Sehr geehrter Herr Giordano, ich habe großen Respekt vor Ihrer Lebensgeschichte und Ihrem Mut, wie Sie in aller Öffentlichkeit der aggressiven Herausforderung entgegentreten, die der Islam als eine totalitäre Religion und Weltanschauung darstellt. Sie haben gefragt, in welcher Welt wir leben und ich möchte Ihnen gern deutlich machen, wie ich diese Welt erlebt habe und erlebe.

Ich komme aus dem Iran und habe unter der dortigen „islamischen Regierung“ das wahre Gesicht des Islam als totalitäres Herrschaftskonzept erlebt: Mord, Terror, Steinigung, Zwangsverschleierung, staatliche Gewalt gegen „Unangepasste“, gegen Frauen, gegen Andersdenkende – alles im Namen der fiktiven Instanz „Allah“ und des Religiösenwächterrates.

Ich habe in Deutschland erlebt, wie die deutsche Regierung und die etablierten Parteien aufgrund der Vorherrschaft politischer und wirtschaftlicher Interessen einträchtig mit der islamischen Bewegung im Nahen Osten und dem hiesigen Verbandsislam zusammenarbeiten. Der „kritische Dialog“ war und ist nur ein Deckmantel für die Ignoranz gegenüber der brutalen Unterdrückungspraxis in den islamischen bzw. re-islamisierten Ländern.

Ich habe erlebt, wie Intellektuelle und sog. Islamwissenschaftler mit „Multi-Kulti“-Parolen und verstiegenem Kulturrelativismus alle unmenschlichen und frauenfeindlichen Traditionen und Gesetze rechtfertigen und die Universalität der Menschenrechte in Frage stellen bzw. außer Kraft setzen wollen.

Diese westliche Welt besteht aus zwei sich negativ ergänzenden Fronten: Bomben und Militärschläge einerseits und ignorante Appeasementpolitik andererseits, US-Militarismus auf der einen Seite und „kritischer Dialog“ der europäischen und deutschen Regierungen auf der anderen Seite. Beides hat nur dem weiteren Vormarsch der radikalislamischen Kräfte und ihrem Massenanhang genutzt.

Meine Mitstreiter und ich wenden uns gegen den Aufmarsch der islamischen Organisationen und der (mittelalterlichen) Einmischung der Religion in unser Leben. Wir kritisieren das Kopftuchtragen in der Öffentlichkeit, das nicht einseitig und oberflächlich als ein religiöses Symbol verharmlost werden darf, sondern ein Bekenntnis zu einer totalitären und antihumanistischen Weltanschauung und Herrschaftsordnung ausdrückt. Wir sind gegen den Bau von Großmoscheen, die eine „Islamisierungsstrategie in Beton“ darstellen, und gegen die Anerkennung der Islamverbände als Vertretung der Zuwanderer aus arabischen Ländern, der Türkei und dem Iran.

Leider gibt es in Deutschland noch zu wenige Stimmen, die sich gegen den Islam als repressive Vorschriftenreligion äußern. Die immer noch dominierende Mischung aus Angst, Ignoranz und falscher Toleranz hat den Protagonisten der Islamisierung sehr geholfen.

Ich sage laut:

– Das Kopftuch muss auch für Schülerinnen in öffentlichen Schulen verboten werden!

– Kein Bau neuer Großmoscheen in Deutschland!

– Kopftuchverbot für Mitarbeiterinnen staatlicher und staatlich geförderter Institutionen!

– Kein religiöser Bekenntnisunterricht in der Schule!

– Die Kinder haben weder Religion noch Nationalität! Wir sollen diese kleine Menschen (Engel) in Ruhe lassen!

– Keine Tolerierung frauenfeindlicher Gesetze und Traditionen (Überlieferungen)!

– Kein Zurückweichen vor Islamisierungsforderungen!

Ich frage:

Wo sind die fortschrittlichen Organisationen? Wo sind die kritischen Intellektuellen? Wir müssen gemeinsam die Errungenschaften des säkularen Humanismus, das Recht auf freie Meinungsäußerung, die Menschenrechte und die Grundwerte der kulturellen Moderne verteidigen. Wehren wir uns gemeinsam gegen den Vormarsch des islamischen Totalitarismus und seiner Taqqia-Strategen!

Mit solidarischen Grüßen

Ihre Mina Ahadi

Erste Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime

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