Arzu TokerDie Linke in Deutschland tendiert dazu, einen verkappten Größenwahn zu pflegen in dem Sinne, dass sie den Rest der Welt und insbesondere alle „kritisierten Minderheiten“ als Opfer betrachtet, die sie zu schützen hat.

Von Arzu Toker (Foto)

Selbstverständlich sind die Opfer nicht in Frage zu stellen. Aber was in der aktuellen Diskussion über die Kölner DITIB-Moschee abläuft, ist schon merkwürdig: Da werfen Leute, die ihre christlichen Kirchen mit Recht kritisieren, diese zum Teil deshalb längst verlassen haben und deshalb wohl kaum für einen Kirchenneubau auf die Straße gehen würden, gleichzeitig Kritikern des geplanten Moschee-Neubaus Schüren von Islamophobie vor. Als Islamophobie gilt jedwede Kritik an der islamischen Welt, den Palästinensern und den islamischen Migranten. Hier sind sich die Linken mit den Rechten einig: Es handelt sich bei beiden um Varianten von Antisemitismus. Ihre Befürwortung der Moschee in Ehrenfeld verstecken die Linken unter dem Protest gegen die Rechte und nutzen die historischen Gewissensbisse der Ehrenfelder Bevölkerung aus.

Beispiele für Kulturrelativismus gibt es zuhauf: Minderheiten werden so lange romantisiert, bis sie sich auf deutschen Autobahnen für ein „Vaterland“ verbrennen und dadurch unangenehme Staus verursachen. Aber auch dann wird nicht etwa Kritik geübt, sondern geschwiegen. Als ich damals in einem Fernsehkommentar die Gesinnung, sich fürs Vaterland zu verbrennen, kritisierte, wurde ich mit Nazis verglichen.

Eine große Enttäuschung für die Kulturrelativisten und Machos war der Brandanschlag in Krefeld 1997, dem zwei junge Mädchen und ihre Mutter zum Opfer fielen. Solange der Verdacht bestand, dass das eine Tat von Rechtsradikalen gewesen sei, wurde protestiert: auch Türken und Kurden prügelten sich, um die eigene Fahne auf den Särgen ausbreiten zu können. Opfer werden geliebt, Opfer wollte man sein. Der Protest hörte jedoch schlagartig auf, als aufflog, dass der eigene Vater bzw. der Ehemann der Täter war. Und das milde Urteil im Zusammenhang mit der Hinrichtung von Hatun Sürücü durch ihren jüngsten Bruder ist die brutale gerichtliche Version des Kulturrelativismus. Die Kölner SPD-Abgeordnete und Islambeauftragte Lale Akgün brachte es sogar so weit, dass sie uns vom Zentralrat der Ex-Muslime in einer türkischen Zeitung beschuldigte, die Islamfeindlichkeit zu schüren und gab uns somit als Feindbild zum Angriff frei. Sie sprach so den Menschen, die nicht mehr mit dem Islam identifiziert werden wollen, das Recht ab, sich zu organisieren. Weiter…

Auszug aus dem heute in der Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ) erschienenen Artikel von Arzu Toker „Aufklärung und Kulturkritik – oder: Andere Kulturen, andere Sitten“.

» Leserbriefe an die NRhZ: info@nrhz.de

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49 KOMMENTARE

  1. Mir gefaellt diese Art von Frauen…die kann man einfach nich in die Nazi Schublade stecken, da koennen die Autonomen zappeln wie sie wollen, das werden sie nicht schaffen, nie

  2. Bei aller Sympathie und hoffentlich baldiger Kooperation sollte man trotzdem nicht vergessen, daß viele Mitglieder des Zentralrats der Ex-Muslime (ehemalige) Kommunisten sind. Ob man da nicht eine Ideologie gegen eine andere eintauscht, ist fraglich.

    Auch wenn ich dem ZdE alles Gute wünsch, ich bin und bleibe Kapitalist.

  3. Die Leute hier in diesem Land sind (hoffentlich) zu klug und zu gut informiert um sich von faschistischen Heilsutopien so wie Sozialismus oder Isslahm verscheissern zu lassen.

    Wenn unsere 68er Linksklugscheisser so weitermachen wie sie machen dann würde es mich absolut nicht wundern wenn sich irgendwann mal eine Gegenbewegung der aggressiveren Art, so nach dem Muster der RAF, formiert.

  4. Die Grünen sind nicht so Unernstzunehmende Gattung! Wenn man daran denkt das die waren die als erste den Zuneigung zu Arafat hatten, und begangen ihm zu unterstützen.. und dann die Roten.. und dann…. Und dann jetzt freut sich groß und klein wen Abbas ihre Händeschüttelt und sogar die Milde Gaben (zahlreiche Millionen) bereit ist anzunehmen ohne mehr zu wollen, oder irgendwelche Bedingung an zu schließen!

    Sicherlich war es nicht so sicher dass eine große Liebe von den Grünen zu Arafats PLO war, sondern stand in Vordergrund ihr Judenhass… doch wer kann es heute wohl sagen das es anders wäre????? Das es nicht d. große Hilfsbereitschaft ist gegenüber die armen Menschen, dass kann man schon daher sehen wie viel weniger die Hungerländer bekommen… Doch eigentlich – nach meiner Ansicht sollte diese liebevolle Weltgemeinschaft d „Palis“ statt Geld für Waffen mal Kondome, Antibabypillen und solche Art Hilfsmitteln liefern.

    Tiqvah Bat Shalom
    http://www.israel-shalom.net

  5. Weitere Beispiele:

    Als in 2000 in Düsseldorf ein Anschlag auf eine Synagoge verübt wurde, lief die linke Empörungsindustrie auf Hochtouren im „Kampf gegen Rechts“, bis sich dann herausstellte, dass die Täter MohammedanerInnen waren……

    http://www.redaktion-bahamas.org/auswahl/web35-2.htm

    Eind EU-Studie der EUMC (Board Member Claudia Fatima Roth) zum Thema „Antisemitismus in Europa“ ergab das falsche Ergebnis:

    Nicht Hans aus Hoyerswerda oder Wouter aus Amsterdam oder Lars aus Malmö sind die größten Antisemiten in der EU sondern Murat aus Neukölln, Ousamma aus Leeds oder Mahmoud aus Clichy-sous-Bois.

    So etwas musste sofort in den Giftschhrank!

    http://www.zeit.de/2004/14/eumc?page=all

    Oder unser atheistischer Volkan Beck, der sich immer so „mutig“ mit dem Vatikan anlegt, wohlwissend, dass Benedikt XVI keine Fatwas verhängt, aber beim MohammedanerInnentum den „großartigen Gottesbezug“ lobt.
    Wie man in Pakistan oder dem Iran mit einem Homosexuellen verfharen würde, ignoriert der gute Gutmensch geflissentlich…..

    Tja, die 68er, sie richten immer noch grossen Schaden an, in den Umfragen hat jetzt sogar SPD-PDS-Kalifat90/Die Grünen eine Mehrheit!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Moschee

  6. @ #6 Moench:

    Sicher, allerdings argumentieren die Ex-Muslime als Interessengemeinschaft vernünftig und spürbar aufrichtig, im Gegensatz zu den Spitzen der Muslim-Verbände, die durch Taqiyya und Propaganda eher schlecht als recht verschleiert die Islamisierung des Landes anstreben. Ausserdem sind mir solche „Kommunisten“ immer noch lieber als unsere einheimische Linke, die mit den Islam-Eiferern paktiert. Angesichts dieses Schulterschlusses muss man sich ja schon fragen, wie „links“ unsere Linke eigentlich noch ist.

  7. @ 10 Maethor,

    Ich gebe dir recht, der ZdE ist mir ebenfalls sympathisch. Seine Vertreter argumentieren seriös und kämpferisch zugleich.

    Trotzdem sollte erwähnt werden, daß die meisten Gründungsmitglieder eben nicht unbedingt aus der pro-US-Kapitalismus-Ecke kommen.

  8. Das Grundgesetz darf nicht zugunsten irgendeiner Religion unterschiedlich angewendet werden. Weder die Menschenwürde noch die sich daraus ableitbaren Grundrechte individueller Selbstbestimmung und Freiheit sind teilbar. Sie stehen nicht zur Disposition.

    Das ist die Anwort an diese Dame hier: klickmich

  9. „Die Kölner SPD-Abgeordnete und Islambeauftragte Lale Akgün brachte es sogar so weit, dass sie uns vom Zentralrat der Ex-Muslime in einer türkischen Zeitung beschuldigte, die Islamfeindlichkeit zu schüren und gab uns somit als Feindbild zum Angriff frei.“

    Na und? Islamfeindlichkeit ist ja kein Verbrechen oder eine Straftat! Das muss mal wieder etwas deutlicher herausgestellt werden. Der Islam ist nicht als eine Ideologie oder Religion und der darf man ja wohl genauso feindlich gegenüberstehen wie man dem Kapitalismus, Kommunismus oder dem Christentum feindlich gegenüberstehen darf.

  10. #6 Den Kapitalismus kann man durchaus auch als Ideologie sehen. Die meisten Kapitalisten halten ihre Grundsätze auch als die absolute Wahrheit und zu guter letzt haben Kapitalisten in der Vergangenheit immer wieder mit Unrechtsstaaten gemeinsame Sache gemacht. Da bleibe ich doch lieber Demokrat und Befürworter der sozialen Marktwirtschaft wie wir sie in der alten BRD hatten.

  11. Ich komme leider immer mehr zu der Überzeugung:
    Mohamedanertum ist eine anstekende, unheilbare Krankheit des Gehirns – wie BSE
    Die Abwehr dagegen dementsprechend.

  12. #15 Capt.

    Die Abwehr dagegen dementsprechend.

    Das ist dummes Zeug.
    Die meisten Moslems sind Opfer einer Gehirnwäsche und möglicherweise therapierbar. Die anderen sind ein Fall für den Staatsanwalt.

  13. #16 Arminius

    ich befürchte, die Therapie könnte etwas dauern. In Europa hat es Jahrhunderte gebraucht bis sich die Ideen der Aufklärung durchsetzen konnten und im Moment sind wir gerade dabei einen schlimmen Krankheitsrückfall zu bekommen.

  14. Isch doch unwichtig! Weder links noch rechts, unten/oben, vorne/hinten: in Sachen weltweite islamisierung muss man einfach gemeinsam!!! weiter kämpfen – ganz egal wie man zu „ProIsrael, ProTürkentum oder ProPutin steht oder nicht steht … Hauptsache: islamfrei, eh?

  15. Die Linke als solche ist oft auch fasziniert vom „edlen Wilden“, dem man natürlich so manches durchgehen lässt, z.B. wenn er sich in Tel Aviv in die Luft sprengt oder die Skyline von New York nach einem Studium in Hamburg umdesigned.

    Für die Linke ist alles Fremde edel und gut. So sagte die Konvertitin Susanne Osthoff, nur Araber seien richtige Kerle.

    Claudia Fatima Roth tanzt mit Hans-Mohammed Ströbele auf multikulturellen Strassenfesten (das Bild ist merkwürdigerweise nicht mehr auf Hans-Mohammeds Web-Seite) und gesteht: „Hier in Kreuzberg fühle ich mich wohler als zuhause in Bayern!“

    Der Polizistenverprügler Joseph Fischer wollte gar „Deutschland ethnisch verdünnen und heterogenisieren!“

    Die grüne „Migrationsbeauftragte“ Sharieluise Beck empfahl sogar, die Kinder der Nazis (also, die nach 1945 geborenen Deutschen) hätten die erhöhte MohammedanerInnenkriminalität „auszuhalten“. Selbst in Frankreich würde man dafür wahrscheinlich wegen Landesverrats angeklagt worden.

    Da es sich aber nicht alle Menschen in diesem unserem Lande leisten können, in einer grün-68er-Traumwelt leben zu können (immerhin muss das ganze ja auch durch richtige Arbeit und Steuern erwirtschaftet werden), gibt es im Lande jede Menge Multikulturalismusverlierer, die bei
    geringsten Zweifeln sofort wahlweise als Rassisten, Faschisten, Stammtischideologen, Nazis, Neonazis, Miesmacher, Mob im Bredehorst-Heitmeyerscher Manier verungimpft werden.

    Das Problem ist nicht das Mohammedanertum, es lebt lediglich seine Gewaltkultur, das Problem sind die trojanischen Pferde der 68er, die diese Zustände erst möglich gemacht haben!

    „Der Pazifismus der 20er Jahre hat Ausschwitz erst möglich gemacht!“
    Heiner Geisler, CDU

  16. Man muss eigentlich nur wissen, dass der von Leuten wie Lale Akgün (u.a. aus der links-grünen Szene, ach so ich vergass bestimmte „Liberale“) vertretene Kulturrelativismus den Multikulturismus als wichtiges Element beinhaltet und dass dieser Kulturrelativismus inkonsistent ist und zwingend Ungerechtigkeit (bspw. unterschiedliche Urteile für gleiche Straftaten) und Rassismus generiert.
    Eigentlich merkwürdig, dass Links-Grüne dieser Ideologie aufgesessen sind. Oder vielleicht doch nicht.

  17. @Aetius:

    Für den Erfolg benötigt man ÖFFENTLICHKEIT. Was die Islamfaschisten fürchten wie der Teufel das Weihwasser: ÖFFENTLICHE KORANKRITIK.

    Auch eine medienwirksame Ablehnung der Strafanzeige gegen die zivilisationsferne arabische Ideologie wäre ein Sieg, insb., da wir ja mit einer nächsten Instanz rechnen. Die Argumente der FREIHEITLICHEN sind einfach zu gut.

    Verfassungsfeindliche Hetze:

    „Die Gesetzgebung gebührt niemandem ausser Allah!“
    Sure Al Maida, Vers 49

    @Hardy

    Auch ich komme – in aller Bescheidenheit – aus der „linken Ecke“.
    Für RICHTIGE Linke sind Gleichberechtigung, Meinungs- und Pressefreiheit, RELIGIONSKRITIK unveräußerliche Rechte, die man mit ZIELFÜHRENDEN Mitteln verteidigt.

    „Es gibt in der Welt eine unheilvolle Art von Menschen, das sind diejenigen, die glauben, man sei schwach und feige, wenn man höflich und nobel zu ihnen ist […] Wir sind tolerant zu allen Toleranten. Aber wir haben den Mut, rücksichtslos zuzufassen gegenüber allen denen, die die Toleranz dazu mißbrauchen wollen, später einmal gegenüber dem Toleranten intolerant werden zu können.“
    – Kurt Schumacher

    „Wer den Tod sucht, kann ihn haben.“
    – Otto Schily

  18. Den ganzen „Rumschwaflern“,ob grün,rot oder sonstwie gefärbten,wurde einfach viel zu lange das Feld überlassen.
    Nun endlich kommen solche Frauen wie Arzu Toker zu Wort. Es ist einfach zu schön, wie die ach so „wir sind doch die Spezialisten der Menschenrechte“ verzweifeln, da die Maschinerie “ wer dagegen ist, ist Nazi“ nicht mehr funktioniert. Bieten wir solchen Menschen ( das saß, lieber Musel, was?) ein breites Forum in der Öffentlichkeit.

  19. „So sagte die Konvertitin Susanne Osthoff, nur Araber seien richtige Kerle.“

    http://www.terror.i110.de/osthoff.htm

    Wusste gar nicht, dass die Dame Konvertitin ist, sondern nur, dass bei ihr ein paar Scheine vom Lösegeld gefunden wurden, LOL. Und dass die abartig drauf ist, das wusste ich auch, die Konvertierung (Konvertation?) ist mir von den Medien wohl vorenthalten worden, LOL.

  20. ACHTUNG!

    Soeben lese ich auf „Akte Islam“, dass Thomas Tartsch, der sich bekanntermaßen wissenschaftlich mit dem radikalen Islam beschäftigt, Post von einem islamischen Anwalt erhalten hat. In dem Schreiben wird ihm eine Frist bis zum 22. August setzt, um alle angeblich volksverhetzenden Passagen aus seinen Internet-Seiten zu nehmen, wobei die angeblich „volksverhetzenden“ Passagen mit keinem Wort erwähnt werden. Ulfkotte bittet insbesondere Juristen um Mithilfe, ob sie auf der Seite von Thomas Tartsch auch nur ansatzweise „Volksverhetzende“ Passagen erkennen können.

    Ich kenne die Seite von Thomas Tartsch und halte sie für sachlich und fundiert. M. E. ist dieses fragwürdige Abmahnschreiben ein Versuch der fundamental-muslimischen Seite, Kritiker des Islam mundtot zu machen. Es wäre schön, wenn PI diesem Vorgang einen eigenen Beitrag widmen würde!!!

  21. #22 Philipp

    also das mit den richtigen Linken und mit der Meinungs- und Pressefreiheit möchte ich mal stark anzweifeln. Überall dort, wo sie die politische Macht errungen haben wurde als erstes die Pressefreiheit eingeschränkt. Siehe Hugo Chávez in Venezoela, der als erstes mal die unliebsamen Fernsehsender außer Gefecht gesetzt hat. Wer bestimmt denn, was die richtigen Linken sind.

  22. Der Gutmensch hat die Gerechtigkeit mitsamt Heiligenschein gepachtet. Diesen linken Idioten muss man einfach nur ihre widerliche Heuchelei vorwerfen und sie sind sofort aus dem Konzept gebracht.

    #14 Valkyrie Profile
    Heute meint jeder Sozi, dass er der Verfechter der Sozialen Marktwirtschaft sei. In Wirklichkeit bekämpft und verabscheut man sie wie zu Zeiten Ludwig Erhards. Wir haben uns wie Hans im Glück verhalten und schleichend die pöse Marktwirtschaft gegen Planwirtschaft ausgewechselt. Und je beschissener es sich auswirkt, umso mehr wird nach der Erhöhung der Giftdosis geschrien. Die dekadenten Kinder des Wirtschaftswunders (68er) konnten doch all ihre naiven Träumereien (bereits tausendmal gescheiterten Rezepte) in die Praxis umsetzen und geht es uns jetzt besser oder schlechter? Wenn bspw. die Energiebranche von der Politik (zum Schaden Deutschlands) die Lizenz zum Gelddrucken hat, spricht das eher für Marktwirtschaft (Kapitalismus) oder Planwirtschaft?
    Übrigens: Erhards Soziale Marktwirtschaft geht auf Adam Smith zurück (also auf dem bösen Kapitalismus).

  23. „also das mit den richtigen Linken und mit der Meinungs- und Pressefreiheit möchte ich mal stark anzweifeln.“

    Heutzutage muss man wohl zwischen den „anständigen Linken“ (da gibt es etliche) und denjenigen unterscheiden, die sich aus Hass gegen unser System allem an den Hals werfen, was es kaputt machen will.

    Lustig bspw., dass eine ehemals radikale Linke (und Spinnerin) seit einigen Jahren für qualitativ hochwertigen Hournalismus und für solide pol. Meinungen steht:

    http://www.emma.de/die_konvertitinnen_sind_im_kommen_5_06.html

  24. Die nrhz hatte dazu aufgerufen, das Bürgerbegehren gegen die Großmoschee nicht zu unterschreiben und veröffentlichte dazu einen entsprechenden Aufruf des „Kölner Appell gegen Rassismus“, eines Vereins, in dem Mitglieder aus der RAF und aus deren unmittelbarem Umfeld kommen. Das sollte eigentlich zu denken geben:

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=10007

  25. „wer dagegen ist, ist Nazi“

    Ja, das funktioniert seit 9/11 nicht mehr. (Kann sich noch jemand an 9/11 erinnern und an das Herumgeeiere der Moderatoren (bspw. auf NTV), obs denn jetzt ein Unfall gewesen sei oder ob nicht vielleicht doch böse Menschen … ? – Selbst als das zweite Flugzeug einschlug, berichteten die o.g. Journalisten noch ganz locker von Unfall und so, wohl auf Weisung hin auf keinen, aber auf gar keinen Fall die Wörter Islam oder Terrorismus in den Mund zu nehmen. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei, heute _muss_ man fragen, wenn irgendwo etwas Abartiges passiert ist: „Moslem?“.)

  26. A Country that refuses to protect itself doesn’t deserve to survive.

    AUT PAX—AUT BELLUM

    Warwolf

  27. Bei den Linken gilt wohl einfach folgende Formel:

    -Der Feind ist der Kapitalismus – also USA als größter Vertreter

    -Der Freund meines Feindes ist ebenfalls mein Feind – also z.B. Israel

    -Der Feind meines Feindes Ist mein Freund- also alle Islamisten dieser Welt

  28. #9 Eurabier (08. Aug 2007 10:06)

    Nicht Hans aus Hoyerswerda oder Wouter aus Amsterdam oder Lars aus Malmö sind die größten Antisemiten in der EU sondern Murat aus Neukölln, Ousamma aus Leeds oder Mahmoud aus Clichy-sous-Bois.

    Die neuen Naziherrenmenschen sind jetzt GRÜN, wie der Prophet. Ist doch bekannt.
    Also, was machen wir????

  29. #25 hanlonsrazor (08. Aug 2007 11:55)

    Das ist der JIHAD der Worte jetzt von den Moslems.

    Die Zeit der Windstille ist vorbei.

    Unser eigenen Jihadistas haben sich denen unterwürfig angeschlossen.

  30. „Bei den Linken gilt wohl einfach folgende Formel“

    Ja, so ist es bei _manchen_ Linken in der Tat. Lustig übrigens auch, dass viele Schwule linksradikale Positionen (Antzinismus, „Pali“-Unterstützung) pflegen, die sie in die Arme der Islamisten treibt. Also dieselbe Denkweise, dabei würde es die bei einer Machtergreifung durch islamische Kräfte als erste erwischen: Der gute alte Galgen stände bereit, und zwar todsicher, LOL.

  31. #31 Lulli (08. Aug 2007 12:19)

    Unser eigenen Jihadistas gehören zum Teufel gejagt. Aber in die Hölle der Moslems, da in deren Hölle, dass Feuer 70 mal stärker ist, als das Feuer, das wir kennen.

    Hoch lebe der Hochverrat.

  32. Danke Lulli

    In guter Tradition:

    Die Neue Rheinische Zeitung (NRhZ) war eine von Karl Marx in den Jahren 1848 und 1849 im zu der Zeit zu Preußen (Rheinprovinz) gehörenden Köln herausgegebene Tageszeitung, die sich auch unter kommunistisch-sozialistischen Aspekten mit den revolutionären gesellschaftspolitischen Ereignissen der Zeit beschäftigte. Auch Marx´ Weggefährte Friedrich Engels arbeitete als Redakteur mit wesentlichen Artikeln an der Zeitung mit.

    NRhZ go to hell!

  33. #35 karlmartell

    Das stimmt!

    Also, was machen wir???? Wir sollten zumindest schon mal damit beginnen, Thomas Tartsch zu unterstützen. Das wäre, so meine ich, dringend geboten!

  34. #39 hanlonsrazor (08. Aug 2007 12:36)

    Gerade gestern habe ich dessen Homepage in zwei meiner Postings erwähnt. Der Mann sagt doch genau wie es abläuft. „die Zeit der Windstille“ ist vorbei. Der nächste Schritt ist der Jihad der Zunge“ und in dieser Phase befinden sich die Moslems jetzt.

    Sie versuchen mit Gewalt alles zu diffamieren, was sich kritisch und wahrhaftig zum Islam äussert.
    Sie setzen alles daran, diese Leute mundtot zu machen, damit sie die Hoheit behalten, den Islam zu erklären. Diese …..na ja, ich spare es mir.

    Natürlich müssen wir Thomas Tartsch unterstützen. Vorschläge?

  35. #27 Ungläubiger

    Der heutige Strommarkt hat sicher nichts mit Planwirtschaft zu tun, es ist das was eine guter Kapitalist tut. Er maximiert seinen Gewinn, in dem Fall durch Lobbyarbeit bei der EU die ja für die „Liberalisierung“ verantwortlich ist. Anstatt das Netz in staatlicher Hand zu behalten und es an die Anbieter zu vermieten wurde der Bock zum Gärtner gemacht, mit den bekannten Konsequenzen . Der nächste Bock wird die Bahn sein. Ein Blick nach England sollte eigentlich Warnung genug sein, oder auch die britische Wasserversorgung (Qualität).
    Der Staat drangsaliert den kleinen und mittleren Unternehmer mit Steuern und Vorschriften während die Großkonzerne nicht mal mehr Steuern zahlen.
    Was wir brauchen sind wieder Unternehmer oder Banker (wie Alfred Herrhausen) denen etwas an diesem Land liegt, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Stattdessen haben wir (genau wie in der Politik) nur noch Egoisten die nicht weiter als bis zur nächsten Aktionärsversammlung denken können. Es sind genau auch diese Leute die eine weitere Zuwanderung fordern.

  36. @42 Valkyrie Profile

    Gestern gab es in „Macht der Manager“ (ZDF 21h00) ein gutes Beispiel eines verantwortungsbewussten Managers: Heiner Kaltenberger von der WEMA Glauchau. Hut ab vor diesem Mann.

  37. #42 Valkyrie Profile
    Wenn man genau hinsieht, ist es aber nicht Kapitalismus sondern Planwirtschaft. Als Anhänger der „Sozialen Marktwirtschaft“ sollte Dir aber bewusst sein, was Erhard von solchen „Verhaltensweisen“ (Stichwort Subventionen) gehalten hat – nämlich gar nichts! Wenn sich die Energiebranche durch ihre Lakaien (Politiker und zwar speziell die SPDler) vor dem freien Wettbewerb schützen kann und sogar die Preise künstlich hochschrauben darf, dann ist das ein typischer Fall von Planwirtschaft. Sobald die „gehorsamen“ Politiker einer Branche/Konzerne solche „Extrawürste braten“, widerspricht das den marktwirtschaftlichen (kapitalistischen) Grundzügen.

  38. #42 Valkyrie Profile
    Wenn man genau hinsieht, ist es aber nicht Kapitalismus sondern Planwirtschaft. Als Anhänger der „Sozialen Marktwirtschaft“ sollte Dir aber bewusst sein, was Erhard von solchen „Verhaltensweisen“ (Stichwort Subventionen) gehalten hat – nämlich gar nichts! Wenn sich die Energiebranche durch ihre Lakaien (Politiker und zwar speziell die SPDler) vor dem freien Wettbewerb schützen kann und sogar die Preise künstlich hochschrauben darf, dann ist das ein typischer Fall von Planwirtschaft. Sobald die „gehorsamen“ Politiker einer Branche/Konzerne solche Extrawürste braten, widerspricht das den marktwirtschaftlichen (kapitalistischen) Grundzügen.

  39. Habe heute morgen im Radio den Rest einer Meldung gehört, nach der es von der Kölner CDU einen Beschlussantrag geben soll, nach der die Höhe der Kölner Moschee auf 20 m begrenzt werden, und es keine Minarette geben soll.
    Ist das bekannt? (Habe nämlich im Netz nichts dazu gefunden)

  40. #46 Ungläubiger
    Ich kann Dich in Deinen Ausführungen nur unterstützen.
    Wir haben heute in Deutschland leider eine „sozialistische Marktwirtschaft“.
    Lest einmal „Wohlstand für Alle“ von Ludwig Erhard und Ihr werdet sehen wo wir uns heute wirtschaftlich befinden.
    Im Zweifel gilt auch hier,je mehr Freiheit desto mehr Wohlstand.

    Gruss Josey

  41. #46 Ungläubiger

    Ich denke das wir unterschiedliche Definitionen des Begriffs „Kapitalismus“ haben. Das macht aber nichts, den selbst die Wissenschaft tut sich schwer eine klare Definition zu finden. Jedenfalls lehne ich ein Wirtschaftsmodell z.B. ala USA mit ihren Oligopolen ganz klar ab, unser Model hat sich bis in die achtziger hinein bewährt, dann kam die Gier, Dekadenz und der Wegfall des Wettbewerbers „Kommunismus“. Das ist das Problem. Planwirtschaft kann durchaus in einer Volkswirtschaft sinnvoll sein. Dafür gibt es misslungene und erfolgreiche Beispiele. Das Misslungene ist sicher der Kommunismus, da dieser jede Individualität (und damit auch das Unternehmertum) unterdrückt hat und einfach scheitern musste. Dann gibt es ein Modell wie Japan, wo ebenfalls Entwicklungen staatlich (durch das MITI) koordiniert wurden, aber die Ausführung den Unternehmen überlassen wurde. Man sieht, ein Begriff, zwei verschiedene Konzepte und Umsetzungen. Aber mit Monopol Bildungen wie beim Fall der Energieversorgung hat dieser Begriff nichts zu tun. Hier wäre sogar der Staat gefragt gewesen sich als Regulierer zu betätigen (der Telefonmarkt ist ein relativ positives beispiel)und eben nicht den Unternehmen vollkommen freie Hand zu geben. Einem Kind muss man bei der Erziehung ja auch Grenzen aufzeigen und kann nicht darauf hoffen das es sich selbst erzieht. Problematisch wird es dann wenn man seiner Erziehungspflicht nicht nachkommt, leider gibt es im Fall der Politik keine Gesetz gegen solch ein Verhalten.

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