KruzifixVon PI-Leser David erhielten wir heute folgende Email: „Mein Bekannter (der politisch eher links steht) lag vor ca. einem Monat im katholischen Bonner St. Petrus-Krankenhaus wegen einer Knieverletzung. Ins Zimmer kam ein Techniker, der ein Kreuz mit Corpus von der Wand abmontierte. Auf die Frage meines Bekannten, sagte er, dass sie hier Probleme mit ‚den Jungs‘ haben (gemeint waren unverkennbar männliche Patienten moslemischen Glaubens).“

Und weiter:

Diese nähmen Anstoß daran, dass einer ihrer Propheten so unsittlich am Kreuz hängend abgebildet werde. Daraufhin habe man in vielen Zimmern schon die etwas massiver befestigten Corpus-Kreuze abmontiert und durch einfache Kreuze ersetzt. Diese einfachen Kreuze wiederum würde man in Zimmern, die von „den Jungs“ belegt bzw. besucht werden, regelmäßig im Papierkorb wiederfinden.

Kontakt:

St. Petrus Krankenhaus
Bonner Talweg 4-6
53113 Bonn
Tel.: (02 28) 50 6 – 0
Fax: (02 28) 50 6 – 21 50
Email: info@gk-bonn.de

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74 KOMMENTARE

  1. #57 Robert McLassus

    Die Ablehnung christlicher Symbole ist unisono bei allen Vertretern totalitärer Ideologien (auch der Islam ist eine solche) zu erkennen. Ich erinnere mich an ein Beispiel aus DDR-Zeit. Der Parteisekretär des „Kombinates“, in dem ich arbeitete (jawohl, diese Leute wurden von den Betrieben bzw. „sozialistischen Konzernen“ bezahlt, und es gab dort nicht wenige von dieser Sorte), líeß aus (von christlichen Jugendlichen bewohnten) Zimmern eines Lehrlingswohnheims die Kruzifixe entfernen.(Ein Engriff in die Privatsphäre war jederzeit möglich.) Als er sich später mal einer OP unterziehen musste, kam für ihn nur ein christliches Krankenhaus in Frage. Diese Häuser waren nämlich bekannt für ihre außerordentlich guten Leistungen und ihre Hinwendung zum Patentienten durch das „regliöse motivierte“ Pflegepersonal (anders als in staatlichen Einrichtungen; Krankenschwester wurden äußerst schlecht bezahlt).
    Übrigens ließen sich viele SED-Funktionäre in christlichen Krankenhäusern behandeln. Das zeigte auch ihre geringe Fähigkeit zum Nachdenken, dass sie einerseits christliche Verhaltensweisen zu schätzen und nutzen wussten, andererseits aber den christlichen Glauben bekämpften, wo es nur ging.

  2. @Bohemund

    Du sprichst mir aus der Seele. Ich wohne seit über 10 Jahren in der Nähe von Dresden. Letzte Woche hat es mich erwischt: Ich lag fünf Tage im Kreiskrankenhaus. Nun is ja weitlich bekannt, der Osten ist nicht unbedingt der Hort des christlichen Glaubens. Das hat sich auch beim größten Teil des Pflegepersonals bemerkbar gemacht. Mal einpersönliches Wort:Fehlanzeige. Der Umgangston erinnerte mich eher an eine Kaserne, denn an eine Heilanstalt. Gleich am ersten Tag bin ich mit einer russischstämmigen Krankenschwester zusammengestoßen. Die hat versucht, in einem Ton mit mir zu reden, den sich niemand der mich kennt wagt. Erst als die Stationsschwester bemerkte, wer bzw. was ich bin, besserte sich das ganze ein wenig. In meiner alten hessischen Heimat ist unsere gesamte Familie im Diakoniekrankenhaus gewesen (Großeltern/Eltern/Kinder). Da gab es nie, wirklich nie einen Grund zu Mäkeln. Das Personal erstklassig.

    PS. @ Thatcher

    Ich kanns, glaube ich, ein wenig beurteilen. Ich war früher Rettungssanitäter!

  3. die konsequenz:
    die kreuze müssen geschützt werden.
    in berlin (=noch deutschland) und nun auch noch in bonn…

    ich war ebenfalls einmal in einem katholischen krankenhaus in berlin und mein nachbar (= türkischer einwanderer der 1. generation) hat sich pudelwohl gefühlt!
    und in jedem zimmer gabs ein kreuz
    und auf jeder station gabs eine nonne

    wenns so weiter geht verleugnen wir einfach komplett jedes Christentum:
    – kein Sankt …XYZ
    – kein Rotes Kreuz
    – keine Charitas
    – keine Arbeiterwohlfahrt
    – keine Seelsorger
    – kein Religionsunterricht an Schulen
    etc. pp.

    diejenigen, die so etwas zulassen, brauchen nicht jammern, wenn Ihre Kinder ZWANGSKONVERTITEN werden.

    was sollten wir tun?
    > jede dieser Taten (Kruzifix im Mülleimer) zur Strafanzeige bringen, wegen Volksverhetzung ($ 130 StGB http://bundesrecht.juris.de/stgb/BJNR001270871BJNE028206377.html) bzw. Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen (§166 StGB)
    http://www.live-pr.com/kabinett-will-besseren-schutz-f-r-religi-se-r1048159927.htm

    ISLAM IST FRIEDEN !!!

  4. Irgendjemand hatte hier von Werbung auf offener Straße gesprochen, die in Migrantensprachen erscheinen sollen. …. Das ist schon Fakt, gesehen in Wuppertal. Riesen Plakate, die (ich glaube) eine trükische Mobilfunkfirma bewirbt. Kann ich ja leider nur aus dem Bild erschließen, kann die Sprache ja nicht -.-

  5. #64 Kessa Ligerro

    Manchmal züngelt doch noch ein Flämmchen in der Asche, nämlich dann, wenn es um die Verteidigung des Glaubens gegen Atheisten geht. Verteidigung in die Muselrichtung kann ich nicht ausmachen.

    Das postreligiöse Zeitalter, das in Westeuropa bereits begonnen hat, bringt das Christentum in eine sehr prekäre Lage, die es mit zwei Gegen-Strategien abzumildern versucht.

    Die großen Kirchen wählten die Anpassung nach dem Motto „if you can’t beat them, join them“. Deshalb unterstützen sie heute die Menschenrechte (die ihnen in früheren Jahrhunderten herzlich egal waren), soziale Anliegen (für die ähnliches gilt) und den interreligiösen Dialog. Letzterer wurde durch eine Entwicklung in Richtung eines allgemeinen religiösen Indifferentismus erleichtert. So haben neuerdings gar alle Religionen einen guten Kern und ob jemand Katholik oder Protestant ist gilt bereits als eine quantité negligable. Auf diese Weise kann man die Dechristianisierung Europas zwar nicht aufhalten, aber wenigstens verschleiern und sich den Untergang versüßen.

    Manche Kirchenfunktionäre hoffen wohl auch auf eine Renaissance des Christentums als Reaktion auf die Islamisierung, die ihnen gar nicht wirklich ungelegen kommt. Ich denke, sie hoffen vergeblich. Auch die schlimmste Flutkatastrophe zündet im Herd das erloschene Feuer nicht mehr an.

    Die anderes Strategie ist die der evangelikalen Fundamentalisten und der Freikirchen. Die sind noch echte Christen und nehmen mit vollen Segeln Kurs aufs Mittelalter. Quantitativ aber kann man sie vergessen. Ihre Dichte in Internet-Foren (und auch bei Diskussionen in PI) ist eine scheinbare. Im realen Leben wird man kaum je auf einen solchen Christen treffen, wenn man nicht gezielt nach ihm Ausschau hält.

    Übrigens gibt es solche Menschen nicht nur im Christentum. Sogar die heidnische Religion der alten Griechen zeigt einschlägige Erneuerungsversuche. Vergessen kann man beide, denn ein Rückfall ins Zeitalter der Religion ist mit den Mitteln von Splitterkirchen, Bibelkränzchen oder Zeus-Verehrungen nicht zu erreichen. Das könnte nur der Islam zuwege bringen, der sich ja auch schon in der Zielgeraden dorthin befindet. Sollte er es schaffen, dann wäre das die ultimative Katastrophe.

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