Eine von Kölner Soziologen durchgeführte Studie ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Türkei in ihrem gegenwärtigen Zustand nicht in die EU passt. Die Türken akzeptierten von den vier EU-Grundwerten Religionsfreiheit, Gleichberechtigung, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit mehrheitlich nur die Demokratie, und auch die nur mit einem „starken Führer“.

in puncto Demokratie liegt die Akzeptanz unter der Zustimmung der EU-Bürger. Zwar bejahen 87,9 Prozent der Türken die Demokratie, aber 66,1 Prozent halten auch einen starken Staatsführer für wichtig, der sich nicht um das Parlament kümmern muss. „Die Türkei passt derzeit nicht in die EU“, sagt Frederike Wuermeling, Autorin der Studie. Die Untersuchung basiert auf einer repräsentativen Umfrage, bei der jeweils 1000 Personen in allen 27 EU-Ländern und der Türkei befragt wurden.

Problematisch sieht die Studie vor allem die Einstellung der Türken zur Gleichbehandlung von Mann und Frau. Nur ein Drittel der Türken befürworten die Gleichberechtigung. Religionsfreiheit lehnen die Türken mehrheitlich ab. Nur 16 Prozent stimmen ihr ausdrücklich zu.

Nur 16% stimmen für Religionsfreiheit, aber pochen hier auf genau dieses Recht für sich, inclusive dem Bau von repräsentativen Riesenmoscheen. Nach islamischem Verständnis allerdings durchaus nachvollziehbar: Religionsfreiheit gilt eben nur für Muslime!

(Spürnase: Asma)

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31 KOMMENTARE

  1. Diese Studie hat absolut nichts zu sagen. 1000 Menschen können nicht die Meinung von 70mio. Einwohnern vertreten. Ob man 1000 Menschen in Izmir befragt oder 1000 Leute im tiefen Ostanatholien ist ein Unterschied.

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