Streunende KuhWeil eine streunende Kuh des indischen Christen Paulraj den Garten des Hindus Raju zertrampelte, trommelte dieser seine Freunde zusammen, die das Haus von Paulraj stürmten und den 50-jährigen Christen grausam zu Tode steinigten. Raju ist als fanatischer Hindu bekannt und hat im Vorfeld wiederholt Jugendliche für den antichristlichen Kampf trainiert. Im Frühjahr hatte der All-Indische Christenrat auf eine drastische Zunahme von Angriffen auf christliche Einrichtungen und kirchliche Repräsentanten hingewiesen und einen besseren Schutz der religiösen Minderheiten gefordert.

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67 KOMMENTARE

  1. Religionen sind in jeder Ausprägung eine mehr oder weniger schwere Form der Geisteskrankheit.

    Und da gibts halt Abstufungen…

  2. Heilige Kühe, Ratten, Schlangen, Eisenmeteoriten…und selber im Dreck leben und nichts zu fressen haben!

    Gibt schon religiösen Irrsinn auf der Welt!

  3. Als fanatischer Hindu wäre dem das doch wie ein Glücksfall vorgekommen, eine Kuh, die seinen Garten zertrampelt!
    Da hätte er den Christen doch eher noch beschenkt, anstatt ihn zu killen.
    Ich kann diesem Beitrag nicht so ganz folgen.

    Nun, wer weiss, was die sich geflüstert haben, denn der Hindu rastete ja nach dem Wortwechsel aus.

    Es gibt überall religiöse Wahnsinnige!

  4. …in den Hindus sehe ich eigentlich die
    einzge Chance auf ein adäquates „Gegengift“
    zum Islam(ismus) . Die haben noch ein gerütteltes Mass an Wehrhaftigkeit und
    sind Anhänger von Reinkarnation und Karma.
    Das macht sie wesentlich vertrauenswürdiger als Moslems. Was sie allerdings nicht davon
    abhält , auch unangenehmen Dinge, die getan werden müssen, zu tun, … und die anders, als halbphilosophisch-verwabbelte Westler, einen Krieg nicht mit gezogener Handbremse – also „human“, führen würden, der nie endete, ….., sondern so wie Kriege nur zu gewinnen sind , brutal und bestialisch.

  5. Überrascht mich nicht im geringsten. Ich habe lange gedacht Inder sind sehr tolerant anderen gegenüber, wurde dann aber bei FFI eines besseren belehrt. Die Hindus dort beführworten Gewalt gegen Andersgläubige. Sogar die Gäste von Christen haben mit Gewalt zu rechnen, aus dem einfachen Grund, dass sie es wagen einen der ihren zu besuchen. Sie werden dann zusammengeschlagen, festgenommen (!!!) und hinterher wird dann behauptet sie wären „Missionare“. Wohlgemerkt, angeblich ist Indien ein demokratisches Land mit Religionsfreiheit.

    Beispiel:

    And you complain when I say that they deserved what they got.
    http://www.faithfreedom.org/forum/viewtopic.php?p=812396#812396

    Interessanterweise leben viele dieser Extremisten im Westen.

  6. Durchgeknallte gibt es überall. Der Hinduismus hat lange nicht die Aggressivität wie der Islam. Die haben doch selber Hunderte von Jahren unter den Islam gelitten.

  7. @wolaufensie: Danke für den Beitrag. Ich neige auch dazu, die Hindus als wichtige Verbündete zu sehen, viel wichtiger als die Buddhisten – bin aber noch zu wenig informiert. Sowohl über die Religion an sich als auch über Indien und den Islam. Das steht auf der to-do-list. Aber ich habe ein bisschen Startschwierigkeiten, weil ich jetzt schon erkennen kann, dass das Berge von Informationen sind ….unüberwindlich viele und hohe. Mir graust’s vor der Menge.

    Ich habe auch Schwierigkeiten zu sehen, was dieses Verbrechen mit der hinduistischen Religion zu tun haben soll.

    Dass verschiedene nicht-islamische Minderheiten aber in einem vom Islam – oder irgendeinem Totalitarismus – heimgesuchten Land (und Indien ist das mehr als wir!) sich gegenseitig an die Gurgel gehen und die stärkeren Gruppierungen anfangen, die schwächeren zu drangsalieren, ist bekannt. Das haben auch Christen mit Juden unter dem Islam getan – und tun es jetzt wieder!

    Ich sehe auch eine Tendenz, dass es säkulare Grundgesetzanbeter mit Christen tun könnten.

  8. Den Hinduismus als Verbündeten gegen den Islam? Das ist ungefähr so wie Hitler als Verbündeter gegen Stalin.
    Das Kastensystem des Hinduismus toppt die Unterteilung in Gläubige-Dhimmis-Ungläubige des Islam schon fast in ihrem ideologischen Faschismus.

  9. …die Nazis haben im Gegensatz
    zu den Hindus keinen
    Entwicklungsgedanken .
    Das „Nazi-Universum“ ist statisch,
    das der Hindus dynamisch.

  10. @ Eisvogel:
    Ich habe auch Schwierigkeiten zu sehen, was dieses Verbrechen mit der hinduistischen Religion zu tun haben soll.

    Es hat weniger mit der Religion, sondern eher mit der indischen Mentalität zu tun. Das gleiche Verhalten findest du nicht nur bei Hindus, sondern auch bei Sikhs und Mohammedanern. Nicht zu vergessen, dass Pakistanis in Wirklichkeit auch Inder sind.

    Ansonsten kann ich dir nur empfehlen dich mal im FFI-Forum in der Unterabteilung : „Islam vs. other Religions“ (aka Indien-Forum) umzusehen. Dieser Ordner ist aus gutem Grund inzwischen nur noch für eingeloggte Mitglieder zu sehen.

  11. sorry but i have to admit, that there are libels on Christians in India……… radical Hindus think, that Christian support killing of Hindus.

    and if someone believe in such crap mentality, then the person search only a excuse to attack..

  12. Das ist tatsächlich ein Mentalitätsproblem.
    Im Hinduismus gibt es nichts, womit sich eine solche Tat begründen ließe!

    Das ewige Grünenargument bzgl. der muslimischen Gewalt, diese Gewalt käme nicht aus dem Glauben sondern aus der schlechten Bildung, bei den Hindus ist dies zutreffend.

    Denn die Religion der Hindus achtet (im Gegenteil zu den Musels) jedes Leben und kann eine solche Tat nicht rechtfertigen.

    Das macht den Fall nicht minder Verabsheuungswürdig, darf aber keinesfalls als Relativierung der islamischen Gewalt verstanden werden!

    Die Gesellschaftsstrukturen in Indien sind in weiten Teilen Menschenverachtent. Sie sind aber weder religiös, noch staatsrechtlich untermauert!

    Und die andauernde Gewalt zwischen Moslems und Hindus hat da wohl ganz andere Ursprünge.
    Die Hindus gab es nämlich schon lange bevor die Moslems dort vor Jahrhunderten einmarschierten und die Gewaltspirale in Gang gebracht haben.
    Da die Kreuzritter nie soweit vorgedrungen sind, bin ich mal auf die muselinterpretation Gespannt….

  13. #9 ixolite

    your link further proves my point in #15… and look „#12 JJPershing“ … he is speaking the same language… he added…

    Den Hinduismus als Verbündeten gegen den Islam? Das ist ungefähr so wie Hitler als Verbündeter gegen Stalin.

    and on your link that person „MassiveZebra“ added..

    I don’t attack Islam. I only attack its underlying priciple of „us vs them.“ Christianity is the same.

    There exist Antichrist hate for sure, but why is it ? why the it, that the time is frozen after WW2 in Asia, and West is still that imperialistic west…?

  14. Is there anyone ? come on guys… without discussing no one can find a answer… of how to remove the libels….

    I will look till where i can think, there do exist beyond what I think… and the best way is to discuss….

    Its Quite easy to Blame others… but we need to try at least once to close this doorway of Hate… else everything will destroy again..

    I do hope a answer for my comments, Perhaps we all can make a difference… in a world, where next to our eyes the language of Human dignity is changing….

  15. hatten nicht auch ein paar durchgeknallte Hindus zum Mord an Richard Gere aufgerufen weil der eine ich weiß nich wie sie heißt, diese „Bollywood“ Schauspierlerin da geküsst hat^^

  16. Die Inder – die wahren edlen Wilden, sollte man meinen, wenn man die Beiträge der vielen Inder-Bewunderer in diesem Forum liest. Hiermit meine ich nicht nur diesen Thread. Und nun das?

    Wichtig: Wir sollten uns dafür hüten, alle Hindus unter Generalverdacht zu stellen. Die in diesem Beitrag beschriebene Tat hat nichts mit dem Hinduismus zu tun. Frauen sind gleichberechtigt, Töchter und Christen gern gesehen. Zwangsehen sind unbekannt. Hinduismus heißt Frieden. Man darf einen Hindu nicht mit einem Hinduisten vergleichen und jeder Hindu ist eine Bereicherung für unser Land.

    Aus Wikipedia:
    Obwohl Hindus die Töchter nicht generell geringer schätzen, gelten sie doch zu oft auch heute noch in manchen Familien als Belastung, da sie bei ihrer Hochzeit die Mitgift mitbringen müssen und die Familie durch Mitgiftzahlungen für zu viele Töchter auch verarmen kann. Dieses Problem führt zu einer hohen Abtreibungsrate bei weiblichen Föten. Viele moderne Hindus, besonders in den Städten, freunden sich allmählich mit dem Gedanken an, dass auch eine Tochter ihre Eltern im Alter versorgen kann.

    Ist das nicht schön? Die modernen Hindus bringen ihre Töchter nicht mehr um! Darauf ein dreifaches Shiva!Shiva!Shiva! Wenn das mal kein gutes Karma für´s nächste Leben bringt, dann weiß ich nicht.

    P.S. Ich fand es schon immer überaus paradox, wie viele Menschen nicht nur an Gott/Götter glauben, sondern Ihn/Sie auch noch für einen wunderbaren Kerl/wunderbare Kerle halten.

  17. #5 Total meschugge:

    „Religionen sind in jeder Ausprägung eine mehr oder weniger schwere Form der Geisteskrankheit.“

    Ja, und Atheismus ist die Lösung aller Probleme.

  18. #3 prophethunter
    Eine der Ursachen ist im hinduistischen und muslimischen Kastendenken zu finden. (Ja, nicht nur Hindus, sondern auch Muslime in Indien haben ihre eigenen Kasten [Sheikh, Khan, Beg, Sayid]). Christen sind sehr häufig unter den Harijan (Unberührbare) und den Jatis, sowie den Adivasi (Ureinwohner), d. h. in den niedrigsten Kasten beziehungsweise Unterkasten oder Kastenlosen zu finden. Diese Auseinandersetzungen haben zunächst eher weniger religiöse, denn soziale Hintergründe, im Gegensatz zu den Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Hindus. Mit der formalen gesetzlichen Gleichstellung von Harijan, Jatis u. Adivasi wurde diesen Gruppen der Zugang zu Rechten (Privilegien) gewährt, die zuvor nur höheren Kasten zugänglich waren. So waren Brunnen oder Wasserstellen vorher z. B. nur Vaishyas (Bauern) und anderen Varnas vorbehalten. Mit dem Beginn des Einforderns dieser Rechte haben die Auseinandersetzungen zwischen diesen Gruppen zugenommen. Das ist aber nur ein Aspekt der vorherrschenden Situtation in Indien.

    Eine systematische Verfolgung von Christen findet jedenfalls (bisher) nicht statt, auch wenn es zunehmend gewalttätige Übergriffe gegen sie gibt, die zum Teil vom aeussersten Rand der Regierungspartei (BJP – Bharatiya Janata Party) und anderen Neo-Hinduistischen „Interessengruppen“ politisch initiiert bzw. gedeckt werden, wogegen hohe religiöse Hindu-Führer, wie z. B. Swami Agnivesh, ausdruecklich ihre Sympathie mit den Christen bekunden und solche Übergriffe ablehnen und auf das Schärfste verurteilen (es widerspricht dem hinduistischen Glauben). Allerdings befindet sich Indien in einer Krise des Säkularismus. Diese Spannungen sind jedoch eher politisch, denn religös bedingt, hier wird die Religion instrumentalisiert. Eine der Ursachen ist tatsächlich das Schüren von Angst vor dem Verlust von Privilegien. Es liegt mir fern, dieses Problem „schön“ zu reden und nicht zu verurteilen, aber das Thema Indien als multiethnischer und multireligiöser Staat ist derartig umfangreich und vielschichtig, dass es hier den Rahmen sprengen würde.

    Kulturdiskussion in Indien

    Ein kurzer, informativer Abriss ist der Aufsatz von Manuela Steiner (!Worddokument! Rechte Maustaste > Ziel speichern unter…)

    #20 Schweinchen_Mohammed
    ‚Sie‘ heißt Shilpa Shetty und die Ursache für dieses überkommene Moralverständnis in Indien, ist in der Eroberung durch die Muslime zu finden. Obwohl auch schon in vormuslimischer Zeit in Indien durch alle Schichten und Kasten eine patriarchale und heterosexistische Ordnung herrschte, war sie wesentlich toleranter und sinnenfroher, als zu Zeiten der muslimischen Eroberer. Fast jeder dürfte schon mal etwas vom Vatsyayana Kamasutra gehört haben, was allerdings nicht nur im sexuellen, sondern auch im ethischen Kontext zu betrachten ist.

    So erlitt der hochzivilisierte indische Subkontinent unter dem Islam eine beispiellose Erniedrigung und Zerstörung, genauso wie Afrika. Der islamische General Mohammad Bin Qasim dezimierte oder vernichtete große buddhistische und hinduistische Zivilisationen. Qasims islamische Vandalen und Plünderer ermordeten daraufhin tausende Menschen, sie zerstörten ihre Tempel und Skulpturen und plünderten ihre Paläste aus. Seine marodierende islamische Armee benötigte drei Tage, um die Bewohner von Debal abzuschlachten, während Ihre Frauen und Kinder in die Sklaverei getrieben wurden. Doch das war erst der Beginn der Zerstörung jener klassischen alten indischen Hochkultur und der Anbruch eines düsteren mittelalterlichen Zeitalters islamischer Prägung in Indien, von der sich das Land bis heute nicht erholt hat. Zehntausende von Hindus, Männer, Frauen und Kinder, wurden auf die afghanischen Sklavenmärkte verschleppt. Und dort wurden die hochkultivierten und gebildeten Töchter angesehendster Hindufamilien für Kleinstbeträge an analphabetische, kulturlose und barbarische Afghanen verkauft. Nachdem jeder afghanische Muslim vier Frauen hatte, verblieb noch ein großer Überschuss. Die finsteren Mullahs erlogen daraufhin eine sehr erfinderische Übersetzung von Koranversen, die angeblich beweisen sollten, Allah erlaube muslimischen Männern, bis zu achtzehn Frauen zugleich zu heiraten und nebenher noch eine unbegrenzte Anzahl von Konkubinen zu halten. Der Wunschtraum jedes archaischen Machos ging damit in Erfüllung!*

    Der Islam ist Ursache für diese bigotten Verhaltensmuster.

    * Auszug aus der von mir überarbeiteten Übersetzung (U. C. Dunckern) Der Islam und die Frauen – Eine Geschichte von Intoleranz und Unterdrückung von Dr. Younus Shaikh, Gründer-Präsident der Rationalistenorganisation von Pakistan, „The Enlightenment“ (die Aufklärung), der in seinem Lande einst wegen Blasphemie zum Tode verurteilt wurde und heute als anerkannter Flüchtling in der Schweiz lebt (von ihm ist auch der bekannte Ausspruch „Der Islam ist ein organisiertes Verbrechen gegen die Menschlichkeit!„). Ich hatte diesen hochinteressanten Aufsatz vor längerer Zeit mal PI übersandt.

  19. @ Wahrsager:

    1. Das habe ich nicht behauptet.

    2. Nenn mir eine Religion, die vorbehaltlos und ausschlieslich Positives über die Menschen gebracht hat. (So etwas erwarte ich von einer absoluten Macht! Und wenn sie nicht absolut ist, ist sie nicht die letzte Wahrheit, was aber jede Religion von sich behauptet)

  20. #26 Total meschugge:

    Du hast geschrieben, dass Religionen in jeder Ausprägung eine mehr oder weniger schwere Form der Geisteskrankheit sind und dabei eine Pauschalisierung vorgenommen.

    Da selbst eine Religion mit einem guten Kern missbraucht werden kann, so wie es auch im Christentum der Fall war, ist deine Frage ziemlich suggestiv.
    Und um eine Analogie zu deiner ersten Äußerung vorzunehmen: Atheismus in jeder Ausprägung ist eine mehr oder weniger schwere Form der Geisteskrankheit.

  21. Durchaus richtig, denn zu behaupten, es gäbe keinen Gott, ist auch wieder eine Verabsolutierung eines Glaubensatzes.

    Vielleicht gibts es ja doch einen….

    (Hoffentlich heißt der dann nicht Allah!)

  22. Anscheinend haben hier manche ein Problem mit „Atheismus“. Nur, um das mal herauszustreichen: Wer eine absolute Wahrheit zu besitzen vermeint, ist bereit, für diese zu sterben und für diese zu töten, er ist bereit, jeden zu „missionieren“,und er ist nicht in der Lage, über seine „absolute Wahrheit“ zu reflektieren.
    ein Evangelikaler sagte einst, er will kein Nachfahre eines Affen sein. Genau das ist Religion: Der Ausdruck des Nichtwissenwollens. Religion ist eine schwere Geisteskrankheit, dabei bleibt es. Man flickt damit Probleme in seiner Psyche.

  23. Es ist nicht schwer, ein Problem mit Atheismus zu haben, wenn sich deren Vertreter in fanatischer Weise ohne Differenzierung über Religionen äußern und dabei bewusst außer acht lassen, dass es der Atheismus war, der Millionen von Menschen auf dem Gewissen hat.
    Es gibt sehr viel mehr fanatische Atheisten, die ihr Weltbild duchsetzen wollen als Religiöse, die von ihnen als Andersdenkende als Fanatiker oder Geisteskranke verleumdet werden.
    Atheismus schützt im Übrigen nicht vor Geisteskrankheiten – Nietzsche wurde am Ende wahnsinnig.

  24. Ja, die Hindus koennen auch leicht ueberschnappen, wenn sie fanatissiert werden.

    Kenne eine Abart etwas genauer, die Sikhs, die in Massen in BC/Canada sich ansiedeln und ihr Unwesen treiben.

    So sprengten einige Top Terroristen ein Passagierflugzeug der Air India vor Irland in die Luft,aus Rache an die Gandhi Familie, dass sie die Goldene Moschee oder Tempel stuermen liess.

    Sie wollen ein eigenes Land aus der Provinz Puntschab in der sie groesstenteils wohnen.

    Die jugendlichen Nachkommen hier, sind in Gangaktivitaeten verwickelt, bringen hin und wieder eine Ehefrau um, versuchen es zu verschleiern, werden jedoch in der Regel ueberfuehrt.

    Ein eigenartiges Voelkchen, bleiben unter sich, die Alten Maenner tragen noch ihre Turbane und Kurzdolsche, sind stolz darauf.

  25. Vielleicht sollte jedem Menschen mal klarwerden, dass Religionen allgemein nichts Positives bringen/gebracht haben, nicht nur der Islam ist eine Ideologie.

    Ich sehe Religionen als Gehirnkrebs an, während ich den Glauben an sich nicht negativ beurteile, so es Privatsache bleibt und sich nicht negativ auf die Gesellschaft überträgt.

    Ist Wunschdenken, ich weiß, aber Psychopathen gibt es überall, in manchen Religionen häufiger, aber es gibt sie.
    Wenn es auch nur 1% ist, so gibt es im Islam immerhin 12 Millionen Soziopathen, die in die Klapse gehören.
    In Indien ist es zwar nicht so krass, wenn man die 10% Moslems abzieht, aber die Witwenverbrennungen und das Kastensystem sind ähnlich krank.

    Ich frage mich immer wieder, was Religion zum Wohle der Menschen getan hat.

    Auch as Jesus Gelaber und die sogenannte Reformation sind für mich keine positiven Katalysatoren gläubig zu werden.

  26. Auch Atheismus ist im Endeffekt eine Religion. Eine gedachte Weltordnung, die durch nichts, aber auch durch gar nichts untermauert werden kann, genauso wie alle Religionen. Gab es die Religionen schon, bevor der Mensch denken konnte?

    Glaube ist jedermanns Privatvergnügen, Unglaube auch, aber wer seinen /Un-)Glauben zur absoluten Maxime erklärt, der wird über kurz oder lang alle Andersdenkenden zu Feinden stilisieren müssen, weil sie in sein Weltbild nicht passen können. Darin sind sich alle Fanatiker einig, gleich welcher Couleur…

  27. @#34 Tacheles

    Hast recht, es gibt auch „Atheistismus“.

    Mir ist es egal, woran ein Mensch denkt/glaubt/betet, solange er mir oder anderen Menschen keinen Schaden zufügt und sich nur um seinen eigenen Kram kümmert.

    Achja, wer schrieb das unheilige Buch der Atheisten?
    Schopenhauer?

  28. Wenn es beim Atheismus lediglich eigener menschengemachter Regeln bedarf, wozu braucht es da ein Regelwerk? Zumal sich Atheisten ja an den Zeitgeist anpassen, um nicht als „unmodern“ zu gelten.

  29. Wahr-sager, lass das Flammenwerfen doch bitte — man braucht keine Religion um ein Regelwerk zu erstellen — wir benutzten halt Demokratie and unsere Gesetze um unser Leben zu organisieren anstatt an das Unerklaerliche zu glauben.

    Und wenn dein Gott wirklich existiert und ein so toller Typ ist wie die Werbung besagt, dann hat er ja auch die Atheisten erfunden, und somit waer es ja nicht gut wenn du dich in Gottes‘ Angelegenheiten einmischst und ihm sein Design mit Deinem Missionierungseifer zerstoerst. (Besser nicht unbeliebt machen beim Chef, wie Du doch weisst gibts dann Donner und Gloria 😉

  30. @imli: Religion als Regelwerk zu begreifen, das man durch „Demokratie und Gesetze“ ersetzen kann – das also sozusagen ein Konkurrenz-Konzept zu diesen ist – zeugt von einer vollkommen gelungenen Islamisierung der Denkweise, die man leider aufrund destruktiver atheistischer Propaganda, die schon seit Jahrzehnten läuft, bei vielen Westlern findet.

    Moslems sehen Religion exakt genauso. Sie sehen zwei konkurrierende Regelwerke Islam vs. menschengemachter Rechtsstaat.

    Christliches Denken ist das nicht. Das Christentum gibt kein staatliches Konzept vor. Es gibt allerhöchstens moralische Prämissen vor, die Christen als Mitglieder einer Demokratie einbringen können. Das sind üblicherweise keine schlechten Dinge.

    Auch zu glauben, eine Religion müsse den Frieden auf Erden schaffen und ausschließlich Positives bringen, ist islamisiertes Denken.

    Der Islam hat diesen Anspruch (das ist zwar ein Witz, wenn man die Realität anguckt, aber Moslems glauben, dass das daran liegt, dass der Islam nicht vollständig umgesetzt ist – damit ähneln sie Kommunisten, die so etwas auch behaupten, wenn man auf die Verbrechen des Kommunismus kommt). Das mit dem „Haus des Friedens“, das überall auf der Welt verbreitet wird, stimmt schon – das wollen die wirklich und die denken auch, dann wäre die Welt sehr schön und friedlich.

    Christentum und Judentum haben diesen Anspruch nicht. Es gibt zwar Heilserwartungen – die Ankunft des Messias im Judentum und die Wiederkunft Jesu im Christentum – aber die sind von menschlichem Handeln unabhängig. Das ist eine Hoffnung und nichts, was man durch Handeln erreichen kann.

    Ansonsten haben weder Judentum noch Christentum jemals beansprucht, eine perfekte Welt schaffen zu können – höchstens Abweichler, die dem islamisch-atheistischen Religionsbild anhängen, haben das getan.

    Im Gegenteil: Beide Religionen beschreiben die Welt sehr realistisch als keinen schönen Ort.

  31. Eisvogel, tut mir leid, ich bin nicht aberglauebig, es gibt keinen Gott, Goetter oder sonst irgendwelche Wunder, wir Menschen muessen uns leider selbst helfen.

    Demokratie und Gesetz sind das beste Regelwerk weil sie wie die Religionen menschengemacht ist, aber anstatt auf Magik auf Logik aufgebaut ist. Und wenn du das Gottesguetesiegel wirklich brauchsts — die Bienen leben schon seit 70 Millionen Jahren in einer Demokratie 🙂

    Und nochwas fuer dich zum Gruebeln:

    Religion ist die perfideste Art der Gotteslasterung.

    (Das ist sehr ernst geemeint. Du betest ein Allmaechtiges Wesen an, aber Du denkst das ‚Seine‘ Welt imperfekt ist und das _DU_ das aendern musst? Hmm. Entweder bist du sehr eitel oder Du traust deinem Chef nichts zu, eh? :))

  32. @Eisvogel

    Es gibt Nihilisten, die logischerweise Atheisten sind und es gibt Atheisten, die pragmatisch sind und opportun agieren.

    Ein Atheist der Kirchen, Synagogen oder Moscheen anzündet, wäre eigentlich gar kein Atheist, sondern ein Fanatiker der tatsächlich andere Religionen als Konkurrenz ansieht.
    Insofern muss unterschieden werden, wie Atheisten drauf sind.
    Ich sehe die westliche Welt als gut an und wettere nicht über die Juden oder Christen, da ich sie als normale Leute mit einem kleinen Spleen ansehe, aber jeder hat doch so seine Macken.

    Natürlich gibt es in jeder Schicht einen Bodensatz, der radikal ist.

    Hass verspüre ich nicht.
    Ich hasse nur die, die mich hassen, von mir kommt kein aktiver Hass.

    Ich kenne viele Atheisten, aber die hassen weder Gott noch Gläubige, es ist uns egal, solange es auf Gegenseitigkeit beruht.

    Der Islam ist da ja bekannterweise ein anderes Kaliber.

  33. #38 imli:

    Ob ich das „Flammenwerfen“ lasse, kannst du gestrost mir überlassen.
    Ich schrieb doch gerade, dass es beim Atheismus keines Regelwerks bedarf, weil Atheisten sich ihre Vorstellung selbst machen.
    Wie du bemerkt haben dürftest, war mein Kommentar auf die Äußerung von Mistkerl bezogen:


    Achja, wer schrieb das unheilige Buch der Atheisten?
    Schopenhauer?

    Du willst jetzt nicht ernsthaft behaupten, dass Christen nicht demokratisch wären?
    Und was ist daran so abwegig, an das Unerklärliche zu glauben? Woher willst du wissen, was nach dem Tod kommt?

    Und es ist ein Irrtum, dass Gott die Atheisten „erfunden“ hätte, denn es gibt einen freien Willen, der jedem Menschen die Möglichkeit gibt, sich für oder gegen IHN zu entscheiden – und somit auch die Konsequenzen zu tragen hat, die sich daraus ergeben.
    Insofern ist es auch Nonsens, von einer „Einmischung in Gottes Angelegenheiten“ zu sprechen, denn dann dürften Christen ja auch nicht missionieren. Also, du widersprichst dir weit mehr als ihr der Heiligen Schrift unterstellt. 😉

  34. #40 imli:

    Doch, imli, es gibt einen Gott. Aber wir haben einen freien Willen – und du wärst der Erste, der meckern würde, wenn du eine Marionette wärst und Gott dienen müsstest. 😉
    Und was Gesetze betrifft, war es Gott damals, der diese erlassen hat, um sein Volk Israel zu führen. Auch die zehn Gebote kannst du als Gesetze bezeichnen.
    Zudem verdrehst du etwas, indem du Gottes Welt als nicht perfekt bezeichnest („imperfekt“ bedeutet unvollendete Vergangenheit) und den Menschen aus der ganzen Sache raushältst, obwohl doch er jede Möglichkeit hätte, die Mensch perfekt zu machen. Dumm nur, dass er einen freien Willen hat, der ihn zu Dingen verleitet, die Gott nicht unbedingt mag.

  35. @Mistkerl: Natürlich gibt es eine Menge friedfertiger Atheisten. Es ging mir nur um die atheistische Propaganda, der wir wirklich schon lange ausgesetzt sind und die falsche Dinge über Religion verbreitet.

    Zum Beispiel, dass sie den Anspruch habe, ein Paradies auf Erden zu schaffen, und dann die Religion verhöhnt, weil sie dieses Ziel nicht erreicht hat und weil ihre Anhänger keine perfekten Menschen sind. Nur der Islam (von den mir bekannten Religionen) hat dieses Ziel. Christen- und Judentum haben es nicht.

    @imli: Du irrst Dich. Ich selber bin nicht religiös, zumindest nicht christlich oder jüdisch. Und das geht aus meinem Text aus nirgends hervor, ich habe nur die Religionen beschrieben – aber nirgends geschrieben, dass ich an eine davon glaube.

    Man muss nicht an Gott glauben, um die Vorstellung Gottes in den unterschiedlichen Religionen zu kennen und zu beurteilen.

    Allerdings halte ich den materialistischen Atheismus für noch unwahrscheinlicher als die so genannten „Aberglauben“. Es spricht sehr viel dagegen. Wie es wirklich ist, weiß ich nicht, ich glaube aber nicht, dass wir die Realität alleine mit Wissenschaft begreifen (die ich für extrem wichtig halte und hoch achte), ich denke schon, dass es einen spirituellen Anteil der Schöpfung gibt.

    Und wie ich ausgeführt habe: Weder Christen noch Juden noch „agnostische Deisten“ wie ich lehnen die Notwendigkeit eines menschengemachten Rechts- und Staatssystems ab. Ich stehe für das Grundgesetz, ich sehe es nur in keinerlei Hinsicht als eine Konkurrenz zu einer echten Religion. Eine Konkurrenz zum Islam ist es aber schon.

  36. Und wie ich ausgeführt habe: Weder Christen noch Juden noch “agnostische Deisten” wie ich lehnen die Notwendigkeit eines menschengemachten Rechts- und Staatssystems ab. Ich stehe für das Grundgesetz, ich sehe es nur in keinerlei Hinsicht als eine Konkurrenz zu einer echten Religion. Eine Konkurrenz zum Islam ist es aber schon.

    Das verwirrt mich.
    Wie kann es eine menschengemachte „echte“ Religion geben?
    Es gibt noch nicht mal ein „echtes“ GG.

    Übrigens sehe ich den Agnostizismus als Feigheit an oder besser gesagt, als religiösen Opportunismus und das passt nicht zu Dir, liebe Eisvogel.

  37. Wie kann es eine menschengemachte “echte” Religion geben?

    Das habe ich nicht behauptet, oder…??? Falls es so rauskam, war’s unabsichtlich.

    Zu sagen, „ich bin Agnostiker“ so als ob das eine Religionsgemeinschaft wäre, finde ich auch ein bisschen nunja hochgestochen und merkwürdig. Ein bisschen so, als ob man auf die Frage, welche politische Pertei man für die beste hält, antwortet: „diesbezüglich bin ich Agnostiker“ anstatt „ich weiß es nicht“.

    Deshalb habe ich’s auch in Anführungsstriche gesetzt. Ich glaube, dass es hinter der materialistischen Welt eine spirituelle Welt gibt – das könnte man als „Gott“ bezeichnen. Aber ich weiß einfach nicht, wie sie beschaffen ist – ich bin zwar auf der lebenslangen Suche danach, bin aber sicher, dass sie erfolglos bleiben wird. Diese Suche tut mir aber gut und sie bringt wirklich Erkenntnisse.

    Als feige sehe ich das nicht an. Denn es bräuchte keinen Mut, sich einer bestehenden Religion anzuschließen. Ich finde das Christentum sehr schön und erkenntnisbringend, obwohl ich etwas mehr Wahrheit im Judentum sehe.

    Man schließt sich aber m.E. nicht aus taktischen Gründen einer Religion an. Man tut es nicht, weil man denkt, es bewirke Gutes auf Erden oder für einen selber, wenn man es tut.

    Man tut es, weil man ehrlich glaubt, sie sei wahr. Und das kann ich bei keiner – es wäre immer Selbstbetrug. Beim materialistischen Atheismus allerdings auch, den halte ich sogar im Gegensatz zu Christentum und Judentum (die ich lediglich für unwahrscheinlich halte) für widerlegt – das sind aber rein persönliche Erfahrungen.

    Der Islam hingegen ist so billig gemacht, dass es sich aus spirituellen Gründen nicht mal rentiert, sich mit ihm zu befassen.

  38. @Eisvogel

    Ich habe leider keine Illusionen mehr, da ich schon 2 schwere Unfälle hatte und jeweils ein paar Tage außer Gefecht/im Koma war und leider festgestellt habe, dass Schicht ist.
    Mich hätte es nicht gestört, wenn ich nicht mehr aufgewacht wäre.

    Vor der Geburt ist das Gleiche, wie nach dem Leben.

  39. Vor der Geburt ist das Gleiche, wie nach dem Leben.

    Vielleicht hast Du damit Recht, Mistkerl. Aber das schließt die Existenz eines Gottes oder Spiritualität nicht aus. Gerade Hindus und Buddhisten glauben ja mit der Reinkarnation genau das auch.

    Und selbst wenn man glaubt, dass vor der Geburt und nach dem Tod das Nichts ist, dass es keinen Gott gibt, kann man immer noch glauben, dass es Menschen mit prophetischen Gaben gibt – wenn man Zeit als Dimension betrachtet, in der wir uns körperlich nicht frei bewegen können (aber bewegen!), ist es nicht ausgeschlossen, dass man sich geistig in ihr frei bewegen kann. Zeitreise ist physikalisch nicht ausgeschlossen – nur für Materie wie wir sie kennen (bisher).

    Ich halte manche Prophezeihungen der Bibel für so eklatant zutreffend, dass es schwer ist, von Zufall auszugehen.

    Vielleicht interessiert Dich ja ein Artikel von Ali Sina über seine Vorstellung von Gott, den ich vor einiger Zeit übersetzt habe. (Keine Sorge: es ist weit davon entfernt, ein Missionierungsversuch zu sein, im Grunde eher ein Plädoyer dafür, sich jeglichen solchen Versuchen zu entziehen)

    Mich hätte es nicht gestört, wenn ich nicht mehr aufgewacht wäre.

    Mich aber schon (auch wenn ich es damals natürlich nicht wusste). Und ein paar andere hier sicher auch.

  40. #47 Mistkerl:

    Das kannst du doch gar nicht wissen, wenn du im Koma gelegen hast.
    Es gibt ja auch sog. Nahtoderfahrungen, allerdings kann man hier eher von Streichen sprechen, die das Gehirn spielt. Trotzdem meinen Menschen, die das erlebt haben, kurz auf der anderen Seite gewesen zu sein und ein sehr helles Licht gesehen zu haben.

  41. Was hat man davon, wenn man zwar wiedergeboren wird, sich aber an das vergangene Leben nicht erinnern kann?

    Diese Angst treibt viele Leute in Sekten (außer sie wurden von Geburt an geformt), weil die Leute angst vor dem Tod haben, habe ich auch und sich nicht damit abfinden können, dass irgendwann der Stecker rausgezogen wird.

    Danke für den Link, ich habe selber schon oft gesehen, anhand meiner Freunde und Bekannten, dass sie sehr narzisstisch veranlagt sind, in dem sie versuchen sich ein Monument zu bauen und zwar entweder dadurch, möglichst viele Kinder zu zeugen (Versorgung ist egal) oder auf andere Weise versuchen unsterblich zu werden, das Ganze ist eine psychiatrisch zu behandelnde Krankheit.
    Nicht dass ich etwas dagegen habe, wenn Menschen viele Kinder zeugen, nur es macht keinen Sinn, Kinder zu zeugen, wenn man ihnen keine Zukunft bieten kann.

    Ehrlich gesagt bin ich auch nicht besonders froh geboren worden zu sein, da man von Geburt an Angst vor dem Tod hat; das ist übrigens Ursprung aller Religionen.
    Angst!

  42. @Wahr-Sager

    Also ist man im Koma „toter“, als wenn man tot ist?

    Nee, komm mal runter…

  43. @Mistkerl:

    Koma ist Koma, tot ist tot. Oder setzt du das eine mit dem anderen gleich?

  44. Was hat man davon, wenn man zwar wiedergeboren wird, sich aber an das vergangene Leben nicht erinnern kann?

    Sie glauben schon, dass man sich erinnern kann, wenn man es anstrebt.

    Aber ich glaube, die Frage „was bringt es?“ ist gegenüber einer Religion falsch. Sie wird aber von fast allen Religiösen bereitwillig beantwortet. Moslems beantworten es ganz platt damit, dass es ds Paradies anstatt der recht ungemütlichen islamischen Hölle gibt. Christen antworten etwas intelligenter, sprechen von der Nähe zu Gott und der Erlösung und manchmal auch von einer Hilfe in Notzeiten. Das kann es schon sein – es gibt Christen, die einen sehr ausgeglichenen Eindruck machen und Schicksalsschläge ertragen, ohne zu verzweifeln und bitter zu werden.

    In einem Buch über das Fermat’sche Problem habe ich die folgende Anekdote von einem antiken Mathematiker gelesen (ich weiß nicht mehr auswendig welcher und habe das Buch nicht zur Hand):

    Ein Schüler fragte den Lehrer (während sie reine Mathematik – vermutlich Zahlentheorie – betrieben), was das den bringen würde. Daraufhin ließ der Lehrer dem Schüler eine Münze geben – damit es ihm was bringt – und schloss ihn aus dem Unterricht aus.

    So ähnlich gehe ich an Religion heran. Nicht damit es mir was bringt, sondern weil ich WISSEN will.

  45. #53 Mistkerl:

    LebendigER vielleicht, aber was ist das für ein Leben, im Koma zu liegen?

  46. Die Unendlichkeit ist eine lange Zeit, man war unendlich lang tot, man wird unendlich lang tot sein, das „Leben“ dazwischen ist weniger als ein Komma.
    Man existiert noch, wenn man im Koma liegt, egal wie erbärmlich diese Existenz ist.

    @Eisvogel
    Wenn Du tot bist, dann ist Dein Wissen, welches Du nicht weitergereicht hast, weg, genauso wie Du, ich und die 72 Jungfrauen, alles ist futsch.

    Der Tod ist wie einem Blinden die Farbe schwarz zu erklären.

  47. Ist es denn nicht besser, tot zu sein als im Koma zu vegetieren – vor allem, wenn man die Hoffnung hat, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist?

  48. Wenn Du tot bist, dann ist Dein Wissen, welches Du nicht weitergereicht hast, weg, genauso wie Du, ich und die 72 Jungfrauen, alles ist futsch.

    Das ist möglich.

    Das macht mir aber nichts aus, denn ich bin ja jetzt noch nicht tot.

  49. @Eisvogel

    Dir würde ich sogar fast das ewige Leben wünschen, zumindest so lange, bis Du Dein Wissen weitergegeben hast.

    @W-S

    Der Tod ist permanentes/ewiges Koma, ohne die Chance, jemals aufzuwachen.

  50. #59 Mistkerl:

    „Der Tod ist permanentes/ewiges Koma, ohne die Chance, jemals aufzuwachen.“

    Woher willst du wissen, dass nach dem Tod nicht das eigentliche Leben kommt und dieses irdische Leben nicht nur ein Prüfstein ist?

  51. @W-S

    Was nützt es Dir, wiedergeboren zu werden, wenn Du Dich nicht an Dein altes Leben erinnern kannst?

    Vielleicht wurden wir schon oft wiedergeboren, wissen es aber nur nicht.

    Ich bin zwar Atheist, aber ich glaube tatsächlich an eine gewisse Art von Wiedergeburt, da, obwohl ich nicht so der große Denker bin, die psychische Energie nicht so einfach aufhört zu existieren.

    Nicht nur unsere physischen Bausteine bleiben erhalten, auch wenn sie verbrannt sind usw. irgendwo werden sie eingebaut, auch unsere psychische Energie wird irgendwo landen.
    Energieerhaltungssatz, also wäre es denkbar, dass tatsächlich etwas von uns nach dem Leben übrigbleibt, aber das ist egal, da wir es selber nicht mehr realisieren können.

  52. #2

    Zu den Ratten kam mal was im Fernsehen. Es wurde gesagt, dass dort, wo das so gemacht wird, noch nie eine Pestepidemie auftrat.

    Übrigens ist mir eine Kultur mit heiligen Kühen sympathischer als eine „Kultur“, in der Stiere und andere Tiere zur Aufgeilung der Massen totgefoltert werden wie in Teilen des „zivilisierten“ Europas. (Gibt natürlich noch andere Punkte, die für eine Gesamtbewertung beachtet werden müssten.)

  53. #61 Mistkerl:

    „Was nützt es Dir, wiedergeboren zu werden, wenn Du Dich nicht an Dein altes Leben erinnern kannst?“

    Christen glauben nicht – wie Buddhisten – an die Wiedergeburt, sondern an ein Leben im Paradies nach diesem irdischen.

    „Vielleicht wurden wir schon oft wiedergeboren, wissen es aber nur nicht.“

    s. o.

    „Ich bin zwar Atheist, aber ich glaube tatsächlich an eine gewisse Art von Wiedergeburt, da, obwohl ich nicht so der große Denker bin, die psychische Energie nicht so einfach aufhört zu existieren.“

    Wenn du also die Möglichkeit einer Seele annimmst, warum sollen wir dann nicht ohne unseren Leib weiter existieren?
    Unser Körper ist vergänglich, das ist klar, aber unsere Seele, unser Geist?

  54. #63 FreieWelt:


    Übrigens ist mir eine Kultur mit heiligen Kühen sympathischer als eine “Kultur”, in der Stiere und andere Tiere zur Aufgeilung der Massen totgefoltert werden wie in Teilen des “zivilisierten” Europas.

    Sehe ich auch so, auch wenn ich es ziemlich befremdlich finde, dass Kühe als heilig angesehen werden.
    Schlimm ist auch, wenn Zigeuner z. B. Tanzbären vorführen. Die Bären werden von klein auf gefoltert, indem sie in ein Gitter gesteckt werden und von unten mittels Feuer zum „Tanzen“ gebracht werden. Sie bekommen eine glühende Nadel durch die Nase gestoßen, so dass durch die entstehende Wunde ein grobes Seil gezogen wird, womit die Bären später jederzeit gefügig gemacht werden können. Und ihnen werden ohne jegliche Narkose die Zähne entfernt.
    Traurig ist, dass viele deutsche Touristen solche Darbietungen unterstützen – und das gilt nicht nur diesen Fall betreffend.

  55. Es gibt in Indien einen ausgesprochen aggressiven Hindu-Nationalismus (Hindutva). Da im 21. Jahrhundert zu erwarten ist, dass es auch Zuwanderung aus der aufstrebenden Groß- und Wirtschaftsmacht Indien geben wird, sollten die deutsche Gesellschaft und der deutsche Staat sich rechtzeitig auf eventuell sich daraus ergebende Probleme einstellen, v.a. vor dem Hintergrund des Konfliktes zwischen Hindus und Moslems. Ich befürchte, wenn man sich darüber nicht rechtzeitig Gedanken macht, könnte die BRD einen weiteren ethnisch-religiösen Konflikt importieren, wie es mit dem Kurdenkonflikt ja schon geschehen ist.

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