Muhammet DemirciDer Solidaritätsverein der Türken in Europa (ATDD) steht dem Bau der neuen Kölner Großmoschee und der daraus entstandenen Diskussion kritisch gegenüber und fordert von der staatlichen DITIB die Einstellung des Bauvorhabens in der geplanten Form. „Ein solches Monument-Bauwerk mitten in Köln stößt nicht nur bei den deutschstämmigen Anwohnern der Moschee auf Kritik“, so der Vorsitzende des ATDD, Muhammet Demirci (Foto). „Die DITIB handelt nicht im Interesse der muslimischen Bevölkerung in Deutschland.“

Der ATDD befürchtet, dass mit Fertigstellung des Moscheekomplexes das wirtschaftliche Gleichgewicht um die Moschee herum im Stadtteil Ehrenfeld erheblich ins schwanken geraten. Die dort sesshaften gewerblichen Einzelhändler werden sich in ihrer Existenz massiv bedroht sehen.
Die Mehrheit der türkischen Immigranten sieht eine Moschee als ein Stück Heimat an. „Bei Realisierung des Bauprojektes sind weitere Konflikte vorherprogrammiert.“ Nicht zuletzt befürchten der Verein, dass hier eine islamische Monokultur und Schattenwirtschaft entsteht.

Die Intention der Staatlichen DITIB in Köln ist klar. Mit dem Bau dieser Moschee wird eine Integration der in Köln und Umgebung lebenden Muslime weiterhin verhindert. Dem Bauplan ist zu entnehmen, dass die Moschee 20.000m² Nutzfläche beinhalten soll, von denen jedoch nach Auskunft des Architekten etwa nur 10% als Gebetsraum vorhergesehen ist. Der Rest wird für ein Kultur- und Einkaufszentrum benötigt. „Hier ist klar zu erkennen, dass für die staatliche DITIB wirtschaftliches Streben wichtiger ist als das islamische Gebet und Glaubensausübung.“

Es wird den Kölner Muslimen somit alles geboten und geradezu dazu eingeladen, um sich der deutschen Mehrheitsgesellschaft zu entziehen. Wenn man sich die Strukturen der anderen Moscheen in Deutschland einmal näher anschaut, wird man erkennen müssen, dass sich um diese Moscheen herum inzwischen eine blühende Schattenwirtschaft und eine Parallelgesellschaft mit eigenen Werten und Regeln gebildet hat. „Von Integration, Toleranz und einer gläsernen Moschee, kann hier nicht mehr die Rede sein!“ (Pressemitteilung des ATDD, Vorsitzender: Muhammet Demirci, Tel: 0179 – 90 200 90)

Nachtrag von PI: Muhammet Demirci hat vor ein paar Wochen am eigenen Leibe erfahren müssen, was passiert, wenn man sich öffentlich gegen Vertreter des türkischen Staates wehrt. Das nachfolgende Video zeigt, wie Demirci während einer Pressekonferenz mit Kanzlerin Merkel und dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan in Berlin Hilfe und Entschädigung forderte. Woraufhin türkische Sicherheitskräfte auf ihn einschlagen und ihn aus dem Saal entführen, ohne dass deutsche Beamte einschritten!

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