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Eine Beratung der linken Art gibt es am 1. und 2. Oktober für Hartz IV Empfänger vor der Kölner Arbeitsagentur in der Luxemburger Straße. Dann campiert da nämlich die Antifa, um den Geldtransfer aus den Taschen der arbeitenden Menschen in die Taschen derer, die Besseres zu tun haben, mit bewährten Methoden zu beschleunigen. Dass es den Linken nicht darum geht, ernsthaft Arbeitssuchende auf dem Weg zum Leben aus eigener Kraft zu unterstützen, ergibt sich aus einem Flugblatt, das letzte Woche in Köln kursierte.

Angesprochen wird unmissverständlich jener Teil der Argekundschaft, der mangels Erfüllung seiner Pflichten in Konflikt mit der Behörde geraten ist. Wie so ein Konflikt auf Antifa-Art zu lösen ist, wird am Beispiel einer erfolgreichen Operation in Herne beschrieben:

Immer wieder sind lautstarke Auseinandersetzunegn zwischen Angestellten und Erwerbslosen zu hören. Anfang Februar randalierten in der Arbeitsagentur Herne 100 Hartz-IV-EmpfängerInnen so lange, bis ihnen ihr fehlendes Geld ausgezahlt wurde.

Die Absicht der Linksextremisten ist klar: Man will Arbeitslose, die in Konflikt mit der Behörde sind, in strafbare Handlungen verwickeln, um sie auf diese Weise in den antifatypischen Teufelskreis aus Straftaten und „Rechtshilfe“ und in die verhängnisvolle Abhängikeit der Berufsrandalierer zu ziehen.

Zwei schwere Tage stehen damit auch den Beamten der Kölner Agentur für Arbeit bevor. Jedenfalls denen, die ihre Aufgabe noch ernst nehmen, und sich erfrechen, erst den erhobenen Anspruch zu prüfen, bevor sie das Geld der arbeitenden Menschen verschenken. Wer da nicht im Sinne der Linksextremisten spurt, bekommt schnell ganz persönlich die Nazimethoden der pervertierten „Antifaschisten“ zu spüren. Etwa in Form von maskierten Überfällen und Steckbriefen im Internet.

Von höherer Stelle in Verwaltung und Politik der toleranten Domstadt können so terrorisierte Mitarbeiter keine Hilfe erwarten. Im Gegenteil. Ein bekannter Kölner Ratsherr verlinkt sogar von seiner Homepage auf Propagandabericht und Steckbrief.

Das sparsam gehaltene „Impressum“ des Flugblattes verweist auf eine berüchtigte Kölner Adresse: Ludolf-Camphausen-Str. 36. Das Hauptquartier des schwarzen Blocks am Kölner Westbahnhof.

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30 KOMMENTARE

  1. Veröffentlichungen von Steckbriefen ist Wahnsinn, vor allen Dingen zu Personen in so niedrigen Positionen. Bei höheren Leuten könnte man es ja noch als polemisches Mittel der politischen Auseinandersetzung sehen. Aber was ist denn mit dem eigentlichen Thema dieses Beitrags? Ich kann an dem Flugblatt nichts verwerfliches erkennen. Und die Beispiele die dort genannt werden, sind, wenn sie stimmen, definitiv Frechheiten seitens der ARGE und funktionieren vor allen Dingen deswegen weil die juristischen Möglichkeiten der Klientel begrenzt sind.
    Ich finde die prinzipielle Stoßrichtung der Hartz-Reformen in Ordnung, aber einige Aspekte daran sind mindestens zweifelhaft. Man muss sich nur mal mit dem juristischen Konstrukt der Bedarfsgemeinschaft auseinandersetzen.

    #8 Pit
    Was sagst denn dazu?
    http://www.capital.de/politik/100004919.html#

  2. Die ARGE müßte sich jetzt entschieden gegen die Antifa wehren. Und sie hat auch die „Möglichkeiten und Mittel“ dazu.

    Stellt euch nur mal vor, alle arbeitende Bevölkerung würde schlagartig an ein und dem selben Tag sich arbeitslos melden, wer würde die Tyrannen von der Antifa und diverse andere Gruppierungen noch ernähren können? Es würden keine Beiträge mehr zur Arbeitslosenversicherung oder Krankenversicherung gezahlt, keine Lohn- und Kirchensteuer mehr. Autos würden abgemeldet, weil man sich diese nicht mehr leisten kann. Und schon hätte Vater Staat keine Einnahmen mehr aus der Mineralölsteuer oder Ökosteuer. Und so weiter und so fort…

    Ich persönlich gehe ja mal davon aus, daß die Antifa die Moslems unterstützen will und deshalb auf „Missionierung“ ist. Die merken langsam, daß nach und nach immer mehr Bürger aufwachen und gegen die Islamisierung sind…Und wo fängt man da am besten an? Genau, am schwächsten Punkt. Bei den Menschen, die für sich keine Perspektive sehen.

  3. Lösungsvorschlag: Wählen darf nur, wer nicht von Transferleistungen lebt, Rente und Elterngeld, ausgenommen. Denn wer schon nicht in der Lage ist, sein Leben selbst zu meistern, soll nicht denen, die ihn aushalten müssen, vorschreiben, wie sie zu leben haben. Zweiter positiver Effekt: Die Politnutten haben nicht mehr den schädlichen Anreiz, dieser Bevölkerungsgruppe nach dem Mund zu regieren.

  4. das ist doch das letzte von diesen linken.

    ich gehe selbst arbeiten, fahre jeden tag 140km und bin trotzdem auf hartz4 angewiesen. trotzdem setze ich mich nicht einfach hin und fordere irgendwelche dinge ohne gegenleistung.

    der grund, weshalb es in deutschland immer mehr arbeitslose gibt, liegt doch auf der hand. die löhne sinken auf oder unter hartz4 niveau. gleichzeitig steuert der staat och ein wenig geld zu. fertig ist der kombilohn, der deutschland zu einem billiglohnland macht. wer will schon für weniger, als er zum überleben braucht, arbeiten ?

    aber man hat ja gesehen, was aus dem mindestlohn geworden ist.

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