Minority ReportDer Bundesverband der Bürgerbewegungen hat Georg Ratzinger, dem Bruder von Papst Benedikt, den aktuellen Minority Report mit folgenden Worten zukommen lassen:
Sehr geehrter Herr Dr. Ratzinger, anbei ein wichtiges Buch – Minority Report – über die Islamisierung Europas, das für Ihren Bruder, seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI, bestimmt ist. Sie können das Buch auch gerne selbst lesen, denn die Islamisierung Europas gibt uns allen Anlass zur tiefen Beunruhigung. Wir vom Bundesverband der Bürgerbewegungen zur Bewahrung von Demokratie, Heimat und Menschenrechten e.V., wünschen Ihnen alles Gute, viel Gesundheit und Zufriedenheit.

Wir bitten Sie, das Buch Minority Report an Ihren Bruder Papst Benedikt XVI. weiterzusenden, und verbleiben mit freundlichen Grüßen,

Hochachtungsvoll

Andreas W.,
im Auftrag des
Bundesverband der Bürgerbewegungen zur Bewahrung von
Demokratie, Heimat und Menschenrechten e.V.
Ludwig-Erhard-Strasse 10
97877 Wertheim
Tel.: 093 42 85 6220 (BDB Telefon)
Fax: 093 42 22773
info@buergerbewegungen.de
www.buergerbewegungen.de
Minority Report: www.islamisierung.info

» Kontaktmail des Papstes: benediktxvi@vatican.va

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61 KOMMENTARE

  1. PS: Bin nicht Papst-Fan. Aber so was wie die Polit-Comic Streitereien und die Beleidigungen von Muslime gegenüber dem Papst und der Terror der über die gesamte Welt folgte, zeigt doch nur eines:

    Die so genannte „Religion des Friedens“ ist in Wirklichkeit eine „Ideologie des Krieges“.

    PS2: Nach Angaben von Muslimen selbst, *muss* der Islam kritisiert werden. Da er fast 1400 kritiklos hinter Mauern gelebt hat.

  2. Gute Idee!
    Ich werde das übrigens äußerlich sehr schöne Buch am 25.08. Anders Gravers von SIAD, der Partnerorganisation von Pax Europa in Fredericia, Dänemark überreichen. Wer im Norden lebt, ist eingeladen:
    Vorbereitungsdemonstration auf Brüssel, 25.08. in Fredericia. Treffpunkt Bahnhofsplatz um 12.30 Uhr. Wer nicht rechtzeitig da sein kann, wird abgeholt zur schönen City-Ralley, er muss sich aber melden. bei
    http://www.kontakt.siad.dk

  3. Beweis dass Allah-Gott nicht Jahwe (JHWH)-Gott der Juden und Christen ist: Frag mal einen Juden, ob er nicht ausnahmsweise mal den Gott der Araber anbeten will und sich nicht nach der Klagemauer des alten Tempels, sondern nach Mekka verbeugen will…

  4. Wie ich unseren Papst kenne, wird der sich beizeiten noch einmal zum Thema äussern, ich freue mich darauf.

  5. Wenn Benedikt den Minority-Report mal küssen sollte so wie Polen-Paule den Koran, dann mach ich einen Kniefall, bereue alle meine Sünden und wandel mich vom Taufchristen zum Kreuzritter!
    Wird wohl leider nicht (so bald) passieren 🙁

  6. Der Minority-Report ist ein gutgemeintes Werk, das bereits aus rein formalen Gründen seinen Zweck nicht erfüllt. Viele Islam-kritische Bücher sind besser. Ich fürchte, sensible Geister könnten sich allein schon durch den Stil des Minority-Reports abgeschreckt fühlen.

  7. Wieder eine sehr gute Aktion des
    Bundesverbands der Bürgerbewegungen unter Willi Schwend.

    Diese Leute leisten wie auch Pro Köln hervorragende Arbeit.

    Quasseln und Dampfablassen allein genügt schon lange nicht mehr.

  8. Wer die Macht hat, hat das Recht. Menschenleben haben noch nie gezählt. Was zählt, ist die Definitionsmacht über die Geschichte. Wer die Toten umlügen kann, hat Macht über die Geschichte. Die Toten können sich nicht wehren.

  9. Dieser Papst hat gezeigt, was in ihm steckt, er hat in der gesamten Kirchenhirarchie keinem, der ihm annaehernd das Wasser reichen kann.
    Ich glaube, dass er zum gegebenen Zeitpunkt weiss, wo er hingehoert.

    Allerdings hat er eine grosse Verantwortung, fuer die Milliarden katholischer Christen, der er sich bei Aeusserungen bewusst sein muss.

    Auch ohne dieses Buch, ist er ueber alle Entwicklungen bestens informiert, natuerlich kann es nichts schaden, auch als Geste in der Oeffentlichkeit

  10. #2Neutral

    Diese Abstimmungsfragen sind blöd formuliert:

    Umfrage
    Was halten Sie von der Initiative „gegen den Bau von Minaretten“ von EDU und SVP?

    Unklug: ich bin dagegen.
    Richtig: ich bin dafür.

    Mir ist gestern schon aufgefallen, daß mit ziemlicher Sicherheit die meisten Abstimmer nicht richtig geschaltet haben, daß sie „dafür sein müssen, wenn sie gegen die Initiative sind.

  11. #14 Nelline

    Richtig beobachtet.

    Ich bin für die Initiative, und das bedeutet: Gegen den Moscheebau. Da der Text der Initiative so formuliert ist.

  12. Unklug: ich bin dagegen.
    Richtig: ich bin dafür.

    Müsste unmissverständlich so lauten:

    Unklug: ich bin dagegen. (=Für Minarette)
    Richtig: ich bin dafür. (=Gegen Minarette)

  13. @omega
    „Ich glaube, dass er zum gegebenen Zeitpunkt weiss, wo er hingehoert.“

    Genauso ist es. Der Papst hat eine immense Verantwortung, aber er wird sich zu Wort melden und nicht schweigen, wie einer seiner Vorgänger, wenn die Sache endgülzig aus dem Ruder läuft, und es wäre mir ein Vergnügen, wenn das nie notwendig werden wird. (Auch wenn wir Islam-Kritiker dann wie Idioten dastehen würden.)

  14. Hat das irgendeinen Hintergrund das Buch über seinen Bruder an Papst Benedikt zu schicken ? Im übrigen weiß der Papst viel genauer über die Lage bescheid, als es in dem Buch drinstehen könnte. Schließlich empfängt er täglich Katholiken aus aller Welt.

  15. #11 Bluegrass (17. Aug 2007 23:58)

    Nein, das ist falsch. Das Christentum hat eine ganz andere Ausgangsbasis. Das Christentum hat sich unter einer Hochkultur, dem römischen Weltreich entwickelt.
    Das ist nicht vergleichbar mit dem Islam, der von der arabischen Halbinsel stammt.

  16. @#11 Bluegrass (17. Aug 2007 23:58) Sind wir nicht einige Jahre ohne den Pabst ausgekommen? …

    Stimmt. Und der Feind meines Feindes ist auch nicht unbedingt mein Freund.

    Aber ….

    Wenn ich einen ( nur Gott weiß wie und woher) aufgetanken und voll munitionierten „Panzer“ in meinem Vorgarten finde, derweile die muselmanischen Horden zum Sturm ansetzen, dann weiß ich was zu tun ist. Dann steige ich auf dieses Ungetüm auf und wühle mich damit durch Allahs Rübenacker das es nur so rauscht im Kamin.

    Und Benedikt II ist dieser Panzer. Er hat in Regensburg nur ganz kurz den Motor grollen lassen, und schon bebte von Konstantinopel bis nach Mekka der Boden.

  17. #21 Phygos (18. Aug 2007 01:05)

    Und Benedikt II ist dieser Panzer. Er hat in Regensburg nur ganz kurz den Motor grollen lassen, und schon bebte von Konstantinopel bis nach Mekka der Boden.

    ANSPRACHE VON BENEDIKT XVI.

    Aula Magna der Universität Regensburg
    Dienstag, 12. September 2006

    Glaube, Vernunft und Universität.
    Erinnerungen und Reflexionen.

    Eminenzen, Magnifizenzen, Exzellenzen,
    verehrte Damen und Herren!

    Es ist für mich ein bewegender Augenblick, noch einmal in der Universität zu sein und noch einmal eine Vorlesung halten zu dürfen. Meine Gedanken gehen dabei zurück in die Jahre, in denen ich an der Universität Bonn nach einer schönen Periode an der Freisinger Hochschule meine Tätigkeit als akademischer Lehrer aufgenommen habe. Es war – 1959 – noch die Zeit der alten Ordinarien-Universität. Für die einzelnen Lehrstühle gab es weder Assistenten noch Schreibkräfte, dafür aber gab es eine sehr unmittelbare Begegnung mit den Studenten und vor allem auch der Professoren untereinander. In den Dozentenräumen traf man sich vor und nach den Vorlesungen. Die Kontakte mit den Historikern, den Philosophen, den Philologen und natürlich auch zwischen beiden Theologischen Fakultäten waren sehr lebendig. Es gab jedes Semester einen sogenannten Dies academicus, an dem sich Professoren aller Fakultäten den Studenten der gesamten Universität vorstellten und so ein Erleben von Universitas möglich wurde – auf das Sie, Magnifizenz, auch gerade hingewiesen haben – die Erfahrung nämlich, daß wir in allen Spezialisierungen, die uns manchmal sprachlos füreinander machen, doch ein Ganzes bilden und im Ganzen der einen Vernunft mit all ihren Dimensionen arbeiten und so auch in einer gemeinschaftlichen Verantwortung für den rechten Gebrauch der Vernunft stehen – das wurde erlebbar. Die Universität war auch durchaus stolz auf ihre beiden Theologischen Fakultäten. Es war klar, daß auch sie, indem sie nach der Vernunft des Glaubens fragen, eine Arbeit tun, die notwendig zum Ganzen der Universitas scientiarum gehört, auch wenn nicht alle den Glauben teilen konnten, um dessen Zuordnung zur gemeinsamen Vernunft sich die Theologen mühen. Dieser innere Zusammenhalt im Kosmos der Vernunft wurde auch nicht gestört, als einmal verlautete, einer der Kollegen habe geäußert, an unserer Universität gebe es etwas Merkwürdiges: zwei Fakultäten, die sich mit etwas befaßten, was es gar nicht gebe – mit Gott. Daß es auch solch radikaler Skepsis gegenüber notwendig und vernünftig bleibt, mit der Vernunft nach Gott zu fragen und es im Zusammenhang der Überlieferung des christlichen Glaubens zu tun, war im Ganzen der Universität unbestritten.

    All dies ist mir wieder in den Sinn gekommen, als ich kürzlich den von Professor Theodore Khoury (Münster) herausgegebenen Teil des Dialogs las, den der gelehrte byzantinische Kaiser Manuel II. Palaeologos wohl 1391 im Winterlager zu Ankara mit einem gebildeten Perser über Christentum und Islam und beider Wahrheit führte.[1] Der Kaiser hat vermutlich während der Belagerung von Konstantinopel zwischen 1394 und 1402 den Dialog aufgezeichnet; so versteht man auch, daß seine eigenen Ausführungen sehr viel ausführlicher wiedergegeben sind, als die seines persischen Gesprächspartners.[2] Der Dialog erstreckt sich über den ganzen Bereich des von Bibel und Koran umschriebenen Glaubensgefüges und kreist besonders um das Gottes- und das Menschenbild, aber auch immer wieder notwendigerweise um das Verhältnis der, wie man sagte, „drei Gesetze“ oder „drei Lebensordnungen“: Altes Testament – Neues Testament – Koran. Jetzt, in dieser Vorlesung möchte ich darüber nicht handeln, nur einen – im Aufbau des ganzen Dialogs eher marginalen – Punkt berühren, der mich im Zusammenhang des Themas Glaube und Vernunft fasziniert hat und der mir als Ausgangspunkt für meine Überlegungen zu diesem Thema dient.

    In der von Professor Khoury herausgegebenen siebten Gesprächsrunde (???????? – Kontroverse) kommt der Kaiser auf das Thema des Djih?d, des heiligen Krieges zu sprechen. Der Kaiser wußte sicher, daß in Sure 2, 256 steht: Kein Zwang in Glaubenssachen – es ist wohl eine der frühen Suren aus der Zeit, wie uns ein Teil der Kenner sagt, in der Mohammed selbst noch machtlos und bedroht war. Aber der Kaiser kannte natürlich auch die im Koran niedergelegten – später entstandenen – Bestimmungen über den heiligen Krieg. Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von „Schriftbesitzern“ und „Ungläubigen“ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer, für uns unannehmbar schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“.[3] Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. „Gott hat kein Gefallen am Blut”, sagt er, „und nicht vernunftgemäß, nicht „???? ????” zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann…“.[4]

    Der entscheidende Satz in dieser Argumentation gegen Bekehrung durch Gewalt lautet: Nicht vernunftgemäß handeln ist dem Wesen Gottes zuwider.[5] Der Herausgeber, Theodore Khoury, kommentiert dazu: Für den Kaiser als einen in griechischer Philosophie aufgewachsenen Byzantiner ist dieser Satz evident. Für die moslemische Lehre hingegen ist Gott absolut transzendent. Sein Wille ist an keine unserer Kategorien gebunden und sei es die der Vernünftigkeit.[6] Khoury zitiert dazu eine Arbeit des bekannten französischen Islamologen R. Arnaldez, der darauf hinweist, daß Ibn Hazm so weit gehe zu erklären, daß Gott auch nicht durch sein eigenes Wort gehalten sei und daß nichts ihn dazu verpflichte, uns die Wahrheit zu offenbaren. Wenn er es wollte, müsse der Mensch auch Götzendienst treiben.[7]

    An dieser Stelle tut sich ein Scheideweg im Verständnis Gottes und so in der konkreten Verwirklichung von Religion auf, der uns heute ganz unmittelbar herausfordert. Ist es nur griechisch zu glauben, daß vernunftwidrig zu handeln dem Wesen Gottes zuwider ist, oder gilt das immer und in sich selbst? Ich denke, daß an dieser Stelle der tiefe Einklang zwischen dem, was im besten Sinn griechisch ist, und dem auf der Bibel gründenden Gottesglauben sichtbar wird. Den ersten Vers der Genesis, den ersten Vers der Heiligen Schrift überhaupt abwandelnd, hat Johannes den Prolog seines Evangeliums mit dem Wort eröffnet: Im Anfang war der Logos. Dies ist genau das Wort, das der Kaiser gebraucht: Gott handelt „???? ????”, mit Logos. Logos ist Vernunft und Wort zugleich – eine Vernunft, die schöpferisch ist und sich mitteilen kann, aber eben als Vernunft. Johannes hat uns damit das abschließende Wort des biblischen Gottesbegriffs geschenkt, in dem alle die oft mühsamen und verschlungenen Wege des biblischen Glaubens an ihr Ziel kommen und ihre Synthese finden. Im Anfang war der Logos, und der Logos ist Gott, so sagt uns der Evangelist. Das Zusammentreffen der biblischen Botschaft und des griechischen Denkens war kein Zufall. Die Vision des heiligen Paulus, dem sich die Wege in Asien verschlossen und der nächtens in einem Gesicht einen Mazedonier sah und ihn rufen hörte: Komm herüber und hilf uns (Apg 16, 6 – 10) – diese Vision darf als Verdichtung des von innen her nötigen Aufeinanderzugehens zwischen biblischem Glauben und griechischem Fragen gedeutet werden.

    Dabei war dieses Zugehen längst im Gang. Schon der geheimnisvolle Gottesname vom brennenden Dornbusch, der diesen Gott aus den Göttern mit den vielen Namen herausnimmt und von ihm einfach das „Ich bin“, das Dasein aussagt, ist eine Bestreitung des Mythos, zu der der sokratische Versuch, den Mythos zu überwinden und zu übersteigen, in einer inneren Analogie steht.[8] Der am Dornbusch begonnene Prozeß kommt im Innern des Alten Testaments zu einer neuen Reife während des Exils, wo nun der landlos und kultlos gewordene Gott Israels sich als den Gott des Himmels und der Erde verkündet und sich mit einer einfachen, das Dornbusch-Wort weiterführenden Formel vorstellt: „Ich bin’s.“ Mit diesem neuen Erkennen Gottes geht eine Art von Aufklärung Hand in Hand, die sich im Spott über die Götter drastisch ausdrückt, die nur Machwerke der Menschen seien (vgl. Ps 115). So geht der biblische Glaube in der hellenistischen Epoche bei aller Schärfe des Gegensatzes zu den hellenistischen Herrschern, die die Angleichung an die griechische Lebensweise und ihren Götterkult erzwingen wollten, dem Besten des griechischen Denkens von innen her entgegen zu einer gegenseitigen Berührung, wie sie sich dann besonders in der späten Weisheits-Literatur vollzogen hat. Heute wissen wir, daß die in Alexandrien entstandene griechische Übersetzung des Alten Testaments – die Septuaginta – mehr als eine bloße (vielleicht sogar wenig positiv zu beurteilende) Übersetzung des hebräischen Textes, nämlich ein selbständiger Textzeuge und ein eigener wichtiger Schritt der Offenbarungsgeschichte ist, in dem sich diese Begegnung auf eine Weise realisiert hat, die für die Entstehung des Christentums und seine Verbreitung entscheidende Bedeutung gewann.[9] Zutiefst geht es dabei um die Begegnung zwischen Glaube und Vernunft, zwischen rechter Aufklärung und Religion. Manuel II. hat wirklich aus dem inneren Wesen des christlichen Glaubens heraus und zugleich aus dem Wesen des Griechischen, das sich mit dem Glauben verschmolzen hatte, sagen können: Nicht „mit dem Logos“ handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider.

    Hier ist der Redlichkeit halber anzumerken, daß sich im Spätmittelalter Tendenzen der Theologie entwickelt haben, die diese Synthese von Griechischem und Christlichem aufsprengen. Gegenüber dem sogenannten augustinischen und thomistischen Intellektualismus beginnt bei Duns Scotus eine Position des Voluntarismus, die schließlich in den weiteren Entwicklungen dahinführte zu sagen, wir kennten von Gott nur seine Voluntas ordinata. Jenseits davon gebe es die Freiheit Gottes, kraft derer er auch das Gegenteil von allem, was er getan hat, hätte machen und tun können. Hier zeichnen sich Positionen ab, die denen von Ibn Hazm durchaus nahekommen können und auf das Bild eines Willkür-Gottes zulaufen könnten, der auch nicht an die Wahrheit und an das Gute gebunden ist. Die Transzendenz und die Andersheit Gottes werden so weit übersteigert, daß auch unsere Vernunft, unser Sinn für das Wahre und Gute kein wirklicher Spiegel Gottes mehr sind, dessen abgründige Möglichkeiten hinter seinen tatsächlichen Entscheiden für uns ewig unzugänglich und verborgen bleiben. Demgegenüber hat der kirchliche Glaube immer daran festgehalten, daß es zwischen Gott und uns, zwischen seinem ewigen Schöpfergeist und unserer geschaffenen Vernunft eine wirkliche Analogie gibt, in der zwar – wie das Vierte Laterankonzil 1215 sagt – die Unähnlichkeiten unendlich größer sind als die Ähnlichkeiten, aber eben doch die Analogie und ihre Sprache nicht aufgehoben werden. Gott wird nicht göttlicher dadurch, daß wir ihn in einen reinen und undurchschaubaren Voluntarismus entrücken, sondern der wahrhaft göttliche Gott ist der Gott, der sich als Logos gezeigt und als Logos liebend für uns gehandelt hat. Gewiß, die Liebe „übersteigt“, wie Paulus sagt, die Erkenntnis und vermag daher mehr wahrzunehmen als das bloße Denken (vgl. Eph 3, 19), aber sie bleibt doch Liebe des Gottes-Logos, weshalb christlicher Gottesdienst, wie noch einmal Paulus sagt, „??????? ???????“ ist – Gottesdienst, der im Einklang mit dem ewigen Wort und mit unserer Vernunft steht (vgl. Röm 12, 1).[10]

    Dieses hier angedeutete innere Zugehen aufeinander, das sich zwischen biblischem Glauben und griechischem philosophischem Fragen vollzogen hat, ist ein nicht nur religionsgeschichtlich, sondern weltgeschichtlich entscheidender Vorgang, der uns auch heute in die Pflicht nimmt. Wenn man diese Begegnung sieht, ist es nicht verwunderlich, daß das Christentum trotz seines Ursprungs und wichtiger Entfaltungen im Orient schließlich seine geschichtlich entscheidende Prägung in Europa gefunden hat. Wir können auch umgekehrt sagen: Diese Begegnung, zu der dann noch das Erbe Roms hinzutritt, hat Europa geschaffen und bleibt die Grundlage dessen, was man mit Recht Europa nennen kann.

    Der These, daß das kritisch gereinigte griechische Erbe wesentlich zum christlichen Glauben gehört, steht die Forderung nach der Enthellenisierung des Christentums entgegen, die seit dem Beginn der Neuzeit wachsend das theologische Ringen beherrscht. Wenn man näher zusieht, kann man drei Wellen des Enthellenisierungsprogramms beobachten, die zwar miteinander verbunden, aber in ihren Begründungen und Zielen doch deutlich voneinander verschieden sind.[11]

    Die Enthellenisierung erscheint zuerst mit den Anliegen der Reformation des 16. Jahrhunderts verknüpft. Die Reformatoren sahen sich angesichts der theologischen Schultradition einer ganz von der Philosophie her bestimmten Systematisierung des Glaubens gegenüber, sozusagen einer Fremdbestimmung des Glaubens durch ein nicht aus ihm kommendes Denken. Der Glaube erschien dabei nicht mehr als lebendiges geschichtliches Wort, sondern eingehaust in ein philosophisches System. Das Sola Scriptura sucht demgegenüber die reine Urgestalt des Glaubens, wie er im biblischen Wort ursprünglich da ist. Metaphysik erscheint als eine Vorgabe von anderswoher, von der man den Glauben befreien muß, damit er ganz wieder er selber sein könne. In einer für die Reformatoren nicht vorhersehbaren Radikalität hat Kant mit seiner Aussage, er habe das Denken beiseite schaffen müssen, um dem Glauben Platz zu machen, aus diesem Programm heraus gehandelt. Er hat dabei den Glauben ausschließlich in der praktischen Vernunft verankert und ihm den Zugang zum Ganzen der Wirklichkeit abgesprochen.

    Die liberale Theologie des 19. und 20. Jahrhunderts brachte eine zweite Welle im Programm der Enthellenisierung mit sich, für die Adolf von Harnack als herausragender Repräsentant steht. In der Zeit, als ich studierte, wie in den frühen Jahren meines akademischen Wirkens war dieses Programm auch in der katholischen Theologie kräftig am Werk. Pascals Unterscheidung zwischen dem Gott der Philosophen und dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs diente als Ausgangspunkt dafür. In meiner Bonner Antrittsvorlesung von 1959 habe ich mich damit auseinanderzusetzen versucht,[12] und möchte dies alles hier nicht neu aufnehmen. Wohl aber möchte ich wenigstens in aller Kürze versuchen, das unterscheidend Neue dieser zweiten Enthellenisierungswelle gegenüber der ersten herauszustellen. Als Kerngedanke erscheint bei Harnack die Rückkehr zum einfachen Menschen Jesus und zu seiner einfachen Botschaft, die allen Theologisierungen und eben auch Hellenisierungen voraus liege: Diese einfache Botschaft stelle die wirkliche Höhe der religiösen Entwicklung der Menschheit dar. Jesus habe den Kult zugunsten der Moral verabschiedet. Er wird im letzten als Vater einer menschenfreundlichen moralischen Botschaft dargestellt. Dabei geht es Harnack im Grunde darum, das Christentum wieder mit der modernen Vernunft in Einklang zu bringen, eben indem man es von scheinbar philosophischen und theologischen Elementen wie etwa dem Glauben an die Gottheit Christi und die Dreieinheit Gottes befreie. Insofern ordnet die historisch-kritische Auslegung des Neuen Testaments, wie er sie sah, die Theologie wieder neu in den Kosmos der Universität ein: Theologie ist für Harnack wesentlich historisch und so streng wissenschaftlich. Was sie auf dem Weg der Kritik über Jesus ermittelt, ist sozusagen Ausdruck der praktischen Vernunft und damit auch im Ganzen der Universität vertretbar. Im Hintergrund steht die neuzeitliche Selbstbeschränkung der Vernunft, wie sie in Kants Kritiken klassischen Ausdruck gefunden hatte, inzwischen aber vom naturwissenschaftlichen Denken weiter radikalisiert wurde. Diese moderne Auffassung der Vernunft beruht auf einer durch den technischen Erfolg bestätigten Synthese zwischen Platonismus (Cartesianismus) und Empirismus, um es verkürzt zu sagen. Auf der einen Seite wird die mathematische Struktur der Materie, sozusagen ihre innere Rationalität vorausgesetzt, die es möglich macht, sie in ihrer Wirkform zu verstehen und zu gebrauchen: Diese Grundvoraussetzung ist sozusagen das platonische Element im modernen Naturverständnis. Auf der anderen Seite geht es um die Funktionalisierbarkeit der Natur für unsere Zwecke, wobei die Möglichkeit der Verifizierung oder Falsifizierung im Experiment erst die entscheidende Gewißheit liefert. Das Gewicht zwischen den beiden Polen kann je nachdem mehr auf der einen oder der anderen Seite liegen. Ein so streng positivistischer Denker wie J. Monod hat sich als überzeugten Platoniker bezeichnet.

    Dies bringt zwei für unsere Frage entscheidende Grundorientierungen mit sich. Nur die im Zusammenspiel von Mathematik und Empirie sich ergebende Form von Gewißheit gestattet es, von Wissenschaftlichkeit zu sprechen. Was Wissenschaft sein will, muß sich diesem Maßstab stellen. So versuchten dann auch die auf die menschlichen Dinge bezogenen Wissenschaften wie Geschichte, Psychologie, Soziologie, Philosophie, sich diesem Kanon von Wissenschaftlichkeit anzunähern. Wichtig für unsere Überlegungen ist aber noch, daß die Methode als solche die Gottesfrage ausschließt und sie als unwissenschaftliche oder vorwissenschaftliche Frage erscheinen läßt. Damit aber stehen wir vor einer Verkürzung des Radius von Wissenschaft und Vernunft, die in Frage gestellt werden muß.

    Darauf werde ich zurückkommen. Einstweilen bleibt festzustellen, daß bei einem von dieser Sichtweise her bestimmten Versuch, Theologie „wissenschaftlich“ zu erhalten, vom Christentum nur ein armseliges Fragmentstück übrigbleibt. Aber wir müssen mehr sagen: Wenn dies allein die ganze Wissenschaft ist, dann wird der Mensch selbst dabei verkürzt. Denn die eigentlich menschlichen Fragen, die nach unserem Woher und Wohin, die Fragen der Religion und des Ethos können dann nicht im Raum der gemeinsamen, von der so verstandenen „Wissenschaft“ umschriebenen Vernunft Platz finden und müssen ins Subjektive verlegt werden. Das Subjekt entscheidet mit seinen Erfahrungen, was ihm religiös tragbar erscheint, und das subjektive „Gewissen“ wird zur letztlich einzigen ethischen Instanz. So aber verlieren Ethos und Religion ihre gemeinschaftsbildende Kraft und verfallen der Beliebigkeit. Dieser Zustand ist für die Menschheit gefährlich: Wir sehen es an den uns bedrohenden Pathologien der Religion und der Vernunft, die notwendig ausbrechen müssen, wo die Vernunft so verengt wird, daß ihr die Fragen der Religion und des Ethos nicht mehr zugehören. Was an ethischen Versuchen von den Regeln der Evolution oder von Psychologie und Soziologie her bleibt, reicht einfach nicht aus.

    Bevor ich zu den Schlußfolgerungen komme, auf die ich mit alledem hinaus will, muß ich noch kurz die dritte Enthellenisierungswelle andeuten, die zurzeit umgeht. Angesichts der Begegnung mit der Vielheit der Kulturen sagt man heute gern, die Synthese mit dem Griechentum, die sich in der alten Kirche vollzogen habe, sei eine erste Inkulturation des Christlichen gewesen, auf die man die anderen Kulturen nicht festlegen dürfe. Ihr Recht müsse es sein, hinter diese Inkulturation zurückzugehen auf die einfache Botschaft des Neuen Testaments, um sie in ihren Räumen jeweils neu zu inkulturieren. Diese These ist nicht einfach falsch, aber doch vergröbert und ungenau. Denn das Neue Testament ist griechisch geschrieben und trägt in sich selber die Berührung mit dem griechischen Geist, die in der vorangegangenen Entwicklung des Alten Testaments gereift war. Gewiß gibt es Schichten im Werdeprozeß der alten Kirche, die nicht in alle Kulturen eingehen müssen. Aber die Grundentscheidungen, die eben den Zusammenhang des Glaubens mit dem Suchen der menschlichen Vernunft betreffen, die gehören zu diesem Glauben selbst und sind seine ihm gemäße Entfaltung.

    Damit komme ich zum Schluß. Die eben in ganz groben Zügen versuchte Selbstkritik der modernen Vernunft schließt ganz und gar nicht die Auffassung ein, man müsse nun wieder hinter die Aufklärung zurückgehen und die Einsichten der Moderne verabschieden. Das Große der modernen Geistesentwicklung wird ungeschmälert anerkannt: Wir alle sind dankbar für die großen Möglichkeiten, die sie dem Menschen erschlossen hat und für die Fortschritte an Menschlichkeit, die uns geschenkt wurden. Das Ethos der Wissenschaftlichkeit – Sie haben es angedeutet Magnifizenz – ist im übrigen Wille zum Gehorsam gegenüber der Wahrheit und insofern Ausdruck einer Grundhaltung, die zu den wesentlichen Entscheiden des Christlichen gehört. Nicht Rücknahme, nicht negative Kritik ist gemeint, sondern um Ausweitung unseres Vernunftbegriffs und -gebrauchs geht es. Denn bei aller Freude über die neuen Möglichkeiten des Menschen sehen wir auch die Bedrohungen, die aus diesen Möglichkeiten aufsteigen, und müssen uns fragen, wie wir ihrer Herr werden können. Wir können es nur, wenn Vernunft und Glaube auf neue Weise zueinanderfinden; wenn wir die selbstverfügte Beschränkung der Vernunft auf das im Experiment Falsifizierbare überwinden und der Vernunft ihre ganze Weite wieder eröffnen. In diesem Sinn gehört Theologie nicht nur als historische und humanwissenschaftliche Disziplin, sondern als eigentliche Theologie, als Frage nach der Vernunft des Glaubens an die Universität und in ihren weiten Dialog der Wissenschaften hinein.

    Nur so werden wir auch zum wirklichen Dialog der Kulturen und Religionen fähig, dessen wir so dringend bedürfen. In der westlichen Welt herrscht weithin die Meinung, allein die positivistische Vernunft und die ihr zugehörigen Formen der Philosophie seien universal. Aber von den tief religiösen Kulturen der Welt wird gerade dieser Ausschluß des Göttlichen aus der Universalität der Vernunft als Verstoß gegen ihre innersten Überzeugungen angesehen. Eine Vernunft, die dem Göttlichen gegenüber taub ist und Religion in den Bereich der Subkulturen abdrängt, ist unfähig zum Dialog der Kulturen. Dabei trägt, wie ich zu zeigen versuchte, die moderne naturwissenschaftliche Vernunft mit dem ihr innewohnenden platonischen Element eine Frage in sich, die über sie und ihre methodischen Möglichkeiten hinausweist. Sie selber muß die rationale Struktur der Materie wie die Korrespondenz zwischen unserem Geist und den in der Natur waltenden rationalen Strukturen ganz einfach als Gegebenheit annehmen, auf der ihr methodischer Weg beruht. Aber die Frage, warum dies so ist, die besteht doch und muß von der Naturwissenschaft weitergegeben werden an andere Ebenen und Weisen des Denkens – an Philosophie und Theologie. Für die Philosophie und in anderer Weise für die Theologie ist das Hören auf die großen Erfahrungen und Einsichten der religiösen Traditionen der Menschheit, besonders aber des christlichen Glaubens, eine Erkenntnisquelle, der sich zu verweigern eine unzulässige Verengung unseres Hörens und Antwortens wäre. Mir kommt da ein Wort des Sokrates an Phaidon in den Sinn. In den vorangehenden Gesprächen hatte man viele falsche philosophische Meinungen berührt, und nun sagt Sokrates: Es wäre wohl zu verstehen, wenn einer aus Ärger über so viel Falsches sein übriges Leben lang alle Reden über das Sein haßte und schmähte. Aber auf diese Weise würde er der Wahrheit des Seienden verlustig gehen und einen sehr großen Schaden erleiden.[13] Der Westen ist seit langem von dieser Abneigung gegen die grundlegenden Fragen seiner Vernunft bedroht und könnte damit einen großen Schaden erleiden. Mut zur Weite der Vernunft, nicht Absage an ihre Größe – das ist das Programm, mit dem eine dem biblischen Glauben verpflichtete Theologie in den Disput der Gegenwart eintritt. „Nicht vernunftgemäß, nicht mit dem Logos handeln ist dem Wesen Gottes zuwider“, hat Manuel II. von seinem christlichen Gottesbild her zu seinem persischen Gesprächspartner gesagt. In diesen großen Logos, in diese Weite der Vernunft laden wir beim Dialog der Kulturen unsere Gesprächspartner ein. Sie selber immer wieder zu finden, ist die große Aufgabe der Universität.

    ——————————————————————————–

    [1] Von den insgesamt 26 Gesprächsrunden (???????? – Khoury übersetzt „Controverse“) des Dialogs („Entretien“) hat Th. Khoury die 7. „Controverse“ mit Anmerkungen und einer umfassenden Einleitung über die Entstehung des Textes, die handschriftliche Überlieferung und die Struktur des Dialogs sowie kurze Inhaltsangaben über die nicht edierten „Controverses“ herausgegeben; dem griechischen Text ist eine französische Übersetzung beigefügt: Manuel II Paléologue, Entretiens avec un Musulman. 7e Controverse. Sources chrétiennes Nr. 115, Paris 1966. Inzwischen hat Karl Förstel im Corpus Islamico-Christianum (Series Graeca. Schriftleitung A.Th. Khoury – R. Glei) eine kommentierte griechisch-deutsche Textausgabe veröffentlicht: Manuel II. Palaiologus, Dialoge mit einem Muslim. 3 Bde. Würzburg – Altenberge 1993 – 1996. Bereits 1966 hatte E. Trapp den griechischen Text – mit einer Einleitung versehen – als Band II. der Wiener byzantinischen Studien herausgegeben. Ich zitiere im folgenden nach Khoury.

    [2] Vgl. über Entstehung und Aufzeichnung des Dialogs Khoury S. 22 – 29; ausführlich äußern sich dazu auch Förstel und Trapp in ihren Editionen.

    [3] Controverse VII 2c; bei Khoury S. 142/143; Förstel Bd. I, VII. Dialog 1.5 S. 240/241. Dieses Zitat ist in der muslimischen Welt leider als Ausdruck meiner eigenen Position aufgefaßt worden und hat so begreiflicherweise Empörung hervorgerufen. Ich hoffe, daß der Leser meines Textes sofort erkennen kann, daß dieser Satz nicht meine eigene Haltung dem Koran gegenüber ausdrückt, dem gegenüber ich die Ehrfurcht empfinde, die dem heiligen Buch einer großen Religion gebührt. Bei der Zitation des Texts von Kaiser Manuel II. ging es mir einzig darum, auf den wesentlichen Zusammenhang zwischen Glaube und Vernunft hinzuführen. In diesem Punkt stimme ich Manuel zu, ohne mir deshalb seine Polemik zuzueignen.

    [4] Controverse VII 3b – c; bei Khoury S. 144/145; Förstel Bd. I, VII. Dialog 1.6 S. 240 – 243.

    [5] Einzig um dieses Gedankens willen habe ich den zwischen Manuel und seinem persischen Gesprächspartner geführten Dialog zitiert. Er gibt das Thema der folgenden Überlegungen vor.

    [6] Khoury, a.a.O. S. 144 Anm. 1.

    [7]R. Arnaldez, Grammaire et théologie chez Ibn Hazm de Cordoue. Paris 1956 S. 13; cf Khoury S. 144. Daß es in der spätmittelalterlichen Theologie vergleichbare Positionen gibt, wird im weiteren Verlauf dieses Vortrags gezeigt.

    [8] Für die viel diskutierte Auslegung der Dornbuschszene darf ich auf meine „Einführung in das Christentum“ (München 1968) S. 84 – 102 verweisen. Ich denke, daß das dort Gesagte trotz der weitergegangenen Diskussion nach wie vor sachgemäß ist.

    [9] Vgl. A. Schenker, L’Ecriture sainte subsiste en plusieurs formes canoniques simultanées, in: L’interpretazione della Bibbia nella Chiesa. Atti del Simposio promosso dalla Congregazione per la Dottrina della Fede. Citt? del Vaticano 2001 S. 178 – 186.

    [10] Ausführlicher habe ich mich dazu geäußert in meinem Buch „Der Geist der Liturgie. Eine Einführung.“ Freiburg 2000 S. 38 – 42.

    [11] Aus der umfänglichen Literatur zum Thema Enthellenisierung möchte ich besonders nennen A. Grillmeier, Hellenisierung – Judaisierung des Christentums als Deuteprinzipien der Geschichte des kirchlichen Dogmas, in: ders., Mit ihm und in ihm. Christologische Forschungen und Perspektiven. Freiburg 1975 S. 423 – 488.

    [12] Neu herausgegeben und kommentiert von Heino Sonnemans (Hrsg.): Joseph Ratzinger – Benedikt XVI., Der Gott des Glaubens und der Gott der Philosophen. Ein Beitrag zum Problem der theologia naturalis. Johannes-Verlag Leutesdorf, 2. ergänzte Auflage 2005.

    [13] 90 c – d. Vgl. zu diesem Text R. Guardini, Der Tod des Sokrates. Mainz – Paderborn 19875 S. 218 – 221.

    auch wenn ich jetzt hinsichtlich der Länge dieses Postings wieder Schelte bekomme, ich machs trotzdem.

  18. #21 Phygos

    Also gut, Phygos,

    dann führen wir erst mal wieder einen Religionskrieg.

    Bin eigentlich nicht dafür, aber das geringere Übel als Islamisierung ist es sicherlich.

  19. #22 karlmartell (18. Aug 2007 01:12)

    Ich schätze Deine Beiträge, karlmartell.

    Aber nicht diejenigen des Rauschgoldengels Ratzinger.

  20. „Nicht vernunftgemäß, nicht mit dem Logos handeln ist dem Wesen Gottes zuwider“, hat Manuel II. von seinem christlichen Gottesbild her zu seinem persischen Gesprächspartner gesagt. In diesen großen Logos, in diese Weite der Vernunft laden wir beim Dialog der Kulturen unsere Gesprächspartner ein. Sie selber immer wieder zu finden, ist die große Aufgabe der Universität.

    Das ist es doch, was uns unterscheidet.

  21. #24 Ratio (18. Aug 2007 01:18)

    Ich schätze Deine Beiträge, karlmartell.

    Aber nicht diejenigen des Rauschgoldengels Ratzinger.

    Etwa weil Deine Vernunft so weit reicht ? 😀

  22. @ #23 Ratio (18. Aug 2007 01:12)
    #21 Phygos

    …Also gut, Phygos,
    dann führen wir erst mal wieder einen Religionskrieg ….

    Haben wir bereits. Nur nicht wir führen ihn. Er wird bereits geführt. Wir sind noch in dem Stadium, das wir glauben .. oder meinen, glauben zu müssen .. es gäbe hier gewisse Integrationsproblem bzw. kulturelle Differenzen. Selbstmordattentäter sind entweder geistig gestört, oder hatten eben eine schwere Kindheit (Das Dicker-Junge-von-Nebenan-nimmt-Ligakeks-weg-Syndrom).
    Es kann nicht sein was soziologisch per End68er Definition nicht sein darf. Niemand anders als WIR sind an sämtlichen Übeln der Welt schuld. Wir haben sowohl die Dinosaurier durch Umweltverschmutzung ausgerottet, diverse Eiszeiten und Poltauungen ausgelöst. die Lusitania eigenhändig versenkt, das Lindbergbaby entführt, und JFK haben wir auch erschossen. Wenn irgendein Soziopath seinen anderen V9llspacken auffrisst sind wir schuld. Wenn Ali-Fahr-Dich-Tot sein 300. Auto knackt und dann in eine Fußgängergruppe rast, Unsere Schuld. Wenn Sunniten Schiiten dekaptieren. Wir sind schuld. Selbst wenn 1,5 Mio. Lichtjahre entfernt eine Supernova ihren galaktische Flatus strahlend ins Weltall setzt .. wir sind schuld. Wir sind überhaupt an allem Schuld. Und wenn nicht, dann erst recht. Denn dann haben wir nicht genug nach Schuld gesucht. Du meinst wir brauchen einen Religionskrieg ? Nein. Nehmen wir z. Bsp. den WK. II. Der 2.Weltkrieg war z. Bsp absolut nicht notwendig. Als Adolf und seine Scheißwehr .. sorry .. Reichswehr ins Rheinland einmarschierten, standen 3 Mio. französische Soldaten keine 80 km entfernt Gewehr bei Fuß. Da das gegen den Versailler Vertrag verstieß, hätte die Sache binnen eines Tages vom Tisch sein können. Nix mit Krieg von 39-45. Nix mit Holocaust, Blitzkrieg und 55 Millionen Toten.

    Einen Religionskrieg haben wir bereits. Wir wollen es nur nicht wahr haben. Noch ist das aber mehr so ein Hornberger Schießen. Etwas das wir ganz schnell vom Tisch haben könnten. Hier in Europa den Islam verbieten. die Vertreter einsacken und ausweisen, das Vermögen der entsprechenden Organisationen zu sozialen Zwecken eingezogen. Wirtschaftembargo für 4-5 Jahre gegen islamische Staaten, und wenn dann dort das Licht ausgeht, es keine Medikamente, keine funktionierenden Autos, Flugzeuge etc mehr gibt, geht den dortigen Despoten auf, das es eine stinknormale Diktatur auch tut. Dazu braucht es den ganzen religiösen Bimbes gar nicht. Pinochet oder Strößner haben damit Jahrzehnte gut gelebt. Sollte dort auch gehen. Ok. Man könnte sie unter Umständen auch zur Demokratie zwingen. Aber wir sind ja keine Unmenschen. Das wäre ja geradezu faschistoid wollten wir diesen armen Menschen dort unser Wertesystem aufzwingen. Despotie, Nepotismus, Folter, Todesstrafe und Zwangsheiraten sind dort kulturelle Werte. Wer sind wir, da wir als Kulturnation ihnen solche kulturellen Eigenheiten nehmen wollten. Nur bitte nicht hier vor Ort. Wir haben da ein kleines Problem dies durch unsere rosarote Brille zu quetschen.

  23. Ich lesen den kurzen Abschnitt zur Schweiz im Rapport.

    1/5 der Schweiz sind Ausländer… man rechne das mal in absoluten Zahlen auf Deutschland um! –Die Schweiz hat de-fakto sehr viele Ausländer aufgenommen! Viel mehr als z.B. Deutschland, prozentual zur Bevölkerung.

    Vorteil der Eidgenossen

    ………
    In der Schweiz ist eines grundsätzlich anders als in Deutschland: Hier ist das Volk der Souverän. Die direkte Demokratie mit ihren Volksentscheiden führt dazu, daß sich die Mehrheit nicht von verbeamteten Politfunktionären diktieren lassen muß, was ihre politisch korrekte Meinung zu sein hat.

    Das hat einen großen Vorteil: Anders als in Deutschland sitzen in der Schweiz keine Extremisten von links oder rechts in
    den Parlamenten.
    ……….

    …….
    „Die Schweiz schließt die Türen“, meldet alarmiert die deutsche Welle. In den linksliberalen Medien von Stockholm bis Wien war man sich einig: „Unmenschlich“ sei das, stand in den Kommentaren. Das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge nahm die neuen Asylgesetze „mit Bedauern zur Kenntnis.“ Die Verschärfung des Asyl- und Ausländerrechts wäre nicht mit EU-Recht vereinbar, hieß es aus Brüssel.

    Nur weil Asylbewerber keine Papiere hätten, könnten Gemeinschaftsrecht nicht abgewiesen werden., erklärte ein Sprecher von EU-Justizkommissar Franco Frattini.

    Igit EU! Wie soll die EU so ihre Probleme Lösen, wenn sie die Importieren nicht wieder los werden darf?!

    Das ist ein Freipass an alle Nicht-EU Bürger in die EU zu kommen!!!

  24. Kein Land der EU lässt die Leute freiwillig rein. Dieser blanke Unsinn und Politische Morast Das kommt also doch vom (korrupten) Brüssel.

  25. Ich mag mich noch genau erinnern, als es darum ging, ob die Schweiz in die EU sollte oder nicht.

    Ich hatte damals schon gesagt, dass in der EU alles von Brüssel aus gesteuert wird.

    Ich mag mich noch genau erinnern, wie die Leute gegen die UdSSR geflucht haben!

    Ich habe gesagt, dass man nun genau dasselbe macht wie die Ex-UdSSR –und alle haben dazu geschwiegen.

    Nun ist es also schon längst so weit. Brüssel ist mit seinen Ländern die neue möchte gerne UdSSR…

  26. #8 Athenaios
    „Der Minority-Report ist ein gutgemeintes Werk, das bereits aus rein formalen Gründen seinen Zweck nicht erfüllt. Viele Islam-kritische Bücher sind besser.“

    Hi,
    Kann jemand ensprechende Titel (jenseits des mainstream) nennen? Evtl. gar in der örtlichen Bibliothek oder als eBook, so das ich doc gonzo nicht belästigen muss?

    Danke

    P.S.: Gute Seite, dank an alle beteiligten

    cu

  27. Man muss sehr vorsichtig sein, wenn man sich in dieser Angelegenheit an den Vatikan wendet.

    Johannes XXIII. hatte immer einen scherzhaften Spruch auf Lager: „Ich bin doch nur der Papst“. In der Kirche gibt es Seilschaften und Verbände, die wenig Aufmerksamkeit erregen, aber weit mächtiger sind als der „Stellvertreter Gottes auf Erden“.

    Unter Johannes XXIII. begann die Öffnung der katholischen Kirche für das Gedankengut, das uns heute so wehrlos macht gegen die islamische Expansion. Auf dem von ihm betriebenen Vaticanum II wurde sowohl die Gleichheit von islamischer und christlicher Gottesvorstellung verkündet, sondern auch allerlei obskuren bis obskurantistischen Gruppen viel Macht gegeben, darunter dem masonisch und mafiös strukturierten Opus Dei.

    Mittlerweile sind alle wichtigen kirchlichen Positionen, darunter alle Stellen, die Zugang zum Papst haben oder ihn beraten, unter O.D.-Kontrolle. Und O.D. ist nicht irgendein spleeniger Katholikenverein, sondern hat die Absicht, Europa und die Welt zu katholisieren, indem es die (finanziellen, politischen, medialen) Eliten für sich gewinnt. Der Einfluss von O.D. wurde kurz deutlich beim Tod Johannes Pauls II., der nicht nur Opus Dei stark förderte, sondern auch die katholische Theologie zu einem universalistischen Brei deformierte und den Koran küsste.

    O.D. ist tief verstrickt in die dunklen Geschäfte von Mafiosi, hat sich freimaurerischen Prinzipien und Methoden angenähert, bezieht gigantische Summen Geldes aus der EU und versteckt sich mehr hinter seiner Papsttreue, als dass es wirklich loyal wäre. Mehrfachmitgliedschaften in O.D. und Mafia, Unternehmensführungen und EU-Kommission und -Parlament sorgen für weitere schwerwiegende Interessenkonflikte. O.D. hat den Vatikan inklusive Papst unter Kontrolle, und auch die Kirchensteuergroschen des braven Christen nützen letztendlich O.D. und seinen Absichten. Und mit dem einfachen Volk und seinen Interessen haben die als Allerletztes zu tun.

    Ihr finanzielles Interesse bringt es mit sich, dass sie an eventuellen nationalen, freiheitlichen oder sonstigen Widerstandsbewegungen gegen eine Islamisierung nicht interessiert sind. Daher rechne ich nicht auf eine Unterstützung aus Kirchenkreisen; oft schon sind Bischöfe und andere Kirchenleute zugunsten des O.D. „eingeknickt“. Die Rettung Europas müssen die Bürgerlichen also ohne die „höchste Stelle“ hinbekommen.

  28. Das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge nahm die neuen Asylgesetze „mit Bedauern zur Kenntnis.“ Die Verschärfung des Asyl- und Ausländerrechts wäre nicht mit EU-Recht vereinbar, hieß es aus Brüssel.

    ———–

    Ich hätte nie gedacht, daß ich eines Tages das Wort „Brüssel“ so hassen würde als sei es das Wort „islam“.

    Die großkotzigen Bemerkungen re. Der FREIEN und Unabhängigen Schweiz sind nahe an faschistoider Einschüchtigung.

    Was bilden sich diese volldereisten EU/UN Beamten ein?

    Wer sind die denn eigentlich?!

    Nichts als volltrottelige Schmarotzer!

  29. Ich habe schon meine Schwierigkeiten wenn jemand mißbraucht wird, und in diesem Falls ehe ich so dass der Bruder des Papstest als zum Botengang genötigt wird.

    Ich denke nicht dass er es je übergeben würde, und sicherlich hätte d Buch direkt an d Vatikan geschickt werden können. Angeblich liest der Papst gerne… Könnte sein dass dieses Buch dann so sicherer in seiner Geraten hätte können als durch der gewählte weise…

    Ich finde Gerade Wege immer gehebarer, und für mich wohl Angenehmer… ..

    Tiqvah Bat Shalom

  30. #28 Phygos (18. Aug 2007 01:43)

    Lieber Phygos,

    Dein Beitrag #28 ist exzellent! 🙂

    Danke!

    Stimmt! Wir haben den Religionskrieg bereits.

  31. @ karlmartell # 22

    Glaubst du wirklich, dass jemand diese Bibel abliest?

    In der Kuerze liegt die Wuerze, immer noch.

  32. @ #16 Bluegrass

    Du hältst ja nicht viel auf die Intelligenz Deiner Mitbürger!

    Redneck

    Fragestellungen, die eine Form von Verneinung enthalten, haben immer etwas Vertracktes. Wenn Sie beispielsweise einen PI-Leser fragen: „Bist du nicht gegen die Islamisierung Europas?“, würde er vermutlich mit „Na klar!“ antworten, obgleich er sich damit für die Islamisierung Europas ausgesprochen hätte (er ist ja nicht dagegen). Manchmal macht es mir Spaß, das genannte Phänomen auf die Sptze zu treiben. Wenn ich sage: „Habe ich unrecht, wenn ich nicht annehme, dass niemand, der einen menschengemachten Klimawandel nicht für völlig ausgeschlossen hält, irrt?“, so ist es auch für einen intelligenten Menschen außerordentlich schwierig, die Antwort zu finden, die seine tatsächliche Auffassung widerspiegelt. Im übrigen ist es ein immer wieder erhobener empirischer Befund, dass das Resultat von Umfragen entscheidend von der Art der Fragestellung abhängt. Die Gallup-Untersuchung mit den Fragestellungen „Der Staat sollte den respektlosen Umgang mit der amerikanischen Flagge verbieten“ und „Der Staat sollte den respektlosen Umgang mit der amerikanischen Flagge nicht erlauben“ hat bekanntlich diametral unterschiedliche Eregbnisse erbracht.

    @karlmartell:

    Danke, dass Sie die Rede Benedikts XVI. uns wieder ins Gedächtnis gerufen haben! Ganz unabhängig von ihrem (nach meiner Ansicht sehr hohen) intellektuellen Gehalt ist es ein mittlerweile leider selten gewordenes ästhetisches Vergnügen, ein so wunderbares Deutsch zu lesen.

  33. @ #14 Nelline

    Unklug: ich bin dagegen.: 38.6 %
    Richtig: ich bin dafür.: 61.4 %

    Stand: 18.08.2007, 07:25

    All clear ?

  34. Ich glaube kaum, dass der Papst den Minority Report lesen wird. Der Report ist stilistisch einfach zu schlecht, und er strotzt vor Wiederholungen.

    Ihm diesen zukommen zu lassen ist allerdings kein Fehler. Der Autor hat sich jedenfalls bemüht, die Bedrohung durch den Islam zu dokumentieren.

  35. @LeKarcher:

    Sicherlich wird der BDB auf eine Antwort aus sein, um womöglich ergründen zu können, was hinter der Fassade gedacht wird…

    so wie mit Bosbach und schäuble, deren Antworten daraufhinweisen, daß wir von vorne bis hinten betrogen werden…

    http://www.islamisierung.info

  36. @#41 vollmuffel (18. Aug 2007 08:24) Ich glaube kaum, dass der Papst den Minority Report lesen wird. Der Report ist stilistisch einfach zu schlecht, und er strotzt vor Wiederholungen.

    Ich denke, er hat ihn bereits gelesen. Ratzinger ist ein begeisterter Leser politischer Schriften. Der Mann absolviert einen 16 Stunden Tag, und verfügt über ein „fast“ fotographisches Gedächtnis. Er wird ihn mit Sicherheit gelesen haben und sich das Nützliche herausnehmen.

    Aber

    Er haut nicht gleich auf die Pauke und hängt den nackten Allerwertesten aus dem Fenster. Sei versichert, das sich die Schriften Broder, Ulfkotte und Giordano in seiner Privatbibliothek finden. Der Mann zieht seine eigenen Schlüsse. Aber er besitzt eben „nur“ Autorität und „Sprachgewalt“ aber eben keine Bomben und Granaten. Insofern hatte Stalin Recht mit seiner rhetorischen Frage «Wie viele Divisionen hat der Papst?» Keine. Klar aber auch, das ein einziger Aufruf von Benedikt II. reichen würde, und große Teile der Welt stünden in Flammen. Was glaubst du wäre los in Spanien, in Süd- und Mittelamerika im ganzen christlichen Afrika, riefe Benedikt II zu einer Reconquista, zu einem neuerlichen Kreuzzug auf. Nur will Benedikt nicht als der Papst in die Geschichte eingehen, der mit den Schuhen des Fischers durch ein Meer von Blut gewatet ist. Außerdem ist er noch in einer politisch korrekten Falle. Er ist gebürtiger Deutscher. Wäre er gebürtiger Italiener, Spanier woher auch immer … er könnte wesentlich offensiver vorgehen. So aber haftet an ihm das Etikett „Hitlerjunge Ratzinger“ oder „Panzerkardinal Ratzinger“. Als Diplomat und Wissenschaftler jedoch, ist er sämtlichen 1,xxx Milliarden Muselmanen überlegen. Allen zusammen. Und es tut sich bereits was. Denn vom vatikanischen Spiel des Köpfe-rollen-lassen versteht er was. Er baut den „Laden“ um. Tut dies bereits seit mehr als 20 Jahren. Keine Ahnung was im Endeffekt dabei herauskommt, wohin Benedikt II. zielt, aber die gesammelte Muselmanenschaft darf sich auf einiges gefasst machen wenn. Soziologisch ist bekannt, das Gruppen, die sich unentwegter Aggression von Außen ausgesetzt sehen zusehends radikalisieren. Es ist ein Schutzmechanismus. Die zunehmende Rückwärtswendung des Christentums in Europa, Asien, Afrika und Südamerika belegen einen vehementen Wunsch nach rigideren Strukturen. In Südamerika liefen der katholischen Kirche die Anhänger davon, weil die kath. Kirche als zu laff, als zu liberal angesehen wurde. Den Trend hat er schon gestoppt. Es ist ein beredter Beleg für diese Rückwärtswendung zu autoritären Strukturen. Ratzinger hat das schon vor 20 Jahren erkannt. Eine seiner ersten Entscheidungen .. Opus Dei fördern, als Papst .. Wiedereinführung des Altkatholischen Ritus ( wenn gewünscht) etc etc etc. Der „liebe“ Benedikt II ist ein knallharter Manager und Realist. Er gibt den Leuten was sie wollen und macht seine „Firma“ fitt für den Wettbewerb. Gleichzeitig reagiert er auf die Aggressionen von Außen (Islam) Das mag zwar im Endeffekt nicht im Sinne unserer ..jetzigen.. liberalen Gesellschaften sein, Aber die Kirche ist nicht liberal. Wollte sie auch nie sein. Kann sein, das wir in 20 Jahren unsere eigenen Gesellschaften nicht wieder erkennen, ja verabscheuen weil sie erzreaktionär und extrem gewalttätig geworden sind. Aber dann liegt das nicht an uns, sondern an den Zwängen von Außen, um des reinen Überlebens willen. Das gab es schon einmal. Die frühmittelalterlichen Staaten sahen sich der Expansion des Islam ausgesetzt. Sie radikalisierten und zersplitterten sich zusehends. Als Reaktion darauf kam es zu ersten Kreuzzügen. Aber gegen wen? Gegen die Albigenser, Beginen , Begarden, Katharer, Cluniazenser, Patarener und Waldenser. Alles was nicht ins Schema passte wurde niedergemacht. Innere Zersplitterung rigide ausgelöscht und zurück auf Linie gezwungen. Und dann .. dann begann der Vormarsch. Die Kreuzzüge, später dann der europäische Imperialismus, der mit der Kolonisierung der islamischen Welt endete. Aber es radikalisierte die Europäischen Gesellschaften in einem Maß das historisch bis dahin unbekannt war. Dazu wurden Methoden aus dem Islam übernommen. Die ganze unappetitliche Geschichte aus Folter, öffentlichen Hinrichtungen bis zur Gesinnungsschnüffelei der Inquisition. Und wer sollte sich mit diesem Thema besser auskennen als der ehemalige Leiter der katholischen Glaubenskongregation ( Neusprech für Inquisition) Wenn sich also die Gesellschaften radikalisieren werden, dann wird sich Benedikt es sich nicht nehmen lassen, diesen unvermeidlichen Prozess zu seinen Gunsten zu nutzen. Das funktionierte schon einmal. Es wird wieder funktionieren. Und angemerkt sei dabei. Die Zersplitterung des frühmittelalterlichen Europas unter dem Ansturm des Islam, der Verfall der Gesellschaften, der Rechtsordnungen, der Gesetze wurde nur durch eines überwunden. Durch die Konservierung der antiken Gesetze und Verwaltungsnormen innerhalb des kirchlichen Verwaltungsapparates. Unsere gesamten Gesetze und Verwaltungsnormen beruhen auf genau den Regeln und Normen, welche die Kurie bewahrt hat. Sicher, wir leben nicht mehr im 700 Jahrhundert. Aber der aggressive Ansturm des Islam ist der Selbe, der zunehmende Verfall von Rechtsnormen ist der selbe, die Radikalisierung der Gesellschaften ist die selbe. Und wenn es jemanden gibt, der das begreift, dann ist es Benedikt II. Es ist quasi der Job den er 25 Jahre lang gemacht hat. Ein Tischler braucht auch nicht 2x hinzu sehen um einen Hobel zu erkennen.

  37. @Thatcher

    Du hast recht. Die Kirche, die Anfang der 50 und 60 er Jahre die kommende Islamisierung Europas geistig-moralisch vorbereitet hat, und nicht nur das (auch finaziell und mit Grundstücken), die gleiche Kirche warnt heute vor der Islamisierung, die sie selbst mit initiiert haben. Dies ist im höchsten Maße zynisch und unaufrichtig!

    Wie die userin Eisvogle richtig erklärte:

    Die Kirche hat kein Recht auf Dummheit.
    Bis heute unterstützt sie den Islam in seinem Tun! Daß ich immer noch in dieser evangelischen Kirche Mitglied bin, ist wohl eher Gewohnheit, als innerlich Verbundenheit mit einem opportunistischen Klerus der Unmoralischen!

    Wie gesagt, die Kirche hat kein Recht auf Dummheit! wo sie sich jahrhunderteland mit religiösen Lehren und Theologien auseinandersetzen tut.

    http://www.islamisierung.info

  38. ein Mann wollte an jede Moschee in Deutschland eine mit Schweinefleisch und Schweineblut besudelte Ausgabe des KORAN schicken

    ha ha… den Imam stell ich mir vor, wie er schreit und zetert und stampft…

  39. @ thatcher:

    sehr mächtig kann opus dei aber nicht sein, ich brauche mir nur eine woche lang die medien anschauen, da wimmelt es nur so von gutmeldungen über den islam. und in den spitzenpositionen kann es auch nicht vorgedrungen sein, denn sonst würden wir nicht millionen von moslems in europa aufnehmen.

    ich sage: einfach zuviel dan brown gelesen? 🙂

    mfg
    wien 1529

  40. @#47 wien1529

    Stimmt .. da hat mir der lieb Dr. Freud wohl einen Versprecher untergejubelt .. was mir da mein Unterbewußtsein wohl sagen will … direkt mal nachschlagen

  41. #33 Thatcher (18. Aug 2007 02:21)

    Das sind doch irgendwelche Fantasten, die dem Opus Dei soviel Macht zuschreiben wollen. Wenn der Opus Dei so mächtig wäre, weshalb hat er das Konzil dann nicht in seine Richtung verschoben ? Du siehst, daß man aus irgendwelchen mir nicht ersichtlichen Gründen, aus dem Opus Dei was machen möchte, was er gar nicht ist.

  42. Ich bin davon überzeugt, daß der Papst die Situation hinsichtlich der Muslime und der Verfolgung der Christen in islamischen Ländern (auch in anderen Ländern, aber darum geht es jetzt nicht) sehr genau kennt.

    Die katholische Kirche hat überall vor Ort katholische Christen, die aus aller Welt viel direkter und viel genauer berichten können und es auch tun, als es je Nachrichtenagenturen und Journalisten tun könnten.

    Genauso bin ich überzeugt davon, daß der Papst insbesondere auch über die Islamisierung in Deutschland sehr genau unterrichtet ist.

    Selbstverständlich kann jemand in einer exponierten Position nicht so reden wie wir hier – auch das sollte man sich stets vor Augen halten. Er hat in Regensburg schon sehr viel gesagt …

    Ich halte die Übergabe des Minority Report an ihn für eine sehr gute Sache und bin auch davon überzeugt, daß er das Buch über seinen Bruder erhalten wird.

    Vielleicht hätte man auch dem Oberbürgermeister von Köln eine solche gedruckte Ausgabe widmen sollen. Aber wahrscheinlich hätte er das Buch gar nicht aufgeschlagen – aus Selbstschutz, denn:

    Viel Wissen macht Kopfweh. Herr Schramma dürfte allerdings auch mittlerweile Kopfweh haben, ohne daß er den Minority Report gelesen hat. Teile seiner Parteimitglieder klären ihn schon entsprechend auf.

  43. im Fifa-Thread kann man nichts mehr posten, bzw. werden die Texte nicht angezeigt; im Quelltext sind sie dennoch sichtbar.

    Da wird ein TAG nicht richtig geschlossen worden sein

  44. Gute Idee, daß mit dem Schreiben an Georg Ratzinger. Sein Bruder würde wohl dieses
    Schreiben kaum je zu Gesicht bekommen, da
    ist doch dieser Weg sicherer. Ob er aber
    darauf antwortet, ist eine ganz andere Frage.

  45. Sollte es Antwortschreiben geben,

    bitte ich Euch, sie für alle zum Nachlesen , hier reinzustellen.

    dieses Thema ist zu wichtig, um geheim zu bleiben und wir haben ein recht darauf, zu wissen, wer freund, gegner, feind oder kollaborateur ist.

    gegenbenenfalls muss man sich von falschen freunden „emanzipieren“, die aktiv feindlich unseren Interessen von frieden, freiheit und zukunft entgegenstehen.

  46. alle meine Freunde, die für die Integration des Islam in Deutschland sind, meide ich seit einiger Zeit, ja, zähle sie nicht mal mehr zu meinen Freunden. Man muss sich positionieren, besser jetzt als zu spät. Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns!

  47. Erwartet nicht zu viel vom Papst!
    Ich kann euch nur empfehlen, das Buch:
    „Der letzte Papst“ von Malachi Martin zu lesen.
    Das sind 764 Seiten Wahrheit, die in Romanform gegossen werden musste, sonst hätte man das Buch niemals verlegen können.
    Schon auf den Seiten 15/16/17 werdet ihr Passagen finden, die erklären warum unsere Welt aussieht, wie sie aussieht. Und das der Vatikan wesentlich dazu beigetragen hat.

  48. @deva:

    stelle doch bitte 2-3 sätze der erklärung hier rein. es würde mich sehr interessieren..

    PS: ich erwarte vom papst rein gar nichts,
    trotzdem würde mich die reaktion interessieren…

    thx

  49. @ #44, #47

    Die Zahl der Bischöfe und Kardinäle, die vor der Macht des Opus weiche Knie bekamen, ist mittlerweile Legion. Soweit ich weiß, haben vor fünf Jahren sämtliche deutschen Bischöfe bis auf sieben Ausnahmen (Bode/Kettmann (OS), Jaschke (HH), Haßlberger (M), Kapp (FD), Koitz (HI), Lehmann (MZ)) die kirchenrechtlich außerordentlich umstrittene Heiligsprechung des Opus-Dei Gründers Josémaria Escriva de Balaguer ausdrücklich unterstützt oder keine Einwände dagegen gehabt (Quelle: Peter Hertel, Schleichende Übernahme, Publik Forum Verlagsgesellschaft Oberursel 2002). Der damalige Präfekt der Glaubenskongregation Ratzinger erwirkte zwar, dass das O.D. 1982 nur den Status einer Personalprälatur bekam statt, wie es gern gehabt hätte, den eines Personalbistums, wurde später aber „umgedreht“ und hat sich seither stets im Sinne von O.D. ausgesprochen. Dieser „Personal“-Status bedeutet: Das O.D.-Mitglied (etwa ein Priester mit besonderen Aufgaben) untersteht formal nicht seinem Ortsbischof, sondern ausschließlich dem Prälaten. Die O.D.-Mitglieder sind zu Lebzeiten nicht namentlich bekannt; es könnte sich also selbst bei engsten Mitarbeitern um ferngesteuerte „U-Boote“ handeln“. Der O.D.-Prälat hat als einziger Prälat Bischofsrang, de facto (Geld, Einfluss, loyale Mitarbeiter) ist er aber mächtigster Mann der ganzen Kirche.

    Ein Beispiel für das intransparente Finanzgebaren des Opus und für die Summen, die hier im Spiel sind, lieferte Spanien: Beim Zusammenbruch des Rumasa-Konzerns stellte sich nach intensivem Verhör des Vorstandschefs Ruiz Mateos heraus, dass er über Jahre hinweg fast alle Einnahmen, mindestens 50 Millionen Dollar, an O.D. gezahlt hatte. Sofort nach Öffentlichwerdung dementierten O.D.-Offizielle alles und verwiesen auf den offiziellen, rein spirituellen Charakter des Werkes. Da Ruiz Mateos aber vor dem wirtschaftlichen Ruin stand, dürfte er wohl kaum O.D. unbegründet belastet haben. Da O.D. selbstverständlich als „gemeinnützig“ gilt, zahlt es von diesen Summen nicht einmal Einkommenssteuer.

    Wer sich mit den Statuten des O.D. auskennt, weiß, dass Diskretion wie nichts sonst großgeschrieben wird. Während in der Öffentlichkeit fast ausschließlich „harmlose“ Propaganda kursiert, haben zwei „Aussteiger“ (die O.D. nach dem Ausstieg sofort als „psychisch krank“ diffamieren wollte) einige streng geheim gehaltene Führungsdokumente geleakt. Darin steht folgendes: „Wir haben den großen Ehrgeiz, die Institutionen der Völker, der Wissenschaft, Kultur, Zivilisation, Politik, Kunst und sozialen Beziehungen zu heiligen und zu christianisieren […].“

    Die teuren Privatschulen des O.D. richten sich fast ausschließlich an finanzkräftige Eliteschüler, die man so in den Einflussbereich des Opus bringen und zu künftigen Multiplikatoren und Geldeinbringern machen will.

    Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, warum Opus Dei daran interessiert sein sollte, die Islamisierung Europas abzuwenden. Ihre „Klientel“ ist elitär und wohlhabend; sie dürfte durch die Islamisierung also kaum betroffen sein.

  50. @ #37 Friedel B. meint:

    Fragestellungen, die eine Form von Verneinung enthalten, haben immer etwas Vertracktes.

    Man stellt eben gescheite Fragen, die jeder versteht, nicht wahr?

    Generell ist es aber nicht sonderlich vertrackt, daß minus*minus plus ergibt, ein weiteres minus wieder minus usw. Man braucht das nur abzuzählen.

    Kannst Du keine gescheiten Fragen nicht stellen?

    Was hält der Friedel B. von vorstehender Frage NICHT? 🙂

    Die Gallup-Untersuchung mit den Fragestellungen “Der Staat sollte den respektlosen Umgang mit der amerikanischen Flagge verbieten” und “Der Staat sollte den respektlosen Umgang mit der amerikanischen Flagge nicht erlauben” hat bekanntlich diametral unterschiedliche Eregbnisse erbracht.

    Na und???

    Das sind doch nicht dieselben, sondern inhaltlich durchaus verschiedene Fragen.

    Der Staat hat nichts zu „erlauben“. Was nicht verboten ist, ist erlaubt.

    Und dann noch Werbung für den Schöngeredeten, naja.

    @ alle

    Ich habe das nur kommentiert, weil pseudogescheite Frömmler sich auch gern der Scholastik bedienen – pseudologischer Probleme, um andere zu verwirren.

  51. Ja, leider ist unser Papst auf der Seite des islams?: klar, da der Heilige Vater die alltägliche Praxis des islams noch niemals am eigenen Leibe erlebt hat… Sigh
    ChinaJapanKoreaTibet ist zutiefst enttäuchst

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