Moscheebau Köln: Wie bei Albert Speer?

Albert Speer, Hitlers ArchitektVor einigen Tagen erfuhren wir vom Architekten der Kölner Riesenmoschee, Paul Böhm, wie tolerant und weltoffen der Islam doch sei, da er als „Ungläubiger“ den Auftrag zum Bau der Moschee erhalten habe. Unser Leser Gottfried O. wirft Böhm vor, die Augen vor der als Religion getarnten faschistischen Eroberungsideologie des Islam zu verschließen und zieht einen Vergleich zum Hitler-Architekten Albert Speer (Foto): „Wollen auch Sie, Herr Böhm, eines Tages sagen müssen, Sie hätten damals von alledem nichts gewusst?“

Hier sein Brief an Böhm:

Sehr geehrter Herr Böhm,

dass Sie in der FAZ ausgerechnet den osmanischen Baumeister Sinan als Beispiel mohammedanischer Toleranz anführen, weil er trotz seiner christlichen Herkunft zum Vater der osmanischen Architektur werden konnte, zeugt von einer bedauerlichen Unkenntnis, die mir geradezu unglaublich vorkommt, wenn ich bedenke, dass Sie und Ihr Architekturbüro für Köln-Ehrenfeld eine Groß-Moschee entworfen haben:

Sinan wurde, wie jedes Jahr tausende von Knaben in den vom osmanischen Reich unterjochten christlichen-jüdischen Ländern, im Kindesalter seinen christlichen Eltern entrissen („Knabenlese“), um ihn zu einer, aller Herkunftswurzeln lediger, muslimischen Kampfmaschine („Janitscharen“) zu
erziehen.

Große Aufträge, insbesondere repräsentative wie den Kölner Groß-Moscheebau, kann ein Architekturbüro wie das Ihre natürlich immer gut gebrauchen. Aber haben Sie sich einmal mit dem Islam, für den Sie immerhin bauen, befasst? Haben Sie sich informiert, z. B. durch neutrale Sekundärliteratur bei gleichzeitiger Überprüfung der Quellen durch Selbststudium? Oder haben Sie sich nur von der Türkischen Religionsbehörde DITIB über den toleranten und menschenfreundlichen Islam und seine bedauernswerten, von Deutschen unterdrückten, in Elendsquartieren dahinvegetierenden und in Hinterhöfen beten müssenden Gäubigen in Köln-Ehrenfeld erzählen lassen?

Ich bin mir sicher, sollten Sie sich einmal ernsthaft und aus neutralen und direkten Quellen mit dem Islam, seiner Geschichte und seinen Zielen befassen, kämen Sie zum gleichen Schluß wie ich: Es handelt sich beim Islam um eine von Mohammed und seinen Nachfolgern als Religion camouflierte faschistische Eroberungsideologie basierend auf Krieg, abzielend auf die Unterjochung anderer Völker bis der Islam Allahs Auftrag, die Weltherrschaft zu erlangen,
erreicht hat.

Deswegen: Haben Sie keine Sorge, dass es Ihnen eines Tages ergehen könnte wie Ihrem Kollegen Albert Speer, der auch nur an Aufträgen, an Architektur interessiert war und ansonsten von Eroberungspolitik und faschistischer Ideologie nichts verstanden haben und wissen wollte, sie unpolitisch nur mitmachte, um bauen zu können, in Wirklichkeit dagegen, jedoch und vielmehr … ja eigentlich offen und heimlich Widerstand geleistet habe? Wollen auch Sie, Herr Böhm, eines Tages sagen müssen, Sie hätten damals von alledem nichts gewusst?

Wegen Ihrer tatsächlich erschreckenden Unkenntnis, ausgerechnet Sinan als Beispiel osmanisch-mohammedanischer Toleranz anzuführen, weiß ich, wie Sie eines Tages argumentieren werden: Ich wusste von all‘ dem nichts, ich bin unschuldig, ich wollte nur bauen! Aber genau wie Speer wird man Ihnen eines Tages vorhalten: Sie hätten es aber wissen können.

An einer Antwort ernsthaft interessiert,

verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Gottfried O.