Ein neues Fenster im Kölner Dom sorgt für Zündstoff. Es beinhaltet 11.200 Farbquadrate und wurde gegen den ausdrücklichen Wunsch von Kardinal Meissner, der sich figürliche Darstellungen von Heiligen oder Märtyrern des 20. Jahrhunderts gewünscht hatte, dort eingesetzt. Das Fenster spiegele nicht den christlichen Glauben wider. „Das Fenster passt nicht in den Dom“, sagte Meisner (…) „Es passt eher in eine Moschee oder in ein Gebetshaus.“

(Spürnasen: Zimmermann und Deva)

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41 KOMMENTARE

  1. Wer ärgert sich nicht hin und wieder mal über Windows?

    Aber mal ehrlich: Er soll sich mal um wichtigere Probleme kümmern! Die Kirche schläft. Ansonsten ist er vielleicht im nächsten Jahrhundert unter den gewünschten Märtyrern in den Kirchenfenstern dabei.

  2. Da die Umwandlung des Domes analog zur Hagia Sophia in absehbarer Zeit erfolgen wird, kann man ja ruhig jetzt schon mit der Anpassung der dekorativen Elemente beginnen.

    Da dies ein teures Unterfangen ist, wird es ja einige Zeit in Anspruch nehmen.

    Bei diesem Fenster handelt es sich übrigens um eine Spende…

  3. Mmh, lasst den Kardinal mal in Ruhe – auch die Kirchenmusik betreffend gehen da eineige Kirchenvertreter so ganz eigene Wege…
    Er hat vorher gewusst, dass das Fenster so wird. Um mal einen Poster aus einem anderen Forum zu zitieren: „Das ist wie ein Schnitzel bestellen, und sich dann aufregen, dass es paniert ist“.

  4. 2007 – Gedenkt den Anfängen.

    Bald wird man aus statischen Gründen den Dom Richtung Mekka ausrichten. Als staatliche ABM mit 1€ Jobbern.

  5. Ihr redet von Spendenverzicht usw. obwohl Ihr wirklich dafür dass sie so voraussichtlich mit euer Geld umgehen danken müsstet! Zu minderst kann man die Fenster belassen udn aus die Türme kann man auch sehr schnell Minaretten machen! Also innerhalb wenige Wochen kann man bemalen, Teppiche verlegen usw. Wenn sie sich beeilen, schaffen sie es bis zu Ramadan!

    Tiqvah Bat Shalom

  6. Die Abildung von Menschen ist nun mal verboten Herr Kardinal Meisner.Es wird mal an der Zeit das Leute wie Sie, das auch endlich mal verinnerlichen .Der Vorteil ist doch unbestreitbar,das durch dieses Fenster nun mal keiner beleidigt ist.

  7. Doch – es werden Katholiken (=Christen!) beleidigt, allen voran der Kardinal. Aber diese Leute zählen in Deutschlandistan nicht mehr.

  8. #8 fundichrist

    Die Abildung von Menschen ist nun mal verboten Herr Kardinal Meisner.Es wird mal an der Zeit das Leute wie Sie, das auch endlich mal verinnerlichen .Der Vorteil ist doch unbestreitbar,das durch dieses Fenster nun mal keiner beleidigt ist.

    Oh… oh… wenn es danach geht dann muss man bei d Vatikan beginnen und zig tausende Kirchenfenster erneuern! Doch bei diese Fenster wenn man auf Darstellungen verzichten wollte, wäre einen dicke durchsichtige Glas billiger gewesen, und viel Lichtdurchlässiger, somit hätten sie auch einiges an Strom gespart!

  9. http://www.idea.de/index.php?id=355&tx_ttnews%5Btt_news%5D=56998&tx_ttnews%5BbackPid%5D=368&cHash=668919eafb

    Präses Schneider kritisiert DITIB

    Der rheinische Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf) plädierte für einen respektvollen Umgang der monotheistischen Religionen mit ihren jeweiligen Wahrheitsansprüchen. Christen sollten im interreligiösen Gespräch auf diesen Anspruch nicht verzichten oder ihn so lange weichspülen, bis er nicht mehr erkennbar sei. Scharfe Kritik übte er an dem islamischen Verband DITIB. Dieser betreibe türkische Religionspolitik auf deutschem Boden und sei nicht an Integration interessiert. Schneider rief zur Solidarität mit christlichen Minderheiten in der Türkei auf. Es gebe eine ökumenische Verpflichtung, „diejenigen, die stumm gemacht werden sollen, nicht im Stich zu lassen“.

  10. Egal, ob ein „weißes Rauschen“ oder ein sontiges modernistisches Konzept, der Beste Ausdruck aktueller Religiosität hätte ein Glasmaler in dem Motiv von drei Mülltrennungstonnen, vier Minaretten, einem Sonnenkollektor über Washington als Symbol des neuen Jerusalem, dazu noch ein paar New Age Motive, Ayurveda Wellness, einer Greenpeacearche und dem Weltklimarat als neue Ritter der Tafelrunde, finden können.

  11. Und hier meine Damen und Herren, sehen Sie das interessanteste Relikt der Kölner Moschee. Ein Glasfenster, von dem manche chinesischen und japanischen Kunsthistroiker aufgrund der Bauweise schließen, dass es von einer mysteriösen vorislamischen Kultur Al-Alamanias erbaut wurde. Die Regierung der islamischen Republik Al-Alamania bestreitet die Existenz dieser Kultur, die Erwähnung ist verboten, sie beleidigt den Islam.

    Einige Historiker stimmen ihr zu, weil es – wie diese Historiker sagen – nicht nachvollziehbar ist, warum diese Kultur Moscheefenster im typisch islamischen Stil hätte erbauen sollen.

    Ich bitte Sie daher, außerhalb unserer Reisegruppe nicht darüber zu reden. Sie können jetzt nach draußen gehen und ihre Schuhe wieder anziehen. Die Damen behalten das Kopftuch bitte auf, bis wir im Flugzeug nach Peking sind.

    Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

  12. die „katholische“ glaubenswirklichkeit lebt auch von symbolik. das abschaffen ebensolcher macht aus dem kölner dom eine lagerhalle.

    Agenda 2011: aus der ditib-moschee wird eine katholische kirche. so wahr mir Gott helfe.

  13. haha.. ach macht doch nichts, dann freuen sich unsere musels umso mehr, dass sie sich bei den fenstereinbau geld sparen, weil die fenster eh musel-freundlich für eine Moschee sind.

  14. #13 Eisvogel

    also ohne Spaß je mehr ich diese Fenster anschaue desto mehr verriet es von sich!

    Ist nur wie ein Abstrakte, wo nicht mal der Künstler weis was ausdrücken wollte…

    1) Multikulti… (Mit farbige Vermischung die Vermischung d Religionen, Ideologien, Völker usw. dargebracht…

    2) Meditatives Blickfeld

    3) Strategische Karte:
    a) Rot: Eroberte Gebiete
    b) Grün: Jihad notwendig
    c) Braunlich: Ureinwohner haben d Hose voll!

    Tiqvah Bat Shalom

  15. Soweit mir bekannt ist, ist das Fenster ein Entwurf von Gerhard Richter, der TOPP – Mann in der bildenden Kunst dieser Zeit und der gefragteste Künstler weltwelt. Wenn man seine Werke anschaut, weiss man, was er macht.

    Sollte es in der Deutschen Provinz nicht bekannt gewesen sein, hätte man sich informieren sollen.

    Mir persönlich gefallen die Kirchefenster, die Marc Chagall schuf, auch besser.

    Aber über Kunst kann man nicht streiten. 🙂

  16. #10 Tiqvah Bat Shalom (30. Aug 2007 14:49)

    spätestens in 50 Jahren werden in Europa alle vorislamischen Kunstwerke zerstört sein, wie die Buddhas.

    Aus den Museen werden dann…… und die Bilder aus Jahrhunderten werden brennen!

    Europa, du bekommst, was du verdienst.

  17. @ #13 Eisvogel

    Ein Glasfenster, von dem manche chinesischen und japanischen Kunsthistroiker aufgrund der Bauweise schließen, dass es von einer mysteriösen vorislamischen Kultur Al-Alamanias erbaut wurde.

    Sehr schön! (Oder auch nicht …) Nur einen fatalen Fehler muss ich anmerken: „vorislamische Kultur/b>“ ist natürlich ein Widerspruch in sich! Um Nachteile zu vermeiden, solltest du sowas besser nicht mehr schreiben.

  18. @ #13 Eisvogel

    Ich sag’s doch, außer dem Islam gibt es keine Kultur:

    „vorislamische Kultur“ ist natürlich ein Widerspruch in sich! Um Nachteile zu vermeiden, solltest du sowas besser nicht mehr schreiben.

  19. #13 Eisvogel (30. Aug 2007 15:30)

    Besser kann man es nicht sagen. Danke!!!!

    Diese Arschlöcher von Linken Kunstbanausen, was glauben die, passiert mit europäischer Kunst im Islam???

  20. #5 Entsatzheerfuehrer (30. Aug 2007 14:14)

    Exakt! Wozu soll das Teil da unnütz herumstehen. Gott ist tot. Lang lebe Allah.
    Die Kölner haben jetzt das, was sie brauchen.

    Ein Monsterditibmoscheee.

  21. Findet ihr, dass dadurch, dass er es für eine Moschee passend findet, der Dom zu einer solchen wird? Ich versteh dir Aufregung nicht. Tausende Kirchenfenster sehen so aus: http://www.schriftstellerforum.de/fremde-images/bild-00002-kirchenfenster-wuppertal-2004.jpg
    Ich seh da keinen Unterschied. Wenn sich die Kirche im Kampf gegen die Islamisierung auf solche Einwände beschränkt, dann Gute Nacht. Wie gesagt, soll er mal den Mund aufmachen und nicht um den heißen Brei herumreden, statt mit so einem Quatsch zu kommen. Befürworten Moscheebauten, führen „interreligiöse Dialoge“, indentifizieren Allah mit JHWE usw., finden es aber doof, dass ein neues Fenster eher in eine Moschee passen würde. Na wenn diese Leute nicht den Islam aufhalten, wer dann? …

  22. Na Moment mal…
    Also das Fenster hat es früher doch sicher schon gegeben. Warum kommt da nicht rein, was vorher war? Ist das die neue Methode einer „zukunftssicheren und nachhaltigen“ Restauration?

    Oder fehlen in Köln anständige Glasmaler, da alle Stellen bereits von Teppichklopfern besetzt sind?

  23. Sorry aber Richter wollte bestimmt nicht die Kirche damit herabwürdigen. Kitschige Heiligenbilder sind auch nicht gerade toll.

  24. Die übrigen Fenster stammen soviel ich weiß aus dem 19.Jahrhundert, sind also keine Originale. Ursprünglich hatte man in der Gotik oft weiße Fenster, aber dadurch würden natürlich die bunten Helligkeitsmäßig abfallen. Und ein Fenster nachzumachen, das eh nicht original ist, ist in der „Szene“ eher umstritten, um es mal vorsichtig zu formulieren.

  25. Das Fenster wurde entworfen von Professor Gerhard Richter, der in diesem Jahr die Kölner Ehrenbürgerschaft erhielt.

    Es handelt sich um ein Mosaik-Glasfenster, in das farbige Glasstücke eingesetzt wurden, die nach dem Zufallsprinzip ausgesucht wurden. In der Tat frage ich mich auch, was daran so kunstvoll sein soll …..

    Professor Richter selbst reagiert auf das überschwängliche Lob sehr bescheiden, was ihn sympathisch macht. Vielleicht ist er selbst der Meinung, daß der Entwurf dieses Glasfensters keine besondere Leistung ist.

    Insofern hat Kardinal Meisner mit seiner Kritik völlig recht. Er spricht das aus, was ich mir zuvor schon gedacht hatte und vielleicht denken sich noch manch andere das gleiche …

    mehr dazu auf:
    http://www.ksta.de/html/artikel/1187344846338.shtml

  26. Wo ist der Link geblieben?
    Leider weiß kaum noch jemand, was Kitsch ist und was nicht. Unsere arrogante Zeit produziert nur noch Schrott mit eingebautem Verfallsdatum. Keine Stadthalle kein Bürgerzentrum was nicht nach 20 Jahren zum Sanierungsfall würde. Und dann glaubt sich unser Zeitalter in allem „on Top“ und als „Krone der Entwicklung“ Niemand würde heute etwas beginnen, von dem er weiß, daß er die Fertigstellung nicht mehr erleben wird.
    Huschhusch alles wird zusammengewichst, „Termindruck, jaja die Auftraggeber“ und so entsteht Architektenmüll über Architektenmüll. Die Städte werden zu Müllhalden von Bauherren und Archtitektenegos, voller Aggression und ohne Respekt für Ästhetik und Schönheit.

    http://12koerbe.de/azur/chartres.html

  27. Hat jemand die Dombaumeisterin bei der Eröffnung gesehen ? Mit ihrer Kopfbedeckung sah sie aus wie Frau Alboga. Wer weiß, was die im Dom noch so baut ?! Das Fenster ist mir zu oberflächlich ohne Tiefgang und Ausdruck. Farbige Quadrate finde ich schon sehr schwach von Richter ! Ich hätte mehr erwartet.

  28. Kitschige Heiligenbilder sind auch nicht gerade toll.

    Das ist natürlich Geschmackssache. Und wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich Glasfenster mit geometrischen Figuren sogar schön. Ich gebe sogar zu, dass ich die einzige Moschee, die ich je von innen gesehen habe – den Felsendom in Jerusalem – auch schön fand. Ich mag figürliche Darstellungen nicht so sehr, mir gefallen geometrische Muster in bunten Farben.

    Bin ich jetzt womöglich islamophil? Kurz vor der Konversion?

    Oh Gott!!!

    Ich glaube allerdings nicht, dass es Kardinal Meissner um den künstlerischen Geschmack ging…?

  29. Thx, Moderater Taliban.

    Die Unterscheidung zwischen „Schrein“ und „Moschee“, wie in Wiki beschrieben, überfordert mich zwar intellektuell, aber wenigstens muss ich mich jetzt ich mehr damit rumschlagen, dass mir eine Moschee gefallen hat.

    Ich bin gar nicht islamophil, ich bin nur jemand, dem Schreine gefallen. Das ist nix schlimmes. Puhhh. Gottseidank. Yoe’ve made my day 🙂

    Ich vermute, ich war mit der Reisegruppe damals auch in dem Al-Aksa-Ding drinne, kann mich aber nicht mehr daran erinnern, wie’s da ausgesehen hat und weiß auch nicht mehr, ob wir wirklich drin waren.

    Aber der Felsendom war wirklich beeindruckend schön.

  30. Der Direktor des Kölner Museum Ludwig, Kasper König, nannte Meisners Bewertung „unqualifiziert“ und „kein Beitrag zur Kulturdiskussion“. Das Meisterwerk Richters markiere im Dom die Moderne, sagte Kasper gegenüber der Zeitung. Das fast 19 Meter hohe und 113 Quadratmeter große Richter-Fenster besteht aus rund 11.500 Farbquadraten. Den Entwurf hat Richter dem Dom geschenkt, die Herstellungskosten in Höhe von 370.000 Euro wurden von Spendern aufgebracht.

    http://www.welt.de/politik/article1148224/Gerhard_Richter_weist_Meisners_Kritik__zurueck_.html

    Wer braucht die Moderne repräsentiert in einem Dom? Warum nicht die Loveparade oder ein „Gothic Symposium“ abhalteen im Dom? Warum nicht Anne Will Live aus dem Domfernsehstudio? Dann wäre die Moderne ebenfalls repräsentiert. Warum kein Baumarkt aus aufgegebenen und verkauften Kirchen machen? Die Moderne hat ein Recht, ubiquitär präsent zu sein!

  31. Ihr redet von Spendenverzicht usw. obwohl Ihr wirklich dafür dass sie so voraussichtlich mit euer Geld umgehen danken müsstet! Zu minderst kann man die Fenster belassen udn aus die Türme kann man auch sehr schnell Minaretten machen! Also innerhalb wenige Wochen kann man bemalen, Teppiche verlegen usw. Wenn sie sich beeilen, schaffen sie es bis zu Ramadan!
    Tiqvah Bat Shalom

    Ein paar Gegenstände müssen auch noch entfernt werden. Schöner Nebeneffekt: Der Verkauf spült Geld in die Kassen!

    Der Direktor des Kölner Museum Ludwig, Kasper König, nannte Meisners Bewertung „unqualifiziert“ und „kein Beitrag zur Kulturdiskussion“. Das Meisterwerk Richters markiere im Dom die Moderne, sagte Kasper gegenüber der Zeitung.

    Der Dom ist doch nicht dazu da, irgendeine Moderne zu präsentieren.

  32. Ich habe dieses Fenster im Fernsehen mit der natuerlichen Beleuchtung von aussen gesehen, es wirkt farblich brilliant, modern, in die Zeit passend, also kein Grund fuer Aufregung

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