Während Gutmenschen in ganz Deutschland der Inszenierung ihres Verantwortungs- bewusstseins am Samstag in Hamburg entgegenfiebern, ist in Brasilien die Rettung der Erde durch ein energieverschlingendes Konzert namens „Live Earth“ vorerst gescheitert. Ein Gericht in Rio verbot die Aufführung aus Sicherheits- und Umweltgründen.

Die Polizei von Rio müsse an diesem Tag noch einige andere Veranstaltungen betreuen und habe daher nicht genügend Beamte, um die Sicherheit der rund 700.000 am Strand von Copacabana erwarteten Konzertbesucher zu garantieren, hieß es. Zudem tragen das Konzert und seine Besucher am kilometerlangen Strand zur Umweltzerstörung und zur Belästigung der Anwohner bei. Das könne nicht im Sinn jener Umweltschützer sein, die die Veranstaltung organisieren, meinte Staatsanwältin Denise Tarin.

Dann muss Hamburg sich doppelt anstrengen. Vielleicht wird’s dann noch was mit der Erdrettung!

(Spürnase: Hojojutsu)

»Turmfalke und Stefan Herre: “Live Earth” – Al Gores Propagandaspektakel unter der Lupe

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