Die Islamisierung Deutschlands schreitet voran…

VeddelPI-Leser Tom Voß fand heute in einem PI-Kommentar nachfolgende drei Videos (siehe Seite 2). Er schreibt dazu: „Als Hamburger kann ich versichern, dass die Zustände absolut authentisch sind. Die Veddel ist ein Stadteil, der an Hamburg-Wilhelmsburg anschließt. Wilhelmsburg ist, wie auch St. Georg, Harburg, Billstedt und Horn, schon zu einem Großteil islamisiert.“

Und weiter:

„In vielen Hamburger Stadtteilen sieht es so in den Schulen aus. Und die Dreistigkeit der sogenannten „Migranten“ ist nicht gestellt. Sie ist Alltag in Hamburg. Nur Berlin ist schlimmer. Was heißt schlimmer, etwa gleichauf wohl eher. Mein Großvater sagte Anfang der 80er-Jahre zu mir: ‚Thomas, glaub mir, wo der Türke sich einnistet, da geht alles vor die Hunde‘. Damals war ich, in gutmenschlichem Glauben schulisch indoktriniert, entsetzt über die Äußerungen von dem ‚Alten‘. Der Spinner, dachte ich, erst hat er beim Führer gedient und nun geht er gegen die Türken. Doch Opa hatte recht. Was war ich dumm und dämlich. Was war ich verblendet und Gutgläubig. Wie schäme ich mich heute, auf meine damaligen Lehrer und Freunde gehört zu haben! Damals wollte ich tolerant und aufgeschlossen sein. Heute weiss ich, dass dies nichts mit Toleranz oder Aufgeschlossenheit zu tun hat. Aber ich befinde mich in bester Gesellschaft. Auch Helmut Schmidt, ehem. Hamburger Innensenator, OB, und Bundeskanzler (verantwortlich für die sog. „Familienzusammenführung“), distanziert sich heute vehement von seinem damaligen Handeln und sagt öffentlich, dass diese Zuwanderung ein katastrophaler Fehler war. Trotzdem, ich werde dieses Schuldgefühl nicht los, gegen die Interessen Deutschlands gestanden zu haben in meiner Gutmenschzeit. Wenn ich diese Videos ansehe bin ich um so entschlossener das Türkentum in Deutschland zu bekämpfen und jedem dieser Muselmanen eine ‚Gute Heimreise‘ zu wünschen!“

Hier die Videos:

[youtube nuDbQJC3AWo nolink]

[youtube E5vWgG7mwwM nolink]

[youtube 9FIYQYuZvQ4 nolink]

Hier gibts mehr Videos von Youtube-User „XcoxxxonX“.» Für Berlin dokumentiert die ZDF-Sendung Mona Lisa hier.Die Veddel-Videos stammen aus der ARD/NDR-Reportage „Nix deutsch – Eine Schule kämpft für Integration“ von Rita Knobel-Ulrich. Knobel-Ulrich verdient es, besonders erwähnt zu werden. Eine ganz außerordentliche TV-Reporterin, die ihre Themen, auch das Thema Ausländer, mit schöner Unbefangenheit und Neugier und ohne die übliche fürsorgliche Parteinahme für angebliche „Opfer der Gesellschaft“ angeht. Also eine große Ausnahme beim „GEZ-Fernsehen“.
» Kontakt: knobel-ulrich@t-online.de




Hamas TV – die Perversion geht weiter

hamas.jpgWährend die EU und die USA krampfhaft versuchen, eine halbwegs legitime Erklärung für die Zahlung von Millionenbeträgen an die Hamas/Fatah-Regierung im Gaza zu finden, hat man dort einen Teil des Geldes gut angelegt – in das Heranzüchten von Terroristen. Nach der Ermordung Farfours durch einen israelischen Sicherheitsbeamten hat man bei Hamas TV jetzt dessen Cousin eingestellt – Nahoul, die Biene.

Präsentiert wird er den jauchzenden Kindern in folgender Episode:

Saraa: Wer bist Du und woher kommst Du?
Nahoul die Biene: Ich bin Nahoul
Saraa: Nahoul?
Nahoul: Ich bin Nahoul, Farfours Cousin.
Saraa: Was willst Du?
Nahoul: Ich will das Werk meines Cousins Farfour fortführen.
Saraa: Wie willst Du dies tun?
Nahoul: Ich will mit Dir in jeder Episode von ‘zukünftige Pioniere’ sein, genau wie Farfour. Ich will das Werk Farfours fortsetzen, das Werk des Islams, des Heldentums, des Martyrertums und das der Mujahideen. Ich und meine Freunde werden in Farfours Fusspuren folgen. Wir werden an den Feinden Allahs Rache nehmen, den Mördern der Propheten und unschuldiger Kinder, bis wir die Al-Aqsa von ihrer Verunreinigung befreit haben. Wir vertrauen auf Allah
Saraa: Willkommen, Nahoul …

Wütend über diese Monster, die unschuldige Kinder verderben, denen Kinder nichts bedeuten als Material und Munition für ihren zweifelhaften Glaubenskrieg. Und wütend über die Verantwortlichen in der EU und den USA, die solche Sendungen indirekt, aber sehr wohl wissend unterstützen. Denn niemand kann mehr sagen, er hätte es nicht gewusst.




Türkischer Bund gegen Deutschpflicht

Die selbst ernannten Vertreter unserer türkischen bzw. türkisch-stämmigen Mitbürger führen uns Tag für Tag auf’s Neue sehr beeindruckend vor, was sie unter Demokratie verstehen. Erst wettern sie nahezu einstimmig gegen ein demokratisch verabschiedetes Gesetz, weil türkische Verbände kein Mitsprache- bzw. Vetorecht hatten und nun jammert der Türkische Bund auch wegen der in einem Musterbeispiel von Basisdemokratie von Schülern, Eltern und Lehrern mehrheitlich beschlossenen Entscheidung zur Deutschpflicht an der Hoover-Schule in Berlin-Wedding. (Foto: Safter Çinar)

Die Argumente von Safter Çinar, dem Sprecher des Türkischen Bundes Berlin und Vorsitzenden des Türkischen Elternvereins, für ein Auffrischen des Dauerzustandes von Beleidigtsein, sind dabei so dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass man sich schwer entscheiden kann, ob sie einfach nur lächerlich oder vor allem frech und anmaßend sind. Çinar ist nämlich verärgert, dass die Beteiligten sich für Deutsch in der Schule entschieden haben. Und er weiß sogleich, warum sie gar nicht anders konnten:

Das ist verständlich. Schließlich hören sie überall: ,Sprich deutsch, dann wirst Du was! Türkisch bringt Dich nicht weiter!‘ Wir wenden uns gegen diese Diskriminierung unserer Muttersprache und verlangen, dass sie gesellschaftlich akzeptiert wird. Würden die Schüler auf dem Pausenhof englisch und deutsch reden, käme niemand auf die Idee, ihnen die englische Sprache zu untersagen.

Das hätte er wohl gerne, dass das Beherrschen von Türkisch den gleichen Vorteil bringt wie das der englischen Sprache. Und dass er die Vorteile des Sprechens der deutschen Sprache in Deutschland für den beruflichen Werdegang und die Integration in die Gesellschaft als diskriminierend empfindet, zeigt sehr deutlich, was der Türkische Bund auf keinen Fall will: Die Integration türkischstämmiger Migranten.

(Spürnase: Wolfgang S.)




Political Correctness und Migrationshintergrund

Über Gewalt mit Migrationshintergrund berichten wir so häufig, dass wir die Beiträge nicht mehr zählen können. Politisch korrekt gelangt dieser Migrationshintergrund durch die „seriösen“ Medien oft nicht bis an die Öffentlichkeit, weil er der Selbstzensur zum Opfer fällt. Was hinter den Kulissen abläuft und worüber wir – das Volk – aus erzieherischen Gründen selbsternannter Gesinnungswächter nicht informiert werden sollen, beschreibt der freie Journalist UMMIKing in einem Gastbeitrag für PI.

Lokalpresse 2002-2006

Als ich 2002 bei einer Lokalredaktion einer großen Zeitung in einer nordrhein-westfälischen Großstadt meine Arbeit als freier Journalist aufnahm, bekam ich recht schnell Einblicke in die verschiedensten islamischen Strömungen der Stadt. Mehrfach besuchte ich Moscheen im Rahmen des „Tags der offenen Moschee“, mehrfach wohnte ich Pressekonferenzen bei, auf denen die großartigen Erfolge der Integration gefeiert wurden. Seit Ende 2002 war ich zudem als Gerichtsberichterstatter im Einsatz und ab dann regelmäßig und mehrmals die Woche auf Sitzungen des Amtsgerichtes und des Landgerichtes vertreten.

Auch wenn es immer wieder dementiert wird: Weit über 80 Prozent der Straftäter, die sich vor dem Jugendschöffengericht zu verantworten hatten, waren entweder Migranten, oder eben deutsche Jugendliche mit entsprechendem Hintergrund. Die meisten waren Moslems. Als ich die ersten Sitzungen im Jugendgericht hinter mir hatte und mich an das Schreiben der Artikel begab, wurde ich recht schnell von der Ressortleiterin zurechtgewiesen. „Türkischer Jugendlicher“, „Araber (16)“, oder „15-jähriger Libanese“ seien Informationen, die die Leser nicht interessieren würden. Es sind ja alles nur Jugendliche und die Nationalitäten seien irrelevant. Ganz bewusst sollte so verschleiert werden, aus welchen gesellschaftlichen und kulturellen Kreisen die Beschuldigten und die Verurteilen kommen würden. Man hat mir nie konkret gesagt, warum diese Informationen den Leser nicht interessieren würden (was im Übrigen eine Lüge ist, da gerade die Leser mich mehrfach darauf angesprochen haben und sich wunderten, was deutsche Jugendliche so alles treiben würden), aber nach einer Weile war ich mir meiner Sache sicher. Es war, wie es immer ist: Gutmenschentum, falschverstandene Toleranz, entsprechende Parteibücher bei den Ressortleitern. Dennoch habe ich mehrfach Artikel durch die Verlagszensur bekommen und den Leser Informiert, wer Gewalt und Verbrechen auf den Straßen ausübt. Ärger gabs dafür immer vom Chef.

Meine direkten Erfahrungen in den Gerichten waren erschreckend. Während Schöffengerichte, die es mit Erwachsenen zu tun hatten, meist in halbwegs zivilisierten Bahnen zu einem Urteil kamen, ging es im Jugendschöffengericht fast immer drunter und drüber. Es gab Sitzungen, bei denen fünf, manchmal sieben junge Türken auf der Anklagebank saßen. Mit dabei der Dolmetscher, denn manche der jungen Herren sprachen kein Wort deutsch. Außerhalb des Sitzungssaals wurden fleißig die Zeugen bedroht. Einmal ist dem Jugendrichter der Kragen geplatzt und er hat einen jungen Türken verhaften lassen, da er Drohungen aussprach. Diese Szene hatte Seltenheitswert. Lachend, feixend und dabei türkisch sprechend flegelten sich die Migrationskids auf der Anklagebank herum. Viel zu befürchten hatten sie nicht und das wussten sie auch. Ich habe es nicht ein einziges mal erlebt, dass ein moslemischer Angeklagter keine Vorstrafen hatte. Sie alle haben Gewaltdelikte, BTM-Verstöße (Koks, Ecstasy und Marihuana), Diebstähle („Abziehen“), Einbrüche und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auf dem Kerbholz. Mindestens eine dieser Straftaten, manchmal sogar alle. Es gab moslemische Jugendliche, die weit über 70 mal polizeilich auffällig wurden. Eine Bewährung folgte der nächsten und was kam dann als Strafe: Genau, eine auf Bewährung ausgesetzte. In den vier Jahren, in denen ich als Gerichtsberichterstatter tätig war, hat kein Jugendrichter eine Jugendstrafe ausgesprochen. Das höchste der Gefühle waren Arreste und Sozialstunden. Die Jugendstrafe schwebte als unaussprechliche Monstrosität im Dunkel des Sitzungssaals. Zur Anwendung kam sie nicht. Unsere Justiz ist ein zahnloser Tiger. Das habe ich in Amts- und Landgerichten gelernt. Zahnlos zumindest im Umgang mit moslemischen Intensivstraftätern. Wer behauptet, dass deutsche Jugendliche genauso oft straffällig werden wie ihre Altersgenossen mit moslemischen Hintergrund, der lügt.




Die verwunschene Moschee

moschee_fahnen.jpgDer Bau neuer Moscheen ist derzeit in Köln ein Politikum. Keiner weiß das besser, als die DITIB, die mit ihren überzogenen Plänen einer Großmoschee in Ehrenfeld einen Streit auslöste, der inzwischen weltweit beachtet wird. Ungeachtet der Empfindlichkeiten der Kölner hat die türkische Organisation im Windschatten der Auseinandersetzungen in Ehrenfeld in aller Stille eine neue Moschee im Kölner Norden errichtet.

Der Stadtteil Feldkassel ist selbst vielen Kölnern unbekannt. Zwischen Fühlinger See und Rhein im hohen Norden der Domstadt gelegen, sieht es hier aus wie auf dem flachen Land. Eine bäuerliche Idylle mit Kühen und Pferden auf ihren Weiden lässt kaum ahnen, dass man sich nur zwei Kilometer von der Gropiusbausünde Köln-Chorweiler, jenseits des Sees, befindet. In einem kleinen Gewerbegebiet zwischen Feldern und Wiesen hat die DITIB hier eine neue Moschee errichtet. Weder die Bürger noch ihre gewählten Bezirksvertreter waren von dem Bauvorhaben unterrichtet. Die heimliche Moschee fügt sich unauffällig zwischen die Gewerbehallen. Hier kommt man ganz ohne Kuppel und Minarette aus.

moschee_rueckseite.jpg

Dass überhaupt etwas von der Existenz der neuen Moschee an die Öffentlichkeit gelangte, ist dem Übereifer einer Muslima zu verdanken, die den Blick von der Frauenempore in den Gebetssaal der Männer filmte, bei Youtube veröffentlichte, und ausgerechnet im Forum des radikal-schiitischen Muslimmarktes, wo sich die glühenden Anhänger des iranischen Steinigerstaates treffen, die Schönheit des Baus unter Hinweis auf ihre Bilder lobte.

moschee_gebetsraum.jpg

Die Indiskretion löste hektische Betriebsamkeit unter denen aus, die den Bau lieber geheim gehalten hätten. Anscheinend wird das Forum der Radikalen von zahlreichen DITIB Mitgliedern besucht. Schnellstens wurde das Video bei Youtube gelöscht, aber nicht schnell genug. Der heimliche Coup kam ans Licht.

Leider überlässt es die Kölner CDU, die sich neuerdings in Ehrenfeld moscheekritisch zu geben versucht, auch diesmal wieder den Rechtspopulisten von Pro Köln, als einzige den politischen Umständen des merkwürdigen Vorgangs nachzugehen. Mit einer Anfrage in der zuständigen Bezirksvertretung sollen jetzt die Verwicklungen der Verwaltung in das geheimnisvolle Bauvorhaben untersucht werden.

UPDATE: PI-Leser Koltschak hat den Text aus dem Muslimmarkt-Forum gesichert, und im Kommentarbereich dieses Beitrages wiedergegeben! (Kommentar #2)

UPDATE 2: Was wir nicht haben, haben unsere Leser! LJSilver hat die eilig gelöschten Videos aus dem Innenraum der Moschee gespeichert und zeigt sie uns hier und hier! Außerdem hat er Informationen zu der indiskreten „Muslima“, die in Wirklichkeit ein Mann sein soll. Da hatten wir uns wohl durch den „Blick von der Frauentribüne“ irreführen lassen. (Kommentar #35)




Der Krieg gegen die britischen Juden

Der neue europäische Antisemitismus wird nicht mehr nur von Rechts, sondern von Muslimen und Linken geprägt – wie „The War On Britains Jews“ (hier: Teil 1) anschaulich dokumentiert.

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Hessen: Millionen für einen Weinberg in Berlin

Knappe Kassen? Für das Bundesland Hessen scheint das nicht zu gelten. Es gab mal eben 8,56 Millionen Euro aus, um neben seiner Niederlassung in Berlin ein 4000 Quadratmeter großes Areal zu kaufen. Dort soll nun ein Weinberg entstehen.

(Spürnase: mt)




Die Kirche des menschgemachten Klimawandels

Wer sich am Sonntagvormittag etwas Nettes gönnen möchte, der sollte die sehr humorvolle Auseinandersetzung mit der am schnellsten wachsenden Religion, der „Kirche des menschgemachten Klimawandels“, von Gideon Böss bei der Welt nicht verpasen. Führer „der neuen Bewegung ist ein undurchsichtiger Religionslehrer namens Al Gore“, und als einzige Religion kennt sie den exakten Todeszeitpunkt der Erde. „Damit schließt die neue Religion eine Marktlücke, die im Angebot populärer Untergangsängste klaffte.“

(Spürnase: Florian W.)




Randbemerkung: Osama bin Laden

ziege.jpgHeute berichten die Tageszeitungen über eine neue Botschaft des Monsters Bin Laden. Und dass der US-Senat 50 Millionen US-Dollar für die Ergreifung von Bin Laden ausgesetzt habe. Unsere Frage ist: könnte man diese 50 Millionen nicht sinnvoller verwenden?

Und Bin Laden? Ist er wirklich noch so wichtig, dass seine ‘Botschaften’ auf der Titelseite stehen müssen? Wenn irgendwo im afghanischen Bergland eine Ziege rülpst, sollte dies nicht mal im Lokalteil erwähnt werden, oder? Warum tragen unsere Medien weiterhin zur Legendenbildung bei? Und unter uns, wahrscheinlich schmort Osama bin Laden eh schon längst in der Hölle.




Christen-Exekution als Warnung an Nordkoreaner

Son Jong NamSon Jong Nam, ein ehemaliger nordkoreanischer Offizier, soll aufgrund seiner Zugehörigkeit zum Christentum hingerichtet werden. Nach Angaben des international tätigen Hilfswerks „Märtyrerkirche“, mit Sitz in Washington, werde Son Jong Nam des Proselytismus bezichtigt. Der Offizier, der seit über einem Jahr im Gefängnis sitzt, solle öffentlich hingerichtet werden. Auf diesem Weg wolle die Regierung die Bevölkerung vor einer Hinwendung zum Christentum warnen, mahnt das Hilfswerk, das zu einer weltweiten Kampagne zur Freilassung des Offiziers aufgerufen hat. (Quelle: idea)




Ruthie Eitan: Leben unter Raketenbeschuss

„Bombenalltag-Leben unter Raketenbeschuss“ – so lautete der Vortrag von Frau Dr. Ruthie Eitan, Dozentin am Sapir-College nahe Sderot, den sie am 11. Juli 2007 in Siegen hielt (wir wiesen darauf hin). Roger Bückert von der Siegener Pro-Israel-Initiative „Neveragain“ hat den Vortrag aufgenommen. Nachfolgend Teil 1, hier kann das komplette Video der Veranstaltung angeschaut werden.

Am 10. Juli hielt Ruthie Eitan auch einen Vortrag in Bremen. Auf dem Blog Verbrochenes fanden wir einen langen Bericht dazu.

Auszug:

Ruthie Eitan begann mit der Ankündigung, sie werde keinen akademischen Vortrag halten, sondern viel mehr ein Bild der Lage in Sderot zeichnen, um das Gefühl der Leute, die dort leben und arbeiten, rüberzubringen.

Wenn Kassam-Raketen abgeschossen werden, bleiben den Menschen am Sapir-College genau 15 Sekunden, bis die Rakete einschlägt. In der Zeit lässt sich wenig machen, also wartet man einfach ab, geht bestenfalls noch weg vom Fenster. Und so werden 15 Sekunden quälend lang, bis der Einschlag irgendwo auf dem Gelände zu hören ist und damit Entwarnung gegeben ist.
Eitan wohnt einen Kilometer von der Westbank (in der sie trotzdem noch nie war) entfernt und fährt zur Arbeit zum College mit dem Auto. Während sie im Auto über das College fährt, kann sie schlecht in die Luft gucken und auch keinen Alarm hören, was wiederum zu ständiger Ungewissheit führt. Steigt sie dann aus und geht zu einem Gebäude, kann sie immerhin wieder um sich gucken.

Die Einschläge der Kassams, ein paar tausend in den letzten Jahren, werden dabei trotzdem zur Selbstverständlichkeit. Als kürzlich eine neben ihrem Büro einschlug, plante sie eine Stunde später schon ihre Deutschlandreise weiter, was bleibt einem auch anderes übrig?

Kassam-Raketen werden in Eigenproduktion hergestellt. Man benutzt dafür teilweise Ampeln (die natürlich Israel in Gaza gebaut hat), füllt sie mit einer Mischung aus Waschmittel, Dünger und anderem, schweisst Flügel dran und schiesst sie ab.
Über die verursachten Zerstörungen hat sie wenig gesagt, es ging mehr um die psychologische Wirkung der ständigen Bedrohung. Allerdings werden die Raketen immer “besser”, legen an Reichweite und Größe zu.

Auch der Zeitpunkt der Abschüsse ist oft gut ausgewählt und zeugt von bester Informierung über das Internet. Macht man Veranstaltungen für potentielle neue Studenten oder baut eine Bühne für die Abschlussfeiern, kann man schon sicher davon ausgehen, dass es wieder Raketen an den entsprechenden Plätzen regnet.
Führt man sich die Herstellungsweise vor Augen wird auch klar, dass man auf militärischem Wege wenig gegen die Raketen tun kann. Angedacht ist ein ebenfalls wenig beschriebenes Abwehrsystem für 11 Millionen Dollar, das allerdings niemand finanzieren will. Damit kommt man auch zum Anliegen von Eitans Reise.

Weitere Termine der Vortragsreise von Ruthie Eitan:

» Wiesbaden: 15. Juli (heute!), 15.00 Uhr, Jüdische Gemeinde, Friedrichstrasse 31-33
» Saarbrücken: 16. Juli, 20.00 Uhr, VHS-Zentrum
» Augsburg: 18. Juli, 19.30 Uhr, Im Annahof 4

» Email an Dr. Ruthie Eitan: ruthe@sapir.ac.il