Türken wettern gegen Zuwanderungsgesetz

Die türkischen Unverschämtheiten gegen das neue deutsche Zuwanderungsgesetz halten an. Nachdem vier türkische Verbände den Integrationsgipfel wegen des Gesetzes boykottierten (wir berichteten mehrfach) und die türkischen Zeitungen sich auf Kanzlerin Merkel eingeschossen haben, schrieb jetzt der türkische Staatspräsident Ahmet Necdet Sezer an Bundespräsident Köhler mit der „Bitte“, das demokratisch verabschiedete Gesetz nicht zu unterschreiben.

Schützenhilfe erhalten die Protestler natürlich von Grünen-Chefin Claudia Roth. Die hat volles Verständnis für den „ehrbaren Widerstand“ und stellt damit anschaulich unter Beweis, dass ihr nicht nur jedes Verständnis für unsere parlamentarische Demokratie fehlt, sondern auch das Schicksal der importierten Kindbräute völlig gleichgültig ist.

So konfrontierte der Gipfelteilnehmer und „Hürriyet“-Journalist Ahmet Külahci die Gastgeberin gestern mit der Kritik am neuen Zuwanderungsgesetz. (…) „Glatter Rassismus“ lautete die Schlagzeile. (…) „Keine Gesetze ohne die Türken“, titelt das Blatt. Sie zitiert damit den Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde Deutschlands (TGD), einen der Gipfel-Boykotteure. Dieser habe gestern beim Protest vor dem Kanzleramt gesagt: „Unsere Entscheidung, nicht am Integrationsgipfel teilzunehmen, wird für alle Gesetze in Zukunft eine wichtige Botschaft sein.

Diese Aussage demonstriert eine noch viel wichtigere Botschaft: Seht her, Eure Demokratie interessiert uns nicht die Bohne. Wir sind Türken – wir sagen, wohin die Reise geht!

(Spürnasen: Florian G. und spital8katz)