich: das könne nicht verglichen werden. Katholiken seien Christen, alles beruhe auf den gleichen Grundlagen, ganz im Gegensatz zum Islam. Und genau dies wurde von den Hamburgern in Zweifel gezogen. Klar, Katholiken seien (irrlehrende) Christen, ABER: fremdbestimmt durch einen Ausländer namens Papst, die Basis der römischen Kirche entspräche nirgends der Hamburger Demokratie (die bei Lichte gesehen so demokratisch gar nicht war), gegen die Selbstbestimmung und „Freiheit eines Christenmenschen“ (Luther) stünde die Fremdbestimmung der papistischen Diktatur und deren Gesetze (überall schriftlich nachweisbar), im Konfliktfalle würden sich die „Römer“ selbstverständlich auf die Seite Roms schlagen, Hamburg und Deutschland verratend. Und im übrigen kämen die Spanier, Portugiesen, Italiener mit ihren (Un)Sitten in die Stadt. Ja, Handel treiben mit denen geht in Ordnung, aber nicht in die Stadt ziehen lassen.
    Heute kräht kein Hahn mehr danach.
    Ohne den bestehenden Konflikt mit Teilen der islamischen Bevölkerung hier je in Zweifel ziehen zu wollen, muss anerkannt werden, dass vieles seinen Grund in der Angst vor „Überfremdung, Ungewohntem“ hat. Eine „Beweisführung“ durch die Theorie (Schriften) hatten die Hamburger genauso wie heute die Islamgegner. Nur, ob das je der gelebten Realität entspricht, bleibt äusserst fraglich. Sicherlich, für etliche gilt dies, aber für alle? die Mehrheit? Genau da liegen die Schwierigkeiten für ein rechtsstaatliches und sinnvolles Vorgehen.

  33. @ 32 Thomas: Deiner Argumentation folgend, erlaube ich mir, Dich zu fragen: „wessen Lied singst Du?“

  34. glaubt man wikipediahetzt.de, muss man sich schon fragen, ob der Verfassungsschutz nicht bisweilen gegen die Interessen des Landes arbeitet.

  35. @ 38 feuervogel: wohl kaum. Bei einer Ansammlung von ca 15.000 Mitarbeitern dürfte die Anzahl der dort beschäftigten Hohlköppe nicht unbeträchtlich sein.

  36. @rational

    Ich singe mein eigenes Lied, da ich für keine Organisation, Partei etc. arbeite.
    Damit wird man zwar nicht das grosse Geld verdienen. Aber da bleibe ich lieber ARM, mir aber selbst TREU. 🙂

  37. Junge, Junge, die Jusos haben phänomenale Argumente!!Weil das zu errichtende Gebäude durchsichtig ist, sagt der Juso-Vertreter,ist alles dort nur Friede, Freude und (Halal-)Eierkuchen.Donnerwetter!

    Und mit den vom Tode bedrohten Christen in der Türkei hat er sich auch solidarisiert!Aber nur so ein kleinbisschen, so ganz allgemein sei er ja für „Religionsfreiheit überall“!

    Einfach entsetzlich wie dumm und ignorant sich die Linke zuweilen gebärdet!

    Aber die grosse Verräterin in Köln ist die dortige islamophile CDU.
    An wen sollen denn die Bürger sich wenden, wenn sogar „konservative christliche Parteien“ den Moscheebau-Boom in Deutschland unterstützen?

    „Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht!“rom

  38. Den mit der Blume fand ich am lustigsten, der ist vorher aus einer psychatrischen Klinik geflohen, hat sich mit den anderen Clowns aber sofort prächtig verstanden und wurde umgehend in den Kreis aufgenommen. Seither bringt er auch seine Freunde mit zu solchen Veranstaltungen, wobei es mir schwer fällt zu unterscheiden, wer aus der Klinik kommt und wer nicht.

  39. @ 40 Thomas: das sagen seltsamerweise alle. Das bezahlte „Lied“ singen grundsätzlich die anderen. Du bist mir doch nicht böse, dass ich an solche Sprüche nicht mehr glaube?

  40. Ralph Giordano wird noch eine gewisse Zeit brauchen, bis er verstanden hat, daß der Faschismus der heutigen Zeit der Islam ist. Im Interview offenbart er erschreckende Unkenntnis der muhammedanischen Weltanschauung, erkennbar an der Dürftigkeit seiner Argumente. Selbstverständlich will auch ich keine Schleiereulen auf deutschen Straßen haben, aber das ist doch nicht der Punkt.
    Andererseits freue ich mich, daß er sich bemüht, Beweggründe und Stoßrichtung der islamischen Invasion zu verstehen, die meisten Linken verhalten sich ja doch wie die drei Affen.

  41. @#43 ZeroTolerance

    Ich denke, das waren Deeskalationsclowns, wie jüngst beim Castortransport oder in Heiligendamm.

    Es müssen also schwere Ausschreitungen Seitens Pro Köln befürchtet worden sein. 🙂 Man kennt das ja von der zeitgenössischen Variante der Nationalsozialisten.

    http://media.de.indymedia.org/images/2006/08/154666.jpg

    Ja, @Thomas, leg mal Deine Geldgeber offen. Ich schreibe hier auch nur, weil ich regelmässige Zuwendungen der Komintern bekomme. 🙂

  42. @ 46 D.N.Reb: nee, Deine Geschichtskenntnisse sind auch miserabel. Deine Geldgeber sitzen heute nach Seitenwechsel woanders.:)

  43. Ich denke, der nette Linke wird keine 12 Monate mehr brauchen, bis er sich seine wahre Meinung zum Thema eingesteht.

    Dass die andern dann ihre Aussagen gelöscht haben wollten, weil der Interviewer PI war, finde ich aufschlussreich. Offensichtlich haben sie weder Argumente noch Gesprächskultur.

    Weitermachen.

  44. Phantastisch! Ein Hoch auf die Interviewer vom PI-Team!
    Das allgemeine Gutmenschen-Blabla der Jusos ist faszinierend.(Ob der in der Türkei auch mit gleicher Vehemenz für den Bau einer Kirche demonstrieren würde?)
    Es ist unglaublich, daß es Leute gibt, die man dazu bringen kann, gegen ihre ureigensten Lebensinteressen zu demonstrieren. Könnte man die Scharia wie ein Licht an und ausknipsen – denen würde ich sie für ein Jahr an den Hals wünschen.
    Da fällt mir wieder die Definition von „Dekadenz“ ein: Dekadent ist ein Volk dann, wenn es nicht mehr weiß, was ihm nützt, ja vorzieht, was ihm schadet.“

  45. Lagebericht aus Augsburg:

    Als ich gestern Abend nach dem Einkaufen gegen 19.50 h aus dem Tengelmann kam, sah ich einen Typen mit Irokesenschnitt, UV-gebrannt und mit maßgeschneiderter Tarnanzug-Kleidung über die Kreuzung rennen, der auch noch in den Laden wollte. Er war so Anfang 20.

    Kein Problem, ich war selbst mal Hippie mit ellenlangen Haaren und hüte heute noch meine Schallplatten aus der Woodstock-Zeit wie den Tresor von England.

    Er hätte aber gut in jede Attac-Demonstration gepasst, wo man nur „Fuck Bush“ und „Juden raus aus Palästina“ intoniert, ohne zu wissen, was man überhaupt von sich gibt.

    Okay. Vielleicht ein Vorurteil von mir…

    Ob er ein Türke oder Marokkaner war weiß ich nicht – egal. Auf jeden Fall ist er bei Rot über die Straße gerannt, obwohl es sehr viel Autoverkehr gab.

    Dagegen gibts im Prinzip nicht viel zu sagen, wenn er nur sein eigenes Leben aufs Spiel setzt und nicht das Anderer.

    Seine Freundin – ein zierliches kleines Mädchen – vielleicht 17 hochgerechnet – stand auf der anderen Straßenseite und weigerte sich, ihm zu folgen – aus Angst.

    Seine Reaktion, und die hat mich stutzig gemacht ob seiner äußerlichen Erscheinung:

    „Hey, du Penner-Nutte, ‚trau dich doch endlich ‚mal ‚rüber“!

    Ich habe ihn dann zur Rede gestellt und er verwieß mich darauf, dass die Ampel doch mittlerweile auf Grün sei – was mittlerweile auch stimmte.

    Dann aber sagte er mir, dass ich ein alter Penner, Nazi und Gesetzeshüter sei – nur weil ich ihn darauf hingewiesen hatte, dass er seine Freundin in Gefahr bringt, wenn er sie nötigt, die Straße zu überqueren.

    —-

    Ich denke, dass viele rücksichtslose Typen seiner Coleur dabei sind, wenn es gilt, Randale gegen den G-8-Gipfel zu machen.

    Sie machen Randale, weil sie glauben, das Recht dazu zu haben, genauso wie ich als Hippie damals dachte, alle Kurzhaarigen wären Spießer. Aber ich war nicht aggressiv, sondern habe in Ruhe meinen Joint oder meine Pfeife geraucht.

    Ich gewähre den Jugendlichen von heute sehr gerne zu, dass sie auch Fehler machen – , aber wenn sie gewalttäätig werden oder ihre Mitmenschen in Gefahr bringen hört für mich der Spaß auf.

    Und als ehemaliger Hippie habe ich diesen Unterschied bemerkt.

    Die Anarchos von heute begreifen diesen Unterschied oft leider nicht mehr.

    Manchmal könnte ich wirklich verzweifeln, wenn ich nicht so eine Eselsgeduld hätte…

    Aber auch die Geduld des Esels hat irgendwann ein Ende. Dann schlägt er ziemlich heftig aus….

  46. Jetzt aber ernsthaft: Warum bringt ihr das nicht fertig, 20’000 Unterschriften zu sammeln? Köln hat 1 Million Einwohner, Rhein-Ruhr 11 Mio.

    Wir müssen in der Schweiz 100’000 Unterschriften sammeln für die Volksinitiative gegen den Bau von Minaretten:

    http://www.minarette.ch

    Also los, ihr lieben Nachbarn, nehmt den Finger raus, macht eine anständige Bürgerbewegung ohne Rechtsaussen und organisiert euch mit Unterschriften sammeln! Dazu die pausenlose Forderung nach Sachabstimmung auf Kommunaleben, 24 Stunden am Tag.

  47. @ #53 Martin aus Zürich

    du kennst Deutschland schlecht ;-(
    Im Namen von Antirassismus und Menschenrechte, wird hierzulande zusammengepanscht, was nicht zusammengehört und die Medienlandschaft ist mächtig hierzulande…
    um diese Medienlandschaft ein bisschen zu verstehen, empfehle ich folgenden Artikel von der Bahamas:
    Ladies and gentlemen, the Kiez is burning!

  48. Stefan, Du machst diese Interviews sehr sehr gut!

    Da kommt fast Inspektor-Columbo-Feeling auf… Scheinbar total unbeteiligt und locker als hättest Du mit der Sache nichts zu tun, stellst aber nebenbei genau die richtigen Fragen.

    Genau so muß man das machen! Bin wirklich positiv überrascht!

  49. @#54 feuervogel

    Stimmt, kenne D schlecht…..

    Lasse dein Argument mit den Medien aber nicht ganz gelten. Hier ist es auch so, die SVP (Schweizerische Volkspartei) hat seit 20 Jahren alle Zeitungen, alle Radios, Fernsehen sowieso und 95% der Journalisten (wissenschaftlich untersucht!) gegen sich. Dennoch ist die SVP mittlerweile wählerstärkste Partei.

    Viele Argumente setzen sich langsam durch, gegen EU-Beitritt, gegen Masseneinwanderung und Masseneinbürgerung, gesunde Staatsfinanzen, defensive Milizarmee etc.

    In Köln muss es einfach möglich sein, 20’000 Unterschriften zusammenzubringen. Wenn das nicht mehr geht muss man sich glaub ich langsam Sorgen machen um Deutschland.

  50. @ #56 Martin aus Zürich

    naja, wenn man in der Schweiz die zugewanderten deutschen Ärzte als Bedrohung empfindet, dann sollte ja der Kampf gegen Minarette ein Klacks sein 😉

  51. #38 gw-outcut TV:

    Ah, danke. Ich wusste bisher nicht, dass es eine Extra-Seite für PI-Videos gibt.

  52. #39 feuervogel:

    „glaubt man wikipediahetzt.de, muss man sich schon fragen, ob der Verfassungsschutz nicht bisweilen gegen die Interessen des Landes arbeitet.“

    Du liegst richtig. Hierzu einige interessante Links:

    „Wer kontrolliert in NRW die Kontrolleure?“: http://www.wams.de/data/2003/11/02/191073.html?s=1

    „Sieg für die Pressefreiheit: Des einen Freud, des anderen Leid“: http://www.jf-archiv.de/archiv05/getdata.asp?FILE=200540093078%2Ehtm&S1=Des+einen+Freud&S2=&S3=

    „Das ist ein Skandal“: http://www.jf-archiv.de/archiv03/getdata.asp?FILE=413yy09%2Ehtm&S1=Skandal&S2=Scheuch&S3=

    Resümee: Der Verfassungsschutz ist alles andere als unabhängig.

  53. Oh wie geil ist das Video denn!

    Wenn es hier in Eurabia bald wirklich Islamiert ist, werden sich die PI-Leser in den USA oder Kanada dann dieses Video ansehen und dran denken, wie sie vor 10 Jahren noch von irgendwelchen Clowns vereppelt und einer kleinen Chinesin als Rassisten bezeichnet wurden.

    Mich würde echt interessieren, was die kleine wirklich gesagt hat (auch wenn ich es mir denken kann)

  54. PI schreibt: „Auch die Argumentation gegen die Moschee basiert weniger auf einer Kritik der freiheitsfeindlichen islamischen Ideologie als auf einer diffusen Abwehr von „Überfremdung“.“

    C.R. hätte es nicht schöner formulieren können (außer vielleicht „Angst“ statt „Abwehr“)

    Wir lernen also:

    Ein Deutscher, auf der Rütli-Schule etwa, leidet nur an einer diffusen Angst vor „Überfremdung“.

    Die Mitmenschen, die in Bus und S-Bahn regelmäßig von Migranten belästigt werden, leiden nur an einer diffusen Angst vor „Überfremdung“.

    Der Polizist, der von einer türkisch-arabischen Jugendbanden fast totgeschlagen wurde, leidet nur an einer diffusen Angst vor „Überfremdung“.

    Danke PI, ihr habt’s endlich begriffen!

  55. „#39 feuervogel [TypeKey Profile Page] (19.05.07 09:45)

    glaubt man wikipediahetzt.de, muss man sich schon fragen, ob der Verfassungsschutz nicht bisweilen gegen die Interessen des Landes arbeitet.“

    Man muss schon reichlich naiv und/oder obrigkeitshörig sein, um zu glauben, dass eine Behörde, bloß weil man sie „Verfassungsschutz“ nennt auch zwangsläufig dem Schutz besagter Verfassung diente.

  56. @ #64 Islamophob und grünenfeindlich

    diffus ist in dem Fall die Abwehr dann, wenn es bei derselben Leute trifft, die sich durchaus integrieren oder integrieren wollen. Diffus ist sie, wenn man es nicht versteht, gutwillige Migranten auf unsere Seite zu ziehen. Diffus ist sie, wenn unpraktikable Forderungen aufgestellt werden. Diffus ist sie, wenn integrationsbereite Mitbürger die Suche nach einem Arbeitsplatz erschwert wird.
    Diffus ist sie sicher, wenn man Kampagnen gegen jüdische Museen fährt.

    Es geht wie gesagt um die Reaktion. Man kann, wenn man von Migrantenkids in der S-Bahn belästigt wird fordern, dass der Staat die Sicherheit im öffentlichen Raum durchsetzt (mit allen Mitteln, die einem Rechtsstaat zur Verfügung stehen), man kann aber auch auf die Idee kommen, Massenabschiebungen zu fordern und vor Mikrophonen sagen, dass eine ganze Bevölkerungsgruppe für das Land nutzlos sei.

    Diffus sind die Ängste da nicht, das heißt aber nicht, dass darauf die richtigen Schlussfolgerungen gezogen werden, also eine Gefahr abgewehrt wird.

    Angst (etwas sehr passives) und Abwehr (etwas sehr aktives) sind zwei sehr verschiedene Dinge. Dass du hier PI das Wort „Angst“ unterschiebst, ist ein Stück weit unredlich

  57. Och feuervogel, verschone mich bitte mit diesen Binsen’weisheiten‘. Natürlich wäre es etwas „diffus“ pauschal jeden Ausländer abzulehnen, inklusive der nicht allzu zahlreichen Zuwanderer, die tatächlich eine Bereicherung darstellen. Ich sehe aber keinen Grund, anzunehmen, dass Pro Köln unbesehen jeden Ausländer ablehnen würde.
    Du magst das ihnen unterschieben wollen, aber Belege dafür, dass die Leute von Pro Köln tatsächlich alle ganz furchtbar „xenophob und rassistisch“ seien, wie das von Roth bis Giordano jeder behauptet, bringst auch du nicht vor.

  58. Mein großes Lob zu dem Filmbeitrag mit den interviews, gut gemacht, es zeigt, daß die antifa-clowns schlicht und einfach Lachfiguren sind, man kann sie nicht ernstnehmen.

    einzig der Juso-man hat noch gutmenschelnd-überzeugt von seinem multikulti-traum „farbe bekannt“ von den pro-moschee-leuten, aber der rest? fehlanzeige.

    mich wundert auch, wie man so einfach von 23 000 stimmen fast EIN DRITTEL für „ungültig“ erklären kann.

    es kann mir doch niemand weismachen, daß die initative so dämlich sein soll, über 30% der unterschriften zu fälschen…oder 30% der unterzeichner zu dämlich waren, ihren namen richtig zu schreiben.

    das STINKT doch nach willkür!

    lasst euch nicht unterkriegen!

    @ Martin aus Zürich:

    ja, man sollte schon annehmen, daß man MEHR unterschriften in einer millionenstadt bekommen könnte, aber :

    vermutlich waren unterschriftberechtigt nur die anwohner in ehrenfeld, nicht GANZ köln.
    k.a. wieviele leute dort wohnen, aber Köln ist bekannt für seine „bunte weltoffene art“, ums mal nett zu beschreiben.

    fahr mal nach Köln in die „multikultikieze“ und schau mit offenen augen in die Straßenzüge, wer dort so rumläuft..

    du kannst von Glück reden, wenn die hälfte der leute überhaupt versteht, was du von ihnen willst, wenn du ne unterschrift haben möchtest.

    stichwort „migrationshintergrund“ oder „pro multikulti“ oder schlicht resignation…

    eine mehrheit gegen die islamisierung bekommst du nicht zustande, weil die mehrheit einfach nicht mehr vorhanden ist…die sind schlicht und ergreifend weggezogen oder wurden „assimiliert“

    und so sieht es in nicht wenigen großstädten deutschlands aus.

    aus dem gleichen grund wundert mich auch überhaupt nicht, daß vorige woche in Bremen die konservativen bzw. anti-multikulti-parteien kaum %-punkte erreichen konnten, die grünen volksverräter und die linksextremen PDS -typen dafür abgeräumt haben…

    ganz klar, wenn man mal in Bremen war, und sich das wahlvolk angesehen hat….

    wenn ich ein Punk, „streetworker“, Hartzer, arbeitsscheuer, aPPDler, antifanten-bettler usw. wäre, würde ich ja auch nicht den ast absägen, auf dem ich schnorre…

    reiner selbsterhaltungstrieb eben und man muß es gnadenlos sagen: es gibt ecken in deutschland, wo wir das „auskärchern“ (zitat des franz. Präsis) nur undemokratisch durchdrücken könnten, weil die bevölkerungszusammensetzung in diesen gebieten bereits „gekippt“ ist..

  59. @ #67 Islamophob und grünenfeindlich

    vor einiger Zeit war mal das auf spiegelonline zu lesen:
    http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,432253,00.html

    auch wenn die Berichterstattung „geneigt“ sein mag, komm ich sicher nich umhin, sowas als sehr sehr „diffuses“ Vorgehen von Pro Köln zu bezeichnen. Leute, die sowas rauslassen, möchte ich keine größere Verantwortung anvertraut sehen. Im Zweifelsfall diskreditieren sie ihr Anliegen dann doch.
    Und Slogans wie „Deutsch ist geil“ unterlegt mit einem „arisch“ aussehenden Mädchen geht ja mal gar nicht (und wie das konnotiert ist, hätten sie eigentlich wissen sollen…)

  60. Wo liest du da heraus, dass PK sämtliche MitmenschInnen mit Migrationshintergrund abschieben wollte?

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