PutzfrauDie Stadt Wien hat seit neuestem für ihren Putzdienst – ob „Gläubige“ oder „Ungläubige“ – einheitliche, sittenstrenge Uniformen entwickelt: Das Reinigungspersonal trägt künftig eine blickdichte Hose, eine hüftlange Jacke und – für muslimische Mitarbeiterinnen – ein passendes „Dienstkopftuch“.

Dass die neue Bekleidung an sonnigen Tagen vor allem für nicht muslimische Bedienstete unnötig warm ist, lässt Christiane Daxböck, Pressesprecherin des zuständigen Wohnbaustadtrats Michael Ludwig, nicht gelten: „Die Damen haben bei 38 Grad eben geschwitzt, wie wir alle hier. Wir handeln hier im Sinne der Religionsfreiheit – aber sicher nicht, um die Uniformen an muslimische Vorschriften anzupassen.“

FPÖ-Obmann Strache erkennt in der Form der vorauseilenden Unterwerfung einen deutlichen Trend. Er fürchtet neben einem Verbot von Schnitzeln und Nikoläusen

nun die Dienstvorschrift „muslimische Arbeitskleidung für alle“ und fordert ein Kopftuch-Verbot für den öffentlichen Dienst. Ähnlich aufgeregt die Reaktion des BZÖ-Wien: „Diese Schikane ist inakzeptabel. Selbst in der Türkei wäre so etwas undenkbar“, so Obmann Michael Tscharnutter, der sich in seiner Aussendung auch die Frage stellte, ob „SPÖ-Stadträtinnen im Sommer mit Wollwesten und Strumpfhosen ins Büro“ kämen.

» Email an Christiane Daxböck: da1@gws.magwien.gv.at

(Spürnasen: ludwig s., geheimrat)

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22 KOMMENTARE

  1. eine blickdichte Hose

    Diese Kleidungsstücke sind „leider“ nicht halal. Das belegt u. a. die folgende Fatwa von Scheich Abdul-Lah Bin Jabreen:

    Frage: Ein Muslim soll die Aussage Muhammads in der Überlieferung gelesen haben, in der der Prophet Frauen und Männern verbiete, die Kleider des anderen Geschlechts zu tragen. Dieser Muslim fragt, ob Muslimas Hosen und Hemden tragen dürften, da diese Kleidungsstücke dem männlichen Geschlecht gehören.

    Antwort: „Ich kenne die Aussage des Propheten Allahs. Er verflucht die Frauen, die männliche Kleidungsstücke tragen und die Männer, die weibliche Kleidungsstücke tragen … . Diese Regel kann man auf Hosen, Hemden, Jeans, usw. übertragen. Muslimas dürfen diese Kleidungsstücke nicht tragen, selbst wenn sie sich nur unter Frauen befinden … . Eine Muslima darf nur eine Hose oder ein Hemd tragen, wenn sie mit ihrem Ehemann alleine ist …“.

    Quelle

  2. Gibt das eigentlich auch eine Arbeitsanweisung den „Lappen“ tief in den Eimer zu drücken ?

  3. Wir handeln hier im Sinne der Religionsfreiheit – aber sicher nicht, um die Uniformen an muslimische Vorschriften anzupassen.

    😆

    Hören die Witze bei PI den gar nicht mehr auf?

  4. Verstehe ich das richtig, daß für moslemische Putzfrauen künftig in Österreich der Kopftuchzwang herrscht ? Hat der Wohnbaustadtrat Ludwig auch schon eine Religionspolizei eingerichtet, die den Tragezwang überwacht ?

  5. Und wenn ein Mensch seine Hose erweitern läßt, wenn ihm diese zu eng wird, dann handelt er im Sinne der Bekleidungsfreiheit – aber sicher nicht, um die Hose seinen neuen Körpermaßen anzupassen.

  6. Is it only me, who is sensing that we are loosing our Freedom… or is it everyone ?

    Is it allowed for minorities like me… to raise voice against this all ? I mean when Majority speaks… then its discrimination.. but if minority speaks then ???

  7. Muslimas als Raumpflegerinnen? Da sieht man mal, wie diskriminierend unsere Gesellschaft ist. Ich bin empört und auch ein stückweit traurig. 🙁

  8. @ #4 LeKarcher

    Hat der Wohnbaustadtrat Ludwig auch schon eine Religionspolizei eingerichtet, die den Tragezwang überwacht ?

    Die Überprüfung überläßt man im Sinne der Religionsfreiheit bestimmt den Religionsgemeinschaften. Es steht den Christen genauso frei ihre sonstigen Maßnahmen zur Einhaltung der Glaubensgrundsätze ihrer Mitglieder einzusetzen, wie den Motzlimen.

  9. Früher standen die Musels ja immer noch nur VOR Wien. Jetzt hat ihnen offensichtlich die fünfte Dhimmi-Kolonne die Schlüssel zur Stadt übergeben.
    Nix mehr mit „Tu felix Austria..“

  10. @#13 iceman80

    Ist das die islamische Putzkolonnenausrüstung für den amtlichen Donnerbalken des Herrn Wohnbaustadtrat Michael Ludwig ? Und was sagt uns das dann über den Gesundheitszustand des Herrn Wohnbaustadtrat Ludwig ? 😉

  11. #6 humanity

    Is it allowed for minorities like me… to raise voice against this all?

    Why not?

    #7 humanity
    That’s curious! I can see it…

    #11 cologne
    Nicht wirklich!

  12. Beim Betrachten des Bildchens oben kommt mir folgender Gedanke:

    Wie ist eigentlich sichergestellt, dass die Moslem-Putzen beim Reinigen öffentlicher Räume und von Diensträumen NIEMALS ihren Allerwertesten gen Mekka richten ?

    Darüber sollte sich der Herrscher aller Putzen, Ludwig, mal ernsthaft Gedanken machen…

  13. @ #16 spital8katz

    Wie ist eigentlich sichergestellt, dass die Moslem-Putzen beim Reinigen öffentlicher Räume und von Diensträumen NIEMALS ihren Allerwertesten gen Mekka richten?

    Oaba mir ham doch an Kombass am Putzwagerl! Und weil mir so oft draufschaun miassn, miassn mir 20% weniger butzn wia di andern Schlampn, hot der Herr Ludwig gsagt!

    (Hoffentlich liest des mei Kemal net! Er is jo a liaba Mensch, oaba bei der Religion is a halt scho streng.)

  14. @ #17, Fensterzu

    Ist denn garantiert, dass die Putzwagerl kein ferromagnetisches Material wie Stahl, Chrom, Nickel etc. enthalten?

    Sonst hat der Kombass eine erhebliche Missweisung !

    Das müsste alles mal durch eine Kommission unter Leitung eines Hofrates und eines Mullahs gründlich untersucht werden…

  15. @ #18 spital8katz

    Ist denn garantiert, dass die Putzwagerl kein ferromagnetisches Material wie Stahl, Chrom, Nickel etc. enthalten?
    Sonst hat der Kombass eine erhebliche Missweisung !

    Der Herr Ludwig hat gsagt, mir solln uns auf keine Diskussion einlassen! I sag gar nix mehr! Und überhaupt hat der Hofrat Sedlacek gsagt, dass er nimma mit a Flaschn Sekt vorbei kommt, wann mir so komisch rumlaufn, und überhaupt – i sag gar nix mehr!

  16. Wie sich die Dinge doch ändern.

    Allgemein wurde Kopftuchverbot gefordert, was kommt? Richtig: Kopftuchzwang.

    Hehe, war etwas überspitzt ausgedrückt, aber irgendwie glaube ich, dass es in Europa tatsächlich diese Tendenz gibt.

  17. Tja, was soll frau dazu sagen ?!

    Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

    Nichts gegen Putzfrauen, aber ich bin doch froh, daß ich keine Putzfrau in Österreich bin.

  18. „Wir handeln hier im Sinne der Religionsfreiheit – aber sicher nicht, um die Uniformen an muslimische Vorschriften anzupassen.”
    —–
    ???
    Was in aller Welt hat denn Religionsfreiheit mit Putzdiensten zu tun, und warum müssen nur Putzfrauen solche Dienstuniformen tragen? Was ist mit männlichen Fensterputzern, Müllmännern, Straßenkehrern – bekommen die etwa keine Einheitskleidung von der Stadt Wien gestellt?

    Das wäre DISKRIMINIERUNG!
    Wo kann so etwas zur Anzeige gebracht werden?

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