Die Schweiz war Schauplatz eines Treffens zwischen den Taliban und dem deutschen Bundesnachrichtendienst (BND). Im Hotel Hilton in Glattbrugg verhandelten deutsche Agenten drei Tage lang mit Taliban-Vertretern (wir berichteten). Das Schweizer Fernsehen über den Skandal:

(Spürnase: Christine D. & Alain-Jean Moiret)

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13 KOMMENTARE

  1. Scheibe. Und keiner wusste es. Die sind tatsächlich unfähig. In die Schweiz kann jeder rein und raus, und niemand bemerkt es. Selbst gesuchte Terroristen. Oder es waren „alle“ eingeweiht. Daher regt sich niemand auf. Man wollte sich an einem „neutralen Ort“ treffen.

  2. Das muss man sich echt mal auf der Zunge zergehen lassen. Soze Schröder spricht kein Wort mit den USA aber verhandelt mit den Taliban. Dieser Mann hat in mehrfacher Hinsicht seinen Amtseid gebrochen. Schlimm !

  3. An NEUTRAL@

    Und das wichtigste aus dem Schweizerdeutschen übersetzt.

    Man kann davon ausgehen dass die Schweizerischen Behörden Kenntisse von der Fahndungsliste haben und laut internationalen Vereinbarungen diese Talibane hätten verhaftet werden müssen!

  4. In die Schweiz kann jeder rein und raus, und niemand bemerkt es. Selbst gesuchte Terroristen.

    Als Juden vor ’45 in die sogenannte „neutrale“ Schweiz fluechten wollten, waren die Grenzen auf einmal dicht.

    Nur so nebenbei aus der Soldatensprache der Schweizer Armee:

    Gestampfter Jude: Bezeichnung für Büchsenfleisch (meist Kurzform „Gestampfter“, alternativ auch „Chappi“) – Quelle

  5. @#6 Yeghnikyan

    Das war die offizielle Schweizer Politik. Allerdings gelang es dennoch Menschen, die schweizer Grenze zu überschreiten und so in Sicherheit zu gelangen.

    http://www.kreuz.net/article.3701.html

    „Die kleine Schweiz hatte während der nationalsozialistischen Zeit immerhin mehr als 20.000 Juden Asyl gewährt…Trotzdem nahmen die Vereinigten Staaten in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr als 20.000 Juden auf.“

    Mancher,heute, wünscht sich eben, die Schweiz hätte Hitler den Krieg erklärt und auch diese 20 000 Juden wären ermordet worden. Oder was soll das ?

  6. ich gehe mal davon aus, dass das hilton die rechnung an den innenminister von deutschland w. schäuble gerichtet hat. bzw. die haben vor ort bar bezahlt. das macht man in der schweiz so 🙂

    was mir an der sache aufstößt:
    warum das hilton?
    das zeigt doch, dass der deutsche staat die terroristen hofiert.
    warum die schweiz?
    gibt es in staaten in der nähe von afganistan nicht auch schöne hotels? zum beispiel dubai.

    ich gehe mal davon aus, dass das hilton besonders gut zu überwachen ist. von innen wie von aussen.

    sollte diese aktion zur folge haben dass der deutsche ingenieur frei gelassen wird, dann ist mir die aktion recht und teuer.

  7. Hopfen und Malz verloren für uns in der Schweiz. Unsere Dienste bringen es nicht einmal fertig Terroristen die in die Schweiz einreisen für ein Treffen mit einem anderen Geheimdienst festzunehmen! Was ist dann mit denen die hier sind und noch kommen werden um Terroranschläge oder auch „nur“ logistische Unterstützung durchzuführen?? Hä? Dumm.

    Obwohl, dies ist kein Wunder bei Leuten in den Hochschulen wie der kommentierende Stahel. Gerade vor einiger Zeit war ER es, der den 11. September als inzeniert darstellen wollte. Offizielle Stelleungnahme aus der ETH (welche wiederum dementierte – nachher…). Jeder kann dies Googlen.

    Also Leute – vergesst die Schweiz im Antiterrorkampf. Vielleicht erreichen wir zumindest Politisch das Islamverbot, doch mehr liegt nicht drin …

  8. @ #7 D.N. Reb und #9 FreeSpeech

    Es war mir klar. Zufaellig war die Schweiz direkt oder indirekt als Treffpunkt Thema.

    Naechstes mal, wenn die BND ihren Treffen mit Al-Kaida in Camp David organisieren, gebe ich mein Senf ueber Amerika ab.

  9. #5 Smakager (22. Aug 2007 01:23)

    Man wollte die „Verhandlungen“ nicht gefährden… vielleicht.

  10. Deutsche Trickser, äh, Kämpfer für Recht und Freiheit. Hat Schäuble eigentlich avon gewußt??

    » …
    Die deutschen Agenten hatten offenbar viel Aufwand betrieben, die wahre Identität ihrer Verhandlungspartner in der Schweiz zu verschleiern. Als Grund für die Einreise der beiden Männer aus Afghanistan wurde ihnen ein medizinischer Notfall bescheinigt. Um ja keinen Verdacht auf sich zu lenken, haben sich die beiden Taliban denn auch in der Zürcher Universitätsklinik Balgrist begeben und einer Ärztin pro forma eine Wunde gezeigt – die allerdings längst verheilt gewesen war.

    Im Spital nicht registriert

    Offenbar ist es den deutschen Agenten gelungen, die Identität der beiden Afghanen so gut zu verschleiern, dass sie in der Universitätsklinik Balgrist keine Spuren hinterliessen. Spitaldirektor Serge Altmann hat auf Grund der Medienberichte eine interne Untersuchung eingeleitet: «Patienten, die sich bei uns behandeln lassen, müssen sich immer vorher am Empfang melden.» Dort werden die Personalien registriert. Doch laut dem Spitaldirektor hat man in den Datenbanken keine Spur gefunden, die auf den Aufenthalt der beiden Männer hindeuten.
    … «

    http://www.espace.ch/artikel_410179.html

    btw: Falls jemand nicht weiß, was „Taliban auf Deutsch (und Schweizerisch, versteht sich) heißt:

    KORANSCHÜLER

    „Moderat“ heißt gemäßigt.

    Sure 9,5: Tötet die Götzendiener
    (andere Übersetzung: die Trinitarier: die an die Dreifaltigkeit glauben) wo ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf.

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