Moderatorin Herman entschuldigte sich, dass ihre Äußerung, „vieles im Dritten Reich sei sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler. Einiges sei aber auch gut gewesen, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter“, zu Missverständnissen geführt haben könnte. Damit bestätigte sie indirekt ihre heftig kritisierte Bemerkung.

Verstehen will sie die Ungeheuerlichkeit ihrer Bemerkung offenbar weiterhin nicht. Die „Wertschätzung“ von Müttern durch die Nazis bestand darin, jüdische Mütter zu vergasen und arische Mütter unter dem Deckmäntelchen der Familienförderung mittels Prämien zu möglichst hoher Wurfleistung zu animieren. Dass dieses Funktionalisieren und Missbrauchen der Familie durch das totalitäre Nazi-Regime offenbar von vielen bis heute nicht begriffen wird, haben auch zahlreiche Kommentatoren bei uns bewiesen.

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149 KOMMENTARE

  1. Ja, ich denke auch dass die Eva sich da im Ton vergriffen hat.

    Diese Redensart so nach dem Motto „na ja, nicht alles war schlecht beim Adolf“ bringt einem nun mal keine Sympathien ein.

    Und das hätte eine Frau in ihrer Position und mit ihrem Bildungsgrad wissen müssen.

  2. Klein-Eva scheint da einiges nicht richtig verstanden zu haben, den Mutterorden gab es nicht für 1 Kind mit mindestens 4 Männern – sondern für mindestens 4 Kinder mit einem Mann. Sie bringt da mit ihren unbedachten Äußerungen das schöne Familienbild (nicht nur) der Nazis ganz durcheinander. Vielleicht ist das der wahre Kündigungsgrund? Sie kommt mir auch irgendwie vor wie ein Kotelettsmampfender Schlachter, der so nebenbei veganische Ernährungstipps erteilt.

    Das macht aber den Rest des NDR auch nicht besser. Nicht nur für den NDR waren die Nazis bis 45 an der Macht und dann plötzlich verschwunden. Die vielen Altnazis an den Schalthebeln der Macht wurden systematisch verschwiegen, jetzt, wo sich dieses Problem biologisch gelöst hat, startet man dafür eine wahre Geisterjagd. Alles was man – auch wenn es noch so an den Haaren herbeigezogen ist – mit den Nazis in Verbindung bringt, muss gnadenlos bekämpft werden.

    In anderen Bereichen, auch mit erheblich höherem Gefährdungspotential ist man da nicht so kleinlich. Etwa bei dieser Werbung für einen „Abenteuerurlaub der besonderen Art“, ein Hinweis darauf, das erst im Juli 8 spanische Abenteuerurlauber im Jemen ermordet wurden lässt man, da er ja nicht das idyllische Bild passt, einfach weg.

    [quote]
    Jemen: Nervenkitzel Entführung

    Shibam heißt auch das Chicago der Wüste – so beeindruckend ist seine Skyline aus 500 Lehm-Hochhäusern auf engstem Raum. Damit zieht Shibam Touristen an, die den beschwerlichen Weg durch die jemenitische Wüste nicht scheuen. Neben Hitze und Schlaglöchern droht vor allem die Entführung durch Beduinen oder radikale Islamisten. Bewaffnet ist hier jeder, sogar ein Trainingscamp von Al Kaida wird hier vermutet. Die Urlauber schreckt die Gefahr nicht ab – im Gegenteil, manche zieht sie sogar an.

    http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,,OID4239090,00.html [/quote]

    Ich habe ja nichts dagegen, dass Klein-Eva vom Bildschirm verschwindet, mir wird ihr dummes Gelaber sicher nicht fehlen. Aber das reicht noch nicht, die GEZ-Gebühren gehören abgeschafft, dann kann der Rest der öffentlich rechtlichen Truppe gleich mit einpacken. Freiwillig wird sicher kaum einer bereit sein, für diese niveaulosen Wegelagerer auch nur 1€ im Monat zu zahlen.

  3. Ich wette sie hat da einfach keine Ahnung wovon sie geredet hat. Sie wird an die tollen alten Familienfilme gedacht haben.

    Ansonsten teil ich ihre Ansichten. Frauen zurück an den Herd und schon haben wir das Problem mit der Arbeitslosigkeit gelöst *grins*

  4. #4 HHborger (11. Sep 2007 10:53) Klein-Eva scheint da einiges nicht richtig verstanden zu haben, den Mutterorden gab es nicht für 1 Kind mit mindestens 4 Männern – sondern für mindestens 4 Kinder mit einem Mann.

    ———–

    Hihihi, das war echt gut! 😀

  5. Diese Wertschätzung, die die Nazis den Müttern entgegengebracht ist unbestritten. Sie lebt heute z.B. im Ehegattensplitting fort.

    Dass diese Wertschätzung nur deshalb entgegengebracht wurde, weil die Nazis in ihrer unnachahmlich romantischen Weltsicht die Frauen als Kanonenfutter-Produktionsmaschienen sahen, scheint EH nicht zu verstehen.

    Doch halt!
    Man kann ja auch von Fernsehmoderatoren des öffentlich rechtlichen TVs nicht verlangen, dass den unglaublich komplexen Sachverhalt einer Wertschätzung und Förderung von Familien zum Zwecke der Soldatenproduktion auflösen kann.

    Ich glaube das ist es eigentlich, was mich an EH stört.

    Die Frau ist eine kleine, dumme MuhKuh. 😉

    Insofern verstehe ich nicht, warum ein Öffentlich-Rechtlicher sie feuert.

    Sie hat doch damit bewiesen, dass sie dahingehört.

  6. „Stimmt, im Gegensatz zu “Es war nicht alles schlecht in der DDR”.

    Es ist nie irgendwo alles schlecht oder gut!

    Auf das Ziel kommt es an, was soll erreicht werden. Ist das Ziel realistisch, ist es menschlich oder umgekehrt.

    Allerdings kann man auch so Politik machen:

    Wir wissen zwar nicht wo wir hinwollen, aber hauptsache wir sind schnell da;
    siehe Familienpolitik
    siehe Einwanderungspolitik etc.

  7. #3 D.N. Reb

    Ich war vor 29 Jahren als 13 Jähriger in Ost-
    Berlin. Um 5 Uhr früh bin ich von den Truppen-
    transportern und Panzern auf der Strasse
    aufgeweckt worden. Auf verschiedenen Plätzen
    in der Stadt waren bestimmt 50% der Leute
    uniformiert. Es gab nichts zu kaufen ausser
    Bier. Das war ein miefiges, militantes
    Untergangsszenario das die Leute einfach so
    über sich ergehen ließen. DA WAR ÜBERHAUPT
    NICHTS GUT. Leider neigen die Menschen dazu
    die schlechten Eindrücke zu verdrängen.

    #4 HHborger

    „nicht für 1 Kind mit mindestens 4 Männern – sondern für mindestens 4 Kinder mit einem Mann.“ *lol*

    Also ich würde schon freiwillig für die dritten
    Programme bezahlen. BR, NDR etc. kann man sich
    im Gegensatz zu ARD, ZDF und Privaten ja noch
    ansehen.

  8. Es hätte Frau Eva doch völlig klar sein müssen, daß ihre Äußerungen den üblichen Proteststurm auslösen würden. Aber dieser Sturm ist scheinheilig und vor allem unsachlich.

    Es stimmt nicht, daß bei Hitler die Frauen zu reinen Gebärmaschinen zwecks Nachschub an strammen Nazis dergradiert waren. Dieser Einschätzung hätten meine Urgrißmutter, Großmutter und Mutter sicherlich vehement widersprochen. Denn mit dem braunen Pack hatte meine Familie ganz wenig im Sinn, im Gegenteil. Alle aber haben sich über die Auszeichnung als Würdigung ihrer Rolle als Mutter gefreut und haben den Orden als Anerkennung für deren Verzicht auf so vieles gesehen, worauf sie haben verzichten müssen, um eben ihrer Mutterrolle gerecht zu werden.
    Die Familie ist die Keimzelle eines Volkes, egal welcher Nation. Sie hat höchsten Stellenwert zu genießen. Das wurde ’45 abgeschafft und bis heute immer mehr verwässert.

    Das wollte Frau Eva ausdrücken. Und das findet meine volle zustimmung!

    Das böse Wort von der „erhöhten Wurfleistung“ nehme ich PI sehr übel. Was passiert den heute: Es wage mal jemand die staatliche Familienförderung als „Wurfprämie“ zu bezeichnen. Ich finde das widerlich von PI.
    Es hat sich doch nichts an der Situation geändert, nur gibt’s heute Prämie statt Orden und Ehre. Leider auch für Kulturbereicherer.

  9. Naja, wer es nicht begreift, dass niemand aber auch niemand gegen das feministische Familienbild der 68iger argumentieren darf ohne verdächtigt zu werden, Frauen an den Herd schicken oder mit Mutterkreuzen behängen zu wollen, der wird es wohl nie begreifen.

    In diesem Land gibt es inzwischen eine politisch korrekte Meinungsdiktatur, die vorschreibt, was der Bürger zu denken hat. Und wehe nicht.

    Eine Frau könnte als Alternative zur Karrierefrau die Betreuung der Familie vorziehen? Pfui! Schäm Dich! Nazisse!

    Antisemitismus könnte von Muslimen praktiziert werden? Rassist!

    Einwanderung ist nicht per se positiv? Ja wo sollen denn die armen, armen Menschen sonst hin?

    Der Staat sollte sich aussuchen, wen er einbürgert? Wo kommen wir denn da hin?

    Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt? Etwa in Köln, Berlin, Bremen?

    Wir können den Klimawandel nicht aufhalten, da wir nicht mal so etwas simples wie Arbeitslosenzahlen oder wachsenden Analphabetismus bei Zugewanderten mit Koranhintergrund in den Griff bekommen? Klimawandelleugner! Du!

    Jeder bemüht sich eben auf seine Weise, die PC zu bedienen. Und das ist auch gut so. 😀

  10. »Verstehen will sie die Ungeheuerlichkeit ihrer Bemerkung offenbar weiterhin nicht. Die “Wertschätzung” von Müttern durch die Nazis bestand darin, jüdische Mütter zu vergasen und arische Mütter unter dem Deckmäntelchen der Familienförderung mittels Prämien zu möglichst hoher Wurfleistung zu animieren. Dass dieses Funktionalisieren und Missbrauchen der Familie durch das totalitäre Nazi-Regime offenbar von vielen bis heute nicht begriffen wird, haben auch zahlreiche Kommentatoren bei uns bewiesen.«

    Meine Zustimmung! Ich wußte nicht, daß Frau Herman diesen Kontext in ihrem Buch benutzt hat. Ich finde ihn auch mehr als unglücklich.
    Danke für die Klarstellung, PI !
    J. Haller

  11. Eine Frage, die nicht zum Thema gehört:

    Kennt jemand irgendeine öffentliche Entschuldigung von einem Moslem?

  12. Die Autobahn:

    Monument der national-sozialistischen Ideologie.

    Wer sie häufiger benutzt, muß sich Nähe zu totalitaristischen Ideologien nachsagen lassen, Islam-Sympathisantentum sowieso.

    » In Dresden wurde eine Mullah-Schule der SS eingerichtet. Himmler schwärmte von der „weltanschaulichen Verbundenheit“ zwischen dem Nationalsozialimus und dem Islam. «

    http://www.helmut-zenz.de/hzislam8.html

    btw:

    HITLER WAR VEGETARIER!!

  13. Muß man als bundesrepublikanischer Demokrat eigentlich „alles“ schlecht finden, was zwischen 33und 45 stattfand?
    Waren auch Eintrittspreise auf dem Rummel schlecht, war die Einkommensteuer schlecht, Entbindungsmedizin? Muß man als PC Deutscher auch das Herbergswesen, die Müllabfuhr im dritten Reich kritisieren und fortwährend wie eine Monstranz vor sich hertragen, wenn man vor Künast und Roth Gnade finden will?

  14. Ich habe auch in anderen Foren ebenfalls oft genug danach gefragt, wieso Politiker und Promis, die mit Lehren durch die Talkshows tingeln wie „In der DDR war nicht alles schlecht“ nicht nur ihren Job behalten dürfen, sondern große Sympathien für ihre Sozialromantik aus dem Mörderstaat zufliegen. Natürliche Reflexantwort: Du verharmlost das 3. Reich. Auf die Bitte, die immer schwierigen Diskussionen von Vergleichen mal beiseite zu lassen und auf die Frage zu antworten, kam dann nix mehr als „Du bist ja eh ein Nazi“. Und da bekomme ich wirklich einen Hals, weil es wohl ein Unterschied ist, ob Menschen durch Rechts- oder Linksextreme umgebracht werden.

    Natürlich hat Herman den Bogen überspannt, aber wie sich alle nun wie die Aasgeier über sie selbstgefällig hermachen, und auch die Medien höhnisch „Wieder Zeit für Apfelkuchen“ (Thea Dorn, der eh Mütter mit Kind ein Dorn im Auge sind) schreiben, kotzt mich an. Drei Meldungen darunter steht dann sachlich-nüchtern „Weiterhin weniger Kinder in Deutschland geboren“.

    Die Nazi-Äußerung war daneben, ihrer Kritik an der destruktiven 68er-Ideologie schließe ich mich jedoch vorbehaltlos an. Und dass Lafontaine, Gysi und Bisky wie auf dem Video hier vor ein paar Meldungen weiterhin sozialistische Diktaturen verherrlichen und Zustimmung erhalten, kotzt mich auch an. Wo bleibt die Medienkampagne, wo die Empörung, wo die Rücktritte? Es ist wie immer. Mügeln ist ein Skandal, aber Migrantengewalt, bei der exakt dasselbe mit umgekehrten Vorzeichen geschieht, ist es etwas gaaanz anderes. Wäre der Rabbiner auch von einem Neonazi, und nicht von einem Muslim niedergestochen worden, was meint ihr, wie die Republik gewackelt hätte? So aber sind das Meldungen auf Seite 5.

  15. @#13 Fenster zu

    google-hit: 1 für „moslem entschuldigt sich“

    Context:

    „…aber kein moslem entschuldigt sich bei einem christen wenn sie die kinder und frauen von denen getötet haben wegen ihrem glauben … „

  16. Nun die „Wurfprämie“ bekommen doch heute dank Hartz-IV orientalische Großfamilien, die Nachschublieferanten des Rütli-Boratismus!

    Und finanziert wird dieses durch den Dschyza-zahlenden Dhimmi-Autochthonen, dessen wenige Kinder auch noch Studiengebühren zahlen müssen, weil „kein Geld“ da sei!

  17. #10 Cklaus
    „Das wurde ‘45 abgeschafft“ – Nein! Nach 1968.

    @ DNReb.

    Das selektive Gedächtnis, das du mit Deinen Erinnerungen anspricht, ist auch ein weites Feld. Unter dem Eindruck dieser

    Betrachtungsweise wird klar, warum ein Mensch ein Wertesystem braucht.

    Das solch ein System vielen abhanden gekommen ist, ist eines der größten Verbrechen der Linken. Die Frankfurter Schule lässt grüßen.

    Oder wie solle es sonst möglich sein, dass Orchester in den Iran reisen um für Ahmedingsda PR zu machen?

  18. Sorry PI, auch ich verstehe nicht Eure Position, allerdings weil ich nicht kann, nein, weil ich bewußt nicht in den Chor einstimmen möchte.

    Ich sehe in der Kritik von Frau Herman eine klare Ohrfeige für die 68er, welche alles abgeschafft haben, was auch nur entfernt mit den Nazis assoziiert gewesen war/ist.

    Frau Herman lobdudelt nicht die Nazis, sondern übt eine klare Kritik an den 68er-Wirrköpfen, welche allen, bis dahin geltenden autoritären Unsinn, in dessen extremen Gegensatz verwandelt haben, die Gesellschaft gleich mit.

  19. Kann mir mal jemand den Link zu der Quelle geben, in der Frau Herman folgendes sagt oder schreibt:

    “vieles im Dritten Reich sei sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler. Einiges sei aber auch gut gewesen, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter”

  20. Warum hat der NDR Sabine Christiansen nicht gefeuert, als sich dieser zottelige Imam-Folklorist vor laufender Kamera geweigert hatte, einer Frau die Hand zu geben?

    Sie hätte sofort die Sendung abbrechen müssen doch gab sie dem MohammedanerIn die Gelegenheit, den archaischen Beduinenkult zu propagieren.

    Hinterher nahm sie sogar noch ein Buch entgegen, in dem zum Töten von Juden aufgerufen wurde.

    Doppelstandards allüberall!

  21. @#14 Phillip

    Hätte Herman gesagt:

    „Vieles im Dritten Reich ist sehr schlecht gewesen, zum Beispiel daß die Frauen zurück an den Herd getrieben wurden. Einiges ist aber auch gut gewesen, zum Beispiel daß Hitler ein Vegetarier war.“

    wer hätte es ihr dann verübeln können?

  22. #10 Cklaus
    Stimme Ihnen absolut zu!

    Der Artikel ist das Schlechteste, was ich auf PI bisher gelesen habe. Schade eigentlich…

  23. „Der Artikel ist das Schlechteste, was ich auf PI bisher gelesen habe. Schade eigentlich…“

    nein, aber es war nicht alles schlecht bei PI.

  24. @#16 Baschti
    Tagesschau, linksideologisch gefärbte Berichterstattung:

    Ich habe nochmals bei der ARD agerufen, und den Verantwortlichen verlangt. Angeblich ist er in einer sog. „Sitzung“. Gestern wr er zufällig „gerade ‚rausgegangen“.
    Die Tante am Tel. meinte, ob ich denn schon im Archiv gewühlt hätte, ob ggf. nicht doch ein klitzekleiner Hinweis auf den islamisch motivierten Mordversuch am Frankfurter Rabbi erwähnt worden ist. Das ist nicht mein Job! Zurückrufen wollte sie nicht, aber im Archiv gucken. Ich habe angedroht, deswegen nochmals anzurufen … Weiß aber nicht, ob ich zu komme.

    Dr. Kai Gniffke
    1. Chefredakteur
    Telefon: 040 / 4156-5100

    Konfuzius: „Beharrlichkeit führt zum Erfolg.“

    btw, der Kollege zum Klimawandel:

    „Nur der Wandel ist beständig.“
    ___

    Die Leiden der Eva H.:

    http://blog.tagesschau.de/?p=806

  25. #19 Eurabier (11. Sep 2007 11:21)

    Zitat: … Nun die “Wurfprämie” …

    Wenn einem klar ist, dass die Linken von den Rechtsradikalen eigentlich nur unterscheidet, dass sie inländerfeindlich statt ausländerfeindlich sind, macht das perfekten Sinn.

    Interessant fände ich Kindergeld auf Probe.

    Wenn das Kind bei Eintritt in die erste Klasse kein Deutsch kann –> Kindergeld zurückzahlen.
    Kein Kindergeld mehr, auch für etwaige angedachte Geschwister, bis das erste Kind deutsch kann.

  26. Es drängen sich mir immer mehr Parallelen zu Susan Stahnke auf. Eva Herrman ist genau so dumm, genau so hübsch und genau so unwichtig. Das kann doch kein Zufall sein.

  27. Jetzt werden wahrscheinlich Blondinenwitze wieder eine Renaissance erleben, bei dieser Frontfrau…

    Die Kritik am NDR, die hier in andererem Zusammenhang geäußert wurde, ist übrigens so unberechtigt nicht. Vor einigen Tagen sprach eine Nachrichtensprecherin auf NDR-Info anlässlich einer Meldung zum Jahrestag des islamistischen Kapitalverbrechens im südrussischen Beslan von „Pro-Tschetschenischen Kämpfern“. Anstatt diese sadistischen Kinder-Massenmörder als das zu bezeichnen, was sie waren: Terroristen. Das nur so nebenbei…

  28. #29, Zvi

    Wie recht Sie haben mit der Vertauschung von In- uns Ausländerfeindlichkeit haben!

    Hier ein Zitat von Claudia Fatima Roth, dereinst auf einem „multikulturellen Strassenfest“ geäußert:

    „Hier in Kreuzberg fühle ich mich wohler als zuhause in Bayern!“

  29. Frau Herman kann sich nur auf Äusserungen beziehen, die sie nachweislich (in einem Artikel, einer Fernseh- oder Tonaufzeichnung) gesagt oder geschrieben hat.

    Wie kann Eva Herman sich von obigen Äußerungen

    “vieles im Dritten Reich sei sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler. Einiges sei aber auch gut gewesen, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter”

    distanziert haben, wenn ihr diese, dem Spiegel zufolge doch von „Teilnehmern“ der Buchvorstellung in den Mund gelegt wurden?

    Der vorige PI-Artikel war da präziser. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass PI heute fragwürdigen Quellen mehr glauben will, als dem, was Frau Herrman nachweislich tatsächlich gesagt bzw. geschrieben hat.

  30. @ #26 Moderater Taliban

    nein, aber es war nicht alles schlecht bei PI.

    🙂

    @ 29 Zvi_Greengold

    Kein Kindergeld mehr, auch für etwaige angedachte Geschwister

    Angedacht? Auch hier ein 🙂

  31. #21 Wilhelm Entenmann (11. Sep 2007 11:24)

    Sie sind ja auch so ein Verquirler der Fakten, die auch Frau Hermann, lustig wie Apfelkuchenteig verrührt. 🙂

    • Kritik an den 68ern. (Themenbereich 1)

    • Dümmlich* Sachen aus der Nazizeit rausgreifen, die oberflächlich ganz prima waren.
    (Themenbereich 2)

    Themenbereich 2 selbst hat selbst zwei Hauptaspekte (siehe #7 )

  32. Frau Herrman ist den militanten Dogmatikern des linken Zeitgeistes zum Opfer gefallen. Schlaglichtartig wird deutlich, welches Klima in den Rundfunkanstalten herrschen muss.

    Im Übrigen gehe ich davon aus, dass Eva als freie Mitarbeiterin beschäftigt war. Eine Klage hat da wenig Sinn.

  33. #32 Eurabier

    Das war vor Jahren mal im Spiegel. Da wurde in einem großen Essay diesen ganzen Multikulti-Umarmern, mit denen wir heute zu kämpfen haben die Inländerfeindlichkeit nachgewiesen.
    Ein Wortschöpfung, die es auf den Punkt bringt.

  34. Wie kommt es, dass dieser Artikel sich um 180 Grad von dem veröffentlichten Erstartikel, wo der Verfasser richtigerweise noch den Angriff auf die 68er Meinugnfaschisten hervorhob, unterscheidet?

  35. #39 Reconquista Germanica

    1. Artikel:
    Unschuldsvermutung (Das Zitat war bruchstückhaft wiedergegeben)

    Dieser Artikel: EH hat gezeigt, dass sie auch einfachere, gut dokumentierte Zusammenhänge auch mit 90 Jahren Abstand nicht in der Lage ist aufzulösen. Die arme Frau.

  36. Ob die Frau diese Aussage aus Taktischem Kalkül, Naivität , Unwissenheit oder Politischer Einstellung getätigt hat ist doch vollkommen egal
    Ich dachte in Deutschland gibt es so was wie Meinungsfreiheit. Offenbar nur in einem gewissen Spektrum.

    Was die Presse dort mit ihr Veranstaltet ist übertrieben und gleicht fast einer art medialer Hinrichtung
    So in etwa als wenn einer in einem Streng islamischen Land den Propheten beleidigt

    Ihr Deutschen habt doch eine ach so gute Vergangenheitsbewältigung betreiben . Wenn man sieht wie panisch und Übertrieben man auf aus dem Zusammenhang gerissene Zitate reagiert.

    Auch ist es anscheinend nicht gestattet dem Idealen Familien Bild der Feministinnen zu widersprechen . Toleranz ? ! Gegenüber eher Klassischen Familienbildern

    Das Lustige ist das diese nach außen hin so Erfolgreichen und ungebundeten Frauen meistens gar nicht so glücklich sind, und sich nach Familiären Werten sehnen

    Das hier mit der Familienpolitik einiges nicht Stimmt könnte man vermuten

    Über 1.9 Millionen der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren leben unter der Armutsgrenze.
    Tendenz weiter Steigend .

    Ständig Sinkende Geburtenrate neuster Tiefstand 1.33
    Über 30% der unter 5Jährigen hat jetzt schon einen Migrationshintergrund .
    Zwischen 50 und 65 Prozent der heute acht bis 18-Jährigen haben Haltungsschwächen,
    20 bis 25 Prozent einen schwachen Kreislauf oder Kreislaufregulationsstörungen.
    75 Prozent der Kinder haben eine schwache Bauchmuskulatur,
    30 Prozent gelten hinsichtlich ihrer Ausdauer und Beweglichkeit gar als auffällig. Während vor 15 Jahren bei Einschulungstests noch rund die Hälfte aller Erstklässler die geforderten Übungen mit durchschnittlichen oder überdurchschnittlichen Leistungen absolvieren konnte

    Immer mehr Kinder wachsen Konfessionslos auf.(oft auch ohne jegliche Werte und Normen)
    Wie viele Kinder wachsen nur mit einem Elternteil auf wie viele Ehen werden geschieden
    Psychische Störungen und die hohe Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen steigen weiter.
    Aber mit der hiesigen Familienpolitik ist alles vollkommen in Ordnung macht nur weiter so.
    Man rast mit unaufhaltsamen tempo dem Abgrund entgegen.

    Super Aussichten. Mit diesem Qualifizierten Nachwuchs wird man Langfristig mit Sicherheit den Standort Deutschland Wettbewerbsfähig halten .
    Warum sollte man sich Gedanken für seine Kinder und Zukünftige Generationen machen wenn man keine hat und keine haben will

    An der Stelle von Frau Herman würde ich diesem Land den Rücken kehren .

  37. Dass dieses Funktionalisieren und Missbrauchen der Familie durch das totalitäre Nazi-Regime offenbar von vielen bis heute nicht begriffen wird, haben auch zahlreiche Kommentatoren bei uns bewiesen.

    Seit dem die SZ den Kommentarbereich angegriffen hat, entwickeln sich die Autoren von PI langsam aber sicher zu … naja lassen wir das. Ein Anbiedern bei den MSM durch Zensur und überheblicher Userkritik hat nichts weniger zur Folge als das Ende von PI.

  38. Sie wäre ohnehin geflogen – nach ihrem Buch. Sie hätte auch sagen können: „Döner ist schlecht“ oder auch „Döner ist gut“.

    Wenn du einen Hund schlagen willst, findste immer einen Stock.

  39. Schade, dass Frau Herman jetzt doch das allseits bekannte Spiel mitspielt.

    Jeder, der nicht zu 100 % die singuläre Bösartigkeit des Dritten Reiches unterstreicht, wird aufs Übelste diskriminiert und aus der Gesellschaft gewissermaßen verbannt.

    … wenn er nicht doch noch in letzter Sekunde in mittelalterlicher Manier auf die Kniee geht und wideerruft … er muss sich dann – so ist es im procedere vorgesehen – bei all jenen entschuldigen, die sich als „Opfer“ beleidigt gefühlt haben könnten.

    Ähnlich verlief es etwa im Fall Öttinger. Dieser konnte sich nur durch flehentliche Entschuldigungen, Distanzierungen und Selbstkateiung retten ….

    Semper idem … immer das gleiche!

    Es ist doch eine Beleidigung für jeden intelligenten Menschen zu behaupten, dass a l l e s im Dritten Reich schlecht gewesen sei. Genauso werden sich übrigens auch durchaus positive Punkte im DDR-Regime finden.

    Eine Politik, die auf Förderung von Geburten ausgelegt war, war übrigens auch historisch keine deutsche Spezialität.

    Es war eben früher so, dass die Stärke einer Nation auch maßgeblich von der zahlenmäßigen Stärke bestimmt war. Das Wort „Kanonenfutter“ wird hier m.E. der Komplexität historischer Zusammenhänge nicht gerecht.

    Wie dem auch sei, historische Debatten führen hier zu nichts … außer der Erkenntnis, dass Werturteile über die Vergangenheit immer mit der aktuellen Politik, der eigenen Sozialisation und der eigenen Standortgebundenheit zu tun haben.

    Zurück zu Herman: Wirklich stark wäre es von ihr gewesen, wenn sie das bekannte Spiel eben nicht mitgespielt hätte und sich nicht entschuldigt hätte. Vielmehr hätte sie auf die katatrophalen gesellschaftlichen Konsequenzen der 68 Revolte hinweisen müssen.

    Nicht zuletzt diesen Menschen verdanken wir auch die Massenimmigration von gebärfreudigen Moslems. Komisch nur, dass diese 68er nicht die verschleierten Gebärmaschinen resp. die Bedingungen dieses Geburten-Djihad kritisieren. Hier hat man natürlich g a n z viel Verständnis.

    Welche Bigotterie!

  40. @ #17 Philipp

    google-hit: 1 für “moslem entschuldigt sich”
    Context:
    “…aber kein moslem entschuldigt sich

    Du Schelm, du hast ganz genau verstanden, dass ich nach „Ein Moslem entschuldigt sich“ gefragt habe. Übrigens gibt es auch bei der Suche nach dem politisch korrekten(?) „Muslim“ keine Treffer.

  41. Welche Bigotterie!

    Vielleicht müssen wir die Sache mal von einer anderen Seite angehen, bisher sehen wir die Medienschaffenden als den Bösen Feind der die PC durchsetzt (was ja stimmt). Trotzdem muss man die Medienschaffenden auch als ärgste Gefangene der PC sehen.

    Das Seltsame ist die Linke hat sich im Grunde selbst beiseite geschafft, der Pluralismus indem eben alles Gleichwertig ist hat der Linken gleichzeitig ihr eigenes Fundament genommen. Dadurch ist sie zu einer Negativen Ideologie geworden die des Feindbilds bedarf um existieren zu können, nimm die Feindbilder des Linken Pluralismus weg und es gibt keine Linke mehr.

    Simson

  42. Max Goldt hat schon Recht, wenn er behauptet, dass sich im TV vornehmlich das Mittelmaß/ die zweite Liga tummelt. Herman steht dafür exemplarisch.
    “Vieles im Dritten Reich sei sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler.“
    Eine Aussage von der Gedankentiefe einer 16-jährigen Realschülerin, die sich in der Redaktionssitzung der Schülerzeitung auch mal zum Thema NS äußern will.

    Eine große Gegenwartsphilosophin ist Herman wahrlich nicht, eher eine um Einmischung bedachte Plauderin, die Presse misst ihr zuviel Bedeutung zu.

    Dennoch fand ich Herman in den letzten Jahren zuweilen sympathisch, mit ihrer sperrigen Haltung (und hübsch ist sie auch, das ist ja wohl das Wichtigste).

  43. Eva Herman will eigentlich was anderes sagen.

    Nun ist das kind in den Brunnen gefallen. wichtig ist, dass sie sich öffentlich von hitlersympatien disdanziert. schliesslich jubelt ihr die npd zu. welch schrecklicher „fanclub“ #kotz#.

    ich verstehe ihre aussage so:
    die 68er haben die wertschäzung der mutter durch ihre revolution abgeschafft, weil diese wertschätzung ein symbol der nazizeit war.

    Ihre kritik geht dahin, dass die 68er jedoch den misbrauch der wertschätung durch die nazis abschaffen hätten sollten und eben nicht komplett die wertschätzung an sich.

    mit anderen worten:
    die 68er wollten die hand abhacken und haben dabei aber den ganzen arm abgehackt.

    ein pluspunkt für Eva Herman: sie entschuldigt sich. ich warte nur noch darauf: „Ich halte meine Worte nicht aufrecht“.

  44. beate klein,

    eh hat für ihre äußerung sicherlich keinen preis verdient. Wie Sie allerdings dazu kommen, ihr ständig und wie ich finde, einigermaßen bösartig den Holocaust an jüdischen Müttern unterzuschieben, erschließt sich mir nicht.

    Und seien Sie versichert, ich würde es begreifen, wenn es zu begreifen wäre.

    So unstrittig Tatsache und Bewertung, so unsinning ist es doch, den Holocaust als Teil nationalsozialistischer Familienpolitik zu beschreiben.

    Verstehen Sie?

  45. #45 Simson

    Ich glaube mittlerweile sogar, dass es eine Art Pisa – Problem ist.

    Wenn Meinungen kommentiert werden, die mehr als eine einzigen Sinnzusammenhang enthalten gibt es häufig zwei Fraktionen, die sich jeweils nur einen Aspekt herausgreifen und dann verbal grob auf einander einschlagen, ohne auch nur im geringsten zu begreifen (begreifen zu wollen), dass die Wirklichkeit komplizierter ist. Und dass sie sich gar nicht streiten müssten.

    (Ich stelle aber fest, dass es hier Leute gibt, die durchaus die intellektuelle Kapazität haben mehrer Aspekte gleichzeitig betrachten zu können, es aber aus politischer Verblendung nicht tun.)

  46. Mir war Eva Herman immer schnuppe, die hat halt ihre persönliche Meinung geäußert. Ihre Äußerung bzgl. Mütterwertschätzung im 3. Reich, fand ich selten dämlich und daneben. Dass sie jetzt von den Mainstreammedien medial gesteinigt wird, finde ich heftig. Antisemitische muslimische Interessenvertreter (Tautologie!) werden dagegen in diversen Talkshows hofiert. Na ja, die fanden die Wertschätzung unverschleierter Mütter sicher nicht toll.

  47. Offenbar will oder kann PI nicht begreifen, worum es im „Fall Herman“ eigentlich geht. Es geht bei der geheuchelten Empörung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht darum, ob man die Familienpolitik der Nazis gut findet oder nicht. Sie haben an die herrschenden tradiionellen Werte von Familie angeknüpft (die übrigens in ganz Europa sich nicht sehr voneinander unterschieden haben), um diese ihren eigenen Zielen nutzbar zu machen. Wenn sie nun das Bild der blonden Mutter an Heim und Herd im Kreise der fröhlichen Kinderschar propagierten – diese Maskerade ist lächerlich – zumal sie auch nicht der Wirklichkeit entsprach. Die Wirklichkeit dieser Zeit war geprägt von einem deulichen Anstieg der Zahl berufstätiger Frauen – und zwar nicht erst infolge der Kriegswirtschaft. Richtig bleibt: die Nazis haben viele und große Verbrechen begangen – das größte aller Verbrechen war der Mord an den europäischen Juden und der Versuch der Auslöschung des gesamten Judentums. Dafür – und für nichts anderes -sind sie und ist Deutschland auf unabsehbare Zeit von der zivilisierten Welt geächtet worden. Die Propagierung eines antiquierten, romantischen Familienideals jedoch ist alles Mögliche – ein Verbrechen auf alle Fälle nicht. Und darum geht es im “Fall Hermann” auch garnicht um ein Familienbild welcher Art auch immer. Darüber könnten zivilisierte Menschen feimütig streiten und müßten keine Berufsverbote verhängen. Es geht darum, daß die Hermann die 68-iger angreift und ihre kulturrevolutionäen Inhalte, die mit den Nazis gleich alle bürgerlichen Werte entsorgen wollten, weil ihrer Meinung nach diese Werte für das Dritte Reich verantwortlich waren. Darum muß sie verschwinden und weil die 68-iger sich von niemand und nichts ihre Deutungshoheit über den Nationalsozialismus madig machen wollen.
    Denn sonst hätten sie ja nichts mehr. Eine reine Rachemaßnahme also, um sich nicht für ihr ohnehin gescheitertes Weltbild verantworten zu müssen. Soviel zur Meinungsfreiheit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk !

  48. nur mit Maulkorb — wieder eingestellbar? Nicht gleich herfallen: vielleicht hat auch diese Frau Angst vor der weltweiten islamisierung? Quizás, quizás, quizás!

  49. Nochmals, folgendes hat Frau Herman nicht gesagt:

    “vieles im Dritten Reich sei sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler. Einiges sei aber auch gut gewesen, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter”

    sondern ein Teilnehmer der Buchvorstellung von Frau Herman hat ihr diese Worte in den Mund gelegt.

    Belegt ist das, was sie zum Beispiel im BamS-Interview gesagt hat. Und entsprechend kann Frau Herman sich in ihrer heutigen Erklärung nur darauf bezogen haben.

  50. @4 HHborger
    Aber das reicht noch nicht, die GEZ-Gebühren gehören abgeschafft, dann kann der Rest der öffentlich rechtlichen Truppe gleich mit einpacken. Freiwillig wird sicher kaum einer bereit sein, für diese niveaulosen Wegelagerer auch nur 1€ im Monat zu zahlen.

    Ich hoffe für Dich, Du bist sattelfest?
    http://tinyurl.com/2ck4x8

  51. Mich wundert es nur das PI es schafft innerhalb so kurzer Zeit zum gleichen Thema zwei so verschiedene Ansichten hier einzubrigen.^^

    Was ist passiert PI jetzt auch Opfer der PC?

    Oder überseh ich was?

  52. Nein in der DDR war auch nicht immer alles schlecht und im 3. Reich auch nicht.
    Natürlich nicht.
    Glaubt hier eigentlich jemand, dass es möglich ist ein ganzes Volk nur mit Waffengewalt unter Kontrolle zu halten.
    Warum wird denn so viel für Propaganda ausgegeben. Weil auch eine Diktatur einen gewissen Rückhalt in der Bevölkerung braucht. Deshalb werden dem Volk eben ab und zu ein paar Brocken hingeworfen, um sie bei der Stange zu halten.
    Dabei geht es aber nicht um das Wohl des Volkes, oh nein. Den SED oberen war es ziemlich egal, was das Volk will und es war ihnen egal wie viele drauf gehen. Hauptsache ihre bescheuerte Ideologie wird durchgesetzt. Machtbesessene Despoten, nichts weiter.
    Wenn es wirklich um das Volk gegangen währe, dann hätten sie nicht diese verdammte Mauer gebaut und so viele ermordet.
    Und dann kommen Leute da her und sagen, oh, aber in der DDR war nicht alles schlecht. Dass, um dem Volk diese – es war nicht alles schlecht – Brocken hinzuwerfen, wurde das Land heruntergewirtschaftet. Einer ganzen Generation wurde die Zukunft geraubt und wir durften dann alles wieder aufbauen, aber nein, das alles war doch nicht schlecht.
    Ich könnte gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.
    Und dass die Äußerungen von Eva Herman – von der ich ansonsten viel halte – aller unterste Schublade waren ist doch klar.
    Die Entschuldigung war überfällig. Positive Dinge einer Menschen verachtenden Diktatur hinzustellen kommt einer Verhöhnung der Opfer gleich.
    Ich kann mir das nur so erklären, die Frau hat von der Geschichte der Diktaturen keine Ahnung.

  53. #53 aisha

    Ja und da ist auch schon so ein Pisa Opfer, von dem ich in #54 gesprochen habe:

    Zitat aisha:
    „…ihr ständig und wie ich finde, einigermaßen bösartig den Holocaust an jüdischen Müttern unterzuschieben, erschließt sich mir nicht.“

    Sie (beate) schiebt nichts unter.
    Sie bemängelt, dass EH den Aspekt „Wie gingen die Nazis mit jüdischen Familien um“ komplett ausblendet.

    Das kann doch nicht so schwer sein. Oder doch *kopfkratz*

    Aisha fährt fort
    „Und seien Sie versichert, ich würde es begreifen, wenn es zu begreifen wäre.“

    Nein. … Nein, wirklich … hm … nein ich glaube nicht.
    Soviel ist dazu geschrieben worden hier im Kommentarbereich. Aber ihre Äusserung zeigt, dass – vorausgesetzt sie haben beates kommentare WIRKLICH gelesen – es wohl nicht begreifen können.

    Sie befinden sich also links des Maximums der Gausschen Normalverteilung. Machen sie sich nichts draus, sie sind nicht alleine. Eva Hermann ist auch dort zu finden.

  54. #58 Biberbirne

    Das kann gar kein Zitat sein. Weil die Hermann spricht eigentlich sehr gutes Deutsch. UÄnd aals Zitat ists gramatikalisch falsch. Als Zitat muss es heissen:

    “vieles im Dritten Reich ist sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler. Einiges ist aber auch gut gewesen, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter”

  55. Sie haben Recht, daß ein Lob von Wertordnungen zur Zeit des 3. Reichs heute gefährlich ist. Dabei waren diese Wertordnungen nicht Produkte des 3. Reichs, sondern einer seit Jahrhunderten in Europa tradierten Wertordnung.
    Insofern wäre der Hinweis von Frau Hermann auf das, was im 3. Reich noch vorhanden war, dumm und ungeschickt gewesen.
    Warum hat sie nicht auf das 19. Jahrhundert verwiesen?

    Ich glaube aber nicht, daß Frau Hermann dumm ist und auch nicht ungeschickt.
    Sie wollte offensichtlich was bewirken.

    Und das ist ihr gelungen.

    1. Sie hat eine Diskussion in Gang gebracht.
    2. Sie hat den NDR in ein Licht der „Meinungsmanipulation“ gesetzt
    3. Sie hat gezeigt, daß das Gros […] beim Schlagwort 3.Reich völlig kopflos reagier[t].

    Hermann wollte bestimmt nicht die damalige Zeit loben.
    Schade, im alten Kaiserreich nannte man die, die kopflos dem „Mainstream“ folgen(den Ausdruck gab es damals noch nicht), die „Spießbürger“. Die gibt es noch immer.

    (SpOn-Forum)

    diese einschätzung ist gelungen.

  56. Sorry, aber mich nervt das Thema EH. Sie spielt sich seit Jahren als die neue Hera Lind mit ihren Psychobüchern auf und ist aufgrund dessen in meiner Achtung sehr stark gesunken.

    Eine Person in der Öffentlichkeit muß sich nun mal doppelt überlegen, was gesagt wird. Sie ist selber schuld. Und ich kann die Entscheidung des NDR sehr gut nachvollziehen und auch begrüßen. Sich jetzt zu entschuldigen, bringt ihr rein gar nix mehr.

    Und ein gutes hat das ganze doch: Jetzt kann sie sich voll und ganz ihrer „Schriftstellerinnenkarriere“ widmen.

  57. Was Frau Herman gesagt hat…

    „Was ich zum Ausdruck bringen wollte, war, dass Werte, die ja auch vor dem Dritten Reich existiert haben, wie Familie, Kinder und das Mutterdasein, die auch im Dritten Reich gefördert wurden, anschließend durch die 68er abgeschafft wurden.“

    Werte, die bereits vor Hitler existiert haben, wie Familie, Kinder und das Mutterdasein..
    und
    anschließend durch die 68er abgeschafft wurden.

    Es steht zu vermuten, dass Frau Hermann einem selbigen (68er) ins offene Messer gerannt ist..

  58. Dass dieses Funktionalisieren und Missbrauchen der Familie durch das totalitäre Nazi-Regime offenbar von vielen bis heute nicht begriffen wird, haben auch zahlreiche Kommentatoren bei uns bewiesen.

    Fehler von PI!

    Das Funktionalisieren und Missbrauchen der Familie hat Frau Herman nicht gutgeheißen, und auch kein Kommentator. Das Hochhalten von Familienwerten ist nicht AUTOMATISCH eine Mittel zur Militarisierung. So hoch war die Geburtenrate im Dritten Reich auch nicht mehr. Sie lag genau an der Erhaltungsgrenze von 2 Kindern pro Frau! Aus der Demographie alleine konnte also keine Aggression erwachsen.

    Wenn das „Wirtschaftswunder“ oder die technischen Errungenschaften gelobt werden, dann ist das automatisch mit der Hochrüstung und der daraus folgenden Zerstörung verbunden.

    Man tut also Frau Herman unrecht.

    Außerdem ist der Geburtendschihad der Moslems nichts anderes als ein Mittel um neue Gebiete zu erobern. Der Islam expandiert eindeutig. Die islamische Bevölkerung hat sich in den letzten 100 Jahren VERZEHNFACHT!

  59. #39 Reconquista Germanica (11. Sep 2007 11:47)

    Wie kommt es, dass dieser Artikel sich um 180 Grad von dem veröffentlichten Erstartikel, wo der Verfasser richtigerweise noch den Angriff auf die 68er Meinugnfaschisten hervorhob, unterscheidet?
    ——–

    PI geht in seinem heutigen Artikel davon aus, dass Frau Herman obiges Zitat tatsächlich so gesagt hat. Der Spiegel bezieht sich aber nur auf einen Teilnehmer der Buchvorstellung von Frau Herman als Quelle.

    Das nennt man wohl schlecht/ungenau recherchiert, im besten Fall. Im schlechtesten Fall: das Volk soll sich erregen, ohne genau zu wissen.

  60. Hitler war Vegetarier und Nichtraucher, also sind heute alle Vegetarier und Nichtraucher Nazis. Wenn das mal Gut geht mit dem ganzen Rauchverbot….

  61. @#61 Andy

    Vergleiche mit einer Diktatur zu ächten, bis zum Rausschmiss und Vergleiche mit einer anderen Diktatur zu tolerieren, zeigt ganz deutlich, wo in dieser Republik der Wurm sitzt.

    Die DDR war nun mal eine Diktatur aber offensichtlich ist es nicht der Aufregung wert, wenn Polikliniken oder die Kinderbetreuung in der DDR als positiv erklärt werden. Da regt sich dann keiner auf, dass die Unterdrückung Andersdenkender verherrlicht wird, oder die Ermordeten, die den Staat verlassen wollten.

    Doppelstandarts in dieser Republik und Heuchelei allüberall.

  62. http://www.abendblatt.de/daten/2007/09/11/792561.html
    Die von Hitler propagierte Großfamilie setzte sich trotz aller Zwänge und Anreize übrigens nicht durch: Die Geburtenrate stieg zwar bis zum Kriegsbeginn um 33 Prozent, doch die Kinderzahl pro Familie sank gleichzeitig von 2,2 auf 1,8.

    Fall der Anklage mangels Substanz.

    Klagt den moslemischen Geburtendschihad an, der weltweit zu Armut, Krieg, Zerstörung und Umweltverschmutzung führt.

  63. argh…OK letzter Versuch:

    Annette Kuhn ist emeritierte Professorin der Universität Bonn, Vorsitzende des Hauses für Frauengeschichte in Bonn und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes.

    Im Interview mit den STERN:

    Ich […]dachte, das darf doch nicht wahr sein. […] Wenn man dann noch oberflächlich argumentiert, steht uns das nicht gut zu Gesicht. Die Äußerungen von Frau Herman halte ich für sehr unglücklich.

    Welche Familienpolitik haben die Nazis verfolgt?
    Die Familienpolitik war von der NS-Ideologie geprägt. Die Aufgabe der arischen Frau war es, biologisch für das Fortbestehen der Herrenmenschen zu sorgen. Diese guten, weil reinrassigen Frauen hatten die Aufgabe, dem System zu dienen. Sie sollten möglichst viele Kinder gebären.

    Hat das funktioniert?
    Statistisch gesehen haben weder finanzielle Zuwendungen noch Auszeichnungen etwas bewirkt.
    Es wurden im Dritten Reich nicht mehr Kinder geboren, sondern es blieb größtenteils bei dem bürgerlichen Modell der vierköpfigen Familie mit zwei Kindern. Wir haben bei unseren Forschungen festgestellt, dass viele Frauen sich nicht von der NS-Ideologie beeinflussen ließen und sie auch aktiv unterlaufen haben.

    Wie sahen die Nazis die Rolle der Frau im Arbeitsleben?
    Die Nationalsozialisten sind in einer Zeit an die Macht gekommen, als es eine hohe Arbeitslosigkeit gab. Hitlers Frauen-Ideologie war diesbezüglich Augenwischerei. Mit den Frauen am Herd wollten die Nazis auch den Arbeitsmarkt bereinigen.

    Wie bekam man die Frauen an den Herd?
    Jungen Paaren bot man als Anreiz zum Kinder kriegen ein Ehestandsdarlehen an, mit dem sie beispielsweise ihre erste Einrichtung kaufen konnten. Das Darlehen sollte dann ‚abgekindert‘ werden: Nur wer sechs Kinder zeugte, musste von dem Darlehen nichts mehr zurückzahlen.

    Wurden arbeitende Frauen auch gefördert?
    Nein, das Darlehen konnten nur junge Paare in Anspruch nehmen, wenn nachweislich nur der Ehemann erwerbstätig war. Paare, bei denen die Frau zum Lebensunterhalt beitragen musste, waren für die NS-Ideologen uninteressant.

    Quelle:
    http://www.stern.de/politik/panorama/:Frauenpolitik-Dritten-Reich-Dem-F%FChrer-Kind/597357.html

  64. #66 vossy

    äh…was hat sie denn so verwerfliches gesagt? Genau: NICHTS!
    Sie hat eine Feststellung gemacht:

    „Was ich zum Ausdruck bringen wollte, war, dass Werte, die ja auch vor dem Dritten Reich existiert haben, wie Familie, Kinder und das Mutterdasein, die auch im Dritten Reich gefördert wurden, anschließend durch die 68er abgeschafft wurden.“

    Und was wurde daraus gemacht?

    “vieles im Dritten Reich sei sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler. Einiges sei aber auch gut gewesen, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter”

    Und übermorgen hören wir das Eva Hermann aus „Mein Kampf“ zitiert hat, oder wie?

    Mir ist es egal was Frau Hermann schreibt. Nur dieses absurde hineininterpretieren, verfälschen, sich so hinlegen wie es einem gefällt und dann draufschlagen und Rufmord betreiben, das ist unter aller Sau!

  65. #70 spielmann (11. Sep 2007 12:35)

    Hitler war Vegetarier und Nichtraucher, also sind heute alle Vegetarier und Nichtraucher Nazis.

    Und wieder bimmelt der PISA-OPFER-ALARM 🙂

    (ich hoffe für dich und die Zukunft Deutschlands, dass du das ironisch gemeint hast)

  66. #73 Zvi_Greengold

    Nun, auch die Person hätte vielleicht lesen sollen was Frau Hermann gesagt hat und nicht was ihr angedichtet wurde, oder? Es ging um Werte und nicht um Familienpolitik im III. Reich. Es ging um Werte die VOR dem dritten Reich und während dieser Zeit bestanden und danach von den 68ern vernichtet wurden….

    Was lesen einige denn da raus? Ist mir unbegreiflich, ehrlich.

    Am Anfang
    Das Auto fährt die Straße entlang.

    Aha!
    Da fährt einer in einem Auto die Straße entlang und schaut nicht mal nach links oder rechts!

    So!
    Da fährt einer in einem Auto die Straße entlang und schaut nicht mal nach links oder rechts! Der wird noch ein Kind überfahren!

    Um Gottes Willen!
    Da fährt einer in einem Auto die Straße entlang und schaut nicht mal nach links oder rechts! Der hat schon ein Kind überfahren!

    Skandal!
    Da fährt einer mit 130 Sachen in einem Auto eine verkehrsberuhigte Straße entlang und überfährt dabei Kinder! Und keiner hält ihn auf! Der Bundesanwalt hat sich eingeschaltet, da ein Rechtsradikaler Hintergrund unumstößlich ausgeschlossen werden kann! Grüne, SPD und CDU fordern die Höchststrafe!

  67. @Zvi,

    Ihr hochmütig pöbelhaftes Gebaren übergehend, ein kleiner Versuch in der Kunst des distinguere:

    auf der einen Seite steht der Holocaust, der sich (ganz überwiegend) gegen Juden richtete – wobei deren Familienstand bekanntermaßen völlig egal war.

    Auf der anderen Seite gab es einen nationaloszialistische Familienpolitik.

    Letztere hat mir ersterem logisch nichts zu tun (es sei denn man ist ein völlig ausgeschämter zyniker…).

    Äußert sich nun eh in der bekannten Form zur Familienpolitik der nazis, ist sie aus diesem grunde nicht gehalten, die abartige Behandlung jüdischer Mütter expressis verbis anzusprechen um zu belegen, daß sie diese nicht ‚ausblendet‘.

    ums mal konkret zu versuchen: welchem teil ihrer aussage würden eh den Massenmord an jüdischen Müttern zuordnen?

    Dem “vieles im Dritten Reich ist sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler.“

    oder dem „Einiges ist aber auch gut gewesen, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter”

    Ich habe Beate Kleins Aussagen im übrigen sehr genau gelesen.

    Wenn Sie sagt:

    Hitlers Familienbild bezogen auf die jüdischen Familien war Vernichtung

    Losgelöst betrachten? Welchen Stellenwert räumte Hitler der jüdischen Familie ein?

    unterläuft ihr aber schlicht der oben beschriebene logische kurzschluss.

    Sehen Sie, ich teile den moralischen Standpunkt von Frau Klein doch völlig; allein sollte man einem anderen nicht den gegenteiligen unterstellen, wo es nicht gerechtfertigt ist.

  68. #74 Addi Galland

    Auch Sie Adolf Galland … sie enttäuschen mich, vermischen Sie doch auch zwei Dinge!

    Zitat: „…absurde hineininterpretieren, verfälschen, sich so hinlegen wie es einem gefällt…“

    Falsch. Es war eine Äusserung, die zurecht kritisiert werden kann. In der Sache.

    Zitat: „und dann draufschlagen und Rufmord betreiben,“
    Richtig. Das ist überzogen. Dämliche Vergleiche machen darf jeder (Siehe: Islam ist Frieden). Hier zeigt sich, weshalb sich wahrscheinlich so viele hier aufregen: Die Lufthoheit der Linken in D. Mit Lufthoheit kennen Sie sich doch bestens aus, Herr Galland!?
    Dagegen müssen wir etwas tun, aber nicht für dumme Kühe am Boden Energie verschwenden 😉

  69. @ Addi:

    Weder interpretiere ich hinein, verfälsche was, schlage drauf und betreibe auch keinen Rufmord, das hat die Gutste anderen zu verdanken.

  70. Danke, Zvi! 😉

    Zusatz zu Addi:

    Und sie hat sich das alles selber zuzuschreiben. Schließlich ist sie eine erwachsene Frau.

  71. tsss,, Leute die hier den Stern zitieren haben auch nichts gerafft…

    Es ist schon traurig, dass uns allen der Sinn für Familie abhandengekommen ist und das wir diese mit der Frauen Arbeitspflicht des Neosozialismusses substituiert haben! Ich bin Froh, dass die Gebärverweigerer und Ich-mach-nur-mich-selber-reich-und-glücklich-Egomanen im wahrsten Sinne des Wortes eine Aussterbende Rasse sind. Ich Freue mich auf die Zeit in der diese Egosophen in ihren vollgepissten Windeln sitzen und darüber jammern das keiner ihnen den Wunden Arsch wischen will, weil einfach keiner da ist!!

    Ebenso traurig ist es dass man heutzutage wegen einer Meinungsäußerung seinen Job verlieren kann! Wo leben wir denn bitte?

    Die jenigen, die sich jetzt über EH mokieren sollten sich nciht wundern, wenn Sie dann 2020 im Ministerium für Islamkunde und Liebe dankbar eine Kugel in den Kopf jagen, weil Sie ausversehen was falsches gedacht haben!

    Freie Meinungsäußerung ist ein Grundrecht, sei das Gesagte auch noch so dämlich oder dümmlich! Leider ist dieses Grundrecht mittlerweile faktisch nicht mehr vorhanden.

    Wozu regen wir uns über Scharia und Steinewerfer auf, wenn wir schon heute jeden Menschen Gesellschaftlich hinrichten, der anderer Meinung ist..

  72. @75 Zvi_Greengold
    Ich wollte damit nur ausdrücken, was mit dem Familienbild gemeint sein kann. Da es auch in der Zeit von 1933-1945 Familien gab, zuvor übrigens auch (man glaubt es kaum). Müssen sie wahrscheinlich verboten werden, weil „Familie an sich keinen Wert (mehr) darstellt“/en darf. Wenn man den linken Ausführungen glauben darf, dann sind seit den Römern (oder waren die auch schon Nazis) nur Nazis an der Macht und zwar bis 1945 und dann hat man die Basis dieses System endlich ausrotten können – die Familie.

  73. „Wertschätzung der Mutter“… indem Frauen als Gebärmaschinen dienen, die für dem Führer neuer Soldaten bescheren??
    Frau Hermann
    … ist entweder dümmer als sie blond ist
    … will wohl Aufmerksamkeit auf die dreckige Tour erhaschen, weil Sie ein neues Buch geschrieben.

  74. #63 Addi Galland (11. Sep 2007 12:26)

    #58 Biberbirne

    Das kann gar kein Zitat sein. Weil die Hermann spricht eigentlich sehr gutes Deutsch. UÄnd aals Zitat ists gramatikalisch falsch. Als Zitat muss es heissen:

    “vieles im Dritten Reich ist sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler. Einiges ist aber auch gut gewesen, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter”
    ——–

    Richtig. Frau Herman hat tatsächlich gesagt, dass

    „Werte wie Familie, Kinder und das Mutterdasein, die auch im Dritten Reich gefördert wurden, anschließend durch die 68er abgeschafft wurden“. Noch brisanter ist das Zitat, das die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf „RTL exklusiv“ Eva Herman zuschreibt: „Aber es ist damals auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft, es durfte nichts mehr stehen bleiben.“

    s.

    http://www.politicallyincorrect.de/2007/09/die-verlorene-ehre-der-eva-herman/

    Das „damals“ bezieht sich auf 68, nicht auf 45 ! Und das „auch“ meint eben, dass die Werte, auf die sich Frau Herman bezieht, nicht nur im Dritten Reich hochgehalten wurden, sondern auch davor und danach, bis 68.

    Nun aber wird eine Parole ausgegeben, die sich auf falschen Äusserungen stützt und hinter der sich alle zu versammeln haben. Wer hinterfragt, statt nachzublöken, der hat „bis heute nicht begriffen“.

  75. Kennt einer der Diskutanten hier und die gleiche Frgae sei auch den Autor der sich diesmal hinter PI verbirgt gestellt, also kennt einer von euch wirklich den Text, den EH WIRKLICH von sich gegeben hat? Ich denke mal NEIN, denn sonst hätte sich einer darauf bezogen und nicht nur ins Blaue gemutmaßt!

    Auf http://blogkon.blogspot.com/2007/09/der-fall-eva-herman-weist-mehrere.html
    steht er.
    Vielleicht sollte sich der Autor PI nchmal schnell informieren und dann einen neuen Artikel einstellen.

  76. #77 aisha
    Ich glaube, sie dividieren da etwas auseinander, was man nicht auseinanderdividieren sollte.

    Beispiel: Eine Mutter wirft ihr Kind aus dem Hochaus.

    Mutter: Psychotisch weil Kindheit im Eimer. Überfordert. Manisch, panisch, alkoholisiert vom Mann verprügelt und im Stich gelassen.
    Kind: Immer noch tot.

    Wenn ich das ad infinitum aufbreche, werde ich auch bei der Mutter Gutes finden. Wie soll man also Handlungen beurteilen?

    Man einigte sich irgendwann darauf, die Ergebnisse in den Vordergrund einer Beurteilung von Handlungen zu stellen.

    So. Nun vor diesem Hintergrund zu dem mord an jüdischen (auch deutschen) Familen einerseits und der guten Behandlung deutscher (christlicher) Familien.

    Ergebnis der Familienpolitik der Nazis: Viel Gutes für die Familien.
    Ergebnis der Vernichtungspolitik: Viele tote Menschen. Darunter natürlich Familien.

    Gesamtergebnis der Politik der Nazis:
    10 Millionen tote Deutsche, 6 Millionen Menschen durch Vernichtungspolitik, 20 Millionen Russen….

    Nun kommt EH daher und sagt die Wertschätzung für die Deutsche Familie war im dritten Reich prima. Damit sucht sie sich aus einem haufen Scheisse, wo ein paar unverdaute Rosinen drin sind eine aus und sagt: Ja die kann man noch essen. Kann man machen, aber es gibt Gründe so etwas zu kritisieren.

    jetzt zu dem, was Beate meinte; Vorweg: Sie betrachtet das Ergebnis.

    Sie (aisha) sagen: Was hat das denn miteinander zu tun? Das eine war doch Familienpolitik, das andere Vernichtungspolitik.
    Ich meine: Das würden die Nazis auch so sehen. ( Keine Ironie! Meine ich jetzt auch nicht als Anschuldigung an sie)

    Aber das Ergebnis ist:
    Tote deutsche Familien, tote deutsche Mütter (jüdischen Glaubens).
    Tote deutsche Familien, tote deutsche Mütter (christlichen Glaubens)

    Ist es da nicht merkwürdig 2 Dinge trennen zu wollen, die im Endergebnis zum Resultat: Tote deutsche Familien geführt haben?

  77. #76 Zvi_Greengold

    Achja? Haben Sie denn die Äußerung im Original auch einmal gelesen? Wo ist denn da die Verwerfung? Ich habe diese gelesen und kann dem weder eine nazistische Äußerung noch sonst eine Verwerfung entnehmen. Weder zieht Frau Herman einen Vergleich noch lobt Sie Nazis. Sie sagt aus das WErte die vor, während und nach dem Nationalsozialismus existierten von den 68ern gekillt, oder besser abgeschaft, wurden.

    Wo bitte hat sie unrecht?
    Was bitte rechtfertigt auch nur im entferntesten die hochgepeitschte Mediensoldateska? Wo bitte hat Frau Herman sich im Ton vergriffen?

  78. Die Gesamtbewertung von solchen Regimes wie dem dritten Reich ist absolut vernichtend, aber wenn man den Blick nur auf bestimmte Einzelheiten richtet, dann findet man immer Dinge, die gut oder besser waren als heute bei uns.
    Der Satz „Es war nicht alles schlecht“, mit der die die Linken das DDR-Regime schönreden, ist zweifellos wahr – aber er gilt genau so für alle anderen Diktaturen bis hin zu den übelsten Schreckensherrschaften.
    Was Frau Hermann gesagt hat, war nicht schrecklich, sondern unüberlegt. Denn Sie hätte doch wissen müssen, dass wir heute unter der Diktatur der PC leben, und die wohl wichtigste Grundregel lautet: „Es ist legitim, an linksgerichteten Parteien/ Regimen/ Personen das Gute hervorzuheben. Bei rechtsgerichteten ist das aber tödlich, nicht entschuldbar und führt zur sofortigen Exkommunikation ohne Anhörung des Betroffenen“.
    Ich verstehe Frau Hermann, wie sie es meint, aber um das als Wahr zu akzeptieren, muß man wirklich seinen Blick gleich dreimal verengen: Man darf vom Nazireich nur die Familienpolitik sehen, davon nur die „arischen“ Familien (ohne Behinderte), and außerdem außer acht lassen, dass der übergeordnete Gedanke hinter der Familienpolitik kein humanistisches Ideal war, sondern schlichtweg die Produktion von Kanonenfutter.

  79. Die “Wertschätzung” von Müttern durch die Nazis bestand darin, jüdische Mütter zu vergasen und arische Mütter unter dem Deckmäntelchen der Familienförderung mittels Prämien zu möglichst hoher Wurfleistung zu animieren.

    bei aller wertschätzung von pi, das ich fast täglich lese, aber tiere werfen, frauen gebähren.

    wollen wir uns wirklich auf eine stufe mit denen stellen, die menschen das menschlichsein absprechen?

    ich denke nicht. ich glaube, diese forumulierung ist in der hitze des gefechtes geschehen.

    mfg
    wien 1529

  80. #83 Hojojutsu

    Originalzitat gelesen. Kommentar: #7. sowie folgendes Zitat:

    […]Nun kommt EH daher und sagt die Wertschätzung für die Deutsche Familie war im dritten Reich prima. Damit sucht sie sich aus einem haufen Scheisse, wo ein paar unverdaute Rosinen drin sind eine aus und sagt: Ja die kann man noch essen.
    Kann man machen, aber es gibt Gründe so etwas zu kritisieren.

  81. #86 Lucki5

    Du irrst. Sie hat nicht verglichen. Sie hat auch nichts schöngeredet oder herausgepickt. Sie hat von Werten geredet die vor, während und nach der NS Zeit bestand hatten und von den 68ern abgeschaft wurden. Den Hitler hat die BamS erdichtet, wie den größten anderen Teil des „Zitates“ mit Beruf auf Focus Online, der sich wiederum auf RTL beruft…RTL selbst sucht noch nach dem Band das es wohl nie gab….oder so:

    Am Anfang
    Das Auto fährt die Straße entlang.

    Aha!
    Da fährt einer in einem Auto die Straße entlang und schaut nicht mal nach links oder rechts!

    So!
    Da fährt einer in einem Auto die Straße entlang und schaut nicht mal nach links oder rechts! Der wird noch ein Kind überfahren!

    Um Gottes Willen!
    Da fährt einer in einem Auto die Straße entlang und schaut nicht mal nach links oder rechts! Der hat schon ein Kind überfahren!

    Skandal!
    Da fährt einer mit 130 Sachen in einem Auto eine verkehrsberuhigte Straße entlang und überfährt dabei Kinder! Und keiner hält ihn auf! Der Bundesanwalt hat sich eingeschaltet, da ein Rechtsradikaler Hintergrund unumstößlich ausgeschlossen werden kann! Grüne, SPD und CDU fordern die Höchststrafe!

  82. @RalfW: falls die Absicht der Nazis war, Mütter als Gebärmaschinen zu instrumentalisieren, dann ist dieses Unterfangen gründlich schief gegangen. Selbst wenn die Gebärmaschinerie 1933 startete und 1934 dann deshalb die ersten Kinder das Licht der Welt erspähten, konnten diese Kinder am Ende des Krieges 1945 erst 11 Jahre alt sein. Zu jung, um irgend einen Beitrag in der Rüstungsindustrie zu leisten und auch zu jung, um als Soldat einzugreifen.

    @PI: es ist grundsätzlich schade, dass eine Diskussion um deutsche Geschichte ruck zuck auf das III. Reich fokussiert wird (und dann zumeist mit dem Ausdruck der Betroffenheit endet) und eine Diskussion rund um das III. Reich entweder auf die Judenvernichtung oder den 2. Weltkrieg reduziert wird (und spätestens dann betroffen endet).

    Die Bundesrepublik Deutschland hat zahllose soziale Umsetzungen der Nazis übernommen (Kindergeld, Ehegatten-Splitting, Pflicht zur Krankenversicherung, usw.) Die von Ihnen beklagte Mainstream-Presse sowie die beklagte „politische Korrektheit“ hat von je her eingetrichtert, dass „alles schlecht“ im III. Reich war. So lautet meine Frage: wenn alles schlecht war, warum wurden dann von der Bundesrepublik soviele Sozialregelungen von den Nazis übernommen?

    Mir als Geborener der zweiten Generation nach dem III. Reich erscheint das widersinnig und es erklärt sich mir auch nicht. Wieso übernimmt man von einem System, welches gemäß „politisch korrekter“ Bewertung „nur schlecht“ war zahlreiche Gesetze, Verordnungen, soziale Einrichtungen usw.?

    Können Sie mir das erklären? Ich verstehe es nicht.

  83. @ zvi,

    nein es ist nicht merkwürdig. Ansonsten könnte man etwa die Geschichtswissenschaften für obsolet erklären, weil das was Sie Endergebnis oder Resultat nennen, ja zwischen allen Vernünftigdenkenden völlig unstrittig ist.

    ich habe eben folgendes bei (dem von mir nicht allzu geschätzen) focus gefunden und füge es hier an, um mit dieser Äußerung von Sara-Ruth Schumann, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Oldenburg, zu illustrieren, wie man die Kritik richtig formulieren kann:

    auf nachfolgende aussage von eh:

    „Es war eine grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat“. Sie fügte hinzu: „Was gut war, das sind die Werte, Kinder, Mütter, Familie, Zusammenhalt.“

    erwidert Frau Schumann (auch in ihrer Funktion als NDR Rundfunkrätin) völlig zutreffend:

    „Von einer „intelligenten Moderatorin erwarte ich, dass sie sauber formuliert.“ Für jüdische Mütter und Frauen, die mit jüdischen Männern verheiratet gewesen seien, habe das damals alles nicht gegolten.

    danke für die rückkehr zu einer sachlichen diskussion

    aisha

  84. Ich finde dieses ganze Gerassel um die Aussagen von Eva Herman nur lächerlich. Ihr wird ein Scheingefecht geführt, um von den tatsächlichen Vorgängen in der Bundesrepublik abzulenken, in der es weissgott genug Nazisympathisanten hat. Ist es nicht offensichtlich, das die Feinde der PCler diesselben sind wie jene der Nazis anno 1939: Die USA, das Finanzjudentum, die Liberalen. Nur wird heute unter anderen Vorzeichen gegen sie gehetzt. Ich identifiziere Eva Herman nicht als Nazi-Sympathisantin, die Zensoren vom NDR dafür schon viel mehr.

  85. Addi Galland. Wie geasgt, Originalzitat gelesen.

    Zitat Addi: „…Sie sagt aus das WErte die vor, während und nach dem Nationalsozialismus existierten…“

    • Diese Werte, die sie für gut befindet, finde ich auch gut. (Teil 1 deiner Aussage)

    • Und hier kommt das Blöde: Sie greift sich 12 Jahre aus der dt. Geschichte raus, um für diese Werte zu werben. (Teil 2 deiner Aussage)
    Das ist einfach unterbelichtet. Die deutsche Geschichte hat so viele gute Seiten. Warum nimmt sie diese 12 Jahre…. Ich greif mal einfach in den Topf der Geschichte … und…direkt was gefunden:

    “Gleichwohl halten die Germanen auf strenge Ehezucht, und in keinem Punkte verdienen ihre Sitten größeres Lob. Denn sie sind fast die einzigen unter den Barbaren, die sich mit einer Gattin begnügen”

    UND DAS

    Die Germanen glauben sogar, den Frauen wohne etwas Heiliges und Seherisches inne; deshalb achten sie auf ihren Rat und hören auf ihren Bescheid.

    Tacitus, ca. 100 n.Chr.

  86. Es ist eine Katastrophe, dass man ausgerechnet für jemanden wie Eva Herman die Meinungsfreiheit verteidigen muss.

    Ich gehe auch mal davon aus, dass der Nazi-Vergleich kein Versehen war, sondern ein gezielter Marketing-Trick.

    Mit ihrem „Eva-Prinzip“ war das Feld der reaktionären Familienliteratur schon abgegrast. Wenn der gleiche Gammelkäse noch mal über die Ladentheke wandern soll, dann hilft einfache Werbung nicht mehr. Da braucht es schon einen gezielten Skandal, um das Interesse der Öffentlichkeit herzustellen. Und wenn man in D einen Skandal provozieren will, braucht es immer ein bisschen Nationalsozialismus. Das haben Grass und Walser kapiert und Fr.Herman anscheinend auch.
    Was Herman anscheinend aber nicht kapiert hat, ist, dass das absichtliche Lostreten solcher Diskussionen unangenehme Folgen haben kann. Die Tatsache, das Günter Grass jetzt als SS-Mann dasteht, hätte Herman eine Lehre sein sollen.
    Sie hat es nicht kapiert und jetzt ist sie ihren Job los, und zwar zu Recht!
    Zu Recht nicht deswegen, weil ihre politischen Ansichten einen leichten Schwarz-Braun-Stich haben, das gehört zur Meinungsfreiheit, sondern zu recht, weil sie sie diese unsägliche Diskussion allein losgetreten hat, um ein paar Tantiemen mehr abzuziehen.
    Nicht Meinungsfreiheit gehört bestraft, sondern Blödheit.

  87. Ich bin erschüttert über den Autor und das PI-Bild vom 3. Reich. Letztlich finde ich es sogar extrem verharmlosend. Das 3. Reich bestand nicht daraus, dass schleimtriefende außerirdische Monster Deutschland regiert haben, sondern normale Menschen (gute Väter, liebe Söhne, schätzenswerte Mütter,…), die schlimmste Verbrechen begangen haben. Entsprechend haben sie auch normal gelebt und gute wie schlechte Dinge gedacht und angestellt (z.B. von irgendwelchen Heile-Welt-Idealen wie Familie und Mutterschaft fantasiert). Das ist auch der Grund, warum wir auch zurecht heute das Andenken an die Grausamkeit und die Verantwortung daraus hochhalten. Die Schuld kann nicht auf ein Monster abgeschoben werden. Die Verantwortung tragen alle!

    Kurz, wo Schatten ist, da ist auch Licht. Hetzjagden sind falsch.

  88. Und da hilft es auch nicht, wenn sie jetzt eilig zurückrudert und sich später als Opfer der bösen Alt-68er darstellt, die die freie Meinungsäußerung unterbinden wollen.

    Denn genau das wird passieren und auf diesen billigen Trick sollte man nicht reinfallen.

  89. @Lucki5: Ich sehe das Problem darin, dass man (zumindest in Deutschland) nicht über das III. Reich diskutieren kann. Die Mainstream-Presse sowie die „politische Korrektheit“ verbieten es, sobald das Thema nicht Kollektiv- und Erbschuld lautet und in Selbstverachtung mündet.

    Auch PI macht m.E. diesen Fehler. Der pathologisch zu nennende Umgang mit der deutschen (und europäischen) jüngsten Vergangenheit leistet seine eigenen Beiträge zu Phänomenen wie der Entstehung der 68er-„Weltverbesserer“, des eklatanten Linksrutsches, der Entfremdung und Islamisierung Europas, des Misstrauens vor dem Volke bzw. seinen Vorstellungen (alles andere wäre „Populismus“), der Selbstverachtung und eigenen Geringschätzung usw.

    Picken wir uns doch nur das Thema „Islamisierung“ heraus. Ist ein solcher Prozess in einer Nation ein Wunder, die größte Probleme damit hat, die eigene, über viele Jahrhunderte gewachsene Kultur als „Leitkultur“ für das eigene Land zu propagieren? Wenn also ein Volk die eigene Kultur nicht propagieren darf, wenn es statt dessen eher in Scham, Schuld und Sühne versinken soll, dann verschaffen sich eben andere Kulturen ihren Raum zur Entfaltung. Der Islam hat sicher keine Probleme damit, sich als Leitkultur zu empfehlen wo immer es geht. Auch die „aufgeklärte“ Linke hat kein Problem damit, möglichst jedem das „politisch Korrekte“ gemäß linker Ideologie als Leitschnur aufzuzwängen.

  90. Meine E-Mail an den NDR:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Betr. Entlassung Eva Herman,

    Obwohl ich die Auffassungen, von Frau Herman, bezüglich der NS-Familienpolitik, nicht teile, halte ich ihre Entlassung für einen schweren Angriff auf die Meinungsfreiheit in diesem Lande.
    Ihre Entlassungsbegründung zeigt für mich, dass sie Personen, die dem politischen Mainstream widersprechen, im öffentlich- rechtlichen Rundfunk nicht wünschen.
    Im öffentlich- rechtlichen Rundfunk herrscht für mich keine Meinungsvielfalt mehr, sondern eine Meinungsdiktatur, angeführt von von einem politisch korrekten Mainstream. Die Printmedien sind m.E. auch nicht besser, Meinungsvielalt ist anscheinend nicht mehr erwünscht in diesem Lande, siehe Islamkritik, siehe Familienpolitik, siehe Einwanderungspolitik, und vieles andere mehr. Leider bin ich bis jetzt noch durch GEZ-Gebühren gezwungen, ihren Sender mitzufinazieren, hätte ich die Wahlmöglichkeit sie sähen keinen Cent mehr von mir.

    Hochachtungsvoll

  91. vieles im Dritten Reich sei sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler.

    Kann mir da jemand weiter helfen? Ich glaube Nazis sagen so etwas nicht, oder?

    Dass dieses Funktionalisieren und Missbrauchen der Familie durch das totalitäre Nazi-Regime offenbar von vielen bis heute nicht begriffen wird, haben auch zahlreiche Kommentatoren bei uns bewiesen.

    Ähm! Entschuldigung PI, aber Familienwerte dürfen auch wirtschaftlich oder strategisch profitabel sein, daß macht sie nicht schlechter. Die französische Familienplanung beruhte auch nur darauf mehr Kinder zu produzieren als die Deutsche, um in einem Krieg besser dar zu stehen. Macht das die französischen Familienenwerte schlecht?

    Ich glaube PI hat hier etwas nicht begriffen! Wenn die Nazis aus anderen Gründen einige gute Werte vertreten haben, dann macht dies diese Werte nicht schlecht.
    Bitte mal drüber nachdenken!

  92. »Verstehen will sie die Ungeheuerlichkeit ihrer Bemerkung offenbar weiterhin nicht. Die “Wertschätzung” von Müttern durch die Nazis bestand darin, jüdische Mütter zu vergasen und arische Mütter unter dem Deckmäntelchen der Familienförderung mittels Prämien zu möglichst hoher Wurfleistung zu animieren. Dass dieses Funktionalisieren und Missbrauchen der Familie durch das totalitäre Nazi-Regime offenbar von vielen bis heute nicht begriffen wird, haben auch zahlreiche Kommentatoren bei uns bewiesen.«

    PI gibt sich mal wieder ganz politisch korrekt und zieht seinen eigenen Namen in den Schmutz. Ja, die Nazikeule wirkt leider auch bei PI, schade eigentlich.

    Natürlich hat herman recht mit ihrer Behauptung. Darüber gibt es eigentlich keine Diskussion. Im 3. reich hatte die Mutter einen hohen Stellenwert. Punk. basta aus.

    Das ist fakt. Wer anderes behauptet ist ein Spinner und Lügner.

    Was diese Kinder der Mütter dann später einmal machen sollten interessiert in diesem Zusammenhang nicht, wird von Frau Hermann ja auch nicht weiter thematisiert.

    Ich verachte den DDR – Sozialismus, aber nie würde ich auf die Idee kommen und behaupten jemanden anzugreifen der sagt:
    In der DDR hatte Spitzensport einen hohen Stellenwert.

    So schlimm das Sportsystem nun einmal war, es hatte einen hohen Stellenwert, ob man das nun gut findet oder nicht.

    Merkt ihr hier eigentlich nicht was hier abgeht? Hallo PI, aufwachen!

    Es geht nich um die Nazis, dahinter verstecken sich die Feiglinge aus Medien und Politik doch nur. Weil sie zu feige sind zu sagen was sie denken: Wir wollen keine „Mütter“, wir wollen „gender Mainstreaming“, Hausfrauen mit Kindern sind „Nazis“, zumindest solange sie deutsch sind.

    Lest euch mal diese Publikation des Bundes durch:

    http://www.bpb.de/themen/M2VX4I,0,0,Gender_Mainstreaming.html

    Da packt mich das Grausen, die geschlechtsunterschiede werden per Verordnung abgeschafft!

    Wer wie PI angeblich gegen die islamisierung kämpft und dann gleichzeitig so Mütter verunglimpft wie gerade geschehen der macht sich lächerlich, der darf sich nicht beschweren wenn der Islam immer mehr Boden gewinnt.

  93. Die “Wertschätzung” von Müttern durch die Nazis bestand darin, jüdische Mütter zu vergasen und arische Mütter unter dem Deckmäntelchen der Familienförderung mittels Prämien zu möglichst hoher Wurfleistung zu animieren. Dass dieses Funktionalisieren und Missbrauchen der Familie durch das totalitäre Nazi-Regime offenbar von vielen bis heute nicht begriffen wird, haben auch zahlreiche Kommentatoren bei uns bewiesen.

    Diese Aussage möge richtig sein, doch ich werde das Gefühl nicht los das da noch etwas ist, und ich glaube das viele Leute mit ihren Beiträgen hier bei PI und auf anderen Blogs etwas Ausdrücken wollen was sie unterschwellig fühlen und bewegt, aber doch irgendwie nicht richtig in Worten fassen können.

    Ich las gestern Abend viele Beiträge wieder und wider und fragte mich bei Vielen – Wo ist das Problem?
    Heute, die PI Redaktion konzentrierte mit den oben erwähnten Satz vieles.

    Es entspricht unserem indoktrinierten Geschichtsverständnis, das die oben genannte Funktionalisierung der Familie ungerecht ist. OK.
    OK, das vergasen jüdische Mütter war zweifelsohne ungerecht. Keine Diskussion!
    Und das Fördern arische Mütter??? Sicher es war eine Bevorzugung, eine Ungleichbehandlung – aber ist das ein Verbrechen? Ja, lehrt man uns, weil es das totalitäre Nazi-Regime war, ja es hatte ein totalitäres Ziel.
    Doch im Prinzip, ist gezielte Förderung ein Verbrechen? Da wird’s schon kritisch…doch unser PC Verständnis erinnert uns.
    Also, Familienförderung als politisches Werkzeug ist schlecht … doch warum ist es immer noch Standardwerkzeug vieler Länder, wird es geduldet, ja toleriert, meldet sich da unser Unterbewusstsein.

    (In keinem von mir bekannten Arabischen Land ist mir bekannt das ausländische Familien irgendeine Unterstützung bekommen. Nicht einmal in den Emiraten, die mit einigen hundert Mrd.$ Kapital zum Anlegen haben und teilweise keine Anlagemöglichkeit finden, aber keinen einzigen Cent an ein ausländisches Kind im eigenen Land verschenken.)

    Plötzlich erscheint der Spiegeleffekt des von PI so aufwendig präzise formulierten Satzes.

    Die “Nicht-Wertschätzung” von Einheimischen Familien durch die heutige Politik endet darin das Einheimische Familien aussterben, und die heutige Politik behandelt dies einfach darin das ausländische Familien mit möglichst hoher Wurfleistung unter dem Deckmäntelchen der Integrationsförderung mittels Prämien zum „Platz nehmen“ animiert werden.
    Dieses Funktionalisieren und der Missbrauchen von Immigrantenfamilien durch totalitäre Politisch Korrekte Regime wird offenbar von vielen bis heute noch nicht begriffen.

    Könnte dies vielleicht der Grund sein dass die Aussage von Eva Herrmann so heftig und kontrovers diskutiert wird und dass der wahre Grund in einem unterschwelligen Konflikt zwischen unserem Unterbewusstsein und unserem (immer irgendwie vom Gesellschaftlichen Umfeld beeinflussten) Bewusstsein liegen?

    Ist es vielleicht das wir uns, mit unserer bewussten Wahrnehmung, uns vor unser selbst erschrecken, deren Unterbewusstsein sagt dass das Funktionalisieren der Familie das letzte humane Mittel ist welches uns übrig bleibt, uns sozusagen vor unserem selbst herbeigeführten Dilemma bewahrt und unserer Gemeinschaft die Überlebenschance bietet? Oder zumindest wäre die Förderung der Familie noch das Einfachste, was sich gegen den politisch Korrekten Meinstream durchsetzen ließe?

    Ehlich gesagt hinter dem was EH gesagt hat und dem was viele andere in ihren Beiträgen meinen steht, meines Erachtens, ein normaler sozio-biologischer Lebenserhaltungsmechanismus und die rege Diskussionsbeteiligung vieler Leute scheint Ausdruck eines heftigen Clashes zwischen unserem politisch korrekt gepolten Bewusstsein und diesem sozio-biologischen Lebenserhaltungsmechanismus zu sein.

    P.S. Entschuldigung, ein wenig „heavy food“ aber ich glaube das es Wert ist anzusprechen.

  94. Bravo an PI für diese Klasse Bemerkung und den Kommentatoren die die Eva Hermann nicht verteidigt hatten.

    Echt im Kampf gegen die islamistische Gefahr und gegen die Political Correctnes ist so etwas wie die Eva Hermann verteidigen höchstens ein Bumerang!

  95. @Nachtmensch: Sie schreiben: „Die Verantwortung tragen alle!“ Sind Sie sicher? Auch Sie bemächtigen sich der gängigen „politisch korrekten“ Vorstellung, die in Kategorien der Kollektivschuld und gar der Erbsünde denkt. Auch im III. Worin unterschieden sich denn Ihre pauschalisierenden Verurteilungen von den Pauschalverurteilungen, welche die Nazis betrieben? Auch die Nazis suchten nach „Verantwortlichen“ für Missstände im Staat und hatten von vornherein die „Schuldigen“ gefunden: die Juden – kollektiv, alle „schlecht“, alle „verantwortlich“, also auch alle abzustrafen.
    Falls Sie mit Ihrem „politisch korrekt“ moralisierenden Satz „Die Verantwortung tragen alle!“ tatsächlich auch alle Nachkommen von heute meinen, so entgegne ich Ihnen: für die Vorkommnisse im III. Reich, also Jahrzehnte vor meiner Geburt, trage ich nicht die allergeringste Verantwortung. Demgemäß lastet mir auch nicht die geringste Schuld an.
    Und nochmals: ich bin strikt gegen Pauschalverurteilungen, kollektiven Schuldzuweisungen sowie Erbschuld-Vorstellungen. Wer gegen die Machenschaften der Nazis ist, der sollte sich mir da anschließen, anstatt es ihnen gleich zu tun.

  96. #100 pmziegler

    Genau!

    “First they ignore you.
    Then they laugh at you.
    Then they fight you.

    …and then you win.”

    —Gandhi

    So, in welchem Stadium sind wir denn jetzt?

  97. #93 Zvi_Greengold

    Wo greift sie sich 12 Jahre heraus? Sie zieht den Bogen vor während und danach…datt sind aba bannich mehr als 12 Jahre.

    Das ist einfach absurd.

    #91 aisha

    Und warum muss man sich denn immer wenn man etwas über das III. Reich sagt auch unbedingt und zwanghaft zur Judenfrage äußern? Warum muss man zwangsläufig jeden furz relativieren? Warum soll man sagen: Die Werte Familie, Gemeinschaft finde ich gut, aber das mit den Juden, das fand ich nicht gut…?
    Das ist doch Blödsinn. Ich sag doch auch nicht: Ich geh gern zu McDonalds nen Burger essen, aber was die Amis mit den Indianern gemacht haben…..das find ich nicht gut.

    Das ist PC und nichts anderes!

  98. #90 Yep
    Nochmal ganz einfach heruntergebrochen:

    Wir haben diese Gesetze (z.B Ehegattensplitting) von den Nazis übernommen, weil nicht alles bei den Nazis schlecht war. Weil nicht jeder unserer Vorfahren einer wie Himmler war.

    Oh, hab ich das jetzt gesagt? Offensichtlich. Liegt da nicht ein widerspruch zu meinen vorherigen äußerungen?

    Auflösung: Nichts ist jemals ganz gut, oder ganz schlecht.

    Beispiel:
    Nicht alles in Nordkorea ist schlecht. Weil es auch dort gute Menschen gibt.
    Nicht alles im Iran ist schlecht. Weil es auch dort gute Menschen gibt.

    Warum wird EH dann kritisiert?

    Weil, es letztlich eine banale Aussage ist, dass, und ich zitiere wörtlich:“[…] was gut war, das sind Werte, Kinder, Mütter, Familie, Zusammenhalt […] „.
    Eine Aussage ohne das, was man Augenmaß nennt.
    Eine Aussage bei der die Realität mit 50×50 Pixeln aufgelöst wird und nicht mit 1200×1024.
    Als ob es „Werte, Kinder, Mütter, Familie, Zusammenhalt“ nicht schon vorher gegeben hätte. Und nachher (Bis 1968 die Linken das zersören wollten).

    Das zeigt: EH ist einfach dumm. Wie gesagt die hätte nicht gefeuert werden sollen. Die passt gut zum ÖR.

    Eine Aussage die nicht das Begreifen der Ergebnisse der Naziherrschaft fördert. Im Gegenteil.

  99. @#102 Smakager

    Die Bodentruppen der PC haben PI erobert. Aber es war ja nicht alles schlecht an PI.

    Nun sollte PI bedenken, dass Kritik an der Islamisierung schnell zum rassistischen, volksverhetzenden Bumerang wird, aber so etwas ist im Kampf gegen Islamisierung und PC nicht hilfreich.

  100. #104 pmziegler

    Vor allem dieser Relativierungszwang! So kann man weder analysieren noch sich mit einer Sache auseinandersetzen. Ich hab mich doch nicht zu rechtfertigen für Dinge die geschahen wo ich noch nicht einmal geboren war. Meine Fresse…. PI wird immer mehr Mainstream glaub ich bald 😉

    Wenn Relativierungszwang, dann für alle. Also, wenn hier einer nochma Pro USA spricht: Nicht vergessen die armen Ureinwohner zu erwähnen….

  101. An D. N. Reb@

    Jetzt beisse Dich doch nicht daran fest, uff in einer Woche ist diese Eva Hermann hoffentlich kein Thema mehr!

  102. An pmziegler@

    Mit Übertreibungen und Zynismus kommt man auch nicht weiter ausserdem finde ich Eva Hermanns erstes Buch toll nach der Entschuldigung wird ihr Kampf gegen das Feminat wieder glaubwürdiger!

    SIE HAT JA SELBER EINGESEHEN DASS ES UNGESCHICKT WAR!!

  103. Eine sachliche Diskussion über die Bemerkungen der Frau Herman ist kaum noch möglich. Ich meine, die Bildzeitung trägt eine große Schuld an der aufgeheizten Atmosphäre. Um dem meistens unbegründeten Vorwurf der etablierten Meinungsmacher, sie stehe zu rechts, entgegen zu wirken, übertreibt sie es manchmal und will die ewigen Warner vor einem Wiedererstarken des Faschismus übertrumpfen. Bestes Beispiel: Sebnitz. Und nun: Eva Herman.
    Während sonst Herr Niggemeier auf seinem Bildblog das Massenblatt mal zu Recht, mal zu Unrecht wegen großer und kleiner Sachen kritisiert, schweigt er dieses Mal. Stattdessen giftet er auf seinem privaten Blog lieber Herrn Friedman (der oft Kritik verdient hat) an, weil er die geschnappten Terroristen als feige Mörder bezeichnet.
    Nachdem Herr Niggemeier auf seinem Blog etwas Gegenwind bekommen hat, hat er die Kommentarfunktion zu seiner Friedman-Beschimpfung abgeschaltet. Auf seinem Bildblog kann ja bekanntlich überhaupt nicht kommentiert werden. Deshalb hat jemand, dem das nicht passt, schon vor einiger Zeit ein eigenes Blog gegründet, das er Bildblogkommentare Text genannt hat.

  104. @Zivi_Grenngold:

    Mit Ihrer „Auflösung“ bzgl. „nichts ist jemals ganz gut, oder ganz schlecht“ kann ich wenig anfangen. Entspricht es denn nicht den Tatsachen, dass die „politische Korrektheit“ hierzulande gebietet, dass alles im III. Reich schlecht war?

    Zur Kritik an EH: Welches „Augenmaß“ vermissen Sie an der Aussage der Herman? Schimmert da schon wieder dieses „politisch korrekte“ Augenmaß durch, dass man nicht sagen darf was ist oder war, sondern nur sagen darf, was „politisch korrekt“ ist?

    Sicher gab es „Werte, Kinder, Mütter, Familie, Zusammenhalt“ schon vor dem III. Reich. Aber nennen Sie mir doch irgendeine Zeit, eine Regierung oder einen Staat, in dem die Familienwerte höher gehalten wurden. Pflegte die Weimarer Republik die Familienförderung stärker? Oder die Kaiserzeit? Oder die Jahrhunderte des Absolutismus? Die Germanen oder Römer? So sagen Sie es mir.

    Die Nazis führten Kindergeld ein, nicht Brüning, nicht der Kaiser und auch nicht Bismarck. Und das Kindergeld feiern wir noch heute als soziale Errungenschaft. Heuer wird lediglich darüber gestritten, wie hoch es ausfallen soll. Analoges gilt für viele weitere Sozial-Umsetzungen der Nazis.

    Und nun? Was ist denn „dumm“ daran zu erwähnen, dass sich die Nazis in besonderer Weise um die Familie kümmerten? Und was ist „dumm“ daran folgerichtig zu erwähnen, dass u.a. DESHALB die Linke und die 68er die Familie abgeschafft wissen wollen?

    Wenn es Aussagen gibt, die keineswegs zum Begreifen der Nazi-Herrschaft führen, sondern im Gegenteil zur Verschleierung, dann sind es all die „politisch korrekten“ Aussagen der Mainstream-Medien und der Parteipolitiker. Die labern auch ständig von „Augenmaß“, wenn jemand versehentlich mal ein Faktum nannte, was nicht in die „politisch korrekte“ Mainstream-Ideologie hineinpasst.

  105. Sorry #117 pmziegler, das muss ich wiederholen, das geht runter wie Öl

    Es geht darum ein konservatives Familienbild zu zerstören, alle Männer sollen schwul werden, wir fördern die Gay-Parade, Frauen die Kinder erziehen sind plötzlich “dumme Kühe die am Herd stehen und Apfelkuchen backen” und Eva Herrman wird mit der nazikeule erschlagen weil sie aufmuckt.
    Die 68er Emmanzen werden älter, sie haben keine Kinder und sind alleine, eine Thea Dorn kann nicht mal einen Apfelkuchen backen, sie hat in ihrem Leben nix sinnvolles gelernt, jetzt hauen sie auf alle die ein die ihre Lebenslügen gnadenlos aufdecken…

    Eva, was hast du getan… 😉

    Das ist ja eine Stimmung wie vor dem Mauerfall 🙂

  106. Wenn Eva Herman nicht wirklich „einen an der Waffel hat“ (was ich nicht wirklich glaube), wird sie wohl sinngemäß das Folgende gesagt haben wollen:

    Im „3.Reich“ wurde das Bild der Mutter extrem hochgepusht und ideologisiert. Das geschah bekanntlich in Nazideutschland aus rein reproduktiven und faschistischen Gründen und hatte mit wirklicher Hochschätzung der Rolle der Mütter oder der Mutterliebe wenig zu tun.

    Als demonstrativ scharfe Abgrenzung dazu haben linke Kräfte (viele nennen sie die „68er“) das genaue Gegenteil angestrebt und alles was mit Hochschätzung oder Unterstützung des Mutterdaseins vergleichbar wäre als faschismusnah abgelehnt.

    Die Auswirkungen dieser jahrzehntelangen Anti-Mutterschafts- Politik, mit er eine deutliche Verschlechterung des Ansehens der Mütter in der Gesellschaft einherging, schlagen sich heute in den sinkenden Geburtenraten der Deutschen nieder.

    So würde ich das formulieren und finde, dass da auch was dran ist.

    Natürlich schlägt die „linke“ Presse jetzt auf Eva Herman ein, weil sie ihnen durch diese extrem mißverständliche Ausdrucksweise dafür eine Empörungs- Steilvorlage geliefert hat.

    Der Gedanke, wenn sie es denn so meint wie ich vermute, ist aber nicht falsch.

  107. Die 68er Emmanzen werden älter, sie haben keine Kinder und sind alleine

    😀

    Ich meine, wenn man sich Alice Schwarzer’s und Co so ansieht, dann wundert mich das auch nicht. Wer nimmt denn so was freiwillig. Die sind doch nur sauer, weil sie keinen abgekriegt haben. 😉
    Aber ernsthaft, wenn man sich mal ansieht, wer Kinder hat und wer nicht, dann muss man sagen, größtenteils passt das schon.
    In der Evolutions Biologie nennt man das natürliche Selektion.
    Manche Leute sollten sich einfach nicht fortpflanzen und da gehören die alt 68 geschlossen dazu.
    Und welch Glück, sie tun es auch nicht.
    Diese ganzen linken Ideologien werden früher oder später da landen, wo sie hingehören. Auf der Genetischen Müllhalde der Geschichte.

  108. @#109 Zvi_Greengold

    Du hast es nicht kapiert und Du wirst es nicht begreifen.

    Es geht nicht um Hitler.

    Es geht darum, dass sie die Frauen angeregt hat, mal darüber nachzudenken, ob sie denn so glücklich sind in der zugewiesenen Rolle als Karrierefrau. Ob es sie nicht auch froh machen könnte, den Ehemann zu unterstützen oder die Kinder zu erziehen.

    Es geht nicht um Hitler.

    Es geht darum, dass diese Meinung erlaubt sein muss, dass sich die Natur „etwas dabei gedacht hat“ verschiedene Geschlechter mit verschiedenen Fertigkeiten und Fähigkeiten hervorzubringen und dass es normal sein muss, wenn sich Frauen dafür entscheiden, ihre besonderen Talente in die Familie einzubringen.

    Wir sind eben nicht alle gleich, wie das die Gleichheitsapostel gerne hätten. Die Frau ist kein Mann, der Atheist kein Christ, der Christ kein Muslim und der Begabte ist kein Tölpel.

    Nix mit Hitler.

    Es geht darum, dass sie die von den 68igern bevorzugte Lebensmodelle in Frage stellt und fragt, ob die gut sind für unsere Gesellschaft.

    Nix mit Hitler.

    Aber offensichtlich ist es nicht gut, die 68iger Lebensmodelle in Frage zu stellen, denn da wird man gleich mit dem Hitler in eine Schublade gepackt, wie Du das auch hervorragend praktizierst.

    Worin unterscheiden sich die ganzen E.H.-Verdammer eigentlich von den Roths oder Kühnastens? Gar nicht. Da gibt es keinen Unterschied mehr.

    Die bestimmen wie gelebt wird, die bestimmen was gedacht wird, denn die wissen schon, was gut für uns ist, denn die Partei hat immer Recht, denn wer kämpft für das Recht, der hat immer Recht und Recht ist nun mal, dass die Frau gefälligst einen Beruf zu ergreifen und Karriere zu machen hat, ansonsten ist sie ein rückständiger, vergangenheitsbehafteter Mensch, der dem Fortschritt im Wege steht.

    Und E.H. mit ihrer absurden Vorstellung, es würde ihr nicht weh tun, ihrem Mann mal ein Spiegelei zu braten, ist jedenfalls nicht gut für uns, sagt die Partei, und deshalb muss sie in die Schublade zu Hitler, wo sie hingehört, sagt die Partei.

    Und da hat sie Recht. Und damit ist dieses Thema für mich beendet.

    Freunschaft!

  109. # 120, Selberdenker

    Genau das war m.E. Sinn von EHs Aussage.

    Hinzufügen kann man generell: Man muss bei jedem Staatsmann zwischen der eigentlichen Maßnahme und ihrer Zielsetzung unterscheiden. Die Zielsetzung der Nazis war zweifellos kriminell. Aber einige der Maßnahmen können – einem anderen Ziel untergeordnet – durchaus positiv sein.

    Um ein weniger überfrachtetes Beispiel zu nehmen: Die NS-Politik förderte auch das, was wir heute als „Breitensport“ bezeichnen. Sicherlich auch mit dem abzulehnden Ziel, fitte Soldaten für den Weltkrieg zu erhalten. Aber ist deswegen der Breitensport per se, für alle Zeiten und alle Regime abzulehnen?

    Leider Gottes hat EH durch die Bezugnahme auf das 3. Reich Angriffsfläche geboten, die weidlich ausgenutzt wurde. Wäre sie dem linken Spektrum genehm, hätte eine einfache Entschuldigung gereicht (siehe auch der hier vor kurzem dokumentierte Fall einer grünen Politikerin, die den Holocaust als Ausrutscher bezeichnete). So aber wurde sie öffentlich hingerichtet. Schade, dass PI mitmacht.

    Raspail

  110. „ich verstehe ihre aussage so:
    die 68er haben die wertschäzung der mutter durch ihre revolution abgeschafft, weil diese wertschätzung ein symbol der nazizeit war.“

    Genauso sehe ich das auch!

    Die 68er haben auch Disziplin abgeschafft, weil sie die mit Tyrannie verwechseln. Die koennen sich nicht vorstellen das man sich einordnen oder sich andere Menschen unterordenen kann ohne das dies die persoenliche Ehre angreift — und mit der gleichen Logik, misverstehen diese Leute den Spass des Kompetetiven als Gemeinheit.

    Herman hat da sehr gezielt ihren Finger in eine offene Wunde in der Volkseele tief hineingesteckt, deswegen das gibts Tantrum der Guten Gesellschaft(tm) und der Versuch die Botin als Nazi abzustempeln.

  111. #117 Yep

    Ich verstehe.
    Naja das passt dann aber schon zu dem, was ich auch schon sagte: das was gut war wurde auch übernommen. Und ja Kindergeld feine sache. Und dass die Nazis gut wären hat sie auch nicht gesagt.

    Aber, wie sie es jetzt zum beispiel gerade gesagt haben, ist das ja auch absolut in ordnung. Nur so wie EH es formuliert hat, erweckt es eben den eindruck einer groben verkürzung.

    Die Frau hat(te) als Job: Im Fernsehen intelligent zu reden. Das hätte sie ja auch so rüberbringen können.

    Ihr Job ist nicht , vermute ich mal, für Geld den ganzen abend reden, aber Sie konnten das doch auch vernünftig rüberbringen. Ich vermute deshalb wirklich, dass sie dumm ist, wenn sie nicht ein bischen genauer formulieren kann, wo man als beschäftigte im Medienbusiness darauf kommen könnte, dass sie einen plattmachen, wenn man ungenau formuliert.

    Wenn ich das schon lese „Es war eine grausame Zeit, er war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle.“

    Boaaahhhh, Mann, das ist Soap Opera Bullshit. Das kann man doch anders sagen!

    Ich bau den Satz mal um, zu zeigen, wie Scheisse der EH-Sprech ist:

    Über die Regierungszeit von Oskar Lafontaine im Saarland könnte man sagen (und zurecht):

    „Es war eine grausame Zeit, er war (und ist) ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der die Saarländer fast ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle.“

    Mich ärgert auch, dass die eigentlich berechtigte Kritik an den 68ern dadurch total verpufft…

  112. 1) Man unterstellt Frau Herman, daß sie mit dem Lob für die Betonung der Familienwerte gleichzeitig die demographische Aufrüstung meinte (die ja gar nicht stattgefunden hat). Daß sie damit die Vergasung jüdischer Mütter und andere Greuel indirekt gutheißen würde, ist ebenfalls eine Unterstellung, für die sich PI entschuldigen sollte.

    2) Frau Herman hat sich dagegen gewehrt, daß Familienwerte, nur weil sie von den Nazis auch propagiert wurden, von den 68ern bekämpft wurden!

    Die Botschaft lautet:

    Man muß nicht alle Werte bekämpfen, nur weil sie von den Nazis ebenfalls betont wurden. Man schafft ja auch nicht den Sozialstaat ab, nur weil die DDR oder der Kommunismus gescheitert sind.

    @ 119 desertfoxx
    Das ist ja eine Stimmung wie vor dem Mauerfall

    Schön wäre es!

  113. #125 imli (11. Sep 2007 14:45)

    und schon wieder einer, der (wahrscheinlich) nicht für Geld schreibt und redet, und es doch besser formulieren kann…

    Und mit besser meine ich präziser. Und wenn sie es so formuliert hätte:

    • hätte sie ihren job noch
    • die 68 sich geärgert anstatt verbalonanie zu betreiben
    • menschen zum nachdenken gebracht und eine diskussion angestossen

  114. Liebe Eva (Herman),

    wie ich gerade bei meiner täglichen Lektüre in der Bild-Zeitung lese(ja, man muß am Puls der Zeit sein!), hast Du Dich gegen Rechtsradikale engagiert. Für die Aktion „Laut gegen Nazis“ hast Du vor zwei Jahren eine CD mit Texten von Erich Kästner eingelesen. Und Du habest einen Taxifahrer bei der Polizei angezeigt, der mit Nazi-Sprüchen ihre jüdische Freundin verunglimpft habe, heißt es (by the way, ohne einen Generalverdacht ausssprechen zu wollen: Welcher Nationalität war denn dieser Taxifahrer? Es würde mich interessieren, denn der Teufel liegt oft im Detail …)

    Aber Dein Engagement nutzt Dir im Ernstfall, und der ist jetzt da, nichts. Du hast die Spielregeln nicht begriffen: Du hast das falsche Programm.

    Das Programm, welches Du hast, soll der Zerstörung der Familie entgegenwirken. „Familie ist da, wo Kinder sind“ – so ist die neue Definition der Familie. Nein – Familie ist da, wo Vater und Mutter sind. Sie ist nicht im Kinderhort, sie ist nicht in der Ganztagsschule, sie ist nicht bei zwei Homosexuellen mit Kind; die Familie ist ganz einfach da, wo Vater und Mutter und Kinder sind; in Fällen, wo das Schicksal eingegriffen hat, dort wo Mutter und Kind(er) oder Vater und Kind(er) sind.

    Das ist naturgegeben, da kann ich nichts dafür und Du auch nicht, liebe Eva. Und das wird auch die ganze Weltgeschichte hindurch so bleiben, mögen ein paar ideologische Falschdenker noch so sehr die Messer wetzen.

    Und weil Dein Programm nicht in die schöne neue Welt paßt, mußt Du bekämpft werden – mit allen Mitteln außer Mord und Totschlag. Dein politisches Engagement – vergessen. Daß zunächst einmal die Unschuldsvermutung gilt – gilt hier nicht. Du hast nicht begriffen, wie der politische Kodex lautet. Du hast der linken Jagdgesellschaft Munition geliefert.

    Ganztagsunterbringung von Kindern – wie in der DDR – das gilt als vorbildlich. Das machen wir sogar nach … aber Vater und Mutter und Kind als eine Familie – das soll für unsere Oberlehrer und Volkserzieher nicht mehr sein.

    Hättest Du doch einfach gesagt, daß der Familien-Zusammenhalt in der Adenauer-Zeit besser war – dann hättest Du nur in ein kleines Fettnäpfchen getreten. Jedenfalls hätten sie dann nicht von Blondie sprechen können, die ihren Kampf führt …

    Liebe Eva, Du tust mir leid. Aber Du brauchst die Meute nicht. Geh Deinen Weg, und man wird vielleicht einmal eine Straße nach Dir benennen.

    Einen allerliebsten (Zweit-)gruß
    von der Leserin

  115. Eva Herman ist bestimmt nicht Mitglied im Mensa Verein was aber für sie nicht zum Nachteil sein muss, denn sie argumentiert intuitiv emotional ohne Etikette und Tabuisierung. Sie hätte sich nicht für ihre Äußerungen entschuldigen sollen, dass war ein großer Fehler. Ich habe jetzt keine Lust den Kram komplett aufzudröseln aber diese sich ergebenen Missverständnisse sind von den “Gutmenschen“ bewusst konstruiert.

    Im Raum standen die “Werte“ an sich, mit den Inhalten des Buchs differenzierte Auseinandersetzung hat aber nie stattgefunden. Natürlich landet das Buch für die 68er per se
    auf dem “Index Librorum Prohibitorum“.

    Die von 68er Möchtegern Sachverwaltern des dritten Reiches durchgeführte wahlweise Etikettierung bestimmter Verhaltensweisen, Umstände oder Erscheinungen und deren unflektierten Ableitungen ist für die meisten noch gesellschaftlich akzeptabler Maßstab. Das sollte aber nicht so sein, den die “brainwashed“ 68er betreiben eine einfach strukturierte Metaphysik der Sitten. Als praktizierende Nihilismus-Gurus akzeptieren sie keine absoluten Werte, Normen und Moralvorstellungen und sind somit diametral von der praktikablen Existenzfähigkeit einer Gesellschaft entfernt. Da wahre Ideal ist die umfassende Moralverachtung. Die objektiven Wahrheiten so deren Vorstellung liefern ausschließlich die 68 er Gutmenschen.

    Die prinzipielle Überprüfbarkeit der Argumente wird von den 68er manipulativ hintergangen.
    Da ihre Argumentation grundsätzlich nicht auf Konsens sonder auf Dissens ausgelegt ist.

    Die geistig-kulturelle Postmoderne-Bewegung der 68er versteht sich als Gegenbewegung gegen eine zunehmend als totalitär empfundene Konservatismus. Die 68er Bewegung ist aber selber zu einer totalitären Mafia verkommen mit der Doktrin des undiffrenzierten Multikulturalismus und des partiellen Demokratieabbaus quält und schikaniert sie das Volk.

    Das Urteilvermögen dieser debilen Alten ist erschreckend eingeschränkt, da hilft weder Kant noch der kategorische Imperativ. Das Statussymbol der alleinigen Aufklärer und gesellschaftlichen Erneuerer zu sein löst sich in Luft auf.

    Noch heute verstehen sich die 68er als legitimierte Sanktionier in der Absicht die Konflikte mit ihrer Vätergeneration auszutragen haben sie den Bogen derart überspannt, dass die junge Generation kollektiv eine Schuld abarbeiten soll die sie nie begangen hat.

    Ihre Autoritätsargument “argumentum ad verecundiam“ fehlt unweigerlich zu Fehlschlüssen und Fehlentwicklungen wie die Islamisierung.

  116. #130 Leserin Ich sage nur DANKE. Auf sonstige „aufgeklärte“ Äußerungen gehe ich garnicht erst ein.

  117. #131 pmziegler (11. Sep 2007 15:02)

    Müsste sich die Eva Herrmann nicht schleunigst an die “Antidikriminierungsstelle” des Bundes wenden 🙂

    Der NDR-Fascho hat ja öffentlich zugegeben das EH ihren Job wegen ihrer Weltanschauung gekündigt wurde, und das ist doch laut ADG streng verboten?

    Ach ne, hab da was falsch verstanden, vorher wird noch festgelegt welche Weltanschauungen schützenswert sind und welche nicht…
    Der Traum, die 68er Meinungsdiktatoren mit ihren eigenen Waffen zu schlagen, zerplatzt wie eine Seifenblase.

    Dann heisst es demnächst auch bald:

    Mutter sein ist keine Rolle, Mutter sein ist ein Verbrechen.
    ———
    Frau Herman sollte vors Arbeitsgericht ziehen.

  118. @ #120, Selberdenker

    Sie schreiben:

    „Das geschah bekanntlich in Nazideutschland aus rein reproduktiven und faschistischen Gründen und hatte mit wirklicher Hochschätzung der Rolle der Mütter oder der Mutterliebe wenig zu tun.“

    Hitler soll seine Mutter vergöttert haben. Psychologen meinen, dass Hitler es nie schaffte, sich aus der Bindungsgewalt der früh gestorbenen Mutter zu lösen. Hitlers problematische Kindheitsverhältnisse (früher Tod von Vater und Mutter, von 4 Geschwistern, uneheliche und ungeklärte Herkunft des Vaters, 2 weitere uneheliche Kinder des Vaters usw.) könnten auch der Grund dafür gewesen sein, dass er nie eine Familie gründete (bzw. erst kurz vor dem Selbstmord Eva Braun heiratete). Es verwundert nicht weiter, dass Hitler in seinem NS-System die Erhebung der Mütter im Allgemeinen propagierte.

    Wer glaubt, dass es da nur um die „Produktion von Kanonenfutter“ durch „Gebärmaschinen“ ging, der unterliegt dem Mainstream des „politisch Korrekten“, der andere Sichtweisen niemals ins Auge fasste.

    Nein, Hitler vergötterte seine eigene Mutter, von der er sich nie wirklich lösen konnte, folglich betrieb er den Mutterkult.

  119. Das Dritte Reich war eigentlich nur technologisch „gut“. Der Preis war, das ins Klo zu spülen, was man heute „Menschlichkeit“ nennt.

  120. # 101 Desertfoxx

    Sehr guter Beitrag!

    An deine Argumentation anknüpfend könnte man nochmal herausstellen, dass der Widerstand gegen die Islamisierung und Überfremdung ja auch ganz natürlichen – i.S. von biologistischen – Motiven entspringt.

    Jede Gemeinschaft möchte doch im Grunde genommen den Nutzen der eigenen Gemeinschaft maximieren, weil damit mittelbar ja auch das Individuum – der homo oeconomicus – profitiert.

    Insoweit ist es ja auch ganz natürlich und ökonomisch rational, dass Fremde im Sinne von Eindringlingen in dieser Gemeinschaft eigentlich abgelehnt werden, da diese die eigenen Lebensgrundlagen gefährden könnten, weil sie Ressourcen reklamieren könnten. Zudem könnten die Fremden die Integrität der Gemeinschaft zersetzen und Unfrieden stiften.

    Kurzum: Es ist eigentlich im Mensch biologisch die Ablehnung des Fremden/Eindringlings erhalten.

    Um gegen diese natürliche Veranlagung anzukämpfen braucht man eine wahre Indoktrinations- und Erziehungsmaschinerie. Es soll uns beigebracht werden, dass wir tendenziell böse sind und der Fremde tendenziell gut. Also müssen wir abgeben, um unsere Schuld abzutragen.

    Weil wir ja böse sind, ist es ja auch denn kein Verlust mehr, dass wir aussterben.

    (Man möge mir die zugegebenermaßen sehr eindimensional gestrickte Erklärung verzeihen)

  121. „… und arische Mütter unter dem Deckmäntelchen der Familienförderung mittels Prämien zu möglichst hoher Wurfleistung zu animieren.“

    Also meine Großeltern haben nicht wie Hunde geworfen, von Prämien ist mir auch nichts bekannt, das meine Eltern entstanden sind, deshalb sollte man hier den Ton mal überdenken.

    desweiteren: „Dass dieses Funktionalisieren und Missbrauchen der Familie durch das totalitäre Nazi-Regime offenbar von vielen bis heute nicht begriffen wird, haben auch zahlreiche Kommentatoren bei uns bewiesen.“

    Toll – vielleicht sollte man selber hier mal anfangen und die Geschichte ehrlich aufarbeiten. Was die Herman gesagt hat: „vieles im Dritten Reich sei sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler. Einiges sei aber auch gut gewesen, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter“ unterschreibe ich weiterhin und im besten Fall werde ich von der GEZ erlöst, weil es den Medienanstalten nicht passt.

  122. In der Debatte werden oft zwei Sachen durcheinander gebracht:

    1. Die „guten“ und die „schlechten“ Seiten des dritten Reiches waren zwei Seiten einer Medaille.
    2. Das heißt aber nicht, dass die „guten“ Seiten (bzw. Teile davon) NUR mit Naziideologie möglich sind.

    Insofern ist das Erwähnen der „guten Seiten“ mit gleichzeitiger Distanzierung von den „schlechten“ nicht zwingend historische Blindheit, sondern kann schlicht das Recht bedeuten, in einer Demokratie politische Konzepte zu diskutieren.

    Außerdem regt sich auch kaum jemand darüber auf, wenn jemand in den ÖR die Krippenplätze in der DDR lobt. Hier fungierte die Ideologie nämlich auch als Antriebsmotor.

    Also: Etwas weniger Heuchelei bitte, etwas weniger Alarmismus und Reflexe, dafür mehr Sachlichkeit und Analyse.

  123. Wer hier das „3.Reich“ irgendwie verteidigt, hat das Wichtige nicht kapiert!
    Das 3.Reich war und seine Ideologie ist ohne Diskussion abzulehnen.

    Denn:

    Es war totalitär und menschenverachtend.

    Auch Eva Herman möchte, meiner Einschätzung nach, das 3.Reich nicht in Teilen loben sondern nur verdeutlichen, welche Gegenideologie dazu geführt hat, dass nach der Nazizeit vom einen Extrem ins andere Extrem übergegangen wurde.

    Das ist übrigens auch mit anderen „traditionellen Werten“ die in der Nazizeit mißbraucht wurden nicht anders.
    Sie wurden als „faschismusnah“ gebrandmarkt und somit politisch unaussprechbar gemacht.

    Frau erman hätte sich von Anfang an viel deutlicher vom 3.Reich distanzieren müssen, dann hätten die Medien auch nicht so leicht und freudig den roten Empörungsknopf drücken können.
    Durch die Auslösung des bewährten öffentlichen Empörungsreflexes wurde nämlich Kritik am System übertönt und Frau Herman erstmal unmöglich und somit mundtot gemacht.

  124. @ PI
    Verstehen will sie die Ungeheuerlichkeit ihrer Bemerkung offenbar weiterhin nicht. Die “Wertschätzung” von Müttern durch die Nazis bestand darin, jüdische Mütter zu vergasen und arische Mütter unter dem Deckmäntelchen der Familienförderung mittels Prämien zu möglichst hoher Wurfleistung zu animieren. Dass dieses Funktionalisieren und Missbrauchen der Familie durch das totalitäre Nazi-Regime offenbar von vielen bis heute nicht begriffen wird, haben auch zahlreiche Kommentatoren bei uns bewiesen.

    Ihr seid dem 68er Argumentationsalgorithmus auf den Leim gegangen. Wir brauchen keine PC Maßregelung. Habe mir die Beiträge alle durchgelesen und keinen gefunden der irrational Nazi freundlich blöd wäre. Wir denn jetzt alle als Einleitung zu unseren Beiträgen eine Nazi Distanzierung abgeben? Ihr unterschätzt die Intelligenz und demokratische Gesinnung euerer Leser.

    Bin etwas enttäuscht

  125. #137 cusanus

    Richtig, es ist der homo oeconomicus der scheinbar in diesem Zusammenhang einige Worte mitspricht.
    Aber Aufteilung der Ressourcen ist nicht alles.

    Das Bilden einer Stammeskultur hat aber auch noch einen weiteren Nebeneffekte.
    Eines ist das „Wohlfühlen“. Dem Wohlfühlen begleitet eine Art Denkfaulheit unseres Gehirnes.

    In einer harmonischen Umwelt ist es einfacher für unser Gehirn die Aktivität herunterzufahren ohne gleich ein Lebensrisiko einzugehen.Es gibt viele Beispiele wie unser Gehirn „Rechenleistung“ einspart. Dies scheint ein weiteres zu sein.

    Frühzeitliche Gemeinschaften welche die Fähigkeit hatten in einem begrenzten Raum ein harmonisches Umfeld zu schaffen, waren definitiv im Vorteil. Das bezog sich auf alles was eine substantielle Gefahr in sich barg, nicht nur den bösen Nachbarn sondern auch Tiere und womöglich Pflanzen und auch die durch Fremden riskierte Integrität der Gemeinschaft. (wie Sie schon richtig bemerkten)

    Automatisch erhöhte sich die Überlebenschance des Individuums und damit auch die der Gemeinschaft zugrunde liegenden Gewohnheit.

    Das scheint sich in unseren Genen festgesetzt zu haben.

  126. Weiss eigentlich jemand die Frage die Frau Hermans gestellt wurde?
    Ich meine auf eine Nazi-Frage kann man, wenn man denn antwortet, eigentlich nur eine NAZI-Antwort geben.

  127. Keine Lust, alle Kommentare zu lesen…

    Also: Beim sog. 3.Reich war pauschal alles schlecht, beim Iran muß man sorgfältig differenzieren, in der DDR waren alle gegen den Staat, während Terrorregime subventioniert werden?
    Das Nasebohren im 3. Reich war BÖSE!
    Jeder, der in der Nase bohrt, ist ein Nazi-Verherrlicher! Zudem trugen diese Nazischweine alle Unterhosen…
    Wenn ein Muslim einen Juden mit dem Wort „Judensau“ auf den Lippen beinahe ersticht, so ist das der latente Hass eines Einzeltäters, während ein amoklaufender Jugendlicher grundsätzlich von „Killerspielen“ dazu getrieben worden ist…dabei trug der doch bestimmt eine Unterhose und ist somit ein Nazi.
    Nebenbei:
    „Moderatorin Herman entschuldigte sich, dass ihre Äußerung,[…], zu Missverständnissen geführt haben könnte.“
    Vgl. dazu: „Es tut mir leid, dass du beleidigt bist (nicht, daß ich dich beleidigt habe).
    Das Faß einer postmodernen Perspektive mache ich ein andernmal auf.

  128. @Deutscher2007: am Ende stellt sich noch heraus, dass sie so was wie das Folgende gefragt wurde: „Wie stehen Sie zur Familienförderung in der Nazi-Zeit“… EH antwortet: „Also, in der Nazi-Zeit…“

    –> Press Nazi-Alarm-Button

  129. Ich vergas (für etwaige PC-Zensoren, das ist die Vergangenheitsform von „vergessen“): Es könnten zur Entlastung des Arbeitsmarktes auch mal alle Männer an den Herd gehen. Alle Männer – und Eva Herman (ansonsten ginge sie ja ihrer Arbeit nach, und das will keiner).

  130. „Verstehen will sie die Ungeheuerlichkeit ihrer Bemerkung offenbar weiterhin nicht. Die “Wertschätzung” von Müttern durch die Nazis bestand darin, jüdische Mütter zu vergasen und arische Mütter unter dem Deckmäntelchen der Familienförderung mittels Prämien zu möglichst hoher Wurfleistung zu animieren.“

    Das ist eine Kürzung der Tatsachen, die einen klaren Blick auf die Diskussion unmöglich macht. Vor allem wird verschwiegen, wie die Familienförderung denn genau aussah.

    Bespielsweise vergessen viele oder wissen es erst gar nicht, dass ein wichtiges Prinzip, Frauen an den „Herd zu locken“, von den Nazi eingeführt wurde und noch heute gilt: Das Ehegattensplitting mit Progression. Es fördert die klassische Ein-Ernährer-Familie, da beide Ehegatten gemeinsam veranlagt werden, das spart kräftig Steuern, da die Frau in der Regel weniger verdient, und die Familie so mehr erhält, wenn der Mann alleine arbeitet.

    Das Ehegattensplitting gilt bis heute und so muss ich an manchen Alarmisten die Frage stellen: Hat Deutschland bis heute etwa NS-Politik betrieben?

    Oder ist nicht vielmehr klar, dass tatsächlich nicht alles „schlecht“ gewesen sein kann, denn warum sonst hätte man es 60 Jahre danach noch weiterbetrieben?

    Es wird deutlich, dass nicht jede Maßnahme im 3. Reich an sich bedeutet, die schlechte Seite des 3. Reiches dazuzubekommen.

  131. @#150 Beate Klein

    Offensichtlich ist sie in sich gegangen und hat ihr bisheriges Leben überdacht. Soll ja vorkommen.

    In dieser Logik dürften Frauen Männer nicht kritisieren und Männer Frauen nicht, weil sie ja keine sind. Nichtwissenschaftler keine Wissenschaftler und Hundehalter keine Kaninchenzüchter. Es sei denn, die züchten auch Kaninchen.

    Absurd.

  132. @Beate Klein: Vorliegend scheinen Sie kein Interesse an den Inhalten der Schriften dieser EH zu haben, sondern vielmehr an ihrem Lebenswandel, Heiratsfrequenz und Kinderanzahl. Dass „passende“ Parameter dieser „Qualitätskriterien“ auch nicht zwangsläufig zu guten inhaltlichen Resultaten führen beweist Frau von der Leyen.

    @Jens: schwacher Kommentar nach dem Motto: „wer nicht zufrieden ist, soll doch selbst einen Blog machen“. Iss klar. War sonst noch was? Nööö!

    Du kapierst es nicht oder willst es nicht kapieren. Es geht hier nicht darum, dass wir alle einer Meinung sind – es geht hier darum, dass ausschliesslich WIR in der Haftung sind und wir von unseren Kommentatoren eigentlich erwartet haetten, dies zu verstehen und zu beruecksichtigen. Darum geht es, um nichts anderes. Und wenn jemand denkt er hat mehr Zeit und Geld um sich mit Anwaelten rumzuaergern, der hat die Gelegenheit einen eigenen Blog aufzumachen.
    Jens

  133. Ich denke, es ist alles gesagt worden, was hier zu sagen wäre. Es ist wirklich mehr als unangemessen, sich an einem Gedenktag wie diesem in einem solchen Maße mit den geistigen Ergüssen einer Eva Herman zu befassen. Außerdem sehen wir bezüglich des Kommantierverhaltens keinerlei Einsicht.

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