Iran: Osnabrücker Symphoniker auf Dialog-Tour

Das Symphonieorchester der „Friedensstadt“ Osnabrück ist einer Einladung zur Aufwertung des Mullah-Regimes gefolgt. Um die anwesenden Sittenwächter nicht zu verärgern, trugen die Musikerinnen beim Konzert in Teheran brav Kopftuch. Man gab sich überhaupt Mühe, die Beziehungen zwischen den Ländern zu verbessern.
Auf ein Gedenken an die Opfer des Terror-Regimes wurde selbstredend diplomatisch verzichtet, um den Dialog nicht zu stören. Die Junge Welt gibt sich begeistert.

Am Sonntag beginnt in Teheran ein »Morgenland Festival«, das von einem Deutschen geleitet wird, dem Musikproduzenten Michael Dreyer. Der hat für »das größte kulturelle Dialogprojekt zwischen Deutschland und dem Iran seit der Islamischen Revolution im Jahr 1979« auch die Symphoniker gewinnen können.

Der Osnabrücker Oberbürgermeister Boris Pistorius (SPD) fördert die Reise zum „Aufweichen von Feindbildern“ mit 30.000 Steuer-Euros. Und die Damen des Orchester bereiteten sich so gewissenhaft vor, dass sie teilweise sogar mit Kopftuch probten.

Ein aktives Bemühen um internationale Aufwertung des Landes, das Israel von der Landkarte radieren will und seine Bevölkerung in beispielloser Weise terrorisiert. Nach der Premiere sind die Symphoniker, wie Musiker Christian Heinecke in seinem Teheraner Tagebuch schreibt, das „vielleicht glücklichste Orchester der Welt.“

» Henryk M. Broder: Die wollen nur spielen
» Email an Boris Pistorius: oberbuergermeister@osnabrueck.de
» Email an Michael Dreyer: info@dreyer-gaido.de

(Spürnasen: Urs Schmidlin, Katrin U. und Gusion)




Ist die SZ Schuld am Tod von Theo van Gogh?

theo van gogh„Tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf.“ (Sure 9.5)

Anders als lange Jahre zuvor, lässt sich die immer lauter werdende Kritik am Islam in Deutschland nicht mehr totschweigen. Und was man nicht totschweigen kann, versucht man tot zu schlagen. Nachdem die Frankfurter Rundschau sich erst kürzlich an PI versucht hat, bemüht sich heute die Süddeutsche in ihrer Printausgabe (Online-Text hier), Islamkritiker pauschal unter Generalverdacht zu stellen. Die Zeitung deswegen zu kaufen, lohnt sich nicht.

Wie schon zahlreiche glücklose Vorgänger, zieht es auch die SZ vor, mit keinem Wort auf die Inhalte von PI-Beiträgen einzugehen. Um dennoch die Realität mit der ideologisch gefühlten Wahrheit in Deckung zu bringen, greift man zu bewährten Methoden. Angriffspunkt sind wie üblich einzelne Meinungsäußerungen von PI-Lesern, die man kurzerhand zu „Autoren“ erklärt, während die Verfasser der redaktionellen Beiträge, die allein PI inhaltlich zu verantworten hat, jetzt „Moderatoren“ heißen, die „zahllose Blogs verwalten“.

Ein bisschen begriffliche Unschärfe ist stets hilfreich, wenn man Zusammenhänge herstellen will, die nicht existieren. Wir sind fest überzeugt davon, dass sich ein schlechtes Bild der Süddeutschen ergeben würde, wenn man alle Leserbriefschreiber, deren Briefe bei der SZ im Papierkorb landen, um ein kohärentes Stimmungsbild nicht zu stören, ebenfalls zu SZ-Autoren ernennen würde. PI veröffentlicht nach Möglichkeit alle eingehenden Meinungen, sofern dies juristisch machbar ist. Denn durch totschweigen werden auch zweifelhafte Ansichten nicht besser.

Mit gleicher bewusster Ungenauigkeit werden Aussagen bekannter Islamapologeten, die bei PI kritisiert wurden, über angeblich erhaltene Morddrohungen in nebulösen Zusammenhang mit islamkritischen Internetseiten gebracht.

Zwar bezog sich unsere Kritik in allen Fällen auf Veröffentlichungen in weit auflagenstärkeren Medien, trotzdem ist für SZ-Journalisten anscheinend ausgemachte Sache, dass tatsächliche oder eingebildete Morddrohungen, etwa gegen den Ethnologen Orywal oder den landesweit bekannten Muslimvertreter Mayzek, nicht durch deren Zitate im Kölner Stadtanzeiger oder gar der Süddeutschen ausgelöst werden, sondern erst durch die kritische Auseinandersetzung bei PI. Herrn Prof. Orywal dürfen wir übrigens, jedenfalls nach SZ-Logik, sogar zu unseren „Autoren“ rechnen. Er hat sich nämlich persönlich in die PI-Diskussion um sein Interview eingeschaltet. Wer uns für unqualifizierte Äußerungen aus der Anonymität des Internets inhaltlich verantwortlich machen möchte, sollte uns dies wenigstens genauso zu Gute halten.

Obwohl Mayzek inzwischen nach eigener Angabe wöchentlich Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft einreicht, und auch offenbar schon Schreiber von Drohmails ermittelt wurden, ist kein einziger Fall bekannt geworden, der sich in Zusammenhang mit PI bringen ließe. Nach gleicher Unlogik könnte man die SZ, die stets bemüht ist, Islamkritiker zu verunglimpfen, für den Mord an Theo van Gogh verantwortlich machen. Wobei die zitierten Herren sich im Gegensatz zum ermordeten niederländischen Regisseur und Islamkritiker, so hoffen wir jedenfalls, bester Gesundheit erfreuen. Der SZ ist das egal. Irgendwas wird schon hängenbleiben.

Was immer nach solchen Zeitungsbeiträgen hängenbleibt, sind eine Menge neuer Leser bei PI. Deshalb auch unseren Neulesern von der Süddeutschen ein herzliches „Grüß Gott“, und machen Sie sich ein eigenes Bild von PI! Es wird Sie überraschen, einmal an einem überprüfbaren Beispiel die Realität mit dem zu vergleichen, wofür sie bisher bei der SZ 1,80 Euro bezahlen mussten. Wir wünschen einen angenehmen Aufenthalt und besuchen Sie uns bald wieder!

» Leserbriefe an die SZ: leserbriefe@sueddeutsche.de




Präses gegen DITIB: „Islam ist noch nicht soweit“

demo_clownsDer Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, hat nach einem Bericht des Kölner Stadtanzeigers die Bauherren der Ehrenfelder Moschee in ungewohnt scharfer Form angegriffen. Der Islam sei noch nicht soweit, die Trennung von Staat und Religion anzuerkennen. Die Moscheebaupläne bezeichnet der Kirchenvertreter als „imperial“ und spricht deutlich aus, was längst gesagt werden musste: „Wer aber den Koran über die Gesetze des deutschen Staates stellt, dem müssen wir sagen: So nicht!.“

Aus dem KStA:

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, hat den Plan für eine Zentralmoschee der Türkisch-Islamischen Union Ditib in Köln-Ehrenfeld als imperial und anmaßend kritisiert. „Diese Architektur ist schon sehr triumphierend angelegt“, sagte Schneider dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Man könnte sich den Entwurf auch „zurückgenommener“ vorstellen, nicht so imperial. Sondern vielmehr in einer Gestalt, die mehr den integrierenden, dienenden Charakter von Religion zum Ausdruck bringt“, so Schneider weiter.

Auf die Frage, ob in der Höhe der geplanten Minarette, die den Turm der evangelischen Kirche im Stadtteil Ehrenfeld geringfügig überragen, etwas Anmaßendes liege, sagte Schneider: „In der Tat. Ich finde, das muss nicht sein.“ Zudem könne man „so ein Gebäude nicht einfach hinstellen, ohne frühzeitig mit den Leuten geredet und sie mitgenommen zu haben.“ Schneider empfahl, „den Entwurf noch einmal zu überarbeiten“. Das habe dann auch „nichts mit einer Beschneidung von Religionsfreiheit zu tun“. Die konkrete Gestaltung eines Gotteshauses hänge nämlich „auch davon ab, was die Menschen in ihrer Mehrheit hinzunehmen bereit sind.“

Angriff gegen die Ditib

Schneider griff auch die Ditib als Bauherrin an. Als „Vorposten“ der staatlichen türkischen Religionsbehörde zeige sie, „dass hier staatliche Macht sehr deutlich im Interesse der muslimischen Vereinigungen eingesetzt wird“. Er erwarte gerade von der Ditib, „dass sie nicht in Deutschland Freiheiten und Rechte fordert, die der türkische Staat nicht zu geben bereit ist“, so Schneider in Anspielung auf Einschränkungen der Religionsfreiheit für Christen in der Türkei.

Im Verhältnis zwischen Kirchen und Muslimen in Deutschland ist nach Schneiders Meinung eine Ernüchterung eingetreten. Die Kirchen hätten „gemerkt, dass unsere muslimischen Gesprächspartner das Verhältnis von Staat und Religion anders sehen als wir“. Er stellte den Anspruch an die Muslime, „den auf dem Grundgesetz beruhenden säkularen Staat bewusst zu bejahen – aus theologischen wie aus ethischen Motiven.“ Der Islam sei aber „im Grunde noch nicht so weit“, eine eigene Legitimität des Staates unabhängig von der Religion anzuerkennen. Der Islam wolle vielmehr „sicherstellen, dass die staatliche Gewalt im Dienst der Religion steht“. Wer aber den Koran über die Gesetze des deutschen Staates stelle, „dem müssen wir sagen: »So nicht!«.“

Unser Bild zeigt Mitglieder der linksextremen „Clowns Army“, die bei der Demonstration Kölner Bürger gegen die Großmoschee keine kritischen Töne gegen die türkischen Bauherren hören wollten.
(Spürnase: best)




Mügeln, die nächste

Die Welt informiert ganz aktuell darüber, dass es nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft und der Vernehmung von 125 Zeugen keinen Anhaltspunkt auf eine Hetzjagd oder organisierten Rechtsextremismus gebe. Es habe allenfalls fremdenfeindliche Äußerungen Einzelner gegeben. Der Gutmenschenmeute dürfte das egal sein, denn die weiß, was abgelaufen ist – „unabhängig von dem, was die Ermittlungen ergeben“ (O-Ton Claudia Roth).

(Spürnasen: Baschti, spital8katz und Ulrike D.)




Saddams Giftgas gefunden

saddam.jpgEin besseres Versteck hätte sich der verstorbene irakische Diktator Saddam Hussein (Foto) für sein Giftgas nicht aussuchen können. Mitten in New York, im Gebäude der UN wurden jetzt mehrere Behälter mit Giftgas gefunden, die die UN-Waffeninspektoren dort in einem Schrank lagerten. Die Inspektoren, die stets bemüht waren, nichts zu finden, was einen Angriff auf den Irak hätte rechtfertigen können, haben die selbst mitgebrachten Proben offenbar in dem Schrank vergessen, als sie ihre Arbeit mit dem Beginn des Irakkrieges einstellten.

Die Netzeitung schreibt:

Der Fund mehrerer Behälter mit extrem gefährlichem Nervengas aus dem Irak hat bei den Vereinten Nationen in New York für erhebliche Aufregung gesorgt. Mitarbeiter der früheren UN-Waffenkommission im Irak (UNMOVIC) seien beim Aufräumen in ihrem Büro auf die versiegelten Behälter mit dem Nervengas Phosgen gestoßen, teilte UN-Sprecherin Marie Okabe am Donnerstag mit.

Nach ersten Erkenntnissen waren die Behälter mit dem Gas als Proben aus einer Fabrik im Irak 1996 nach New York gebracht worden. Laut Okabe verständigten die Vereinten Nationen die amerikanische Bundespolizei FBI, die die Behälter nach unbestätigten Informationen inzwischen von Experten beseitigen ließ.

Nachdem auch entsprechende Funde der amerikanischen Armee im Irak von der europäischen Presse weitgehend ignoriert wurden, gilt aber weiterhin: Bush hat den Irak und seinen menschenfreundlichen Herrscher überfallen, um das irakische Öl zu klauen. Massenvernichtungswaffen hat es dort nie gegeben.




Brechreiz des Tages: Entwicklungshilfe für Syrien

Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul (SPD) unterzeichnete am Mittwoch in Damaskus ein dementsprechendes Abkommen. Deutschland wird dem Regime von Staatschef Assad mit € 34 Millionen weiterhelfen. Ebenso lässt Berlin € 4 Millionen für die irakischen Flüchtlinge in Syrien springen. Nochmal zur Erinnerung:

Syrien ist das Land, dass massgeblich am Erstarken der Hisbollah und somit unmittelbar für die meisten Konflikte im libanesisch/israelischen Grenzgebiet verantwortlich ist. Der vom syrischen Regime begünstigte, wenn nicht gar geförderte Waffenschmuggel an der libanesische-syrischen Grenze, die Ermordung des ehemaligen libanesischen Regierungschefs Rafiq Hariri, die Massaker im Frühjahr 2004 an Kurden in Qamishli und Amuda … alles eigentlich Gründe, um die Politik dieses Landes zu verurteilen. Die rote Heide allerdings reist mit dem Scheckbuch nach Damaskus.

Mit Dank an Spürnase Stefan H.




Muslime beleidigt wegen Mohammed-Karikatur

mohamedkarikaturNein, das ist keine alte Meldung, die versehentlich in unsere Schlagzeilen geraten ist. Eine neue Mohammed-Karikatur (Bild) in der schwedischen Zeitung „Nerikes Allehanda“ erhitzt die leicht erregbaren Gemüter im Haus des Friedens. Denn sie zeigt den Kopf Mohammeds auf dem Körper eines Hundes. Eine ungeheuerliche Beleidigung, denn nach muslimischer Lehre sind zwar Juden und Christen die Nachkommen von Affen und Schweinen, Muslime, allen voran ihr Prophet Mohammed aber vollwertige Menschen.

mohamedhund_2Das Gebet eines Muslims wird allein durch die bloße Anwesenheit von Hunden oder Frauen ungültig. Mohammed auf einem Hundekörper zu zeigen ist also fast so schlimm, wie den barmherzigen Religionsstifter als Frau darzustellen. Iran und Pakistan haben die schwedischen Botschafter einbestellt. Mit den spontanen Wutausbrüchen auf der Straße dauert es noch etwas, weil zunächst die schwedischen Fahnen (die mit dem Kreuz) zum Verbrennen hergestellt werden müssen.

Der österreichische Rundfunk berichtet auf seiner Homepage:

Ein Jahr nach den weltweit wütenden Reaktionen von Muslimen auf verunglimpfende Darstellungen des Propheten Mohammed in einer dänischen Zeitung zeichnet sich ein neuer Karikaturenstreit mit der islamischen Welt ab.

Gestern wurde ein schwedischer Diplomat in das pakistanische Außenministerium in Islamabad zitiert und mit einem offiziellen Protest gegen die Veröffentlichung einer Karikatur des Religionsstifters in der schwedischen Zeitung „Nerikes Allehanda“ konfrontiert. Zuvor hatte das iranische Außenamt eine entsprechende Demarche unternommen.

„Religiöse Gefühle verletzt“
Die am 18. August veröffentlichte Zeichnung zeigt den Kopf des Propheten auf einem Hundekörper. Dem schwedischen Diplomaten in Pakistan sei zur Kenntnis gebracht worden, dass die Veröffentlichung der Karikatur die religiösen Empfindungen der Muslime verletzt habe, erklärte das Außenministerium in Islamabad.

Der Diplomat teile die Auffassung der muslimischen Gemeinschaft und habe die Karikatur als „bedauerlich“ bezeichnet, teilte das Außenamt weiter mit und fügte hinzu: „Bedauerlicherweise nimmt unter manchen Europäern die Tendenz zu, Meinungsfreiheit mit der unverblümten und wohlüberlegten Beleidigung der 1,3 Milliarden Muslime in der Welt zu vermischen.“

Die schwedische Botschaft in Islamabad war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. Pakistan will in der Organisation der Islamischen Konferenz Konsultationen über ein gemeinsames Vorgehen herbeiführen.

Da auch PI dem von dem schwedischen Diplomaten bedauerten Irrtum unterliegt, unsere verfassungsmäßig garantierte Meinungsfreiheit würde auch Kritik am selbsternannten Propheten Mohammed und seinen zahlreichen Morden und Mordaufrufen erlauben, zeigen wir die fragliche Karikatur unseren Lesern zur Vervollständigung der Information. PI-Leser „eymannwoistmeinacc“ fand das strittige Bild für uns in der FAZ, die sich zur Darstellung einer bemerkenswert diplomatischen Perspektive bedient.

PI hatte bereits am vergangenen Montag auf den jetzt von ORF und Bild? wahrgenommenen, sich anbahnenden Konklikt hingewiesen.

(Spürnasen: succomedia, Michael, Bernd, Fenster-Profi)




Ja, är lähbt noch!

walter hermann„Lebt denn der alte Holzmichel noch,“ fragen uns manchmal frühere Besucher des Kölner Doms, die sich darüber gewundert haben, dass in der Domstadt die Penner die Pappen, unter denen sie nachts schlafen, tagsüber an Wäscheleinen aufhängen. Dann können wir freudig antworten: „Ja! Är lähbt noch!“ Und für die PI-Leser hat er sogar ein freundliches Gesicht gemacht. Naja… versucht. In Wirklichkeit heißt der Holzmichel Walter Herman und ist auch kein einfacher Penner, sondern Berufsdemonstrant. Weil man davon aber schlecht leben kann, hat er seine Permanentquerulanz zur Kunst erklärt. Das friedliche Gesicht des Antisemitismus.

Der mobile Müllhaufen, vor dem er sein Leben verbringt, früher direkt vor dem Domportal, mittlerweile ein paar Meter entfernt, ist das Kunstwerk zum Künstler. Ein Sammelsurium von Schreckensbildern. Vietnam, Hiroshima, am liebsten aber Kinderleichen aus der Fälscherwerkstatt der muslimischen Terrororganisation Hisbollah, gedacht, um wie einst „Jud Süß“ das deutsche Blut gegen die Juden in Wallung zu bringen. Über verräterische Versprecher berichtete bereits im letzten Sommer Outcut TV. Damals nannte Walter von der Domplatte seine Bedingungen, um das Existenzrecht Israels anzuerkennen. Die einzige Demokratie des nahen Ostens wartet bis heute auf ihre Genehmigung durch den deutschen Erwerbslosen.

Hermans Hetzausstellung wird garniert von kleinen Pappen, auf denen Passanten ihre Abscheu hinterlassen. Nicht über den Hassprediger vom Kölner Dom, sondern gegen die „Zionisten“, wie der Künstler die Juden nennt, wenn er sich nicht gerade verplappert. Auch prominente Personen haben schon ihre Betroffenheit an Hermans Schmutzwäscheleine gehängt. Etwa der linke WG-Ausstatter Klaus Staeck oder der Dalai Lama.

Als noch der alte Sozialdemokrat Norbert Burger Kölner Oberbürgermeister war, hatte es der Walter nicht leicht. Der OB, der sich noch bemühte, Kölner Bürgerinteressen zu vertreten, kämpfte jahrelang darum, den Schandfleck zu entfernen. Leider ohne Erfolg. Als Herman bei einer der zahlreichen versuchten Räumungen wegen gewalttätigen Widerstandes im Knast landete, kam er gerade noch rechtzeitig wieder frei, um den Aachener Friedenspreis entgegen zu nehmen.

Der Müllhaufen wurde inzwischen in Austellungen in New York und sogar in Jerusalem gezeigt. Und als Gipfel der frechen Verhöhnung nennt sich das ganze „Kölner Klagemauer„. Damit kein Zweifel entsteht, worum es geht. Ja, är lähbt noch, der Holzmichel, der Pappwalter und der Antisemitismus. Heute prangert Walter die „schwimmenden Abschussrampen für Atom Raketen“ an, die Deutschland an Israel liefert. „=Verstoß gegen Atomwaffen-Sperrvertrag“, so seine juristische Expertise.

Viele fallen auf den Scharlatan herein. Neben Herman stapeln sich die Unterschriftenlisten. Da kann man gegen Israel unterschreiben. Mit Name und Anschrift. Bis Israel die Forderungen von Walter Herman von der Domplatte erfüllt. Oder ein anderer das Problem erledigt und Palästina judenfrei meldet.




Video: ARTE-Reportage über Mohamed Sifaoui

Vor zwei Tagen wiesen wir auf eine ARTE-Reportage über Mohamed Sifaoui aus Paris hin, der in seinem Kampf gegen Islamisten von einem Kamerateam begleitet wird. PI-Leser Steffen nahm die Sendung auf und schickte uns jetzt den Link zum Video:




Neues zum Moscheebau in Frankfurt-Hausen

Jochen KrammVor zwei Tagen gab es eine turnusmäßige Sitzung des Frankfurter Ortsbeirates 7. Obwohl lediglich die Festlegung einer Sondersitzung zur geplanten Moschee in Frankfurt-Hausen anstand und dies nur eines unter vielen Themen war, traf eine für eine solche Sitzung große Anzahl an Personen (etwa 100+) ein.

Foto: Pfarrer Jochen Kramm – Pendant zum Kölner Pfarrer Franz Meurer – setzt sich vehement für den Hausener Moscheebau ein.

Etwa die Hälfte bestand aus den Gegnern der Moschee. Allerdings hatte die Linkspartei mobilisiert und gab ihren typischen Plattitüden-Stadel („Rechtsradikalismus“, „Fremdenfeindlichkeit“, „Rassismus“, etc.) lautstark von sich.

Somit wurde das wahre Verhältnis der Hausener Bevölkerung, die zum weitaus größten Teil gegen die Moschee ist, absolut nicht wiedergegeben.

Es steht zu befürchten, dass dies auch am Tag der Sondersitzung so sein wird. Diese findet am Mittwoch, den 12.9. in erheblich größerem Rahmen, wahrscheinlich in einer Turnhalle statt. PI-Leser aus Hessen sind herzlich aufgerufen, ihren Beitrag zur Bewahrung unserer Demokratie, Freiheit und Grundrechte zu leisten. Sobald wir Genaueres über Ort und Zeitpunkt wissen, geben wir dies auf PI bekannt.

Schon an diesem Sonntag (2. September, 19 Uhr im Saalbau Schönhof, Rödelheimer Str. 38, Frankfurt am Main) findet eine vielleicht auch nicht uninteressante Veranstaltung statt. Der Verein der Hazrat Fatima Zehra Moschee e.V. stellt sich der Öffentlichkeit vor: Ünal Kaymakci (Generalsekretär des Vereins und stellvertretender Vorsitzender der IRH Islamische Religionsgemeinschaft Hessen, stand unter Beobachtung des hessischen Verfassungsschutzes) sowie Shamshad Malik (Sprecher der pakistanischen Gemeinde). Die Veranstaltung erfolgt – wie konnte es auch anders sein – mit Unterstützung des Zentrums Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Es moderiert Pfarrer Dr. Jochen Kramm.

» FR: Salomon Korn über Synagogen und Moscheen




Mügeln und kein Ende

Mügeln„Na, ob auch die neuen Zeugenaussagen im Fall der Mügelner Prügelei bei PI Erwähnung finden, auch wenn sie für die These sprechen, dass die Gewalt nicht von den Indern ausging? Wo das doch so ‚politisch inkorrekt‘ als fast gegeben gefeiert wurde, dass die 8 Inder das Dorf in Aufruhr versetzt hatten?!“, fragte heute höhnisch PI-User „Apfelkomplott“ im Kommentarbereich und zeigt damit, dass er nicht verstanden hat, worum es uns geht.

PI geht es darum, auf die heuchlerische Empörung aufmerksam zu machen, mit der die Medien reagieren, wenn Migranten Opfer und Deutsche Täter sind oder zu sein scheinen, besonders in den neuen Bundesländern. Wir wollen zeigen, wie unverzüglich nach den Ereignissen Urteile gefällt, Menschen diffamiert und Geschehnisse konstruiert werden. Claudia Roth sagt es ganz umverblümt:

Unabhängig davon, mit welcher Intensität diese Ermittlungen geführt werden, wie das Ergebnis am Ende aussieht und ob es zu rechtskräftigen Urteilen kommen wird, sind wir gefordert das eigene Urteilsvermögen einzusetzen, um zu bewerten was in Mügeln geschehen ist.

Sie erwartet, dass die Menschen sich den Tathergang politisch korrekt selbst zusammenreimen und zwar „unabhängig von dem, was die Ermittlungen ergeben“. Und auch, wenn die Ermittlungen nicht das gewünschte Ergebnis bringen – so geschehen im Fall Ermyas Mulugata – wird eisern dran festgehalten:

Auch der Fall von Ermyas M. war eindeutig rassistisch motiviert.

Fakten interessieren nicht. Roth und Konsorten wünschen politische Urteile wie in einer Diktatur. Es gibt daher kaum Empörung, wenn Gewalt von Migranten ausgeht und Deutsche schikaniert oder verletzt werden, was ungleich häufiger geschieht. Wer ruft nach Programmen gegen Migrantengewalt? Alleine, diese zu erwähnen, macht einen unverzüglich zum Rassisten, zum Neonazi. In Bad Godesberg überfiel gerade eine Araber-, Türkengang deutsche Schüler. Wer berichtet darüber?

Vielleicht, Apfelkomplott, kann es Dir der Holländer Hubert Maessen besser erklären (Danke an Hardy)

Da haben alle recht, bis hin zur Kanzlerin. Was beim Stadtfest in Mügeln geschah, ist beschämend. Es ist abscheulich und die im Wortsinn feige Tat, dass eine an die 50 Mann starke Bande schon zahlenmäßig unterlegene Menschen mit Fäusten traktiert und vor sich her jagt. Nur ein Zufall, pures Glück, dass es bei blauen Augen blieb, da hätte es auch Krüppel geben können, da hätte der Mob auch totschlagen können, viel hat wohl nicht gefehlt. Man kann nur hoffen, dass die Täter allesamt ausfindig gemacht werden, und man ihnen nicht nur mit den gesetzlichen Strafen einbleut, dass so etwas nicht geschehen darf. Nie geschehen darf. Aber – leider Gottes – es passiert stets und ständig, nicht nur in Deutschland. Wer mal eben auf die Schnelle in der einschlägigen Suchmaschine des Internets die Wörter „Schlägerei“ oder „Massenschlägerei“ eingibt, der erhält für die letzten 14 Tage, und nur im deutschen Sprachraum, auf einen Schlag 42 Zeitungsmeldungen, in denen von brutalen Schlägereien, auch massenweise, berichtet wird. (…) Warum sind diese vergleichbar gewalttätigen Ereignisse in Berlin kein Thema, warum gibt es keine Schlagzeile über die Lokalteile hinaus? Dumme Frage. Deutsche Antwort: Weil Mügeln eine politische Tat war, eine Aktion von Rechtsradikalen oder sogar Rechtsextremisten. Aber: Ist das so? Woher weiß man das eigentlich? Hat das Kanzleramt schon ermittelt? Hat die Kanzlerin mitsamt der Politiker-Gilde sowie einer anständig sein wollenden Öffentlichkeit schon mehr Informationen über die Tat als die tätige Staatsanwaltschaft? Warum mischt man sich hier leichthändig und schwerwiegend in ein laufendes oder gar schwebendes Verfahren ein? Warum darf in diesem Fall vor dem erkennenden Richter geurteilt werden? Ist die Sache deshalb schon klar, weil eine ganze Gruppe von Ausländern Opfer des losschlagenden Mobs war? Und fragen wir im Sinne der Aufklärung gleich mal weiter: Gibt es im Falle Mügeln wirklich einen eindeutigen Unterschied zu den Schlägereien, bei denen die Jugend von Nachbarstraßen oder Vierteln oder ganzen Dörfern aufeinander losgeht und die jeweils anderen mit rüden Beleidigungen herabsetzt, um skrupelloser zuschlagen zu können? Sind beispielsweise die Banden nordafrikanischer, deutsch-russischer oder auch türkischer Zuwanderer, die sich in ghetto-ähnlichen Quartieren hermetisch organisieren und starkmachen gegen die fremden Deutschen, deren Jugend jagen, erpressen und terrorisieren, sind das Rechtsextremisten? Nein, hier wird jeder vernünftige Mensch auf soziale Bedingungen einer elenden Jugend hinweisen, wird über die auch dem modernen Menschen noch eingebrannten archaischen Muster räsonieren, wird auf die instinktiven Sicherungen gegen das Fremde hinweisen, Sicherungen, die als extreme Form des Schutzes und der Selbstbehauptung auch die Form der Aggression annehmen können. Und dies nicht nur beim Prekariat.

Warum ist das im Fall Mügeln alles anders, warum hat man aus dem Fußballweltmeisterschaftsfall Potsdam nichts gelernt; nichts gelernt aus dieser krachenden Blamage einer grotesk hysterischen Reaktion von eilfertiger Politik und der ebenfalls von allen guten Geistern verlassenen Bundesanwaltschaft?

Der ganze Beitrag ist lesenswert und wir hoffen, dass ihn alle verstehen, auch Leser Apfelkomplott. PI verabscheut rechtsextremistische Gewalt wie jede andere Form von Gewalt auch. Aber wir wollen vor der Verurteilung von Personen, ganzen Städten, den neuen Bundesländern die Untersuchung abwarten und nicht wie Claudia Roth „Fakten schaffen“.

» FAZ: „Mügeln ist ein neues Sebnitz“ (Spürnasen Urs Schmidlin und Hojojutsu)




Berlin: Busfahrer lernen Deeskalation

In Berlin sollen Busfahrer in speziellen Schulungen lernen, sich gegen aggressive Fahrgäste zur Wehr zu setzen. Natürlich sind damit keine Kurse in Selbstverteidigung gemeint, vielmehr lernen die Busfahrer, wie zu verhalten haben, um den Angreifer nicht zu provozieren. Natürlich, so beeilt sich die BVG mitzuteilen, gibt es nicht mehr Vorfälle als früher und es wären auch nicht alle Täter jugendliche Migranten.

Vielmehr wären auch 70-Jährige mit Krückstock und Familienväter mit Kinderwagen beteiligt. Oh ja, auf die muss man dringend deeskalierend einwirken.

Der Busfahrer in dem nachfolgenden Artikel hatte nicht das Glück, in Berlin bei der BVG zu arbeiten und hat daher alles falsch gemacht.

Braunschweig (mak). Gefährliche Körperverletzung, Nötigung, Sachbeschädigung: Die Polizei ermittelt gegen einen 27-jährigen Türken wegen einer ganzen Latte von Vergehen.
Am Dienstagabend gegen 18 Uhr hatte der Türke nach Polizeiangaben einen Bus, der stadteinwärts auf der Hamburger Straße unterwegs war, mit seinem Auto geschnitten. Der Busfahrer (37) habe daraufhin eine Vollbremsung machen müssen. „Der Busfahrer hat dann gehupt oder die Lichthupe betätigt“, sagt Wolfgang Klages, Pressestelle der Polizei. Daraufhin habe der Türke den Bus erneut geschnitten und den Fahrer zum Halten gezwungen. Der 27-Jährige drückte die Tür des Busses auf, ging seinem Opfer an den Hals, versetzte ihm zwei Kopfstöße und beschädigte das Handy des Mannes, der das Auto des Türken hatte fotografieren wollen. Der Busfahrer flüchtete auf die Straße, aber der Türke habe nicht locker gelassen. „Zeugen berichteten von Tritten und Faustschlägen“, sagt Klages. Auf der Straße hätte sich ein Stau gebildet. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft hat die Polizei die Fahrerlaubnis des Türken beschlagnahmt, sie soll eingezogen werden. Fahrgäste kamen nicht zu Schaden. Der Bus war auf dem Weg ins Depot und deshalb leer.

Lichthupe und dann auch noch Fotos machen wollen! Da würde sich sicher jeder Opa an Krücken genauso verhalten.

(Spürnasen: Dragono und spital8katz)