praying.jpgDamit unsere Leser auch wissen, was das ZDF mit den GEZ Gebühren anfängt, hier eines der neueren Machwerke. Auf dem ZDF Internetauftritt fanden wir die folgenden wunderschönen Erklärungen der bekanntesten Vertreter des Islams in Deutschland.

Die Taliban begehen ihre Verbrechen, wie auch die Geiselnahme in Afghanistan, im Namen Allahs. Das hält die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor für ein Unding: „Für mich zählen diese Menschen nicht als Muslime, sie sind in erster Linie Verbrecher! Und ich glaube wirklich nicht, dass es diesen Menschen um ihren Glauben geht. Denn das, was in Afghanistan passiert, ist alles andere als religiös motiviert, das ist eine politische Sache.“

Das findet auch der Generalsekretär der Türkischen Gemeinde in Berlin, Celal Altun: „Das ist keinesfalls mit dem Islam vereinbar. So eine Tat kann keinesfalls gerechtfertigt werden und hat auch nichts mit dem Islam zu tun. Es ist einfach unmenschlich, so etwas zu tun und nicht zu tolerieren. Dass die gesamte muslimische Welt das nicht akzeptiert, davon gehe ich aus!“

Der Koran verbietet das Töten
Bekir Alboga, der Dialogbeauftragte der Türkisch-Islamischen Union, geht sogar noch weiter: „Es ist ausdrücklich verboten zu töten! Dies steht im Koran. Ich fühle mich dadurch in meiner religiösen Identität verletzt, wenn diese Menschen im Namen des Islam so etwas tun.“

Der Generalsekretär des Zentralrates der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, sieht auch eher politische als religiöse Motive der Taliban: „In dieser verworrenen, kriegerischen Lage in Afghanistan erfahren viele Menschen zu Unrecht Leid. Aber das kann man nicht ausgleichen, indem man anderen unschuldigen Menschen Leid zufügt. Das ist kein islamisches Prinzip. Die Geiselnehmer müssen die Geiseln freilassen!“

Auf die Frage: Warum haben die Taliban überhaupt erst Geiseln genommen, wenn es mit dem Islam nicht vereinbar ist? – antwortet Aiman Mazyek:

„Der Grund für solche Taten liegt am Krieg. Die eigenen Grundsätze spielen keine Rolle mehr, sondern werden pervertiert und missbraucht. Man fühlt sich ungerecht behandelt und glaubt, man könne zurückschlagen.“ Darin herrscht in der islamischen Welt Einigkeit, sagen die „Forum am Freitag“-Gäste.

Wir haben diesen Satz mehrfach laut gelesen – er ist uns noch immer unverständlich. Gut, die Frage selbst … die ist ja einigermassen klar. Aber die Antwort! In der islamischen Welt herrscht Einigkeit im Gefühl, dass man sich durch den Krieg ungerechtfertigt behandelt fühlt und deswegen einen Grund hat, die eigenen Grundsätze zu pervertieren und zu missbrauchen?

Unverständlich. Oder doch nicht?

Und dann wird es schon wieder fast witzig, als gefragt wird: Warum so wenig Gegen-demonstrationen? Aber warum gibt es dann weltweit so wenig Proteste gegen die Taliban?

Zwischenruf: soweit uns bekannt ist, hat es? in der moslemischen Welt gar keine nennenswerten Proteste gegeben. Und in Deutschland selbst wären uns die Lichterketten friedlicher Mosleme bestimmt aufgefallen. Nada.

Für Lamya Kaddor ist die Antwort einfach: „Zum einen, weil viele sagen, dass die Taliban ja keine richtigen Muslime sind, sondern Verbrecher, mit denen man sich gar nicht identifizieren kann und will. Zum anderen ist sicher ein Grund, dass der Islam keine einheitliche Stimme hat. Er setzt sich aus so vielen verschiedenen Menschen und Richtungen zusammen, dass man sich schwer zusammenfügen kann. Aber die großen muslimischen Dachorganisationen in Deutschland haben doch immer wieder auf ihren Homepages gesagt, dass das nicht in Ordnung ist.“

Ah, auf den Homepages der muslimischen Dachorganisationen in Deutschland hat man ‘immer wieder gesagt, dass Gewalt nicht in Ordnung ist’. Wow, klaro, Ist ja auch das Nächstliegende. Wir stellen uns grade vor, wie Abdullah Mohammed Ahmedirgendwas, seines Zeichens afghanischer Taliban, im fernen Kandahar im Internet surft und auf der Webseite des DITIB liest, dass er mal lieber mit der Gewalt aufhören soll.

Wenn diese vier stolzen und friedliebenden Moslems wirklich soviel Einfluss haben, wie sie behaupten, dass dies der Fall sei, so erwarten wir spätestens jetzt, dass sie diesen nutzen und zu einer Demonstration der Mosleme gegen den Missbrauch ihrer Religion durch Terroristen aufrufen. Gern veröffentlichen wir den entsprechenden Demonstrationsaufruf. Ironie off.

Man wird müde, ständig die Gewaltsuren aus dem Koran zu zitieren, man wird müde, ständig darauf hinzuweisen, dass Mohammed zu seinen Lebzeiten 28 Kriege geführt oder angezettelt hat. Im Kommentarbereich eines anderen Beitrages fanden wir einen Kommentar von Redneck, der sehr gut als Erwiderung auf diese offensichtliche Taqiyya Taktik der dollen und friedlichen und moderaten und süffisanten ZDF Forumsteilnehmer dient:

The Baysitter Test
Also, when choosing religions, it’s important to apply the ‘babysitter test’. Who would you want to babysit your children?

Moses? Jesus? Confucious? Buddha? Ganesh the Elephant? Muhammad?

You’re right, it’s anybody but Muhammad; even the elephant would be better because you know Muhammad is the only one who will try to have sex with your children.
Redneck

Quelle: Gefunden im Kommentarbereich von “…so als würde ich überhaupt nicht existieren.”, Kommentar #58, von Bluegrass (05. Aug 2007 02:12)

ZDF Zuschauerredaktion

(Spürnase: TF)

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49 KOMMENTARE

  1. Ich mag beim Zentralen Dhimmi Fernsehen gar nicht mehr kommentieren. Ich frage mich bloss, ob die nicht irgendwann vor Gericht gestellt werden wegen Verbreitung von Lügen.

  2. Da haben wir ja wieder die üblichen Verdächtigen. Alboga, mayzek und Co.
    Schade, daß die Offiziösen Islamvertreter ihren Koran nicht kennen. Vielleicht kann ihnen jemand mal die einschlägigen Koranstellen vorsingen.

  3. @#1 Arminius: Danke für den Link!
    Sehr nützlich und in diesem Zusammenhang auch sehr passend.

  4. Jens, nein, ist es nicht:

    „Unverständlich. Oder doch nicht?“

    Lesen wir doch mal, was da steht – der entscheidende Satz:
    „Man fühlt sich ungerecht behandelt und glaubt, man könne zurückschlagen.“

    Der satz ist erst einmal in zwei teile aufgeteilt – zwei aussagen:

    a.) „man fühlt sich ungerecht behandelt“ und
    b.) „[man] glaubt, man könne zurückschlagen“.

    Die frage da ist: ist es durch den islam zu rechtfertigen, dass man dann, wenn man ungerecht behandelt, man sich auch dann wehren darf?
    Falls ja (und genau so ist es auch – nämlich die verpflichtung die Ummah zu schützen – nämlich durch eine religiöse Anstrengung – einen Djihat) – dann kann man fragen, woran denn wer erkennt oder festlegt, dass man unrecht erleidet.
    Nun, wer auch immer es ist, es ist jem. der nach irgendwelchen massstäben dies beurteilt und zumindest für all die dann verbindlich ist, die das so sehen wie er, wenn er eine religiöse Authorität ist.
    Das haben wir genau nun^^ – mag auch ein teil der Moslems die entsprechenden leute nicht als religiöse Autoritäten anerkennen – dieser Teil scheints doch zu tun^^ und diese Leute haben Mord- und Angriffsbefehle -die bezeichnenderweise aber als Verteidigungsmassnahmen (!!!) laufen – ausgegeben in Form von Fatwas usw…
    Man kann also zumindest sagen:
    das sie sich unrechtmässig angegriffen fühlen.
    Unrechtmässig angegriffen fühlen ist aber nichts anders als „man fühlt sich ungerecht behandelt“.
    Nun, damit haben wir ja den ersten Teil des Satzes – nun ist die Frage, ob es im Islam lesarten der heiligen Schriften gibt, die man so verstehen kann, als ob dadrinnen eine Möglichkeit oder einbefehl enthalten wäre, dass man sich im Verteidigungsfalle wehren könne. Müsige Frage, denn wir alle Wissen, welche stelle das ist und was die mit „religiöser Anstrengung“ in einer speziellen kämpferischen Form zu tun hat – nämlich als martiale Verteidigung der Ummah und des rechten Glaubens.
    Damit haben wir also die Aussage des zweiten Satzteiles nachgewiesen.
    Und so, wenn auch schön versteckt, hat also jem. Tacheles geredet – und es ist uns seine geblubbere Verständlich geworden :P.

    Noch was: einfach weil es so schön ist^^:

    „Zum einen, weil viele sagen, dass die Taliban ja keine richtigen Muslime sind, sondern Verbrecher, mit denen man sich gar nicht identifizieren kann und will. Zum anderen ist sicher ein Grund, dass der Islam keine einheitliche Stimme hat. …“

    Weil viele sagen,. dass die talibans ja keine richtigen Muslems sind – wer sagt das, welche Viele wo?
    Die vielen Moslems in Europa, oder die in einzelgesprächen vielen befragten Moslems in einer der dibit-Moscheen oder wo?
    In Iran oder in Pakistans Religionsschulen begragt oder in saudi Arabien oder wo?
    Oder haben wir vielleicht ganz viele (so über eine Milliardle), die NUR glauben Moslems zu sein, aber in Wahrheit sind es nur ein paar ganz wenige?
    Und was sagt uns das mit der nichteinheitlichen Stimme des Islams – wo genau ist die Grenze zwischen Moslem und nur den vielen, die glauben Moslems zu sein, aber es ja eigentlich nicht sind? Und woran stellt man das fest – im voraus aber bitteschön^^, nicht wenn es erst bumm gemacht hat^^?
    Fragen über Fragen – könnte es sein, dass „Lamya Kaddor“ die vielen Stimmen wie wir von den vielen vielen Rechts- und Islamgelehrten aus Ägypten, Pakistan, Indonesien, Saudi Arabien, Iran usw… genauso wenig hört?
    Wir wollen alle mal glauben, dass sie rufen und rufen, nur es ist so weit und die menschliche stimme ist so schwach 😛 – im gegensatz zu solch Ereignissen wie den Karrikaturen, da , wunder über wunder, hat´s ja dann funktioniert 😛 – aber wir verstehen selbstverständlich, dass es nicht immer damit funktionieren kann^^.
    Und die Hinrichtungen im iran haben auch gar nichts mit religion zu tun, sondern nur mit Politik, genauso wie im Sudan , gelle?

  5. Das Forum ist aber spitze!!!!!

    „Muhammed (Friede sei auf ihm)

    Der Friede Gottes sei auf Ihnen,

    Gelobt sei Gott und Segen sei über Seinem Propheten Muhammed, der Stolz des Universums.
    Mein bescheidenes Anliegen mit diesem Forumsbeitrag ist es den Teilnehmern etwas über geliebten Propheten zu erzählen. In der Hoffnung etwas von der Liebe und Ehrbittung zu vermitteln, welche wir Muslime für den Propheten Muhammed (Friede sei auf ihm) empfinden.

    Muhammed (Friede sei auf ihm) ist für uns Muslime der Mond welcher die Göttliche Liebe widerspiegelt. Er ist für uns Vorbild und das Ideal eines Menschen.
    Muhammed (Friede sei auf ihm) gehört zu den vier großen Propheten und ist zugleich ihr krönender Abschluss. Das Siegel des Prophetentums.

    – Abraham (Friede sei auf ihm) ist der Freund Gottes.
    – Moses (Friede sei auf ihm) ist der mit dem Gott höchst persönlich gesprochen hat.
    – Jesus (Friede sei auf ihm) ist das Wort Gottes und sein Geist.
    – Muhammed (Friede sei auf ihm) ist der Geliebte Gottes.

    Muhammed (Friede sei auf ihm) bekam die Ehre der Überbringer des edeln Korans sein zu dürfen, der letzten Offenbarung Gottes.“

    Und das eine Antwort darauf:

    „Nach unserem Strafgesetzbuch wäre Ihr Prophet wahrscheinlich nicht mehr auf freiem Fuß, wenn er seine Taten bei uns begangen hätte. Es ist auch nicht auszuschließen, daß er aufgrund von Sicherheitsverwahrung niemals mehr die JVA verlassen hätte.
    Kann man echt stolz drauf sein.“

  6. Frau Kaddor hat auch (anderswo) behauptet, dass

    – der Islam die Gleichberechtigung der Frau vertrete.

    – der Islam die Aufklärung schon viel früher erfahren habe als die christliche Welt.

    Sie ist ein Gewächs des NRW-Lehrstuhls, meine Güte, was für Verbiegungen der Wahrheit müssen wir uns noch gefallen lassen?

  7. Zum anderen ist sicher ein Grund, dass der Islam keine einheitliche Stimme hat. Er setzt sich aus so vielen verschiedenen Menschen und Richtungen zusammen, dass man sich schwer zusammenfügen kann.

    Komisch!
    Als Proteste (bzw. Ausschreitungen) gegen die Mohammed-Karikaturen organisiert werden mussten, ließen sich die unterschiedlichsten Anhänger des Islams relativ problemlos und innerhalb kürzester Zeit organisieren.

  8. Sich ständig mit den Aussagen dieser professionellen Taqiya-Artisten zu befassen ist vertane Zeit.

    Man soll A fragen. Sie antworten B.
    Das Einzige ist, solange nachzuhaken, bis sie endlich gezwungen sind A zu beantworten.

    Antwort B zu zerpflücken bringt nicht viel.

    Mir scheint fast, dass diese professionellen Lügner irgendwo einheitliche Vorlagen für ihre „Antworten“ eingepaukt haben, denn die Muster ähneln sich verdächtig.
    Vielleicht macht es beim Koranstudium irgendwann mal unwiderruflich „Klick“ im Gehirn und man redet dann daher wie Alboga, Mazyek und Co.

    Hatten wir hier nicht mal so ein Schaubild für die typische Moslemantwort? 😉

  9. Kenne dieses Schaubild nicht, wäre nett wenn evtl. irgend jemand den Link posten könnte. Danke!

  10. Warum bei diesen „Islam ist Frieden“ Veranstaltungen nicht einmal ein Moderator die versammelten sich selbst in die Tasche lügenden Moslems mit dem Leben ihres Proheten konfrontiert? Das ihr „Führer“ eigentlich nur ein Mörder, Betrüger, Vergewaltiger und Kinderschänder war? Ob die feinen Musels dann aufstehen und gehen und einen auf beleidigt spielen? Oder zugeben, dass Mohammed ein Mörder usw. war und sie einem Mörder und seiner „Religion“ nachgelaufen sind?

  11. Glaubt ja nicht, in der Schweiz sei die Berichterstattung anders. Vom offiziellen Schweizer Landessender wollen wir an dieser Stelle mal schon gar nicht sprechen. Selbst der Regionalsender aus meinem Wohngebiet schafft es nie, die Zusammehänge richtig darzustellen. An dieser Stelle könnt Ihr meinen Brief lesen, den ich diesem Sender heute geschrieben habe. Zum besseren Verständnis muss man noch wissen, dass Herr Kaiser ein selbsternannter Neonazijäger ist, der ständig in den Schweizer Medien präsent ist. Sein Kampf wäre ja noch aller Ehren wert, würde er ihn gegen Gewalttaten von jeglicher Seite führen. Balkan-Jugendliche können in seinen Kreisen aber offensichtlich nicht als Rassisten angesehen werden, obwohl sie genau dies sind.
    Man muss auch noch wissen, dass in der kleinen Stadt Aarau vor zwei Wochen Menschen brutal zusammengeschlagen wurden, was die Medien aber nicht gross bewegte.

    Hier meine Zeilen:
    Der Kampf des Herrn Kaiser gegen minderjährige „Neonazis“ mag ja sicher heroisch sein. Trotzdem frage ich mich, ob wir diesen Herrn wirklich jede Woche auf Ihrem Senden erdulden müssen.
    Herrn Kaiser mag es egal sein, aber was die Leute, auch in unserer Region, wirklich beschäftigt ist die Gewalt auf unseren Strassen von Leuten mit Immigrations-Hintergrund. Mich würde es zum Beispiel sehr interessieren, wie es den beiden bedauernswerten Opfern geht, die vor zwei Wochen brutal zusammengeschlagen wurden. Wie ich heute gehört habe, ist der 20jährige Mann immer noch in besorgniserregendem Zustand und wird offenbar zeitlebens hirngeschädigt bleiben.
    Nichts könnte den Zynismus von Leuten wie Herrn Kaiser besser belegen als die Tatsache, dass nach dem blutigen Juli in unserer Region (fünf schwerverletzte Menschen bei diversen Prügeleien, Täter allesamt aus dem Balkan) keinerlei Kundgebungen gegen Gewalt abgehalten wurden, wie es bei einer Täterschaft mit rechtem Hintergrund zweifelsohne der Fall gewesen wäre. Leider konnte es auch die Bundespräsidentin wider besseren Wissens nicht unterlassen, solche Gewalttaten als Ausdruck sozialer Not zu bezeichnen, die mit dem ethnisch-kulturellen Hintergrund der Täter nichts zu tun habe. Abgesehen davon, dass sich auch von sozialer Not keinerlei Rechte ableiten lassen, Menschen totzuprügeln, ist diese Aussage auch sonst 100%ig falsch. Ich selbst, aber auch viele andere Menschen aus den verschiedensten Kulturen sind zur Zeit stellenlos, also in sozialer Not, und wenden trotzdem keine Gewalt an. Auf der anderen Seite ist die soziale Not von Jugendlichen aus dem Balkan wohl auch nicht dermassen, sind wir alle doch tagtäglich Zeugen ihrer ausgeprägten Auto, Handy- und Frisuren-Kultur. Eine Minderheit stellen sie im eigenen Sinne auch nicht dar, bei Prügeleien (auch gegen Frauen, wie das Beispiel Aarau zeigt) sind sie jedenfalls meist in massiver Ueberzahl. Nein, hier geht es um das Ausleben einer Machokultur mohammedanischen Ursprungs, die ich faschistisch nenne.
    Trotzdem können es Leute wie Kaiser und Calmy-Rey nicht unterlassen, die Tatsachen so zu verdrehen, dass aus Tätern Opfer werden.

    Weshalb sämtliche Mainstream-Medien in der Schweiz, auch Tele M1, diese Zusammenhänge nicht aufzeigen wollen, bleibt ein Rätsel, oder auch nicht. Es handelt sich wohl um vorauseilenden Gehorsam bzw. reine Feigheit. Man möchte die einflussreichen linken Kreise nicht aus ihrem Dornröschenschlaf wecken, schliesslich ist man ja liberal und will ja nicht in den Stallgeruch der SVP geraten. Da lässt man die Realität halt lieber aussen vor. Und erreicht schlussendlich genau das Gegenteil: Der Rechtspopulismus gewinnt an Macht und die Risse in der Gesellschaft werden noch grösser und die Probleme von beiden Seiten weiterhin NICHT gelöst. Ein Satz noch zu Herrn Kaiser: Wenn mich meine psychologischen Kenntnisse nicht täuschen, hat dieser Mann ein massives seelisches Problem, dass in Richtung Profilneurose zeigt. Ernst meint es dieser Mann mit dem Kampf gegen Gewalt auf keinen Fall.

  12. Das Gespräch mit Satans Schergen kann keinesfalls die Lösung sein.

    Vielmehr gibt man Satan weitere Ehre.

    Satan will in Gespräche verwickeln um zu belügen.

    Die Takiya ist sein Rezept.

    Wer einem Musel glaubt, glaubt auch jede andere Lüge Satans.

  13. Es gibt doch eine Dachorganisation, eine Stimme der Moslems:

    Der ZDF (Zentralrat der Friedensreligion) 😉

  14. ISLAM ist FRIEDE???? WO???? SEIT WANN???

    [ Hazards & Disasters ] [ Human Events ]

    Terrorismus / Chronologie seit 1972

    Chronologie Terroristische Aktivitäten (1970–

    21. Februar 1970, Zürich : Fünfzehn Minuten nach dem Start in Zürich-Kloten
    explodiert in einer Boeing ein Sprengsatz, die Maschine stürzt ab, alle 46 Insassen, darunter sechs Amerikaner und 14 Israelis sterben. In Beirut übernimmt ein Sprecher von Ahmed Jabril´s PFLP-Organisation die Verantwortung.
    8. Mai 1972, Wien : Fünf Terroristen der Organisation Schwarzer September kidnappen eine Sabena-Maschine auf dem Weg von Wien über Athen nach Tel Aviv. Sie fordern die Freilassung von 317 Kämpfern aus israelischen Gefängnissen. Israelische Sicherheitskräfte stürmen das Flugzeug auf dem Flughafen von Tel Aviv-Lod und töten drei der Entführer.
    September 1972, München : Überfall Olympiade
    29. Oktober 1972, Beirut : Entführung Lufthansa-Maschine
    27. Januar 1973, Santa Barbara (Kalifornien) : Der armenisch-stämmige US-Bürger Gourgen Yanikian lädt den türkischen Generalkonsul Mehmet Baydar und den Konsul Bahadir Demir zum Abendessen ein. Die ahnungslosen Diplomaten nehmen die Einladung an, Gourgen Yanikian ermordet seine beiden Gäste. Er wird zu lebenslanger Haft verurteilt.
    1. März 1973, Khartum (Sudan) : Mitglieder des Schwarzen September besetzen die Botschaft Saudi-Arabiens während eines Botschafterempfangs. Am nächsten Tag töten die Terroristen den US-Botschafter, sowie einen weiteren amerikanischen und einen belgischen Diplomaten.
    5. August 1973, Athen : Zwei Terroristen, die der Ahman Abd-Al Ghaffur Gruppe angehören, feuern vor dem Schalter der TWA auf die Passagiere. Drei Menschen werden erschossen, die Terroristen werden ein Jahr darauf nach Libyen ausgewiesen.
    28. September 1973, Wien : Zwei arabische Guerillas besteigen im slowakischen Bratislava den „Chopin-Express“ von Moskau nach Wien. Im Grenzort Marchegg auf der österreichischen Seite bedrohen sie die Fahrgäste mit automatischen Waffen und Handgranaten und nehmen vier Geiseln. Sie verlangen von Österreich die Schließung des Durchgangslagers für Sowjetjuden in Schönau. Die Regierung beugt sich den Forderungen, die zwei Araber werden nach Libyen ausgeflogen, die Nachgiebigkeit Kreiskys löst weltweit Proteste aus.
    18. Oktober 1973, Beirut : Fünf Mitglieder der Lebanese Socialist Revolutionary Organization stürmen die Bank of America und nehmen sich 39 Geiseln. Sie fordern 10 Mio.$ Unterstützung für den Kampf gegen Israel und von der Regierung die Freilassung aller palästinensischen Kämpfer. Als die Regierung ihre Forderungen ablehnt, erschießen sie eine libanesisch-amerikanische Geisel.
    17. Dezember 1973, Rom : Nachdem die Polizei Waffen im Gepäck eines Arabers auf dem Flughafen Fiumicino entdeckt, beginnen vier andere Araber damit, wahllos in die vollbesetzte Lounge des Airports zu schießen. Die Männer nehmen sich Geiseln und gelangen an Bord einer PanAm-Maschine, die sich auf den Flug nach Beirut vorbereitet. 29 Menschen verlieren ihr Leben, darunter 14 amerikanische Beschäftigte eines Ölunternehmens, als die Terroristen Handgranaten in die Maschine werfen. Danach kapern die Männer eine Lufthansa-Maschine, die sie nach Kuwait bringt, wo sie sich den Behörden ergeben. Nach eigenen Angaben gehören sie der Arab Nationalist Youth Organization for the Liberation of Palestine an.
    März 1974, Lyon : Der jugoslawische Vizekonsul wird in Lyon von zehn Kugeln getroffen und stirbt. Hinter dem Attentat wird der Terrorist Carlos vermutet.
    8. September 1974, Ionisches Meer : Der Pilot eines TWA-Flugs von Tel Aviv nach New York meldet dem Tower Probleme mit einem der Motoren. Wenig später stürzt die Maschine ins Meer, alle 88 Insassen kommen ums Leben. Monate später finden Experten einer Untersuchungskommission heraus, dass die Maschine durch die Explosion eines Sprengsatzes zum Absturz gebracht wurde.

    19. Dezember 1974, Paris : Der uruguayanische Militärattaché Ramón Trabal wird in einer Pariser Tiefgarage durch sechs Schüsse getötet. Auch hinter diesem Anschlag wird Carlos vermutet.

    2. Dezember 1975, Amsterdam : Zwei Überfälle mit Geiselnahmen schockieren im Dezember die Niederlande. Extremistische Mitglieder der etwa 35 000 in den Niederlanden lebenden Ambonesen (Süd-Molukker) überfallen am 2. Dezember einen Zug bei Beilen und nehmen die Fahrgäste als Geiseln. Am 4. Dezember überfällt eine andere Gruppe das indonesische Generalkonsulat in Amsterdam. Dort werden 25 Personen als Geiseln festgehalten. Im Verlauf der Geiselnahme werden vier Geiseln erschossen. Die Terroristen verlangen die Freilassung von anderen Ambonesen und ein Flugzeug zur Ausreise, aber die niederländische Regierung bleibt hart. Nach langen Verhandlungen, bei denen gemäßigte Ambonesen vermitteln, geben die Geiselnehmer auf.
    21. Dezember 1975, Wien : Arabische Terroristen überfallen arabische Politiker. In Wien nehmen Terroristen, die sich „Arm der arabischen Revolution nennen“, 70 Geiseln im Gebäude der OPEC. Diese Organisation verhandelt hier über die zukünftige Preisgestaltung des Öls. Bei dem überraschenden Überfall geraten elf Minister bzw. Delegationschefs in die Hände der Terroristen. Drei Menschen werden getötet. Die Terroristen erreichen, dass ihre Forderungen in einer Rundfunksendung übertragen werden. Sie kritisieren die Friedenspolitik einiger arabischer Staaten gegenüber Israel. Den Geiselnehmern wird ein Flugzeug zur Verfügung gestellt, mit dem sie zusammen mit den Geiseln nach Algerien und Libyen ausreisen. Dort lassen sie ihre Gefangenen nach und nach frei. Es wird vermutet, dass der Anführer der international gesuchte Terrorist „Carlos“ aus Venezuela ist. Bei dem Terroristen, der bei dem Anschlag verletzt wird, handelt es sich um den Deutschen Hans-Joachim Klein.

    6. Juni 1976, Beirut : Der US-Botschafter im Libanon und sein Wirtschaftsattache werden an einer Straßensperre von unbekannten Bewaffneten erschossen.
    27. Juni 1976, Entebbe : Ein A300 Airbus der Air France wird nach Entebbe in das Reich Idi Amins entführt. Einige Fluggäste werden freigelassen, die jüdischen Passagiere bleiben gefangen. Uganda gewährt den Terroristen aktive Unterstützung. In der Nacht vom 3. auf den 4.Juli gelingt es israelischen Spezialeinheiten in einer spektakulären Befreiungsaktion, alle Geiseln bis auf vier aus den Händen des deutsch-palästinensischen Terrorkommandos zu befreien. Die blutige Blitzaktion kostet 31 Menschenleben : drei Geiseln, ein israelischer Major, sieben Entführer und 20 ugandische Soldaten, die sich dem israelischen Kommando in den Weg stellen. Unter den Entführern befinden sich neben Palästinensern auch zwei Deutsche.

    11. August 1976, Istanbul : Zwei Terroristen der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) greifen auf dem Flughafen Yesilkoy vor dem Schalter der El Al wartende Menschen mit Sturmgewehren an. Vier werden bei dem Angriff getötet, die Terroristen werden zu lebenslanger Haft verurteilt.

    23. Mai 1977, Groningen : Im niederländischen Groningen überfallen molukkische Nationalisten eine Schule und einen Zug und nehmen fast 200 Geiseln. Sie fordern die Freilassung von 21 inhaftierten Landsleuten. Am 10. Juni befreien niederländische Einheiten die Geiseln, wobei acht Menschen ums Leben kommen.

    28. September 1977, Neu Delhi : Fünf Mitglieder der Roten Armee entführen ein Japan-Airlines-Flugzeug über Indien nach Dacca in Bangladesch. Japan lässt sechs Gefangene frei und zahlt sechs Millionen Dollar an die Entführer. Die Entführer fliehen nach Algerien.
    Oktober 1977: Entführung „Landshut“
    18. Februar 1978, Larnaka : Arabische Terroristen erschießen in Zypern einen Ägypter und bringen ein Flugzeug in ihre Gewalt. Eine ägyptische Einheit wird von Zyperns Nationalgarde am Eingreifen gehindert. 15 Ägypter kommen ums Leben. Ägypten bricht seine Beziehungen zu Zypern ab.

    3. Juni 1978, Jerusalem : In einem Stadtbus in Jerusalem explodiert eine Bombe, durch die sechs Menschen ums Leben kommen. Die Gruppe al Fatah erklärt sich für die Tat verantwortlich.
    24. Juni 1978, Aden : Der Staatspräsident der Arabischen Republik Jemen, Hussein al-Ghashmi, fällt einem Attentat zum Opfer.

    3. August 1978, Paris : Militante palästinensische Extremisten erschießen in Paris den Chef des örtlichen PLO- Büros.
    13. August 1978, Beirut : Ein Sprengstoffanschlag auf ein Hochhaus der libanesischen Hauptstadt Beirut fordert mindestens 175 Todesopfer.
    19. August 1978, Abadan : Durch ein Bombenattentat auf ein Kino in der iranischen Stadt Abadan sterben mindestens 430 Menschen.

    4. November 1979, Teheran : Etwa 400 Iraner, vorwiegend Studenten, stürmen am 4. November die amerikanische Botschaft in Teheran und nehmen etwa 70 Geiseln in ihre Gewalt. Für deren Freilassung fordern sie die Auslieferung des früheren Schahs von Persien, Reza Pahlewi, der sich in einer New Yorker Klinik befindet, wo seine Krebskrankheit behandelt wird. Schiitenführer Ajatollah Khomeini billigt die Aktion öffentlich. Daraufhin demonstrieren Tausende von Iranern vor der besetzten Botschaft, schmähen den Schah und die USA und verbrennen amerikanische Flaggen. Am 19. und 20. November werden 13 Geiseln freigelassen, am 22. November weitere fünf, die keine Amerikaner sind. Die übrigen Geiseln bleiben 444 Tage, bis zum 20. Januar 1981, in der Gewalt der Besetzer. Bei Befreiungsaktionen von amerikanischer Seite sterben mehrere Menschen.
    21. November 1979, Mekka : Zum Schock der gesamten muslimischen Welt, vor allem aber Saudi-Arabiens, besetzen im November 1979 etwa 250 schiitische Extremisten die Kaaba und die Große Moschee in der heiligen Stadt Mekka. Sie nehmen über hundert Geiseln. Saudiarabische Truppen umzingeln die Moschee, überwältigen einige der Besetzer und befreien mehrere Geiseln. Am
    25. November stürmt die Nationalgarde die Moschee, doch erst am 4. Dezember werden die letzten der Geiselnehmer überwältigt. Nach offiziellen Angaben kommen dabei 75 Besetzer, 60 Soldaten und 26 Mekka-Pilger ums Leben. Über die Identität der Geiselnehmer ist keine endgültige Klarheit zu gewinnen.
    2. Mai 1980, Hebron : Eli Haze´ev, ein amerikanischer Israeli aus Alexandria, Virginia, wird von PLO-Männern getötet, als er sich auf dem Heimweg von einer Synagoge befindet.
    21. Februar 1981, München : Die Carlos-Gruppe verübt einen Bombenanschlag auf den Radiosender Radio Freies Europa. An dem Sender entsteht schwerer Sachschaden, vier Personen werden schwer verletzt.

    13. Mai 1981, Rom : Als Papst Johannes Paul II. zu einer Audienz auf dem Petersplatz in Rom eintrifft, wo ihn etwa 20000 Gläubige erwarten, werden mehrere Schüsse auf ihn abgefeuert, von denen drei ihn treffen. Der Attentäter, der 23-jährige Türke Ali Agca, wird verhaftet. Papst Johannes Paul II. wird nach dem Attentat sofort operiert und erholt sich in einigen Wochen von den Verletzungen. Der Attentäter wird der rechtsextremen türkischen Terrorszene zugerechnet. Ein römisches Schwurgericht verurteilt ihn zu lebenslanger Haft.

    28. Juni 1981, Teheran : Im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen zwischen Banisadrs Anhängern und Gegnern steht ein schweres Bombenattentat, bei dem am 28. Juni in der Teheraner Zentrale der Islamisch- Republikanischen Partei 70 Menschen getötet werden, darunter der Oberste Revolutionsrichter Ajatollah Beheschti, vier Minister und sechs stellvertretende Minister.

    3. August 1981, Rom : Italiens Terrororganisation Rote Brigaden ermordet Roberto Peci, den im Juni entführten Bruder eines ehemaligen Mitglieds.
    11. August 1981, Paris : Die mutmaßliche RAF-Terroristin Inge Viett schießt in Paris einen Polizisten nieder und flieht.
    29. August 1981, Wien : Zwei arabische Terroristen verüben einen Anschlag auf eine Wiener Synagoge, durch den zwei Menschen sterben und 30 verletzt werden. Im Januar werden beide zu lebenslanger Haft verurteilt.
    30. August 1981, Teheran : Ein erneuter Bombenanschlag im Teheraner Regierungssitz tötet den Präsidenten Mohammed Ali Rajai und den Regierungschef Mohammad Javad Bahonar.

    1. Oktober 1981, Beirut : Bei einem Bombenanschlag auf ein PLO-Büro in Beirut sterben mindestens 92 Menschen.
    6. Oktober 1981, Kairo : Muhammad Anwar as-Sadat, Staatspräsident von Ägypten, fällt einem Attentat zum Opfer, das bei einer Militärparade verübt wird. Eine bisher unbekannte islamistische „Organisation zur Befreiung Ägyptens“ übernimmt die Verantwortung. Als auf dem Paradeplatz der ägyptischen Hauptstadt eine Eliteeinheit der Armee vorbeimarschiert, springen plötzlich von einem Jeep drei Soldaten und feuern auf die Ehrentribüne. Sadat stirbt wenige Stunden später, ebenso der nordkoreanische Botschafter und zwei weitere Ehrengäste. Zahlreiche Tribünenbesucher werden verletzt.
    15. Januar 1982, Berlin : Gegen 20.35 Uhr explodiert in dem israelischen Restaurant „Mifgasch“ in Berlin- Wilersdorf ein Sprengsatz, der hinter einem Heizkörper versteckt lag. Ein Mädchen kommt ums Leben, 35 Menschen werden verletzt, die Polizei sucht die Täter in palästinensischen oder rechtsextremen Kreisen.
    18. Januar 1982, Paris : Der stellvertretende Militärattache der US-Botschaft in Paris wird von einem bewaffneten Attentäter vor seinem Haus erschossen. Die Verantwortung übernimmt die Lebanese Armed Revolutionary Faction (LARF).
    29. März 1982, Toulon : Ein Carlos-Kommando verübt einen Anschlag auf den „Capitole“, den Euroexpress von Paris nach Toulon. Der Zug fuhr gerade mit über 160 Stundenkilometer, als in dem Abteil, das normalerweise für Jacques Chirac reserviert ist, eine Bombeexplodiert. Fünf Menschen sterben, 27 wurden verletzt. Obwohl der erste Waggon zerfetzt wurde, blieb der Zug, in dem über 400 Menschen saßen, auf den Gleisen.
    3. April 1982, Paris : Der israelische Diplomat Jakow Barsimantow wird im Vorraum seiner Pariser Wohnung von einem Carlos-Kommando erschossen.
    April 1982, London : Der israelische Botschafter Schlomo Argov wird von mehreren Schüssen getroffen, überlebt das Attentat aber schwer verletzt.
    16. April 1982, Beirut : In Westbeirut werden ein Angestellter der französischen Botschaft, Guy Cavallot, und seine schwangere Frau Caroline in ihrer Wohnung ermordet. Die Killer eines Carlos-Kommandos hatten ihre Schusswaffen unter einem Blumenbukett verborgen.
    19. April 1982, Wien : Eine Explosion zerstört das Büro der Air France in Wien, zeitgleich detoniert ein Sprengsatz in der französischen Botschaft. Erneut soll ein Carlos-Kommando die Anschläge durchgeführt haben.
    22. April 1982, Beirut : In dem Beiruter Büro der Nachrichtenagentur Agence France-Press explodiert ein Sprengsatz, der von der Carlos-Gruppe gelegt wurde.
    22. April 1982, Paris : Wenige Minuten vor der Verhandlung gegen Magdalena Kopp und Bruno Breguet, zwei Carlos-Mitstreiter, in Paris explodiert eine Autobombe vor dem Redaktionsbüro des Magazins Al Watan al Arabi in der Rue Marbeuf in Paris. Eine Passantin stirbt auf der Stelle, 60 Menschen werden verletzt.
    24. Mai 1982, Beirut : Auf dem Gelände der französischen Botschaft in Beirut explodiert ein geparkter Wagen. Elf Menschen sterben, 27 werden verletzt. Es ist die Reaktion der Carlos-Gruppe auf die Verurteilung zweier Mitglieder in Paris.
    9. August 1982, Paris : Zwei Bewaffnete werfen eine Handgranate in das gutbesuchte bekannte jüdische Restaurant Joe Goldenberg und schießen danach in die Menge, als sie flüchten auch auf Menschen vor einer Synagoge. Sechs Menschen verlieren durch den Angriff der Organisation Schwarzer Juni ihr Leben.
    18. April 1983, Beirut (Libanon) : Die Explosion einer LKW-Bombe zerstört den Mittelteil der US-Botschaft in West-Beirut. Unter den 66 Toten sind 17 Amerikaner. Die USA lasten den Anschlag der von Iran unterstützten Schiiten-Organisation „Heiliger Krieg“ an.
    1. Juli 1983, Hebron : Aharon Gross, ein 19-jähriger amerikanischer Israeli aus New York, wird auf einem Marktplatz in Hebron von PLO-Terroristen erstochen.
    25. August 1983, Berlin : Bei einem Sprengstoffanschlag auf das Maison de France, ein französisches Kulturzentrum und das Generalkonsulat, stirbt ein Mensch, 23 weitere werden verletzt. Eine armenische Organsiation bekennt sich, jedoch wird die Carlos-Gruppe für den Anschlag verantwortlich gemacht.
    23. September 1983, Abu Dhabi : Nahe der Stadt Abu Dhabi explodiert ein Flugzeug, bei dem Unglück verlieren alle 111 Menschen an Bord ihr Leben. Für die Explosion an Bord übernimmt die Abu Nidal Organisation die Verantwortung.
    23. Oktober 1983, Beirut : 243 US-Marines kommen ums Leben, als ein von Islamisten gesteuerter und mit einer Tonne Sprengstoff beladener Lastwagen frühmorgens vor ihrem Hauptquartier nahe dem Beiruter Flughafen explodiert. Das Gebäude wird vollständig zerstört. Fast gleichzeitig explodiert eine Autobombe auch vor dem Hauptquartier französischer Soldaten (58 Tote). Die Organisation „Islamischer Heiliger Krieg“ bekennt sich, der US-Geheimdienst geht allerdings davon aus, dass das Attentat von schiitischen Fanatikern um den ehemaligen Chemielehrer Hussein Mussawi verübt wurde. US-Präsident Reagan kündigt an, dass sich die amerikanischen Soldaten aus dem Libanon zurückziehen werden.
    4. November 1983, Tyros : Bei einem Anschlag durch ein schiitisches Selbstmordkommando auf das israelische Hauptquartier im Südlibanon kommen 61 Menschen ums Leben. Der Attentäter hatte mit einem mit Sprengstoff beladenem Lkw die Stacheldrahtzäune durchbrochen. Die israelische Armee fliegt darauf hin Vergeltungsangriffe.
    6. Dezember 1983, Jerusalem : Durch einen Bombenanschlag des PLO-Arms der Fatah auf einen Bus in Jerusalem stirbt die 60-jährige Touristin Serena Sussman aus South Carolina.
    12. Dezember 1983, Kuwait-City : Bei Bombenanschlägen, die sich gegen die Botschaften der USA und Frankreichs, gegen den Flughafen, eine Bankfiliale und ein Treibstoffdepot richten, kommen fünf Menschen ums Leben. Ein pro-iranisches schiitisches Kommando erklärt sich für verantwortlich.
    31. Dezember 1983, Marseille : Am Silvestertag 1983 verließ der Schnellzug Marseille-Paris um 17.29 Uhr den Bahnhof St.Charles in Marseille. Die Waggons sind an diesem Tag nur halb besetzt. Knapp zwei Stunden nach der Abfahrt explodiert eine Kofferbombe im zweiten Waggon, als der Zug gerade mit 160 Stundenkilometer dahinrast. Drei Menschen in dem Zug sind sofort tot. Genau 25 Minuten später explodiert ein zweiter Koffer im Bahnhof St. Charles, zwei Menschen werden getötet. Über 50 Menschen werden bei den beiden Anschlägen verletzt, einige davon schwer.
    1. Januar 1984, Tripoli : Eine dritte Bombe der Carlos-Gruppe detoniert im französischen Kulturzentrum der nordlibanesischen Stadt Tripoli.
    16. März 1984, Beirut : Der Islamische Dschihad kidnappt den US-Officer William Buckley in Beirut und ermordet ihn später.
    12. April 1984, Madrid : Ein Bombenanschlag zerstört ein Restaurant nahe einer amerikanischen Basis in Torrejon. 18 Menschen sterben, 83 werden verletzt. Die Hisbollah erklärt sich für verantwortlich.
    28. April 1984, Teheran : Zwei auf einem Motorrad fahrende ASALA-Terroristen eröffnen das Feuer auf Isik Yönder, als er seine Frau Sadiye Yönder zur türkischen Botschaft fährt, wo sie arbeitet. Isik Yönder wird getötet.
    20. Juni 1984, Wien : Eine Bombe explodiert in dem Auto, das Erdogan Özen
    gehört, einem Berater der türkischen Botschaft. Özen wird getötet, fünf andere Personen verletzt. ARA-Terroristen erklären sich für die Tat verantwortlich.
    20. September 1984, Beirut : Erneuter Autobomben-Anschlag der Terrorgruppe „Heiliger Krieg“ auf die neue US- Botschaft in einem Ost-Beiruter Vorort. 23 Menschen sterben, unter den vielen Verletzten ist auch der Botschafter.
    6. November 1984, Petah Tikva : Der israelische Soldat David Manos wird entführt und an der Straße zwischen Lod und Petah Tikva erschossen. Seine Leiche wird am 14. März 1986 nahe des Dorfes Dir Balut gefunden. Seine Mörder werden gefasst.
    19. November 1984, Wien : Evner Ergun, der stellvertretende Direktor für soziale Entwicklung der Vereinten Nationen, wird in Wien erschossen, als er zur Arbeit fährt. Die Mörder hinterlassen auf der Leiche des Opfers eine Flagge mit den Initialen ARA.
    29. November 1984, Carmel : Die israelische Soldatin Hadas Kedmi wird gekidnappt, als sie in ein Miltärfahrzeug einsteigt. Ihre Leiche wird am 11. Dezember 1994 an den Hängen des Carmel-Gebirges nahe der Siedlung Beit Oren gefunden.
    4. Dezember 1984, Teheran : Vier Luftpiraten bringen ein kuwaitisches Verkehrsflugzeug, das sich auf dem Weg nach Pakistan befindet, in ihre Gewalt. Zwei Menschen werden an Bord der Maschine auf dem Flughafen von Teheran erschossen. Die Entführer wollen die Freilassung von Gesinnungsgenossen erzwingen, die wegen der Anschläge in Kuwait im Dezember 1983 in Haft sitzen.
    10. Juni 1985, Kissufim : Der israelische Reservist David Pelzan aus Eilat wird gekidnappt und schließlich ermordet. Seine Leiche wird an einer Kreuzung nahe Kissufim im Gazastreifen entdeckt.
    14. Juni 1985, Beirut : Eine TWA-Maschine mit 150 Passagieren wird zwischen Athen und Rom von zwei schiitische Libanesen gekapert. Im Laufe der Entführung wird der amerikanische Marinetaucher Robert Stethem erschossen. Erst nach 17 Tagen kommen die letzten Geiseln frei.
    27. Juni 1985, Beit Shemesh : Zwei Personen werden nahe der israelischen Stadt Beit Shemesh erschossen. Die beiden Täter werden festgenommen und erklären sie seien in der Fatah Mitglied.
    30. September 1985, Beirut : In der libanesischen Hauptstadt werden vier Angehörige der sowjetischen Botschaft von der Organisation „Islamischer Heiliger Krieg“ entführt; eine der Geiseln wird getötet.
    7. Oktober 1985 : Vier Palästinenser kapern vor der ägyptischen Küste das italienische Kreuzfahrtschiff „Achille Lauro“ und nehmen sich 545 Passagiere als Geiseln. Ein US-Bürger wird von den Terroristen erschossen. Ägypten bietet den Terroristen Asyl an, sie lassen im Gegenzug die Geiseln frei. Am
    10.Oktober verlassen die Entführer in Begleitung von Abul Abbas , dem Chef der PLO-Splittergruppe PLF, mit einer Boeing 737 Kairo. Das Flugzeug wird von US-amerikanischen Abfangjägern gekapert und zur Landung auf dem NATO-Stützpunkt Sigonella auf Sizilien gezwungen.
    24. November 1985, La Valletta : Eine Boeing 737 der Egypt Air mit 98 Menschen an Bord auf dem Weg von Athen nach Kairo wird von drei bewaffneten Arabern entführt. Kurz nach der Entführung tötet ein ägyptischer Luftsheriff einen der Entführer, es kommt zu einem Schusswechsel in der Maschine. Das Flugzeug landet schließlich in La Valetta auf Malta, wo es fünf Tage steht, bevor die Situation eskaliert. Die Terroristen beginnen mit der Exekution der Passagiere, als im Lauf des Abends ein ägyptisches Kommando die Maschine stürmt. Der Befreiungsversuch der schlecht organisierten ägyptischen Kommadoeinheit fordert 57 Todesopfer, die meisten davon sind Passagiere.

    27. Dezember 1985, Wien : Auf dem Flughafen Wien-Schwechat werfen drei schwerbewaffnete Männer mehrere Handgranaten unter die Passagiere, die vor dem Abfertigungsschalter der israelischen Fluggesellschaft El Al warten, und eröffnen das Feuer. Vier Personen sterben, mehr als 30 werden verletzt. Die Terroristen werden nahe Schwadorf gestellt, bei einem Feuergefecht stirbt ein Terrorist, die anderen ergeben sich.
    27. Dezember 1985, Rom : Nahezu zeitgleich mit dem Anschlag in Wien stürmen mindestens fünf Terroristen den Flughafen „Leonardo da Vinci“ in Rom-Fiumicino und werfen zwei Handgranaten unter die Passagiere vor dem El Al-Schalter sowie eine Handgranate in eine Kaffeebar im Flughafengebäude. Gleichzeitig beginnen sie wild um sich zu schießen. Die Bilanz in Rom: 14 Tote und über 70 Verletzte. Nach Mutmaßungen der Sicherheitsbehörden sind die Attentäter in Wien und Rom Palästinenser der Abu-Nidal-Organisation.
    30. März 1986, Athen : In einer TWA-Boeing kommt es zu einer Bombenexplosion, durch die vier US-Bürger sterben. Die Maschine kann dennoch sicher landen. Eine palästinensische Splittergruppe erklärt sich verantwortlich.
    5. April 1986, West-Berlin : In der vorwiegend von Amerikanern besuchten Diskothek „La Belle“ im Westteil der Stadt explodiert am Abend eine Bombe gespickt mit Eisenteilen, die von Libyern gelegt wurde. Drei Menschen sterben, über 250 werden verletzt. Zehn Tage nach dem Anschlag lässt Reagan die libyschen Städte Tripolis und Benghasi bombardieren. Mindestens 36 Menschen kommen ums Leben. Die Justiz in Berlin verhandelt seit 1997 gegen vier mutmaßliche Attentäter.
    5. September 1986, Karachi (Pakistan) : Vier Terroristen bringen eine PanAm Boeing 747 mit 389 Menschen an Bord in ihre Gewalt. Als das Licht in der Maschine ausfällt, schießen sie auf die Passagiere. 22 Menschen sterben.
    15. Oktober 1986, Jerusalem : Der israelische Staatsbürger Gail Klein wird durch einen Handgranatenangriff der PLO an der Westmauer von Jerusalem getötet.
    17./21. Januar 1987, Beirut : Auf dem Frankfurter Flughafen wird der 22jährige Libanese Mohammed Ali Hamadei verhaftet, der von amerikanischen Behörden der Beteiligung an einer Flugzeugentführung beschuldigt wird. Kurz darauf werden in Beirut die beiden Deutschen Rudolf Cordes und Alfred Schmidt von einer schiitischen Organisation entführt.

    17. Februar 1988, Beirut : Der US-Marine Corps Colonel William Higgins wird von der vom Iran unterstützten Hisbollah-Organisation verschleppt und später ermordet. Er war für die Vereinten Nationen im Südlibanon tätig.
    1. April 1988, Paris : Die Nationale Kurdische Befreiungsfront übernimmt die Verantwortung für den Mord an dem deutschen Konsulatsattaché. Sie ist ein Flügel der kurdischen Arbeiterpartei PKK.
    5. April 1988, Algier : Auf dem Weg von Bangkok in die Golfregion wird eine Boeing 747 der Kuwait Airways gekapert und zur Landung im nordiranischen Mesched gezwungen. Die Hijacker, die der proiranischen Hisbollah zugerechnet werden, fordern die Freilassung von kuwaitischen Gesinnungsgenossen, die wegen Bombenanschlägen einsitzen. Am 8.April werden auf dem Flughafen der zypriotischen Stadt Larnaca zwei Passagiere erschossen. Nach 16 Tagen geben die Entführer in Algier auf und erhalten freies Geleit in ein unbekanntes Land.
    16. April 1988, Tunis : Der Vizepräsident und Militärchef der PLO, Abu Dschihad, wird zusammen mit drei Leibwächtern in Tunis von einem bewaffneten Mossad-Kommando ermordet.
    23. April 1988, Tripoli : Durch die Explosion einer Autobombe in der libanesischen Stadt Tripoli sterben 66 Menschen.
    11. Juli 1988, Poros : Bei einem Anschlag auf das griechische Kreuzfahrtschiff „City of Poros“ sterben neun der 493 an Bord befindlichen Personen, 78 werden verletzt. Das vorwiegend mit ausländischen Touristen besetzte Schiff wird im Saronischen Golf von mehreren schwer bewaffneten Männer von einem Sportboot aus geentert. Sie schießen dabei das Schiff in Brand; viele der Passagiere springen in Panik über Bord. Die Täter können unerkannt entkommen. Zu dem Anschlag bekennen sich zwei Palästinenser-Organisationen und eine sogenannte Jüdische Verteidigungsliga.
    17. August 1988, Islamabad : Bei einem Flugzeugabsturz kommt der pakistanische Staatspräsident Mohammad Zia ul-Haq ums Leben. Auch alle anderen 29 Insassen der Sondermaschine finden den Tod, unter ihnen Generalstabschef Akhtar Abdul Rahman und der US-Botschafter in Pakistan, Arnold Raphael. Das Transportflugzeug vom Typ C-130 stürzt bei Bahawalpur unweit der indischen Grenze nach einer Explosion ab. Nach amtlichen Angaben ist der Absturz Folge eines Anschlags unbekannter Täter.
    21. Dezember 1988, über Schottland : Drei Tage vor Weihnachten zerfetzt eine Bombe eine Boeing 747 der amerikanischen Fluggesellschaft Pan Am. Brennende Trümmer und Leichenteile fallen auf das schottische Dorf Lockerbie. 270 Tote. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf zwei Libyer. Die USA gehen davon aus, dass Gaddafi den Anschlag befohlen hat, um den Luftangriff von 1986 zu rächen. Erst 1999 liefert Libyen die zwei Verdächtigen nach Holland aus, einer wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach Ansicht der Richter handelte der Täter im Auftrag Gaddafis.
    13. Juli 1989, Wien : In Wien werden drei führende kurdische Exil-Politiker ermordet.
    19. Juli 1989, Niger : In einer Maschine der französischen Fluggesellschaft UTA explodiert über der Sahara eine Bombe, die der libysche Geheimdienst an Bord geschmuggelt haben soll. Alle 170 Menschen an Bord kommen ums Leben. Später wird Libyen zur Zahlung von 60 Millionen Mark an die Opfer verurteilt.
    28. Juli 1989, Beirut : Ein israelisches Kommando entführt den Geistlichen Abdel Karim Obeid aus dem Südlibanon und setzt ihn in einem israelischen Gefängnis fest. Israel will damit drei Soldaten und 16 westliche Geiseln freipressen, am 3.August exekutiert die Hisbollah den von ihr als Geisel gehaltenen US-Offizier William Higgins aus Vergeltung.
    9. August 1989, Beirut : Beim Angriff eines Hisbollah-Selbstmordkommandos auf einen israelischen Militärkonvoi im Südlibanon werden die beiden Attentäter und sechs israelische Soldaten getötet.

    22. November 1989, Beirut : 17 Tage nach seiner Wahl zum Staatsoberhaupt des Libanon fällt Rene Mouawad einem Attentat zum Opfer. In einer dichtbevölkerten Straße im Westsektor von Beirut zerreißt eine Sprengladung die gepanzerte Limousine des 64-jährigen Präsidenten. Mit ihm kommen weitere 23 Menschen ums Leben.
    25. November 1989, Ankara : Bei einem Überfall kurdischer Separatisten auf ein Dorf im Südosten der Türkei werden 21 Menschen getötet.
    4. Februar 1990, Kairo : Ein israelischer Tour-Bus zwischen Rafah und Kairo wird von Terroristen des Palästinensischen Islamischen Dschihad mit Sturmgewehren attackiert. Elf Personen, davon neun Israelis, werden getötet, 17 weitere verletzt.

    28. Mai 1990, Jerusalem : Eine Bombe, die in Jerusalem auf dem Mehani Yehuda Markt explodiert, tötet eine Person und verletzt weitere neun.
    30. Mai 1990, Nitzanim : Israelische Einheiten vereiteln einen Anschlag der PLF auf den Strand von Tel Aviv. Vier Mitglieder der PLF werden getötet, zwölf verletzt.

    28. Juli 1990, Tel Aviv : Marnie Kimelman, eine kanadische Touristin, wird am Strand von Tel Aviv von einer Bombe getötet.

    4. August 1990, Jerusalem : Palästinenser entführen und ermorden zwei Teenager in Jerusalem.
    20. September 1990, Gaza : Der Soldat Amnon Pomeranz wird im Flüchtlingslager al-Bureis gelyncht, nachdem er sich in Gaza verlaufen hatte.
    27. September 1990, Paris : Aus einem fahrenden Auto werden Handgranaten in das Cafe de Paris geworfen, die einen Jungen töten und 15 weitere Personen verletzen. Zur selben Zeit werden in das Cafe l´Historil ebenfalls Handgranaten geworfen, die jedoch nicht explodieren. Eine bislang unbekannte Organisation namens „Djibouti Youth Movement“ übernimmt die Verantwortung.
    21. Oktober 1990, Jerusalem : Ein Palästinenser ersticht in Jerusalem eine Verkäuferin, einen Polizisten und einen Zivilisten.
    5. November 1990, New York : Rabbi Meir Kahane, Führer der rechtsextremen jüdischen Kach-Bewegung, wird in New York von einem Araber ägyptischer Abstammung ermordet.
    25. November 1990, Rafah : Ein ägyptischer Soldat schießt an der israelisch-ägyptischen Grenze auf vorbei- fahrende israelische Militär- und Zivilfahrzeuge. Dabei kommen vier Menschen ums Leben, 26 werden verletzt.
    2. Dezember 1990, Petah Tikva : Drei Hamas-Terroristen erstechen einen Israeli in einem Bus zwischen Petah Tikva und Tel Aviv und verletzen drei andere schwer.
    14. Dezember 1990, Jaffa : Zwei Hamas-Terroristen erstechen drei Beschäftigte in einem metallverarbeitenden Betrieb in Jaffa.
    14. Januar 1991, Tunis : In Tunis werden der Sicherheitschef der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO, Abu Ijad, und Abu Hol, ein führendes PLO-Mitglied, ermordet.
    7. Februar 1991, Incirlik : Die Organisation Dev Sol erschießt den einen US-Mitarbeiter der Airbase Incirlik nahe Adana, als er sein Auto besteigen will.
    28. Februar 1991, Izmir : Zwei Bewaffnete der DHCP/F schießen in Izmir auf einen US-Airforce Offizier und verwunden ihn, als er seine Wohnung betreten will.
    18. März 1991, Jerusalem : Ein Palästinenser erschießt in Jerusalem vier israelische Frauen.
    28. März 1991, Jubial : Drei US-Marines werden von einem Araber beschossen und verletzt, als sie in der Nähe des Camps Three im saudiarabischen Jubial mit ihrem Auto fahren.
    19. April 1991, Paris : Ein iranischer Dissidenten-Führer wird in der Lobby seines Appartements in Paris erstochen.
    19. April 1991, Patras : Sieben Menschen werden in der griechischen Hafenstadt Patras getötet, darunter sechs Griechen, als Sprengstoff, der von einem Palästinenser transportiert wird, vorzeitig explodiert.
    21. Mai 1991, Sriperumbudur : Auf einer Wahlveranstaltung in Südindien fällt der ehemalige Premierminister Rajiv Gandhi einem Bombenattentat zum Opfer. Nach Auffassung der Polizeibehörden war der Sprengsatz am Körper einer Frau versteckt, die den 46-jährigen Führer der Kongresspartei kurz vor der Explosion umarmt hat. Neben Gandhi sterben die mutmaßliche Attentäterin und 16 weitere Personen. Die srilankische Widerstandsorganisation von Tamil Eelam (LTTE) wird beschuldigt, Drahtzieher des Anschlags zu sein.
    3. Juli 1991, Mailand : Der italienische Übersetzer von Salman Rushdie´s „Die Satanischen Verse“ wird von einem Iraner in Mailand niedergestochen.
    12. Juli 1991, Tokio : Der japanische Übersetzer des Buches „Die Satanischen Verse“ von Salman Rushdie wird in Tokio erstochen.
    27. Juli 1991, Srinagar : Acht Touristen, darunter sieben Israelis, werden von der Gruppe „Pasdaran-e-Inquillabi Islam“ von einem Hausboot entführt. Die Israelis begannen damit, ihre Geiselnehmer zu attackieren, dabei sterben zwei Terroristen und ein Israeli.
    1. August 1991, Bitlis : Im Morgengrauen überfallen kurdische Separatisten den Campingplatz am Kratersee des türkischen Vulkans Nemrut. Zehn deutsche Urlauber werden ins unübersichtliche Bergland verschleppt. Fünf Tage nach der Tat bekennt sich die Volksbefreiungsarmee Kurdistans (ARGK) zu der Tat, mit der sie auf die Verfolgung der Kurden aufmerksam machen will. Am 9. August werden alle Geiseln unversehrt freigelassen.
    6. August 1991, Paris : Der ehemalige iranische Premierminister Shapur Bakhtiar und ein Helfer werden in Paris ermordet. Dahinter wird der iranische Geheimdienst vermutet.
    10. August 1991, Manila : Zwei Jugendmissionare werden durch eine Handgranatenattacke in einer Kulturveranstaltung getötet. Moslemextremisten werden als Täter verdächtigt.
    19. August 1991, Istanbul : Die linksextreme türkische Organisation DHCP/F erklärt sich verantwortlich für das tödliche Attentat auf einen britischen Geschäftsmann in Istanbul.

    13. September 1991, Naqura : Palästinensische Terroristen nehmen sich eine Gruppe von UN-Friedenssoldaten im Südlibanon als Geiseln, nachdem sie vergeblich versuchten Israel übers Wasser zu erreichen, um dort einen Terroranschlag zu verüben. Ein Soldat wird getötet, fünf verletzt.
    7. Oktober 1991, Athen : Der Presseattache der türkischen Botschaft wird in der Nähe seiner Wohnung von bewaffneten Mitgliedern der Organisation 17. November erschossen. Die Gruppe prangert die türkische Besatzung Zyperns an.
    11. Oktober 1991, Tel Hashomer : Hauptsergeant Aaron Agmon Klijami und Sergeant Shmuel Michaeli werden an einer Trampstation nahe Tel Hashomer von einem Terroristen, der einen Kleinbus in eine wartende Menge Soldaten steuert, überfahren und getötet. Elf weitere Soldaten erleiden Verletzungen.
    28. Oktober 1991, Ankara : Ein US-Luftwaffenoffizier stirbt durch die Explosion einer Autobombe unter seinem Wagen. Der Islamische Dschihad erklärt sich verantwortlich.
    28. Oktober 1991, Jerusalem : Bewaffnete Mitglieder des Islamischen Dschihad feuern auf einen Bus, der israelische Siedler in der West Bank transportiert. Zwei Siedler werden erschossen, drei verletzt.
    8. November 1991, Beirut : Das Verwaltungsgebäude der Amerikanischen Universität in Beirut wird durch eine 100kg-Bombe zerstört. Ein Mensch stirbt, zwölf Personen werden verletzt.
    28. Dezember 1991, Budapest : Eine Autobombe explodiert nahe einem Bus, der sowjetische Juden nach Israel transportiert, und verletzt zwei Polizisten, die den Bus begleiten.
    14. Februar 1992, Kibbuz Gal Ed : Mehrere israelische Araber gehen in dem Kibbuz Gal Ed mit Äxten auf Israelis los und erschlagen drei von ihnen.
    7. März 1992, Ankara : Eine unter einem Auto versteckte Bombe explodiert im Cankaya Distrikt in Ankara und tötet Ehud Sadan, den Sicherheitsattache der israelischen Botschaft. Zwei Jungen werden verletzt. Drei radikal- islamische türkische Gruppen übernehmen die Verantwortung, obwohl offiziell der Iran beschuldigt wird.
    17. März 1992, Buenos Aires : Eine Bombenexplosion verwüstet den Komplex der israelischen Botschaft in Buenos Aires. 29 Personen kommen ums Leben, 242 verletzt. Die Organisation Hisbollah übernimmt für den Anschlag die Verantwortung.
    22. April 1992, Maidanshar : Ein isländischer Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes wird von einem unbekannten Mujaheddin in der afghanischen Stadt Maidanshar erschossen.
    17. Mai 1992, Bet Leheya : David Cohen, ein Bewohner von Moshav Te´ashur wird in Bet Leheya im Gazastreifen von der Hamas erschossen.
    20. Mai 1992, Kuwait-City : Zwei rumänische Zirkuskünstler werden verwundet, als ihr Bus von vier Bewaffneten mit Maschinengewehren angegriffen wird.
    24. Mai 1992, Bat Yam : Helena Rapp, ein 15-jähriges Mädchen aus Bat Yam wird von einem Hamas-Mann aus Nuseirat im Gazastreifen erstochen.
    27. Mai 1992, Gush Katif : Der Rabbi des Dorfes Darom im Gazastreifen, Shimon Biran, wird von einem Hamas- Aktivisten aus Dir el-Balah erstochen.
    30. Mai 1992, Eilat : Zwei Palästinenser erstechen in der Stadt Eilat einen israelischen Zivilisten.

    22. Juni 1992, Rimal : Aus einem Auto heraus werden Schüsse auf ein Polizeigebäude in Rimal im Gazastreifen abgefuert, die zwei Israelis verwunden.
    25. Juni 1992, Saja´ia : Moshe Bino aus Ashkelon und Ami Zaltzman aus Nes Ziona werden in ihrem Verpackungshaus im Gazastreifen erstochen. Die Tat wurde von den Izz al-Din al-Qassam-Brigaden verübt.
    29. Juni 1992, Annaba : Der algerische Staatsratsvorsitzende Mohamed Boudiaf wird bei der Einweihung eines Kulturhauses in der nordostalgerischen Stadt Annaba nahe der tunesischen Grenze ermordet. Ein Attentäter in der Uniform der Sondereinheiten gegen Störung der öffentlichen Ordnung feuert aus einem Maschinengewehr auf den Präsidenten und seine Begleiter. Nach Angaben der algerischen Tageszeitung „La Nation“ soll es sich um einen Anhänger der verbotenen islamischen Heilsfront handeln.
    6. Juli 1992, Hawana : Die Frau des französischen Präsidenten Mitterand einem Autobombenanschlag in der irakischen Stadt Hawana mit Verletzungen. Vier Menschen kommen ums Leben, 19 werden verletzt.
    8. Juli 1992, Irbil : Durch einen Anschlag mit Handgranaten werden in der Stadt Irbil zwei UN-Soldaten verletzt.
    15. Juli 1992, Luxor : Drei Bewaffneten greifen einen Touristenbus nahe Luxor mit Gewehren an und verletzen vier Personen.
    17. Juli 1992, Dahuk : In der irakischen Stadt Dahuk wird ein Wachposten der Vereinten Nationen erschossen.
    4. August 1992, Bonn : In Bonn wird ein iranischer Dissident und Dichter niedergestochen und stirbt an seinen Verletzungen.
    26. August 1992, Algier : Eine Bombe explodiert auf dem Houari Boumedienne Airport in Algier nahe dem Air France Ticketschalter und tötet 12 Menschen und verletzt weitere 128.
    9. September 1992, Batman : PKK-Terroristen attackieren eine Ölstation des Unternehmens Mobil nahe der türkischen Stadt Batman. Einige Arbeiter werden verletzt.
    17. September 1992, Berlin : In dem Berliner Restaurant „Mykonos“ schießen mehrere Bewaffnete mit Sturmgewehren auf führende iranische Oppositionspolitiker. Vier von ihnen kommen ums Leben. In dem 1996 beendeten Prozess kommt das Gericht zu dem Schluss, dass das Attentat von höchsten iranischen Geheimdienst- stellen angeordnet wurde. Zwischen der EU und dem Iran kommt es daraufhin zu einer politischen Eiszeit.
    18. September 1992, Jerusalem : Der israelische Soldat Alon Caravani wird in Zentralisrael von Hamas-Leuten in ihrem Auto mitgenommen und dort erstochen.
    22. September 1992, Jerusalem : Der Grenzpolizist Avinoam Peretz wird auf der Shoefat-Kreuzung im Jerusalemer Stadtteil French Hill von einem später gefassten Hamas-Aktivisten erschossen.
    21. Oktober 1992, Hebron : Die Hamas feuert im Süden Hebrons auf ein Militärfahrzeug und verletzt zwei Personen schwer.
    23. Oktober 1992, Irbil : Eine Bombe explodiert auf einem Markt nahe des Hauptquartiers des UN- Schutzkontingents in der Stadt Irbil. Eine Person stirbt, 16 werden verletzt.
    25. Oktober 1992, Hebron : Hamas-Aktivisten feuern auf einen Beobachtungsposten nahe der Höhlen des Patriarchen, töten den Reservisten Shmuel Geresh und verletzen einen zweiten schwer.
    7. Dezember 1992, Amman : Unbekannte erschießen in Amman einen irakischen Nuklearwissenschaftler nahe seiner Wohnung.
    7. Dezember 1992, Gaza : Aus einem schnell fahrenden Fahrzeug werden Schüsse auf ein Patrouillenfahrzeug der Armee auf einer Umgehungsstraße nahe Saja´ia abgefeuert. Die drei Soldaten an Bord des Fahrzeugs sterben.
    12. Dezember 1992, Jerusalem :Der 29-jährige Stabsunteroffizier Nissim Toledano aus Lod wird von Hamas- Leuten gekidnappt, während er sich auf dem Weg zu seiner Basis befindet. Während die Terroristen noch über die Freilassung ihres Führers Ahmed Yassin verhandeln, ermorden sie ihr Opfer. Drei Tage später wird seine Leiche nahe des Samaritergrabes an der Straße zwischen Maaleh Adumim und Jericho gefunden.
    12. Dezember 1992, Hebron : Die Hamas feuert auf einen Armee-Jeep in Hebron, ein Reservist wird getötet, zwei Soldaten verletzt.
    29. Dezember 1992, Aden : Durch einen Bombenanschlag auf das Gold Mihor Hotel in der jemenitischen Stadt Aden wird ein Österreicher getötet, seine Frau schwer verletzt. Etwa 100 US-Soldaten, ein Teil der Somalia- Mission, befindet sich seit Mitte Dezember in Aden. Die Verantwortung für das Attentat ist ungeklärt.
    24. Januar 1993, Ankara : Der türkische Journalist Ugur Muncu, bekannt für seine heftige Kritik am islamischen Extremismus, wird vor seinem Apartment in Ankara von einer Bombe, die sich unter seinem Auto befindet,
    getötet.
    25. Januar 1993, Langley (Virginia) : Der pakistanische Staatsbürger Mir Aimal Kansi schießt vor dem FBI- Hauptquartier in Langley mit einem Schnellfeuergewehr auf Mitarbeiter des Büros. Zwei Personen sterben, drei werden verletzt. Kansi wird später gefasst und 1997 zum Tode verurteilt.
    30. Januar 1993, Gaza : Hamas-Extremisten erschießen in Gaza zwei israelische Soldaten in einem Hinterhalt.
    4. Februar 1993, Kairo : Gama´a al Islamya Terroristen werfen vor einem Hotel in Kairo ein Molotov Cocktail in einen südkoreanischen Reisebus. Es gibt keine Verletzten.
    22. Februar 1993, Ibsril : Ein belgischer Funktionär wird im Nord-Irak auf dem Weg von Ibsril nach Sulaimaniyah von Unbekannten erschossen.
    26. Februar 1993, New York : In der Tiefgarage des New Yorker World Trade Centers geht um 12.08 Uhr eine Autobombe hoch. 540 Kilogramm Dynamit sprengen einen riesigen Krater in die Garage und töten sechs Menschen. Mehr als tausend werden verletzt. Die amerikanischen Behörden ermitteln gegen eine Gruppe von mehr als 20 Arabern. Im Zentrum der Gruppe steht der blinde Scheich Omar Abdel Rahman. Er ist der Chef der Islamisten-Gruppe Jihad, die mehrfach Überfälle auf Touristen in Ägypten verübt hatte. In einem ersten Prozess verurteilt ein Gericht in New York 1994 vier Männer zu je 240 Jahren Gefängnis. 1998 wird der Anführer der Attentäter, Ramzi Ahmed Youssef, zu lebenslanger Haft verurteilt. Zwei Jahre zuvor war Scheich Rahman wegen Planung mehrerer Bombenanschläge verurteilt worden. Auch er bekam lebenslänglich.
    26. Februar 1993, Kairo : Eine Bombe explodiert in einem Café in der Innenstadt von Kairo. Ein Schwede, ein Türke und ein Ägypter kommen ums Leben, 18 Personen, darunter US-Amerikaner, Franzosen und Kanadier werden verletzt. Der Anschlag geht vermutlich auf das Konto der radikalislamischen Gama´a al Islamiya.
    2. März 1993, Tel Aviv : Zwei Israelis werden in Tel Aviv von einem bewaffneten Palästinenser erschossen. Bei ähnlichen Zwischenfällen in Israel im Monat März werden weitere elf Menschen getötet. Israelische Sicherheits- kräfte riegeln daraufhin den Gazastreifen ab.
    12. März 1993, Jerusalem : Der israelische Soldat Yehoshua Friedberg, der auf den Golan-Höhen diente, wird von Terroristen entführt und ermordet.
    12. März 1993, Bombay : Bei einer Serie von Sprengstoffanschlägen werden rund 300 Menschen getötet und über 1200 verletzt. Weitere Bomben können in den folgenden Tagen noch rechtzeitig entschärft werden. Am 17. März fordert in Kalkutta ein Sprengstoffanschlag 66 Opfer. Die Sprengkörper waren jeweils in einem Auto versteckt. Sie werden zur Hauptgeschäftszeit vor 13 Gebäuden gezündet, u.a. vor dem Victoria-Bahnhof, der Wertpapierbörse und der Zentrale der Fluggesellschaft Air India sowie vor dem Hauptquartier der radikalen Hindu-Organisation Shiv-Sena. Zwei Moslems, Angehörige einer reichen Familie, die als Täter verdächtigt werden, können ins Ausland entkommen.
    16. März 1993, Rom : Zwei Terroristen auf Motorrollern erschießen einen iranischen Dissidenten in seinem Auto in Rom.
    22. März 1993, Algier : Nach mehreren Terroranschlägen extremistischer Moslems in den Wochen zuvor fordert ein Überfall auf eine Kaserne in der algerischen Hauptstadt 41 Tote.
    16. April 1993, Mekholah : Ein Selbstmordattentäter fährt seinen mit Sprengstoff beladenen Kleinbus zwischen zwei Busse auf einem Parkplatz vor einem Restaurant in Mekholah im Jordantal. Ein palästinensischer Passant und der Attentäter sterben, fünf Soldaten werden verletzt. Drei radikal-islamische Gruppen bekennen sich zu dem Attentat.
    20. April 1993, Kairo : Terroristen der Gama´a al Islamiya versuchen den ägyptischen Informationsminister Safw zu ermorden, in dem sie mehrere Salven auf seine Wagenkolonne abfeuern. Der Minister wird leicht verletzt, sein Bodyguard schwer.
    1. Mai 1993, Colombo : Durch einen Sprengsatz tötet ein Attentäter auf offener Straße den Präsidenten von Sri Lanka, Ranasinghe Premadasa, und 22 weitere Personen. Diese Bluttat sowie die Ermordung des führenden Oppositionspolitikers Lalith Athulathmudali am 23. April stellen einen Höhepunkt der inneren Auseinandersetzungen in dem krisengeschüttelten Land dar. Während die Mitglieder von Athulathmudalia Oppositionspartei Democratic United National Front (DUNF) die Schuldigen für die Ermordung ihres Anführers im Regierungsapparat suchen, geht der Mord an Premadasa vermutlich auf das Konto der tamilischen Untergrund- organisation LTTE.
    24. Mai 1993, Ankara : Im Osten der Türkei stoppt die PKK einen Bus, der türkische Armeerekruten, allesamt unbewaffnet, transportiert. Alle 34 Insassen werden mit Maschinenpistolen erschossen.
    28. Mai 1993, Hebron : Ein Talmud-Student wird in Hebron auf dem Weg zur Synagoge von Unbekannten erschossen.
    8. Juni 1993, Gizeh : Terroristen zünden eine Bombe unter einer Straßenüberführung, als ein Touristenbus auf dem Weg zu den Pyramiden von Gizeh die Stelle passiert. Zwei Ägypter werden getötet, 21 Menschen, weitgehend ausländische Touristen, verletzt. Verantwortlich für die Tat ist die Gama´a al Islamiya.
    16. Juni 1993, Mardin : PKK-Einheiten töten in dem türkischen Dorf Yaylacik nahe Mardin sechs Bewohner.

    24. Juni 1993, München : Eine Gruppe von 13 Kurden überfällt das türkische Generalkonsulat und nimmt 23 Geiseln, um gegen die Unterdrückung der Kurden in der Türkei zu protestieren. Die Aktion endet ohne Blutver- gießen.
    27. Juni 1993, Istanbul : Eine Bombe explodiert in einem Mülleimer neben einem Bankschalter im Istanbuler Hagia Sophia District. Zwei italienische Touristen werden verletzt.
    27. Juni 1993, Antalya : Terroristen werfen in den Abendstunden Handgranaten in mehrere Hotels und Restaurants in der Touristenhochburg Antalya. Insgesamt werden 28 Menschen verletzt. Die PKK kündigte am 9.Juni an, auch Gewalt gegen Touristen einsetzen zu wollen.
    1. Juli 1993, Jerusalem : Ein Hamas-Terrorist ersticht in Zentral-Israel zwei Frauen, ein Mann wird verwundet.
    5. Juli 1993, Erzincan : PKK-Einheiten überfallen das Dorf Basbaglar in der Provinz Erzincan und erschießen 30 Menschen. Über fünfzig Häuser werden niedergebrannt.

    28. Juli 1993, Ankara : Die Untergrundorganisation Kurdische Arbeiterpartei PKK lässt vier französische Touristen, die sie entführten, erst am 10. August wieder frei.
    4. August 1993, Bitlis : Im Distrikt Mutki nahe Bitlis stoppen PKK-Mitglieder sechs Minibusse und erschießen insgesamt 19 Insassen.
    4. August 1993, Bingol : Mitglieder der PKK überfallen die Siedlung Konakbasi in der Provinz Bingol und erschießen elf Bewohner.
    5. August 1993, Rama : Der israelische Soldat Yaron Chen wird in seinem Fahrzeug in Rama bei Ramallah entführt und später tot aufgefunden.
    18. August 1993, Kairo : Eine Bombe, die an einem Motorrad befestigt ist, tötet auf einer Straße in Kairo fünf Menschen und verletzt weitere 15. Das Attentat gilt dem ägyptischen Innenminister Alfi, der dabei nur leicht verletzt wird. Die Organisation Islamischer Dschihad erklärt sich verantwortlich.
    18. August 1993, Istanbul : Terroristen werfen vor einem Hotel eine Handgranate unter einen ungarischen Reisebus. Drei Touristen und fünf Passanten werden verletzt.
    19. August 1993, Sidon : Bei dem seit langem schwersten Angriff von Hisbollah-Kämpfern sterben in der von Israel beanspruchten Sicherheitszone im Südlibanon neun israelische Soldaten. Israel reagiert mit einem Vergeltungsschlag auf Hisbollah-Stellungen im östlichen Libanon.
    25. August 1993, Kiursehir-Boztep : Vier Terroristen, die sich als Sicherheitsbeamte verkleidet haben, entführen den iranischen Dissidenten Mohammad Khaderi aus seinem Haus. Am 4. September wird seine Leiche nahe Kiursehir-Boztep entdeckt.
    28. August 1993, Ankara : Der iranische Dissident Behram Azadfer wird in Ankara von Terroristen erschossen.
    12. September 1993, Sheikh Ajlun : Ein Selbstmordattentäter des Islamischen Dschihad fährt mit einem mit Sprengstoff beladenen Auto in einen Bus, der im Gazastreifen Soldaten transportiert. Das Auto explodiert nicht, das einzige Opfer ist der Attentäter.
    17. September 1993, Diyarbakir : Die PKK überfällt einen Lehrerverein im Distrikt Egin nahe Diyarbakir. Sechs Menschen werden erschossen.
    20. September 1993, Oran : Ein marokkanischer und zwei französische Händler werden auf der Straße zwischen Oran und Sidi Bel Abbes entführt. Der Marokkaner wird später freigelassen, die beiden Franzosen tot aufgefunden.
    24. September 1993, Basra : Yigal Vaknin wird in einer Obstplantage nahe des Dorfes Basra erstochen aufgefunden. Die Iz a-Din al Kassam-Brigaden der Hamas übernehmen die Verantwortung.
    26. September 1993, Irbil : Ein Lastwagen der Vereinten Nationen, der Medikamente transportiert, wird nahe Irbil von einer Bombe, die im Tank versteckt wurde, zerrissen. Der Fahrer und zwölf Passanten werden verletzt.
    4. Oktober 1993, Ramallah : Ein Palästinenser fährt ein mit Sprengstoff beladenes Auto vor dem Hauptquartier des israelischen Militärs im Westjordanland gegen einen israelischen Bus. 29 Menschen werden verletzt. Die fundamentalistische Organisation Hamas bezichtigt sich des Anschlags.
    9. Oktober 1993, Wadi Kelt : Die beiden Israelis Dror Forer und Aran Bachar werden im Wadi Kelt in der Wüste von Terroristen ermordet. Hamas und Islamischer Dschihad übernehmen öffentlich die Verantwortung.
    11. Oktober 1993, Oslo : Der norwegische Verleger William Nygaard, der 1989 die umstrittenen „Satanischen Verse“ des vom iranischen Mullah-Regime zum Tode verurteilten Salman Rushdie herausgab, wird durch Schüsse schwer verletzt.
    12. Oktober 1993, Siirt : Die PKK überfällt das Dorf Derince nahe Siirt im Osten der Türkei, 22 Bewohner werden erschossen.
    16. Oktober 1993, Algier : Terroristen erschießen außerhalb der algerischen Militärakademie zwei russische Militär-Offiziere und verletzen einen dritten schwer. Die Russen schulten algerische Truppen.
    21. Oktober 1993, Gaza : Zwei maskierte Männer der Hamas töten den PLO-Funktionär Assad Saftawi, einen engen Vertrauten von PLO-Chef Jassir Arafat.
    24. Oktober 1993, Algier : Drei französische Diplomaten werden gekidnappt, als sie ihr Apartement in Algier verlassen. Ein Polizist, der die Entführung verhindern will, wird dabei erschossen. Die Diplomaten werden kurz darauf unversehrt freigelassen.
    24. Oktober 1993, Gush Katif : Die beiden israelischen Soldaten Ehud Rot und Ilan Levi werden von den Iz a-Din al Kassam-Brigaden der Hamas erschossen. Sie stiegen außerhalb der Siedlung Gush Katif in einen Wagen mit israelischem Kennzeichen. Die Täter hatten sich als Israelis verkleidet.
    25. Oktober 1993, Niamey : Vier Mitglieder einer nigerianischen Dissidentengruppe entführen einen Airbus A-310 der Nigerian Airways mit 150 Passagieren und Crewmitgliedern kurz nach dem Start in Lagos. Nach einer missglückten Landung in Djamena im Tschad landet das Flugzeug schließlich in der Hauptstadt Nigers, Niamey. Nigerianische Einheiten stürmen das Flugzeug, töten ein Crewmitglied und einen Entführer, die drei anderen ergeben sich.
    25. Oktober 1993, Yavi : In der Stadt Yavi im Distrikt Cat in der türkischen Provinz Erzurum ermorden PKK- Einheiten 38 Menschen.
    29. Oktober 1993, Paris : Drei Terroristen werfen eine Bombe in eine Filiale der Bosporus Bank mitten in Paris. Vier Personen werden verletzt.
    29. Oktober 1993, Ramallah : Der Israeli Chaim Mizrahi, der in Beit El lebt, wird von einer Geflügelfarm nahe Ramallah verschleppt und später ermordet aufgefunden.
    4. November 1993, Paris : Die PKK führt koordinierte Aktionen in sechs europäischen Ländern gegen türkische Vertretungen durch. Eine Person wird getötet, ungefähr 20 werden verletzt.
    7. November 1993, Hebron : Efraim Ayubi aus Kfar Darom, der Fahrer des Rabbiner Chaim Druckman, wird nahe Hebron von der Hamas erschossen.
    8. November 1993, Teheran : Ein Franzose wird verletzt, als Mitglieder der Hisbollah eine Handgranate in ein Air France Büro in Teheran werfen. Die Gruppe protestiert damit gegen die Unterstützung Frankreichs der Mujahedin -e-Halq.
    9. November 1993, Gaza : Salman ‚Id el-Hawashla, ein israelischer Beduine vom Stamm der Abu Rekaik wird im Süden Israels in eine absichtlich herbeigeführte Frontalkollision verwickelt und stirbt.
    17. November 1993, Nahal Oz : Chaim Darina, ein israelischer Soldat, wird in einem Cafe in Nahal Oz am Rande des Gazastreifens von einem Palästinenser erstochen, der danach verhaftet wird. Der Dschihad übernimmt die Verantwortung.
    25. November 1993, Kairo : Eine Autobombe explodiert neben der Wagenkolonne von Premierminister Atif Sedki, der unverletzt bleibt. Ein Mädchen stirbt, 18 Personen werden verwundet. Die Dschihad-Organisation bekennt sich.
    1. Dezember 1993, El Bireh : Shalva Ozana und Yitzhak Weinstock werden auf der Straße nach Ramallah während einer Autopanne aus einem vorbeifahrenden Auto erschossen. Die Iz a-Din al Kassam-Brigaden der Hamas übernehmen die Verantwortung und erklären, die Tat sei eine Vergeltung für die Ermordung des Hamas-Führers Imad Akel durch die israelische Armee.
    2. Dezember 1993, Oran : Ein spanischer Geschäftsmann wird an einer Straßensperre auf der Straße zwischen Oran und Annaba erschossen.
    4. Dezember 1993, Algier : In einem Vorort von Algier wird ein italienischer Geschäftsmann niedergeschossen.
    5. Dezember 1993, Algier : Auf einem Marktplatz in Algier erschießen Terroristen eine russische Frau.
    5. Dezember 1993, Holon : David Mashrati, Reservesoldat der israelischen Armee, wird an einer Bushaltestelle in Holon erschossen. Der Dschihad Shkaki´s übernimmt die Verantwortung.
    6. Dezember 1993, Hebron : Nahe Hebron werden Mordechai Lapid und sein Sohn von Hamas-Terroristen erschossen.
    7. Dezember 1993, Arzew : Terroristen töten einen britischen Staatsbürger an einer Tankstelle in Arzew in Algerien.
    7. Dezember 1993, Larba : Ein französischer Staatsbürger wird im algerischen Larba wird auf dem Gelände seiner Firma erschossen.
    11. Dezember 1993, Kairo : Der libysche Dissident, Menschenrechtler und frühere Außenminister Mansour Kikhia wird aus seinem Hotel in Kairo verschleppt. Er ist seitdem verschwunden.
    12. Dezember 1993, Adiyaman : PKK-Mitglieder überfallen das Dorf Agackonak in der Provinz Adiyaman und ermorden 13 Dorfbewohner.
    13. Dezember 1993, Sulaimaniyah : Eine Person wird getötet und sechs weitere verletzt, als eine Bombe eine Station, die von der belgischen Organisation „Handicap International“ betrieben wird, zerstört.
    14. Dezember 1993, Tamezguida : Eine Gruppe von Terroristen greift ein Arbeitercamp eines Wasserkraftwerks an. Sie verschleppen vierzehn kroatische Arbeiter, von denen zwölf getötet werden und nur zwei entkommen können. Zwei Tage später übernimmt die GIA die Verantwortung, sie erklärt, sie wolle alle Ausländer aus dem Land vertreiben und die Tötung von Moslems in Bosnien rächen.
    22. Dezember 1993, Ramallah : Eliahu Levin und Meir Mendelovitch werden in der Nähe von Ramallah von der Hamas in ihrem Auto erschossen.
    23. Dezember 1993, Ashdod : Anatoly Kolisnikov wird während seines Dienstes als ein Wachmann in der Stadt Ashdod erschossen.
    24. Dezember 1993, Gaza : Meir Mintz, Kommandeur einer Spezialeinheit in Gaza, wird in seinem Jeep in einem Hinterhalt erschossen. Die Iz a-Din al Kassam-Brigaden erklären ihre Verantwortung.
    29. Dezember 1993, Adarim : Yuval Golan wird nahe Adarim in der Gegend von Hebron von Unbekannten erstochen.
    29. Dezember 1993, Bouira : Terroristen ermorden einen Belgier und seine Frau in ihrem Haus im algerischen Bouira.
    31. Dezember 1993, Ramle : Chaim Weizman und David Bizi werden in ihrem Apartement in Ramle erschossen. Die PFLP hinterlässt einen Bekennerbrief.
    1994
    2. Januar 1994, Diyarbakir : Mitglieder der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK überfallen auf der Straße zwischen Diyarbakir und Elazig in der Türkei einen Bus und erschießen acht Insassen.
    4. Januar 1994, Corum : Iranische Agenten töten ein Mitglied des iranischen KDP Central Kommittees im türkischen Corum.
    12. Januar 1994, Rishon le Zion : Drei Palästinenser töten Moshe Becker in seinem Obstgarten, die PFLP übernimmt die Verantwortung.
    14. Januar 1994, Erez : Grigory Ivanov wird von einem Terroristen in einer Industriezone von Erez erstochen. Die Hamas gesteht die Tat.
    22. Januar 1994, Mardin : Die PKK überfällt die Dörfer Akyurek und Ormancik in der Provinz Mardin und tötet zwanzig Menschen.
    29. Januar 1994, Beirut : Ein jordanischer Diplomat wird vor seinem Haus in Beirut erschossen. Terroristen der Abu Nidal werden kurz danach verhaftet und für die Tat verantwortlich gemacht.
    9. Februar 1994, Jerusalem : Ilan Sudri, Taxifahrer, wird auf dem Heimweg gekidnappt und erschossen. Der Dschihad übernimmt bei mehreren Nachrichtenagenturen die Verantwortung.
    10. Februar 1994, Na´an : Naftali Sahar wird in seinem Zitronengarten nahe des Kibbuz Na´an ermordet aufgefunden. Er wurde offenbar gesteinigt.
    13. Februar 1994, Ramallah : Noam Cohen, Mitglied eines Sicherheitsteams, wird in seinem Auto in einem Hinterhalt erschossen. Zwei Personen werden verletzt, die Hamas übernimmt die Verantwortung.
    19. Februar 1994, Samaria : Zipora Sasson wird in ihrem Auto auf der Samaria-Autobahn von Hamas-Mitgliedern erschossen.
    19. Februar 1994, Asyut : Gama´a al Islamya-Terroristen feuern mit Sturmgewehren auf einen Zug nahe Asyut in Ägypten. Vier Menschen werden dabei verletzt.
    23. Februar 1994, Asyut : An Bord eines Zuges explodiert diesmal eine Bombe der Gama´a al Islamya. Zwei Deutsche, zwei Neuseeländer, zwei Australier und fünf Ägypter werden dabei verletzt.
    25. Februar 1994, Kfar Saba : Sam Eisenstadt wird im Zentrum von Kfar Saba von einem Mann mit einer Axt attackiert und stirbt später an seinen Verletzungen
    25. Februar 1994, Hebron : Während des Morgengebets dringt gegen 5.30 Uhr der radikale jüdische Siedler Baruch Goldstein in die Moschee Haram el-Khalil ein und feuert mit einem automatischen Gewehr in die Menge. Nach israelischen Angaben werden 29 Palästinenser getötet, etwa 270 weitere verletzt. Der Anschlag bewirkt ein Wiederaufflammen der antiisraelischen Unruhen in den besetzten Gebieten.
    4. März 1994, Sohag : Unbekannte feuern auf ein Nil-Kreuzfahrtschiff und verwunden einen deutschen Touristen. Die Gama´a al Islamya übernimmt die Verantwortung.
    23. März 1994, Jerusalem : Victor Lashchiver, Wachmann an einem Steuerbüro in Ost-Jerusalem, wird nahe dem Damaskus-Tor auf dem Weg zur Arbeit erschossen. Die PFLP übernimmt die Verantwortung.
    24. März 1994, Istanbul : Im historischen Viertel in Istanbul im Basar explodiert eine Bombe der PKK, die vier Personen verletzt.
    27. März 1994, Istanbul : Eine Bombe explodiert im Garten der Hagia Sophia Moschee, die drei Touristen verletzt. Der politische Arm der PKK übernimmt die Verantwortung.
    29. März 1994, Petah Tikva : Yitzhak Rothenberg wird auf einer Baustelle von zwei Bewohnern von Khan Yunis mit einer Axt angegriffen und stirbt später.
    29. März 1994, Irbil : Sechs Bewaffnete schießen zwischen Irbil und Mosul auf ein Fahrzeug der Vereinten Nationen und verletzen zwei Österreicher.
    31. März 1994, Bnei Ayish : Der Israeli Yosef Zandani wird in seinem Apartement in Bnei Ayish nahe Gedera ermordet aufgefunden. Die PFLP hinterlässt ein Schreiben, in dem sie die Tat als Rache für die Ermordung eines Mitglieds durch einen Israeli darstellt.
    2. April 1994, Istanbul : Im Istanbuler Basarkomplex Bedesten geht ein Sprengsatz hoch, der einen Belgier und einen Spanier tötet. 17 weitere Touristen werden durch die Explosion verletzt. Der militärische Arm der PKK übernimmt die Verantwortung.
    6. April 1994, Afula : Ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug explodiert in der Nähe eines haltenden Busses in der Stadt Afula. Neun Menschen kommen ums Leben, 51 werden verletzt. Die Hamas bezichtigt sich des Anschlags und erklärt, es handele sich um einen Vergeltungsakt für das für das Massaker in der Ibrahim-Moschee in Hebron, wo ein jüdischer Siedler am 25. Februar 29 Muslime erschoß.
    7. April 1994, Ashdod : Yishai Gadassi wird an einer Haltestelle in Ashdod von einem Hamas-Mitglied erschossen. Passanten töten den Angreifer.
    13. April 1994, Beirut : Der irakische Oppositionspolitiker Shaykh Talib al-Suhayhl wird in seinem Haus in West- Beirut von fünf Irakern ermordet.
    13. April 1994, Hadera : Ein Palästinenser, der einen Sprengsatz bei sich trägt, lässt diesen in einem Bus der Stadt Hadera explodieren. Sechs Menschen werden getötet, 25 weitere verletzt. Hamas erklärt, der Anschlag gehe auf ihr Konto.
    20. April 1994, Beit Hanina : Der Soldat Shachar Simani wird von Hamas-Terroristen, die sich als religiöse Juden verkleidet haben, nahe des Dorfes Beit Hanina nördlich von Jerusalem ermordet.

    8. Mai 1994, Algier : Zwei französische Priester werden im Algierer Stadtteil Casbah von zwei männlichen Angreifern der GIA erschossen.
    15. Mai 1994, Erzincan : PKK-Einheiten stürmen das Dorf Edebuk in der Provinz Erzincan und erschießen neun Menschen.
    17. Mai 1994, Beit Haggai : Südlich von Hebron wird das Auto von Rafael Yairi Klumfenbert und Margalit Ruth Shohat aus einem entgegenkommenden Auto beschossen. Beide kommen ums Leben.
    20. Mai 1994, Erez : Die beiden Soldaten Moshe Bukra und Erez Ben-Baruch werden südlich von Erez an einer Straßensperre von der Hamas erschossen.
    29. Mai 1994, Ghalebieh : Zwei Bewaffnete erschießen den iranischen Dissidenten Seyyed Ahmad Sadr Lahijani, als er mit seinem Auto durch Ghalebieh fährt.
    1. Juni 1994, Madrid : Die baskische Untergrundorganisation ETA erschießt den Brigadegeneral Juan José Hernandez Rovira vor dessen Privathaus.
    21. Juni 1994, Marmaris, Fethiye : In den türkischen Küstenstädten Marmaris und Fethiye töten mehrere Bomben einen ausländischen Touristen und verletzen weitere zehn, die PKK übernimmt die Verantwortung.
    22. Juni 1994, Marmaris : Zwei Bomben explodieren binnen weniger Minuten am Strand und in einem Park in Marmaris. Ein Brite stirbt, elf werden verwundet.
    1. Juli 1994, Kiryat Netafim : Yoram Sakuri wird bei einem Einbruch in sein Haus in Kiryat Netafim von einem Terroristen erstochen.
    6. Juli 1994, Kafr Akab : Der Soldat Arye Frankenthal aus Lod wird in der Gegend von Beersheba entführt und ermordet. Wer für die Tat verantwortlich ist, bleibt ungeklärt.
    7. Juli 1994, Kiryat Arba : Unbekannte töten den Israeli Sarit Prigal am Ortseingang von Kiryat Arba aus eine

  15. 7. Juli 1994, Kiryat Arba : Unbekannte töten den Israeli Sarit Prigal am Ortseingang von Kiryat Arba aus einem fahrenden Auto heraus.
    17. Juli 1994, Erez : Bei einem Angriff von Palästinensern auf einen israelischen Kontrollpunkt am Gazastreifen werden zwei Araber getötet und 20 Israelis und 70 Araber verletzt.
    18. Juli 1994, Buenos Aires : Eine Autobombe zerstört in der argentinischen Hauptstadt ein Gebäude mit jüdischen Einrichtungen. 95 Menschen kommen ums Leben, über 200 werden verletzt. Als Täterschaft wird über muslimische Extremisten gemunkelt.
    19. Juli 1994, Rafiah : Der Soldat Guy Ovadia wird in einem Hinterhalt nahe Rafiah von Unbekannten getötet.
    19. Juli 1994, Santa Rita : Während des Fluges über den Santa Rita Bergen in Panama explodiert in einem Kurzstreckenflugzeug eine Bombe, die das Flugzeug zum Absturz bringt. Alle 21 Insassen, fast ausschließlich Juden oder Israelis, sterben.
    20. Juli 1994, Erzurum : PKK-Mitglieder stoppen auf der Straße zwischen Bingol und Erzurum mehrere Autos und erschießen elf Menschen.
    23. Juli 1994, Jerusalem : Unbekannte stechen eine Amerikanerin in der arabischen Altstadt von Jerusalem
    nieder.
    26. Juli 1994, London : Die Explosion einer Autobombe beschädigt das Gebäude der israelischen Botschaft. Mindestens 18 Menschen werden dabei verletzt. Eine Frau hatte den Audi vor der Botschaft abgestellt, wer hinter dem Anschlag steckt, bleibt unklar.
    27. Juli 1994, London : Eine Autobombe explodiert vor einem Londoner Gebäude, in den jüdische Organisationen untergebracht sind. Fünf Personen erleiden Verletzungen.
    3. August 1994, Algier : Bei einem Bombenanschlag moslemischer Extremisten der GIA auf eine französische Wohnsiedlung werden fünf Franzosen getötet und einer verletzt.
    10. August 1994, Van : Die PKK schießt mit Sturmgewehren auf einen Bus zwischen Van und Bahcesaray. Elf Menschen kommen ums Leben, acht werden verletzt.
    12. August 1994, Topkapi : Eine Bombe explodiert an der Endstation der Topkapi-Buslinie und tötet einen rumänischen Konsulatsoffizier, sieben Menschen werden verletzt. Verdächtigt wird die PKK-Organisation.
    14. August 1994, Kissufim : In einem Hinterhalt der Hamas wird Ron Soval in Kissufim im Gazastreifen erschossen.
    26. August 1994, Ramle : Shlomo Kapach und Gil Revah, beide Aufzugtechniker, werden auf einer Baustelle in Ramle ermordet.
    4. September 1994, Morag : Der Soldat Victor Shichman wird in Morag im südlichen Gazastreifen auf einer Patrouille erschossen.
    5. September 1994, Ashdod : Die Israelin Natasha Ivanov wird in Ashdod von Unbekannten erwürgt.
    27. September 1994, Hurghada : Ein bewaffneter Terrorist der Gama´a al Islamya greift in der Küstenstadt Hurghada wahllos Touristen an. Zwei Ägypter und ein Deutscher werden getötet, zwei weitere verletzt.
    9. Oktober 1994, Jerusalem : Zwei Hamas-Terroristen eröffnen im Jerusalemer Geschäftsviertel Nahalat Shiva´a mit automatischen Waffen wahllos das Feuer auf Passanten. Ein Soldat und ein israelischer Araber sterben, 14 Menschen werden verwundet. Einer der Angreifer wird erschossen, der andere gefasst.
    11. Oktober 1994, Dir Ramallah : Der Soldat Nachschon Wachsman wird von der Hamas-Bewegung entführt. Als Spezialeinheiten am 14. Oktober ein Haus in Dir Ramallah stürmen wollen, erschießen die Hamas-Männer ihren Gefangenen.
    18. Oktober 1994, Algier : Etwa 30 GIA-Mitglieder greifen eine Ölbohrstation an und töten einen Franzosen und einen Italiener.
    19. Oktober 1994, Tel Aviv : Ein Palästinenser, der sich Sprengstoff umgebunden hat, bringt diesen in einem Bus der Linie 5 in der Dizengoff Street in Tel Aviv zur Explosion. 22 Menschen werden getötet, 48 weitere verletzt. Des Anschlags bezichtigt sich Hamas. Die Gruppe erklärt, es handele sich um einen Vergeltungsakt für die Erschießung dreier Hamas-Aktivisten, die den israelischen Soldaten Nachschon Waxman entführt und getötet hatten.
    23. Oktober 1994, Luxor : Mitglieder der Gama´a al Islamya greifen einen Touristenbus in der Nähe von Luxor mit Sturmgewehren an, töten einen britischen Touristen und verletzen weitere drei schwer.
    12. November 1994, Nesarim : Mit einem Fahrrad fährt ein Palästinenser, der Sprengstoff bei sich trägt, zu einem Armeeposten außerhalb der jüdischen Siedlung Nesarim im autonomen Gaza-Streifen. Die Explosion tötet drei israelische Soldaten und den Attentäter. Elf Menschen werden verletzt, darunter auch viele Palästinenser. Dieses Anschlags bezichtigt sich die Gruppe Islamischer Dschihad.
    19. November 1994, Nesarim : Aus einem palästinensischen Auto heraus werden Schüsse auf einen israelischen Militärposten an einer Straße bei Nesarim abgefeuert. Ein israelischer Soldat kommt ums Leben.
    27. November 1994, Beit Haggai : Rabbi Amiran Olami wird südlich von Hebron aus einem fahrenden Auto heraus von Unbekannten erschossen.
    30. November 1994, Afula : Der Soldat Liat Gabai wird in der Innenstadt von Afula von einem Unbekannten mit einer Axt erschlagen.
    11. Dezember 1994, Manila : An Bord einer Maschine der Phlippine Airlines explodiert eine Bombe, die einen Japaner tötet und zehn weitere Passagiere verletzt. Die Abu Sayyaf übernimmt die Verantwortung für den Anschlag auf das Flugzeug.
    12. Dezember 1994, Istanbul : Vor einem Geschäft in der türkischen Großstadt Istanbul gibt es eine Bomben- explosion, durch die acht rumänische Touristen verletzt werden. Das Attentat wird der PKK zugeschrieben.
    25. Dezember 1994, Jerusalem : Ein Hamas-Selbstmordattentäter attackiert eine Busstation außerhalb des International Convention Centers in Jerusalem. Dreizehn Menschen werden verletzt.
    26. Dezember 1994, Marseille : Eine Eliteeinheit der Gendarmerie stürmt in der südfranzösischen Hafenstadt eine von radikal-islamischen algerischen Terroristen gekaperte Air France-Maschine. Bei der Aktion sterben die vier Luftpiraten. Sie hatten im Lauf der in Algerien beginnenden Entführung drei der insgesamt 170 Passagiere erschossen. Die Terroristen gehören der „Islamischen Bewaffneten Gruppe“ (GIA) an, welche die Militärregierung in Algerien bekämpft. Die französischen Sicherheitskräfte vereitelten mit der Erstürmung die Absicht der Terroristen das Flugzeug über Paris in die Luft zu sprengen. Zu diesem Zweck hatten die Entführer 20 Stangen Dynamit unter den Sitzen der Flugzeugkabine angebracht.
    27. Dezember 1994, Algier : Vier katholische Priester werden in Algerien von der Bewaffneten Islamischen Gruppe (GIA) ermordet. Der Anschlag ist die Rache für den Tod von vier algerischen Flugzeugentführern in Marseille einen Tag zuvor.

    1995
    1. Januar 1995, Diyarbakir : Die PKK überfällt das Dorf Hamzali nahe Diyarbakir und erschießt insgesamt 19 Dorfbewohner.
    6. Januar 1995, Beit El : Die Studentin Ofra Felix wird nördlich von Beit El inn ihrem Auto erschossen.
    12. Januar 1995, Kairo : Gama´a al Islamya Mitglieder feuern auf einen Passagierzug und verletzen sechs Menschen, darunter zwei argentinische Touristen.
    12. Januar 1995, Diyarbakir : Diesmal überfallen PKK-Einheiten das Dorf Narlica in der Provinz Diyarbakir. Acht Menschen werden getötet.
    15. Januar 1995, Pnomh Penh : Rebellen der Roten Khmer greifen in Kambodscha einen Touristenkonvoy mit Raketen an, und töten einen US-Amerikaner und einen einheimischen Reiseleiter.
    22. Januar 1995, Algier : GIA-Terroristen töten einen Franzosen und verletzen seine Frau, als beide durch einen Park fahren.
    22. Januar 1995, Netanya : Zwei Palästinenser zünden an einer Bushaltestelle an einer Kreuzung nahe der nordisraelischen Stadt Natanja zwei Sprengsätze. 21 Menschen werden getötet, mehr als 60 verletzt. Ein anonymer Anrufer erklärt, die Gruppe Islamischer Dschihad habe den Anschlag verübt. Die erste Bombe in Netanya wird ausgelöst, als eine Gruppe Soldaten auf ihre Abfahrt wartet, die zweite, als sich Helfer und Passanten um die Verletzten kümmern.
    30. Januar 1995, Algier : Bei dem bisher schwersten Bombenanschlag seit Beginn der Auseinandersetzungen zwischen Regierung und islamischen Fundamentalisten werden in der algerischen Hauptstadt 42 Menschen getötet und mehr als 280 verletzt. Der in einem Auto versteckte Sprengsatz explodiert während der Hauptverkehrszeit vor dem Polizei-Hauptquartier. Unter den Toten ist vermutlich auch der Attentäter. Zu dem Anschlag bekennt sich die Untergrundbewegung Kämpfende Islamische Gruppe (GIA).
    6. Februar 1995, Gaza : Terroristen töten den Israeli Yevgeny Gromov, einen Wachmann, der einen Gaslastzug eskortiert, auf der Straße zwischen Jabalya und Gaza.
    13. Februar 1995, Jerusalem : Rafael Cohen, ein Jerusalemer Taxifahrer, wird auf der Straße zwischen Jerusalem und Ma´aleh Adumim erstochen.
    14. Februar 1995, Islamabad : Drei Bewaffnete erschießen einen ehemaligen afghanischen Brigadegeneral in Pakistan. Das Opfer gehörte zu einer gemäßigten afghanischen Gruppe.
    24. Februar 1995, Amman : Ein französischer Diplomat wird von zwei Bewaffneten in Jordanien niedergeschossen.
    3. März 1995, Algier : Die GIA ermordet einen palästinensischen Studenten an dem Algerisch Arabischen
    College.
    12. März 1995, Karachi : Erneut sterben zwölf Menschen, darunter mehrere Kinder, als eine Bombe vor einer schiitischen Moschee explodiert. Durch die Bluttat werden neue Kämpfe zwischen schiitischen und sunnitischen Moslems ausgelöst.
    19. März 1995, Hebron : Terroristen feuern auf einen Bus in der Nähe von Hebron und töten die beiden Israelis Nahum Hoss und Yehuda Fartush.
    29. März 1995, Netzarim : Östlich von Netzarim im Gazastreifen rammt ein Palästinenser mit seinem Truck einen Militärjeep. Die beiden Soldaten Nitzan Cohen und Jamal Suwitat sterben.
    5. April 1995, Hatay : PKK-Einheiten überfallen eine Viehweide in der türkischen Provinz Hakay und töten dabei sieben Menschen.
    9. April 1995, Kfar Darom : Zwei Selbstmordattentäter sprengen sich in einem israelischen Bus in der Nähe der jüdischen Siedlung Kfar Darom im Gaza-Streifen in die Luft. Sieben israelische Soldaten und eine amerikanische Studentin werden getötet. Die militanten islamischen Gruppen Hamas und Islamischer Dschihad bezichtigen sich des Attentats.

    19. April 1995, Trincomalee : Mit einem Anschlag auf zwei Marine-Schnellboote, bei dem elf Matrosen den Tod finden, kündigt die Rebellenorganisation Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) den Waffenstillstand mit der Regierung von Sri Lanka auf.
    21. April 1995, Istanbul : Durch einen Bombenanschlag auf das iranische Generalkonsulat stirbt ein Truckfahrer. Das illegal abgestellte Fahrzeug wurde auf einen Parkplatz abgestellt.
    22. April 1995, Den Haag : Zwei Türken werden in einem Kaffeehaus in Den Haag von kurdischen Extremisten erschossen. Vier Personen im Umkreis der PKK werden verhaftet.
    29. April 1995, Chisimayu : Ein ausländischer Geschäftsmann wird in Chisimayu in Somalia von islamischen Fundamentalisten erschossen.
    3. Mai 1995, Frankfurt/Main : Bei der Explosion einer Paketbombe in der Verteileranlage des Postamtes 2 im Stadtteil Preungesheim wird eine 35-jährige Postangestellte getötet. Der Adressat des Pakets war ein in Rheinland-Pfalz lebender Türke.
    5. Mai 1995, Algier : Mutmaßliche GIA-Mitglieder überfallen die Beschäftigten einer Pipeline-Gesellschaft und töten zwei Franzosen, einen Briten, einen Kanadier, einen Tunesier und einen Algerier.
    7. Mai 1995, Algier : Mehrere Bewaffnete beschießen einen Arbeiterkonvoi. Mindestens drei Sicherheitsleute werden erschossen.

    7. Juni 1995, Algier : In Algier wird ein französisches Paar von mutmaßlichen GIA-Mitgliedern erschossen.

    15. Juni 1995, Budjonnowsk : In der südrussichen Stadt Budjonnowsk nehmen tschetschenische Rebellen rund 1500 Menschen im örtlichen Krankenhaus als Geiseln. Nach zwei Tagen versuchen russische Spezialeinheiten vergeblich einen Befreiungsversuch, bei dem 112 Geiseln sterben. Wenig später verlassen die Tschetschenen unter Zusicherung freien Abzugs mit 150 Geiseln in Bussen die Stadt Richtung Tschetschenien. Wenige Tage später wird über einen dauerhaften Frieden verhandelt.
    25. Juni 1995, Neve Dekalim : Ein Dschihad-Aktivist sprengt sich mit einem mit Sprengstoff beladenem Wagen nahe einem Fahrzeug der israelischen Armee in die Luft. Drei Soldaten werden verwundet.
    26. Juni 1995, Addis Abeba : In der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba scheitert ein Mordanschlag auf den ägyptischen Staatschef Hosni Mubarak. Bei einem Feuergefecht werden mehrere Personen, darunter zwei der vermutlich neun Attentäter, getötet. Drei weitere kommen am 1.Juli bei einem Sturm auf ihr vermutetes Versteck am Stadtrand ums Leben. Kairo beschuldigt islamische Fundamentalisten und den Sudan der Beteiligung an dem Anschlag. Mubarak ist mit seinen Begleitern auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt, als die vor ihm fahrende Limousine von Außenminister Amr Mussa gestoppt wird und mehrere Täter mit Schnellfeuergewehren auf den Präsidentenwagen zu schießen beginnen. Ihre Kugeln dringen jedoch nicht in den gepanzerten Wagen ein.
    4. Juli 1995, Kaschmir (Indien/Pakistan) : Fünf westliche Trekkingtouristen werden von der Moslemgruppe al Faran nahe Srinagar verschleppt. Nachdem die indische Regierung die Freilassung von Gesinnungsgenossen ablehnt, werden alle Verhandlungen abgebrochen. Alle fünf sind wahrscheinlich tot.
    11. Juli 1995, Paris : Der islamische Geistliche, Imam Abdelbaki Sahraoui, ein Mitbegründer der Islamischen Heilsfront (FIS) wird in Paris erschossen. Später werden Karim Koussa und der getötete Khaled Kelkal als Attentäter überführt.
    18. Juli 1995, Wadi Kelt : Die beiden Wanderer Ohad Bachrach und Ori Shahor werden im Wadi Kelt erschossen.
    23. Juli 1995, Van : Die PKK greift das Dorf Akdogu in der türkischen Provinz Van an und tötet dabei zwölf Bewohner.
    24. Juli 1995, Tel Aviv : In einem vollbesetzten Stadtbus in Ramat Gan im Großraum Tel Aviv wird von einem Selbstmordattentäter eine schwere Explosion ausgelöst. Mindestens sieben Menschen werden getötet. Hamas bezichtigt sich der Tat.
    4. August 1995, Hatay : In der Provinz Haday überfallen PKK-Kämpfer das Dorf Gazelusagi und ermorden acht Menschen.
    17. August 1995, Paris : Am Arc de Triomphe explodiert eine mit Nägeln und Schraubköpfen gefüllte Bombe, die 17 Menschen verletzt. Wieder stecken algerische Islamisten dahinter. In der Nähe von Lyon wird am 26.August auf den Gleisen des Schnellverkehrszuges TGV eine Bombe entdeckt und entschärft.
    20. August 1995, Paris : In ein Haus, das einen türkischen Sportverein beheimatet, wird ein Molotov Cocktail geworfen. Sechs Personen werden verletzt, verdächtigt werden PKK-Anhänger.
    21. August 1995, Jerusalem : In einem vollbesetzten Linienbus in Jerusalem zündet ein Selbstmordattentäter einen Sprengsatz. Mindestens fünf Menschen werden getötet und etwa 100 weitere verletzt. Das Attentat ereignet sich um acht Uhr früh an einer Kreuzung im Viertel Ramat Eschkol. Des Anschlags bezichtigt sich eine Gruppierung der Hamas.
    2. September 1995, Oran : GIA-Mitglieder werden verdächtigt, einen Italiener in Oran erschossen zu haben.
    3. September 1995, Algier : Unbekannte erschießen zwei Nonnen im Stadtteil Belcourt in Algier, eine davon Französin, die andere Malteserin.
    4. September 1995, Srinagar : Ein Autobombenanschlag in der Hauptstadt des indischen Teil von Kaschmir fordert 15 Todesopfer. Die islamische Untergrundorganisation Hizbul Mujaheddin bekennt sich zu der Tat.
    5. September 1995, Ma´aleh Michmash : Ein Terrorist ersticht in Ma´aleh Michmash den Israeli Daniel Frei bei einem Einbruch.
    5. September 1995, Hatay : Die PKK überfällt eine Mine in der Provinz Hatay und tötet dabei acht Arbeiter.
    7. September 1995, Srinagar : In dem Büro der BBC in Srinagar explodiert eine Paketbombe, die einen Fotografen der AFP tötet und zwei andere verletzt. Die Organisation Dukhtaran-e-Millat dementiert den Anschlag.
    7. September 1995, Villeurbanne : Vor einer jüdischen Schule im Lyoner Vorort Villeurbanne explodiert eine Autobombe. Es gibt 14 Verletzte. Nach diesem Anschlag setzt die Regierung den „Plan Vigipirate“ in Kraft. Er versetzt Frankreich in eine Art Notzustand: Militär wird aufgeboten, um öffentliche Plätze, Bahn- und U-Bahn- Linien, Schulen und Kaufhäuser zu überwachen. Am
    29.September wird der 25-jährige gebürtige Algerier Khaled Kelkar, der Urheber mehrerer Attentate ist, bei einer Polizeiaktion in der Gemeinde Maison Blanche bei Lyon erschossen.
    6. Oktober 1995, Paris : Trotz verschärfter Sicherheitsvorkehrungen kommt es im 13. Pariser Arrondissement gegenüber einer Metro-Station erneut zu einem Anschlag, bei dem 13 Menschen verletzt werden.
    17. Oktober 1995, Paris : Ein neuerlicher Bombenanschlag auf eine Vorortbahn in der Pariser Innenstadt fordert 29 Verletzte.
    20. Oktober 1995, Rijeka (Kroatien) : Vor dem Hauptquartier der Polizei explodiert eine Autobombe, die einen Menschen tötet und 29 verletzt. Die ägyptische Gama´a al Islamya fordert die Freilassung ihres Genossen Tala´at Fuad Kassem.
    4. November 1995, Tel Aviv: Während einer Friedenskundgebung fällt der israelische Regierungschef Yitzhak Rabin einem Attentat zum Opfer. Täter ist der rechtsradikale Jurastudent Yigal Amir. Die tödlichen Kugeln treffen Rabin, nachdem er seine Rede beendet und zum Abschluss der Kundgebung mit den über 100 000 Menschen auf dem Platz der Könige ein Friedenslied gesungen hat. Als er, von Sicherheitsbeamten umringt, die Treppe zur Bühne hinuntersteigt und auf seinen Wagen zugeht, feuert der Attentäter aus dem Hintergrund. Die drei Kugeln treffen den Regierungschef in Brust, Bauch und Rückgrat. Um 22.11 Uhr stirbt Rabin im Ichilow-Krankenhaus.
    8. November 1995, Assuan : Islamische Extremisten eröffnen das Feuer auf einen Zug zwischen Kairo und Assuan. Ein Holländer, ein Franzose und ein Ägypter werden bei dem Gama´al Islamya-Attentat verletzt.
    11. November 1995, Colombo : Bei einem Anschlag tamilischer Separatisten auf das Hauptquartier der Armee in der Hauptstadt Sri Lankas sterben 17 Menschen.
    13. November 1995, Riad : Vor dem Gebäude des saudischen Nationalgarde in Riad geht eine Autobombe hoch. Sieben Menschen sterben, darunter fünf Amerikaner. In dem Gebäude arbeiten viele amerikanische Militärberater. Mehrere radikalislamische Gruppen übernehmen die Verantwortung für den Anschlag. Ihr Ziel, so erklären sie, sei es, die US-Truppen aus dem Land zu vertreiben. Als Drahtzieher vermuten die US-Behörden Osama bin Laden. Das FBI ermittelt in Saudi-Arabien – ohne Erfolg. Die saudischen Behörden präsentieren der Öffentlichkeit im April 1996 vier junge Männer, die das Attentat im Auftrag ausländischer Islamisten begangen haben sollen. Sie werden im Mai 1996 auf einem Platz in Riad geköpft.
    19. November 1995, Islamabad : Ein Selbstmordattentäter rast mit einem Fahrzeug in die ägyptische Botschaft in Islamabad und bringt es dort zur Explosion. Mindestens 16 Menschen kommen ums Leben, etwa 60 werden verletzt. Die Gama´a al Islamya und der Islamische Dschihad übernehmen die Verantwortung.
    30. November 1995, Algier : Mehrere islamische Extremisten der GIA töten zwei lettische Seemänner.

    1996
    9. Januar 1996, Kisljar : Diesmal überfällt ein Tschetschenen-Kommando ein Krankenhaus im dagestanischen Kisljar und nimmt sich über 3000 Geiseln. Das Kommando verlässt das Krankenhaus mit 160 Geiseln und verschanzt sich im Grenzort Perwomaiskoje. Die Russen schießen das Dorf daraufhin in Brand, etwa 150 Menschen sterben.
    16. Januar 1996, Hebron : Terroristen feuern auf ein Militärfahrzeug zwischen Hebron und Jerusalem und töten die beiden Soldaten Yaniv Shimel und Oz Tibon.
    16. Januar 1996, Istanbul : Rund 40 Arbeiter eines Elektrizitätswerks nahe Grosny werden entführt. Am Abend kapern Tschetschenen in Trabzon das türkische Passagierschiff „Avrasya“ mit 165 Menschen an Bord. Am 19. Januar geben die Kidnapper in Istanbul auf.
    18. Januar 1996, Addis Abeba : Eine Bombe explodiert im Ghion Hotel in Addis Abeba. Vier Menschen kommen ums Leben, 20 werden verletzt. Unter den Verletzten sind Bürger aus Großbritannien, Mali, Indien und Frankreich. Im März bekennt sich die al-Ittihaad al-Islami, eine islamistische Gruppe aus Somalia.
    30. Januar 1996, Jenin : Der Soldat Ehud Tal wird in seinem Büro in einem Armeelager südlich von Jenin erstochen.
    31. Januar 1996, Colombo : Über 80 Menschen sterben und mehr als 1400 werden verletzt, als vor der Zentralbank im Zentrum der Hauptstadt Sri Lankas eine in einem Lieferwagen versteckte 200-kg Bombe explodiert. Durch die Detonation werden zahlreiche weitere Geschäfts- und Verwaltungsgebäude beschädigt. Die Regierung macht tamilische Rebellen der „Befreiungstiger von Tamil Eelam“ (LTTE) verantwortlich.
    11. Februar 1996, Algier : 18 Tote und 52 Verletzte fordert die Explosion zweier Autobomben in der algerischen Hauptstadt. Sie detonieren vor dem Pressehaus, in dem die Redaktionen mehrerer unabhängiger Zeitungen ihren Sitz haben, und vor dem Rathaus des Stadtteils Bab el-Oued. Die Regierung macht die Fundamentalisten der GIA verantwortlich.
    11. Februar 1996, Manama : Vor dem Diplomat Hotel in der bahrainischen Hauptstadt Manama explodiert ein Sprengsatz, der einen Briten und zwei Angestellte verletzt. Die Islamic Front for the Liberation of Bahrain erklärt sich zwischenzeitlich verantwortlich.
    25. Februar 1996, Jerusalem, Ashkelon : Im Zentrum Jerusalems zerfetzt ein Selbstmordattentäter mit einer Bombe einen Linienbus der Linie 18. Es gibt 23 Tote, 50 Verletzte. Zur selben Zeit explodiert in Aschkalon an einer Bushaltestelle ein Sprengsatz, der Attentäter hatte sich in israelischer Uniform an die Soldaten herangemischt. Dabei kommen drei Menschen ums Leben, 31 weitere werden verletzt. Hamas bekennt sich zu beiden Anschlägen und bezeichnet sie als Rache für den Tod ihres Bombenbastlers Ajasch.
    3. März 1996, Jerusalem : Ein Hamas-Terrorist sprengt sich in einem Jerusalemer Linienbus in die Luft. 19 Menschen sterben und 10 werden verletzt.
    4. März 1996, Tel Aviv : Ein Selbstmordattentäter bringt eine Bombe vor dem Dizengoff-Einkaufszentrum in Tel Aviv zur Explosion und tötet damit mindestens 13 Menschen. Zudem gibt es über 100 Verletzte. Hamas bekennt sich auch zu diesem Anschlag, kündigt aber gleichzeitig Verhandlungsbereitschaft an.
    8. März 1996, Nikosia : Ein 20-jähriger Türke kapert eine Boeing 727 der Turkish Airlines mit 109 Passagieren, die sich auf dem Weg von Nikosia nach Istanbul befindet. Die Maschine landet schließlich nach einem Zwischenstopp in Sofia in München, wo ihn die Polizei zur Aufgabe bewegen kann. Er wollte gegen das russische Eingreifen in Tschetschenien protestieren.
    18. April 1996, Kairo : Als Rache für die tagelangen israelischen Angriffe auf den Libanon schießen Terroristen der Gama-a al Islamiya vor einem Hotel nahe Gizeh auf eine Touristengruppe. Dabei sterben 18 Griechen, 20 werden verletzt. Offenbar handelte es sich dabei um eine Verwechslung, da der Anschlag israelischen Touristen gelten sollte.
    13. Mai 1996, Beth El : Araber eröffnen das Feuer auf einen Bus und eine Gruppe Studenten nahe der Siedlung Beth El. Der Israeli David Boim wird getötet, drei werden verletzt, verdächtigt werden die Hamas und die Fatah.
    28. Mai 1996, Paris : Unbekannte erschießen den stellvertretenden iranischen Erziehungsminister unter dem Shah vor seinem Haus in Paris.
    4. Juni 1996, Duschanbe : Auf einem Friedhof in Duschanbe in Tadschikistan werden zwei russische Frauen ermordet. Das tadschikische Innenministerium glaubt, die islamische Extremistengruppe Muzlokandov’s Gang stecke dahinter.
    16. Juni 1996, Bidya : Der israelische Sergeant Meir Alush stirbt in einem Spielzeugladen in dem Dorf Bidya im Westjordanland durch Schüsse.
    26. Juni 1996, Dhahran (Saudi-Arabien) : Terroristen fahren einen Tankwagen vor die Unterkünfte von US-Soldaten in Dhahran und bringen ihn zur Explosion. Die rollende Bombe reißt 19 Soldaten in den Tod, mehr als 500 Menschen werden verletzt. Die schiitische Hisbollah bekennt sich zu der Tat. Ermittler stellen fest, dass der Zünder der Bombe aus dem Iran stammt. Die Amerikaner vermuten deshalb, dass dort die Auftraggeber des Anschlags sitzen. Die saudischen Behörden verhaften im November 40 Verdächtige, wieder gilt Osama bin Laden als Drahtzieher.
    26. Juni 1996, Jericho : Drei israelische Soldaten sterben bei einem Überfall nördlich von Jericho, als sie von Terroristen, die aus Jordanien über die Grenze kamen, angegriffen werden.
    8. Juli 1996, Addis Abeba : Zwei bewaffnete Somalier eröffnen das Feuer auf den äthiopischen Transportminister, töten diesen sowie zwei Bodyguards und Passanten. Sie gehören der Al-Ittihaad al-Islami an.
    22. Juli 1996, Lahore : Sechs Todesopfer und mehr als 50 Verletzte fordert eine auf dem Flughafen der pakistanischen Stadt explodierende Bombe. Die Regierung beschuldigt indische Agenten des Anschlags.
    24. Juli 1996, Colombo : In einem vollbesetzten Vorortzug in Colombo explodieren mehrere Sprengsätze der LTTE. Mindestens 78 Menschen sterben, etwa 450 werden verletzt.
    26. Juli 1996, Beit Shemesh : In der Nähe von Hebron schießen unbekannte Täter auf einen mit einer israelischen Familie besetzten Wagen. Der Anschlag fordert drei Todesopfer.
    26. Juli 1996, Duschanbe : Zwei Bewaffnete schießen auf dem Flughafen der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe um sich, töten einen Taxifahrer und zwei russische Soldaten und verwunden meherere, bevor sie schließlich festgenommen werden.
    1. August 1996, Paris : In Paris wird der lokale Repräsentant der Kurdistan Democratic Party von Unbekannten erschossen.
    1. August 1996, Oran : Vor dem Haus des französischen Erzbischofs im algerischen Oran explodiert eine Bombe, die ihn und seinen Chauffeur tötet. Hinter dem Anschlag steckt die GIA.
    1. August 1996, Addis Abeba : Eine Bombe explodiert in der Lobby des Wabbe Shebelle Hotels in Addis Abeba und tötet zwei Personen. 17 Menschen werden verletzt. Keine Organisation übernimmt die Verantwortung.
    11. August 1996, Beledweyne : Die Al-Ittihaad al-Islami wird verdächtigt, zwei äthiopische Geschäftsmänner ermordet zu haben, um damit eine äthiopische Militärintervention in Somalia zu rächen.
    25. August 1996, Manama : Drei Bewaffnete verwunden einen pakistanischen Polizisten vor dem russischen Konsulat durch Schüsse. Keine Organisation bekennt sich.
    16. Oktober 1996, Dire Dawa : Unbekannte Angreifer erschießen auf einem Taiwan-Markt im äthiopischen Dire Diwa einen Franzosen und einen Jemeniten.
    15. November 1996, Algier : Unbekannte enthaupten westlich von Algier in den Bainemwäldern einen bulgarischen Geschäftsmann.
    17. November 1996, Istanbul : Ein Feuer bricht im Hotel Tozbey in Istanbul aus, dabei kommen 22 Menschen ums Leben, über 40 werden verletzt. Die Organisation Islamischer Dschihad erklärt, das Feuer gelegt zu haben, allerdings gehen Experten von einem technischen Defekt aus.
    3. Dezember 1996, Paris : Bei der Explosion einer Bombe in der unterirdischen Vorortbahn-Station Port-Royal werden vier Menschen getötet und 91 verletzt. Der Sprengsatz explodiert um 18.03Uhr, als ein Zug der Schnellbahnlinie RER in die Station einfährt. Nach Angaben aus Justizkreisen weist die Konstruktion der 13-kg- Bombe auf algerische Terroristen hin. Sie war in einer Gasflasche versteckt und enthielt zur Verstärkung der Explosionswirkung Nägel.
    11. Dezember 1996, Surda : Terroristen der PFLP erschießen nahe von Beit El in der West Bank den Israeli Etta Tzur und seinen Sohn Ephraim in ihrem Auto.
    12. Dezember 1996, Bagdad : Der älteste Sohn des irakischen Diktators Saddam Hussein wird durch einen Kopfschuss schwer verletzt. Zu dem Anschlag auf Uday Hussein bekennt sich eine Oppositionsgruppe.
    17. Dezember 1996, Novy Atagi : Einbrecher dringen in ein Gebäude des internationalen Roten Kreuzes in Tschetschenien ein, erschießen sechs Mitarbeiter und verletzen einen weiteren.
    27. Dezember 1996, Asmara : Unbekannte Angreifer attackieren einen Kleinbus mit belgischen Touristen außerhalb der eritreischen Hauptstadt. Fünf Belgier und ein Einheimischer sterben.

  16. 31. Dezember 1996, Shia : Acht bewaffnete Angreifer umstellen in dem Dorf Shia in Bahrain ein Haus und setzen es in Brand. Ein Asiate stirbt, zwei Personen werden verletzt.
    1997
    2. Januar 1997, London : In verschiedenen Al Hayat-Büros in Washington, New York, London und Riad tauchen Briefbomben auf, die im ägyptischen Alexandria aufgegeben wurden. Zwei Sicherheitsbeamte in London werden bei der Explosion der Bombe verletzt.
    4. Januar 1997, Duschanbe : Islamstische Gruppen werden verdächtigt, einen Bombenanschlag auf einen Großmarkt in Duschanbe verübt zu haben. Ein Mensch starb, vier wurden verletzt.
    9. Januar 1997, Jerusalem : Im alten Busbahnhof von Tel Aviv explodiert eine Bombe, durch die 13 Personen verletzt werden. Der Anschlag wird der Palästinenser-Organisation PFLP zugeschrieben.
    11. Februar 1997, Harer : Unbekannte versuchen mit automatischen Gewehren das Belaneh Hotel im äthiopischen Harer zu stürmen. Sie töten einen Sicherheitsbeamten und werfen danach Handgranaten in die Hotel Lounge. Sieben Ausländer wurden verletzt.
    20. Februar 1997, Islamabad : Unbekannte töten den Direktor eines iranischen Zentrums und sechs Angestellte.
    21. Februar 1997, Baku : In der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku wird ein prominentes Parlamentsmitglied in der Lobby seines Apartments von Unbekannten erschossen.
    23. Februar 1997, New York : Auf der Aussichtsplattform des Empire State Buildings eröffnet ein mit einem Sturmgewehr bewaffneter Palästinenser das Feuer auf Touristen. Er erschießt einen Dänen und verletzt zwölf weitere Personen, bevor er die Waffe gegen sich selbst richtet.
    13. März 1997, Naharaim : Ein jordanischer Reservist feuert mit einem Sturmgewehr auf einen israelischen Ausflugsbus im jordanisch-israelischen Grenzgebiet. Sieben israelische Schüler werden getötet, zehn verletzt.
    21. März 1997, Tel Aviv : Ein Selbstmordattentäter der Hamas sprengt sich im vollbesetzten Cafe „Apropos“ in Tel Aviv in die Luft. Dabei sterben vier Menschen, rund 50 werden verletzt.
    1. April 1997, Netzarim : Zwei Palästinenser sprengen sich binnen weniger Minuten in Netzarim und in Gush Katif, kurz vor der Vorbeifahrt eines israelischen Schulbusses, in die Luft. Sieben umstehende Palästinenser werden verletzt.
    13. Juni 1997, Manama : In Bahrain wird ein Brandanschlag auf einen Posterei-Laden verübt. Vier ausgebürgerte Inder, die über dem Shop wohnen, kommen bei dem Anschlag ums Leben.
    20. Juli 1997, Risholn le Zion : Ein Palästinenser attackiert zwei Israelis mit Eisenstangen, einer von ihnen stirbt später.
    22. Juli 1997, Jaffa : Ein israelischer Araber versucht mit einem Auto mehrere Touristen aus Kanada und England in Jaffa zu überfahren. Elf Touristen erleiden Verletzungen.
    30. Juli 1997, Jerusalem : Auf dem Mehani-Yehuda Markt in West-Jerusalem lösen zwei Selbstmordattentäter gleichzeitig eine Explosion aus und töten dabei 15 Menschen. Rund 160 Personen werden z. T. schwer verletzt. Keine Organisation übernimmt Verantwortung für den Anschlag, er wird jedoch der Hamas zugeschrieben.
    4. September 1997, Jerusalem : Drei Selbstmordattentäter bringen zeitgleich in der Ben Yehuda-Fußgängerzone in Jerusalem Sprengstoff zur Explosion. Dabei werden acht Menschen getötet und etwa 200 verletzt. Die Hamas bezichtigt sich in einem Bekennerschreiben des Anschlags und droht dabei mit weiteren Attentaten.
    18. September 1997, Kairo : Islamisten werfen vor dem Ägyptischen Museum mehrere Brandbomben in einen deutschen Reisebus. 10 Menschen sterben, 17 werden verletzt. Die festgenommenen Brüder bekennen sich zu den Grundzügen des Dschihad.
    22. September 1997, Amman : Unbekannte schießen zwei israelische Sicherheitsleute nieder, als sie in ihr Auto einsteigen wollen, das vor dem Haus eines Botschaftsangehörigen abgestellt ist. Die „Jordanian Islamic Resistance“ erklärt sich verantwortlich und fordert die Freilassung des jordanischen Reservisten, der ein paar Monate zuvor sieben junge Israelis erschoss. Außerdem fordern sie alle israelischen Diplomaten auf, das Land binnen eines Monats zu verlassen.
    1. Oktober 1997, Ghaziabad : Drei Bomben explodieren in einem Zug, als er in den Bahnhof von Ghaziabad einfährt. Zwei Personen werden getötet, 38 Menschen, darunter mehrere Touristen, verletzt.
    13. Oktober 1997, Ankara : Neun PKK-Mitglieder verschleppen zwei bulgarische und einen türkischen Ingenieur von einer Kohlemine. Der türkische Ingenieur wird später ermordet aufgefunden.
    15. Oktober 1997, Colombo : Vor dem Hilton Hotel in Colombo explodiert eine Autobombe, die von der LTTE gezündet wurde. Mindestens 20 Menschen kommen ums Leben, 110 werden verletzt.
    12. November 1997, Karachi : Fünf Angestellte der Ölfirma Union Texas Petroleum werden von bewaffneten Männern in ihrem Auto mit Schnellfeuergewehren erschossen, als sie das Sheraton Hotel verlassen. Das Attentat erfolgt ein Tag nach der Verurteilung von Mir Aimal Kansi in den USA. Die Gruppe Islamic Revolutionary Council bekennt sich telefonisch beim amerikanischen Konsulat, das Aimal Khufia Action Committee bekennt sich bei einer Zeitung.
    17. November 1997, Luxor : Moslemterroristen der Gama-a al Islamiya feuern stundenlang auf Touristen vor den Tempelanlagen von Luxor. Insgesamt sterben 68 Personen verschiedener Nationalität, über 80 werden verletzt. Die Opfer sind 34 Schweizer, acht Japaner, fünf Deutsche, vier Briten, ein Franzose, ein Kolumbianer und ein Bulgare. Die Terroristen fordern in einem Flugblatt die Freilassung des in New York einsitzenden Umar Abd al-Rahman.
    19. November 1997, Jerusalem : Der Israeli Gabriel Hirschberg wird in der Altstadt von Jerusalem von Unbekannten erschossen.
    20. November 1997, Jerusalem : Unbekannte töten einen ungarischen Studenten und verletzen einen Israeli durch Schüsse in der Altstadt von Jerusalem.
    23. Dezember 1997, Karachi : Unbekannte feuern auf einen Wohnkomplex, in dem Lehrer der Amerikanischen Schule von Karachi leben. Ein Wachmann wird verwundet.
    31. Dezember 1997, Alei Zahav : Die Israelin Yael Meivar wird nahe der Siedlung Alei Zahav in Samaria erschossen.

    1998

    10. Januar 1998, Madras : Vor dem US-Konsulat im indischen Madras explodiert ein Sprengsatz. Vier Passanten werden verletzt. Die relativ unbekannte Islamic Defense Force bekennt sich.
    17. Januar 1998, Amman : In einer Villa in Amman werden acht Leichen mit durchgeschnittenen Kehlen in einer Villa aufgefunden. Unter den Opfern ist die Nummer 2 in der irakischen Botschaft, Hikmet Al-Hajou, und der irakische Millionär Namir Ochi.
    25. Januar 1998, Kandy : Zwei Selbstmordattentäter rasen mit einem mit Sprengstoff beladenem Laster in den heiligsten Tempel Sri Lankas in der ehemaligen Hauptstadt Kandy. 15 Menschen werden getötet, 34 verletzt. Hinter dem Anschlag steckt die tamilische Befreiungsfront LTTE.
    1. Februar 1998, Coimbatore : Eine Autobombe explodiert in der indischen Stadt Coimbatore. Über 50 Menschen kommen ums Leben. Die Polizei verhaftet mehrere Mitglieder der Al-Umma-Bewegung.
    6. Februar 1998, Colombo : Ein tamilischer Attentäter sprengt sich an einem Checkpoint des Air Force Hauptquartiers in Colombo in die Luft. Zehn Menschen sterben. Der Terrorist gehörte der LTTE an.
    14. Februar 1998, Coimbatore : Durch eine Serie von Bombenanschlägen in der südindischen Stadt Coimbatore verlieren 43 Menschen ihr Leben, über 100 werden verletzt. Die Bomben waren in Autos versteckt, sie explodieren vor einem Regierungskrankenhaus, einem Bahnhof, dem Rathaus und einer Bushaltestation. Hinter den Attentaten stecken Moslemextremisten.
    23. Februar 1998, Tirat : Eine Bombe, die auf den Gleisen liegt, explodiert, als ein Zug vorbeifährt. 18 Menschen sterben, 25 werden verletzt. Hinter dem Anschlag wird die algerische GIA vermutet.
    23. Februar 1998, Point Pedro : An der Nordküste von Sri Lanka attackieren acht sprengstoffbeladene Boote zwei Kriegsschiffe. 28 Tamilen und 51 Regierungssoldaten sterben.

    5. März 1998, Colombo : Ein Selbstmordattentäter der LTTE in einem Minibus sprengt sich in der Nähe eines belebten Bahnhofs in Colombo in die Luft. Mindestens 36 Menschen sterben, rund 300 werden verletzt.
    13. Juli 1998, Jerusalem : Vor dem Orient-Haus in Ost-Jerusalem, dem Hauptquartier der PLO, explodiert ein kleiner Spengsatz, der einen Palästinenser verletzt. Hinter dem Anschlag werden jüdische Extremisten vermutet.
    19. Juli 1998, Jerusalem : Ein Palästinenser fährt mit einem mit Sprengstoff vollbeladenen Van durch die Jaffa Street in Jerusalem, als das Auto in Brand gerät. Das Feuer kann schnell gelöscht werden, das Hamas-Mitglied wird verhaftet.
    20. Juli 1998, Tavildara : Vier UN-Beobachter werden in der Region Tavildara in Tadschikistan von Islamisten ermordet.
    23. Juli 1998, Grosny : Eine Autobombe explodiert in den Straßen Grosnys, als der tschetschenische Präsident Maschadow mit seiner Wagenkolonne vorbeifährt. Der Präsident wird leicht verletzt, zwei Leibwächter sterben. Keine Organisation bekennt sich, verdächtigt werden russische Geheimdienstkreise und Islamisten.
    26. Juli 1998, Khelil : In Westalgerien werden mindestens zwanzig Menschen von GIA-Aktivisten abgeschlachtet.
    5. August 1998, Yitzhar : In der Siedlung Yitzhar im Westjordanland geraten die beiden Siedler Harel Bin-Nun und Shlomo Leibman in einen Hinterhalt und werden von der Hamas getötet.
    6. August 1998, Kapstadt : Vor einer Polizeistation in Kapstadt gibt es eine Bombenexplosion, die sechs Polizisten und einen Straßenhändler tötet. Verantwortlich soll die islamistische Gruppe People Against Gangsterism and Drugs sein.
    7. August 1998, Nairobi (Kenia) und Daressalam (Tansania) : Vor den US-Botschaften in den ostafrikanischen Hauptstädten Nairobi und Daressalam explodieren zeitgleich zwei Bomben. In Nairobi sterben 258 Menschen, über 5000 Menschen werden verletzt, in Daressalam kommen 11 Menschen ums Leben, fast 60 sind verletzt. Am Abend nach den Anschlägen meldet sich ein Mann bei einer Kairoer Zeitung telefonisch und erklärt, die „Islamische Armee zur Befreiung der Heiligen Stätten“ habe die Anschläge verübt. Seine Gruppe sei von Osama bin Laden inspiriert. 13 Tage nach dem Attentat zerstören die USA bin Ladens Hauptquartier in Afghanistan. Am selben Tag bombadieren die USA eine Chemiefabrik im Sudan, in der angeblich Nervengift hergestellt wird.
    20. August 1998, Tel Rumeiyda : Der Rabbi Shlomo Raanan wird von einem Hamas-Terroristen in seinem Haus erstochen. Der Angreifer kann unerkannt entkommen, nachdem er das Haus angezündet hatte.
    25. August 1998, Kapstadt : Mitglieder einer Islamistengruppe werfen eine Bombe durch die Eingangstür in ein Restaurant der US-Kette „Planet Hollywood“. Dabei sterben zwei Touristen, 28 weitere werden verletzt. Die Aktion ist Vergeltung für amerikanische Angriffe auf Afghanistan und den Sudan.
    27. August 1998, Tel Aviv : Vor einem Einkaufszentrum in der Allenby Street in Tel Aviv explodiert im morgendlichen Berufsverkehr eine in einem Mülleimer versteckte Bombe. Es gibt 14 Verletzte.
    31. August 1998, Algier : Auf einem belebten Marktplatz explodiert ein Sprengsatz, der 17 Menschen das Leben kostet und rund 60 verwundet. Hinter dem Anschlag soll die GIA stecken.
    1. September 1998, Algier : In Zentral-Algerien gibt es erneut einen Bombenanschlag, der diesmal 25 Menschen das Leben kostet und zehn verletzt.

    11. September 1998, Jaffna : In einem Rathausbüro der Tamilenhochburg Jaffna explodiert eine Bombe. Es gibt 12 Tote, darunter auch den Bürgermeister von Jaffna, und 12 Verletzte. Die LTTE soll hinter dem Anschlag stecken.
    24. September 1998, Jerusalem : In einer Bushaltestelle nahe der Hebräischen Universität in Jerusalem explodiert eine Bombe. Ein Soldat wird verletzt.
    30. September, Hebron : In Hebron wirft ein unbekannter Angreifer zwei Handgranaten auf einen Patrouillenjeep der israelischen Armee. Er verletzt 14 Soldaten und elf Palästinenser.
    1. Oktober 1998, Hebron : Erneut wirft ein Palästinenser zwei Handgranaten auf israelische Soldaten, diesmal werden insgesamt 18 Menschen, darunter 13 israelische Soldaten, verletzt.
    9. Oktober 1998, Moshav Tomer : Im Jordantal nahe Moshav Tomer wird der israelische Soldat Michal Adato erstochen.
    13. Oktober 1998, Jerusalem : Nahe Jerusalem werden zwei Männer in einem Hinterhalt angegriffen, einer stirbt. Die Hamas-Aktivisten fliehen mit dem Auto ihrer Opfer.
    19. Oktober 1998, Beersheva : Ein Hamas-Mitglied wirft zum Zeitpunkt der israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen in Wye Plantation mehrere Handgranaten auf eine wartende Menge in der Wüstenstadt Beersheva. Dabei verletzt er mindestens 65 Menschen.
    26. Oktober 1998, Hebron : Danny Vargas aus Kiryat Arba wird in Hebron von einem Unbekannten erschossen.
    27. Oktober 1998, Sidon : Mohmoud Majzoub, ein führendes Dschihad-Mitglied im Libanon, wird durch einen Autobombenanschlag in Sidon schwer verletzt.
    29. Oktober 1998, Kfar Darom : Im Gazastreifen nahe der Siedlung Kfar Darom sprengt sich ein Palästinenser neben einem israelischen Schulbus in die Luft. Neben dem Selbstmordattentäter stirbt ein Soldat, sechs Personen werden verletzt. Ein Anrufer erklärt, die Hamas stecke hinter der Tat und wolle so das Friedensabkommen torpedieren.
    30. Oktober 1998, Adana : Ein Flugzeug der Turkish Airlines mit 40 Menschen an Bord wird kurz nach dem Start in Adana von einem PKK-Mitglied gekapert. Die Entführung endet am nächsten Tag in Ankara, als Eliteeinheiten das Flugzeug stürmen und den Hijacker erschießen.
    6. November 1998, Jerusalem : Auf dem Mehani-Jehuda-Markt in Jerusalem fahren zwei Palästinenser ihr mit Sprengstoff bepacktes Auto gegen ein Geschäft. Die zwei Attentäter sterben, 25 weitere Personen werden verletzt. Die israelische Regierung setzt daraufhin das Abkommen von Wye Plantation aus. Die Bewegung Islamischer Dschihad bekennt sich.
    17. November 1998, Yuksekova : Eine Selbstmordattentäterin der PKK sprengt sich vor einer Polizeistation im Südosten der Türkei in die Luft. Sechs Polizisten werden verletzt. Der Angriff ist eine Reaktion auf die Festnahme von PKK-Chef Öcalan in Rom.
    24. November 1998, Sanaa : Vor der deutschen Botschaft in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa explodiert eine Autobombe, die drei Passanten tötet und vier verletzt. Das Attentat galt offenbar einem Stammesführer.
    25. November 1998, Medellin : Auf dem Medelliner Olaya Herrera Airport explodiert ein Sprengsatz vor mehreren Airline-Büros. Neun Menschen werden verletzt. Keine Gruppe übernimmt die Verantwortung.
    27. November 1998, Kirikkale : In einem Bus in der Zentraltürkei nahe Kirikkale explodiert eine mit einem Zeitzünder versehene Bombe. Vier Passagiere sterben, 17 werden verletzt. Die Bombe war in einem Gepäckstück versteckt.
    1. Dezember 1998, Lice : Eine kurdische Selbstmordattentäterin sprengt sich in einem kleinen Supermarkt, der hauptsächlich von Soldaten besucht wird, in der türkischen Stadt Lice in die Luft. Es werden 14 Personen verletzt.
    2. Dezember 1998, Jerusalem : Ein Araber wird in dem gemischten Jerusalemer Viertel Abu Tor von einem jüdischen Extremisten von Kach und Kahane Chai erstochen.
    10. Dezember 1998, Algier : In Westalgerien werden in einer Bergregion 81 Menschen von Islamisten dahingeschlachtet.
    15. Dezember 1998, Zamboanga : Ein Einzeltäter wirft in der philippinischen Stadt Zamboanga eine Handgranate in einen Supermarkt. 15 Menschen werden verwundet.
    18. Dezember 1998, Dispur : In einer belebten Straße nahe dem Regierungssitz der Provinz Assam in der Stadt Dispur explodiert eine Autobombe, die sieben Menschen tötet und 40 verwundet.
    24. Dezember 1998, Van : Eine Frau zündet vor einer Armee-Unterkunft in der osttürkischen Stadt Van eine Bombe, durch die neben ihr auch ein Passant ums Leben kommt und 22 Menschen, vorwiegend Soldaten, verletzt werden. Die PKK wird hinter dem Anschlag vermutet.
    26. Dezember 1998, Nallur : Ponnathurai Mathimugarajah, ein Anführer der Tamil United Liberation Front (TULF), wird der Region Nallur vermutlich von LTTE-Kämpfern erschossen.
    29. Dezember 1998, Abyan (Jemen) : Mitglieder des Islamischen Dschihads verschleppen im Süden Jemens 16 westliche Touristen; bei einer Befreiungsaktion werden vier Geiseln getötet. Die Kidnapper sollen in Bin-Laden- Camps ausgebildet worden sein; sie fordern die Einstellung der amerikanischen Angriffe auf den Irak.
    1999
    3. Januar 1999, Jolo : Auf der phlippinischen Insel Jolo werfen Mitglieder der Abu Syaay Handgranaten in eine Menge, die vor einem brennenden Supermarkt wartet. Zehn Menschen sterben, 74 werden verletzt. Die Gruppe rächt sich damit für die Tötung ihres Anführers Abdurajak Abubakar Janjalani durch die Armee.
    13. Januar 1999, Othniel : Der israelische Soldat Yehoshua Gavriel wird an einer Bushaltestelle in Ashdod von Terroristen erschossen.

    1o. März 1999, Istanbul : In Istanbul detoniert vor einem Einkaufszentrum eine Autobombe und tötet eine Person, acht werden verletzt. Der Verdacht fällt auf die PKK, Abdullah Öcalan wurde wenige Tage vorher festgenommen.
    13. März 1999, Istanbul : Mehrere Personen werfen Brandsätze in den Eingangsbereich eines Istanbuler Einkaufszentrums. 13 Menschen ersticken und sechs werden verletzt, das Gebäude brennt völlig aus. Eine unbekannte Organisation namens „Rachefalken für Apo“ bekennt sich.
    18. März 1999, Colombo : Eine Selbstmordattentäterin der LTTE sprengt sich neben der Polizeiwagenkolonne des Chefermittlers gegen Terrorismus Mohammed Nilabdeen in die Luft. Sie reißt zwei Personen in den Tod, zehn, darunter der hochrangige Polizeidirektor, werden verwundet.
    19. März 1999, Wladikawkas : Ein brutaler Bombenanschlag auf einen gutbesuchten Markt in der Hauptstadt Nord-Ossetiens Wladikawkas fordert mindestens 62 Tote und über 100 Verletzte. Eine fanatische Moslemgruppe bekennt sich.
    28. März 1999, Moskau : Ein Unbekannter beschießt während der Kosovo-Angriffe die US-Botschaft in Moskau mit einem Sturmgewehr und einer Granate. Es gibt keine Verletzten.
    4. April 1999, Moskau : In der Innenstadt von Moskau explodiert vor den Büros des Federal Security Service eine Bombe, die drei Menschen verletzt. Hinter dem Attentat wird dieselbe Gruppe vermutet, die ein paar Tage zuvor die US-Botschaft angriff, um gegen die Angriffe gegen Jugoslawien zu protestieren.
    5. April 1999, Bingöl : Ein Selbstmordattentat auf einen Provinzgouverneur im südosttürkischen Bingöl fordert zwei Tote und 12 Verletzte. Man vermutet die PKK hinter dem Attentat.
    11. April 1999, Teheran : Der höchstdotierteste General des Iran wird niedergeschossen, als er seinen Sohn in die Schule fahren will. Mehrere bewaffnete Straßenarbeiter feuern auf seinen Wagen und treffen ihn in Kopf und Nacken. Die Oppositionsgruppe Mujahedeen e-Khalq erklärt sich für den Tod Shirazi´s verantwortlich.
    17. April 1999, London : Vor einem Supermarkt im Londoner Stadtteil Brixton explodiert eine Bombe, die 50 Menschen verletzt. In der Gegend leben überwiegend ausländischstämmige Einwanderer.
    28. April 1999, Athen : Ein Bombenanschlag vor dem Cafe des Intercontinental-Hotels in Athen fordert ein Todesopfer und einen Verletzten. Die Revolutionären Zellen bekennen sich im Zusammenhang mit dem Kosovo-Konflikt.

  17. 13. Mai 1999, Moskau : Die Marina Roscha Synagoge in Moskau wird wenige Minuten nach der Beendigung eines Gottesdienstes anlässlich des jüdischen Lag B’omer-Festes von einer Bombenexplosion teilweise verwüstet. Zwei Arbeiter werden verletzt.
    30. Mai 1999, Nakulabye : In einem Vorort von Kampala wird eine Handgranate in den beliebten Siira Club geworfen. Eine Person stirbt, neun werden verletzt.

    2. Juli 1999, Elazig : Im osttürkischen Elazig feuern kurdische Rebellen in einem Cafe in die Menge. Dabei sterben sechs Gäste, fünf werden verletzt.
    4. Juli 1999, Istanbul : In einem vielbesuchten Istanbuler Park in Avcilar explodiert in einem Mülleimer eine Bombe. Ein Mann wird getötet, 25 Personen verletzt.
    20. Juli 1999, Caglayan : Bewaffnete PKK-Rebellen eröffnen das Feuer auf ein Open-Air-Restaurant in der türkischen Stadt Caglayan. Eine Person stirbt, sieben werden verwundet.
    29. Juli 1999, Colombo : Neelan Tiruchelvam, ein prominentes Mitglied der tamilischen Minderheit, stirbt, als sich ein Selbstmordattentäter vor sein Auto wirft. Fünf Personen werden durch die LTTE-Attacke verletzt.
    4. August 1999, Vavuniya : Eine Selbstmordattentäterin der LTTE zündet ihre Bombe vor einem Polizeitruck im Norden Sri Lankas. Neun Mitglieder eines Spezialkommandos und ein Zivilist werden getötet, 18 verletzt.
    10. August 1999, Nahshon : Ein Hamas-Attentäter steuert seinen Fiat Uno an einer Bushaltestelle nahe Nahshon in Zentral-Israel in eine Menge wartender Soldaten. Wenige Minuten später kehrt er zurück, um nochmals in die Menge zu rasen. Der Mann wird erschossen, sechs Soldaten verwundet.
    30. August 1999, Megido : Die zwei israelischen Wanderer Sharon Steinmetz und Yehezkel Shai Pinpater werden nahe der Stadt Jenin erschossen aufgefunden. Später werden zwei israelische Araber festgenommen.
    5. September 1999, Bujnaksk : Eine Autobombe in der zentraldagestanischen Stadt Bujnaksk zerstört ein Wohnheim russischer Soldaten. Mindestens 64 Soldaten sterben, rund 100 werden verletzt.
    5. September 1999, Tiberias : Drei Selbstmordattentäter der Hamas zünden in den Städten Tiberias und Haifa Autobomben, die jedoch zu früh explodieren und so nur vier Personen verletzen.
    8. September 1999, Moskau : Ein Wohnblock in einem Vorort der russischen Hauptstadt wird durch die Explosion von Sprengstoff im Eingangsbereich vollständig zerstört. Über 100 Menschen kommen ums Leben, etwa 200 werden verletzt. Ein Anrufer bei Interfax stellt den Anschlag in Zusammenhang mit dem Kaukasus-Feldzug.
    13. September 1999, Moskau : Erneut explodieren hunderte Kilogramm TNT im Eingangsbereich eines neunstöckigen Wohnblocks in Moskau, der dadurch vollständig zerstört wird. 120 Tote werden geborgen, nur neun Menschen überleben den Anschlag.
    16. September 1999, Wolgodonsk : In der südrussischen Stadt Wolgodonsk explodiert ein Kleinlaster mit Sprengstoff vor einem achtstöckigen Wohnhaus. Die Fassade des Wohnblocks wird vollständig weggerissen. Acht Menschen sterben, 117 werden verletzt.
    28. September 1999, Kosovo Polje : Mehrere Sprengsätze detonieren auf einem serbischen Marktplatz der Stadt Kosovo Polje, töten zwei Serben und verwunden über 40 weitere.
    21. Oktober 1999, Ankara : Unter dem Auto des bekannten säkularen Professors und Intellektuellen Ahmet Taner Kislali explodiert eine Bombe, die ihn tötet. Die Islamic Great East Raiders Front übernimmt die Verantwortung.
    28. Oktober 1999, Eriwan : Während einer Frage-und-Antwort-Stunde stürmen mehrere schwer Bewaffnete das Parlament in der armenischen Hauptstadt Eriwan. Der Premierminister Vazgen Sarkisian und sieben Parlamentarier werden vor laufenden Kameras erschossen, 30 Personen im Parlament werden verletzt. Die Rebellen ergeben sich einen Tag später ohne Bedingungen.
    7. November 1999, Netanya : Einen Tag vor Beginn neuer Friedensverhandlungen explodieren vor einer Bankfiliale in Netanya drei Rohrbomben, die 33 Menschen verletzen. Die Hamas hatte neue Attentate angekündigt.
    12. November 1999, Islamabad : Nahe der US-Botschaft, vor einem amerikanischem Kulturzentrum und vor einer Filiale der Citibank in Islamabad explodieren Autobomben. Sechs Menschen werden verletzt. Die Anschläge finden kurz vor dem Inkrafttreten der UN-Sanktionen gegen Afghanistan statt.
    21. November 1999, Madhu : LTTE-Rebellen beschießen einen 450 Jahre alten katholischen Schrein in der nördlichen Wanni Region mit Granaten. 35 Zivilisten werden getötet, über 60 verwundet.
    28. November 1999, Kapstadt : In einem Strandrestaurant in Kapstadt explodiert eine Rohrbombe, die 46 Menschen verletzt. Die Bombe ist dieselbe Bauart wie die vom letzten Jahr bei einem Anschlag auf das Restaurant „Planet Hollywood“. Hinter dem Anschlag wird die islamische Gruppe People Against Gangsters and Drugs vermutet.
    18. Dezember 1999, Colombo : Während einer Wahlkampfveranstaltung der Regierungspartei in Colombo zündet eine Selbstmordattentäterin der LTTE eine Bombe, die 12 Menschen tötet und etwa 142 verletzt. Unter den Verletzten befindet sich auch die Präsidentin Kumaratunga. Ein zeitgleiches Attentat auf einer Veranstaltung der Opposition in der Stadt Jaela fordert acht Tote.
    24. Dezember 1999, Kathmandu : Ein Airbus der Indian Airlines wird an Weihnachten auf dem Weg von Kathmandu nach Delhi von Luftpiraten gekapert und nach Zwischenstopps in Indien, Pakistan und den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Landung in Kandahar gezwungen. 27 Menschen können das Flugzeug in Abu Dhabi verlassen, ein Passagier wurde kurz nach dem Hijacking erstochen. Nach acht Verhandlungstagen gibt die indische Regierung nach und lässt Maulana Masoud Azhar, ein Mitglied der Islamic Harakat ul-Mujahedin (HUM), und drei weitere Radikalislamisten frei. Die Entführer erhalten freien Abzug.
    29. Dezember 1999, Klaiyat : Ein Selbstmordattentäter der Hisbollah fährt sein Auto in der libanesischen Stadt Klaiyat in einen israelischen Militärkonvoy und verwundet 13 Soldaten und Zivilisten.
    2000

    3. Januar 2000, Beirut : Ein Palästinenser beschießt aus Protest gegen den russischen Angriff auf Grosny die russische Botschaft in Beirut mit Granaten. Ein Polizist kommt dabei ums Leben, sechs Personen werden verletzt. Der Attentäter kommt bei einem Schusswechsel mit der Polizei ums Leben, am Gebäude entsteht Sachschaden.
    5. Januar 2000, Colombo : Eine Selbstmordattentäterin sprengt sich vor dem Hauptsitz der Präsidentin in Colombo in die Luft. Es gibt 19 Tote und 26 Verletzte, die LTTE erklärt sich verantwortlich.
    27. Januar 2000, Vavuniya (Sri Lanka) : In der Hauptpost der Stadt Vavuniya explodiert ein Sprengsatz, der zehn Menschen tötet und 70 verletzt.
    10. März 2000, Colombo : Eine Autobombe in der Nähe des Parlaments in Colombo tötet mindestens 21 Personen. Terroristen liefern sich mit der Polizei daraufhin in der Innenstadt eine wilde Schießerei.
    24. April 2000, Jolo : Auf der Insel Sipadan an der Ostküste Borneos werden 21 westliche Touristen von den Moslem-Rebellen der Abu Sayyaf entführt, die einen eigenen Staat im Süden der Philippinen fordern. Die Geiselnahme endet erst nach Monaten durch die Vermittlung Libyens, nachdem die Geiseln auf die Insel Jolo verschleppt wurden.

    7. Juni 2000, Colombo : Ein Bombenanschlag der LTTE fordert 23 Tote in Colombo. Auch der Industrieentwicklungsminister befindet sich unter den Toten.
    7. Juni 2000, Alchan-Jurt (Tschetschenien) : Zwei tschetschenische Selbstmordattentäterinnen rasen mit einem mit Sprengstoff bepacktem Lkw in die russische Militärbasis der Stadt Alchan-Jurt : 27 Soldaten werden getötet.
    28. Juni 2000, Bagdad : Ein Iraker stürmt mit einem Maschinengewehr ein Gebäude der Welternährungsorganisation FAO in Bagdad. Bei einer Schießerei tötet er zwei Angestellte. Der Täter fordert die Aufhebung der UN-Sanktionen.
    3. Juli 2000, Gudermes : Zeitgleich explodieren mehrere mit Sprengstoff beladene Lastwagen vor russischen Militärbasen in den Städten Gudermes, Argun, Urus-Martan und Nowogrosnenski. Mindestens 44 Soldaten und Zivilisten werden getötet, etwa 120 verletzt.
    1. August 2000, Jakarta : Vor der Residenz des philippinischen Botschafters in Jakarta explodiert eine Autobombe. Drei Menschen sterben, es gibt 23 Verletzte, der Zustand des Botschafters Caday ist stabil. Hinter dem Anschlag werden Moslem-Separatisten vermutet.
    29. August 2000, Jolo (Philippinen): Rebellen der Abu Sayyaf entführen den Amerikaner Jeffrey Schilling in der philippinischen Stadt Zamboanga und verschleppen ihn auf die Insel Jolo. Sie fordern 10 Mio. $ Lösegeld und die Freilassung des WTC-Attentäters Ramsi Ahmed Youssef. Erst acht Monate später gelingt es dem Militär, Schilling aus den Händen der Entführer zu befreien.
    13. September 2000, Jakarta : In der Tiefgarage der Börse in Jakarta detoniert eine Autobombe und löst einen Brand aus. Mindestens 15 Menschen werden getötet, dutzende verletzt. Die Polizei vermutet die Täter im Sympathisantenkreis von Suharto, schließt aber auch internationalen Terrorismus nicht aus. In dem Gebäude befand sich auch ein Büro der Weltbank.
    2. Oktober 2000, Muttur : Ein Selbstmordattentäter der LTTE sprengt sich auf einer moslemischen Wahlkampfveranstaltung in Muttur in die Luft. Es gibt mindestens 20 Tote.

    12. Oktober 2000, Aden : Zwei Selbstmordattentäter auf einem Schnellboot rasen im Hafen von Aden (Yemen) in den US-amerikanischen Zerstörer „USS Cole“, der gerade zum Auftanken vor Anker liegt, und sprengen ein Loch in die Außenhaut des Schiffes. 17 amerikanische Marines sterben, 39 werden verletzt. Die radikale Moslemgruppe „Armee Mohammeds“ bekennt sich, CIA-Experten vermuten Osama bin Laden als Drahtzieher des Attentats. Vier Tatverdächtigen gelingt die Flucht aus dem Jemen.
    14. Oktober 2000, Bagdad : Die Entführung einer Boeing 777 der Saudia Arabian Airlines mit 111 Passagieren endet auf dem Flughafen Bagdad unblutig. Die fünf arabischen Entführer hatten die Maschine nach dem Start in Dschiddah in ihre Gewalt gebracht, sie protestieren gegen die amerikanische Militärpräsenz in ihrem Staat.
    30. Oktober 2000, Madrid : Im morgendlichen Berufsverkehr in Madrid tötet eine Autobombe der ETA den Richter Francisco Querol Lombardero, seinen Chauffeur und einen Leibwächter. Mehr als 60 Menschen werden z.T. lebensgefährlich verletzt. Die Bombe war in einem Auto im Vorort Arturo Soria geparkt und geht in dem Moment hoch, als ein Linienbus vorbeifährt.
    2. November 2000, Jerusalem : In einer Seitenstraße des Mahane-Jehuda-Marktes explodiert eine Autobombe, die zwei Passanten tötet und elf weitere verletzt. Die beiden Attentäter hatten das Auto abgestellt, nachdem die Polizei auf sie aufmerksam geworden waren, und konnten entkommen. Am Abend übernimmt der militärische Flügel des Islamischen Dschihad die Verantwortung für den Anschlag.
    17. November 2000, Riad : In der Innenstadt von Riad werfen Unbekannte nach dem Freitagsgebet einen Sprengsatz in das Auto eines britischen Ehepaares. Der Mann stirbt, die Frau wird verletzt. Der Hintergrund ist unklar.
    19. November 2000, Amman : Der israelische Vize-Konsul in Jordanien wird von einem Unbekannten auf dem Weg zur Arbeit angeschossen. Eine unbekannte Gruppe namens Kampfbewegung jordanischer islamischer Widerstand bekennt sich.
    20. November 2000, Kfar Darom : Nahe der Siedlung Kfar Darom explodiert eine ferngezündete Bombe beim Vorbeifahren eines Schulbusses mit Siedlerkindern. Eine Lehrerin und ein eskortierender Soldat sterben, zehn Menschen werden verletzt. Drei radikal-islamische Gruppen übernehmen die Verantwortung. Als Vergeltung beschießen israelische Kampfhubschrauber am Abend die Innenstadt von Gaza.
    22. November 2000, Hadera : Während der Hauptverkehrszeit explodiert in der nordisraelischen Stadt Hadera eine Autobombe unmittelbar neben einem vorbeifahrenden Bus. Zwei Menschen sterben, 55 werden verletzt. Zu der Tat bekennt sich die radikal-islamische Hamas, die bereits vorher Vergeltung für die Erschießung von vier Palästinensern durch die israelische Armee angekündigt hatte.
    23. November 2000, Riad : Das Auto von drei Briten wird auf der König-Abdul-Asis-Straße in Riad Ziel eines Bombenanschlages. Alle drei werden verletzt.
    5. Dezember 2000, Amman : In der jordanischen Hauptstadt wird ein israelischer Diplomat beim Verlassen eines Ladens durch Schüsse verletzt. Eine islamische Gruppierung fordert den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Israel.
    11. Dezember 2000, Istanbul : Ein Autobus der Polizei wird im Westteil Istanbul mit automatischen Gewehren beschossen. Es gibt zwei Tote und elf Verwundete. Die Polizei spricht von einem linksextremistischen Hintergrund.
    24. Dezember 2000, Jakarta : Nach den Weihnachtsgottesdiensten in Jakarta explodieren vor mehreren Kirchen der Stadt Autobomben, die 13 Menschen das Leben kosten und dutzende verletzen. Ein Zusammenhang mit dem Molukken-Konflikt wird vermutet.

    30. Dezember 2000, Manila : Zeitgleich explodieren in der philippinischen Hauptstadt Manila Sprengsätze in einem Linienbus, auf dem Flughafen, vor der US-Botschaft, in einer Tankstelle und einem Einkaufszentrum im Banken- viertel Makati. 14 Menschen werden getötet, über 100 verletzt. Die Regierung beschuldigt Moslemrebellen der Abu Sayyaf der Tat, ein Führer wurde kurz vorher festgenommen.
    2001
    1. Januar 2001, Istanbul : Eine Rohrbombe, die in einer Einkaufsstraße im europäischen Teil Istanbuls im Stadtteil Beyoglu explodiert, verletzt zehn Personen.
    3. Januar 2001, Istanbul : Ein Selbstmordattentäter sprengt sich auf einer Polizeistation im Istanbuler Stadtteil Sisli in die Luft. Ein Polizist und eine Zivilistin werden getötet, sieben Personen verletzt. Man geht von einem linksextremen Hintergrund aus.
    24. Januar 2001, Diyarbakir : Unbekannte eröffnen in der Stadt Diyarbakir von mehreren Seiten aus das Feuer auf den Wagen des örtlichen Polizeichefs. Dieser kommt dabei ebenso ums Leben wie fünf Polizisten. Beschuldigt wird die radikal-islamische Hisbollah.
    14. Februar 2001, Tel Aviv : Ein Palästinenser steuert seinen Bus in Holon südlich von Tel Aviv gezielt in eine Gruppe von Soldaten und Passanten, die an einer Bushaltestelle warten. Acht Israelis sterben, 21 weitere werden verletzt. Der Attentäter wird wenig später nach einem Unfall festgenommen, mehrere Gruppen übernehmen die Verantwortung, jedoch scheint der Täter keiner Gruppierung anzugehören.
    16. Februar 2001, Pudjevo : Eine ferngezündete Bombe zerfetzt einen Bus mit serbischen Zivilisten nahe Pudjevo. Zehn Menschen sterben, über 40 werden verletzt. Die KFOR lastet die Tat extremistischen Albanern an.
    4. März 2001, Netanya : Ein Selbstmordattentäter, der eine Bombe in einer Tasche bei sich trägt, sprengt sich im morgendlichen Berufsverkehr nahe eines Marktes im nordisraelischen Netanya in die Luft. Außer ihm sterben noch drei weitere Personen, 66 werden verletzt. Ein Busfahrer hatte ihm zuvor den Zustieg verweigert. Die Hamas-Bewegung hatte am Abend zuvor Attentate zur Amtsübernahme Scharons angekündigt.
    15. März 2001, Istanbul : Mehrere Tschetschenen kapern eine Tupolew-154 der Wnukowo Airlines auf dem Weg von Istanbul nach Moskau. Nach der Landung in Medina in Saudi-Arabien lassen die Hijacker 40 Frauen und Kinder frei und fordern das Ende des Tschetschenien-Feldzuges. Am nächsten Tag stürmt ein saudisches Kommando die Maschine, ein Passagier, eine Stewardess und ein Hijacker sterben.
    18. April 2001, Pristina : Vor einem Gebäude der Belgrader Regierung in Pristina explodiert eine Autobombe, die einen Zivilisten tötet und fünf Personen verletzt.
    22. April 2001, Kfar Saba : In Kfar Saba nördlich von Tel Aviv sprengt sich ein Hamas-Aktivist am Morgen in einer auf einen Bus wartenden Menschenmenge in die Luft. Ein israelischer Arzt stirbt, 39 Menschen werden verletzt. Das Attentat erfolgt im Anschluss an Sicherheitsgespräche zwischen den verfeindeten Parteien.
    23. April 2001, Istanbul : Tschetschenische Sympathisanten besetzen mehrere Stunden lang das Swissotel in Istanbul. Zeitweise befinden sich mehr als 60 Geiseln in ihren Händen. Am Vormittag ergeben sich die Kidnapper widerstandslos.
    .
    18. Mai 2001, Netanya : Am Morgen vor dem Sabbat zündet ein Selbstmordattentäter einen Sprengsatz am Eingang zu einem Einkaufszentrum in Netanya. Außer dem Attentäter sterben sechs weitere Menschen, über 100 werden verletzt. Ein Wachmann hatte dem Attentäter den Zugang zu dem Einkaufscenter verwehrt. Die Hamas übernimmt die Verantwortung, die Tat sei Vergeltung für die Erschießung von fünf Polizisten durch die israelische Armee. Kurz darauf fliegen israelische F-16 Attacken auf Ziele in Ramallah, Tulkarem und Nablus, bei denen mind. 12 Palästinenser sterben.
    27. Mai 2001, Palawan (Philippinen) : Abu Sayyaf Rebellen verschleppen von der Inselgruppe Palawan 23 Menschen, darunter auch drei US-Bürger. Am 11. Juni erklärt ein Sprecher der Gruppe, man habe die US-Geisel Guillermo Sobrero exekutiert.
    1. Juni 2001, Tel Aviv : In den Abendstunden sprengt sich ein Selbstmordattentäter des Heiligen Islamischen Dschihad vor der Discothek „Pascha“ nahe des Delfinariums am Strand von Tel Aviv in die Luft. Beim schwersten Anschlag seit Jahren sterben 23 junge Leute, über 120 werden verletzt. Der Attentäter hatte seinen mit Kugeln und Nägeln gefüllten Sprengsatz unmittelbar in einer Schlange wartender Jugendlicher gezündet. Nur Stunden zuvor hatte der Dschihad Attentate im Kernland Israels angekündigt.
    16. Juli 2001, Binjamina : Nach Wochen relativer Ruhe sprengt sich ein Selbstmordattentäter des Islamischen Dschihad an einer Bushaltestelle im Dorf Binjamina nahe Netanya in die Luft. Er reißt zwei Soldaten mit in den Tod, elf Personen werden verletzt. Bereits am Morgen starben zwei Palästinenser bei der Explosion ihrer Bombe, die sie zur Eröffnung der Makkabiade zünden wollten.
    24. Juli 2001, Colombo : Rebellen der LTTE attackieren den internationalen Flughafen von Colombo und einen angrenzenden Luftwaffenstützpunkt mit einer Vielzahl von Selbstmordattentätern. Mindestens 22 Menschen kommen ums Leben, der Schaden an den Flugzeugen beträgt etwa 300 Mio.$.
    31. Juli 2001, Mineralnye Wody : Zwei Tschetschenen kapern einen Bus mit über 40 Passagieren nahe Mineralnye Wody. Sie fordern die Freilassung mehrerer Tschetschenen aus russischen Gefängnissen. Bei der Erstürmung des Busses stirbt ein Kidnapper.
    9. August 2001, Jerusalem : Zur Mittagszeit sprengt sich ein Selbstmordattentäter der Hamas in der vollbesetzten Pizzeria „Sbarro“ in der Jaffa Street in Jerusalem in die Luft. Der Attentäter reißt 15 Israelis mit in den Tod, über 90 werden verletzt. Die Pizzeria wird völlig zerstört. Bereits in den Tagen vorher konnten mehrere Attentate in letzter Sekunde verhindert werden.
    19. August 2001, Astrachan : Auf einem Wochenmarkt in der südrussischen Stadt Astrachan gibt es einen Bombenanschlag. Fünf Personen kommen ums Leben, etwa 30 werden verletzt. Man macht politische Extremisten für die Tat verantwortlich.
    25. August 2001, Nezarim : Mit Handgranaten und Maschinengewehren bewaffnete Kämpfer der „Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas“ überfallen einen israelischen Militärstützpunkt nahe der Siedlung Nezarim im Gazastreifen. Sie töten drei Soldaten und verletzen sieben weitere schwer. Zwei Angreifer werden erschossen.
    9. September 2001, Naharia : Am Morgen greifen palästinensische Extremisten bei Jericho einen Kleinbus mit Lehrern an, zwei Personen werden erschossen, drei verletzt. Kurz darauf löst ein Selbstmordattentäter vor dem Bahnhof der nordisraelischen Stadt Naharia eine Explosion aus, die drei Israelis tötet und etwa 90 verletzt. Wenig später zündet ein Attentäter im Ort Beit Lid an einer Kreuzung eine Bombe. Drei Menschen werden verletzt. Die Organisationen Hamas und Dschihad übernehmen die Verantwortung.
    9. September 2001, Masar-i-Sharif : Zwei als Reporter verkleidete Selbstmordattentäter zünden während eines Interviews mit dem afghanischen Oppositionsführer Massud eine Bombe, die ihn und mehrere Leibwächter tötet.
    10. September 2001, Istanbul : Eine Selbstmordattentäterin zündet in einer Gruppe Polizisten vor dem deutschen Konsulat eine Bombe. Es gibt vier Tote und 21 Verletzte. Man vermutet eine linksextreme Organisation hinter dem Anschlag.
    11. September 2001, New York, Washington : Um 8.45 Uhr Ortszeit fliegt eine zuvor nach dem Start in Boston von arabischen Terroristen gekaperte Boeing 767 der American Airlines mit 92 Passagieren in den Nordturm des World Trade Centers. 18 Minuten später rammt eine Boeing 767 der United Airlines mit 65 Menschen den Südturm des World Trade Centers. Um 9.43 Uhr stürzt eine gekaperte Boeing 757 der American Airlines mit 58 Insassen von Westen her ins Pentagon in Washington. Eine in Newark gekaperte Boeing 757 mit 45 Passagieren stürzt gegen 10 Uhr nach einem Kampf zwischen Hijackern und Passagieren nahe Pittsburgh in einem Waldstück. Bei dem schwersten Terroranschlag in der Geschichte der Menschheit verlieren über 3000 Menschen ihr Leben. Allein unter den Trümmern des eingestürzten World Trade Centers liegen Tausende Tote, in Washington sind rund 180 Tote zu beklagen.
    1. Oktober 2001, Srinagar : Vor dem Regierungsparlament in Srinagar explodiert eine Autobombe, anschließend stürmen mehrere schwer Bewaffnete den Regierungssitz. Mindestens 42 Menschen werden getötet, die Untergrundgruppe „Jaish-e-Mohammed“ bekennt sich.
    4. Oktober 2001, Afula : In der Stadt Afula feuert ein als israelischer Soldat verkleideter Palästinenser vor dem Busbahnhof mit einem Sturmgewehr wahllos auf Passanten. Drei Menschen sterben, 13 werden verletzt. Der Attentäter wird erschossen.
    7. Oktober 2001, El Chobar (Saudi-Arabien): In einer Einkaufspassage vor einem Uhrengeschäft detoniert eine Bombe, die einen Amerikaner und einen Philippino tötet, vier Personen werden verletzt. Der Anschlag in dem Ladenviertel, das oft von Ausländern besucht wird, ist möglicherweise politisch motiviert.
    10. Oktober 2001, Kuwait City : Südlich der kuwaitischen Hauptstadt erschießen Unbekannte auf offener Straße einen Kanadier, der für eine US-Fluggesellschaft arbeitet. Ein politisch motivierter Hintergrund wird nicht ausgeschlossen.
    17. Oktober 2001, Jerusalem : Beim Verlassen des Hyatt-Hotels in Ost-Jerusalem wird der israelische Tourismusminister Seevi von drei Schüssen am Kopf getroffen und erliegt wenig später seinen Verletzungen. Die PFLP übernimmt die Verantwortung für den Mord an dem 75-jährigem ultra-rechten Politiker und kündigt weitere Attentate als Rache für die Ermordung ihres Führers an. Es ist das erste mal, dass ein israelischer Politiker einem palästinensischem Attentat zum Opfer fällt.
    28. Oktober 2001, Hadera : Zwei Aktivisten des Dschihad schießen aus einem Auto in der Stadt Hadera in Nordisrael wahllos mit Sturmgewehren auf Passanten. Vier Frauen werden getötet, 28 weitere Personen verletzt. Sicherheitskräfte erschießen die Attentäter, die bereits vorher einen Israeli nahe der Siedlung Kiriat Metzer erschossen hatten.
    28. Oktober 2001, Bahawalpur : Mehrere maskierte Männer schießen während eines Gottesdienstes in einer katholischen Kirche in der südpakistanischen Stadt wahhlos auf die Besucher. 16 werden erschossen, fünf verletzt. Offenbar ist die Aktion Rache wegen der US-Angriffe auf Afghanistan.
    4. November 2001, Jerusalem : Im Jerusalemer Viertel French Hill schießt ein Palästinenser ein Magazin auf einen vollbesetzten Autobus. Drei Israelis sterben, 50 werden verletzt. Der Attentäter, der getötet wird, gehört der Bewegung Islamischer Dschihad an.
    7. November 2001, Doha : Sicherheitskräfte töten einen Attentäter in einem US-Luftwaffenstützpunkt in Katar. Zuvor war der Mann mit seinem Auto auf den Stützpunkt vorgedrungen und hatte zwei Soldaten durch Schüsse verwundet.
    27. November 2001, Afula : Zwei mit Sturmgewehren bewaffnete Palästinenser eröffnen das Feuer auf eine Menschenmenge, die vor der zentralen Busstation in der nordisraelischen Stadt Afula wartet. Zwei Israelis werden erschossen, 35 Menschen erleiden Verletzungen. Auf ihrer Flucht werden die beiden Attentäter von Sicherheitskräften getötet. Die Organisation Islamischer Dschihad bekennt sich und nennt den Anschlag die Rache für den Tod des Hamas-Führer Abu Hanoud durch israelische Spezialkräfte. Am Abend wird eine Siedlerin im Gazastreifen beim Beschuss eines Busses getötet, zwei Personen werden verletzt.
    29. November 2001, Pardes Chana : In Pardes Chana zwischen Afula und Hadera zündet ein Selbstmordattentäter am Abend in einem Bus eine Bombe. Er reißt drei Israelis mit in den Tod, neun Personen werden verletzt, der Bus wird völlig zerstört. Verantwortlich für die Tat ist der Islamische Dschihad.
    1. Dezember 2001, Jerusalem : In den späten Abendstunden sprengen sich in der Ben-Jehuda-Fußgängerzone in West-Jerusalem zwei Selbstmordattentäter im Abstand von 30 Metern in die Luft. Sie reißen zehn israelische Jugendliche, bei denen die Fußgängerzone am Samstagabend sehr beliebt ist, mit in den Tod, über 170 Menschen werden durch die mit Nägeln und Schrauben gefüllten Sprengsätze verletzt. Zu dem Attentat bekennt sich die Organisation Islamischer Dschihad. Ministerpräsident Scharon, der zu einem Besuch in den USA weilt, kündigt Vergeltung an.
    2. Dezember 2001, Haifa : Ein Palästinenser betritt in der israelischen Küstenstadt Haifa am Mittelmeer einen Autobus, entrichtet sein Fahrgeld und sprengt sich danach mit einer gewaltigen Bombe in die Luft. Mindestens 15 Israelis sterben, rund 40 werden z.T. lebensgefährlich verletzt. Der Bus wird vollständig zerrissen, selbst ein anderer Bus in der Nähe wird in Mitleidenschaft gezogen. Zu dem Anschlag bekennt sich der militärische Arm der Hamas-Bewegung, die Issedim al Kassem Brigaden. Im Gazastreifen töten zwei bewaffnete Palästinenser auf einem Schießstand einen Israeli und verletzen fünf weitere.
    9. Dezember 2001, Haifa : Erneut sprengt sich in Haifa ein Attentäter in die Luft, diesmal mitten auf einer Straße in einer Menschenmenge. 26 Personen werden verletzt.
    12. Dezember 2001, Emanuel : Ein Bus mit 52 Insassen wird nahe der jüdisch-orthodoxen Siedlung Emanuel nahe Nablus durch einen Bombenanschlag gestoppt. Als die Passagiere anschließend aus dem Bus fliehen werden sie von Palästinensern mit Sturmgewehren beschossen, außerdem werfen die Attentäter Handgranaten. Zehn Bus- insassen kommen ums Leben, 30 werden verletzt. Zu der Tat bekennen sich sowohl die Hamas als auch die Al- Aksa-Märtyrer. Im Gazastreifen sprengen sich zeitgleich zwei Männer in die Luft und verletzen vier Autofahrer. Israel startet hierauf eine Großoffensive im Gazastreifen und Westjordanland.

    22. Dezember 2001, Paris : Ein Attentäter versucht an Bord einer Maschine der American Airlines auf dem Weg von Paris nach Miami über dem Atlantik eine Bombe, die in seinem Schuh versteckt ist, zu zünden. Mehrere Passagiere können den Attentäter, einen britischen Anhänger der El Kaida überwältigen. Die Maschine landet sicher in Boston.

    2002
    3. Januar 2002, Srinagar : Eine pakistanische Organisation greift das Parlament in Srinagar mit Granaten an. Ein Mensch stirbt, 27 werden verletzt.
    9. Januar 2002, Karem Schalom : Zwei Hamas-Attentäter überfallen einen Militärposten der israelischen Armee außerhalb des Gazastreifens mit Handgranaten und Sprengsätzen. Sie töten vier Soldaten, ehe sie selbst erschossen werden.
    17. Januar 2002, Hadera : In den Abendstunden versucht ein Palästinenser in einen Tanzsaal in Hadera einzudringen, in dem gerade eine Geburtstagsfeier abgehalten wird. Als er am Eingang daran gehindert wird, eröffnet er aus einem automatischen Gewehr das Feuer und wirft Handgranaten auf die Tanzfläche. Er tötet sechs Israelis, 33 weitere werden verletzt. Der Mann, der von Sicherheitskräften erschossen wird, gehört zu den Al-Aksa-Brigaden, die damit den Mord an ihrem Anführer Karmi durch die israelische Armee rächen.
    18. Januar 2002, Machatschkala : Sieben russische Soldaten kommen in der dagestanischen Hauptstadt ums Leben, als neben ihrem Militärfahrzeug ein Sprengsatz explodiert.
    22. Januar 2002, Jerusalem : Im Zentrum von Jerusalem in der Nähe der Jaffa-Street schießt ein Palästinenser mit einem Sturmgewehr um sich, tötet zwei Frauen und verletzt 29 Israelis, bevor er von Sicherheitskräften getötet wird. Die Hamas hatte Stunden zuvor Israel einen „Krieg mit allen Mitteln“ erklärt, nachdem die Armee vier Hamas-Mitglieder in Nablus getötet hatte. Der Attentäter soll allerdings den Al-Aksa-Märtyrern angehören.
    22. Januar 2002, Kalkutta : Vor dem Amerikahaus in Kalkutta eröffnen vier Männer mit Kalaschnikow-Gewehren auf zwei Motorrädern das Feuer auf das Gebäude. Fünf indische Wachmänner kommen bei der Schießerei ums Leben, 21 Menschen werden verletzt, darunter aber keine amerikanischen Beschäftigten. Hinter dem Anschlag soll die pakistanische Moslemorganisation Harkat-ul-Jehat-Islami stecken, die für einen Anschluss Kaschmirs an Pakistan kämpft.
    23. Januar 2002, Karachi : Der US-Journalist Daniel Pearl vom Wall Street Journal wird in Karachi von Moslemextremisten verschleppt. Sie drohen mit der Ermordung des Journalisten, falls nicht die Al Kaida- Gefangenen in Guantanamo freigelassen würden und kündigen außerdem weitere Angriffe auf US-Journalisten an. Am 21. Februar erhält die US-Regierung ein Video, das die Ermordung Pearls zeigt.
    24. Januar 2002, Beirut : Durch die Explosion einer Autobombe in Beirut sterben der frühere Falangistenchef und libanesische Minister Elie Hobeika und weitere fünf Menschen. Es gibt dutzende Verletzte. Hinter der Explosion vor Hobeikas Haus vermutet die libanesische Regierung den israelischen Geheimdienst, da Hobeika vor einem belgischen Gericht gegen Scharon im Zusammenhang mit den Massakern in den palästinensischen Lagern Sabra und Schatila 1982 aussagen wollte.
    25. Januar 2002, Tel Aviv : Im alten Busbahnhof von Tel Aviv sprengt sich ein Palästinenser mit seinem Moped in die Luft. 25 Menschen werden teilweise schwer verletzt. Die radikale Hamas-Organisation soll hinter dem Anschlag stecken, am Vorabend wurde ein Hamas-Führer von Israel liquidiert.
    27. Januar 2002, Jerusalem : Im Zentrum von West-Jerusalem, vor der Pizzeria Sbarro, in der sich im August ein Attentäter in die Luft gesprengt hatte, zündet eine Palästinenserin einen Sprengsatz an ihrem Körper. Außer ihr stirbt ein Israeli, rund 100 Personen erleiden Verletzungen. Die Hamas wird hinter dem Attentat, das erstmals eine Frau verübte, vermutet.
    27. Januar 2002, Grosny : Ein russischer Hubschrauber vom Typ Mi-8 explodiert nördlich von Grosny in der Luft. Alle 14 Insassen, darunter der Vize-Innenminister Rudschenko, kommen ums Leben.
    30. Januar 2002, Manila : Auf dem Weg zum Vulkan Pinatubo werden ein deutscher und ein amerikanischer Fahrradtourist von Rebellen beschossen. Der Amerikaner kommt ums Leben.
    30. Januar 2002, Taibeh : In Taibeh in Nordisrael wirft sich ein Fatah-Angehöriger mit einem Sprengsatz vor das Auto zweier Shin Beth-Agenten. Die beiden werden verletzt.
    6. Februar 2002, Hamra : Zwei Palästinenser stürmen im Schutz der Dunkelheit die Siedlung Hamra im Jordantal. Sie töten zwei Siedlerinnen und einen Soldaten, bevor einer von ihnen selbst erschossen wird. Zu der Tat bekennen sich die Hamas und die Al-Aksa-Brigaden.
    10. Februar 2002, Beersheba : In der südisraelischen Stadt Beersheba greifen zwei Palästinenser aus einem Auto heraus einen Militärposten mit Sturmgewehren an. Zwei Soldatinnen werden erschossen, bis zu 18 Menschen verletzt. Die Attentäter kommen ebenfalls ums Leben.
    14. Februar 2002, Netzarim : Im Norden des Gazastreifens fährt ein Panzer, der einen Zivilkonvoi eskortiert, auf eine von Palästinensern gelegte Bombe. Drei Soldaten sterben, zwei werden verletzt. Die Hamas bezichtigt sich der Tat.
    16. Februar 2002, Karnei Schomron : Ein palästinensischer Selbstmordattentäter sprengt sich im Einkaufszentrum der jüdischen Siedlung Karnei Schomron, die zwischen Kalkilja und Nablus liegt, in die Luft. Er reißt zwei Israelis mit in den Tod, 27 Personen werden verletzt. Der Attentäter zündet den Sprengsatz kurz vor 19.00Uhr MEZ auf einem Platz vor einer Pizzeria. Am Abend bekennt sich die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) zu dem Anschlag.
    16. Februar 2002, Jolo : Bei einer Explosion einer Granate auf einem Markt der südphilippinischen Insel Jolo werden vier Menschen getötet und 45 verletzt. Der örtliche Militärchef macht die Rebellenorganisation Abu Sayyaf verantwortlich.
    17. Februar 2002, Hadera : Zwei Selbstmordattentäter werden kurz vor Hadera bei einer Personenkontrolle gestellt. Als sich einer in die Luft sprengt werden fünf Personen verletzt.
    18. Februar 2002, Gaza : Im Gazastreifen töten Unbekannte zwei Soldaten und einen Autofahrer durch Schüsse. Kurz vor Jerusalem sprengt sich ein Palästinenser bei einer Personenkontrolle in die Luft und tötet dabei einen Beamten.
    19. Februar 2002, Ramallah : Im Norden des Westjordanlandes feuern bewaffnete Palästinenser mehrere Salven auf einen Caravan der israelischen Armee an einer Straßensperre. Sechs Soldaten kommen ums Leben.
    25. Februar 2002, Jerusalem : Zwei Attentäter der Al Aksa Brigaden feuern im Norden Jerusalems an einer Bushaltestelle auf Passanten. Ein Polizist kommt ums Leben, zehn Personen werden verletzt.
    27. Februar 2002, Godhra : Militante Moslems verüben im indischen Bundesstaat Gujarat einen Brandanschlag auf einen mit Hindus besetzten Zug. 58 Menschen sterben. Infolge dessen kommt es zu schweren religiös motivierten Unruhen, durch die über 500 Menschen ihr Leben verlieren.
    2. März 2002, Jerusalem : Im ultra-orthodoxen Viertel Beit Israel sprengt sich ein als Jude verkleideter Palästinenser inmitten einer Gruppe orthodoxer Juden außerhalb einer Synagoge in die Luft. Durch den Anschlag am Abend des Sabbat sterben außer dem Attentäter neun Menschen, 57 werden verletzt. Zu der Tat bekennen sich die Al-Aksa-Märtyrer.
    3. März 2002, Ofra : Ein palästinensischer Heckenschütze feuert an einer israelischen Straßensperre nahe der Siedlung Ofra im Westjordanland auf Zivil- und Militärfahrzeuge. Zehn Israelis sterben, 15 werden verwundet. Zeitgleich detoniert im Gazastreifen eine Bombe, die einen Israeli tötet und mehrere verletzt. Für die beiden Anschläge zeigen sich ebenfalls die Al-Aksa-Märtyrer verantwortlich.
    5. März 2002, Tel Aviv, Afula : In der Nacht feuert ein Palästinenser auf ein Seafood-Restaurant in der Innenstadt von Tel Aviv. Drei Menschen werden erschossen, über 30 verletzt. Am Morgen sprengt sich ein Selbstmordattentäter auf dem Busbahnhof von Afula in die Luft. Dabei stirbt neben dem Attentäter auch ein Israeli, 18 Menschen werden verletzt.
    7. März 2002, Atzmona : Fünf Jugendliche, alle 18 Jahre alt, wurden getötet und 23 Personen wurden verletzt, als ein palästinensischer Attentäter in eine Highschool in der Siedlung Atzmona im Gush Katif eindrang. Die Hamas übernahm die Verantwortung für diesen Anschlag. In der Militärakademie werden Kinder jüdischer Siedler für die Armee ausgebildet.
    7. März 2002, Ariel : Kurz nach 15:30 Uhr sprengte sich ein Selbstmordattentäter in der Lobby eines Hotels im Handelszentrum bei Ariel in Samaria in die Luft. Dabei wurden 15 Personen verletzt, einer davon schwer. Die Volksfront zur Befreiung Palästinas bekannte sich zu der Tat. Am frühen Vormittag konnte ein Selbstmordattentat in einem Cafe in der Emek Refaim Straße in Jerusalems ‚Moshava Germanit‘ verhindert werden.
    9. März 2002, Jerusalem, Netanya : In dem vielbesuchten Cafe „Moment“ nahe des Amtssitz von Ariel Scharon sprengt sich am Abend ein Palästinenser in die Luft. Neben ihm sterben elf Menschen, rund 54 werden verletzt. In Netanya schießen ebenfalls in den Abendstunden zwei Attentäter auf einer belebten Einkaufsstraße und in einer Hotellobby auf Passanten. Zwei Menschen werden erschossen, rund 40 verletzt. Zu beiden Attentaten bekennen sich die Hamas und die Al Aksa Brigaden.
    12. März 2002, Schlomi : Nahe der Ortschaft Schlomi im Westen Galiläas nahe der Grenze zum Libanon schießen Unbekannte auf einen israelischen Kleinbus und töten sieben Personen. Die beiden Attentäter, die aus einer Bananen-Plantage heraus schossen, werden ebenfalls getötet.
    17. März 2002, Kfar Saba : Ein Palästinenser feuert inmitten der Friedensbemühungen des US-Vermittlers Zinni in Kfar Saba nordöstlich von Tel Aviv auf eine Menschenmenge vor einem Restaurant. Eine Frau stirbt, 15 Personen werden verletzt. Wenig später stirbt im Jerusalemer Stadtteil French Hill ein Palästinenser bei der vorzeitigen Explosion seiner Bombe.
    17. März 2002, Islamabad : Zwei Unbekannte stürmen am Morgen in die Protestantische Kirche im Diplomaten- viertel von Islamabad und werfen mehrere Handgranaten in die betende Menge. Fünf Personen sterben, darunter zwei Amerikaner, 46 Menschen werden verletzt. Die Täter sind wohl im Kreis islamischer Extremisten zu suchen.
    20. März 2002, Umm el Fahem : Ein Palästinenser sprengt sich in den Morgenstunden in einem vollbesetzten Bus zwischen Tel Aviv und Nazareth in die Luft, in dem viele Soldaten sitzen. Der Attentäter reißt sieben Israelis mit in den Tod, über 30 werden verletzt. Zu der Tat bekennt sich kurz danach der Islamische Dschihad. Premier Scharon verzichtet wegen der Vermittlungsbemühungen auf Vergeltung.

  18. eine ganz schöne Liste mohammedanischen Friedens. Und von 2002 bis 2007 wird so noch länger. Grauenhaft. Die Liste schicke ich morgend ans ZDF und frage, ob sie sie nicht schämen.

  19. #27 karlmartell

    #Die Liste schicke ich morgend ans ZDF und frage, ob sie sie nicht schämen.#

    Ja, bitte mach das!

    Und ersuche sie, ein Schwarzbuch des Islam herauszubringen, wenn sie ihrem ÖR Auftrag gerecht werden wollen.

  20. Fragt sich nur, warum die Islamvertreter die Worte Allahs verleugnen ? Anscheinend scheinen sie von ihrem Allah nicht sehr überzeugt zu sein, wenn sie dessen Worte anzweifeln.

    Mir soll es egal sein, denn Allah existiert eh nicht.

  21. Es ist doch immer die alte Leier:

    🙂 Im Koran steht nicht, was im Kora steht, denn die zehn Bände, falls sie jemals existierten, zur Erläuterung des Koran sind verlorengegangen.

    🙂 Muslime können den Koran nicht lesen also können sie ihn auch nicht verstehen.

    🙂 Islam hat nichts mit Islam zu tun, besonders wenn er Taliban hervorbringt oder Selbstmordattentäter und das jemandem auffällt.

    🙂 Kofferbombermuslime, Halsabschneidermuslime, Steinigermuslime, Frauenprüglermuslime, Beleidigtgucker- und Regierungserpressermuslime sind keine wahren Muslime.

    🙂 Muslime haben eben nichts mit den Taten von Muslimen zu tun.

    Hier noch mal der Diskussionsleitfaden, der das eindeutig belegt.

    http://islamismus.net/bilder/dhimmi_leitfaden.jpg

  22. pislam ist DÜNNSCHISS!!

    Und das ist das letzte Wort der Weisheit zu diesem Thema!

    Was kann man denn noch hinzufügen?

  23. #27 karlmartell (06. Aug 2007 00:50) eine ganz schöne Liste mohammedanischen Friedens. Und von 2002 bis 2007 wird so noch länger. Grauenhaft. Die Liste schicke ich morgend ans ZDF und frage, ob sie sie nicht schämen.

    Die Antworten hierzu würden bestimmt viele interessieren…

  24. Das sind doch Einzeltaten, das hat nichts mit dem Islam zu tun…

    Im Übrigen etwas zu lang, diese Posts.

    Sorry aber meine Meinung.

  25. Man muss sich mal Mazyeks „Wort zum Freitag“ im SWR1 anhören.

    Soviel Lügen am Stück, in so kurzer Zeit, sind schon wieder ein Gesamtkunstwerk.

  26. Die Taliban keine richtigen Mohammedaner?

    „Taliban“ heißt übersetzt „Koranschüler“.

    Die libanesischen Kofferbomber wollten wg. verletzter Karikatur-Gefühlchen Massen morden; sie hießen Mohammed und Djihad, hat aber nix mit dem Mohammedanismus zu tun, oder wie?

    Zu Unschärfen im Holland-Text:
    Es brannten nicht nur Moscheen, sondern auch Kirchen (finde ich erwähenswert).

    Die bevorzugte „Haßparole“ lautete

    R.I.P. Theo

  27. Sehr gute Arbeit Karlmartell! Habe sie mir sofort als Argumentationsmaterial kopiert und werde sie auch ausgiebig versenden. Hast du vielleicht noch weiteres Material aus den Jahren nach 2002 ?

  28. @ #21 karlmartell
    Auch von mir vielen Dank für diese grosse
    Müh und Arbeit. Fand beim oberflächlichen Drübersehen auch , dass der Bericht zu lang war, bis dass ich sah, was er detailliert beinhaltet.
    Dann hab ich aber die Copy- und Paste-Tasten
    glühen und rauchen lassen, bis dass alles im
    Sack war. So eine Aufstellung war längst mal
    fällig.
    Noch mal Danke karlmartell

  29. Habe mir jetzt die Terrorliste des Opferzählers heruntergeladen …. 512 DinA4 Seiten ! Nur seit dem 9/11/01 ! Satte 7,8 MB als reines Textfile. Erst da bemerkt man die eigene Ignoranz. Die Kunst des Ausblendens. Ich habe nicht solche eine Lawine erwartet.

    Man sollte diese Liste auf jede Littfaßsäule in Europa kleben, und die Bilder der blutüberströhmten und zerfetzten Opfer gehören in jede Werbepause auf allen TV-Kanälen.

    Anbei:

    Macht euch mal auf YouTube breit. Kommentiert dort. Stellt eigene Videos und mitgeschnittene Nachrichten ein. Flagt islamische Haßparolen und den ganzen Wust an Beschwichtigungs-Taqiyya. Die Leute reagieren dort. Und sie reagieren positiv darauf, wenn man den Muselmanen dort Paroli bietet.
    Vielleicht kann man die Opferliste sogar als Lauftext in ein Video packen und /oder einen eigenen P.I-Channel einrichten.

  30. Auch von mir ein Dankeschön an karlmartell für diese Fleißarbeit.
    Es ist immer gut, wenn man auf solche Daten zurückgreifen kann.

    Nachstehend ein Zitat an die Adresse aller Gutmenschen in unserem Land:

    Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung.
    Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.

    (Voltaire)

  31. trage seit einiger Zeit offen ein Kreutz,ist für mich nicht nur eine offenbarung,sondern auch eine Mitteilung an unsere Musels
    “ Ihr seit nicht allein“

  32. ich hoffe nur,das die Stimmung in unserem Land langsam mal kippt,dann können die alle die Koffer packen

  33. @karlmartell

    Klasse!
    Wenn man jetzt die IRA dagegen stellt oder die ETA, dann sieht man mal die Einzelfälle.

    Die Moslems argumentieren immer, dass muslimischer Terror Einzelfälle sind, da es ja auch anderen Terror gibt/gab.

    Hinhaltetaktik.

    In Bagdad gibt es pro Woche mehr Tote, als von ETA und IRA zusammen.

    Es gibt sogar Linke, die sagen, dass die Selbstmordattentäter speziell ausgebildete Sondereinheiten der Amerikaner und Israelis sind, um den Islam zu diffamieren.

  34. Nachtrag:

    Mit IRA und ETA meinte ich, dass sie in ihrer gesamten „Karriere“ weniger Tote zu verantworten haben, als die Moslems es in einer Woche in einer einzigen Stadt schaffen.

    Einzelfälle, alles Einzelfälle.

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