Wir wissen alle, dass Migrantengewalt nichts mit dem Islam zu tun hat. Kann ja auch nicht, denn der Islam ist ja friedlich. Trotzdem „kooperieren“ die Polizei und die Yunus Emre Moschee im Berliner Bezirk Wedding, um „voneinander zu lernen“. Das heißt in Neudeutsch, dass die Polizisten zum Imam gehen und sich dort erklären lassen, wie sie mit Kulturbereichern unter Berücksichtigung des islamischen Hintergrundes umzugehen haben.

Dazu unterschreiben der Religionsattaché des türkischen Konsulats, Lütfü Imamoglu und der Leiter der Polizeidirektion 3, Michael Krömer, in den Räumen der im Weddinger Ortsteil Gesundbrunnen gelegenen Moschee einen Vertrag.

Die Vertragsunterzeichnung in der Moschee und nicht in den Räumen der Polizeidirektion symbolisiert anschaulich, worum es geht: Polizisten unterwerfen sich der Autorität des Imam und haben dann die Chance, dass jugendliche Migranten-Kids etwas weniger verächtlich auf sie herabblicken. Das sieht dann so aus:

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht das gegenseitige Lernen, sagt Imamoglu. Man habe zu lange nicht miteinander geredet. Dabei könnten beide Seiten nur voneinander profitieren, erklärt der Attaché. Mit der Kooperation hätte die Gemeinde die Polizei nicht allein über religiöse Besonderheiten der muslimischen Berliner aufklären, sondern die Beamten auch im Umgang mit den Migranten beraten können. Demnächst werden die letzten rund 200 Polizisten des Unterabschnitts 36 ihren Crash-Kurs im Islam durch den Moscheevorstand erhalten.

Wie wäre es mit einem Crash-Kurs für Migranten in Sachen westliche Demokratie? Aber das wäre wahrscheinlich diskriminierend. Außerdem müssen unsere Vollzugbeamten endlich realisieren, dass die staatliche Autorität künftig beim Imam liegt und nicht mehr bei ihnen.

Für Krömer bedeutet die Zusammenarbeit, den Gemeindemitgliedern zu zeigen aber auch selbst zu erfahren, „warum sich wer wie verhält“. Im Mittelpunkt stehe die Hoffnung, auf Jugendliche zuzugehen. Dazu gehöre Verkehrserziehung, Gewaltprävention und die Vermittlung des Berufsbildes Polizeibeamter.

Das bedeutet, dass der Polizist sich beim Migranten entschuldigt und ihm erklärt, dass er leider keine andere Wahl habe, als ihn daran zu hindern, anderen ein Messser in den Rücken zu stechen. Und der junge Herr Kulturbereicherer möge dies bitte, bitte nicht persönlich nehmen.

die Polizei (setzt) auf die Autorität des Imams, Vorprediger und Vorbild der Gemeinde.

Allahu Akbar!

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