„‚Islam ist Frieden‘ ist eine bewusste Irreführung“

Fritz SchmaldienstFritz Schmaldienst (Foto) ist, was das Thema Islam betrifft, einer der wenigen freien TV-Journalisten in Deutschland (u.a. Report Mainz, HR und SWR) mit Durchblick. Er befasst sich seit vielen Jahren mit islamistischen Netzwerken und den Gefahren des Terrors. Für die neue Ausgabe des Christlichen Medienmagazins pro hat er über seine Recherchen gesprochen. Hier Auszüge des Interviews.




Großbritannien: Kopftuch oder Zahnarztwechsel


Im Kalifat auf dem Gebiet des Vereinigten Königreiches lassen die Muslime die Muskeln spielen. Es wurde jetzt der Fall des Zahnarztes Omer Butt (Foto) bekannt, der einer Patientin erklärte, dass sie entweder ein Kopftuch zu tragen oder sich einen anderes Zahnarzt zu suchen habe. Die Patientin musste sich religiös belehren lassen und ein Kopftuch der Zahnarzthelferin aufsetzen.

Der Bruder des liebenswerten Dentisten ist Hassan Butt, ein Islamist, der mit den Terroristen von London sympathisierte und den 11. September als Tag bezeichnete, der Allahs Wohlgefallen verdiene. Soviel, Herr Gusenbauer, zum Thema Ausbildung schützt vor Extremismus. Inzwischen soll der Bruder dem Terror abgeschworen haben (Taqiyya?)

Der Vorfall soll sich im Jahre 2005 in Bury, einer Stadt im Metropolitan County Greater Manchester, ereignet haben, als es für Tausende von Patienten nahezu unmöglich gewesen sein soll, einen National Health Service Zahnarzt zu finden. Ob die betroffene Patientin Muslima war, ist nicht bekannt.

Die mögliche Strafe für Porschefahrer Butt reicht von Verwarnung bis zum Gefeuertwerden.

(Spürnase: ktulu)




Bischof: „9/11 war Blutrache für Wien 1683“

Tadeusz PloskiDer polnische Bischof Dr. Tadeusz P?oski (Foto) hat am 11. September 2007 während einer Messe in Warschau gesagt, dass der Angriff auf World Trade Center in New York 2001 eine Blutrache des Islams für den Sieg bei Wien 1683 war. Während der zweiten Türkenbelagerung Wiens besiegte in der Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683 ein deutsch-polnisches Entsatzheer unter der Führung des polnischen Königs Johann III. Sobieski die Osmanen. Sie bedeutete das Ende der türkischen Hegemonialpolitik.




Wikepedia will „Taqiyya“ löschen

Es gibt keine Taqiyya. Ehrlich. Gibt es nicht. Und darum soll der Eintrag auf Wiki zur Taqiyya gelöscht werden. Zur Begründung wird Folgendes angeführt: „Der Artikel besitzt in dieser Form keinerlei Relevanz, er erklärt nichts und ist nur dürftig belegt. Trotz Quellenbaustein hat sich die Quellenlage nicht gebessert, im Gegenteil.“

Es gibt noch einen weiteren, wichtigeren Grund, den Artikel zu löschen: „Außerdem dient er [der Artikel zur Taqiyya] regelmäßig als Spielwiese für Islamhasser“. Nun ist es raus. Wenn Information gegen den Islam verwendet werden kann, dann muss man die Information für unnötig oder falsch erklären und den Eintrag aus dem Lexikon entfernen. Taqiyya eben. Der Kreis schließt sich.

Aber schreiben wir ein wenig über die Lüge und die Täuschung – für den Islam zwei verschiedene Dinge. Es gibt dazu Texte in einem klassischen Handbuch: Reliance of the Traveller: The Classic Manual of Islamic Sacred Law. (Von der Al Azhar Universität beglaubigte Übersetzung, siehe Kommentare zum Buch auf Amazon)

Auf Seite 744 bis 746 lernt man in diesem Buch ganz nette Dinge:

Lügen ist erlaubt im Krieg, um Meinungsverschiedenheiten beizulegen, und zwischen Mann und Frau.

Hat Mohammed selbst gesagt, soll Umm Kulthum gesagt haben, sagt Salih Muslim (ein Hadithensammler), schreibt Ahmad Ibn Lulu Ibn Al-Naqib. Und weiter:

Wenn ein lobenswertes Ziel durch Lügen erreicht werden kann, und nicht durch das Erzählen der Wahrheit, ist Lügen erlaubt, falls das Ziel erlaubt ist.

Was erlaubt ist, definiert natürlich der Islam, nicht unser Gesetz, und wenn es vom Islam erlaubt ist, dann ist es lobenswert. Allerdings sollte man beim Lügen dies bedenken:

Man sollte die negativen Folgen einer Lüge mit denen der Wahrheit vergleichen, und wenn das Erzählen der Wahrheit mehr schadet, darf man lügen.

Man darf sich einfach nicht erwischen lassen, heisst das.

Soviel zum allgemeinen Lügen, das erlaubt ist. Und dann gibt es natürlich noch das Lügen, das vorgeschrieben ist. Es ist obligatorisch zu lügen, wenn das Ziel obligatorisch ist. Die Verbreitung des Islams zum Beispiel. Dafür muss man lügen, wo es nötig ist.

Und wo es etwas gefährlich ist zu lügen, soll man zum Vortäuschen greifen. Täuschen gehört nämlich im Islam nicht zum Lügen. Es ist bloß die Methode, Wörter so zu verwenden, dass sie den Zuhörer irreführen. Diese Technik ist offensichtlich so wichtig, dass im „Reliance of the Traveller“ dafür ein separates Thema eröffnet wird. Die Irreführung wird als „sichere Alternative“ zur Lüge bezeichnet. (S.748)

Und hat jetzt irgendjemand irgendwo das Wort Taqiyya gesehen?

Eben. Es kommt nicht vor. Das gibt es also gar nicht. Weg mit dem Artikel bei Wiki.

Nachbemerkung: Bei Wiki gibt es neben dem Artikel, der zur Löschung ausgeschrieben ist, auch noch einen, den sie offensichtlich übersehen haben. Ehrenwort.

Eine Zusammenstellung von Stellen zur Taqiyya.

(Gastbeitrag von FreeSpeech)




Gleich und gleich…

Wenn sich an einem plätschernden iranischen Gebirgsbächlein ein Neonazi und ein Islamfaschist zusammenhocken, ist man sich schnell einig: Die USA und Israel sind der gemeinsame Feind. Der Kölner Psychologe und NPD-Funktionär Benedikt Frings, Teilnehmer der Holocaustleugnerkonferenz in Teheran, trifft den Vertrauten des iranischen Präsidenten Prof. Ramin, der seit der Konferenz eine iranische Holocauststiftung betreibt.

Da aber Israel und die USA kein Interesse daran haben, einen zweiten Holocaust anstiften zu lassen, gibt es eine beachtliche Militärmacht, die den Wünschen der beiden Schwadronierer entgegensteht. Warum die Iraner trotzdem alle fröhlich sind, und inwiefern Jesus der Erfinder des Selbstmordattentates ist, erklärt der iranische Professor für Holocaustleugnung dem begeisterten deutschen Nazi. Das gute Deutsch des Steinigers lässt befürchten, dass wir dem Schwätzer sein Studium mit unseren Steuergroschen bezahlt haben. Der Nazipsychologe dagegen muss jetzt wohl all seine professionelle Kunst aufbringen, um der gemeinen heimischen Glatze beizubringen, dass sie in Zukunft Ausländer im Nachthemd ganz doll lieb zu haben hat.

(Spürnase: Hartwig B.)




Die Allianz zwischen Linken und Muslimen

Evil IslamBertolt Brecht schrieb nach den DDR-Arbeiteraufständen 1953 das satirische Gedicht „Die Lösung“: Nach dem Aufstand des 17. Juni ließ der Sekretär des Schriftstellerverbands in der Stalinallee Flugblätter verteilen auf denen zu lesen war, daß das Volk das Vertrauen der Regierung verscherzt habe und es nur durch verdoppelte Arbeit zurückerobern könne. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?

Artikel von Fjordmann, Übersetzung und Spürnase: Andreas


Ein neues Volk wählen: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts scheinen die sozialistischen Parteien in Europa genau das zu tun. Die vielleicht beste Idee der linken Parteien nach dem Kalten Krieg war, sich als multikulturelle Einwanderungsparteien neu zu erfinden und Wähler aus dem Ausland zu importieren. Nebenbei gelang es ihnen, die Opposition als Rassisten, Eiferer und Extremisten zu brandmarken. Ein neues Zweckbündnis zwischen Linken und muslimischen Einwanderern in Europa zeichnet sich ab. Ich glaube, die Vereinbarung besteht darin, dass die linken Parteien neue Kunden bzw. Wähler erhalten und im Gegenzug den Muslimen Privilegien, finanzielle Zuwendungen und das Recht auf weitere Einwanderung neuer Muslime gewähren. Wie es ein Muslim ausdrückte: „Ich stimme für die Sozialisten, weil sie mir mehr Geld geben.“ Faktisch wählen sich die Linken ein neues Volk und ersetzen das alte durch eines, das ihre Agenda stärker unterstützt.

Natürlich ist es nichts Neues, wenn Stimmen und „Kunden“ durch das Versprechen des Zugriffs auf anderer Leute Geld geködert werden. Das ist schließlich das Wesen des Sozialismus. Obwohl wir es hier wahrscheinlich mit einer Schwäche im demokratischen System zu tun haben, hat die Demokratie bislang innerhalb der Grenzen stabiler Nationalstaaten funktioniert. Diese Schwäche wird jedoch weitaus gefährlicher, wenn sie mit Masseneinwanderung kombiniert wird, im Zuge derer politische Parteien Menschen aus anderen Ländern, sogar überzeugte Feinde ihres eigenen Landes, importieren, um kurzfristig Wählerstimmen zu erhalten. Langfristig wird dieses Vorgehen zu Vorbehalten in der Ursprungsbevölkerung führen, die auf diese Weise gezwungen wird, ihre eigene Kolonisierung zufinanzieren. Bezogen auf Europa könnte die muslimische Einwanderung die Demokratie in ein selbstzerstörendes System verwandeln, das schließlich zerbrechen wird, weil die indigenen Europäer darin nicht mehr ihre Interessen vertreten sehen.

Linke und Muslime haben ein kurzfristig ein gemeinsames Interesse daran, linke Parteien an der Macht zu halten, und langfristig ein gemeinsames Interesse, die traditionelle jüdisch-christliche Kultur Europas zu schwächen, welche Sozialisten bestenfalls gleichgültig wahrnehmen, schlimmstenfalls als Hindernis auf dem Weg zur sozialistischen Utopie. Zudem legen Sozialisten traditionell wenig ideologischen Wert auf so triviale Dinge wie nationale Grenzen. Sagte nicht Lenin, die Grenzen zwischen den Sowjetrepubliken seien unwichtig, denn der Sozialismus werde sowieso alle nationalen und religiösen Grenzen überschreiten und sie der Vergangenheit anheimfallen lassen? Viele Marxisten hängen nach einem Jahrhundert der Fehlschläge immer noch an diesem Ideal. Hanne Andersen, ein dänischer Sozialdemokrat, ist der Meinung, dass etwa Menschen aus Jemen und Pakistan das gleiche Recht wie Einheimische haben sollten, in Dänemark zu leben: „Ich bin seit vielen Jahren der Ansicht, dass es unverständlich ist, wenn einige Leute (besonders von der dänischen Volkspartei) glauben, sie hätten eher als andere Menschen das Recht, in einem bestimmten Teil der Erde zu leben. Alle Menschen auf der ganzen Welt, die Respekt für andere, deren Religion, Kultur, Geschichte und Werte aufbringen, haben, soweit es mich betrifft, das gleiche Recht, zu leben, wo immer sie das möchten.“

Omer Taspinar beschreibt, wie Europas „Muslim Street“, die 15 Millionen oder mehr Muslime der Europäischen Union, zu einer weitaus größeren politischen Macht wird als die märchenhafte Arab Street: „Dieser politische Aufstieg droht die bereits existierenden Spannungen im transatlantischen Verhältnis zu verschlimmern. Die Präsenz von nahezu 10 Millionen Muslimen gegenüber nur 700.000 Juden allein in Frankreich und Deutschland könnte erklären, warum Kontinentaleuropa den Nahen Osten aus einer anderen Perspektive als die Vereinigten Staaten betrachtet. Tatsächlich sind die französischen und deutschen Vorbehalte gegen einen unilateralen Angriff Amerikas auf den Irak oder Washingtons blinde Unterstützung für Israel zumindest teilweise zurückzuführen auf Nervosität gegenüber der „Muslim Street“ im eigenen Land.“ „In Deutschland und anderswo in Europa üben muslimische Wechselwähler bereits einen kritischen Einfluss aus.“

Auch der Exiliraner Amir Taheri hat diese „rot-schwarze“ Zusammenarbeit bemerkt. Seiner Ansicht nach betrachtet Europas extreme Linke „die Muslime als die neue Unterschicht“ des Kontinents: „Die europäische marxistisch-islamische Koalition stellt keine kohärente politische Plattform dar. Ihre Ideologie gründet sich auf drei Pfeilern: Hass auf die Vereinigten Staaten, der Traum, Israel von der Landkarte zu tilgen, und der erhoffte Zusammenbruch des globalen Wirtschaftssystems.“

Diese Zusammenarbeit hat Unterstützung von Ilich Ramirez Sanchez erhalten, dem als „Carlos der Schakal“ bekannten venezuelanischen Terroristen. Carlos sagte, dass der Islam die einzige Kraft sei, die eine große Zahl von Menschen überzeugen könne, „Freiwillige“ für Selbstmordanschläge gegen die USA zu werden. „Nur eine Koalition von Marxisten und Islamisten kann die Vereinigten Staaten zerstören“, sagte er. Christopher Hitchens drückte das so aus: „Ist erst einmal die Entscheidung gefallen, in der von Amerika angeführten „Globalisierung“ den Hauptfeind zu sehen, dann ist jede beliebige Revolte dagegen besser als keine. Auf eine noch zu bestimmende Art und Weise könnte Al-Quaida bei der Abwehr der globalen Erwärmung helfen.“

Muslime im Sozialforum mit Zusammenarbeit zufrieden…

Christopher Caldwell beschreibt in seinem Bericht über diese islamisch-linke Allianz, wie das zweite jährliche Europäische Sozialforum im Jahr 2003 in drei von Kommunisten kontrollierten Vororten von Paris abgehalten wurde. „Muslime waren erheblich überrepräsentiert unter den Delegierten des Sozialforums.“ Die Sehnsüchte radikaler Muslime sind dort nun beherrschendes Thema. „Sie haben die linke Ökonomie beiseite gelegt und konzentrieren sich nun auf einst dominante globale Märkte.“ Das Schlüsselereignis dieser Verschiebung war die Inauguration von Tariq Ramadan als begleitendem Prominenten der Veranstaltung. Ramadan, ein Professor für Islamstudien in Genf, ist der Enkel von Hassan al-Banna, dem Gründer der ägyptischen Muslimbruderschaft, und für Europas Muslime ein Held.

Die Muslime sind sehr zufrieden mit dieser Zusammenarbeit, zumindest vorerst: „Zu jedem, der die Amerikaner hasst und die Juden aus Palästina herauswerfen will, sagen wir: ahlan wa sahlan (Willkommen)“, so Abu-Hamza al-Masri, der britische Hassprediger, dem wegen mehrerer Verbrechen die Auslieferung an die USA droht. „Der Prophet lehrt uns, dass wir uns sogar mit den Atheisten verbünden können, wenn uns das hilft, den Feind zu besiegen.“

Der „Marx-Mohamme-Pakt“

Der Amerikaner William S. Lind nennt das den „Marx-Mohammed-Pakt“: „Was die jüngsten Anschläge in London (Juli 2005) und die vielen weiteren, die nahezu sicher in Europa und den Vereinigten Staaten geschehen werden, ermöglichte, ist der Marx-Mohammed-Pakt. Wieder einmal haben zwei erbitterte Feinde, der Marxismus – genauer, der kulturelle Marxismus bekannt als Political Correctness – und der Islam, einen teuflischen Pakt geschlossen, in dem jeder dem anderen zur Seite steht gegen einen gemeinsamen Feind, die Überreste des christlichen Abendlandes.“ „London war nur ein Vorgeschmack dessen, was diese Politik Europa und Amerika bringen wird. Wenn wir es wagen, die Tarnung niederzureißen, die der kulturelle Marxismus errichtet hat, um uns zu blenden, sehen wir, dass Europa nur zwei echte Wahlmöglichkeiten hat: Eine unendliche Zahl von Londons oder die zweite Vertreibung der Mauren.“

Natürlich geschah die gleiche Zusammenarbeit im Iran, wo populäre „Reformer“ wie Ali Shariati in den Jahren vor der Revolution von 1979 den Islam mit Aspekten westlicher Gedankengänge anreicherten und die Marxisten glauben machten, es könne eine Koexistenz mit dem Islam geben. Also halfen sie, den Schah zu stürzen – und dann waren all die gottlosen Sozialisten die ersten, die an den Laternenmasten baumelten, als Khomeini und seine islamischen Mitstreiter an die Macht gelangten. Die säkularen Linken in Europa wissen genau, dass sie in einigen Punkten mit den religiösen Muslimen nicht einer Meinung sind, aber sie glauben, dass sie der Seniorpartner in der Allianz sind und den „Tiger zähmen“ können. Das mag heute noch stimmen, aber wie lange wird die Situation so bleiben?

Die drei Stufen des Dschihad gegen Europa

In Dänemark glauben die Autoren Helle Merete Brix, Torben Hansen und Lars Hedegaard, dass die muslimischen Einwanderung und die Konflikte, deren Zeugen wir jetzt werden, Teil eines dritten islamischen Dschihads sind, eines dritten Versuchs, den Westen zu erobern und zu unterwerfen. Der erste ging aus von den Arabern vor mehr als tausend Jahren, und der zweite von den Türken in der frühen Moderne. Wird die Drei für die Muslime zur Glückszahl werden? Werden sie diesmal Erfolg haben?

Während des ersten Dschihad besiegte Karl Martell, genannt „der Hammer“, ein brillanter General und Begründer des Reichs der Karolinger, der ersten westlichen Macht nach dem Fall Roms, die Araber in der Schlacht von Tours (oder Poitiers) im Jahr 732, wodurch er die westliche Zivilisation und als Konsequenz dessen einen großen Teil der Welt vor dem Islam rettete. Die Muslime unterschätzten die Stärke der Franken, die sie als Barbaren ansahen, und gestatteten ihnen, sowohl die Zeit als auch den Ort der Schlacht auszusuchen. Die Muslime waren zudem schwer beladen mit Beutegut. Während der Schlacht begannen Angehörige der fränkischen Armee damit, Gefangene zu befreien, und aus Furcht, ihre Reichtümer zu verlieren, brach ein nicht unerheblicher Teil der muslimischen Armee die Kämpfe ab, um die Beute zu beschützen. Wenngleich ihnen die Eroberung Spaniens gelang, verloren die Muslime auf diese Weise ihren ersten Versuch, das Herz Europas zu erobern, weil sie zu arrogant waren, die Stärke ihrer westlichen Gegner unterschätzten und zu sehr mit ihren Reichtümern beschäftigt waren, um effektiv zu kämpfen. Geschieht das gleiche nun in umgekehrter Richtung mit dem arroganten Westen, der seine muslimischen Gegner unterschätzt, bis es zu spät ist?

Während des zweiten Dschihad kämpfte der polnische König Jan Sobieski gegen osmanische Armeen, die 1683 Wien belagerten. Mit einer gemischten Streitmacht aus polnischen, österreichischen und deutschen Truppen griff Sobieski eine zahlenmäßig überlegene türkische Armee an, bis deren Linien aufgelöst waren und die Türken in Verwirrung flohen. Das war das letzte Mal, dass es Muslimen gelang, den Westen mit herkömmlicher Kriegsführung zu bedrohen. Sie bevorzugen jetzt die demographische Kriegsführung durch Einwanderung, kombiniert mit Terrorismus.

Der dritte Dschihad begann mit dem Ölembargo, dem Zustrom saudischer Petrodollars, den Anfängen Eurabiens und der muslimischen Einwanderung in den Westen in den 60ern und den frühen 70ern. Während des dritten Dschihad scheinen Linke in ganz Europa die Tore Europas von innen zu öffnen. „Ihr wollt Europa erobern? Das ist in Ordnung. Stimmt nur für uns und helft uns, den Kapitalismus loszuwerden und das christliche Erbe Europas auszulöschen, und wir werden Euch hereinlassen. In der Zwischenzeit könnt Ihr von Sozialhilfe profitieren, und wir werden Opposition gegen unser Vorhaben als Rassismus und Hassäußerungen verbieten lassen.“

Westeuropäische Trends

Die grundlegenden Trends sind in ganz Westeuropa bemerkenswert ähnlich. Ich werde mit einer Beschreibung der Situation in den skandinavischen Ländern beginnen, da ich als Norweger über diese Region am besten Bescheid weiß. Man ist sicher, eine bizarre, eurabische Welt betreten zu haben, wenn führende Politiker aus Norwegen, einem Land am Polarkreis ohne koloniale Geschichte, ihre Wahlkampagnen im dörflichen Pakistan beginnen. Vor den Nationalwahlen in Norwegen von 2005 pries Kristin Halvorsen, die Vorsitzende der Sozialistischen Linken, all das „Blut, den Schweiß und die Tränen, die Pakistanis in Norwegen aufbringen mussten, um dieses Land aufzubauen“. Während der stellvertretende Vorsitzende der Sozialistischen Linken äußerte, dass er Privatbesitz verbieten lassen will, ist die Vorsitzende Kristin Halvorsen im Jahr 2006 Norwegens Finanzministerin. 83 Prozent aller Muslime in Norwegen stimmten 2005 für linke Parteien. Die Arbeitspartei erhielt die Mehrheit dieser Stimmen, während die Sozialistische Linke 30,5% bekam, mehr als dreimal so viel wie von der Gesamtbevölkerung. Der Wahlforscher Anders Todal Jenssen bemerkte, dass Parteien wie die Sozialistische Linke die freizügigste Einwanderungspolitik verfolgen und dass dies wahrscheinlich zu der Bevorzugung linker Parteien unter Immigranten beiträgt. In ähnlicher Weise wird die Arbeitspartei als primärer Garant des großzügigen Wohlfahrtsstaates gesehen. Die linken Parteien gewannen 2005 eine extrem dünne Mehrheit (tatsächlich eine Minderheit aller Stimmen) im Parlament und bildeten eine Koalitionsregierung, die sich notorisch anti-israelisch und US-kritisch verhält und zudem gegenüber den palästinensischen Hamas-Terroristen auf Appeasement setzt.

Im Vorfeld von Norwegens „Tag der Verfassung“, dem 17. Mai 2006, wollte die multikulturelle Lobby im Parlament den Tag feiern durch das Singen der Nationalhymne – in Urdu. Die Idee war, dass eine Urdu-Version der Hymne vielen Einwanderern aus Pakistan erlauben würde, ihre Liebe zu Norwegen leichter auszudrücken. Der Titel der norwegischen Nationalhymne ist „Ja vi elsker“, das bedeutet „Ja, wir lieben (dieses Land)“. Es mag sich lächerlich anhören, in Norwegen auf Urdu zu singen, aber besonders in der Hauptstadt Oslo gibt es eine beachtliche und schnell wachsende pakistanische Gemeinschaft. Tatsächlich wird erwartet, dass indigene Norweger innerhalb einer Generation in ihrer eigenen Hauptstadt zur Minderheit werden. Der amerikanische Autor Bruce Bawer, der in Norwegen lebt, hat in seinem Buch „While Europe Slept: How Radical Islam is Destroying the West from Within (Während Europa geschlafen hat: Wie der radikale Islam den Westen von innen heraus zerstört)“ darauf hingewiesen, dass es inzwischen mehr Direktflüge von Norwegen nach Pakistan als von Norwegen in die USA gibt.

Samira Munir, eine norwegische Politikerin mit pakistanischen Wurzeln, erhielt viele Morddrohungen gegen sie und ihre Familie wegen ihrer Arbeit als Frauenrechtlerin. Sie wurde unter dubiosen Umständen im November 2005 tot aufgefunden bei der Kolbotn-Station, eine der Zuglinien außerhalb Oslos. Zuvor hatte Munir behauptet, dass es eine weitreichende Kooperation zwischen den sozialistischen Parteien und den muslimischen Gemeinden während der damaligen Wahlen in Norwegen gebe. „Die Familienoberhäupter und die Moscheen entschieden, wie ganze Gruppen von Einwanderern zu stimmen hätten. Sie handelten Geschäfte aus in der Art von „Wieviel Geld werden wir erhalten, wenn unsere Leute für Dich stimmen?“, und diese Geschäfte wurden immer mit den sozialistischen Parteien ausgehandelt“, sagte Munir. Es sollte eingeräumt werden, dass ihre eigene Partei, die der Konservativen, in dieser Hinsicht ebenfalls nicht unschuldig war. Akhtar Chaudhry, ein Politiker der Sozialistischen Linkspartei, behauptete, dass Norwegen mit seinem Wohlfahrtsstaat der Idee des muslimischen Paradieses recht nahe komme und dass der Wohlfahrtsstaat Ähnlichkeiten aufweise mit dem islamischen Verständnis von sozialer Gerechtigkeit. Natürlich vergaß er zu erwähnen, dass nach islamischem Rechtsverständnis Nichtmuslime den Muslimen einen Tribut als Zeichen der Unterwerfung zahlen müssen, und dass ohne Zweifel viele muslimische Einwanderer den Wohlfahrtsstaat der Ungläubigen in dieser Weise betrachten. Er konnte ebenfalls nicht erklären, warum es den Muslimen nicht gelingt, ein solches „Paradies“ in ihren eigenen Ländern zu erschaffen, und er ging auch nicht darauf ein, ob das skandinavische „Paradies“ einen Massenzustrom islamischer Einwanderer überleben kann.

Bei den dänischen Wahlen im Jahr 2005 stimmten weniger als fünf Prozent der eingewanderten Wahlberechtigten für die Mitte-Rechts-Regierung, welche in den Jahren zuvor einige Schritte unternommen hatte, um die muslimische Zuwanderung zu begrenzen. Die linken Parteien des Landes hatten die nahezu einhellige Unterstützung der Einwanderer. Laut „Copenhagen Post“ äußerten „über 95 Prozent der Wahlberechtigten, die keine ethnischen Dänen waren, dass sie linksgerichtete Oppositionsparteien unterstützen“. Die beliebteste Partei der Einwanderer war die der Sozialdemokraten. Diese zweitgrößte Partei im Parlament wurde von 47,6 Prozent der Immigranten bevorzugt. Am zweitbeliebtesten war die sozialliberale Partei, die 21,4 Prozent auf sich vereinen konnte. Diese Entwicklung blieb denen, die die muslimische Einwanderung begrenzen möchten, nicht verborgen – wie etwa die Dänische Volkspartei und ihre Vorsitzende Pia Kjaersgaard: „Lasst uns die Dinge beim Namen nennen. Die Radikalen sind nicht nur Café-Latte-trinkende Leute aus der kreativen Klasse. Zum großen Teil bestehen sie aus Immigranten, und man kann sich fürchten vor den Ergebnissen der anstehenden Lokalwahlen in großen Städten, wo es große Konzentrationen von Immigranten gibt, die von den Sozialliberalen begünstigt werden“, sagte Kjaersgaard. In den skandinavischen und nordischen Ländern erhalten Einwanderer ohne Staatsbürgerschaft des jeweiligen Landes das Stimmrecht für lokale (nicht jedoch nationale) Wahlen, nachdem sie drei Jahre im Land gewohnt haben.

Wahlbeeiflussung durch Muslime

Angestauter Hass entlud sich in das Herz der dänischen Nationalwahlen zu Beginn des Jahres 2005, als islamische Führungspersonen die Muslime des Landes darauf drängten, gegen die regierende Mitte-Rechts-Koalition zu stimmen. Kasem Said Ahmad, ein prominenter Sprecher der muslimischen Gemeinde, sagte, er rate „allen Muslimen, sich gegen die Regierung“ zu stellen. Ahmad organisierte eine Versammlung von Imamen in einer Botschaft gegen die Regierung während der Freitagsgebete der Wahlwoche. Der dänische Premierminister Fogh Rasmussen, der schließlich wiedergewählt wurde, antwortete erbost und prompt auf die vorgeschlagene Intervention der dänischen Imame: „Sie sollten ihre Finger aus der Politik heraushalten“, sagte er. „In Dänemark trennen wir Politik und Religion. Man stelle sich vor, dänische Priester würden von der Kanzel aus die Menschen darauf drängen, bestimmte Parteien zu wählen“. Morten Messerschmidt, ein Abgeordneter des dänischen Parlaments aus der Dänische Volkspartei, sagte, „jeder hätte vom linken Flügel erwarten können, dass sie die ersten wären, die sich über die Intoleranz der Muslime beschwerten. Aber aus irgendeinem Grund haben das nur sehr wenige getan. Das muss etwas zu tun haben mit einer fehlgeleiteten Vorstellung von kulturellem Relativismus.“ „Außerdem, glaube ich, hat das etwas mit Macht zu tun – es ist wohlbekannt, dass die muslimischen Minderheiten in Dänemark für linke Parteien stimmen. Und einige Politiker – in Dänemark ebenso wie in vielen anderen europäischen Ländern – zielen besonders auf diese Stimmen. Natürlich möchte man nicht diejenigen verärgern, die einem den Gehaltsscheck geben.“

Im Frühling 2006 verlangte Schwedens größte muslimische Organisation in einem von ihrem Vorsitzenden Mahmoud Aldebe unterzeichneten Brief, Schweden solle separate Gesetze für Muslime einführen. Der Brief war eine mehrere Seiten lange Liste mit aggressiven Forderungen in nahezu allen Bereichen: Eigene Familiengesetze für Muslime, die Eheschließung und Scheidung regeln sollten, ebenso wie die Forderung, dass öffentliche Schulen Imame einzustellen hätten, die homogenen Klassen muslimischer Kinder in ihrer Religion und der Sprache ihres ursprünglichen Heimatlandes unterrichten sollten. Schwedens Gleichstellungsminister Jens Orback nannte die Vorschläge „völlig inakzeptabel“.

Es sieht jedoch so aus, als würde die Wahl im September ein sehr knappes Kopf-an-Kopf-Rennen, und die Linksparteien werden auf die Stimmen der Einwanderer angewiesen sein, um an der Macht bleiben zu können. Wie Nima Sanadaji im FrontPage Magazine feststellte, „Das schwedische Fernsehen hat enthüllt, dass die regierende Sozialdemokratische Partei begonnen hat, mit der Hilfe radikaler muslimischer Geistlicher auf Stimmenfang zu gehen.“ Viele Jahre lang hat der christliche Flügel der Sozialdemokratischen Partei, genannt „Die Bruderschaft“, mit dem einflussreichen muslimischen Anführer Mahmoud Aldebe, dem Präsidenten des schwedischen Muslimverbandes, zusammengearbeitet. Bereits 1999 schlag Aldebe die Einführung des islamischen Rechts, der Scharia, in Schweden vor. Nach der letzten Wahl im Jahr 2002 schickte der schwedische Muslimverband einen Glückwunschbrief an den wiedergewählten sozialdemokratischen Premierminister Göran Persson, in dem sie ihm für seinen Sieg gratulierte und die Hoffnung ausdrückte, dass Persson einige der Forderungen des Verbandes in Zukunft berücksichtigen möge. Die Muslimbruderschaft hat zuvor behauptet, dass Schweden für sie „in vielerlei Hinsicht ein ideales Land ist und die Bruderschaft die Ideale der Sozialdemokraten in Hinsicht auf den Wohlfahrtsstaat teilt. Führende Akteure in muslimischen Kongregationen sind ebenfalls in der sozialdemokratischen Partei aktiv und verfügen über gute Beziehungen zu den Sozialdemokraten.“ Die Sozialdemokraten wiederum zeigen, vielleicht als Dank für die Unterstützung aus den Reihen der Moscheeführer, eine Tendenz, sich über die Tatsache, dass es Extremismus in einigen Moscheen gibt, auszuschweigen. Das hat der Muslimbruderschaft die Freiheit verschafft, ihre Ideologie den Vorbetern in den Moscheen einzuimpfen. Israelische Behörden nannten Schweden 2006 das „israelfeindlichste Land Europas“. Die Zahl der Vergewaltigungen im Land hat sich, parallel zur muslimischen Einwanderung der letzten Jahre, vervierfacht.

Während der Wahlen in Großbritannien im Jahr 2005 bemühte sich die Labour Party, die traditionelle Unterstützung der Muslime zurückzugewinnen, von denen viele damit gedroht hatten, die Partei wegen Tony Blairs Engagement im Irakkrieg zugunsten des den Krieg ablehnenden Kandidaten der Respect Party, George Galloway, oder sogar der Liberaldemokraten zu verlassen. Das sichtbarste Ergebnis dieser Bemühungen waren die Versuche, ein Gesetz zu verabschieden, das die „Anstiftung zu religiösem Hass“ unter Strafe stellt. Prominente Muslime drückten ihre Hoffnung aus, dass es wegen dieses Gesetzes zukünftig eine Straftat werden könnte, Begriffe wie „Islamischer Terrorismus“ zu verwenden. Der Entwurf wurde dem britischen Parlament mehrfach vorgelegt, aber vom House of Lords abgelehnt. Die Zeitung Daily Telegraph schrieb, „das ist ein Knochen, der jenen hingeworfen wird, die behaupten, für eine muslimische Gemeinde zu sprechen, die sich zum allergrößten Teil in Labours innerstädtischen Hochburgen befindet.“ „Wenn ein solches Gesetz in den 1980ern existiert hätte, wäre Salman Rushdie eher für die „Satanischen Verse“ verurteilt worden, als vom britischen Staat beschützt zu werden“. Eine Labour-Kandidatin in London, Oona King, die schließlich ihre Wahl an Galloway verlor, wurde Doppelmoral vorgehalten, nachdem sie in Flugblättern, die in überwiegend von Weißen bewohnten Gebieten verteilt wurden, für Muslime bestimmte Passagen streichen lassen hatte. In einem der Flugblätter stand: „Oona stimmte dafür, Muslime vor Hassverbrechen zu schützen“. Aber in dem anderen Flugblatt hieß es: „Oona stimmte dafür, Anstiftung zu religiösem Hass unter Strafe zu stellen“. Einer ihrer Kollegen versuchte die britischen Muslime mit den folgenden Argumenten zurück zu Labour zu locken: „Labour und die britischen Muslime: Können wir denselben Traum träumen?“ „Sind Sie immer noch nicht überzeugt, dass die Muslime einen Premierminister der Labour-Partei in der Downing Street benötigen oder wollen sollten? Tony Blair ist der erste Premierminister, der jemals den Koran gelesen, aus ihm zitiert und über ihn gesprochen hat.“ „Der muslimische Konzil von Großbritannien kämpft an vorderster Front bei der Regierung für die Belange der Muslime. Vor kurzem bat Iqbal Sacranie, der Generalsekretär des Konzils, Tony Blair darum, zu erklären, dass die Regierung ein neues Gesetz einführen werde, das religiöse Diskriminierung unter Strafe stelle. Zwei Wochen später versprach Tony Blair, dass die nächste Labour-Regierung religiöse Diskriminierung unter Strafe stellen würde. Es war ein großer Sieg für die muslimische Gemeinde in Großbritannien.“

Muslime als „moderne Helden“

Gordon Brown, Blairs Nachfolger in spe, zollte den britischen Muslimen Tribut als „moderne Helden“, die Hoffnung und Idealismus in das Land gebracht hätten. Er sagte, sie hätten „England spirituell und ökonomisch bereichert“, denn der Islam sei „eine Religion, die faires Verhalten, soziale Gerechtigkeit und Gleichheit“ fördere. Labours Premierminister Tony Blair selbst nannte den Islam „fortschrittlich“ und lobte den Koran dafür, „praktisch und seiner Zeit weit voraus in seinen Einstellungen zu Ehe, Frauen und Regierung“ zu sein. Dies geschah nach den Terroranschlägen in London im Juli 2005 und während mehrere muslimische Geistliche in Großbritannien offen dazu aufriefen, den Westen und die britische Demokratie zu überwältigen. Vielleicht lasen Blair, Brown und ihre Geistesverwandten nicht den Autor Spengler der Asia Times Online, der in seiner Rezension von Melanie Phillips‘ Buch „Londonistan“ schrieb, dass „Abscheu und Verachtung aus der Einstellung der Muslime gegenüber jenen britischen Linken sprechen, die am meisten bemüht sind, sie zu besänftigen“. Fairerweise sollte darauf hingewiesen werden, dass sogar der Vorsitzende der Konservativen, Michael Howard, 2005 von dem „immensen“ Beitrag sprach, den Muslime zum britischen Leben geleistet hätten. Howard sagte, die „wirtschaftlich dynamische, kulturell kreative, sozial aufmerksame Gemeinschaft der britischen Muslime“ habe das moderne Großbritannien bereichert. Dieser Versuch, sich bei muslimischen Wählern einzuschmeicheln, hatte allerdings kaum Erfolg. Die Tories beklagten 2005, dass es für sie schwierig sei, die „Städte zu gewinnen“. Wie anderswo in Europa konzentrieren sich die Muslime in Großbritannien in Großstädten und zementieren damit die starke Stellung der linken Parteien in diesen Gebieten. In den Niederlanden gewann im März 2006 die Arbeitspartei (Partij van de Arbeid) die Kommunalwahlen. Dabei waren die muslimischen Stimmen das Zünglein an der Waage. 80 Prozent der wachsenden Wählerschaft der Einwanderer stimmten für die PvdA, die restlichen Muslime für kleinere Parteien der extremen Linken. Dieses Phänomen veranlasste De Telegraaf, die größte Zeitung des Landes, davon zu schreiben, dass die Immigranten ein „Machtblock“ geworden seien. Ein Beispiel dafür war der Amsterdamer Vorort Geuzenveld-Slotermeer. Hier gewann die PvdA 54% der Stimmen. Von ihren 13 Sitzen wurden jedoch 5 von türkischen und 2 von marokkanischen Kandidaten gewonnen. Das bedeutet, dass mehr als die Hälfte der Sitze der größten Partei von Muslimen erobert wurden. Die Situation ähnelte derjenigen im Regionalparlament von Brüssel, der sogenannten „Hauptstadt Europas“, wo die sozialistische Partei die größte war. Über die Hälfte ihrer 26 Sitze wurden von muslimischen Einwanderern gehalten. Wie das Online-Magazin „Brussels Journal“ bemerkte, „die Stärke der Linken in Westeuropa stützt sich zunehmend auf die Stimmen von Immigranten, da die Linke Wähler umwirbt, die sich für die massive Umverteilung des Geldes der Steuerzahler zugunsten der sogenannten „unterprivilegierten“ Gruppen wie den Immigranten aussprechen“. „In vielen westeuropäischen Ländern buhlt die linken Parteien aktiv um die wachsende Zahl muslimischer Wähler. Die Linke begreift, dass die die Einwanderer aus der Dritten Welt ihre Machtbasis garantieren, denn diese Einwanderer zogen nach Westeuropa, weil sie von den großzügigen Sozialleistungen angezogen wurden, die die linken Parteien vorantreiben.“

Probleme mit der „politischen Kultur“

Der PvdA-Vorsitzende Bos war besorgt über die mangelnde Kompetenz vieler dieser neu gewählten Immigranten. Er sagte, „unsere neuen Immigranten-Stadträte“ seien prädestiniert dafür, Probleme zu verursachen, weil ihre „politische Kultur“ oft mit der holländischen Politik unvereinbar sei: „Sie betreiben Politik nach dem Muster ihrer Heimatländer, wo Vetternwirtschaft die Norm ist.“ Bos‘ Äußerungen wurden in den niederländischen Medien ausführlich diskutiert und verursachten Aufruhr unter den neu gewählten Stadträten der PvdA, von denen einige andeuteten, dass Bos eine rassistische Bemerkung gemacht habe. Laut dem Institut für Migration und Ethnische Studien der Universität von Amsterdam stimmten 80% der nicht-indigenen Wählerschaft für die Arbeitspartei. Das erklärt, warum Städte wie Amsterdam, Rotterdam, Breda und Arnheim an die Linke fielen. Bei den Bundestagswahlen in Deutschland im Jahr 2002 stimmten laut den Statistiken bis zu 90 Prozent der muslimischen Wähler für Schröders linke Koalition. „Etwa 200.000 deutsche Muslime stimmten für Schröder in den Wahlen, welche er mit einem Vorsprung von nur 9.000 Stimmen gewann.“ Umfragedaten von 2005, als die sozialdemokratische SPD die Wahl knapp an die Konservativen verlor und mit ihnen unter Kanzlerin Angela Merkel eine Koalition einging, zeigen, dass 77 Prozent der türkischen Wähler für die Sozialdemokraten stimmen wollten, gefolgt von 9,2 Prozent für die Grünen und 7,8 Prozent für die Linkspartei. Pundits sagte, dass die muslimischen Stimmen wahrscheinlich Schröders Sozialdemokraten für ihre Anti-Irakkrieg-Position und ihre Pro-Muslim-Politik belohnen wollten. Magere 4,8 Prozent gaben an, ihre Stimme der konservativen CDU geben zu wollen. Cem Özdemir von den Grünen, Abgeordneter des Europäischen Parlaments, sagte, die Christdemokraten hätten eine strategische Entscheidung getroffen, sich nicht um die Stimmen türkischer Wähler zu bemühen. „Die Kosten sind zu hoch“, erklärte er. „Für jeden türkischen Wähler, den die Partei gewinnen könnte, würde sie zwei oder drei deutsche Wähler verlieren wegen der konservativen Einstellungen der Partei gegenüber Einwanderung.“ Guelay Yasin, Geschäftsführerin der Türkisch-Deutschen Handelskammer, ließ keinen Zweifel daran, wofür die meisten ihrer Mitglieder stimmen würden. „Wir werden für die Partei stimmen, die die EU-Mitgliedschaft der Türkei befürwortet“, sagte Yasin. Die Sozialdemokraten würden davon profitieren, denn Schröder hatte persönlich das Beitrittsgesuch der Türkei unterstützt.

Tatsächlich geht die größte Herausforderung im Wettstreit um die Stimmen der Muslime in Deutschland, besonders die Stimmen der 2,6 Millionen Türken, von denen 840.000 über einen deutschen Pass verfügen, von anderen linken Parteien aus. Einige warnten davor, dass die SPD viele türkische Wähler an die neu formierte und einwandererfreundliche Linkspartei verlieren könnte, eine Gruppierung, die aus der Vereinigung ehemaliger ostdeutscher Kommunisten und Oskar Lafontaine, dem Ex-Vorsitzenden der Sozialdemokraten, entstand. Hans-Christian Ströbele, der für die Grünen im Bundestag sitzt, trat 2006 eine Debatte los, als er eine offizielle türkische Übersetzung der deutschen Nationalhymne forderte. Konservative fürchteten, dies könne das falsche Signal zur Integration aussenden. Ströbele sagte, eine türkische Version könne demonstrieren, wie multikulturell die deutsche Gesellschaft geworden sei. „Ich würde es als Zeichen von Integration sehen, wenn Bürger türkischer Abstammung die dritte Strophe auf Türkisch singen könnten.“

Anfang 2006 rief der Generalsekretär der größten muslimischen Organisation Italiens, der Union islamischer Gemeinden in Italien, die italienischen Muslime dazu auf, für die Partei der italienischen Kommunisten bei der Nationalwahl zu stimmen. Der Vorsitzende der Union betonte, dass deren Bereitschaft, auf die Bedürfnisse der muslimischen Gemeinden einzugehen, ein guter Grund dafür sei, für sie zu stimmen – und plazierte am Ende seiner Emails sogar die Logos der Partei der italienischen Kommunisten und ihrer Verbündeten im Senat, die Grünen, beides Mitglieder der Mitte-Links-Koalition. Nur Wochen nach der Wahlempfehlung der italienischen Muslime für die kommunistische Partei entschied ein kommunistischer Minister der neu gewählten Linksaußen-Koalition von Romano Prodi, Super-Eurokrat und Ex-Präsident der Europäischen Kommission, der mit knapper Mehrheit den rechten Berlusconi verdrängt hatte, dass Einwanderern aus Nordafrika die Einreise nach Italien erleichtert werden sollte. Italiens neuer Minister für soziale Solidarität, Paolo Ferrero, löste eine Kontroverse über Einwanderung aus, indem er verkündete, dass unter Prodis neuer Mitte-Links-Regierung „jeder Ausländer mit Arbeit die Erlaubnis erhalten sollte, im Land zu bleiben“. „Die Erklärungen des Ministers für Soziale Solidarität, Paolo Ferrero, zum schwierigen Thema der Einwanderung wurden enthusiastisch aufgenommen von den Menschen, die auf der anderen Seite des Mittelmeers darauf warten, in See zu stechen“, sagte der Sprecher der Senatsabgeordneten, Roberto Caderoli, der Mitglied der gegen Einwanderung gerichteten Liga Nord ist. „Die Ankündigung, Auffanglager zu schließen und die Aufhebung des Bossi-Fini-Gesetzes wird eine Invasion entfesseln“. Italien sieht sich einer wachsenden Zahl illegaler Arbeiter aus Nordafrika gegenüber. Es gab eine Zunahme der Einreisen nach Italien über das Meer, seitdem „Marokkaner, die vormals Spanien durchquerten, um in den Rest Europas zu gelangen, ihre Taktik ändern und nun mit dem Boot von Libyen nach Italien fahren“. Libyen ist zu einem Flaschenhals eines großen Teils der Immigration aus Afrika und dem. Nahen Osten geworden. Der sunnitische Anführer Scheich Yousef Al-Qaradhawi und andere haben die heraufziehende islamische Eroberung Roms bejubelt, ganz wie Konstantinopel im Jahr 1453 erobert wurde. „Der Islam wird nach Europa zurückkehren als Eroberer und Sieger, nachdem er zweimal herausgeworfen wurde. Der Islam hat Europa zweimal betreten und verlassen… Vielleicht werden wir diese Länder ohne Armeen erobern.“ Der saudische Scheich Muhammad bin Abd Al-Rahman Al-Arifi, Imam der Moschee der König-Fahd-Akademie, stimmt ihm zu: „Wir werden den Vatikanstaat kontrollieren; wir werden Rom kontrollieren und den Islam dort einführen. Ja, die Christen werden uns noch den Jiziya (Steuer, den Nichtmuslime an Muslime unter muslimischer Herrschaft zu entrichten haben) zahlen, in Demut, oder sie werden zum Islam konvertieren..“

Wenn man die Tätigkeiten der europäischen Linken betrachtet, könnte Qaradhawi letzten Endes mit seinen Prophezeiungen recht behalten.




„Streichen wir die Linke aus unserem Gedächtnis“

plakatAm vorigen Samstag fand in Berlin eine Demo linker Gruppen gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan statt. Der Autor Jost Kaiser hat sich in der Vanity Fair Gedanken zu der Verlogenheit der Friedensapostel gemacht. „Jeder noch so kleine Bundeswehrsoldat, der in Afghanistan einen Stempel auf Feldpostkarten drückt, ist ein größerer Held im Kampf für Frauenrechte und Durchsetzung des Humanen in der Welt als die widerlichen Demonstranten in Berlin-Mitte.“ Mehr…




Protestaktion gegen Islamisierung

Da die Politiker die Gefahren der Islamisierung ignorieren, griffen Bürger zu anschaulicher Selbsthilfe. In Berlin, Braunschweig, Bremen, Hamburg, Köln, Witten und Wuppertal wurden heute mehrere Frauen-Statuen mit einer Burka oder einem Kopftuch verschleiert. Mit der Aktion soll deutlich gemacht werden, dass in Deutschland die europäische Idee „Einheit in Vielfalt“ gilt.

Außerdem soll damit veranschaulicht werden, dass sowohl demokratisches und freiheitliches als auch säkulares Denken einen der wertvollsten Werte darstellt, den es zu schützen gilt und für den es sich einzusetzen lohnt. Mit einem religiösen System, das totalitäre Strömungen und Unterdrückung von Individuen aufweist, kann eine solche Errungenschaft ernsthaft in Bedrängnis geraten. Deshalb sollte in der Öffentlichkeit diskutiert werden, ob das Vokabular Europas und das gewisser religiöser Strömungen eine gemeinsame Basis teilen. So haben etwa „das Haus des Friedens“ und „das Haus des Krieges“ im Islam eine andere Bedeutung als wir das verstehen. „Das Haus des Friedens“ kann aus der Sicht des Islam immer nur dort sein, wo der Islam herrscht.

Wir werden sehen, wann sich die ersten Politiker von der Aktion distanzieren, während sich in Dänemark ein Künstler wegen einer Zeichnung verstecken muss, damit Allahs Bodenpersonal ihn nicht schlachtet. Die Gusenbauers werden sich beeilen, uns zu erklären, dass das Problem nicht der Islam ist und die Christen beten eben ein paar Suren mehr. Europa wird leider auch nach solchen Aktionen tief und fest weiterschlafen.

Weitere Fotos von der Aktion hier.




Mariusz Bia?ek: „Wien 1683 war ein guter Sieg“

Vor einigen Tagen machten wir auf den geplanten polnischen Kinofilm „Victoria“ über die Befreiung Wiens von den Türken im Jahr 1683 aufmerksam. Wir erhielten daraufhin eine Email aus Polen mit einer Anmerkung des Produzenten Mariusz Bia?ek zum Buch „Victoria“, dessen Herausgeber er ebenfalls ist. Der Roman zum Film rangiert in Polen derzeit unter den Top 10, die deutsche Übersetzung wird im Oktober vorgestellt.

Hier der Text von Mariusz Bia?ek:

Als ich 1983 in Wien lebte, hatte ich Gelegenheit zu sehen und zu hören, wie die Nachfahren von Leopold I. und ihre Gäste den Jahrestag der siegreichen Schlacht, die 300 Jahre zuvor stattgefunden hatte, feierten. Die frühen 80er waren eine Zeit der Todesschmerzen, des Kommunismus und des westlichen Mitgefühls für die Polen, die in diesen warmen Septembertagen in ihren Handlungen und in ihrem Denken durch den Dezember 1981 eingefroren waren.

Wien, 300 Jahre zuvor gerettet von unseren Vorvätern, dachte nicht im geringsten daran, Polen in würdiger Weise zu unterstützen. Eine ähnliche Unterstützung wie damals von Sobieski stand selbstverständlich außer Frage. Am Jahrestag des Sieges beeilten sich die Österreicher, Vertreter der Nationen einzuladen, die an der Schlacht von Kahlenberg 1683 teilgenommen haben. Trotzdem wurde die Stimme der polnischen Vertreter kaum gehört. Da Europa damals geteilt war, entschied man sich nur für eine ‘gelegenheitsmäßige’ Jahrestagesfeier der Schlacht. Diese Schlacht hat tatsächlich die Nationen wie kein anderes Ereignis in Zentraleuropa vereinigt – sie hat die Nationen nicht getrennt, denn die Herrscher vereinten sich angesichts einer Bedrohung von außen.

Ich habe den Stimmen der Historiker und Politiker auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs intensiv zugehört. Wie sehr doch das Stigma der damals gängigen Ideologie ihre Meinungen dominiert hat! Es lagen mehr Unstimmigkeiten über die Einschätzung der Ereignisse von 300 Jahren zuvor in der Luft als geteilter Stolz und Genugtuung über den errungenen Sieg. Es wurde betont, dass jede Nation, die an der Schlacht teilnahmen, unterschiedliche Beweggründe gehabt hatte, dem Aufruf von Papst Innozenz XI. zu folgen. Im Jahr 1983 schätzten die Parteien, beeinflusst durch die Stimmen ihrer Historiker und Politiker, die Dienste der einzelnen Armeen auf dem Schlachtfeld vor den Toren Wiens unterschiedlich ein. Aber niemand versuchte die Frage zu beantworten, vor welchem Unheil Innozenz XI. Europa dann befreit hatte. Ich hatte den bleibenden Eindruck, dass die wichtigste Geschichtslektion damals einfach das Nichtvorhandensein irgendeiner Lektion war. Die Diskussionen dienten nur der Bekräftigung von Mythen über die Dienste der einzelnen Nationen und verbargen vollkommen die Rolle der vatikanischen Diplomatie.

Heute brauchen wir, angesichts der Vereinigung Europas ein wenig verwirrt über die eigene Identität und kämpfend mit den Bedrohungen durch den globalen Terrorismus, genau die Lektion, die wir aus den Ereignissen, die während der Befreiung Wiens 1683 stattgefunden haben, gezogen haben.

Damals verstand niemand außer Papst Innozenz XI. das ganze Ausmaß der Bedrohung, die aus dem Osten kam und er fand die richtigen Argumente, die Herrscher dazu zu bringen, ihren nationalen Egoismus zu überwinden. Der Papst war sich wie niemand sonst im Klaren über die Tatsache, dass es nicht nur um die Verteidigung Wiens gegen einen weiteren militärischen Angriff einer Eroberungsnation ging, sondern um die Verteidigung Europas gegen die Sintflut des Ottomanischen Reiches, das damals den aggressiven Islam vertrat.

Warum entschieden sich die Bayern, die Sachsen, die Franken, die Polen und andere Nationen damals, den Österreichern zu helfen, ihre Hauptstadt zu verteidigen? Man kann wie 1983 eine technische, taktische oder militärische Analyse der Gründe für dieses Ereignis machen und zu Schlüssen kommen, die nur einen historischen Aspekt abdecken. Heute denken wir jedoch anders. Die gegenwärtige Situation der Welt zwingt uns dazu, den Wiener Feldzug als eine Episode mit ernstzunehmenden aktuellen Bezügen zu betrachten. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist der Raum für die Vereinigung und Befreiung Europas größer geworden, sich umzuschauen nach der wahren Quelle einer gemeinsamen Front gegen die Ausbreitung des Islam, der in seiner extremen Form sogar Genozid als terroristisches Mittel einsetzt. Ein heutiger Europäer, der die richtigen Lehren aus der Geschichte zieht, sollte nicht mehr darüber urteilen, wer wichtiger war und stärker oder wer mehr zum Sieg beigetragen hat. Es war ein guter Sieg, weil es ein geteilter Sieg war. Es war ein guter Sieg, weil es ein echter Sieg war. Waren die ottomanischen Streitkräfte und ihr Anführer, Kara Mustafa (Bild), die einzigen, die damals besiegt wurden? Da wurde mehr besiegt. Ein gemessen an den Maßstäben unserer Gesellschaft menschenfeindliches Wertesystem und Modell von öffentlichem Leben.

Alle Nationen, die an der Auseinandersetzung bei Wien teilgenommen hatten, sind sich heute der großen Bedeutung der Schlacht für Europa bewusst. Die Antwort auf die Frage, warum die Schlacht eine der wichtigsten Episoden der Weltgeschichte war, kann aber oberflächlich beantwortet werden. War sie es, weil so viele Armeen daran beteiligt waren? Oder weil die Habsburger so eine wichtige Familie in Europa waren? Oder war der Wunsch Gebiete und andere Besitztümer zu erobern so speziell, dass er diese bewaffnete Auseinandersetzung zu etwas Besonderem machte?… Warum? Die Antwort der Historiker, die von den Europäern geteilt wird, auf diese immer noch unbeantwortete Frage, kommt in der Regel immer wieder auf die gleichen Argumente. Unsere Geschichte ist ein Versuch, tiefer zu gehen, wohin akademische Untersuchungen nicht vordringen können – zur menschlichen Seele, zu Gefühlen, Schwächen, Heldentum, Mut, Furcht, Zögerlichkeit, Liebe und Hass.

Das Buch, das sie in ihren Händen halten, ist kein historisches Lehrbuch, obwohl die Mehrheit der Charaktere und Ereignisse authentisch sind. Dies ist eine Geschichte von menschlichen Leidenschaften, angelegt in diesen spezifischen, dramatischen, faszinierenden Umständen Europas am Ende des 17. Jahrhunderts. Sie werden in diesem Roman eine Liebesgeschichte und Spionagemotive finden, Schlachtszenen und waghalsige Abenteuer. Dennoch ist dieser Roman auch ein Versuch, diese tiefere Frage zu stellen: Warum zwei Welten – die islamische und die christliche – sich von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen; warum der Islam in seiner extremen Ausprägung blutige Gewalt und Expansionstaktik anwendet. Wir wissen, dass es vielen Leuten heute unangenehm ist, solche Fragen zu stellen: sie halten es für politisch inkorrekt oder sogar für gefährlich. Aber wenn man keine Fragen stellt – sogar die unangenehmsten – gibt es auch keine Antworten und es entsteht kein Dialog.

Wenige Monate nach den tragischen Ereignissen vom 11. September 2001, als sich der Staub der zerstörten WTC-Türme gelegt hatte, stellte ich mir erneut die Frage warum? Diese tragische und sehr schmerzvolle Episode des beginnenden 21. Jahrhunderts lenkte meine Gedanken einmal mehr zur Geschichte, dieser magistra vitae und Lehrerin von Ursachen und Wirkungen. War das, was geschehen war, ein weiterer schrecklicher terroristischer Vorfall oder die nächste Phase im längsten Krieg der Weltgeschichte? War es ein Zufall, dass nur wenige Jahre später ein Sohn Deutschlands, Papst Benedikt XVI., auf dem nächsten Jahrestag des Wiener Siegs in seiner Vorlesung in Regensburg, die er an die deutsche Elite richtete, das in seiner Bedeutung charakteristische Zitat verwendete: “Zeigt mir was Mohammed an Neuem gebracht hat und ihr werdet nur Böses und Unmenschliches finden, so wie sein Befehl, den Glauben, den er predigte, mit dem Schwert zu verbreiten.” Sollten wir uns nicht der tieferen Analyse der Geschichte und ihrem Einfluss auf die heutige Welt von Oriana Fallaci zuwenden, die das lange Schweigen brach und an ihrem Lebensabend die wichtigsten Worte ihrer schriftstellerischen Tätigkeit verfasste? Worte voller Besorgnis und Warnung nicht nur für Europa, sondern für die ganze Welt.

Diejenigen, die schwierige Fragen nicht mögen, werden in diesem Buch, wie zuvor erwähnt, eine schöne Geschichte über die Liebe, über noble und böse Menschen und ihre Schicksale, über dramatische Kämpfe europäischer Ritter und die Dilemmas ihrer Kommandanten finden. Das Buch geht der Produktion der historischen Verfilmung “Victoria” voraus und lässt auf herausragende Weise den Phantasien freien lauf, wie es war und wie es gewesen sein könnte, und wie es sein würde – im Film.

Vom Standpunkt der Geschichte aus gesehen sind wir alle sehr jung, jung im Herzen und speziell an Erfahrung. Dies ist ein Buch für alle, die im Herzen jung geblieben sind. Manchmal ist es unterhaltsam, manchmal lehrreich und vor allem regt es zum nachdenken an. Jene, die sich einen Moment zum Nachdenken nehmen, dieses faszinierende Buch zu lesen und Freude an der Suche nach der Beantwortung der immer noch offenen Frage finden: “Warum war der Sieg bei Wien so wichtig und für wen?” werden besonders überrascht sein. Denn die Geschichte wiederholt sich.

Mit der Realisierung des “Victoria”-Projekts bin ich der tiefen Überzeugung, dass die Lektionen, die wir aus der Geschichte lernen können uns zu weiteren Siegen führen werden. Sie sind so selten in unserer polnischen Geschichte voller Niederlagen und Tragödien. Der Triumph bei Wien, der im Buch vorgestellt wird, dient nicht in erster Linie als Weg “die Herzen der Menschen zu erfreuen”, sondern als Beweisstück, dass unsere weithin verstandene Kultur nicht nur die verlorenen Schlachten und die tragischen Helden beiziehen kann. Es ist Zeit für die Denkweise, die für den Helden dieser Geschichte – Franciszek Kulczycki – charakteristisch ist: romantisches Heldentum aber auch Rationalismus. Diese zwei sehr polnischen Züge können ein “siegreicher” Beitrag zur Entfaltung eines vereinten Europa sein…

Schlussendlich laden wir alle Leserinnen und Leser dieses Buches dazu ein, die Webseite victoria-film.com zu besuchen, wo Sie detaillierte Informationen über die nächsten Phasen des “Victoria”-Projekts sowie zahlreiche audiovisuelle Attraktionen im Zusammenhang mit dieser Geschichte erhalten.

Mariusz Bia?ek

» Kontakt: victoria-film@wp.pl




Saudi-Arabien: 12-jährigem droht Enthauptung

saudi-arabien2.gifWährend Muslime in Deutschland den schmutzigen Teil ihrer religiösen Pflichten, wie etwa Ehrenmorde an Töchtern, gerne dem jüngsten Bruder übertragen, um von der Milde des christlichen Jugendstrafrechts zu profitieren, kennt man daheim keine Gnade mit Kindern. Einem 12-jährigen droht jetzt in Saudi-Arabien die Enthauptung. Nach dem zynischen „Recht“ der islamischen Sharia dürfte er weiterleben, wenn seine Mutter vermögend genug wäre, um das geforderte Blutgeld aufzubringen. Der Preis eines Kinderlebens im Land des blutrünstigen Propheten beträgt zur Zeit 576.000 Euro.

Die Basler Zeitung berichtet:

In Saudi-Arabien sitzt ein zwölf Jahre alter Junge in der Todeszelle. Er soll enthauptet werden, weil der junge Saudi im Streit einen arabischen Jugendlichen getötet habe, der mit seiner Familie in dem islamischen Königreich lebte, berichtete die saudi- arabische Zeitung „Al-Riyadh“ am Montag. Die Familie des Opfers forderte nach Angaben der Zeitung ein „Blutgeld“ in Höhe von drei Millionen Rial (576’000 Euro). Wenn die Familie des jugendlichen Täters dieses Geld aufbringen kann, wird auf die Vollstreckung des Urteils verzichtet.

Die Mutter des Verurteilten, die ihre zahlreichen Kinder nach dem Tod ihres Mannes alleine versorgen muss, bittet nun laut „Al-Riyadh“ um Spenden für ihren Sohn. Allerdings habe sie bislang erst 250 000 Rial sammeln können. Die Familie des Opfers hat ihr drei Jahre Zeit gegeben. Wenn sie den Gesamtbetrag bis dahin nicht aufbringen kann, soll ihr Sohn hingerichtet werden.

Der „Zentralrat der Muslime in Deutschland“, der die Vertretung der islamischen Glaubensangelegenheiten hierzulande beansprucht, beklagt immer wieder die verbreitete Islamophobie in Deutschland. Leider wird diese durch Nachrichten aus der Welt des realen Islam immer wieder bekräftigt. Wir gehen davon aus, dass die in Deutschland lebenden gut integrierten Muslime des Zentralrates, die sich vorbehaltlos zu den Grundwerten der freiheitlichen Gesellschaft bekennen, die ihnen Gastrecht gewährt, die Zeit des Ramadan als Zeit mildtätiger Spenden nutzen werden, um die notwendige Summe zur Rettung des Lebens eines rechtgläubigen Kindes aufzubringen. Nach dem Stand der Dinge kann man sich hier erkundigen:

Mail an Zentralrat der Muslime in Deutschland

(Spürnasen: Ingo, Daniel G. und Bernd v. S.)




Christen eröffnen Gebet mit Koransure

Pax Christi, die katholische Sektion der Friedensbewegung, setzte in Hückelhoven-Ratheim die Vorgaben der Amtskirchen vorab schon einmal um und bemühte sich ehrlich, Teil der islamischen Umma zu werden. Man lud Muslime zum gemeinsamen Gebet ein und eröffnete dieses – kein Witz – mit der ersten Sure des Koran.

Bei der selben Veranstaltung schwärmten die Muslime von der Friedlichkeit des Islam, ohne dass die Christen in schallendes Gelächter ausbrachen.

In seiner kurzen Ansprache (übersetzt von Hamdi Yalcin) betonte Hodscha Hassan Demir, dass im Grunde jede Religion gegen Gewalt, Ungerechtigkeit und Egoismus sei und für Humanität unter den Menschen.

Der Islam verbiete alle Gewaltformen und jeglichen Terror und bringe den Menschen Respekt und Menschlichkeit entgegen. Im Koran würden alle Menschen zum Frieden aufgerufen. Und der Hodscha wörtlich: «Der Prophet Mohammed hat zu seiner Zeit keinem Lebewesen gegenüber Gewalt und Unterdrückung angewendet, vielmehr hat er sich allen gegenüber Verständnis- und liebevoll verhalten. Dies sind auch die Grundgesetze des Islam.»

Übersichten über die vorbildliche Friedlichkeit des Lebens Mohammeds gibt es genug, zum Beispiel in der Islambroschüre (PDF-Datei) auf S. 16 und 17 oder hier „Prophet of Terror„. Beispiele für die totale Friedlichkeit des Islam insgesamt bringt dieser täglich und hundertfach. Aber wahrscheinlich sind dies alles Lügen der ungläubigen Hunde.

Besonders abstoßend, dass als Beweis für die Notwendigkeit des interreligiösen Händchenhaltens Auschwitz herhalten musste.

Helmut Zott richtete an die ob der multikulurellen Glückseligkeit sichtlich begeisterte und zutiefst gerührte Redaktion der Aachener Nachrichten folgenden Leserbrief:

Es wird immer wieder der berühmte Abschnitt aus der fünften Sure des Korans als Beweis vorgetragen, um zu belegen wie hoch doch der Wert des menschlichen Lebens im Islam veranschlagt wird. Bei näherer Betrachtung erweist sich auch diese schöne Behauptung als Etikettenschwindel. In dieser 5. Sure ist im Rahmen der biblischen Nacherzählung von „Kain und Abel“ folgendes zu lesen: „Daher haben Wir (Allah) den Kindern Israels vorgeschrieben: dass, wer einen umbringt, … sei es so, als habe er alle Menschen umgebracht. Wer aber andererseits eines einzigen Menschen Leben rettet, nur einen am Leben erhält, sei es, als habe er das Leben aller Menschen erhalten“ (5; 33 nach Ludwig Ullmann). Man erhebt dieses Zitat kurzerhand zur islamischen Maxime, obwohl hier keine Rede ist von einer für Muslime verbindlichen Aussage Allahs, denn diese Vorschrift richtet sich an die „Kinder Israels“ und ist im Talmud zu finden (Talmud Babyl. Synhedrin fol. 37a – nach Lazarus Goldschmidt).

Doch schon drei Zeilen nach dieser biblischen Nacherzählung, folgt originales islamisches Gedankengut, das einen ganz anderen Geist atmet: „Doch der Lohn derer, welche sich gegen Allah und seinen Gesandten empören und sich bestreben, nur Verderben auf der Erde anzurichten, wird sein: dass sie getötet oder gekreuzigt oder ihnen die Hände und Füße an entgegengesetzten Seiten abgehauen oder dass sie aus dem Lande verjagt werden. Das ist ihre Strafe in dieser Welt, und auch noch in jener Welt wartet ihrer große Strafe“ (5; 34 nach Ludwig Ullmann).

Wie die Höllenqualen dann im Jenseits aussehen, erfahren wir, ausgemalt mit sadistischer Wonne, an vielen Stellen des Korans, so auch in der 4. Sure, etwas genauer: „Die, welche unseren Zeichen nicht glauben, werden an Höllenflammen braten, und sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir (Allah) ihnen andere Haut, damit sie umso peinlichere Strafe fühlen; denn Allah ist allmächtig und allweise“ (4; 57 nach Ludwig Ullmann).

Es handelt sich also eindeutig um Takiya, d.h. um Lüge und beabsichtigten Betrug zur Verdummung der Ungläubigen, wenn islamische Geistliche, die den Koran sehr gut kennen, der deutschen Öffentlichkeit vorgaukeln, ein Beweis für die ethische Überlegenheit und die Friedlichkeit des Islams sei eben dieses Wort (5; 33) aus dem Koran.

»PI: Der Koran – einzig mögliche Haltung ist demütige Unterwerfung
»Buchtipp: Ursula Spuler-Stegemann: Feindbild Christentum im Islam




Wiedenroth-Karikatur zur Brüsseler Polizei

Wiedenroth

(Karikatur: Wiedenroth)




Ramadan: Hungriger Scheich erhöht Kopfgeld

mohamedhund_2.jpgSeit einigen Tagen ist Ramadan. Die simulierte Bulimie verwirrt nicht nur das Verdauungssystem, sondern macht auch den Geist besonders empfänglich für die islamische Hassideologie. Scheich Abu Omar Al-Baghdadi, der von der Terrororganisation Al Kaida eingesetzte Regierungschef einer fantasierten „Islamischen Republik Irak“, erhöht zum Fest das Kopfgeld für die Ermordung des schwedischen Mohammed Karikaturisten Lars Vilks von 100.000 auf 150.000 Dollar. Aber nur, wenn man ihn nicht einfach ermordet, sondern „schlachtet wie ein Schaf“. Wen wundert´s? Wer den ganzen Tag Kohldampf schiebt, denkt zwangsläufig unentwegt ans Essen.

Unter Berufung auf die libysche Quelle Al-Fajr Media bring die englischsprachige Seite Jihadunspun die Übersetzung des ensprechenden Teils der 30-minütigen Ansprache des spendablen Scheichs. Nachdem er seine Zuhörer zutreffend als „Sklaven Allahs“ begrüßt hat, beklagt Al-Baghdadi, dass sich nun die ganze Welt im Krieg mit dem Islam befinde. Auch das bislang so vorbildhaft dhimmihafte Schweden habe sich dem grausigen Vernichtungskrieg gegen die Gläubigen angeschlossen. Dies geschah, indem der schwedische Karikaturist Lars Vilks Mohammeds Kopf auf einem Hundekörper zeichnete und eine schwedische Zeitung das Bild druckte.

Auch derjenige, der den abgeschnittenen Kopf des Herausgebers der Zeitung liefert, erhält übrigens die 150.000 Dollar. In der gleichen Erklärung kündigt der Führer ohne Land eine neue Terrorkampagne an, die den geamten Ramadan andauern soll, der im übrigen der letzte sei, den der ungläubige Westen erlebe. Die Kampagne trägt den Namen „The Expedition Of The Martyr Of The Ummah, Abu Musab Az-Zarqawi”, und ist damit Al-Baghdadis glücklosen Vorgänger gewidmet, der durch einen gut gezielten Bombenabwurf für immer von seinem Hunger erlöst wurde. Die Terroroffensive soll bis zum 7. Shawwal 1428 andauern. Das wäre der siebte Tag des auf den Ramadan folgenden Monats 1428, nach unserer Zeitrechnung also der 19. Oktober 2007.

Die Diskrepanz der Daten wirft die Frage auf, ob es wirklich gerechtfertigt ist, an die muslimische Welt, die sich selbst im Jahre 1428 sieht, die ethischen Maßstäbe unserer aufgeklärten Zivilisation des Jahres 2007 anzulegen. Der Einwand ist berechtigt. Denn was wäre aus der Menschheit geworden, wenn zur Zeit von Jeanne d´Arc, zwischen der Schlacht vom Amselfeld und der Eroberung Konstantinopels, 30 Jahre vor der Entdeckung des Buchdrucks und 50 Jahre vor dem Erscheinen des „Hexenhammers“ die Menschheit bereits über nukleare Massenvernichtungswaffen verfügt hätte? Und wie würde man aus heutiger Sicht, so es denn eine heutige Sicht unter diesen historischen Voraussetzungen noch geben könnte, über eine fiktive außerirdische Zivilisation denken, die tatenlos zugesehen hätte, wie sich die kriegerischen Kleinstaaten des ausgehenden Mittelalters in den Besitz solcher Waffen aus den Beständen der Außerirdischen gebracht hätten? Man müsste wohl zu Recht unterstellen, dass sie durch diese Verantwortungslosigkeit die Vernichtung der Menschheit zu verantworten hätten.