Minority Report für Papst Benedikt XVI.

Minority ReportDer Bundesverband der Bürgerbewegungen hat Georg Ratzinger, dem Bruder von Papst Benedikt, den aktuellen Minority Report mit folgenden Worten zukommen lassen:
Sehr geehrter Herr Dr. Ratzinger, anbei ein wichtiges Buch – Minority Report – über die Islamisierung Europas, das für Ihren Bruder, seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI, bestimmt ist. Sie können das Buch auch gerne selbst lesen, denn die Islamisierung Europas gibt uns allen Anlass zur tiefen Beunruhigung. Wir vom Bundesverband der Bürgerbewegungen zur Bewahrung von Demokratie, Heimat und Menschenrechten e.V., wünschen Ihnen alles Gute, viel Gesundheit und Zufriedenheit.

Wir bitten Sie, das Buch Minority Report an Ihren Bruder Papst Benedikt XVI. weiterzusenden, und verbleiben mit freundlichen Grüßen,

Hochachtungsvoll

Andreas W.,
im Auftrag des
Bundesverband der Bürgerbewegungen zur Bewahrung von
Demokratie, Heimat und Menschenrechten e.V.
Ludwig-Erhard-Strasse 10
97877 Wertheim
Tel.: 093 42 85 6220 (BDB Telefon)
Fax: 093 42 22773
info@buergerbewegungen.de
www.buergerbewegungen.de
Minority Report: www.islamisierung.info

» Kontaktmail des Papstes: benediktxvi@vatican.va




Wien wie Riad

Burka WienDer Wiener Journalist Christian Ortner beschreibt in einem lesenswerten Artikel das derzeitige Straßenbild in Wien: Die österreichische Hauptstadt ist voll von vermummten Touristinnen aus dem Orient. Doch Ortner unterliegt einem kleinen Irrtum. Die Vollverhüllten in Wien sind nur zu einem geringen Teil Touristinnen, aber zu einem großen Teil daueraufenthaltsberechtigt in Wien!

Und es werden noch viel mehr werden. In manchen Teilen gilt in Wien so wie in anderen europäischen Metropolen JETZT schon faktisch die Scharia, so dass für europäisch bekleidete Frauen ein Spaziergang einem Spießrutenlauf gleichkommt.




Wenn Dhimmis mit ihren Herren beten…

DhimmifestDas Museumsuferfest ist eine seit 1987 alljährlich am letzten Wochenende im August stattfindende Kulturveranstaltung in Frankfurt am Main mit inzwischen weit über Frankfurt hinaus reichender Anziehungskraft. 2006 besuchten rund drei Millionen Menschen dieses größte Fest im Rhein-Main-Gebiet.

Einer der Höhepunkte Programmpunkte des diesjährigen Festes findet am Sonntag (26. August) um 11:40 Uhr auf einer der öffentlichen Bühnen statt: „Juden, Christen und Muslime beten gemeinsam für den Frieden“ heißt der Titel der interreligiösen Dialog-Veranstaltung. Sollte ein PI-Leser vor Ort sein, wäre es nett, wenn wir zeitnah Text plus Fotos dieses Gutmenschen-Happenings zugeschickt bekämen.




Iran: Für Bibel 34 Peitschenhiebe Strafe

AuspeitschungDie „Religion of Peace“ beweist täglich, wie unglaublich friedlich und tolerant sie ist: Im Iran ist ein Christ von Polizeibeamten mit 34 Hieben ausgepeitscht worden. Der Grund für die schwere Strafe: Der Mann hatte eine Bibel in seinem Auto deponiert.




Zum 75. von Sir Vidiadhar Surajprasad Naipaul

NaipaulWer heutzutage an Karibik denkt, dem kommen einladende Strände, gebräunte Schönheiten und letzte Steueroasen in den Sinn. Vor wenigen Jahrzehnten, als die Jugend noch mit Joschka um die Häuser zog, stand die Karibik zumindest im Angelsächsischen jedoch für das, was dem Deutschen heute der Nahe Osten ist – einem nimmer versiegenden Quell streitbarer Kritiker am Westen und der Freiheit.

Viele der angehenden Schriftsteller und Journalisten, Theaterautoren und Polemiker, Dichter und Denker aus dem karibischen Commonwealth studierten an britischen Universitäten oder schrieben für Untergrund-Zeitschriften, während sie gleichzeitig für eine bessere Welt im Sinne der Sowjetunion kämpften. George Padmore zum Beispiel, der als engster Vertrauter Kwame Nkrumahs Ghana in den Weg in die Unabhängigkeit begleitete. Oder C. L. R. James, der wie viele seiner Zeitgenossen zum Kommunismus konvertiert war.

1957 erschien der Debütroman eines jungen Autors aus Trinidad, der im Königreich englische Literatur studiert hatte. „The Mystic Masseur“ (deutscher Titel: Der mystische Masseur)erzählt die Geschichte von Ganesh, der als Heilmasseur beginnt, dann Bücher über Hinduismus verfasst und schließlich in die Politik geht, wo er schnell zur Ikone wird und noch schneller Tatenlosigkeit und Opportunismus verfällt. Obgleich oder gerade wegen seines humorvollen Stils fand das Buch rasch harsche Kritiker. Denn der Autor stellte die Einwohner Trinidads nicht als ausgebeutete Opfer des Kolonialismus dar, sondern als ignorante und zugleich ausgefuchste Spießbürger, die damit beschäftigt waren, sich gegenseitig übers Ohr zu hauen.

Vidiadhar Surajprasad Naipaul (Foto oben), so der vollständige Name des Autors, wusste genau, worüber er schrieb. Am 17. August 1932 auf Trinidad als Nachkomme hinduistischer Einwanderer geboren, erhielt er 1950 ein Stipendium für England, wo er studierte und einige Zeitlang für die BBC arbeitete. Nach seinem Debüt veröffentlichte er 1958 mit „The Suffrage of Elvira“ und 1959 mit „Miguel Street“ zwei weitere humorvolle Erzählungen, bis er 1961 mit „A House for Mr Biswas“ einen großen tragikomischen Roman vorlegte. In allen Werken zog er die kleinbürgerliche Welt der Hindus, Muslime und Schwarzen auf Trinidad durch den Kakao, was in England, dem Mutterland der Political Correctness, einen Sturm der Entrüstung hervorrief.

Die Bewohner der Kolonien galten als Minderheit, die sich stumm und dankbar von anti-imperialistischen Westlern helfen lassen sollte. Wie die Phalanx der Gutmenschen heute Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelek oder Irshad Manji gerne jede Kritik am verknöcherten Islam verbieten würde, so wurde auch Naipaul von so manchem Weltverbesserer als Nestbeschmutzer beschimpft.

Dabei sollte es der Autor karibischer Herkunft noch schlimmer treiben. In zahlreichen Reiseberichten zwischen 1962 und 1998 zeichnete Naipaul ein düsteres Bild von den Gesellschaften in den post-kolonialen Ländern. Gleich ob Afrika, Südamerika oder Indien, die Euphorie über prosperierende sozialistische Nationen an exotischen Orten, die in den Sechzigern und Siebzigern unter linken Intellektuellen vorherrschte, sah Naipaul damals schon mit Skepsis. Heute symbolisieren die sogenannten Entwicklungsländer vor allem das Versagen der eigenen Gangster-Regime, zivile Gesellschaften aufzubauen.

Mit „Among the Believers: An Islamic Journey“ legte V. S. Naipaul 1981 ein Buch vor, das ihm wieder einmal wütenden Protest bescherte. Der Band vereint Reiseberichte aus vier nicht-arabischen islamischen Ländern, nämlich Iran, Pakistan, Malaysien und Indonesien. Obgleich Naipaul die unterschiedlichsten Personen, darunter auch zahlreiche Geistliche, selbst zu Wort kommen ließ, warf man ihm vor, anti-islamische Vorurteile zu schüren. Dabei hatte Naipaul lediglich Leute zitiert, die schon vor einem Vierteljahrhundert an einem politischen Islam arbeiteten. Die Auswirkungen dessen spüren wir heute in der gesamten islamischen Welt. Außerdem wies Naipaul darauf hin, dass der Islam in all diesen Ländern Kulturen und Religionen verdrängt hatte, die heute vielleicht weniger dogmatisch an der Illusion einer fernen Vergangenheit kleben würden.

Die Reaktionen auf „Among the Believers“ und den 1998 erschienen Nachfolgeband „Beyond Belief“ waren so heftig, dass Naipaul in einem Interview gestand, ihm würde das Nobelpreis-Komitee allein aufgrund dieser Bücher niemals den begehrten Preis verleihen.

Hier irrte sich der Schriftsteller glücklicherweise. Nicht nur, dass er 1990 zum Ritter geschlagen wurde. 2001 wurde Naipaul die Ehre zuteil, die höchste Auszeichnung des Literaturbetriebs entgegen zu nehmen. Wenn auch nicht persönlich, da er an der Veranstaltung nicht teilnahm.

Heute gehört Naipaul zu den wenigen Autoren von Weltrang, die sich die Freiheit herausnehmen, nicht in die Masse der dogmatischen Linken einzutauchen. So warf ihm Salman Rushdie, der seit der Todes-Fatwa durch Khomeini im Untergrund lebt, in einem Artikel in der Washington Post vor, den Literaturpreis „geschändet“ zu haben, da Naipaul sich für die konservative Hindu-Partei Bharatiya Jan Party (BJP) einsetzt und die muslimische Invasion für die Zerstörung der indischen Kultur verantwortlich hält. Bedenken sollte Rushdie allerdings, dass Naipaul im Gegensatz zu vielen (linken) Schriftstellern die Todes-Fatwa nicht mit dem Hinweis auf die „Beleidung religiöser Gefühle von Muslimen“ unterstützte.

Trotz seiner vielen Reisen ist Naipaul seiner regennassen Wahlheimat England immer treu geblieben und lebt heute in einem kleinen Ort in der Nähe von Stonehenge. Obgleich sein Lebensstil „very british“ sein soll, so hatte er mit der berüchtigten britischen „political correctness“ nie etwas am Hut.

(Gastbeitrag von Martin Rudiger)




„Nicht die Moschee, der Islam ist das Problem“

GiordanoDer in Köln lebende Schriftsteller und Islamkritiker Ralph Giordano hat sich geweigert, eine Einladung von Bekir Alboga (Ditib) zu einem Taqiyya-Gespräch anzunehmen (wir berichteten). Der Kölner Stadt-Anzeiger veröffentlicht jetzt das Schreiben des jüdischen Autors an die türkisch-islamische Organisation in voller Länge, das an Klarheit und Nachdrücklichkeit seinesgleichen sucht.

Gutmenschen, aufgepasst:

Sehr geehrter Herr Alboga,

Ihre Offene Einladung vom 14. August 2007 als Reaktion auf meinen Artikel „Nicht die Moschee, der Islam ist das Problem“ in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ vom 12. August habe ich erhalten und aufmerksam gelesen.

Ich werde dieser Einladung aber nicht folgen. Dabei wird meine Antwort versuchen, die Formen der Höflichkeit zu wahren, ohne ein Blatt vor den Mund nehmen zu müssen. Geht es hier doch nicht um ein Duell Ditib-Giordano, sondern um ein bisher von deutscher wie von muslimisch-türkischer Seite sträflich unterschlagenes Problem von hoher innenpolitischer Brisanz – der Furcht großer Bevölkerungsteile vor einer schleichenden Islamisierung. Die seit unserem Streitgespräch vom 11. Mai 2007 mit meinem Vorstoß gegen den Bau einer zentralen Großmoschee in Köln-Ehrenfeld losgetretene Medienlawine lässt keinen Zweifel an dieser Befindlichkeit.

Zu den Gründen meiner Ablehnung: In der akuten Auseinandersetzung ist Aufrichtigkeit das Letzte, was ich von der Ditib erwarte. Ich halte sie für den verlängerten Arm des Religionsbehörde Dyanet in Ankara, eine staatlich türkische Organisation und ein Instrument türkischer Außenpolitik, ohne jede Transparenz der internen Beziehungen, ein Verband, der sich als Initiator für den Mega-Bau in Köln-Ehrenfeld einen verräterischen Schritt zu weit nach vor gewagt und damit unfreiwillig die wahre Absicht offenbart hat – mehr Macht, mehr Einfluss. Also genau das, was, so plötzlich sichtbar geworden, bundesweit eine nahezu kollektive Beunruhigung hervorgerufen hat.

Nicht nur meine eigenen Erfahrungen, auch die Auftritte von Funktionären der Ditib und anderer Migrantenverbände im Fernsehen bieten ein eher abschreckendes Bild – unliebsame Tatsachen werden nach dem Muster einer einstudierten Sprachregelung einfach bestritten. Ein kluger Kollege hat das einmal in einer scharfen Polemik gegen den Vorreiter dieser Taktik, den Schriftsteller Feridun Zaimoglu, einen „Krieg gegen die Empirie“ genannt, also gegen nachweisbare Wirklichkeiten da, wo sie schmerzhaft werden. Kommt die Rede darauf, wird sofort auf Rot geschaltet — etwa, was die hohe Betroffenheit türkischer Frauen durch Gewalt in ihrer Paarbeziehung betrifft; das Problem der Zwangsehen; die Inflation aggressiver türkischer Jugendlicher, die ihre Lehrerinnen und Mädchen ohne Kopftuch als Schlampen beschimpfen; die Hassprediger; der extensive Antisemitismus; ein unverbergbares Sympathisantentum mit dem Terror im Namen Allahs; die inakzeptable Stellung der Frau auch in den türkischen Parallelgesellschaften – sofort wird geleugnet und geschönt. Ich habe noch im Ohr, wie der Funktionär eines Migrantenverbandes die Stirn hatte, Scharia und Grundgesetz vor der Kamera für vereinbar zu erklären.

Für mich war die Gigantomanie der zentralen Großmoschee in Köln-Ehrenfeld nach den von den Stadträten abgesegneten Plänen der Architekten Paul und Gottfried Böhm von vornherein eine Art Kriegserklärung an die Umwelt gewesen, ein hoch integrationsfeindlicher Akt, der nur ein gutes an sich hatte, nämlich die wahre Absicht dahinter unfreiwillig zu offenbaren. Weiter…

» Email an den Kölner Stadt-Anzeiger: ksta.leserbriefe@mds.de




Fifa nimmt Rücksicht auf „religiöse Gefühle“

Eugen StriegelWarum in der Fußball-Bundesliga das Ausziehen des Trikots nach einem erzielten Tor verboten ist und mit einer gelben Karte geahndet wird, hat jetzt DFB-Lehrwart Eugen Strigel (Foto) erklärt: „Die Fifa schreibt Gelb für Trikotausziehen auch aus religiösen Gründen vor. Nackte Oberkörper sind nun mal in manchen Gegenden dieser Welt verpönt.“ Dhimmitum wohin man nur sieht…

(Spürnasen: Peter & Koltschak)




Jüdische Stimme: kauft nicht beim Juden!

5538.jpgPerversität hat einen Namen und eine eigene Webseite: Jüdische Stimme. Da haben sich ein paar angebliche Juden zusammengetan um gegen den Staat Israel zu agieren und zu hetzen. Und weil es nicht sein kann, dass eine deutsche Kaufhauskette ganz bewusst israelische Produkte bewirbt, ruft jetzt diese ‘Jüdische Stimme’ zum Boykott auf.

Vom 14. bis zum 25. August veranstaltet die Kaufhof Warenhaus AG deutschlandweite „Israel-Wochen“. Dabei kommen allerdings auch Produkte auf die Tische der beteiligten Filialen, die gar nicht aus Israel stammen, berichten der „Arbeitskreis Nahost“ wie die „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden“ aus Berlin. Galeria Kaufhof verkaufe in diesem Zusammenhang auch Produkte aus jüdischen Siedlungen im palästinensischen Westjordanland und dem annektierten Golan.

Ein kurzer Blick auf die Webseite der ‘Jüdischen Stimme’ reicht aus, um zu erkennen, mit welcher Art von Aktivisten man es dort zu tun hat. Sie hassen alles israelische und verstecken sich naiv hinter einer Gutmenschenmentalität, die dem jüdischen Staat im Grunde genommen das Existenzrecht abspricht. Ob sie dies eigentlich merken?

Also, wir gehn jetzt einkaufen. Und unsere Leser wissen, wo!

Galeria Kaufhof – Kulinarisches Israel

Die Galeria Kaufhof führt vom 14.08. bis 25.08.2007 in allen 27 Galeria Gourmet-Standorten die Aktion „Kulinarisches Israel“ durch. Angeboten werden koschere Lebensmittel die nach strengen Regeln der rabbinischen Gesetze in der Thora hergestellt wurden wie Olivenöl, Oliven, Früchte, Honig, Konfitüren und Fruchtaufstriche, Lachs, Matzen, Kaffee und Tee, Getränke und Spirituosen, Süßwaren, Wurstwaren sowie vegetarische Produkte. Wir laden Sie ein auf eine kulinarische Entdeckungsreise durch Israel in unserer Galeria Gourmet-Erlebniswelt.




Pax Europa klagt gegen Thielemans

Wie Dr. Udo Ulfkotte auf seiner Seite Akte Islam soeben mitteilt, hat Pax Europa gegen das Verbot der Demonstration am 11. September durch den Brüsseler Oberbürgermeister Freddy Thielemans Klage eingereicht. Vertreten durch einen prominenten belgischen Rechtsanwalt sieht Pax Europa gute Chancen, die Demonstrationsfreiheit, möglicherweise auch sehr kurzfristig vor der geplanten Demo, durchzusetzen.

Auf Akte Islam heißt es dazu:

? Die Bürgerrechtsbewegung Pax Europa e.V. und ihre europäischen Partnerorganisationen haben am 17. August 2007 in Brüssel gemeinsam Klage gegen den Bürgermeister der Stadt Brüssel, den Sozialisten Freddy Thielemans, eingereicht. Dieser hatte eine Demonstration mit einer Schweigeminute für die Terroropfer des 11. September 2001 für den 11. September 2007 aus Angst vor möglichen Reaktionen seiner muslimischen Mitbürger verboten. Der Vorsitzende von Pax Europa, Dr. Udo Ulfkotte, hat als Hauptkläger nun einen Wohnsitz in Antwerpen genommen und ist damit klagebefugt.

Pax Europa und die Partnberorganisationen werden von der Kanzlei des belgischen Senators Hugo Coveliers vor dem belgischen Oberverwaltungsgericht (Raat van de Staat) vertreten.
Senator Coveliers gilt als der meistgeachtete belgische Anwalt. Hugo Coveliers schätzt die Chancen des Erfolges vor Gericht auf „mehr als 80 Prozent“ ein. Das belgische Gericht wird nun in einer Eilentscheidung befinden müssen. Dafür gibt es jedoch nach belgischen Gesetzen keine Fristen.

Die Mehrzahl der Richter des Gerichts gehört der Partei des sozialistischen Bürgermeisters an, der die Demonstration verboten hatte. Wir werden Sie auf diesen Seiten ständig über alle Neuigkeiten unterrichten. Es kann aber sein, dass die Demonstration erst eine Stunde vor Demonstrationsbeginn erlaubt wird.

Inzwischen hat Bürgermeister Freddy Thielemans im belgischen Magazin Knack eingestanden, dass auch er inzwischen davon ausgeht, dass das Gericht seine Entscheidung aufheben wird.




Köln: DITIB beleidigt

Letzten Dienstag versuchte die Kölner CDU auf einem Kreisparteitag den Spagat: Die Unterstützung des Ehrenfelder Moscheebaus im Grundsatz aufrecht zu erhalten und gleichzeitig der ablehnenden Haltung der Bürgermehrheit Rechnung zu tragen, um Wählerstimmen zu retten. Herausgekommen ist ein Papier mit Forderungen, die teils berechtigt, teils schlichtweg naiv, in erster Linie aber ohne praktische Folgen sind. Denn die entscheidende Ratsmehrheit für die Großmoschee wird von SPD, FDP, Grünen und PDS bereitgestellt. Die Moslems nehmen die Gelegenheit war, endlich mal wieder beleidigt zu sein.

Vielmehr als eine Kopfnuss für den Kölner Dhimmi-OB Fritz Schramma (CDU) konnte bei dem Parteitag nicht herauskommen. Nach der bedingungslosen Förderung der Großmoschee durch die Kölner CDU Spitze sind inzwischen Tatsachen geschaffen, die auch dem Oberbürgermeister lediglich die Möglichkeit bieten, gegenüber den türkischen Bauherren als Bittsteller aufzutreten, was Schramma unumwunden in einem Interview mit dem Deutschlandradio zugibt.

Die Bemühungen, die abwandernden Wähler wieder einzufangen treiben teils seltsame Blüten. So soll das Zentrum des türkischen Nationalismus auch nichttürkischen Muslimen zur heimat werden, und nicht nur die türkische Fahne zeigen. Ob es der Integration förderlich ist, vor allem aber, ob es die aufgebrachten Bürger beruhigen würde, wenn neben der türkischen Fahne auf der um ein paar Meter reduzierten Moschee noch die von Saudiarabien und dem Iran wehen, ist mehr als fraglich.

Auch andere Forderungen klingen eher gut gemeint als durchdacht. Dass Imame, die in der Regel kein Deutsch können, die von der türkischen Regierung vorgeschriebenen Predigten auf deutsch verlesen, damit auch Araber, die ebenfalls kein Deutsch können sie auch nicht verstehen ist ebenso unrealistisch wie die Forderung, die DITIB möge sich zum Vorreiter der Frauenemanzipation machen, einen CDU-gefälligen neuen Islam erfinden, der den gemeinsamen Schwimmuntericht der Kinder gutheisst oder sich mittelfristig vom türkischen Staat lösen, dessen Behörde sie schließlich ist.

Immerhin hat der Aufstand der Ratlosen den Türkenfunktionären die Gelegenheit gegeben, endlich mal wieder beleidigt zu sein:

Presseerklärung der DITIB zum Kölner Kreisparteitag der CDU.

Die DITIB und ihr gesamtes Projektteam rund um den Moscheebau bedauern die gestrige Entscheidung des Kölner CDU-Kreisparteitages. Auch wenn die Kölner CDU scheinbar ein grundsätzliches „Ja“ zu einem Moscheebau in Köln gegeben hat, so sind Teile des verabschiedeten Leitantrages C 2 für die DITIB inakzeptabel und stellen einen deutlichen Positionswechsel der CDU Köln dar.

In den letzten zwei Jahren hat die DITIB einen intensiven Dialog mit der Kölner CDU geführt: Mit Ortsverbänden, Fraktionen, Interessensgruppen der CDU, der CDU Frauen-Union etc. haben wir einen regelmäßigen Austausch gepflegt, sie zu uns eingeladen oder sie besucht. Dabei hat die DITIB einen intensiven Einblick in ihre Arbeit gegeben und über den jeweiligen Stand der Planung informiert. Umso mehr haben uns die gestern mehrfach geäußerten, öffentlichen Diffamierungen der DITIB, der in Deutschland lebenden Muslime, der Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund durch CDU-Mitglieder auf dem Kreisparteitag schockiert.

Wir weisen dieses Verhalten öffentlich entschieden zurück.

Integration bedeutet gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Leben. Integration bedeutet nicht Assimilation, sondern einen Dialog und Austausch mit uns Migranten. Wir begrüßen, dass Minister Armin Laschet, dies in seiner Eingangsrede zum Kreisparteitag deutlich gemacht hat.

Die im ursprünglichen Leitantrag C 1 geforderten Positionen hätte die DITIB und ihre Gemeindemitglieder beinahe uneingeschränkt mittragen können. Die Verabschiedung des Leitantrages C2 stellt jedoch Forderungen auf, die unsere Identität beschädigen und uns in unseren Bürgerrechten beschneiden.

Oberbürgermeister Fritz Schramma hat dies in seiner Rede deutlich gemacht. Wir danken an dieser Stelle Herrn Oberbürgermeister für seine mutige Rede, seine Integrität und seine Verlässlichkeit als Verhandlungspartner. In seiner Rede hat er bewiesen, dass er zu Recht Oberbürgermeister aller Kölner Bürgerinnen und Bürger ist. Auch Herrn Dr. Ralph Elster möchten wir für seinen Versuch, einen Kompromiss innerhalb der Partei zu finden, danken.

Wir betonen, dass wir den konstruktiven Dialog mit der CDU weiterführen möchten. Allerdings lehnen wir Teile des verabschiedeten Leitantrages C 2 der Kölner CDU ab. Dabei kritisieren wir im Einzelnen folgende Aspekte:<ü> • Der Leitantrag C 2 greift an mehreren Stellen direkt in die religiösen Belange und Praktiken unserer Gemeindemitglieder ein. Dies widerspricht der Glaubensfreiheit nach Artikel 4 Abs. 1 und 2 des Grundgesetzes.

• Die Forderung, dass die geplante Moschee den Belangen aller in Köln lebenden Muslime Rechnung zu tragen habe, widerspricht ebenfalls der Glaubensfreiheit nach Artikel 4 des Grundgesetzes. Wir vertreten einen aufgeklärten Islam. Unsere Moschee steht bereits heute schon allen Menschen offen. Allerdings möchten wir unseren Glauben und unser Gemeindewesen nicht durch andere Glaubensrichtungen verändern müssen.

• Die Forderung, dass die geplante Moschee den Belangen aller in Köln lebenden Muslime Rechnung zu tragen habe, widerspricht dem Grundsatz nach Gleichheit gemäß Artikel 3 des Grundgesetzes. Nichtmuslimische Religionsgemeinschaften beispielsweise, können ein Gotteshaus bauen, ohne andere Glaubensrichtungen in ihr Gemeindeleben integrieren zu müssen.

• Das erklärte Ziel der DITIB ist es, eine durch den Deutschen Staat anerkannte Religionsgemeinschaft zu werden. In diesem Zusammenhang unterstützten wir die Forderung der Kölner CDU nach einem unabhängigen, aufgeklärten Islamverständnis in Deutschland. Dies bedeutet allerdings auch, dass die CDU uns auf dem Weg zu einer anerkannten Religionsgemeinschaft unterstützten sollte. Dies geht aus dem Leitantrag nicht hervor.

• Die Ablehnung der bisherigen Baupläne, die in einem Verfahren mit fast allen gesellschaftlichen Gruppen in Köln einschließlich mit Vertretern der CDU erarbeitet wurden, ist für uns nicht akzeptabel. Über die vergangenen Jahre haben wir weder Kosten noch Mühen gescheut, den geplanten Moscheebau mit einem möglichst breiten Konsens in Köln zu realisieren. Diesen Weg werden wir fortschreiten.

Die DITIB wird weiterhin einen intensiven Dialog mit den Kölnern Bürgerinnen und Bürgern, den demokratischen Parteien des Kölner Stadtrates und Stadt Köln führen. Wir nehmen die Bedenken und Anregungen der Kölner Bürger ernst. Ziel des Dialogs ist der Bau einer Moschee, auf die alle Kölner in der Stadt stolz sein können.

Im Anschluss an unsere nächste Beiratssitzung werden wir der Öffentlichkeit am 22. August 2007 die weitere Entwicklung unserer Planung mitteilen. Im beratenden Beirat für den Moscheebau sind fast alle politischen und gesellschaftlichen Gruppen in Köln sowie Ehrenfelder Bürgerinitiativen vertreten. Der DITIB ist es wichtig, dass ihre Entscheidungen rund um den Moscheebau von diesem Gremium mitgetragen werden.




Aktuelle Wiedenroth-Karikaturen

Zum Verbot der Brüssel-Demo am 11. September:
Thielemans

Und zum Thema „Verbrechen mit Migrationshintergrund und politisch korrekte Berichterstattung“:

Migrationshintergrund