Wir machen „mal“

schueler.jpgUnfreiwillige Komik ist die beste. Zum Beispiel, wenn sich der Tagesspiegel unter dem Begriff Integration vertittelt: „Migranten erobern die Gymnasien“. Da ist man näher an der Wahrheit als beabsichtigt. Mit Migranten sind, man muss es nicht erwähnen, offenkundig solche mit muslimischem Bildungshintergrund gemeint. Immer wenn Muslime erfolgreich erobert haben, ging es mit den eroberten Zivilisationen abwärts. Warum sollte das auf deutschen Gymnasien anders sein?

Genau diesen Effekt belegt der verunglückte Artikel, der eigentlich das Loblied auf die wachsende Zahl muslimischer Gymnasiasten singen wollte. Deren Zahl ist tatsächlich erheblich gewachsen. Besonders in den unteren Klassen der Gymnasien. Weiter oben wird´s dünn. Schuld daran sind mangelnde deutsche Sprachkenntnisse, so der Tagesspiegel.

Viele Gymnasien würden gern mehr Sprachtraining und auch Förderunterricht anbieten, allerdings werden die knappen Mittel für „Deutsch als Zweitsprache“ in den Grund- und Hauptschulen gebraucht, so dass für die Gymnasien kaum etwas übrig bleibt. Viele Gymnasien haben ihre sprachlichen Ansprüche schon herunterschrauben müssen, um überhaupt genügend Schüler zu behalten. So ist es ohne Weiteres möglich, in einer Gymnasialklasse solche Formulierungen wie „Wir machen mal“ zu hören, wenn es doch eigentlich ums Multiplizieren geht. Eine Folge dieser miserablen Sprachkenntnisse ist, dass in solchen Schulen überproportional viele Schüler durch das Abitur fallen.

Das war nicht anders zu erwarten. Wer bis zum Abitur immer nur „mal“ macht, hat es schwer, die vorgeschriebenen Aufgaben zur Differentialrechnung zu lösen. Das gilt analog für andere Fächer, die auf Hilfsschulniveau unterrichtet werden, um die Schulen am Leben zu erhalten, wenn in ganzen Stadtbezirken kaum noch Familien leben, deren Kinder die Voraussetzung für höhere Schulbildung mitbringen. Und die, die gezwungen sind, dort zur Schule zu gehen, werden doppelt gestraft: durch die Mitschüler gemobt und von den Lehrern um das Bildungsangebot betrogen, dass ihnen selbst ein gutes Abitur ermöglichen sollte.

So wird es noch ein Weilchen dauern, bis wir die ersten selbstausgebildeten Jihadärzte an unseren Krankenhäusern begrüßen dürfen. Leser „Eurabier“ steuerte noch den Link zu einem aktuellen Panorama-Beitrag zum Thema bei:

Schulalltag in Deutschland




Brief eines Schülers aus dem Rhein-Main Gebiet

help.jpgIhr habt bei PI kürzlich über die Zustände an Berliner Schulen bezüglich muslimischer Migrantenschüler berichtet. Ich möchte hiermit als Ergänzung einen persönlichen Erfahrungsbericht einreichen, diesmal aus dem Rhein-Main-Gebiet (Hessen), Ecke Offenbach und Frankfurt a.M. Ich hoffe doch, dass dieser Bericht bei Euch Erwähnung findet, immerhin ist die Jugend die hauptleidende Gruppe unter den Islamisierungsopfern.

Ich (wir) wollen aber anonym bleiben.

Bei mir handelt es sich um einen Oberstufenschüler. Ich gehe auf eine Schule, welche bei der Initiative „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ teilnimmt. Ich schicke Ihnen diesen verzweifelten Erfahrungsbericht, um auch mal ein direktes Bild zur Lage an deutschen Multikulti-Schulen (hier bei mir im Rhein-Main-Gebiet) zu zeigen – und die Rolle der zweifellos bestens integrierten Mitschüler einer bestimmten Religionsgemeinschaft noch dazu.

Die Lehrer sind längst keine Respektpersonen mehr, da sie Atheisten oder Christen sind, es fallen Aussagen wie

„wäre hier ein Schwuler würden wir ihn totprügeln“,

“der Westen soll sich nicht überall einmischen”,

“politische Systeme sind zum Scheitern verurteilt”,

“Alle Israelis sind Zionisten”,

„Jude“ ist ein gängiges Schimpfwort und vor kurzer Zeit wurde eine Morddrohung gegenüber einem Lehrer ausgesprochen. Ein Schüler gewisser Herkunft kam am Vortag zu spät und der Lehrer wollte wissen warum. Er habe verschlafen. Der Lehrer bemerkte, dass neben dem Schüler ein weiterer fehlte und wollte über seinen Verbleib wissen, woraufhin der Schüler sagte, er wisse es nicht. Der Lehrer sagte daraufhin, er schlafe mit Gott woraufhin der Schüler prompt erwiderte “Jetzt sind Sie zu weit gegangen”.

Der Lehrer fragte ob ihn jetzt Gott bestrafe, da antworte der Schüler: “Nein, das können ganz andere für ihn erledigen”.
Der Lehrer hatte für den Rest des Unterrichts sichtliche Angst. Der beteiligte Schüler genoss die Zustimmung und Solidarität seiner Glaubensbrüder, aber auch teilweise die der nicht-muslimischen Mitschüler.

Und das ist wohl normaler Alltag in allen Schulen mit übermäßigem Anteil an muslimischen Schülern. Aus Gründen der sogenannten political correctness schauen Lehrer bewusst weg und sagen nichts, denn so könnte man schneller als man denkt zum „Rassisten“ oder „Ausländerfeind“ gemacht werden, was dann wohl auch berufliche Konsequenzen mit sich ziehen würde.

In einer „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ ist Rassismus gegen Ausländer strengstens verboten (zu Recht!), aber andersseitiger Rassismus wird toleriert und unter den Teppich gekehrt. Wo soll das ganze nur hinführen?




Französische Ministerin im Verschwörungsrausch

christine.jpgChristine Boutin ist im Kabinett Sarkozy Ministerin für Wohnungsbau. In Frankreich ist sie für ihre konservativen und homophoben Ansichten bekannt. Bisher hoffte man, dass sich ihre Energie vorwiegend auf dieses Thema richtet – weit gefehlt. Sie traut auch GW Bush die Täterschaft beim Anschlag auf das World Trade Centre am 11.09.2001 zu.

Italiens führende Tageszeitung, der Corriere della Sera enthüllt heute, dass Christine Boutin während des gerade zu Ende gegangenen französischen Wahlkampfes in einem Interview ihre Vermutung ausgedrückt hat, dass GW Bush hinter den Anschlägen vom 11. September stecken könnte. Ihre genaue Antwort war: “Je pense que c’est possible (Ich denke dass dies möglich ist)”. Danach beruft sie sich auf eine Webseite und behauptet, eben weil diese Webseite soviele Hits hat muss da doch ein Stück Wahrheit dran sein.

Da hat sich Monsieur Sarkozy wohl ein Kuckucksei ins Nest gelegt. Oder?

Interview, in französisch

Mehr Infos zu Christine Boutin




Henryk Broder zu „Islamophobie“

In seiner unnachahmlichen Art erklärt Henryk M. Broder auf Deutschlandradio, warum Kritik am Islam nichts mit „Islamophobie“ zu tun hat und dass nicht der Westen Schuld an gewalttätigen Ausschreitungen hat. Nicht unser Benehmen ist das Problem, sondern die permanente Bereitschaft der Moslems sich beleidigt und provoziert zu fühlen. Unbedingt anhören!

(Spürnase: Angela)




Blockiert: Jihad Watch

qaeda_internet1.jpgViele unserer Beiträge stammen von JihadWatch. Dies ist eine Webseite, die von Robert Spencer, dem Autor der Bücher (u.a.) ‘The Political Incorrect Guide to Islam’ und ‘The Truth about Mohammed’ betrieben wird. In den letzten Tagen wurde ihm von zahlreichen Lesern mitgeteilt, dass Jihadwatch auf deren Arbeitsstelle nicht mehr aufgerufen werden kann, sondern als ‘Hate Site’ klassifiziert und gesperrt wird.

Darunter fallen die City of Chicago, Bank of America, Fidelity Investments, Site Coach, GE IT, JPMorgan Chase, Defense Finance und Accounting Services, und…die US Bundesregierung.

Man kann davon ausgehen, dass es sich um eine einzige Internet Schaltstelle handelt, an der ein – lasst ihn uns als ‘Internet Jihadist’ bezeichnen – sitzt und JihadWatch als ‘Hate Site’ klassifiziert hat. Auf jeden Fall war dies effektiv, dies muss man ihm lassen.




Kölner Bürgerprotest in der New York Times

marylin_anderegg_200.jpgDas hätten sich Marylin Anderegg (Foto, im Gespräch mit PI) und die Ehrenfelder Anwohnerinitiative noch vor wenigen Monaten nicht träumen lassen: Der Widerstand der Kölner Bürger gegen den Bau von Europas größter Moschee in ihrem Veedel findet jetzt weltweit Beachtung. Die linksliberale New York Times, eine der bekanntesten Zeitungen der Welt, widmet dem Ehrenfelder Moscheestreit gleich zwei Seiten und lässt mit Manfred Rouhs (Pro Köln) sogar einen Vertreter der rechtspopulistischen Lokalpartei zu Wort kommen. Eine Form von Pressefreiheit, die in Deutschland schon unvorstellbar ist.

Totschweigen, Kleinreden, Lächerlichmachen, das war jahrelang die Taktik der Kölner Obrigkeit und der örtlichen Presse in Bezug auf die Bedenken der Kölner Bürger gegen den Bau der Großmoschee. Erst als sich vor einigen Wochen Ralph Giordano moscheekritisch äußerte, musste das Thema zähneknirschend auch überregional von deutschen Medien zu Kenntnis genommen werden. Jetzt folgt der Supergau für die Bürgerfeinde. Durch einen zweiseitigen Artikel der New York Times wird der Streit zum weltweit beachteten Vorgang: In Köln gibt es Widerstand gegen den Bau der Großmoschee und die Islamisierung der Stadt.

Es wäre von der linksliberalen Zeitung zuviel verlangt, Position für die Moscheegegner zu beziehen. Der Bürgerprotest, soweit er laut wird, wird Pro Köln zugeordnet. Eine „extrem rechte Partei mit fremdenfeindlichen Protest“, wie es heißt. Auch das Ergebnis der repräsentativen Umfrage wird nicht ganz korrekt dargestellt, denn das Drittel der Kölner, die die Moschee in der geplanten Größe ablehnen, aber eine kleinere Moschee akzeptieren würden, wird kurzerhand den Moscheebefürwortern zugeschlagen, die dadurch in der Berichterstattung eine in der Realität nicht vorhandene Mehrheit erhalten.

Davon abgesehen aber bemüht sich die renommierte Zeitung um eine objektive Berichterstattung, die sich wohltuend vom ideologischen Meinungsjournalismus deutscher Medien abhebt. Denn es kommen alle Seiten, sogar Pro Köln, zu Wort. Und zwar mit Argumenten, die den tatsächlichen Verlauf der Meinungsfront deutlich machen und nicht willkürlich ausgesucht wurden, um Moscheegegner zu diffamieren, wie es hierzulande üblich ist.

Für alle, die den bemerkenswerten Originaltext nicht lesen können, hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Zitate im Artikel der New York Times:

Ralph Giordano wird mit der Aussage, der Moscheebau sei „Ausdruck der schleichenden Islamisierung unseres Landes“ zitiert. Die Integration der türkischen Einwanderer sei fehlgeschlagen. Natürlich fehlt auch nicht der Hinweis auf die „menschlichen Pinguine„, was Hendryk M. Broder so nicht gesagt hätte. Aber: „Eine Moschee ist mehr als eine Kirche oder Synagoge. Sie ist ein politisches Statement.

Bekir Alboga von der DITIB verteidigt den Bau als Bollwerk gegen die Radikalisierung von Muslimen, nennt die Moschee die „Krönung der religiösen Toleranz“ und ermahnt die Deutschen vor dem Hintergrund ihrer Geschichte: „Deutsche Politiker sollten vorsichtig sein, was sie sagen!

Das findet auch Oberbürgermeister Fritz Schramma:

Wir haben einen gemeinsamen historischen Hintergrund, der uns im Umgang mit solchen Themen vorsichtig macht„, bestätigt der CDU-Mann, für den es selbstverständlich ist, dass Muslime einen repräsentativen Gebetsort brauchen. Andererseits störe es auch Ihn, wenn manche schon 35 Jahre in Deutschland leben, ohne ein Wort Deutsch gelernt zu haben.

Ähnlich ambivalent Kardinal Joachim Meissner, dem die Moschee keine Angst macht, aber „ein ungutes Gefühl„.

Schliesslich wird auch Manfred Rouhs als Vertreter von Pro Köln zitiert. Mit einem Argument, das, nach Beurteilung der New York Times, nicht allzu weit von Giordano entfernt ist:

Die Moschee würde die Entwicklung einer Parallelgesellschaft verstärken und zur Unterdrückung von Frauen ermutigen, die nach seiner Ansicht Bestandteil des Islam ist.

Dies ist kein gesellschaftliches Modell, das Platz in Mitteleuropa hat„, zitiert die New York Times den Kölner Lokalpolitiker.

Besonders fremdenfeindlich klingt das nicht. Vielleicht verschweigen deutsche Zeitungen gerade deswegen solche Argumente.

(Spürnase: Christian D.)




„Live Earth“ in Rio aus Umweltgründen verboten

Während Gutmenschen in ganz Deutschland der Inszenierung ihres Verantwortungs- bewusstseins am Samstag in Hamburg entgegenfiebern, ist in Brasilien die Rettung der Erde durch ein energieverschlingendes Konzert namens „Live Earth“ vorerst gescheitert. Ein Gericht in Rio verbot die Aufführung aus Sicherheits- und Umweltgründen.

Die Polizei von Rio müsse an diesem Tag noch einige andere Veranstaltungen betreuen und habe daher nicht genügend Beamte, um die Sicherheit der rund 700.000 am Strand von Copacabana erwarteten Konzertbesucher zu garantieren, hieß es. Zudem tragen das Konzert und seine Besucher am kilometerlangen Strand zur Umweltzerstörung und zur Belästigung der Anwohner bei. Das könne nicht im Sinn jener Umweltschützer sein, die die Veranstaltung organisieren, meinte Staatsanwältin Denise Tarin.

Dann muss Hamburg sich doppelt anstrengen. Vielleicht wird’s dann noch was mit der Erdrettung!

(Spürnase: Hojojutsu)

»Turmfalke und Stefan Herre: “Live Earth” – Al Gores Propagandaspektakel unter der Lupe




Heinersdorf: Demo am 11. Juli gegen Moscheebau

heinersdorf-moschee-200.jpgDie Berliner Bürgerinitiative „ipahb“ wird am Mittwoch dem 11.07.2007 um 19:00 Uhr ihre 4. DEMO gegen den Bau der Moschee in Berlin Pankow-Heinersdorf durchführen.

Wir erwarten wie bei all unseren Demonstrationen, mehr als 1500 Teilnehmer. Das Motto der DEMO lautet:

Weil wir das Recht haben dagegen zu sein:
‚Nein zur Ahmadiyya-Moschee in Pankow-Heinersdorf!‘

und
Pankow braucht mehr Demokratie und keine Moschee!

„Keine Moschee gegen den Willen der Bürger“

Wir bitten um schnelle Weiterverbreitung des DEMO – Termin´s und um die Teilnahme aller Bürgerinnen und Bürger die uns unterstützen.

Wir lassen uns nicht unterkriegen. Es ist noch lange nicht vorbei ! Unser Kampf gegen die Islamisierung Deutschlands geht unbeirrt weiter !




Al Gores Sohn wegen Drogenbesitz verhaftet

marihuana004.jpgDer 24-jährige Al Gore III. war mit seinem Öko-Auto von der Polizei gestoppt worden, nachdem er mit 160 Stundenkilometern auf einer Straße mit Geschwindigkeitsbegrenzung unterwegs war. Nachdem die Beamten einen Haschischgeruch im Auto feststellten, durchsuchten sie den Wagen und fanden neben einer geringen Menge Marihuana mehrere verschreibungspflichtige Medikamente.

Al Gore III. … allein deswegen sollte der Junge mildernde Umstände bekommen.

(Spürnase: Bernd vS)




Großbritanniens Terror-Ärzte

Eins der besten Printmedien im deutschsprachigen Raum ist die Weltwoche, wenn nicht sogar das Beste überhaupt. Dort findet man reihenweise wunderbar politisch inkorrekte Artikel. Zu den vereitelten Terroranschlägen von Großbritannien, den Terror-Ärzten (Foto: Neurochirurg Asha, der als Drahtzieher gilt) und den von feigen Dhimmis bereiteten Nährboden, auf dem diese Gefahren ungestört wachsen konnten, gibt es dort heute einen hervorragenden Beitrag von Eugen Sorg, den unsere Leser sich nicht entgehen lassen sollten.

»Welt: Die euch heilen, werden euch töten

Ein ehenmaliger radikaler britischer Islamist schreibt heute in der NZZ:

Vor nicht allzu langer Zeit war ich noch ein Mitglied jener losen Formation halbautonomer und primär durch ihre Ideologie verbundener Gruppen, die sich wohl am besten als Netzwerk des britischen Jihad beschreiben lässt. Da pflegte ich jeweils mit meinen Gefährten in triumphierendes Gelächter auszubrechen, wenn am Fernsehen wieder einmal behauptet wurde, dass islamistische Terrorakte wie die Anschläge vom 11. September oder die Bombenattentate in Madrid und London einzig durch die Aussenpolitik des Westens verursacht seien.

Indem sie ihren Regierungen die Schuld für unser Handeln zuschoben, nahmen uns diese Kommentatoren gleich die Propagandaarbeit ab. Und wichtiger noch, sie lenkten die Aufmerksamkeit von der eigentlichen Triebfeder unseres Handelns ab – der islamistischen Theologie. (…)

(Spürnasen: FreeSpeech und Richard Sch.)




CDU-Generalsekretär Pofalla ohne Einsicht

Das Streichen der umstrittenen Textstelle aus dem CDU-Grundsatzprogramm, der Islam sei mit der Demokratie vereinbar (ähnlich geistreich wäre die These, der Nationalsozialismus könne dies bewerkstelligen), ist mit Sicherheit nicht auf die Einsicht ihres Generalsekretärs zurückzuführen. Der verschickte nämlich an protestierende Bürger folgende standardisierte Email:

vielen Dank für Ihre Mail, die ich mit Interesse gelesen habe.

Ich bleibe dabei, dass der Islam mit Rechtsstaat und Demokratie vereinbar ist. Dies zeigen alleine schon die vielen Menschen moslemischen Glaubens, die sich in Deutschland integriert haben und sich in Vereinen, Verbänden und auch den demokratischen Parteien engagieren. Dies zeigen außerdem die vielen Menschen moslemischen Glaubens, die sich in den Ländern des islamischen Kulturkreises für Demokratie und Menschenrechte einsetzen.

Die CDU achtet und respektiert die reiche kulturelle Tradition des Islam. Wir wollen die moderaten Kräfte, die es in den islamischen Gesellschaften finden, auf ihrem Weg zu Rechtsstaatlichkeit und Demokratie unterstützen.

Die Modernisierungskrise der islamischen Welt ist ein Grund für den islamistischen Fundamentalismus und Nährboden für islamistisch motivierten Terror. Dieser ist auch eine Bedrohung für die deutsche Gesellschaft. Wir müssen bereit sein, den islamistischen Terrorismus gemeinsam mit der großen Mehrheit der Muslime zu bekämpfen und den islamisch geprägten Gesellschaften bei der Überwindung ihrer Modernisierungskrise zu helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Ronald Pofalla, MdB

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Ronald Pofalla
Mitglied des Deutschen Bundestages
für den Wahlkreis Kleve
Generalsekretär der CDU Deutschlands

Platz der Republik 1
Büro Jakob-Kaiser-Haus 3
11011 Berlin

E-Mail: ronald.pofalla@bundestag.de

Rainer Grell antwortete ihm daraufhin mit einer beeindruckenden Mail:

Sehr geehrter Herr Pofalla,

also ehrlich gesagt, ich hatte nicht mit einer Antwort von Ihnen gerechnet und schon gar nicht mit einer so schnellen. Dafür möchte ich mich sehr herzlich bedanken. Sie unterscheiden sich darin zum Beispiel von Frau Brigitte Zypries, die es nicht für nötig hält, auf Briefe besorgter Bürger zu reagieren oder zumindest reagieren zu lassen. Sie haben mich insoweit wirklich beeindruckt.

In der Sache unterliegen Sie allerdings einem Missverständnis, dem viele Menschen – auch aus meinem Bekanntenkreis – aufsitzen: Sie verwechseln den Islam mit den Menschen, die dieser Religion angehören. Einer meiner ältesten Freunde (seit 1962) ist Muslim und ein paar Bekannte sind es ebenfalls (z.B. Necla Kelek); sie und viele andere Muslime sind sicher ebenso gute Demokraten wie wir beide. Das ändert aber nichts an der Beurteilung des Islam wie sie in meiner Bezugsmail geschildert ist. „Die ersten Opfer des Islams sind die Muslime selbst“ hat ein früherer Muslim, der unter dem Pseudonym Ibn Warraq in den USA lebt, geschrieben. Und Albrecht Hauser, der das Vorwort eines Christen zu meinem Buch „Dichtung und Wahrheit“ geschrieben und als Missionar 10 Jahre in Pakistan und 8 Jahre in Afghanistan gewirkt hat, ist zu derselben Erkenntnis gekommen. Und selbst Mustafa Kemal Atatürk, Gründer der türkischen Republik, hat zumindest erkannt: „Die Schwäche unserer Gesellschaft liegt in unserer Gleichgültigkeit gegenüber unseren Frauen.“ Die Reihe solcher Zitate ließe sich noch eine Weile fortsetzen (denken Sie z.B. an die Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI.). Doch ich will Ihre Zeit nicht über Gebühr beanspruchen.

Die CDU kann doch unmöglich eine Religion als vereinbar mit Demokratie und Rechtsstaat erklären, von der der frühere Imam von Gizeh und Professor für islamische Geschichte an der Al-Azhar Universität in Kairo, Mark A. Gabriel, gesagt hat: „Ebenso, wie die Demokratie eine inakzeptable Staatsform ist, weil sie Menschenwerk ist, sagt der Islam, die Menschenrechte seien unnötig, weil sie ebenfalls eine von Menschen ersonnene Idee seien, die im Koran nicht zu finden sei.“ „Der Islam erkennt die Menschenrechte, die Rechte der Frau oder die Demokratie weder an, noch respektiert er sie.“( Islam und Terrorismus, S. 77).

Die CDU kann doch unmöglich eine Religion als vereinbar mit Demokratie und Rechtsstaat erklären, von der Ayatollah Sadeq Khalkhali gesagt hat: „Gegner des Tötens haben keinen Platz im Islam. Unser Prophet [Mohammed] tötete mit seinen eigenen gesegneten Händen. Unser Imam Ali [der Schwiegersohn Mohammeds] tötete an einem einzigen Tage über siebenhundert Personen. Ist Blutvergießen für den Bestand unseres Glaubens vonnöten, sind wir da, unsere Pflicht zu erfüllen.“ (zitiert nach Amir Taheri, Morden für Allah, S. 71)

Die CDU kann doch unmöglich eine Religion als vereinbar mit Demokratie und Rechtsstaat erklären, von der blinde Scheich Omar Abdel Rahman von der Al-Azhar Universität in Kairo auf die Frage eines Studenten nach der Friedfertigkeit im Koran vor fünfhundert Studenten im Jahre 1980 erklärt hat: „Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure, die „Die Kriegsbeute“ heißt. Es gibt keine Sure, die „Frieden“ heißt. Der Djihad und das Töten sind das Haupt des Islam, wenn man sie herausnimmt, dann enthauptet man den Islam.“ (zitiert nach Mark A. Gabriel: „Islam und Terrorismus“, S. 44)

Sie schreiben: „Wir wollen die moderaten Kräfte, die es in den islamischen Gesellschaften gibt, auf ihrem Weg zu Rechtsstaatlichkeit und Demokratie unterstützen.“ Dem kann man nur zustimmen. Wenn Sie aber „dem Islam“ in Ihrem Grundsatzprogram bescheinigen, mit Demokratie und Rechtsstaat vereinbar zu sein, erreichen Sie genau das Gegenteil: Sie fallen den moderaten Kräften in den Rücken.

Sie schreiben weiter: „Wir müssen bereit sein, den islamistischen Terrorismus gemeinsam mit der großen Mehrheit der Muslime zu bekämpfen und den islamisch geprägten Gesellschaften bei der Überwindung ihrer Modernisierungskrise zu helfen.“ Woher wissen Sie denn, wie groß die Mehrheit der Muslime ist, die den islamistischen Terrorismus wirklich bekämpfen wollen (außer natürlich, wenn sie selber Opfer desselben sind oder zu werden drohen)? Und wer sagt Ihnen, dass islamisch geprägte Gesellschaften Ihre Meinung teilen, sie befänden sich in einer „Modernisierungskrise“?

Nun ja, Hans-Peter Raddatz hat treffend von der „Faktenresistenz des deutsch-islamischen Dialogbetriebs“ gesprochen. Ich würde es sehr bedauern, wenn Sie, sehr geehrter Herr Pofalla, auch von diesem Virus infiziert wären.

Ich wünsche Ihnen eine glückliche Hand bei der Formulierung des Grundsatzprogramms der CDU.

Mit den besten Grüßen

Rainer Grell
Leitender Ministerialrat a.D.




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Dieses, sehr kurze und doch sehr eindrucksvolle Video möchten wir unseren Lesern nicht vorenthalten.

(Spürnase: Hojojutsu)