Berlin: Multikulturelle Raubzüge

diebstahl.jpgIhr Verständnis von multikulturellem Miteinander demonstrierten am letzten Schultag vor den Ferien die Schüler der Berolinaschule in Berlin. Sie beschlossen, den Beginn der Ferien mit einem Raubzug im benachbarten Plusmarkt zu starten, wie sie es schon zuvor häufig getan hatten.

Die der Schule benachbarte Apotheke hat bereits allen Schülern Hausverbot erteilt, nachdem dort ständig gestohlen wurde. Über die Herkunft der Schüler schreibt die Berliner Zeitung:

Die Täter sind Deutsche, aber zum großen Teil auch Türken und Araber aus Wedding und Moabit, für die die Hauptschule an der Berolinastraße zuständig ist.

Eine wirklich eindrucksvolle Formulierung. Offenbar hatte also der Großteil der Täter einen Migrationshintergrund. „Die Täter sind Deutsche“ ist wohl eine Art Ablasshandel an die PC-Gemeinde, weil man (erstaunlicherweise oder weil es sich nicht vertuschen ließ) erwähnen möchte, dass Araber und Türken mehrheitlich beteiligt waren. Genauso geistreich wäre der Satz: „Die Täter waren Frauen, aber zum großen Teil auch Männer“.

Die Welt schreibt:

Monatelang hat eine Gruppe von drei Dutzend Jugendlichen Kunden und Mitarbeiter von Geschäften im Berliner Bezirk Mitte terrorisiert. Jetzt schlug die Polizei zu. Als die Bande am Dienstag einen Plus-Supermarkt an der Berolinastraße stürmte, warteten die Beamten schon. Sie schlossen den Markt und nahmen 37 Schüler im Alter zwischen 13 und 18 Jahren fest.

Kurz nach 10 Uhr am Dienstag wähnten die Angestellten und Kunden des Supermarktes sich in einem schlechten Film. Urplötzlich stürmten die Jugendlichen den Markt, verwüsteten wie von Sinnen den Eingangsbereich und stürzten sich auf die Regale. Ziel der Aktion nach Aussage eines beteiligten Schülers: „Den Laden leer räumen“. Für die Randalierer, allesamt Schüler der nahe gelegenen Berolina-Oberschule, die kurz zuvor ihre Zeugnisse bekommen hatte, blieb es allerdings beim Versuch. Kaum waren sie in das Geschäft eingedrungen, sahen sie sich 27 Polizeibeamten gegenüber. Fluchtversuche blieben zwecklos, sämtliche Türen wurden verschlossen. (…) Viele Geschäftsleute im Bereich der Berolina-Oberschule reagierten erleichtert auf den Zugriff der Polizei. „Wir werden schon seit Anfang des Jahres immer wieder von den Jugendlichen drangsaliert“, berichtet ein Geschäftsmann. Auch Apotheker Josef Tanardi hat seit langem Probleme. „Die kamen regelmäßig zu dritt in das Geschäft, zwei haben mit abgelenkt und einer hat die Regale leer geräumt“, berichtete der Apotheker, der sich inzwischen eine Schreckschusswaffe zugelegt hat. Auch im heimgesuchten Plus-Markt leidet man seit langem unter den Attacken. „Immer wieder kamen die Schüler in kleinen oder auch größeren Gruppen hier herein, bedrohten und beleidigten Mitarbeiter und Kunden und klauten alles, was ihnen auf die schnelle in die Finger kam“, erzählte eine Angestellte. Selbst Hausverbote hätten nichts genützt, die seien schlicht ignoriert worden, schildert die Frau die Situation.

Ein typisches Beispiel staatlichen Versagens. Die Opfer werden jahrelang im Stich gelassen und auch jetzt darf man davon ausgehen, dass die Täter auf keinen Fall bestraft werden. Wir haben schließlich Verständnis. Die Schule spielt die Vorfälle der Vergangenheit und das Drangsalieren der Geschäftsleute und Rauben ihrer Waren bereits als „halb so wild“ herunter.

Einige Väter griffen vor dem Polizeirevier wartende Journalisten an. Die kulturellen Hintergründe können wir erahnen.

(Spürnasen: Artax, Tobias K. und Bernd v. S.)




Die Kraft eines reinigenden Gewitters

GewitterPI-Leser Arminius macht uns auf einen bemerkenswerten Artikel von Regina Mönch in der heutigen FAZ aufmerksam. Die Autorin erkennt in dem Boykott der vier türkischen Verbände am heute stattfindenden Integrationsgipfel die Kraft eines reinigenden Gewitters: „Denn die nassforsch auftretenden Männer haben im Großen und Ganzen für mehr Klarheit gesorgt als alle wohlmeinenden ‚Dialoge‘, Workshops und Talkshows, die uns die heile Welt der Migration beschwören sollten.“

» Leserbriefe an die FAZ: leserbriefe@faz.de




Zülfü Livaneli: „Uns Türken droht ein Gottesstaat“

LavaneliIn der Schweizer Weltwoche erscheint ein lesenswerter Beitrag über die derzeitige Entwicklung der Türkei hin zu einem Gottesstaat, sollte bei den Parlamentswahlen in zehn Tagen die regierende AKP unter dem Islamisten Erdogan an der Macht bleiben. Zu Wort kommt der bekannte türkische Schriftsteller, Filmemacher und Sänger Zülfü Livaneli (Foto), der es als das Elend der heutigen Türkei ansieht, dass die Großmütter moderner waren als deren Enkelinnen.

» Leserbrief an die Weltwoche: leserbriefe@weltwoche.ch




Wortmeldung eines Migranten

einewelt.gif

Ist Kritik an der Islamisierung rassistisch, wie gerne unterstellt wird? Einer, der unverdächtig ist, meldet sich heute im Zeit-Blog zu Wort. Der Leserkommentar eines Migranten in Deutschland:

Was für mich als Migrant (ich bleibe bei dem Begriff, denn Deutscher bin ich auch) positiv ist: In der öffentlichen Wahrnehmung werden endlich die Migranten differenziert wahrgenommen. Die Probleme mit der Integration haben nämlich nicht die Migranten allgemein, sondern speziell die türkischen und arabischen Migranten. Wir anderen Migranten leiden darunter am meisten. Ich hoffe, durch die freundliche Unterstützung der türkischen Verbände ist das jetzt auch dem Durchschnittsdeutschen klar geworden. Es muss endlich Migranten aus bestimmten Staaten, die eine Bereicherung unseres Landes, unserer Kultur und unserer Wirtschaft sind, die Einwanderung erleichtert werden, während sie Migranten aus anderen Ländern erschwert wird. Der Gesetzentwurf ist ein erster Schritt dahin, aber er traut sich noch nicht, explizit Staaten zu nennen oder Quoten einzuführen. Man könnte ja für jedes Land eine bestimmte Quote einführen und Anträge auf Familiennachzug bei Ausschöpfung dieser Quote nach der Sozialindikation bewilligen. Warum traut sich die Regierung das nicht? Ich fürchte, es ist die Angst vor den offiziellen Reaktionen der Türkei.
Warum muss ein Kollege von mir, ein hochqualifizierter Forscher mit 3-jährigem Arbeitsvertrag über 1 1/2 Jahre dafür kämpfen, dass seine Frau und seine 2 Kinder während seines Aufenthaltes hier bei ihm wohnen können? Das ist inakzeptabel. Diese Menschen kann man nicht mit der dritten Generation Deutschtürken/araber in einen Topf werfen, die ihre Importbräute/Gatten in das Sozialsystem schleusen wollen.

UPDATE: Auch der im Zeitblog darüber stehende Kommentar eines Nordkoreaners, dem wir die Aussage zunächst irrtümlich zugeordnet hatten ist lesenswert!