Tilman Nagel gibt Laien eins auf die Mütze

Tilman NagelTilman Nagel (Foto) knöpft sich in einem heute in der FAZ veröffentlichten Beitrag „Befreit den Propheten aus seiner religiösen Umklammerung!“ einige Laien vor. Als da wären Linguist Christoph Luxenberg und Papst-Hasser Ex-Priester Karl-Heinz Ohlig, der über Islam schreibt und sich dabei auch noch rühmt (!), kein Arabisch zu können. Hier gehts zum FAZ-Artikel.

(Spürnase: Urs Schmidlin)




EU-Parlament: Keine Debatten-Veröffentlichung

Mit der September-Plenarsitzung des Europäischen Parlaments am Sitz der europäischen Institution in Strassburg wird der „Vollständige Sitzungsbericht“ abgeschafft. Demzufolge haben die Bürger keine Möglichkeit mehr, die Debatten des Europäischen Parlaments in allen Amtssprachen nachzulesen. Mehr…

(Spürnase: Birgit Kelle)




Afrika: Korrupten Politikern nicht mehr helfen

MugabeDer Rektor des Priesterseminars von Enugu in Süd-Nigeria, Ukoro Theophilus Igwe, hat Europa aufgefordert, korrupte afrikanische Politiker nicht mehr zu unterstützen. Gegenüber dem weltweiten katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ sagte er, die Afrikaner seien darüber enttäuscht, dass Diktatoren (Foto: Robert Mugabe), die ihrem Volk „viel Geld gestohlen und ihre Länder ausgeplündert haben“, durch europäische Länder Hilfe erführen. Igwe ruft die Regierungen Europas dazu auf, Afrika zu helfen, indem sie solchen Politikern den Zugang zu Bankkonten, Asyl sowie jegliche sonstige Unterstützung verweigern.




Schulz, immer wieder Schulz

SchulzVor knapp zwei Wochen veröffentlichten wir einen Brief des Chefs der Sozialistenfraktion im EU-Parlament, Martin Schulz, an Brüssels Bürgermeister Freddy Thielemans. Darin schrieb er unter anderem, er sei „davon überzeugt, dass die Organisatoren dieser Demonstration aus dunklen, rassistischen und fremdenfeindlichen Gründen vor allem eine Gemeinschaft stigmatisieren wollen.“ Dass Schulz‘ Reden zumeist von Ressentiments gegenüber Andersdenkenden nur so strotzen, hat er schon des öfteren bewiesen.

PI-Leser Werner S. erinnert da vor allem an seine unrühmliche Rolle im Streit mit Italiens Ministerpräsident Berlusconi und an seinen Auftritt beim Außerordentlichen Bundesparteitag der SPD am 21.3.2004 in Berlin kurz vor der Europawahl. Hier ein kleiner Ausschnitt seiner damaligen Rede (zu beachten ist vor allem die fett gedruckte Passage):

Ich habe erlebt, dass die Europäerinnen und Europäer stolz auf die Deutschen und insbesondere auf die deutsche Sozialdemokratie waren, die unter der Führung dieses Parteivorsitzenden eines klar gemacht hat: Präventivkriege sind kein Mittel zur internationalen Konfliktlösung, wohl aber ein gewaltiger Beitrag zur Schaffung internationaler Probleme. Das darf man am Jahrestag des Kriegsbeginns auf diesem Parteitag ruhig einmal sagen.

(Beifall)

Ich glaube, dass diese Haltung der deutschen Sozialdemokratie und der deutschen Regierung ein Ruhmesblatt in der Geschichte der Partei ist. Deshalb ist dies auch das einzige von dem, was wir bisher gehört haben, was ich in meinem Redebeitrag wiederholen wollte.

Wenn es eine Auseinandersetzung an den Wahlständen gibt und die Schwarzen mit ihrer populistischen Kampagne gegen den Türkeibeitritt kommen, dann sollten wir zwei Dinge im Auge behalten – Roland Koch lässt grüßen -: Es geht ihnen nicht darum, eine sachgerechte Debatte über die Frage zu führen, ob und ab wann die Türkei in die Europäische Union gehört. Denen geht es nur um eines: In populistischer Manier sollen die Bevölkerungsgruppen in diesem Land aufeinander gehetzt werden. Dagegen müssen wir kämpfen. Das sind wir auch unserer Selbstachtung schuldig.

(Vereinzelt Beifall)

Ein zweiter Punkt, den wir dagegensetzen sollen und können: Wenn es am 13. Juni 2004 bei der Europawahl schon eine Volksabstimmung gibt, dann lasst sie uns zu einer Abstimmung über die internationale Politik der Europäischen Union machen, die sich an einer von deutschen Sozialdemokraten vorangetriebenen Verfassung orientiert. Es geht um das Modell der deutschen Sozialdemokraten für die Friedenspolitik. Militärische Optionen dürfen nicht im Vordergrund der internationalen Politik stehen. Wer nicht will, dass deutsche Soldaten in den Krieg geschickt werden, der hat am 13. Juni 2004 sehr wohl die Möglichkeit zu einer Volksabstimmung.

(Vereinzelt Beifall)

Genossinnen und Genossen, ich bitte euch noch einmal: Dafür müssen wir kämpfen. Kampf findet gemeinsam und in der Solidarität aller mit allen statt. Alle Europaabgeordneten sind ganz sicher bei jeder Kommunalwahl, jeder Landtagswahl und jeder Bundestagswahl bereit, allen Kandidatinnen und Kandidaten ihre Unterstützung zu geben. Wenn alle Kommunalpolitiker, alle Landtagsabgeordneten und alle Bundestagsabgeordneten in den nächsten Wochen mit uns in den Wahlkampf ziehen, dann werden wir die Europawahl gut bestehen. Dazu fordere ich euch auf.

Ich danke für eure Aufmerksamkeit.

(Beifall)

Keiner hat sich damals gegen Schulz‘ diffamierende Rede gewandt – weder die öffentlich korrekte Presse, noch die Unions-Parteien. Wäre solch eine Äußerung von anderer Seite gefallen, hätte es sicher einen Aufschrei gegeben…

» Email an Martin Schulz: martin.schulz@europarl.europa.eu




Abubakr Rieger antwortet Big Berta

got-quran2.jpgUnsere Berichterstattung über die Aussagen des moslemischen Rechtsanwaltes Abubakr Rieger: “Obwohl ich zugäbe muss, dass meine Grossväter bei unserem gemeinsamen Hauptfeind nicht ganz gründlisch ware” hat eine verzweifelt-hektische Betriebsamkeit auf islamischen Kampfblogs ausgelöst.

Weil, mit offener Judenfeindlichkeit muss man doch noch etwas warten – dafür ist die Zeit noch nicht reif. Also, flugs ein liebes Schreiben an den Bruder im Glauben:

bismillahi-rahmani-rahim,
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, geschätzter Bruder im Islam, as-salamu alaikum.

Wie Sie wissen, betreiben mittlerweile einige Muslime und Nicht-Muslime das “Watchblog Islamphobie”; aus unserer Leserschaft wurde uns dieser am 5. September 2007 hochgeladene Videoclip zugeschickt: http://www.youtube.com/watch?v=YzRGzXtoaskDie darin gemachten Aussagen finden wir, gelinde gesagt, interpretationsbedürftig. Für das Team des Watchblogs sind Antisemitismus und Islamophobie zwei Seiten einer Medaille, ganz abgesehen davon, daß dieses Video den Eindruck erweckt, als gäbe es für Antisemitismus in der Türkei eine Mehrheit.
Da wir sowohl auf die Islamische Zeitung als auch auf Ihre website verlinkt haben, und darüberhinaus auch erste Absprachen für eine zumindest lose Zusammenarbeit getroffen wurden, bitten wir um Aufklärung, die wir dann gerne veröffentlichen würden. Diese mail erscheint als offener Brief unter unserem entsprechenden Artikel:
http://watchblogislamophobie.wordpress.com/2007/09/17/unser-leser-ingo-a-hat-eine-frage-an-abubakr-rieger-und-an-das-watchblog/
Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für einen gesegneten Ramadan
Dr. Maryam Dagmar Schatz

Und dann dachte man, dass doch eine veröffentlichungsfähige Antwort kommen würde. Kam aber nicht und dies wird selbst von den Glaubensbrüdern kritisiert.

Die Enttäuschung hätten wir Ihnen gern erspart – ein regelmässiger Blick auf PI oder, wenn Sie dies nicht wollen, in den Koran (Suren 2:63-66, 5:59-60 und 7:166) hätte ausgereicht.

Noch etwas Lektüre gefällig?

Mohammed selbst begann damit, als er die Juden des Qurayzah-Stammes als „ihr Brüder von Affen“ anredete, bevor er sie massakrierte. In heutiger Zeit hat der Groß-Scheich von Al-Azhar, Muhammad Sayyid Tantawi, die Juden als „Feinde Allahs, Abkömmlinge von Affen und Schweinen“ bezeichnet. Der saudische Scheich Abd Al-Rahman Al-Sudayyis, Imam der Hauptmoschee Al-Haraam in Mekka, führte dies noch weiter aus, als er predigte, die Juden seien „der Abschaum der menschlichen Rasse, die Ratten der Erde, die Verräter an Bündnissen und Verträgen, die Mörder des Propheten und die Nachkommen von Affen und Schweinen“. Ein anderer saudischer Scheich, Ba’d bin Abdallah Al-Ajameh Al-Ghamidi macht die Verwandtschaft noch deutlicher: „Das gegenwärtige Verhalten der Brüder von Affen und Schweinen, ihr Verrat, ihr Bruch von Absprachen und ihre Schändung geheiligter Stätten… steht in unmittelbarem Zusammenhang mit den Taten ihrer Vorväter in der Frühzeit des Islam – was die große Ähnlichkeit zwischen den heute lebenden Juden und den Juden zur Geburtsstunde des Islam beweist“.

Und nun, Frau Dr. Schatz? Auslegungsfehler? Aus dem Zusammenhang gerissen?

(Spürnase: hojojutsu)

UPDATE: Youtube war hilfsbereit und hat das peinliche Beweismaterial mit Riegers Rede über Nacht verschwinden lassen. Es soll aber Kopien des Films in verschiedenen Giftschränken geben.




Die Welt, Moscheebauten und eine Umfrage

ahmed1.jpgBei der Welt scheint man sich nicht so eindeutig auf eine Position zum Islam festlegen zu wollen. Heute erschien ein Artikel, der von uns im Grossen und Ganzen unterschrieben werden könnte. Schon der Anfang des Artikels ist von erstaunlicher Offenheit:

Auf einem Bürgersteig in Köln-Ehrenfeld war kürzlich zu ahnen, dass Deutschland die Phase des naiven „Dialogs mit dem Islam“ durchschritten haben könnte. An einem Informationsstand der örtlichen CDU stritten Passanten über den Bau einer großen Moschee des Muslimverbands Ditib. Ein türkischer Mittdreißiger belehrte eine ältere Dame, über den Islam würden „nur Lügen“ erzählt. In Wirklichkeit heiße „Islam Frieden“. Die Dame erwiderte darauf: „Warum hat Muhammad dann viele hundert Juden an einem Tag töten lassen (mehr Infos dazu hier) ?“ Erstaunt von solcher Detailkenntnis, antwortete der Muslim leicht verunsichert: „Das stimmt doch nicht.“ Nach allen Kenntnissen der Islamwissenschaft stimmt es aber.

Es darf also mittlerweile in deutschen Zeitungen geschrieben werden, dass Mohammed viele hundert Juden hat umbringen lassen. Das ist doch schon mal ein Fortschritt. Bezeichnend die Reaktion des jungen Moslems – er ist erstaunt über die Detailkenntnis der Passantin. Und wir glauben ihm sogar, dass er über das grausame Wirken Mohammeds nicht viel weiss. Sollte er wirklich den Koran in seiner Muttersprache gelesen haben, hätte man ihm von Auslegungs-/Übersetzungsfehlern erzählt – und die Verse im arabischen Koran musste er nur auswendig lernen.

Deutliche Worte findet man bei der Welt zur Ditib, beziehungsweise zu den Hintergründen und –männern dieses Vereins.

Ungeeignet als Bauherr von Großmoscheen sei Ditib auch, weil sie eine Gemeinschaft türkischer Nationalisten darstelle, der es eher um die Bewahrung des Türkentums als um Eingliederung in die deutsche Gesellschaft gehe, sagte der Schriftsteller Ralph Giordano. Außerdem leugne Ditib den Völkermord an den Armeniern und ersetze die religiöse durch ultrapatriotische Schärfe – was sogleich einige Türkeikenner bestätigten. Zudem werden immer neue Skandalgeschichten bekannt, etwa dass Ditib bis vor kurzem eine Islam-Fibel mit dem Titel „Erlaubtes und Verwehrtes“ vertrieb, die das Schlagen von Ehefrauen gestattet. Ditib-Sprecherin Ikbal Kilic beteuerte zwar, seit gut sechs Monaten werde das Buch nicht mehr vertrieben. Aber schon 2005 hatte Geschäftsführer Mehmet Yildirim erklärt, die Fibel werde umgehend aus dem Verkehr gezogen.

Tut sich was?

Und natürlich darf die obligatorische Abstimmung nicht fehlen, diesmal zu den Aussagen Stoibers, der jetzt, nachdem er sich aus dem politischen Tagesgeschäft zu verabschieden scheint, Mut zu offenen Worten hat. Auch diese Abstimmung, mit erstaunlich klaren Antwortvorgaben. Diese Abstimmung allerdings wird momentan noch, etwas vorsichtig ausgedrückt, wenig von PI Lesern genutzt.

» Fakten & Fiktionen: Auch der WELT geht langsam ein Licht auf

(Spürnasen: hojojutsu, Volker S., Petra B.)




Kanonenschuss zum Fastenbrechen

In der deutschen Stadt Laubach werden die Muslime täglich mittels Kanonenschuss daran erinnert, dass die Zeit für das große Fressen das Fastenbrechen gekommen ist. In vielen islamischen Ländern macht man das auch so. Die Stadtverwaltung hat die rituelle Lärmbelästigung ausdrücklich erlaubt.

Diese neuerliche Unterwerfungsgeste wird als Zeichen des guten Miteinanders von Muslimen und der örtlichen Bevölkerung gepriesen. Das Institut für Islamfragen kommentiert dazu:

In islamisch geprägten Ländern ist es außerdem Tradition, täglich morgens noch vor Sonnenaufgang Trommler durch die Straßen zu schicken, um die muslimische Bevölkerung aufzuwecken, damit sie ein letztes Mal vor Tagesanbruch essen können. Die Trommler sind offensichtlich bisher in Laubach noch nicht zu hören.

Wir gehen davon aus, dass es sich um das hessische Laubach handelt. Somit dürfen die 500 Muslime des Yunus-Emre-Mosche-Verein rund 10.000 Einwohner mit Genehmigung der Stadtverwaltung tyrannisieren. Toleranz oder Selbstaufgabe?

» Email an den Laubacher CDU-Bürgermeister, Claus Spandau: c.spandau@laubach-online.de

(Spürnase: tio85)

UPDATE/Gegendarstellung

Die Stadt Laubach teilt uns mit Schreiben vom 26.09.07 mit, dass es sich bei dem Kanonenschuss um eine einmalige Aktion gehandelt habe. Wir sind gesetzlich verpflichtet, unseren Lesern eine Gegendarstellung auch ohne Überprüfung des Wahrheitsgehaltes zu Kenntnis zu bringen. Den Text der Stadt Laubach können Sie hier als pdf einsehen.




„Von der Lust, ein Türke zu sein“

ecevitflag.gifMario Diehl macht seit langem gute Geschäfte mit der Türkei. Das gibt er ohne Zögern zu. Und weil man seinen Geschäftspartner, speziell im türkischen Raum, schmeicheln muss, hat er jetzt einen Blog auf dem Stern und schreibt dort von seiner Lust, Türke zu sein. Ansich nichts Verwerfliches, wenn es ihm gefällt. Die Türken sind immerhin eine stolze und grosse Nation.

Bloss – da gibt es doch tatsächlich Leser vom Stern die dies nicht so sehen und auf Mario seinem Blog nörgelnde Kommentare hinterlassen. Allein schon das die vom Stern dies nicht weglöschen ist nicht nett. Und so sagt sich der Mario: lasst uns ein paar Jubelperser äh Türken ranschaffen die ‘meine Blogs mit Kommentaren (positive versteht sich:-)) versehen’.

Und im seines Zeichens ‘grössten türkischen Forum Europas’ wird dies dann beklatscht. Und schwupps, hat SuperMario ganz viele dolle Kommetare im Stern Blog.

Glaubhafter allerdings wäre sein Engagement wenn er dies aus purer Selbstlosigkeit tun würde.

(Spürnase: Ute)




Raddatz: So funktioniert der Dialog nicht

Obwohl sich inzwischen auch westliche Konvertiten an der Vorbereitung und Durchführung von Terroranschlägen beteiligen, hat sich am „Dialog“ mit dem Islam, der in dieser Religion einen nicht hinterfragbaren „Frieden“ sieht, wenig geändert. Bei dieser diffus-halbstaatlichen Formation, in der die „Islamreferenten“ der alten Institutionen „Dialog“ führen, handelt es sich um eine Neu-Institution, die sich jedoch eher als Lobby islamischer Interessen betätigt. Schon vor Jahren entdeckten sie sarkastische Witzbolde als „STUPID – Staatsunion der Proislamisten in Deutschland“. Ihre zahlreichen Drillbegriffe wie der „Respekt“, der die nichtislamische Restgesellschaft von etwa 93 Prozent vor „Islamophobie“ schützt, sind konkret geeignet, „den Islam“ zur neuen Leitkultur zu formen. Mehr…




Köln: Demonstrieren für Fortgeschrittene

demodeutsch.jpg

PI-Leser, die bei ersten Demonstrationsversuchen in Brüssel Gefallen an der Sache gefunden haben, können am kommenden Samstag in Köln einmal den Meistern des Faches über die Schultern schauen. Da führt nämlich die „Föderation der ArbeitsmigrantInnen aus der Türkei in Deutschland“ (AGIF) ab 14 Uhr auf dem Ebertplatz vor, wie´s gemacht wird.

Die AGIF ist eine kommunistische Kurdenorganisation und somit für Kenner und Liebhaber der Demonstrationskunst ein echter Leckerbissen mit Garantie für besonders lautstarke und gutorganisierte Sprechchöre, bei denen es auch für Mitarbeiter des Verfassungsschutzes einiges mitzuschreiben gäbe, fänden diese Veranstaltungen nicht immer außerhalb der Bürozeiten statt.

Obwohl eigentlich überflüssig, hat man sich auch etwas einfallen lassen, wofür man demonstrieren möchte: „Rassistisches, Diskriminierendes Zuwanderungsgesetz Aufheben!“ Das wilde Plakatieren auf Mülltonnen in den von Araber- und Türkengangs bereicherten Vororten Ostheim und Vingst verspricht auch interessante Motive für unsere in Brüssel bewährten „Knipstouristen“, so sie sich denn an fortgeschrittenere Aufgaben wagen möchten. Erfahrungsgemäß sind Teilnehmer solcher Veranstaltungen nicht übermäßig begeistert, fotografiert zu werden. Besonders die, die in verschiedenen Ländern dieser Erde auf Fahndungslisten stehen und deshalb ihren Aufenthalt im rassistischen Deutschland nehmen mussten.

Als besonders diskriminierend werden es die Mitbürger mit Migrationshintergrund wohl empfinden, dass das Zuzugsalter für zwangsverheiratete Importbräute auf 18 Jahre heraufgesetzt wurde. Gerade in Fragen der Familienehre sind die Kurden federführend, weshalb sie auch die Kultur der Ehrenmorde am weitesten entwickelt haben. Und dann natürlich die Zumutung, dass die Angebeteten sinnlose 200 Wörter Deutsch lernen sollen, für die sie in der kurdischen Parallelgesellschaft in Deutschland nicht die geringste Verwendung haben.

demotuerk.jpgNicht einmal die vier Worte zweifelhafter Orthographie des Demonstrationsaufrufes trauen die Veranstalter dem Rest der schuftenden Arbeitsmigranten in Kartoffelsprache zu. Deshalb gibt es zum deutschen Plakat (Foto oben) selbstverständlich auch noch das übersetzte (Foto links) in normaler, rassismusfreier Sprache. Sonst würden sie sich am Ende noch selbst diskriminieren.