„Türkische Verbände tun nichts für Integration“

KelekAuf SpOn findet sich heute ein sehr informatives Streitgespräch zwischen der türkischstämmigen, islamkritischen Soziologin Necla Kelek (Foto) und der ebenfalls türkischstämmigen Psychologin und SPD-Bundestagsabgeordneten Lale Akgün. Letztere demonstriert eindrucksvoll die ganze menschenverachtende und realitätsblinde Ignoranz der Multikultifraktion.

Kelek beurteilt die Absage der türkischen Verbände als nicht dramatisch, weil diese ohnehin „nichts für die Integration in Deutschland“ tun würden. An dieser Stelle sagt Akgün das einzig Vernünftige im ganzen Gespräch:

Die Art und Weise aber, wie die Verbände ihre Absage begründen, ist nicht akzeptabel – das Zuwanderungsgesetz, das sie kritisieren, ist schließlich ordnungsgemäß durch den Bundestag verabschiedet worden. Die Bundeskanzlerin kann ein Gesetz doch nicht wegen der Forderung einer Lobbygruppe zurücknehmen.

Was dann folgt, muss man selbst gelesen haben. Keleks vernünftigen Hinweisen auf eine zunehmende Abschottung der islamischen Gemeinden hat Akgün nichts als hohle Phrasen entgegenzusetzen. Menschenrechtsverletzungen fegt sie lässig zur Seite und wirft Kelek vor, „sich auf den Islam einzuschießen“ und „nur das Dunkle“ sehen zu wollen. Und die „nur 9000 Leute, die als Ehepartner nach Deutschland eingereist“ sind, sind für sie auch nicht der Rede Wert. Dass dahinter Einzelschicksale vor allem junger Frauen stecken, die hier ohne Sprachkenntnisse als Sklavinnen in den Familien ihrer Ehemänner leben müssen (sehr eindrucksvoll beschrieben in Keleks „Die fremde Braut“) – lächerlich! Kelek erklärt ihr, dass jede zweite türkische Frau eine Importbraut ist. Darauf Akgün:

Warum haben Sie eigentlich nie gefordert, dass die rechtliche Situation von türkischen Frauen, die nach Deutschland kommen, verbessert wird, dass sie einen eigenen Aufenthaltstitel bekommen? Schließlich haben Sie das Innenministerium beraten.

Einer Necla Kelek ist die SPD-Frau allerdings nicht gewachsen und bekommt die Antwort, die sie verdient:

Ich habe das Innenministerium nicht beraten, ich habe zwei Bücher über die Lage der türkischen Migranten geschrieben. Sie sind hier die Bundestagsabgeordnete, Sie sind die Islam- und Migrationsbeauftragte der SPD. Es wäre ihre Aufgabe, diese Probleme zu lösen.

(Spürnasen: Julian H., Urs Schmidlin und Koltschak)




Pankow-Demo: Rede von René Stadtkewitz

René StadtkewitzDer Höhepunkt der gestrigen Demonstration der ipahb gegen den Bau der Ahmadiyya-Moschee in Pankow-Heinersdorf war zweifelsohne die fulminante Rede des CDU-Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus, René Stadtkewitz (Foto). Beim Lesen der Rede wünscht man sich unweigerlich mehr Politiker vom Schlage eines René Stadtkewitz, die das Problem der Islamisierung Deutschlands offen ansprechen.

Hier die Rede:

Freiheit und Demokratie in Europa sind nicht Natur gegeben. Sie zu überwinden und anstelle des Grundgesetzes die Scharia in Kraft zu setzen und ein Kalifat zu errichten, ist das Ziel vieler Moschee-Vereine in Europa. Und ich finde, dass man dies auch aussprechen darf und muss.

Um es unmissverständlich zu sagen: Es geht nicht gegen die einzelnen Menschen, jeder einzelne, ganz gleich wo er herkommt, kann und muss sogar in unsere Gesellschaft integriert werden, weil wir Parallelgesellschaften ablehnen. Aber gerade dafür braucht es keine repräsentativen Moscheebauten mit Minarett und Kuppel. Solche demonstrativen Machtzentren sind kein Zeichen gelungener Integration, sondern sie sind genau das Gegenteil: Hier werden die oft demokratiefeindlichen und oft gegen unsere Gesellschaft gerichteten Reden gehalten, hier werden rückschrittliche und zum Teil gefährliche Traditionen gelehrt.

Von den vielen Keimzellen des Terrorismus will ich in diesem Zusammenhang gar nicht erst sprechen. Sie können dies – leider wieder einmal – den aktuellen Nachrichten entnehmen.

Jeder einzelne könnte sich integrieren, nicht aber der Islam. Der Islam ist in Europa nicht integrierbar.

Und viele, die sich im Zusammenhang mit dem Islam immer wieder auf die Religionsfreiheit berufen, verkennen die politischen Ziele des Islams.

Der Islam ist eben nicht nur Religion, sondern ist auch Politik. Der Islam ist Politik-Religion. Die Ziele dieser Politik sind nicht mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und den Verfassungen anderer Länder Europas vereinbar.

Die Probleme, die sich daraus ergeben, begegnen uns alltäglich. Es ist nicht hinnehmbar, dass wir es zulassen, dass in unserem Land unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit, Kinder nach Vorstellungen erzogen werden, die zwingend zur Kollision mit unseren freiheitlich-demokratischen Wertevorstellungen führen, ob es um die Rolle der Frau geht, um gleichgeschlechtliche Partnerschaften, ob es um das Verhältnis zu Juden, Christen, Nichtgläubige geht, ob es um das Schweinefleisch geht und vieles andere mehr – all ihre Vorstellungen dazu kollidieren mit unseren Wertevorstellungen und mit unserem Grundgesetz.

Und nun soll doch niemand so tun, als haben wir diese Probleme nicht längst. Schauen wir uns die Ghettos in Berlin an, blicken wir mit Sorge in viele Schulen von Neukölln, Kreuzberg, Moabit oder anderswo.

Warum führt das nicht zu einem Aufschrei, wenn junge Mädchen als „schweinefleischfressende Nutten“ bezeichnet werden?

Warum führt es nicht zu einem Aufschrei, wenn die Gewaltstatistik von Migrantenkindern angeführt wird, eben jenen Kindern, die in Koranschulen, in ihren Vereinen, in ihrem Familienkreis, gegen die unsere Gesellschaft erzogen werden.

Da muss man doch nicht Hellseher sein, um zu wissen, dass diese Menschen sich niemals integrieren werden – genauso, wie es ihre Vorfahren ebenfalls nicht getan haben.

Aber das Schlimme in unserem Land ist, wer diese Probleme anspricht, wird diffamiert und in die Ecke gestellt. In Verantwortung gewählte Politiker sind es, die die Augen vor der Wirklichkeit verschließen und sich die Welt schön reden. Mit ihrem Toleranzgeschwafel machen sie sich zum Handlanger derer, die es richtig finden, Frauen dafür zu ermorden, weil sie sich entscheiden haben, das Kopftuch abzulegen, weil sie sich entschieden haben, „westlich“ zu leben. Und mit ihrem Toleranzgeschwafel machen sie sich zum Handlanger des wieder stärker werdenden Antisemitismus in Europa. Aber sie merken oft gar nicht, oder wollen nicht merken, dass sie Toleranz mit Ignoranz verwechseln und dass sie damit der Islamisierung Europas den Boden bereiten, ohne in der Lage zu sein, je die Folgen abschätzen zu können.

Geht es aber um die Toleranz anderer Meinungen, dann sind diese linken Faschisten völlig intolerant. Überall in Deutschland, wo sich Bürger völlig zu recht und demokratisch legitimiert gegen repräsentative Moscheebauten stellen, das gleiche Bild: Die Menschen, egal wie viele es sind, werden als Rassisten beschimpft, als fremdenfeindlich abgestempelt und mit faschistischen Methoden, wie hier in Heinersdorf geschehen, [und das waren faschistische Methoden, wie die so genannte Antifa hier durch Heinersdorf gezogen ist] sogar angefeindet. Mit der Keule der political-correctness versucht man sie zu isolieren. Dass diese Menschen sich oft mit den Zielen der jeweiligen Moschee-Vereine beschäftigt haben, ignorieren diese Möchtegern-Gutmenschen konsequent.

Aber wenn verantwortliche Politiker die Augen verschließen, dann stehen die Bürger auf und machen ihren Unmut deutlich – und genau das ist Demokratie.

Und deshalb sage ich noch einmal: Es ist ihr gutes Recht, einfach nur dagegen zu sein. Sie müssten es nicht einmal erklären.

Ich weiß aber, dass es hier in Heinersdorf viele gibt, die es erklären können, weil sie sich die Mühe gemacht haben, die Schriften zu lesen, die Aussagen zu werten, die Ziele einzuordnen. Und da bildet die Ahmadiyya-Sekte keine Ausnahme. Ich lasse mir doch nicht von einem Alt-68er Aussteiger, einem Ex-Drogen-Junkie, den die Ahmadiyya ausgerechnet zum Pressesprecher gemacht hat, – von so einem lass ich mir nicht erklären, wie die Welt funktioniert.

Ich fordere unseren Bürgermeister und all seine Mitläufer dringend auf, sich mit den Zielen dieser Sekte auseinander zu setzen.

Sich die Zeit zu nehmen, einmal das zu lesen, was sie so alles in ihren Büchern, auf ihrer Website, in den Niederschriften der Freitagsansprachen ihres so genannten Kalifen von sich geben. Die Äußerungen zum Schweinefleisch waren kein Ausrutscher, ihre Erklärungen dazu haben System. Aber vermutlich wird dieser Appell vergebens sein.

Aber gerade deshalb ist es wichtig, dass wir kritisch bleiben, dass wir mutig bleiben, dass wir uns nicht beirren lassen, uns nicht diffamieren lassen, ist es wichtig, dass wir weiterhin unsere Meinung sagen. Ich danke dem Bürgerverein ipahb für seine Aufrichtigkeit für seine Unbeugsamkeit.

Die kritische Auseinandersetzung mit der Ahmadiyya-Sekte ist mit dem Bau dieser Moschee nicht zu Ende, sondern wird weitergehen.

Viele Tausend Menschen, die auf Listen und Karten der ipahb unterschrieben haben, erwarten nach wie vor Antworten auf ihre Fragen.

2,3 Mio Zugriffe in nur 14 Monaten auf die Website des Heinersdorfer Bürgervereins ipahb sprechen eine deutliche Sprache.

Egal wie die linken selbsternannten Gutmenschen dies werten, Sie – meine Damen und Herren – sind nicht allein. Alle warten auf die Antwort, warum an diesem Ort und vor allem, warum gegen den Willen so vieler Menschen eine Moschee errichtet werden muß.

» Email: stadtkewitz@cdu-fraktion.berlin.de oder r.stadtkewitz@meinen-alarm.de




ARD-Morgenmagazin freut sich über Post

hanno.jpgVon unseren Lesern Anja und Sven R. erhielten wir den folgenden Briefwechsel, welchen sie mit dem stellvertretenden Redaktionsleiter des ARD Morgenmagazins Hanno Frings (Foto) hatten. Selbst sachlich vorgebrachte Fakten und Kritik erreichen die abgehobenen Meinungsmacher im TV Olymp nicht – man fühlt sich im Besitz der Wahrheit und diese hat der dumme Michel zu glauben.

Oder aber man weist diese ‘streng’ zurück, zumal wenn diese ‘integrationskritischen’ Zuschriften vorwiegend ‘aus dem Osten’ kommen. Logisch, weil diese Ostler eine strenge Zucht gewohnt sind – wo würden wir denn da hinkommen wenn die ihre alten Plakate von wegen ‘Wir sind das Volk’ wieder rausholen würden….

Hier ist die Zuschrift unserer Leser ans ARD Morgenmagazin. Die erstaunliche Antwort (ja, man hat wirklich geantwortet), veröffentlichen wir ebenfalls.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Mann und ich hatten heute morgen wieder einmal das zweifelhafte Vergnügen, die erste halbe Stunde Ihres Morgenmagazins verfolgen zu dürfen. Als Gebührenzahler hätten wir eigentlich das Recht auf ausgewogene Berichterstattung, doch findet eine solche weder in Ihrer Sendung noch im gesamten öffentlich-rechtlichen Fernsehen statt.

Als Paradebeispiel für diese Behauptung könnten die von Ihnen heute morgen gesendeten Berichte gelten. Statt auf den Umstand hinzuweisen, daß es unerhört ist, wenn – übrigens aus der Türkei gesteuerte und keineswegs unabhängige – türkische Verbände versuchen, die Bundesregierung unter Druck zu setzen, weil ihnen ein vom deutschen Parlament verabschiedetes Gesetz nicht paßt, heulen Sie mit den (Grauen?) Wölfen.

Da es sich um ein Gesetz handelt, daß von einem vom deutschen Volke frei gewählten Parlament verabschiedet worden ist, stellt sich die Frage, warum Sie nicht einmal auf den Gedanken kommen, deutsche Wähler zu dem Thema zu befragen. Statt dessen müssen wir uns abermals von türkischen Zuwanderern im von uns gebührenfinanzierten TV erklären lassen, wie ungerecht sie doch in unserem Staat behandelt werden.

Um der Sache noch die nötige Würze zu geben, zeigen Sie uns eine kurdische Familie, die unter der vermeintlichen Diskriminierung leidet. Wenn sich der von Ihnen präsentierte Mann so sehr nach seiner Frau und seinen sieben! Kindern gesehnt hätte, hätte er sie doch in all den siebzehn Jahren nach Deutschland holen können, was gottlob nicht geschehen ist. Haben wir
Deutschen etwa nicht das Recht, unsere eigenen Gesetze zu machen und selbst
zu bestimmen, wer in unser Land kommen darf? Natürlich haben wir das.

Und wir haben auch das Recht, uns gegen eine Berichterstattung zu äußern, die permanent antiisraelische Propaganda betreibt, wie in Ihrem dritten Beitrag geschehen. Nicht ein Wort verlieren Sie darüber, warum Israel – übrigens nicht gegen „den Libanon“, sondern gegen die Hisbollah – Krieg geführt hat. Daß israelische Bürger unter ständiger Terrorgefahr leben müssen, daß sich ein Staat, der unter dem Dauerbeschuß von Raketen und der Entführung seiner Soldaten zu leiden hat, irgendwann wehren muß, davon keine Silbe.

Dafür zeigen Sie uns lieber einen mutmaßlichen Terroristen, der unwidersprochen im deutschen Fernsehen behaupten darf, die Israelis hätten deshalb ein Gefängnis bombardiert, um ihre Greueltaten nicht offenbar werden zu lassen.

Wissen Sie eigentlich, was Sie tun? Sie betreiben proislamische Propaganda und machen sich damit zu Totengräbern unserer Freiheit. Natürlich tun Sie das nicht offen und ehrlich, sondern immer schön subtil, damit es am besten keiner mitbekommt. Denn zweifellos findet dieser sogenannte Integrationsgipfel nur deshalb statt, weil sich muslimische Einwanderer nicht in unser freiheitliches System integrieren wollen, ja dank ihrer vom Koran geprägten Wertvorstellungen nicht integrieren können.

Und selbstverständlich hat auch der perfide Terror, den muslimische Palästinenser gegen Israel verüben, bei der ARD auch nie etwas mit dem Islam zu tun, sondern einzig und allein mit der angeblichen Besetzung ihres Territoriums durch die bösen Israelis.

Allein schon Ihre völlig sinnentleerte Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus ist ein Hohn für jeden, der sich mit dieser „Friedensreligion“ ein wenig näher beschäftigt hat. Gibt es etwa auch einen Unterschied zwischen Terror und Terrorismus?

Auch wenn uns die ARD gern einen friedliebenden Islam verkaufen will, es gibt ihn nicht. Glücklicherweise erfahren immer mehr Deutsche und Europäer die wahren Hintergründe dieser totalitären Ideologie, und zwar nicht aus dem Fernsehen, sondern aus Büchern oder dem Internet.

Ich kann Ihnen versichern, daß wir als ehemalige DDR-Bürger sehr sensibilisiert sind gegenüber totalitärer Indoktrinierung und uns entschieden dagegen wehren.

Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, unser Fernsehgerät abzuschaffen und ab dem 01.10.07 keine Gebühren mehr für ein Fernsehen zu zahlen, das den selbsterhobenen Anspruch auf ausgewogene Berichterstattung schon lange nicht mehr erfüllt. Leben Sie wohl.

Mit freundlichen Grüßen

Und jetzt die Antwort des ARD Morgenmagazins:

Sehr geehrte Frau R.,
danke für Ihre Mail. Ich bin sehr verwundert, wieviele – sagen wir mal – „integrationskritische“ Zuschriften wir heute gerade aus dem Osten Deutschlands erhalten. Ich weise Ihre Unterstellung streng zurück, wir, das ARD-Morgenmagazin, oder gar die ARD würden unausgewogen berichten. Vielmehr versuchen wir, alle an der gesellschaftlichen Diskussion
Beteiligten – auch die Konservativen – zu Wort kommen zu lassen. Bevor Sie Ihren Fernseher abschaffen, sollten Sie einfach das ARD-Morgenmagazin etwas länger schauen oder auch andere Sendungen des Ersten. Ich würde mich freuen, wenn wir Sie mit unserem Programm davon überzeugen könnten, dass Vorurteile nichts helfen, sondern nur öffentliche Diskussion unter allen gesellschaftlichen Gruppen.
Freundliche Grüße,
Hanno Frings
stellv. Redaktionsleiter
___
ARD-Morgenmagazin
0221/ 220-3330
(Sekr. -3331/ Fax -3270)
hanno.frings@wdr.de
Appellhofplatz 1
50600 Köln
www.ard-morgenmagazin.de




Knapp 1000 Teilnehmer bei ipahb-Demo in Berlin

Die Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger rief zur Demo gegen die Ahmadiyya Jamaat Moschee auf – und knapp 1000 Teilnehmer kamen trotz strömenden Regens nach Pankow. Hier die ersten Bilder:

Umleitungdemo

Ahmaddiyademo
Demoplakat
demodemo
demodemo

» Weitere Bilder der ipahb-Demo gibt es hier und hier.




Die Welt: „Ahmadiyya bekennt sich zur FDGO“

01111.jpgIn der Tageszeitung Die Welt findet man heute mit dem Artikel von Freia Peters über „die ängstlichen Bürger von Pankow“, ein Paradebeispiel tendenziöser Berichterstattung. Es ist so ziemlich alles dabei, was normalerweise aufgefahren wird, wenn Gegner der Islamisierung verleumdet werden.

Beginnen wir mit dem Foto (Anm: im Welt-Artikel). Griesgrämige, Unteressierte und eh nur ein paar Unvernünftige … das ist der von diesem Foto vermittelte Eindruck.

Die Baustelle liegt versteckt hinter einem hohen Bauzaun. In Pankow-Heinersdorf, einem abgelegenen Berliner Stadtteil kurz vor der Autobahnauffahrt, wehen an diesem Abend Deutschlandflaggen von den Balkonen. Die Anwohner wollen zeigen, dass im Land der deutschen Werte keine Muslime erwünscht sind und erst Recht keine Moscheen. Verhindern werden die Anwohner den ersten Moschee-Neubau im Ostteil Berlins nicht mehr. Das zweistöckige muslimische Gotteshaus mit einem zwölf Meter hohen Minarett auf dem früheren Gelände einer Senffabrik soll im nächsten Jahr fertig sein.

Jetzt geht es los: Suggeriert wird hier zuerst, dass eine Moschee nur hinter einem hohen Bauzaun gebaut werden kann, alles ganz versteckt. Dann etwas Polemik: Im Land der deutschen Werte sind keine Moslems erwünscht“ – um dann den ersten Absatz mit etwas Schadenfreude abzuschließen: ätsch, sie werden es eh nicht mehr verhindern können.

Rechtsextreme mischen sich in den Demozug, kahlrasierte Köpfe mit Kapuzenpullis und Plakaten, die „Abschiebung für alle“ fordern. Man könnte meinen, die Demonstranten bildeten eine einheitlich fremdenfeindliche Menge.

Bingo – gleich am Anfang die Nazikeule. Oder Moment, doch nicht?

Doch die Wahrheit ist komplizierter. Die DDR-Vergangenheit der Bewohner spielt eine Rolle, der schlechte Draht der Lokalpolitiker zu ihren Bürgern, einige Ängste, viele Vorurteile und das nicht einmal böswillige Unvermögen, vertrauensvoll den Blick zu weiten.

Es handelt sich doch eigentlich nur um ein paar fehlgeleitete, im Osten verzogene Bürger, mit denen man Verständnis haben muss, oder? Ihnen wurden die Vorzüge des Multikultis einfach nicht richtig erklärt.

Joachim Swietlik, Leiter der Bürgerinitiative gegen den Moscheebau, ist in manchen Belangen ein toleranter Mann. Seine Tochter liebt eine Frau, seine Nachbarn sind Nigerianer, Swietlik hat kein Problem damit. Doch beim Thema Islam gelangt seine Toleranz an ein Ende.

Jetzt wird noch nebenbei die Tochter Swietlik geoutet, ob sie das will oder nicht. Und dass Herr Swietlik mit den Nigerianern nebenan gut zurecht kommt (wow, der hat ja noch nicht mal was gegen Schwarze!!!) muss auch mit rein in den Artikel. Könnte es sein dass Herr Swietlik eben durch Gespräche mit seinen nigerianischen Nachbarn besonders sensibilisiert ist über die Machenschaften des Islams?

Mit etwas verfälschter, indirekter Rede geht es weiter im Text, wenn Herr Swietlik bemerken darf, dass es in Pankow-Heinersdorf keine Muslims gibt. Steht so im Raum der Satz, und ob dies mal stimmt – der schlaue Leser glaubt das sowieso nicht. Dieser Swietlik aber auch! Das die als Bauträger auftretende Ahmadiyya-Gemeinde in Heinersdorf überhaupt keine Mitglieder hat, wird nicht erwähnt. Erwähnt wird dann Folgendes:

Lokalpolitiker hatten im Stillen den Kaufvertrag der Brachfläche an die wohlhabende muslimische Ahmadiyya-Gemeinde unter Dach und Fach gebracht, ohne die Bewohner darüber zu informieren. Die fühlten sich übertölpelt und an DDR-Zustände erinnert, als ihre Meinung nichts zählte.

Wow, soviel Verständnis mit den Sorgen der Anwohner muss natürlich gleich wieder wett gemacht werden – am besten mit der Allzweck-Nazi-Keule.

„Ausländer raus!“ findet ein lieb aussehendes Mädchen mit Pferdeschwanz. „Deutsche Wurst statt Gammeldöner“ fordert ein anderes Transparent. Auch wenn Joachim Swietlik findet, dass diese Plakate „eindeutig zu weit gehen“, laufen die Jugendlichen doch ungestört mitten in der Menge.

Ok, weiter im Text: jetzt versucht Freia Peters doch noch etwas tiefer ins Details zu gehen, versucht herauszuarbeiten, warum die Anwohner eventuell Probleme mit dem Islam haben könnten. Es bleibt allerdings beim Versuch, beim ganz schwachen Versuch:

Einige von ihnen haben den Koran gelesen, sie fordern, dass sich die Muslime von der Züchtigung gegen Frauen distanzieren, die gemäß einigen Übersetzungen des Korans im Rahmen des Erlaubten ist. Der Imam der Ahmadiyya reagierte darauf, in dem er das Motto der Gemeinde zitierte: „Liebe für alle, Hass für niemanden.“

Gemäss einigen Übersetzungen des Korans? Oh Freia, Du wirst Dich noch umgucken, wenn die Scharia mal eingeführt ist. Und dann kommt der liebe Onkel Imam und sagt: „Liebe für alle, Hass für niemanden.“ – Noch dümmer gehts nicht! Taquia in Reinkultur. Wir haben drauf verzichtet, all die Suren aufzulisten, die in allen Übersetzungen des Korans dem Mann das Recht geben, ungehorsame Ehefrauen zu züchtigen.

Aber moment, eigentlich geht es ja den Heinersdorfern eh nur um den schnöden Mammon. Sie haben Angst, dass die Grundstückspreise fallen, wenn die Moschee zuviele Moslems anzieht.

Heinersdorf ist ein Stadtteil mit kleinen Einfamilienhäusern und gepflegten Vorgärten. Man will hier seine Ruhe haben. Dem Urteil des Verfassungsschutzes, der die Ahmadiyya-Gemeinde als friedliebend einstuft, vertrauen die meisten Bewohner nicht. Zwar glauben sie nicht, dass die Mitglieder der Gemeinde Gewalttäter oder gar Terroristen sind. Aber sie haben Angst, dass die Grundstückspreise in ihrem Viertel fallen und der Zuzug von sozial Schwachen zunimmt.

Fast am Ende des Artikels kommt nochmal die Nazikeule. Am Straßenrand tauchen linke Gruppen (Anm: das sind die Guten!) auf und müssen von der Polizei vor den Demonstranten beschützt werden:

Auf dem Weg zum Rathaus tauchen linke Gruppen auf, sie stellen sich an den Straßenrand und rufen „Ja! Ja! Ja zur Moschee!“ Die Polizei verhindert, dass die Demonstranten losschlagen. Später werden doch noch 18 Männer und zwei Frauen festgenommen, unter anderem wegen schwerem Landfriedensbruch und Körperverletzung, mindestens 15 von ihnen werden der rechten Szene zugeordnet. Einige von ihnen hatten Hakenkreuzsymbole an ihren Jacken getragen.

Moment mal! Von diesen 20 Verhafteten werden mindestens 15 der rechten Szene zugeordnet. Bei den linken Gruppen werden die ja wohl kaum dabei gewesen sein, also müssen sie bei den Anti-Moschee Demonstranten mitmarschiert sein. Logisch, oder?

Und dann noch etwas dummdreiste Lüge zum Abschluss:

Die Polizei steht kurz vor der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages mit der Ahmadiyya-Gemeinde. Die Muslime bekennen sich darin zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung, im Gegenzug will die Polizei ihr Schutz geben. Die Gemeinde will sich darauf nicht verlassen. Die Baufirma wird nun Überwachungskameras an der Baustelle anbringen.

Die Ahmadiyya-Gemeinde bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wir haben über die Unverschämtheiten dieses Kultes berichtet. Trotzdem hier noch einmal:

Breaking News: Die Tageszeitung Die Welt meldet:

Die Ahmadiyya-Gemeinde bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

Nur zur Erinnerung: Die Gemeinde, deren Moschee in diesem Artikel verteidigt wird, praktiziert strikte Geschlechtertrennung und zwar derart, dass Männer Frauen nicht einmal die Hand geben, arrangieren die Ehen ihrer Töchter und verbreiten die These, dass Schweinefleisch süchtig, fett, krank, schwul und allgemein unmoralisch mache. Schließlich ist der Mensch, was er isst.

Freia, da hast Du jetzt ’nen richtig fetten Treffer gelandet!

PS: Kommentarfunktion beim Welt-OnlineArtikel ist nicht aktiviert. Und das hat bestimmt seinen Grund.
» Email-Kontakt: freia.peters@wams.de
» Chefredakteur: Christoph.Keese@welt.de
» Leserbriefe: leserbriefe@welt.de
» PI-Leser, die an der Demo teilgenommen und Fotos gemacht haben, schicken diese bitte an pi-red@arcor.de oder stefan.herre@koeln.de




Politisch korrekte Berichterstattung

Ein Musterbeispiel für einwandfreie politisch korrekte Berichterstattung liefert der Generalanzeiger Bonn. Problemlos wird die Hürde gemeistert, über das Martyrium einer jungen Frau, das sie im Namen der Ehre erleiden musste, zu berichten, ohne den kulturellen Hintergrund oder das Herkunftsland von Opfern und Tätern zu erwähnen. Der Leser bleibt ratlos zurück. Waren es Deutsche, Italiener, Spanier…?

(Spürnase: Voltaire)




Email eines PI-Lesers an Maybrit Illner

IllnerHeute Abend um 22.15 Uhr (ZDF) wird bei Maybrit Illner unter dem Titel „Gebet, Gewalt und Gotteskrieger – Warum ist der Islam uns unheimlich?“ über den heute stattfindenden Integrationsgipfel diskutiert (wir berichteten). PI-Leser Tom V. aus Hamburg hat der Moderatorin im Vorfeld der Sendung eine Email geschrieben, die wir nachfolgend veröffentlichen. Wer seinem Beispiel folgen will: maybrit-illner@zdf.de

Werte Frau Maybrit Illner!

Welch illustre Runde! Ich gehe davon aus, dass Frau Künast natürlich wieder alles „schönreden“ wird. Und natürlich alle Versäumnisse nach ihrer Sicht auf Seiten der Deutschen Bevölkerung liegen.

Trotzdem meine Frage:
Ist Integration nicht in erster Linie Sache derer, die zu uns kommen? Ist es nicht so, dass die Probleme bei Personen aus dem muslimischen Kulturkreis auftreten? Ist es nicht so, dass Gewalt in den islamisch geprägten Familien eher die Regel als die Ausnahme ist?

Nicht die deutsche Gesellschaft hat versagt. Nein, versagt hat der Islam und deren Vertreter! Allein schon die dreiste Frechheit, mit der die türkischen Verbände den Integrationsgipfel platzen lassen wollten, zeugt schon davon, wessen Geistes Kind diese Leute sind.

Der Islam lässt sich nicht mit unserer Werteordnung vereinbaren. Und was wir ganz sicher nicht brauchen, sind derlei „Kulturbereicherer“, die hier mit Schodar, Burkha und Kopftuch auftauchen, kein Wort Deutsch sprechen und noch meinen, sie seien sonstwie wichtig.

Ich sage: keine weitere Zuwanderung aus den muslemischen Kulturkreisen. Keine Integrationsgipfel mehr. Keine Moscheen in Deutschland mehr, bevor nicht für jede DITIB/DITIM Moschee eine Kirche in jeder Stadt der Türkei steht!

Mit freundlichem Gruß
Tom V.




Prälat Reimers: Verständnis für Türkenverbände

Stephan ReimersAuf die Gutmenschen in der evangelischen Kirche ist Verlass: Prälat Stephan Reimers (Foto) äußerte heute in einem Interview mit dem Südwestfunk Verständnis für den Boykott der türkischen Verbände am Integrationsgipfel. Der Bevollmächtigte des Rates der EKD teilt deren Kritik am Zuwanderungsgesetz und schließt auch nicht aus, eine Verfassungsklage der Türkenverbände zu unterstützen.

» Email an Stephan Reimers: ekd@ekd-berlin.de




Der Bundesregierung stellt man kein Ultimatum

grenze.jpgBundeskanzlerin Angela Merkel hat die Ergebnisse des Integrationsgipfels als Meilenstein bezeichnet und eine weitere Runde für den Herbst 2008 angekündigt. Gleichzeitig wies sie die türkischen Verbände in deren Schranken: ‘Der Bundesregierung stellt man kein Ultimatum!’

Eine schöne, klare und deutliche Ansage. Hoffen wir, dass sie stark bleibt.

Merkel rief die Organisationen zugleich auf, sich wieder an der Arbeit des Integrationsgipfels zu beteiligen. „Wir laden alle ein, sich wieder einzureihen.“

Und wir warten jetzt voller Zuversicht darauf, dass die türkischen Verbände sich wieder ‘einreihen’… Gemeinsam mit uns Kuffar und den Vertretern der griechischen, italienischen und spanischen und sonstigen Einwanderer. Sorry, die waren ja gar nicht so wichtig beim Integrationsgipfel – warum wohl nicht?




Sonderangebot: britischer Pass

britisch2.jpgAlle fünf Minuten erhält ein Einwanderer in Großbritannien die britische Staatsbürgerschaft. In den letzten zehn Jahren sind 1.020.510 Pässe übergeben worden. Mörder, Vergewaltiger … alles kein Problem. Eine derartige Verurteilung hat lediglich eine verlängerte Wartezeit zur Folge.

Selbst dem Anführer der Attentäter vom 21. Juli, Muktar Said Ibrahim, wurde die britischen Staatsbürgerschaft nachgeworfen, trotz seiner langen Liste von Straftaten. Vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden haben wir keine veröffentlichten Zahlen finden können – wären aber sehr interessiert an entsprechenden Zahlen für Deutschland.




ZDF sagt uns, welcher Präsident am besten wäre

5109701.jpgStephan Müller, ein Produktionsleiter beim ZDF, versuchte über Emails Kontakt zu Feuerwehrleuten aufzunehmen, die mit der Amtsführung von Rudy Giuliani als New Yorker Bürgermeister nach dem 11. September unzufrieden sind.

Es kann doch nicht sein, dass Rudy Giuliani, ein republikanischer und sehr aussichtsreicher Kandidat auf die Nachfolge GW Bushs, wirklich von den New Yorkern und speziell den dortigen Feuerwehrleuten für seine Entschlossenheit und Tatkraft nach dem Anschlag aufs WTC gelobt wird – es müssen sich doch ein oder zwei Feuerwehrleute finden lassen, die im deutschen Staatsfernsehen Kritik an Giuliani üben wollen.

FOX News erhielt eine email von Stephan Müller, Produktionsleiter beim ZDF: „We are looking for New York firefighters who are dissatisfied or disappointed with former Mayor Giuliani’s handling of the 9/11 aftermath – wir suchen nach New Yorker Feuerwehrleuten die mit der Amtsführung des ehemaligen Bürgermeisters Giuliani nach den Anschlägen vom 11.09. unzufrieden oder enttäuscht sind.“

Im Gespräch mit Fox News gab Müller zu, dass er versuchen wollte, Giuliani’s Behauptung, dass sich die Feuerwehrleute New Yorks mit ihm solidarisieren würden, widerlegen wollte. Dies würde er aufgrund der Informationen von einer ‘Handvoll Feuerwehrleuten’ begründen können. Ebenfalls gab er zu, dass er bisher noch keinerlei Anstrengungen unternommen habe, mit Feuerwehrleuten zu sprechen, die mit Giuliani zufrieden sind.

Und in der SZ lesen wir, dass man fündig geworden ist: Feuerwehrleute kritisieren Rudy Giuliani.

Im Video, das auch Bilder von den brennenden Twin Towers zeigt, machen Gewerkschafter und Verwandte von Opfern Giuliani für das Versagen von Funkgeräten während des Einsatzes im World Trade Center verantwortlich. Durch die fehlerhafte Technik hätten die Einsatzkräfte Kommandos nicht hören können, die vor dem Einsturz der Gebäude warnten. Giuliani wird darüber hinaus vorgeworfen, ungebührend schnell die Suche nach den toten Feuerwehrleuten beendet und Aufräumarbeiten am Ground Zero in Auftrag gegeben zu haben.

Es ist natürlich ganz allein Rudy Giulianis Schuld, wenn Funkgeräte der New Yorker Feuerwehr nicht funktionieren.

(Spürnase: Moe)




Grünen-Chefin im Ökoladen beklaut

4607-npd-roth.jpgClaudia Roth (52 und Bundesvorsitzende von B90/Grüne – uns eher bekannt als Bundesempörungsbeauftragte) wollte in einem ‘Eine Welt Laden’ in Bremen (man kann den Geruch nach Hirse, Dinkelkeksen und gewebten Teppichen förmlich riechen) eine Rede halten. Und dabei wird ihr die Handtasche geklaut.

Roth, wie wir sie kennen, spricht engagiert, zeigt ihr Fundi-Herz mit aller Emotionalität. Sie wird beklatscht, bejubelt – stellt dann fest: Die Handtasche ist weg. Polizei und Ladenpersonal werden sofort informiert, Handy und Bankkarten gesperrt. (…)

Am späten Abend dann wurde das Portemonnaie von einem der Polizei Bekannten aus der Drogenszene abgegeben. Roth: „Das Geld und Handy waren weg, aber Führerschein, Diplomatenpass, Ausweis zum Glück noch da.“ Nur eine kleine Erleichterung…

(Spürnase: Petra B.)




Berlin: Multikulturelle Raubzüge

diebstahl.jpgIhr Verständnis von multikulturellem Miteinander demonstrierten am letzten Schultag vor den Ferien die Schüler der Berolinaschule in Berlin. Sie beschlossen, den Beginn der Ferien mit einem Raubzug im benachbarten Plusmarkt zu starten, wie sie es schon zuvor häufig getan hatten.

Die der Schule benachbarte Apotheke hat bereits allen Schülern Hausverbot erteilt, nachdem dort ständig gestohlen wurde. Über die Herkunft der Schüler schreibt die Berliner Zeitung:

Die Täter sind Deutsche, aber zum großen Teil auch Türken und Araber aus Wedding und Moabit, für die die Hauptschule an der Berolinastraße zuständig ist.

Eine wirklich eindrucksvolle Formulierung. Offenbar hatte also der Großteil der Täter einen Migrationshintergrund. „Die Täter sind Deutsche“ ist wohl eine Art Ablasshandel an die PC-Gemeinde, weil man (erstaunlicherweise oder weil es sich nicht vertuschen ließ) erwähnen möchte, dass Araber und Türken mehrheitlich beteiligt waren. Genauso geistreich wäre der Satz: „Die Täter waren Frauen, aber zum großen Teil auch Männer“.

Die Welt schreibt:

Monatelang hat eine Gruppe von drei Dutzend Jugendlichen Kunden und Mitarbeiter von Geschäften im Berliner Bezirk Mitte terrorisiert. Jetzt schlug die Polizei zu. Als die Bande am Dienstag einen Plus-Supermarkt an der Berolinastraße stürmte, warteten die Beamten schon. Sie schlossen den Markt und nahmen 37 Schüler im Alter zwischen 13 und 18 Jahren fest.

Kurz nach 10 Uhr am Dienstag wähnten die Angestellten und Kunden des Supermarktes sich in einem schlechten Film. Urplötzlich stürmten die Jugendlichen den Markt, verwüsteten wie von Sinnen den Eingangsbereich und stürzten sich auf die Regale. Ziel der Aktion nach Aussage eines beteiligten Schülers: „Den Laden leer räumen“. Für die Randalierer, allesamt Schüler der nahe gelegenen Berolina-Oberschule, die kurz zuvor ihre Zeugnisse bekommen hatte, blieb es allerdings beim Versuch. Kaum waren sie in das Geschäft eingedrungen, sahen sie sich 27 Polizeibeamten gegenüber. Fluchtversuche blieben zwecklos, sämtliche Türen wurden verschlossen. (…) Viele Geschäftsleute im Bereich der Berolina-Oberschule reagierten erleichtert auf den Zugriff der Polizei. „Wir werden schon seit Anfang des Jahres immer wieder von den Jugendlichen drangsaliert“, berichtet ein Geschäftsmann. Auch Apotheker Josef Tanardi hat seit langem Probleme. „Die kamen regelmäßig zu dritt in das Geschäft, zwei haben mit abgelenkt und einer hat die Regale leer geräumt“, berichtete der Apotheker, der sich inzwischen eine Schreckschusswaffe zugelegt hat. Auch im heimgesuchten Plus-Markt leidet man seit langem unter den Attacken. „Immer wieder kamen die Schüler in kleinen oder auch größeren Gruppen hier herein, bedrohten und beleidigten Mitarbeiter und Kunden und klauten alles, was ihnen auf die schnelle in die Finger kam“, erzählte eine Angestellte. Selbst Hausverbote hätten nichts genützt, die seien schlicht ignoriert worden, schildert die Frau die Situation.

Ein typisches Beispiel staatlichen Versagens. Die Opfer werden jahrelang im Stich gelassen und auch jetzt darf man davon ausgehen, dass die Täter auf keinen Fall bestraft werden. Wir haben schließlich Verständnis. Die Schule spielt die Vorfälle der Vergangenheit und das Drangsalieren der Geschäftsleute und Rauben ihrer Waren bereits als „halb so wild“ herunter.

Einige Väter griffen vor dem Polizeirevier wartende Journalisten an. Die kulturellen Hintergründe können wir erahnen.

(Spürnasen: Artax, Tobias K. und Bernd v. S.)




Die Kraft eines reinigenden Gewitters

GewitterPI-Leser Arminius macht uns auf einen bemerkenswerten Artikel von Regina Mönch in der heutigen FAZ aufmerksam. Die Autorin erkennt in dem Boykott der vier türkischen Verbände am heute stattfindenden Integrationsgipfel die Kraft eines reinigenden Gewitters: „Denn die nassforsch auftretenden Männer haben im Großen und Ganzen für mehr Klarheit gesorgt als alle wohlmeinenden ‚Dialoge‘, Workshops und Talkshows, die uns die heile Welt der Migration beschwören sollten.“

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Zülfü Livaneli: „Uns Türken droht ein Gottesstaat“

LavaneliIn der Schweizer Weltwoche erscheint ein lesenswerter Beitrag über die derzeitige Entwicklung der Türkei hin zu einem Gottesstaat, sollte bei den Parlamentswahlen in zehn Tagen die regierende AKP unter dem Islamisten Erdogan an der Macht bleiben. Zu Wort kommt der bekannte türkische Schriftsteller, Filmemacher und Sänger Zülfü Livaneli (Foto), der es als das Elend der heutigen Türkei ansieht, dass die Großmütter moderner waren als deren Enkelinnen.

» Leserbrief an die Weltwoche: leserbriefe@weltwoche.ch