tuerkeifahne.jpg„Natürlich hat die Regierung selbst nicht gesagt: ‚Schlagt die Ungläubigen (Christen)!’, aber hat sie nicht einen religiösen Sog erzeugt, der diese Angriffe vorbereitetet?“ So zitiert das Institut für Islamfragen der evangelischen Allianz Türker Alkan, den Kolumnenautor der türkischen Tageszeitung „Radikal„.

Erdogans konservativ-islamische Regierung bestimmt durch die Entsendung der von ihr bezahlten Imame auch die religiöse und politische Ausrichtung der zahlreichen DITIB-Moscheen in Deutschland, und damit die Inhalte von Predigten und Unterricht, die das Verhalten vieler türkischer Muslime in Deutschland prägen. Hintergrund des Artikels ist ein Angriff auf christliche georgische Priester in der Türkei.

Fünf Priester waren zuvor von Georgien in die Türkei eingereist und zwei Priester, Levan Bregvadze (36) und Teimuraz Bekurihsvili (31), übernachteten im Hotel in Borcka/Artvin. Sie verließen das Hotel, um Telefonmünzen zu kaufen und kamen dabei mit drei Verkäufern ins Gespräch. Jene sahen die Kreuze, die die Priester trugen, fühlten sich in ihren „religiösen Gefühlen verletzt“, begannen einen Streit und prügelten auf die beiden Priester heftig ein, so dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mußten. Eine Nacht blieben sie dort und verließen dann die Türkei in Richtung Georgien.

Die zitierte türkische Zeitung sieht die Verantwortung bei der Regierung Erdogan, die versucht, die säkularen Elemente des türkischen Staates zugunsten eines islamischen Gottesstaates zurückzudrängen. In der Türkei werde ein Klima der Unversöhnlichkeit und Einseitigkeit erzeugt.

Kolumnenautor Alkan bringt die vergangenen Morde an dem katholischen Priester Andrea Santoro in Trabzon, an dem Schriftsteller Hrant Dink in Istanbul, die Morde an drei Christen in Malatya und diese Vorfälle in einen Zusammenhang miteinander. Er fragt sogar sehr zugespitzt: „Was haben solche Menschen, die Christen so verprügeln, in der EU zu suchen?“ Alkan resümiert, dass es nach seiner Erinnerung vor diesen Ereignissen keine ähnlich negativen Reaktionen in der jüngsten türkischen Geschichte Christen gegenüber gab. Was sind die Gründe für eine solche Entwicklung? fragt Alkan. Er bringt die negative Stimmung im Land mit der regierenden AK-Partei Recep Tayyip Erdogans in Verbindung. Durch die AKP-Regierung ermutigt, seien an den Schulen Schriften verteilt worden, die die Scharia loben und sie so hoffähig machten. Durch die AKP begänne das Kopftuch an den Schulen Eingang zu finden. Zahlreiche staatliche Stellen seien nun in der Hand von Islamisten und das habe eine Atmosphäre erzeugt, in der die Islamisten glaubten, dass sie den Staat „übernommen“ hätten. Einige Stadtverwaltungen hätten sich angemaßt, ein Alkoholverbot für ihr Gebiet auszusprechen. In den Standesämtern seien islamistische Katechismen an Heiratswillige verteilt worden. Beinahe wäre ein erzkonservativ islamischer Präsident gewählt worden. Die islamistischen Ordensgemeinschaften hätten ihre Aktivitäten vervielfachen können.

(Spürnase: U.M.)

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

26 KOMMENTARE

  1. Dieser türkische Journalist ist intelligenter und ehrlicher als alle deutschen Journalisten und Politiker zusammen. Naja, wenn ich es mir genau überlege,
    ist das keine große Leistung. Aber immerhin.

  2. Wie kann man sich nur durch den Anblick religiöser Symbole in seinen Gefühlen verletzt sehen UND dann auf die Träger eindreschen?

    Ich meine, es gibt ja viele Menschen, die Angst haben, wie die ganzen Eltern hier, die sich auf ihre Vernunft etwas einbilden und die Abhängung von Kruzifixen aus Schulen fordern, weil das ihre Kinder traumatisieren könnte.

    Aber das Eindreschen auf Träger von Kreuzen, da scheint doch etwas an der Entwicklung in der Türkei im Argen zu sein, was sie nicht gerade qualifiziert, Mitglied der EU zu werden.

  3. Wir haben doch schon alle Kreuze in Schulen und Krankenhäuser entfernt.

    Dafür erlauben wir MONSTER MOSCHEEN in unserem Städten.

    Wie dekadent kann Europa nach handeln?

    Die Türkei ist kein europäisches Land.
    Kein Beitritt für die Türkei nach Europa.
    Priviligierte Partnerschaft: JA
    Beitritt: NEIN

  4. Auf Spiegel Online ist ein Vidoe zu bewundern,
    wie ein Rapp-Konzert in eine Massenschlägerei ausartet. Wild Kültürbereicherertiere schlagen auf der Straße und in Vorgärten auf sich ein.
    Ist wohl die Zukunft.

  5. Ich sehe die Türken auch nicht als priveligierte Partner. Wir schulden ihnen nichts. Warum sollen wir sie bevorzugen?

  6. #6, Ehrensache

    Als Konsequenz auf das Video empfehle ich einen verschärften Kampf gegen Rechts!

  7. DIE TÜRKEI
    IST EIN ASIATISCHES LAND
    MIT EINER VÖLLIG ANDEREN MENTALITÄT/KULTUR!

    DIE TÜRKEI HAT IN DER EU NICHTS,
    ABER WIRKLICH NICHTS VERLOREN!

    Sollten unsere volksvertreter die Türken in die EU TATSÄCHLICH reinlassen,
    so würde die EU – über kurz oder lang –
    vernichtet!

    AUF DIE NOCH WENIG VERBLIEBENEN CHRISTEN in der Türkei
    VERANSTALTET MAN
    seit geraumer zeit
    (angeblich sowieso nur noch 0,2% der Bevölkerung)
    EINE ART SCHEIBENSCHIESSEN!

    VOR DEM ARMENISCHEN VÖLKERMORD
    BETRUG DER ANTEIL DER CHRISTEN ÜBER 20 %!
    Was seinerzeit nicht liquidiert wurde,
    floh – peu ? peu – entsetzt ‚gen westen ….

    BEI UNS
    FORDERN DIE MUSELS selbstverständlich
    IHRE DEMOKRATISCH VERBRIEFTEN RECHTE EIN!

    EIN BERICHT AUS DER TÜRKEI…..

    25. Mai 2007

    „Ich weiss, dass sie mich auch umbringen werden!“

    – Diese Aussage eines Pastors nach dem Dreifach-Mord von Malatya
    beschreibt das Klima,
    in welchem die türkischen Protestanten leben müssen.

    In einem Presseinterview erklärte der Pastor, dass er für seine Frau und seine Kinder vorgesorgt habe,
    weil er erwarte, bald zu sterben.

    Seit den Morden vom 18. April 2007
    in einem christlichen Verlagshaus
    gab es massenweise Drohungen
    und
    Gewaltversuche gegen türkische protestantische Gemeinden.

    Ob
    per Mail,
    Telefon,
    auf dem Postweg
    oder direkt,
    die Christen werden auf alle Arten belästigt.

    Die meisten wollen nicht darüber sprechen. Der jüngste Angriff ereignete sich letztes Wochenende in Eskisehir, 200 km von Istanbul entfernt.
    Im Gebäude einer protestantischen Stiftung wurden im zweiten Stock die Fenster eingeschlagen,
    und mehrere Molotow-Cocktails beschädigten das Haus.

    Einige türkische Zeitungen haben die Situation noch verschlimmert,
    ohne dabei auf Menschenleben Rücksicht zu nehmen.

    So wurden illegalerweise die Details des Verhörs eines der Angeklagten veröffentlicht, der zugegeben hatte,
    einen weiteren Mord geplant zu haben.
    Das Opfer, ein Pastor,
    hat seinen Namen in der Presse gelesen.
    „In der Türkei bedeutet dies, dass sein Kopf ausgeschrieben ist“,
    kommentierte ein anderer Pastor den Vorfall.

    Unklar ist,
    wie diese Informationen in die Presse gelangten.

    http://de.od.org/details.php?id=122&idelement=5243&supp_page=news&supp_lang=

  8. Laßt Euch – Links/Rechts/Mitte/Oben/Unten – doch bitte endlich von Ex-Muslims Asiens sagen: diese übermütigen Türken zahlen jeden Preis, um ihr islamôfacistisches Ziel zu erreichen. Wehret den Anfängen, eh? Und Nicht gleich Missverstehen und vorschnell kritisieren: dies ist wirklich keine Hetze, sondern eine reelle Warnung vor dem ungeheuren islam, den man in seiner Jugend miterleben – (durch)erleben musste. Sie sind im geldträchtigen D/EU nur so „nett, freundlich & zahm“, weil sie zur Zeit noch in der „Minderheit“ sind!!! Vive Le Président mais plus tard … Who cares? Verzeiht uns die Einmischung in eure Diskussion. Lebt wohl, Adieu, Gute Nacht!

  9. [Dieser türkische Journalist ist intelligenter und ehrlicher als alle deutschen Journalisten und Politiker zusammen. Naja, wenn ich es mir genau überlege,
    ist das keine große Leistung. Aber immerhin.]

    Dieser Journalist ist vor allen Dingen eins:
    tot.

    Denn was Muselmanen mit vermeintlichen Verrätern machen wissen wir ja.

    Außerdem: Irgendwer hat die AKP ja gewählt. Und das waren nicht gerade wenig, sonst wäre sie nicht an der Macht.
    Hinterher heulen gilt nicht!
    Im Grund will wohl die Mehrheit der achso säkulären Türken einen „Gottes“staat.

    Viel Spass dabei wünscht:

    Redneck

  10. Klarer Fall von deutscher Schuld!
    Kein Zweifel!
    Weiß zwar nicht warum, aber ist sicher so! Stimmt immer.

    A propos „wegen Nichtigkeiten“, da liegen die Herren aber völlig falsch.
    Denn für die Beteiligten Aggressoren sind das mitnichten sog. Nichtigkeiten!
    Das ist des Pudels Kern, das zu begreifen!

  11. Dieser ganze Ansatz ist doch schon völlig faulig vom Kern her:

    Als Europäer sind wir erstmal alle beleidigt, weil die Türken ständig diesen Halbmond überall zeigen. Das ist eine Lästerung unserer Zivilisation.

    Die Türken müssen tagtäglich vehement an ihren Völkermord an den Armeiniern erinnert werden.

    Dazu gehört die ur-europäischste alle Fragen an die Türken:
    Wenn geht ihr Muselmanen nun endlich wieder aus unserem europäischen Konstantinopel raus?

    Da müssen einige Karten neu geschrieben werden, wobei halt klar zu erkennen sein muss, wie groß Griechenland – eine der Wiegen unserer gesamten europäischen Zivilisation überhaupt – wirklich ist.

    Jeder Türke muss hier in Europa ständig damit konfrontiert werden, dass die Türken Besatzer des östlichen Griechenlands sind. Auf Zypern haben die schon gar nichts zu suchen.

    Natürlich gibt es einen EU-Beitritt – wenn die Türken wieder in Turkistan sind und Konsatantinopel wieder Konstantinopel heißt und dort Griechen leben.

    SO und NICHT ANDERS muss ein Dialog mit Muslims geführt werden!

    Was Nordafrika angeht: Waren das nicht alles mal europäische Südprovinzen? Da gab es doch diesen berühmten Satz: Ceterum censeo Carthaginem esse delendam…

    Anschließend war das Ganze doch europäisch – nach dem dritten Punischen Krieg?!?

    Darüber sollten wir aber mal schleunigst mit den Muslims einen Dialog führen, wie sie sich denn ihr Abreise-Timing aus unseren Südprovinzen so vorstellen.

    Dabei muss in einem umfassenden Dialog auch geklärt werden, wann die Araber wieder Ägypten verlassen. Die Urbevölkerung sind die heutigen Kopten – das sind schlicht die echten Ägypter.

    ÜBER SOLCHE THEMEN werden zukünftige europäische Politiker – natürlich einer etwas anderen Parteienwelt – mit Muslimen zu reden haben.

    Selbstverständlich mit dem Hinweis auf die schlagkräftigste Armee überhaupt: Der europäischen Kriegsmacht. Wir brauchen keine NATO mehr, sondern ein rein europäisches Bündnis. 😉

    Das Geld, welches heute von unseren geistig behinderten Gutmenschen, also der Polit-Kaste, in der dritten Welt verbrannt wird – Deutsche Soldaten als Zielscheiben in Afghanstan – sowie endlose Mengen an Sozailhilfe und Kindergeld zum Aufbau des Islams in Europa etc. etc. etc. …

    ALL DAS gehört auf NULL gestrichen und die freigesetzten Gelder in die Erforschung zukunftweisender Hochtechnologien zur Energiegewinnung und -versorgung und in eine Wissenschaftsform gesteckt, die sich mit der Kontrolle des Wetters (klingt lächerlich, ist es aber nicht) beschäftigt.

    Zudem sind die Schlüsseltechnologien des 21. Jh. Gentechnik und Mikro/Nano-Elektronik mit aller Macht zu fördern, wobei es ein Stopp des Technologietransfers europäischer Technologien in fremde Staaten geben muss.

    Das Christentum kann als historische Entgleisung angesehen werden. Weg mit Kirche und Kirchensteuer – diese Gelder gehen in Forschungsprojekte. Wer Christ sein will muss das privat regeln. Weg mit Religionsunterricht an Schulen – die Zeit zur Vermittlung des Aberwitzes kann zur sinnvollen Wissensvermittlung eingesetzt werden.

    Alle Ergebnisse der Forschung sind im europäischen Interesse militärtechnologisch zu nutzen und den Bedürfnissen einer elitären europäischen Kriegsmacht als Weltführungsmacht anzupassen.

    (Insbesondere sind denkfähige Waffensysteme – besonders unbemannte Kampflugzeuge und Panzerfahrzeuge – gefragt sowie zuverlässige Raketenabwehrsysteme, die mögliche Nuklarangeriffe des Islam oder anderer Herkunft zuverläsig abwehren)

    In einem weiteren Schritt wird Europa den gesamten Islam in die Steinzeit zurück bomben – ungeachtet des verblödeten Geplärres irgendeiner UNO – und die Muslim-Welt als Kolonialmacht besetzen und dort für Sozoökonomische Verhältnisse sorgen, die dem seelischen und geistigen Entwicklungsstand der Muslime 1:1 entsprechen – also zurück Mittelalter.

    In SEHR wenigen Jahrzehnten werden die USA ihre heutige Rolle als naive und unfähige Supermacht gegenüber Europa – also das Quelle all ihrer Erfolge – einbüßen. (Man denke sich aus den USA einmal alles Europäische heraus – ja, was bleibt denn da, außer Land, das den Einheimischen gestohlen wurde?)

    Europas Zukunft liegt EINZIG und ALLEIN in dessen Potenzialen wissenschaftlicher Art, wobei die Concordia (!) – (und nicht „Pax“) – eine unabdingbare Voraussetzung für das Überleben der europäischen Völker ist, denn allein in Asien schläft man nicht:

    Die Magnet-Schwebebahn etwa haben die Deutschen noch heute NUR als Versuchsstrecke, in China fährt die schon und die Chinesen haben die jetzt mal eben selbst gebaut – natürlich haben sie aus unseren Fehlern gelernt und das Ganze optimiert…

    UND WIR BAUEN INDES MOSCHEEN FÜR TÜRKISCHE FREMDARBEITER!

    Die heutigen Parteien sind geradezu die Totengräber unserer Zivilisation!

Comments are closed.