Die wie Pilze aus dem Boden schießenden Internetforen und Blogs kennzeichnet vor allem eins: Die größtmögliche Anonymität ihrer Betreiber und der an Diskussionen teilnehmenden Kommentatoren. Die Gründe hierfür reichen von der Sorge um die eigene Sicherheit über Schutz vor Klagen und Abmahnungen bis hin zu Problemen im Freundes- und Kollegenkreis.

Anonymität mag das Leben leichter und wahrscheinlich auch sicherer machen, sowie berufliche und private Nachteile minimieren. Wir haben uns dennoch dagegen entschieden. Die Verantwortlichen von PI haben einen Namen und ein Gesicht, weil die Menschen, die wir kritisieren, auch einen Namen und ein Gesicht haben und nicht die Möglichkeit besitzen, sich in der Anonymität zu verstecken. Heute war ein feiner Kommentar zu den anonymen „Heckenschützen“ in der Welt, dem wir uns nur anschließen können.

Die freie Rede im Internet ist bedroht. Schuld daran sind die, die sich nicht unter Kontrolle haben. Nicht sinistre Geheimdienste und die Produkte anderer Hirngespinste bedrohen die Freiheit im Internet, sondern jene, denen es schlicht an Anstand und Mut fehlt, zu dem, was sie zu sagen haben, auch zu stehen. (…) Nun behaupten jene, die die Anonymität im Netz verteidigen, ihre freie Rede wäre gefährdet, wenn sie sich mit ihrem Namen dazu bekennen würden. Sie würden Nachteile erleiden müssen. Wer so argumentiert, spielt dem wachsenden Kontrollbedürfnis – etwa des Staates – erst recht in die Hände. Denn aufseiten jener, die Kontrolle ausüben wollen, werden stets die Beispiele angeführt, bei denen Anonymität dazu führt, dass letzte Hemmungen verloren gehen. Anonymität führt zum Generalverdacht und, schlimmer noch, zur Bedeutungslosigkeit. Ein Netz, dessen Bewohner weder Name noch Adresse haben, hat auch keine Stimme, wenigstens keine ernstzunehmende, bleibt stumm und Spielball der Macht. (…) Pseudonyme sind in Diktaturen nötig, in Demokratien sind sie es nicht. (…) Anonymität fördert die Feigheit und stützt alle jene, die gegen eine offene Gesellschaft sind.

Und deshalb werden wir auch in Zukunft nicht in der Anonymität verschwinden, auch wenn man uns oft genug leichtsinnig und dumm nennt.

(Spürnase: Wolfgang Braun)

Update zum Ausräumen von Missverständnissen: Es geht nicht nur um Muslime oder die Kritik am Islam. Es geht ganz allgemein darum, dass die Anonymität im Internet – und da hat der Autor des Welt-Artikels völlig recht – den Trend fördert, freie Meinungsäußerung gegen üble Beschimpfungen auszutauschen. Anonymität fördert die Verrohung und behindert eine zivilisierte Gesprächskultur, wo man gegensätzliche Argumente austauschen kann, ohne ständig unter die Gürtellinie zu zielen. Das ist ein Kulturmerkmal, dass uns gravierend von denen unterscheidet, die nur Messer als „Argumente“ kennen. Wir sollten es wahren!

Man beobachtet die Unfähigkeit zur zivilisierten Streitkultur übrigens auch sehr schön an den zahlreichen – natürlich anonymen – linksfaschistischen Blogs, die PI regelmäßig mit Dreck überschütten. An freier Meinungsäußerung ist ihnen doch gar nicht gelegen. Sie wollen den Gegner in stalinistischer Manier zum Schweigen bringen, ihn in einer konzertierten Aktion niederbrüllen oder anderweitig zum Aufgeben veranlassen.

Auf der Achse des Guten beispielweise wird auch nicht anonym geschrieben, ohne dass deshalb gleich Adressen und Telefonnummern der Autoren im Internet erscheinen oder diese Personenschutz benötigen.

Dennoch ist es unbestritten, dass Anonymität manchmal unumgänglich ist und man auch anonym vernünftige Diskussionen führen kann. Der Beitrag soll daher eher auch nicht als Attacke auf anonyme Schreiber vertanden werden, sondern die Schattenseiten aufzeigen und eine kleine Anregung sein, die Unabdingbarkeit der eigenen Anonymität zu überdenken.

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65 KOMMENTARE

  1. Für den Mut nicht beschützt und von allem abgeschirmt wie unsere Landespolitiker Euren Kopf hinzuhalten nur um Eure Meinung zu sagen, dafür habt Ihr meinen allergrößten Respekt.

  2. Meine Hochachtung vor Beate und Stefan. Es gehört heutzutage (leider) eine gehörige Portion Courage dazu, für seine Meinung einzutreten (was anonym nämlich nicht möglich ist!).

    PS.: Statt dem undeutschen Ausdruck „freie Rede“ sollte es besser es Redefreiheit (oder Meinungsfreiheit) heißen.

  3. Naja wer will schon gern wie Ralph Giordano Morddrohungen bekommen? Ich bin nicht so berühmt und wichtig, dass mich die Polizei schützen würde…
    Ob mich der Staat ausspioniert ist mir egal, vor den habe ich nichts zu verbergen aber von den verrückten Moslems bin ich lieber etwas anonymer 🙂
    Aber es ist natürlich bewundernswert was die Redaktion macht 🙂

  4. Ich stimme dem absolut nicht zu!

    Glücklicherweise kann ich hier PI-Autorin Eisvogel zitieren:


    Fragen und Anmerkungen nur nach schriftlicher Voranmeldung unter Nennung von Name, Anschrift und Thema des Redebeitrages gestellt werden dürften!

    Klar. Man möchte natürlich als völlig ungeschützter Privatmensch ganz dringend, dass Name und Anschrift den lieben Moscheebefürwortern bekannt sind.

    Da ist es doch immer wieder ganz praktisch, dass es diese verschwindend kleine Minderheit von “Islamisten” gibt, die die Religion des Friedens und der Barmherzigkeit gar schändlich missbrauchen und beängstigende Drohungen ausstoßen.

    http://www.politicallyincorrect.de/2007/05/bredehorst-ich-kenne-nicht-so-viel-vom-islam/

  5. Ich ebenfalls nur meine Hochachtung zum Ausdruck bringen und hoffe inständig, dass den Verantwortlichen von PI nichts passiert.

    Wie schnell man in den Fokus radikaler Muslime geraten kann, mussten wir mit unserem Forum kurze Zeit nach unserem Start im www erleben:

    http://islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?t=198&start=0

    Während man in Österreich den Verantwortlichen einen Personenschutz angeboten hatte, schien sich in Deutschland keine Behörde wirklich für die auf Al-Kaida-Webseiten veröffentlichten Morddrohungen gegen uns und weitere Webseitenbetreiber zu interessieren. Anscheinend wird man bei allzu islamkritischen Äusserungen gerne im Regen stehen gelassen.

    MfG Euer Bariloche

  6. Nachtrag:

    Nur eine an unsere muslimischen Freunde gerichtete Aussage:

    Wir lassen uns definitiv nicht einschüchtern!

    Nochmals meine Hochachtung und mein Dank an die Verantwortlichen von PI.

    MfG Bariloche

  7. „Pseudonyme sind in Diktaturen nötig, in Demokratien sind sie es nicht“

    Der Autor der Welt hat recht, deswegen werde ich anonym schreiben, auch wenn es sich in Bundesrepublik Deutschland lediglich die „DDR light Diktatur“ handelt. Es ist möglich auch anonym zu schreiben, ohne zu pöbeln oder Straftaten zu begehen und mir persönlich ist die Gesundheit meiner Familie und mir persönlich lieber als ich auch nur das minimalste Risiko einginge. Desweiteren ist mir meine Zeit zu kostbar sie mit hirnlosen Gerichtsverfahren zu vergeuden, die in der Regel ausgehen wie das Hornberger Schießen.

    Ich werde die Anonymität gerne wieder aufgeben, wenn sich diejenigen, die via email oder Telefon drohen, dass auch mit namen und Adresse tun.

    Im Gegensatz zu Politikern wie Ekin Deligöz bekommt man als Privatperson nur schwerlich Polizeischutz

  8. Euer Mut in allen Ehren, aber die Realität ist eine andere. In einer Welt, in der ein Polizist, wegen eine Meinungsäußerung einen Job verliert, ein Jude als Nazi beschimpft wird und jede Bürgerbewegung eine rechtsradikale Naizversammlung ist, in der die Justiz die Opfer zu mittätern macht und die Täter schützt und die Polizei keine Handhabe mehr gegen kriminelle hat, ja vor ihnen sogar in den Großstätten kapituliert, kann wohl kaum noch von DEMOKRATIE die Rede sein!

    Deutschland ist im Würgegriff der linksfaschistischen Meinungsfälscher und da ziehe ich es doch vor noch so lange anonym zu bleiben, wie es geht! Vor allem wenn man Familie hat und umringt von Drogenkriminellen Ausländern und islamfaschisten und linksfaschistischen Agitatoren Leben muss! Es ist kein Scherz und wir alle wissen, dass die Gewalt uns jeder Zeit treffen kann und wenn der Staat uns nicht beschützt?!

  9. Ich stimme grundsätzlich zu. Man soll zu seiner Meinung und zu seinen Veröffentlichungen stehen. Allerdings ist die deutsche Internetgesetzgebung völlig idiotisch. Man hat seinen Namen und Anschrift und Telefonnummer zu veröffentlichen. Das macht sicher nichts wenn man einen Blog zur Pflege von Blumen oder zum Bemalen von Ostereiern unterhält.

    Bei einem Blog der pointierte politische Ansichten vertritt sieht es anders aus. In meinem Fall kann ich sagen das alles authentisch ist. Bis auf meinen Namen im Internet. Wenn ich Junggeselle wäre würde ich nicht diese (einzige) Manipulation nutzen. Aber ich habe kleine Kinder.

    Wer wirklich interessiert ist kann das auch über das WHOIS rausfinden. Es tut der Qualität des Kommentars keinen Abbruch wenn man im Internet Otto statt Karl heißt. Dennoch wäre ich grundsätzlich für die Verwendung des richtigen Namens. Wenn, ja wenn, die Anschrift und Telefonnummer nicht (in Deutschland) veröffentlicht werden müsste.

  10. Ich finde es auch nicht besonders klug, den realen Namen anzugeben.
    Aber eigentlich ist es egal, da es Möglichkeiten gibt, die Betreiber von Blogs ausfindig zu machen.

    Ich möchte den Betreibern von PI meine absolute Hochachtung aussprechen, ich wäre wohl zu feige meinen realen Namen anzugeben, da ich wirklich Angst vor dem Islam habe.
    Freunde, die früher Freunde waren, haben mich auch schon bedroht, obwohl sie früher nur Kumpels beim Fußball oder Badminton waren und auch auf dem Gymnasium waren.

    Es hat sich etwas geändert, Freunde sind auf einmal Feinde, es ist so eingetroffen, wie es immer abging, wenn Moslems mit Nicht-Moslems zusammen gelebt haben.

  11. Von Schützen die aus dem Dunkel schießen halte ich nicht viel. Schutzbedürfniss hin, Angst um die Familie her …. wenn man etwas laut sagen will, sollte man auch bereit sein dazu zu stehen.

    Diese allgemeine Feigheit, ich nenne es mal überspitzt „Feigheit vorm Feind“, diese mangelnde Zivilcourage hat es erst möglich gemacht, dass dieser widerliche, verbrecherische Abschaum die Oberhand gewonnen hat.

    „Huch … ich könnte ja auch bedroht werden“ … Toll. Das gibt so ein befreiendes Gefühl, das beruhigt das eigene Gewissen.

    Und was tun unsere Polizisten, unsere Soldaten, unsere Zöllner?????

    Feiglinge sind die, die hinterher alles schon vorher wußten, aber wenn es drauf ankommt die Rute einklemmen und sich schleunigst vom Acker machen.

    Ich halte von Feiglingen noch viel weniger als von Verbrechern. *Spuck*

  12. @ Hägar

    Der Unterschied ist der. In einer persönlichen Konfrontation, auf der öffentlichen Bühne, stehe ich natürlich zu dem was ich sage und nenne meinen Namen. Das Internet ist eine Einrichtung wo ich meinem Gegner nicht in die Augen schauen kann.

  13. @semitimes: Ja, ich möchte anonym bleiben und habe Verständnis für jeden anderen, der das auch möchte. Ich liebe das Internet für seine Anonymität.

    Aber ich habe allergrößten Respekt vor Menschen wie Beate und Stefan, die das anders sehen.

  14. Leider ist das Verhältnis zur Gewalt nicht nur bei manchen militanten Moslems gestört, sondern auch bei Linksextremen und Rechtsextremen. Noch schlimmer ist es, dass es bei diesen drei Richtungen nicht nur die wenigen Gewalttäter gibt, sondern auch die schreibenden und predigenden Aufstachler und – fast noch schlimmer – die, die das dulden.
    Deshalb bewundere auch ich den Mut der Betreiber dieses Forums, auch wenn ich ihre Meinung nicht immer teile.
    Trotzdem habe ich Verständnis, dass nicht jeder hier mit vollem Namen und seiner Anschrift hier oder anderswo stehen möchte.
    Es müsste einen Blog- und Forums-Notar geben, der die Verbindung zwischen Pseudonym und realem Namen kennt, aber vor Missbrauch schützt.

  15. Nachtrag : Der Teufel soll mich holen, wenn ich nicht mit Namen und Gesicht zu dem stehen kann was ich tue und was ich sage. Dann stelle ich mich auf die gleiche Stufe wie das feige hinterhältige Pack, das aus dem Dunkel heraus harmlose Menschen angreift, eMails verschickt oder in Foren, Blogs oder Webseiten herumpöbelt.

    Nein, ich stehe dazu …

    Thomas Imschweiler
    Mannheim
    Schwetzinger Straße 6

    http://www.no-go-area-europe.com

  16. #7 brazenpiss

    „…auch wenn es sich in Bundesrepublik Deutschland lediglich die “DDR light Diktatur” handelt.“

    Blumpf? Oder sogar Blampf? Im Kopf viel Blimpf? Auf alle Fälle aber doof?
    PI verteidigt Deutschland – weil: Demokratie, Freiheit, Gleichberechtigung, Wohlstand. Nicht weil: DDR light Diktatur.
    Capito?

    No? Dann folge diesem Link – da fühlst du dich wohl, da bist du Mensch:

    http://www.mein-parteibuch.com/blog/2007/05/28/die-illusion-der-demokratie/

  17. „Pseudonyme sind in Diktaturen nötig“:
    wir leben in einer Diktatur. Der Staat ist zusammengebrochen, es gibt kein staatliches Gewaltmonopol mehr, der angebliche Staat macht gemeinsame Sache mit Mördern und Terroristen.
    Seit Jahr und Tag duldet der Staat Selbstjustiz autonomer Linksextremisten, und neuerdings der Mohammedaner.

    (Mund)tot machen geht einfach: einfach keinen Schutz bereitstellen, bei Notrufen viel Zeit haben, nichts gesehen haben oder falsch aussagen, bei jeder Gegenwehr das Opfer kriminalisieren.

    Ich gebe mich keinerlei Illusionen hin, was das Recht und den Rechtsstat angeht: Recht bekommt, wer dem mainstream entspricht und genug Geld und Einfluß hat, seine Position durchzusetzen. Versuche anderer Leute können leicht ad absurdum geführt werden.

    Ich stimme #3 Deak zu: ich bin im internet sowieso nicht anonym. Aber gegenüber dem Normalleser und den mohammedanischen Mördern werde ich meine Identität nicht ohne guten Grund offenbaren.

    Die Anonymität des internets ist einer seiner größten Vorteile: es erlaubt eine nie dagewesene Ehrlichkeit, auf diese Weise kann herausgefunden werden, was die wirklichen Interessen sind. Für mich ist das ein anthropologisches Großexperiment, der Selbterfahrung, und daraus folgenden Weiterentwicklung, des Menschen.

    Unsere demokratischen Wahlen sind auch geheim. Aus gutem Grund: nur wer ohne Angst vor Repressalien agieren kann, äußert sich ehrlich.

    Dennoch halte ich die Nicht-Anonymität der PI-Redaktion für ein riesiges plus bei der Attraktivität von PI. Ich glaube, PI wird dadurch als etwas mit Substanz erlebt, stabil, belastbar, nicht nur ein Experiment, sondern da stehen Leute dahinter. Ich könnte mir vorstellen, daß das einer der Gründe für die große Attraktivität von PI in der ganzen deutschen internet-publishing-Szene ist (das, und die Werbung der PI-Hasser-blogs, siehe neue Besucherrekorde seit den letzten Wortwechseln 😉 , qualvoll für die PI-Hasser, daß ihre Aktionen immer so kontraaproduktiv sind).

    Über den Mut der PI-ler, namentlich aufzutreten, braucht man nichts zu sagen, es ist offensichtlich. Es offenbart zugleich die Ungeheuerlichkeit, daß es heute als völlig selbstverständlich angesehen wird, in Deutschland für seine Meinungsäußerung mit Gewalt bedroht zu werden. Daß sich Deutschland in eine solche Lage manövrierte, wo der Wille der ansässigen Bevölkerung praktisch nicht mehr durchsetzbar ist, macht fassungslos. Ich sehe uns im Kriegszustand und im Status des Kriegsrechts: teilweise Aufhebung der Grundrechte, rücksichtsloses Durchgreifen gegen die Terrorideologie Islam ist die Aufgabe. Welche nicht erfüllt werden wird.

  18. Schon lustig, was dieser Michael Kohlhaas da so schreibt. Wenn es Pflicht würde, unter Realnamen zu schreiben, dann wären PI und alle anderen Blogs, die sich gegen Islam wehren, tot und die Mehrheitsmedien könnten weiter ungehindert ihre Lügen verbreiten.

    Respekt für die PI-Macher, aber jeder, der sich unnötig in Lebensgefahr begibt, kann im Falle des Falles lediglich mit meinem Bedauern rechnen.

  19. #14 Robin Renitent

    Realität ist meistens eine andere, nein sie ist eine andere … Feiges widerliches Gesindel, das drumherum steht, *Komm, wir gehn schnell weiter, da gibts Zoff*, Sensationsgeiles Pack, dass auf nen „Pseudo-Pulitzer-Preis“ für das „geilste Handyvideo“ hofft, weitergeht, und sich hinterher darüber aufregt dass niemand geholfen hat …

    Wer erstgenommen werden will steht dazu … mit Name und Gesicht … der Rest tut nichts anderes als sein Gewissen beruhigen.

  20. Ergänzung:

    auch wenn ich für Linke und Grüne nichts als bodenlose Verachtung übrig habe, aber verletzen oder sogar umbringen das geht mir dann doch zu weit.

    Aber so wie sich die Musels hier gebären, wird nichts anderes als die israelische Methodik übrigbleiben, fürchte ich.

    Im übrigen, meine Hochachtung für Stefan und Beate die sich bewusst der Gefahr aussetzen von dem Muselpöbel nicht nur verbal angegriffen zu werden. Ich bin mir nicht sicher ob ich diesen Mut habe.

  21. #20 Hägar-der-Schreckliche

    „Wer erstgenommen werden will steht dazu … mit Name und Gesicht … der Rest tut nichts anderes als sein Gewissen beruhigen.“

    RICHTIG! Deshalb setze ich immer mein volle Name und mein Home Page ein.. wo aber als Kontakt meine E-Mailadresse auch steht. Die viele Drohungen (trotz Geheimadresse, Geheimtelefonnummer usw. ) haben mich nie so beeindruckt wie eine kleine Päckchen den ich etwa vor 16 Jahre erhalten habe… Da war ein ausgeschnittenen Zeitungsartikel von mir drinnen und eine Seife. (Lux) Dazu ein Zettel: „Deiner Zukunft! “

    …. Ja… diese hatte mich sehr beeindruckt! Habe immer noch hier in meinen Schreibtischschublade. … Plötzlich hatte diese kleine Hinweis mich mit meine Ermordete Familie verbunden… ja.. und auch die Zeiten bekamen eine Brücke….

    Tiqvah Bat Shalom
    http://www.israel-shalom.net

  22. Machen wir uns nichts vor: Wenn jemand aufgrund islam-kritischer Beiträge im Internet bedroht würde (oder gar – Gott bewahre – schlimmeres), dann wären genau diese scheinheiligen, sich naiv stellenden Journalisten wie der Autor des Welt-Artikels die ersten, die wieder Verständnis für den Täter zeigen würden: Der böse Blogger, wie kann er es wagen, der Provokateur, der islamophobe Hetzer, etc. Und welche Strafe der Täter – so er denn gefaßt würde – erhielte, steht in den Sternen. Aber natürlich hätten die Journalisten nur zu gern, daß wir hier alle unseren Namen reinschreiben müßten: Dann würden sich nämlich viele Menschen nicht mehr trauen. Ende der Blogs, Ende der Meinungsfreiheit im Internet – und die alten Medien hätten eine Sorge weniger.

  23. #22 PCPRISONER

    „…auch wenn ich für Linke und Grüne nichts als bodenlose Verachtung übrig habe, aber verletzen oder sogar umbringen das geht mir dann doch zu weit.“

    Das ist aber sehr nett von dir. Du bist wirklich ein guter Mensch. Habe wirklich Tränen der Rührung in den Augen. Soviel Gutigkeit aber auch.

    „Aber so wie sich die Musels hier gebären, wird nichts anderes als die israelische Methodik übrigbleiben, fürchte ich.“

    Israelische Methodik? Plemplem oder ballaballa? Israel verteidigt sich, wie es jeder vernünftige Staat tut, der angegriffen wird. Was soll das also mit der „israelischen Methodik“?

    Die Musels gebären sich übrigens ganz normal: Sex, und nach ca. 9 Monaten ist der Nachwuchs da.
    Da du aber hastig geschrieben hast und eigentlich „gebärden“ meintest: Wie gebärden sie sich denn? Schießen sie Kassam-Raketen auf uns ab oder sprengen sie sich in der Offenburger Fußgängerzone in die Luft, die Mohammedaner? Natürlich nicht. Es besteht also auch kein Grund zur Gewaltanwendung, von der du da offensichtlich faselst.
    Das lässt sich alles rechtstaatlich regeln, wenn denn der Wille da ist, unsere Demokratie und Freiheit zu verteidigen.

    „Ich bin mir nicht sicher ob ich diesen Mut habe.“

    Ich bin mir da schon sicher. Dass du ihn nicht hast, meine ich.

  24. @ hägar

    Diese Jacke ziehe ich mir nicht an. Ich habe viele Nachteile hinnehmen müssen dafür das ich immer mit vollem Namen einstand. Ich bedaure das keine Sekunde.

    Aber was bitte können meine Kinder (11 und 7) dafür? Sie haben doch mit deb Ansichten des Vaters (noch) gar nichts zu tun.

    Ihre Argumentation ist lebensfremd. Und sie verrät, daß Sie nur für sich selbst verantworlich sind.

    Ich stimne Ihnen da grundsätzlich zu wo es nur um Sie selbst geht.

  25. Auch ein Harald Schmidt meinte ja, daß er nie Witze über den Islam machen würde, aus Angst vor „Kawumm vor der Küche“. Und das, obwohl er sich alle (privaten) Sicherheitsmaßnahmen leisten könnte. Seine Aussagen sind aber genau der Beweis dafür, daß 1) die Taktik der islamischen Terroristen funktioniert und 2) die Bürger das Vertrauen in einen Staat verloren haben, welcher sich das Gewaltmonopol Schritt für Schritt hat aus der Hand nehmen lassen.

  26. #27 Mir

    Natürlich verlieren Bürger das Vertrauen in den Staat.
    Wie soll man dem Staat glauben wenn er von „Menschen“ wie Claudia Roth etc geführt wird… Und die Entscheidung des obersten Gerichtshofes zur legalen werbung für den Dschihad sagt wohl alles, was die Meinung unseres Staates bezüglich der Islamisierung und der Sicherheit ihrer Bürger angeht

  27. Zunächst einmal vorausgeschickt: Wenn man als Privatmensch eine eigene Domain hat, KANN man normalerweise gar nicht anonym bleiben. Ob hier die Gesetzgebung wirklich sinnvoll ist, ist ein Thema für sich.

    Ich habe Verständnis für jeden, der im Internet anonym bleiben will – es ist ein Wesenskern des Internet, daß dies möglich und vielfach auch üblich ist. Wir leben heute auch in einer angstvollen Republik …

    Kein Verständnis habe ich übrigens für anonyme Schmierenschreiber, die unter dem Deckmantel der Anonymität ihre Charakterschwäche ausleben – solche Fälle gibt es genug.

    Aber wer im harten politischen Meinungskampf mit seinem Namen zu seiner Meinung steht wie Stefan und Beate – der hat meine ganze Hochachtung. Das nenne ich Mut – das nenne ich Gesicht zeigen. Wir brauchen solche Leute, denn aus der Anonymität heraus kann man keine wesentlichen Ziele erreichen, und ich glaube, daß politicallyincorrect schon viel Einfluß hat und von vielen Seiten gelesen wird. Politicallyincorrect kann etwas bewirken, davon bin ich überzeugt!

    Öffentlichkeit ist auch ein Schutz – und die Solidarität, die viel mit Euch zeigen.

    Ihr seid nicht leichtsinnig. Ihr seid nicht dumm. Ihr zeigt Einsatz und Zivilcourage, das ist das, was wir heute brauchen – es geht um viel!

    Leute wir Ihr haben einen Orden verdient und noch viel mehr …. puuuh, jetzt habe ich soviel gelobt, aber das mußte sein! 🙂

    Bitte weiter so – und viel Erfolg und die besten Wünsche für Euch und das ganze Team!

  28. Mein groessten Respekt an die PI Redaktion. Besonders an Stefan und Beate – echte Namen und echte Personen. Ich werde weiterhin der gute alte Klugscheisser sein weil ich seit jeher ein Klugscheisser bin und Klugscheisser sind von Natur aus feige…

    Gruss aus Australien, selbst hier kann man sich nich (mehr) alles trauen, traurig aber wahr

  29. ich manche manches nonym und manches anonym.

    die gründe?

    multiplikation der möglichkeiten, und:

    rezeption moslemischer kultur in form der taquia.

    Letztere nun allerdings weniger um die feinde unserer pluralitischen kultur zu täuschen, sondern um zukünftige Handlungsoptionen in unseren eigenen, von Meinungsdiktatur und Verleumdung geprägten Kommunikationsraum zu erhalten.

    aisha

    p.s.:

    Die notorischen, kugelförmigen Werbeträger der 80er zitierend könnten man auch sagen:

    Ich bin zwei Öltank.

  30. Auch von mir ein großes Kompliment für eure Courage! Ich würde mich jederzeit für euch einsetzen und hoffe natürlich auch auf die Solidarität aller PI-Leser, die die Ansichten der PI-Redakteure zumindest zu einem großen Teil teilen.

  31. Ein sehr interessanter Thread, finde ich. Wenn ich wüsste, auf die Solidarität der hier Versammelten zählen zu können, dann würde ich meine Anonymität auch aufgeben. Und genau das ist der Punkt, warum ich nicht mit meinem wahren Namen einstehe.
    Wer die Gewissheit hat, dass sich andere im Fall der Fälle für ihn einsetzen, hat es leichter, mit vollem Namen aufzutreten.
    Ich bin ein ziemlich misstrauischer Mensch, auch wenn ich hier viele Leute gefunden habe, deren Ansichten ich teile. Letztendlich stellt sich aber die Frage: Wer gibt mir Rückendeckung, wenn es wirklich hart auf hart kommt, weil ich meinen richtigen Namen angegeben habe?

    #27 Mir:

    Xavier Naidoo singt im Übrigen auch kein islamkritisches Lied, weil er Schiss davor hat, dass Islamisten sein Studio zerbomben.

  32. Über Google findest Du heute jeden. Nicht umsonst wird davor gewarnt, dass Arbeitgeber schon mal über Google schauen lassen, was Bewerber so in ihrer Freizeit treiben.

  33. Ausgerechnet unter Federführung der Grünen, die ansonsten hohen Wert auf den Datenschutz legen, ist ein Impressumsgesetz erlassen worden das im Punkto Gleichbehandlung wirklich keine Wünsche offen lässt.
    Es werden bei der Impressumspflicht keinerlei Unterschiede zwischen der Homepage eines 15jährigen Schülers und der eines Online-Erotik-Versandes oder zwischen der einer großen Zeitung oder einem privaten Blogbetreiber gemacht.

    Der inhaltlich Verantwortliche muss mit vollem Namen, Adresse und Telefon benannt werden. Wer dieser Impressumspflicht nur teilweise nachkommt, z.B. mit Postfachadresse, hat damit schon einen Rechtsverstoß begangen und macht sich dadurch selbst angreifbar.

    Da Recht haben und Recht bekommen, oft zweierlei Dinge sind, wählen unter diesen Umständen eben viele den Weg der vollen Anonymität, verdenken kann ich es ihnen nicht.
    Es hat nicht jeder die Zeit und Mittel, um sich gegen Angriffe aufgrund einer unzureichenden Gesetzeslage zu wehren. Gerade im Bereich Islamkritik sind zudem ja auch noch persönliche Angriffe von den bekanntermaßen friedliebenden Islamisten nicht auszuschließen, hier hat der kleine Privatbloger aber nicht viel Schutz vom Staat zu erwarten.

    Sicher wird diese Anonymität auch of missbraucht, keine Frage, deshalb möchte ich aber nicht die vielen anonymen Blogbetreiber, von denen auch etliche bei PI kommentieren, pauschal dafür verurteilen, dass sie dieser Meinungsfreiheitsfeindlichen Rechtslage ausweichen.

    Meinen größten Respekt an die Verantwortlichen von PI, dafür dass sie diesen Weg gewählt und auch durchgehalten haben. Aber auch an die vielen bei PI verlinkten Blogs ohne ordnungsgemäßes Impressum sollten mit ihrer Arbeit weitermachen, sie sind auch Wichtig. Wenn ein Impressum (z.B. aus beruflichen Gründen) nicht möglich ist, lieber ohne Impressum als gar nicht.

  34. Das müssen wir aushalten !

    Die müssen uns aber auch aushalten !

    Ich bekomme fast jeden Tag Drohanrufe und Droh-Emails von Leuten die unserer Sprache kaum mächtig sind. Häufig endet das Gespräch (mit grösserer Handy-Rechnung des Anrufers) ganz friedlich. Manchmal ist es minutenlanger Geifer. Mir geht das inzwischen am Hintern vorbei.

    Meistens ist es Gesabber: Du beleidigst Mohamend Wühltisch. Nicht der Inhalt der Beiträge wird angesprochen nur reflexartiges Beleidigtsein wg. eines Begriffs.

    Aber wie gesagt, das juckt mich nicht.

    Anderst sehe ich es bei der Aushöhlung meiner Freiheit der Meinungsäusserung. Was einmal als grösste Freiheit aller Zeiten galt, Meinungsbildung und -äusserung über Foren/BLOGs, ist zunehmend bedroht. Wissentlich bedroht von Parteien, denen die Meinung der Bürger lästig geworden sind. Mit zwielichtigen Gesetzen und Regeln schränkt man Stück für Stuck unsere Redeplattformen ein. Statt klare Gesetze für Foren und Blogs zu erlassen, sind wird Freiwild von Abmahngeiern geblieben. Der Dschungel des Urheberrechts allein kann tödlich sein.

    Unsere Foren/Blogs sind nicht von finsteren Muslim-Drohern in Frage gestellt. Uns droht das tgl. AUS durch Unterlassungen des Gesetzgebers. Es scheint so gewollt.

    Wir sollten uns bis zum möglichen AUS als „Laus im Pelz“ verstehen. Eine Laus kann aber leicht zerquetscht werden, so denn die Laus wirklich lästig wird.

    Lieber hätte ich einen Islamisten vor der Türe stehen, als einen Abmahngeier. Das hört sich absurd an, ist es aber nicht. Gegen den geifernden Islamisten kann ich mich wehren. Gegen den Abmahngeier nur bedingt.

    …………….. Pseudonyme sind in Diktaturen nötig, in Demokratien sind sie es nicht. (…) Anonymität fördert die Feigheit und stützt alle jene, die gegen eine offene Gesellschaft sind.

    Gesicht zeigen – auch wenn es schwer fällt !

  35. Den Wunsch nach Anonymität in bestimmten Lebenslagen mit herabsetzenden Vokabeln wie „Mangel an Anstand und Mut“ oder „er steht auf der gleichen Stufe wie das feige und hinterhältige Pack“ zu denunzieren, käme mir nicht in den Sinn. Möglicherweise ist jemand, der sich den Kriegsnamen „Hägar der Schreckliche“ zulegt, tatsächlich ein Berserker, der in seinem bisherigen Dasein nichts und niemanden zu fürchten brauchte. Normalerweise aber haben wir im Laufe unserer Entwicklungsgeschichte andere Erfahrungen gemacht, nämlich unter anderem die, dass es immer mit Risiken verbunden ist, die eigene Ansicht offen und rückhaltlos kundzutun. Sogar der Staat trägt dem insofern Rechnung, als dass das vornehmste bürgerliche Ehrenrecht, nämlich das passive Wahlrecht, in denkbar größter Anonymität ausgeübt wird. Man gibt nämlich keineswegs „seine Stimme ab“ oder erhebt sie gar, sondern schreibt im abgeschirmten Kämmerlein den anonymsten aller Briefe, der lediglich aus einem Kreuzchen besteht. Der Wunsch nach Anonymität würde vielleicht dann verblassen, wenn wir damit rechnen könnten, dass die Menschen, mit denen wir es zu tun haben, durchweg selbst ein Mindestmaß an Anstand und Fairness aufbringen. Damit ist aber nicht zu rechnen, wie beispielsweise der obige Beitrag eines Kommentators, der sich „Ralf“ nennt, deutlich macht, indem er seinem Kontrahenten ein „Plemplemm oder Ballaballa“ an den Kopf wirft und dessen (vielleicht tatsächlich irrigen) Außerungen als „Gefasel“ abtut. Ich habe jedenfalls immer wieder erlebt, dass bei Debatten im großen Rahmen (beispielsweise Podiumsdiskussionen) die wirklich entscheidenden Auseinandersetzungen erst im Anschluss im kleinen Kreis stattfanden, da für manche erst dort die Möglichkeit bestand, sich frei und mit deutlich vermindertem Risiko äußern zu können. Ich glaube auch, dass die spannenden Auseinandersetzungen im Kommentarbereich dieses Blogs wenigstens zu Teil auf die (scheinbare) Anonymität der Beteiligten zurückzuführen sind. Wie oft habe ich die Aufforderung, man müsse immer authentisch sein, von Leuten gehört, die offenbar außerstande waren, zu bemerken, wie sehr ihre eigene demonstrierte Haltung nur Pose war! Zwar würde ich mich zu solchen Verdikten wie den von Hägar dem Schrecklichen geäußerten niemals versteigen; dafür aber gibt mein eigener „Nick“ deutlich mehr von mir preis, als es der seinige tut. Leider hat D.N.Reb recht damit, dass Assessment-Center nach solchen persönlichen Spuren gezielt im Internet fahnden; jeder, der mich kennt, würde mich anhand meines in diesem Blog benutzten Pseudonyms und meines Argumetationsstils mit Leichtigkeit identifizieren können.

  36. Wie schön, dass wie in einem Thread, der Standard-Satz zu lesen war „Wer nur für sich verantwortlich ist….bla bla bla“

    Genau diesen Spruch, genau den hatte ich mal von einem ehemaligen Kollegen zu hören bekommen. Auf gut Deutsch „Geh Du als mal vor, ich hab ja noch Verantwortung“

    Diese „Verantwortungsvolle“ lies seine Kollegen aus lauter „Verantwortung“ hängen.

    War es nicht eigentlich sogar Jesus, der von vielen hier so angebetete, der einmal sagte „Keine Liebe ist größer, als dessen, der bereit ist sein Leben für den anderen zu geben“

    Hoffentlich werden die „Verantwortungsvollen“ niemals in die Situation kommen, „Verantwortung“ tatsächlich zu übernehmen.

  37. Ich schließe mich an und danke dem PI-Team für die Platform und Informationsquelle, die ihr geschaffen habt.
    Seit die Druckfunktion implementiert ist, drucke ich Beiträge aus und lege sie im Wartezimmer aus. Mitgenommen hat sie noch niemand 😉
    Ich ziehe für mich vor „anonym“ zu bleiben. Machen wir uns nichts vor, das ist erst der Anfang.
    Es ist sicher kein Nachteil, wenn diejenigen, die sich entschieden haben sich dem Feind zu stellen, die eine oder andere nützliche „Sportart“ ;))trainieren.

    Watch your six
    Uli

  38. Wer länger in der Theamtik arbeitet und eine kritische Stellung einnimmt, wird über kurz oder lang sowieso bekannt sein. Mich stört das nicht, da ich zu dem stehe, was ich sage. Zumal ich die Erfahrung gemacht habe, dass die anderen ruhig werden, wenn man mit Fakten kommt.
    Etwas anderes ist es, wenn man etwa im Staatsdienst beschäftigt ist und um seine berufliche Existenz fürchten muss, wenn man Kritik übt. Da verstehe ich das schon, wenn man anonym bleiben will.
    Ansonsten halte ich es mit OHL:

    Wir haben keine Angst vor euch. Auch nicht in diesen Tagen. Wir wissen wer ihr seid. Wir kennen euch seit Jahren.

    [„Die Invasion“ Von der „Feindkontakt“ CD]

  39. @ #42 rational

    „Die FAZ verlangt auch den richtigen Namen im Kommentarbereich. Deswegen sind es relativ wenige, dafür meist mit Hand und Fuss.“

    Und genau deshalb schwadroniert rational –natürlich anonym- rund um die Uhr bei PI, wo es doch gerade hier alles so fürchterlich nutzlos und unsinnig ist.

    Immer der typischen Vorgehensweise der Muselmanen folgend, mit lügen, relativieren, zerreden.

    Es gibt viele Foren und Blogs, die ich für absolut überflüssig halte, ich schreibe dort kein Wort, ich lese sie nicht einmal.

    Rational beweist mit jedem Beitrag die Wichtigkeit von PI, viele seiner Aussagen wären bei Musel-Markt u. Co. sicher gerne gelesen (die angebliche Bereicherung durch hochintelligente Islamesen), aber er schreibt sie lieber bei PI.

    Aber mach ruhig weiter rational, es ist ganz gut, wenn ein Anschauungsobjekt für die Verlogenheit der Musels immer greifbar ist.

  40. Ich hab’s bereits andernorts geschrieben:
    Anonymität ist die digitale Diktatur der Unzufriedenen

    Das Nennen des echten Namens hat für mich mit Glaubwürdigkeit, aber auch mit Ehre zu tun.

    @18 Hägar-der-Schreckliche:
    Tag Herr Nachbar! 😉

  41. #39 Friedel B. …..

    psssst, Hägar-der-Schreckliche ist aus den späten 80ern bis mitte der 90er eine kleine, erfolgreiche Comicfigur, kein Berserker … aber vielleicht ist es genau das, was diesen nicknamen ausmacht … google mal … und du wirst finden.

  42. #44 was soll das ?

    Hägar-der-Schreckliche mit seiner Web-Seite ist public pur.

    Er ist öffentlich, schau mal in sein Impressum.

    Dort steht Klarname und Adresse. Was erwartest DU mehr ?

    Da ist nichts anonym. DU kannst ihn persönlich besuchen.

    mfg

  43. Es geht doch nicht allein um den Staat und den Islam, sondern allgemein um ein intolerantes Klima. Lotter gehört doch selbst dazu. Wer sagt denn, dass der Sprache anonymer Internetteilnehmer die Grundlage jeder Meinungsfreiheit fehlt und das jene das Gegenteil eines demokratischen Diskurses ist? Wie kommt Lotter eigentlich dazu die Leute alle zu anonymen Hetzern und Spinnern zu erklären?

    Lotter verwendet er doch selbst die Sprache, die er anderen pauschal unterstellt. Er unternimmt noch nicht einmal den Versuch, den Beweis für seine gewagten Thesen zu erbringen. Er behauptet ganz einfach, weil er ein Feindbild kontruiert. Er will die Anonymität im Netz angreifen.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass das Vorgehen einigen deutschen selbsternannten Ordnungshütern sehr gelegen kommt. Da wird geklagt, da erfolgt Telefonterror, da wird mit Prügel gedroht, da wird geprügelt. Täter ist nicht der Staat und nicht die Muslime, sondern auch das Publikum, an das sich Lotter wendet.

  44. Ihr wisst, daß Ihr auch meinen Respekt und meine Sympathie habt. Dennoch: Ihr solltet vorsichtig sein… Mehr an dieser Stelle zu diskutieren verbietet sich.

  45. #27 Ralf

    „Israel verteidigt sich, wie es jeder vernünftige Staat tut, der angegriffen wird.“

    Du hast es genau erkannt Ralfieboy !!

    Nur, solche Vernunft kann ich hier in diesem Lande nicht erkennen. Im Gegenteil, man scheint dem Vermuselungsprozeß eher resigniert gegenüber zu stehen oder sogar geneigt zu sein dem Experiment „Islam“ eine Chance zu geben.

    Es ist vielleicht nachzuvollziehen wenn einem bei dieser grauenvollen Zukunftsperspektive manchmal Gedanken der wilderen Art kommen so nach dem Motto: wenn der „Rechtsstaat“ mich nicht schützt, dann muss ich eben selber über Möglichkeiten nachdenken mich und die mir nahestehenden zu schützen. Auch außerhalb des Rechtsstaates wenn’s nicht mehr anders geht.

    Keinem Land wird übrigens öfters „Rechtsbruch“ vorgeworfen als ausgerechnet Israel. Und dabei waren wir uns doch darüber einig dass Israel sich nur verteidigt…gell ?

    Im übrigen steht es dir frei meine Beiträge zu kritisieren oder auch nicht, aber ich wäre dir dankbar wenn es ohne die nach grünlinker Arroganz riechende „moralische Überlegenheit“
    ginge.

    Danke !

  46. Ich habe diese Seite erst vor einigen Tagen entdeckt und bin begeistert.
    Zum Thema – Anonym oder nicht?
    Respekt jedem der seine Meinung unter Hinweis seiner bürgerlichen Existenz, Name und Adresse, nennt. Verständnis für jeden der das nicht will oder kann.

    Ich selbst nehme letzteres für mich in Anspruch, da ich Familie habe. Vor einigen Jahren habe ich die Effizienz und Mobilisierbarkeit unserer arabischen Mitbürger persönlich erlebt.

    Auch wenn der Vorgang unbedeutend blieb, bekam ich doch einen Eindruck von der beeindruckenden Kraft, arabischer Familienverbände.

    Ich halte es für sehr wichtig, dass PI „sauber“ bleibt und diesbezüglich besondere Aufmerksamkeit auf die Kommentare gelegt wird.
    Links- u. Rechtsfaschismus, Antisemitismus und Rassismus, wären das schnell Ende dieser hoffnungsvollen Initiative zum Schutze unserer gefährdeten Demokratie.

    In dem Maße, in dem PI wächst und in der medialen Öffentlichkeit als Korrektiv wahrgenommen wird, werden die Anfeindungen wachsen. Die effizienteste Methode hierbei ist die Faschismuskeule. Gegner von PI könnten sich unter die Kommentatoren mischen und schädigende Kommentare hinterlassen.
    Jeder der möchte, dass PI zu einer wirksamen Kraft wird, sollte hier aufmerksam sein.

  47. Zum eigenen Namen zu stehen ist schön und gut. Aus eigener Erfahrung bin ich aber niemanden böse, der lieber anonym bleibt.
    Ich betreibe die Seiten http://www.krainz.de und http://www.krainzkurznews.de und selbst die relativ harmlosen Späße bringen genug intolerantes Volk so auf die Palme, dass man mir oft genug Drohbotschaften schickt. Selbstverständlich anonym.

  48. Das Internet war vom ersten Tag an anonym, schon US-Vorläufer wie Compuserve in den achtziger jahren etc. Das hatte mit dem Islam gar nix zu tun. Warum, weiß ich nicht, aber ändern wird das niemand.

    Was würden Sie tun als Beamter in der Ausländerbehörde? Da werden Sie sofort versetzt mit Akteneintrag und Beförderungssperre!

    Was würden Sie tun als Richter oder Staatsanwalt in Ausländersachen, Strafsachen etc? Wenn Sie da einen antiislamischen Blog unter Ihrem Namen betreiben, werden Sie bei jedem Fall als befangen abgelehnt.

    Was würden Sie tun als Grundschullehrer mit 20 kleinen Türkinnen in der Klasse, die alle nichts dafür können und denen Sie helfen wollen.

    Was würden Sie tun als Bäcker in einer Kleinstadt, der seine Brötchen verkaufen will? Und andere Handwerker und Gewerbetreibende?

    Was würden Sie tun als Angestellte auf dem Sozialamt? Usw usf. Die Fälle sind endlos. Es ist das Recht jedes Einzelnen, anonym zu bleiben oder nicht.

    Wenn die WELT unter ihre wichtigen Artikel die Kommentarfunktion offenhält, dann sieht sie auch so, was die Leute denken, ob mit oder ohne Telefonnummer! k

  49. PI hat meinen Respekt für die Offenheit.

    Selber halte ich es anders, in allen Foren, ob’s um Gartenbau geht oder um Esoterik, und zwar aus 2 Gründen:

    1 – Argumente müssen in einer Diskussion überzeugen, nicht die Person
    2 – wenn der Staat wissen muss, wer ich bin, kann er das leicht herausfinden.

  50. Ich möchte noch etwas sagen (zu dem weiter oben von mir Gesagten):

    Spätestens wenn man reale Politik machen will, kann man gar nicht mehr anonym bleiben. Vielleicht werden Beate und Stefan das auch eines Tages tun – und dann wird ihnen noch mehr Wind um die Ohren wehen – aber sie werden es aushalten.

    Es muß Leute geben, die das tun und die keine Angst haben oder ihre Angst überwinden.

    Und das folgende meine ich sehr ernst:

    Es muß Leute geben, die bereit sind, alles einzusetzen. Solche gab es immer, und die Welt wäre ein Stück ärmer, wenn es solche Menschen nicht gäbe.

    Die Christen hätten sich im Kolosseum nicht von Löwen zerreißen lassen müssen, wenn sie ihrem Glauben abgeschworen hätten (neuerdings ist ja auch strittig, ob Christen wirklich den Löwen vorgeworfen wurden, aber neulich stand hier zu lesen, daß noch heutzutage alle drei Minuten ein Christ wegen seines Glaubens stirbt).

    Mit Sicherheit aber stehen immer und überall Menschen selbst unter Gefahren zu ihrer Überzeugung, sei es eine religiöse oder politische. Nicht jeder ist zum Helden geboren – aber die es schaffen, Gesicht zu zeigen, die sollten es tun …

  51. @ Kewil: Natürlich hat jeder das Recht, anonym zu bleiben. Nur kann man kaum glaubwürdig in der Öffentlichkeit stehende Personen für ihr Handeln kritisieren, wenn man selbst – ob aus Feigheit oder Vorsicht – diese meidet. Es hat schon etwas von einem Heckenschützen, selbst im Verborgenen zu bleiben, weshalb sich auch namenhafte Journalisten, ob sie nun Broder, Miersch oder Ulfkotte heißen, nicht hinter einem Pseudonym verstecken.

  52. Also wenn Herr Maier und Frau Schmitt ihren Blog mit Adresse und Faxnummer anmelden, dann wird das von der Politik ernstgenommen?

    Broder und Ulfkotte sind nicht durch den Blog bekannt, sondern waren es schon vorher durch ihre Bücher.

  53. Ich bleibe auch anonym. Aus Angst. Muß mir erst nach und nach ein dickes Fell zulegen. Ich übe im Bekanntenkreis, da wird man schon des öfteren schief angeguckt, wenn man zu seiner Meinung steht. Mit echten Drohungen und so weiter könnte ich jetzt rein psychisch (noch?) nicht umgehen. Man sehe mir das nach, bin gerade knapp Mitte Zwanzig und noch grün hinter den Ohren und kann vieles auch noch nicht so wahnsinnig gut einschätzen, deshalb mache ich erstmal piano und sehe dann mal weiter.

    Mal eine rechtliche Frage: wenn ich ein Blog betreibe, und dieses auf einem deutschen Server liegt, muß ich eigentlich ein vollständiges Impressum angeben, richtig? Sonst kann ich abgemahnt werden. Aber wenn ich n Blog auf einem Server zB in den USA oder sonstwo habe, wie siehts da aus?

  54. @Beate Klein

    Also es ist doch nicht der Name. Es sind die mit dem Namen verbundenen persönlichen Daten.

    Ich finde weder die Privatanschrift von Stefan Aust, noch von Alan Posener (fällt mir gerade so ein). Auch ein Juwelier hat an seinem Geschäft nicht die private Anschrift, allenfalls eine Telefonnummer damit man ihn erreichen kann.

    Und mir ist unbekannt, dass Tierärzte und Humanmediziner an ihre Praxistür ihre Privatanschrift als Zugabe kleben.

    Nach meiner Auffassung sind Anschrift und Telefonummer Privateigentum. Telefonanbieter haben das erkannt und gewähren die Möglichkeit die Rufnummer und Anschrift aus dem Telefonbuch entfernen zu lassen.

  55. @ Robin Renitent: Ds ist genau meine Meinung. Persönliche Daten, ob Adresse, Telefon oder gar Familienstand und Geburtsdatum haben im Internet nichts verloren. Meine wird man dort – hoffe ich – auch nicht finden.

  56. Zu den „Problemen im Freundeskreis“ (hat jetzt nichts mit Anonymität zu tun):

    Die kenne ich! Meine Freunde sind allesamt „Antifaschisten“ alter Prägung, die aber leider noch nicht mitbekommen haben, dass der Islam den Faschismus den 21. Jahrhunderts darstellt. Spreche ich die Unvereinbarkeit des Islam mit unserem Verständnis von „friedlichen Religionen“ an und weise außerdem auf die Wesensverwandtschaft zwischen Naziskins und muslimischen Rütli-Borats hin, kriegen die erstmal einen roten Kopp, weil sie nicht wissen, wie sie mit dieser ungewohnten Situation umgehen sollen (Nazigegner lästert gegen „Ausländer“). Zuweilen wird mir auch ein hilfloses (und natürlich nicht richtig ernstgemeintes) „du bist ja ein Fascho“ entgegen geschleudert, woraus in Wahrheit die Resignation von Leuten spricht, die kurz vor jenem Sinneswandel stehen, den unsereins schon hinter sich hat, und die das aber noch nicht richtig wahrhaben wollen, weil dann eine gründliche Selbstreflexion der vergangenen ignoranten Haltung anstände, die jeden „Migranten“ pauschal vor „ungerechtfertigter Hetze“ in Schutz nahm, ungeachtet der Tatsache, dass man von der zu schützenden „Kultur“ überhaupt keine Ahnung hatte.
    Ich gebe zu, dass ich dann vor meiner eigene Courage zuweilen noch zurückgeschreckt bin, weil man eben nicht gern als misstrauisch beäugter „Verräter“ dastehen will. Mittlerweile habe ich da mehr Selbstsicherheit gewonnen und vertrete den Standpunkt: „Nicht derjenige hat sich moralisch zu rechtfertigen, der den Islam und die Rütli-Borats kritisiert, sondern derjenige, der ihn und sie pauschal in Schutz nimmt.“ Immerhin kann ich dabei auf meine inzwischen fundierte Kenntnis über den Islam verweisen, während meine Kumpels zugeben müssen, dass sie außer veralteten Gutmenschen-Phrasen nichts zu bieten haben…

  57. @11 Mistkerl

    „Freunde, die früher Freunde waren, haben mich auch schon bedroht, obwohl sie früher nur Kumpels beim Fußball oder Badminton waren und auch auf dem Gymnasium waren. Es hat sich etwas geändert, Freunde sind auf einmal Feinde, es ist so eingetroffen, wie es immer abging, wenn Moslems mit Nicht-Moslems zusammen gelebt haben.“

    Es reicht sich die Ex Jugoslawien anzuschauen um zu wissen auf was uns die Gutmensche zusteuern.

  58. *Über Google findest Du heute jeden. Nicht umsonst wird davor gewarnt, dass Arbeitgeber schon mal über Google schauen lassen, was Bewerber so in ihrer Freizeit treiben.*

    das stimmt. vor allem, wenn ich meinen Namen veröffentlichen liese, es gäbe ihn nur einmal. Die frage adresse oder nicht ist also sinnlos…
    Und da ich noch schüler bin und noch nicht einmal weiß, wo ich später arbeiten werde, mit wem ich zusammentreffe usw usv
    halte ich es persönlich für besser, anonym zu bleiben. das heißt nicht, dass ich keine zivilcourage habe. in meinem bekanntenkreis ist meine meinung bekannt. aber was die zukunft bringt, weiß keiner. und es ist sicher blöd, wenn einmal eine situation wie zu bonhoeffers zeiten entsteht(rein fictuiv), sich dann noch seiner gedanken frei zu wissen.
    Aber das ist meine meinung. Wer seinen namen veröffentlichen will, dem verbiete ich das nicht. jeder kann selbst abwägen, in was für einer situation er steht.

  59. An obigem Beitrag ist vieles richtig, u. a. dass die Internet-Anonymität schnell zur Verrohung der Kommentare führt. Hab mich selbst hier schon bei ein paar verbalen Fehltritten ertappt.

    Die Feststellung in der ‚welt‘: „Pseudonyme sind in Diktaturen nötig, in Demokratien sind sie es nicht“ könnte man aber beanstanden. Was ist, wenn sich Demokratien mit Rückendeckung der Legislative und der Judikative schleichend in Islamokratien verwandeln? Wir wissen doch alle, wie Muslime freie Meinungsäußerung quittieren.

    Desto mehr Anerkennung gebührt den PI-Verantwortlichen für ihren Mut, den Schutz der Anonymität zu verschmähen.

    Im übrigen poste ich auch in gänzlich unverfänglichen Foren (z. B. in einem harmlosen Literaturforum) wie fast alle anderen dort einschließlich der Admins unter einem Nickname. Aber da ist es natürlich mehr ein Spiel.

    Empörte oder zustimmende Post an auf PI verlinkte E-Mail-Adressen würde ich selbstverständlich unter meinem Klarnamen verfassen und absenden.

    Im Übrigen ist nicht jeder Name, der „echt“ klingt, tatsächlich echt. Ich könnte auch unter „Felix Sandhausen“ o. ä. posten. Soviel zu den angeblich echten Namen der Kommentatoren bei „welt.de“.

  60. Ich stehe selbstverständlich im Rahmen einer Diskussion unter zivilisierten Menschen zu meiner Meinung bezüglich der „Religion des Friedens“. Noch bin ich jedoch nicht bereit, für meine Ansichten zu sterben. Das Risiko, von fanatischen Muselmanen körperlich schwer in Mitleidenschaft gezogen oder getötet zu werden, wäre jedoch m. E. enorm erhöht, sofern ich hier meinen Namen und meine Anschrift veröffentlichen würde.

    Ich kann es ehrlich gesagt gar nicht glauben, dass Beate und Stefan noch am Leben sind. Zumindest müssen ihre Briefkästen, Mailboxen und ABs doch täglich überquellen von Hassbotschaften. Bei Stefan, der ja offenbar wie ich im Staatsdienst steht, hätte ich erwartet, dass man ihm von Seiten des Dienstherrn wegen seines Hobbies zu Leibe rückt.

  61. „Das Risiko, von fanatischen Muselmanen körperlich schwer in Mitleidenschaft gezogen oder getötet zu werden, wäre jedoch m. E. enorm erhöht, sofern ich hier meinen Namen und meine Anschrift veröffentlichen würde.“

    Pardon, aber das ist pure Hysterie. Eine solche Aussage entbehrt jeder Grundlage, denn Fälle, in denen Islamkritiker hierzulande zusammengeschlagen oder sogar getötet werden, sind nicht publik, auch nicht unter der Hand zu haben.

    Dass Deutsche in Deutschland von Moselems nicht gewalttätig terrorisiert werden hat auch seinen guten Grund: Deutschland dürfte als Schwellenland gelten, in dem sich der Islam durch Einwanderung und Vermehrung der islamischen Bevölkerung schon in wenigen Jahrzehnten durchsetzen wird. Die Anhänger der Friedensreligon können also entspannt abwarten.

    Würden sie nämlich aggressiv ihre Religionsideologie durchsetzten, hätten sie schnell die noch vorhandene deutsche Mehrheit gegen sich.

    Was die Anonymität als Kommentarschreiber angeht, so ist diese trotzdem legitim und zu befürworten: in den neuen Bundesländern könnte es z. B. unangenehme Folgen haben, sich allein positiv zum Staat Israel zu äußern. Auch eingeschlagene Fensterscheiben und zerstochene Autoreifen sind sehr ärgerlich und vor allem teuer in der Reparatur.

    Für die Betreiber von Blogs sieht es da schon schwieriger aus. Alles müsste zur Anonymisierung per Proxy hochgeladen werden, was meistens ziemlich lang dauert und bei staatsanwaltlichen Ermittlungen (Mohammedaner könnten z. B. Anzeige wegen angeblicher Volksverhetzung stellen) auch nicht wirklich schützt.

  62. Ich bewundere das PI team sehr für seinen großen großen Mut! Es ist sicherlich bei einem blogg dieser Größe auch für die Arbeit sehr gut und sehr wichtig, daß es erkenn- und sichtbare Menschen mit Gesichtern dazu gibt.
    Vielleicht sind viele von uns zu vorsichtig, vielleicht auch nicht.
    Ich habe übrigens nicht mehr das Gefühl in der Demokratie zu leben, wie sie bis in die achtziger Jahre noch bestand. Sie hat sich in meinen Augen leider schon ziemlich relativiert. In den letzten Jahren wurden die Menschenrechte mehr und mehr ausgehölt:
    Die Meinungsfreiheit mit dem Tod an Theo van Gogh, die Pressefreiheit mit dem Karikaturen“streit“ ( eigentlich ja kein „Streit“ im herkömmlichen Sinn, sondern eher eine gewaltsame Rebellion, eine Karikaturenrebellion), mit den zahlreichen Ehrenmorden und massenhaften Zwangsverheiratungen die Unversehrtheit der Person und die sexuelle Selbstbestimmung, zumindest für weibliche „Mihigrus“, die Reigionsfreiheit im eigentlichen Sinne gilt ebenfalls für hier lebende oder hier geborene Muslime nicht. Obwohl die meisten der deutschen Urbevölkerung so denken wie PI, trauen sich die wenigsten, dies zu sagen. Die Atmosphäre ist meiner Meinung nach leider schon längst nicht mehr demokratisch im eigentlichen Sinne, natürlich könnte ales noch viel Schlimmer sein, aber es könnte auch viel besser sein.

    Ich selbst habe mich ebenfalls entschieden weitgehend anonym zu bleiben, auf Anraten mehrerer Freunde, auf die Bitte meiner Frau, ein Stück weit auch aus Sorge um meine Familie. Gleichzeitig geht es mir selber mit der Anonymität auch nicht gut.

    Ich hoffe, daß wenn wir täglich nicht 12-14000 PI-Zugriffe, sondern über 100.000 haben, sich dies ändern wird und die Anonymina mehr und mehr verschwinden (können).

    Liebe Grüße und ganz ganz herzichen Dank PI überhaupt (daß es Euch gibt) aus Frankfurt/M

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