Dhimmi-Veranstaltung in München abgebrochen

Mathias RoheDie so genannte „Stelle für interkulturelle Arbeit“ in München bemüht sich seit ihrer Gründung, den Münchnern den Islam schmackhaft zu machen. Mit diesem Ziel wurde für das Jahr 2007 eine Veranstaltungsreihe unter dem Thema „Vielfalt ist machbar – Zusammenleben aktiv gestalten“ geplant. Im Rahmen dieser Reihe fand am Mittwoch, 18. Juli 2007 (geplanter Zeitraum 18.30-20.30 Uhr) die Veranstaltung zum Thema „Scharia und Grundgesetz“ statt. Als Referent war eingeladen Prof. Dr. Mathias Rohe (Foto).

UPDATE: Wenn man unbelehrbar sein will (oder einfach nur dumm) – dann schreibt man als Reaktion auf unseren Artikel solchen Müll: Vergleich von PI-Lesern mit dem SA Saalschutz

Update 2: Jetzt löscht Genosse Castor wieder mal alles, was nicht in sein verschrobenes Weltbild passt. Ein Blick ins Forum von ‘limited’ – limited ist wohl eher seine Intelligenz als die Fähigkeit, objektiv zu urteilen. Und bestimmt wird man sich bei den linken Blogs über die bösen PILeser die den armen kleinen Limited geärgert haben aufregen. Vergleich von PI-Lesern mit dem SA Saalschutz

Im Saal waren (ca. 40 Besucher) nur einige Islamisten, darunter eine vermummte Frau (aus Augsburg war mit einer Stunde Verspätung extra einer der dortigen Islamisten eingereist, der seit Jahren um den Bau einer Großmoschee in Augsburger Stadtteil Hochfeld kämpft) und ein paar Dhimmis – dafür aber viele Gegner dieser totalitären Ideologie, auf deren Fragen der Referent, der zweifellos ein Kenner der Materie (siehe seine zahlreiche Publikationen, auch zum Thema Islamisten und Schari?a) ist, nicht direkt antworten wollte. So wurde er dreimal aufgefordert, zu einem Text (Der Koran sei eine Schnittschnur im Leben des Menschen) in den Schulbüchern für Islam-Unterricht an den bayerischen Schulen Stellung zu nehmen, was er nicht tat. Stattdessen gab er als Beispiele Bauten in Deutschland, deren Architektur an eine Moschee erinnert: der Dom St. Peter in Worms, die Moschee am Rand des Schwetzinger Schlossgartens, ein orientalisch anmutendes Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert und das ehemalige Fabrikgebäude der Zigarettenfabrik Yenidze in Dresden, ein von 1908 bis 1909 im Stil einer Moschee errichtetes Bauwerk.

Die Aussagen von Prof. Rohe haben bei vielen Besuchern für Proteste bzw. Zwischenrufe gesorgt, z.B. als er – ähnlich wie der Grünen-Politiker Ströbele – im Alten Testament nach Zitaten suchte, um die Gewaltbereitschaft unter den Christen zu belegen, oder als er die Beschneidung kommentierte bzw. die ablehnende Einstellung zum Islam mancher Kritiker und bekannter Buchautoren als ‚pathologisch‘ bezeichnete. Das wichtigste zum Thema, dass die Scharia mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist, hat Prof. Rohe nicht gesagt!

Diese Lücke in seinem Vortrag, die vom Publikum zu erwarten war, wurde zum Teil durch Kopien des Flugblatts ‚Die Islam-Konferenz ist eine politische Falle!“ von Muslim&Recht sowie der Rede von René Stadtkewitz (PI berichtete über beide Texte), die natürlich nicht die Veranstalter, sondern manche Besucher brachten und zum Mitnehmen zur Verfügung stellten. Dadurch zeigte sich nochmals: Information ist Gift für die Islamisten!

Nach seinem Vortrag gab die Veranstalterin Frau Dr. Margret Spohn von der Stelle für interkulturelle Arbeit die Möglichkeit für Fragen – jedoch ohne zu polemisieren! Fragen konnten vorerst nur drei Besucher stellen – alle Islam-Gegner. Als der vierte Gast, der das Wort bekam, versucht hat, die Islam-Kritiker einzuschüchtern mit der Erwähnung der Vergangenheit (deutsche Täter im Zweiten Weltkrieg und Gräueltaten der Christen im Mittelalter – als die Moslems nur in der Gegenwart Gräueltaten verüben und in der Vergangenheit friedlich gewesen seien!), fühlten sich diese beleidigt und verlangten eine Entschuldigung. Das nahm die Veranstalterin Frau Spohn zum Anlass, die Veranstaltung um 20.00 Uhr vorzeitig zu beenden, da deren Verlauf nicht im Interesse der Islamisten und der Dhimmis war. Die Rückmeldung des Publikums an den Referenten, der zum Hauptbahnhof eilte, war: Ein schwacher Vortrag!

Die nächste Veranstaltung in dieser Reihe ist am Mittwoch, 25. Juli 2007, 18.30 – 20.30 Uhr (wenn nicht wieder vorzeitig beendet). Ort: Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, München. Das Thema: Die Muslimische Akademie in Deutschland Selbstverständnis, Zielsetzung und Tätigkeitsfelder?. Mal sehen, welche Märchen aus 1001 Nacht uns die ‚Akademiker‘ erzählen werden…

» Kontakt: mathias.rohe@jura.uni-erlangen.de und
margarete.spohn@muenchen.de
» DeusVult: Beinahe-Schlägerei bei Islam-Veranstaltung in München (Meldung v. 19.7.)

(Gastbeitrag von Xrist)