Bern wird zum Schlachtfeld der Linksautonomen

svp1.jpg

Über 10.000 Menschen haben sich heute beim Berner Bärengraben versammelt, um ihre Solidarität mit der SVP und Bundesrat Christoph Blocher auszudrücken und für eine freie, unabhängige Schweiz einzustehen. Menschen aus allen Bevölkerungsschichten reisten nach Bern, alte Menschen wie Eltern mit kleinen Kindern, Politiker mit Anzug und Krawatte wie Menschen von der Straße. Auch PI war vor Ort…

Neben den Schweizerinnen und Schweizern waren selbst Ausländer und Dunkelhäutige mit Schweizerfahnen in Bern am Platz. Einer sagte:

“ Ich bin zwar selber Ausländer, aber hier geht es nicht gegen die Ausländer, sondern für die Schweiz.“

Ein dunkelhäutiger Mann schimpft über die Fehlinterpretation des Schwarze-Schafe-Plakats:

„Wie kann man nur so dumm sein und hinter schwarzen Schafen dunkelhäutige Menschen vermuten? Damit ist doch etwas ganz Anderes gemeint.“

svp5.jpgAm Bärengraben gab es Essbuden wie bei einem Volksfest, überall unterhielten sich fröhlich Menschen und es wimmelte nur so von Schweizer- und Schweizer-Kantonsfahnen. Geplant war ein Umzug durch die Berner Altstadt angeführt von Zottel der Ziege. Ende und Höhepunkt der Parteikundgebung vor den eidgenössischen Parlamentswahlen am 21. Oktober sollte die Rede von Bundesrat Christoph Blocher auf dem Bundesplatz vor dem Parlamentsgebäude werden.

svp3.jpgDoch die SVP-Kundgebung war nicht die einzige Versammlung in Bern. Über 4000 Linksradikale, die sich selber Autonome nennen, hatten sich auf dem Münsterplatz zu einer unbewilligten Gegendemonstration versammelt. Sie riefen „zum Kampf der schwarzen Schafe gegen die rechten Volksverhetzer“ auf. Beim Aufruf allein blieb es nicht: Als die SVP mit einstündiger Verspätung ihren Zug durch die Altstadt antreten wollte, wurden sie von den Linksautonomen bereits erwartet. Die Polizei, die bis jetzt die „Laissez-faire“ Taktik angewandt hatte, griff erst ein, als die Autonomen Gartenplatten zerdepperten und die Splitter als Wurfgeschosse gegen die SVP einsetzten. Ebenfalls geworfen wurden die Scherben vorher zerstörter städtischer Pflanzentöpfe, Glasflaschen und Ziegelsteine. Erst jetzt wurden die linken Gegendemonstranten mit Gummischrot und Tränengas beschossen.

svp6.jpgUm nicht in das Tränengas hineinzugehen, beschlossen die eigenen Sicherheitskräfte der SVP eine Zusatzschlaufe, noch einmal zurück zum Bärengraben und dann durch die Altstadt. Doch dazu ist es schließlich nie gekommen. Während die Polizisten zwar die SVP-Kundgebung bei der Brücke über die Aare in die Berner Altstadt schützten, blieb der Bundesplatz, wo die Reden hätten stattfinden ,unbewacht. Ein Augenzeuge erzählt:

„Die Linken sind auf dem Bundesplatz mit Eisenstangen aufmarschiert und haben alles kurz und klein geschlagen. Sie haben auch Brandsätze gelegt. Die Rednerbühne – alles ist zerstört.“

Erschreckend, dass so etwas in der Schweizer Hauptstadt direkt vor dem Regierungsgebäude geschehen konnte. Entsprechend wütend auch die Reaktion auf Seiten der SVP. „Ist die Berner Stadtpolizei nicht einmal in der Lage, den Bundesplatz zu schützen?“ Einige, die darüber enttäuscht waren, dass der Umzug durch die Altstadt nicht stattfinden konnte, versuchten sich selber einen Weg durch die gewaltbereiten Autonomen zu bahnen. Bei den Ausschreitungen wurden Dutzende Autonomer verhaftet und mindestens 17 Polizisten zum Teil schwer verletzt.

svp8.jpgWährend die Linksautonomen die Berner Altstadt in ein Schlachtfeld verwandelten, änderte die SVP-Führung spontan ihre Pläne. Sie ließ sich nicht unterkriegen und zimmerte in kürzester Zeit ein improvisiertes Rednerpult beim Bärengraben.

Parteipräsident Ueli Maurer sprach von bedenklichen Zuständen in der Schweiz angesichts der Tatsache, dass die SVP ihre Kundgebung nicht friedlich zu Ende bringen konnte. Die SVP werde diskriminiert und solle zum Schweigen gebracht werden. Doch am 21. Oktober wird die Quittung kommen bei den Wahlen für die SVP. Es geht um Freiheitsverteidigung, um die Schweiz als Heimat, um ihre Werte, um ihre Eigenständigkeit.

Maurer zitiert gegen die Linken Voltaire:

„Ich bin zwar nicht ihrer Meinung, aber ich würde mit meinem Leben dafür kämpfen, dass sie sie äußern können.“

Dass die Linken diejenigen sind, die in Bern andere diskriminiert haben, hat sich mit den Ausschreitungen gezeigt.

[youtube jtFcVfSOCf4]

[youtube MKWA8776o4I]

Bundesrat Christoph Blocher sprach davon, dass die Gegner aus einer friedlichen Manifestation gewaltsam selbst eine Demonstration gemacht haben. Blocher ließ sich das reden nicht nehmen, auch wenn er nicht dort sprechen konnte, wo geplant. Er machte sich stark für die freie Meinungsäußerung und warf den Gegnern vor, sie würden andere Meinungen nicht ertragen. Er sagte:

„Es gibt Kräfte, die es nicht ertragen, wenn wir sagen, wir treten der Europäischen Union nicht bei, weil wir unsere Zukunft selbst bestimmen wollen.“

[youtube pDGCL1VEuyU]

Gewalttätigkeit, Kriminalität und Missachtung der Ordnung lehnt Blocher ab:

„Wer das Recht im eigenen Land nicht durchzusetzen versteht, der geht bald unter!“

In der Schweiz soll das Volk auch in Zukunft etwas zu sagen haben:

„Es lebe die Schweiz – Vive la Suisse!“

svp7.jpgNach den offiziellen Ansprachen war PI bei der Pressekonferenz mit dabei. Bundesrat Blocher wiederholte noch einmal das Zitat von Voltaire und betonte, dass es ihm wichtig war, sich nicht zu verstecken. Er könne nicht von den Menschen erwarten, dass sie für eine freie Schweiz einstehen und selber ängstlich seien. Er könne doch nicht sagen:

„Das gewöhnliche Volk soll in der Gefahr leben, aber ich bringe mich in Sicherheit.“

Blocher zeigte sich denn auch als Bundesrat zum Anfassen, schüttelte Hände, gab Kindern Autogramme auf Fahnen und Mützen.

Als die SVP-Anhänger die Stadt langsam verließen, waren die Linksautonomen immer noch am Randalieren und die Polizei schaffte es nur unter massivem Tränengaseinsatz, ihnen Herr zu werden. Sie hinterlassen eine verunsicherte Bevölkerung, die sich von ihrer Polizei nur mangelhaft geschützt fühlt, wütende Ladenbesitzer, die jetzt die Schäden beseitigen müssen und einen Dreck übersäten Bundesplatz, wie wir ihn überhaupt nicht kennen. Wenn die Ausschreitungen der Linksextremen heute überhaupt etwas bewirkt haben, dann war es Wählerstimmen FÜR die SVP zu sammeln. Denn in einer solch unsicheren Schweiz wollen die Schweizer nicht leben – sie werden wählen gehe, jetzt erst recht.

» Hier PI-Bilder zu den Berner Ereignissen.
» Offizieller Pressetext der SVP
» SpOn-Bericht über die schweren Krawalle in Bern




Fußballprofi Ashkan Dejagah sagt Israel-Reise ab

DejagahAshkan Dejagah (Foto) vom VfL Wolfsburg, gerade erst wegen Unfallflucht und Fahren eines Autos ohne Versicherungsschutz zu 40.000 Euro und zwei Monaten Fahrverbot verurteilt, hat seine Teilnahme am Länderspiel der deutschen U21 am Freitag in Israel „aus politischen Gründen“ abgesagt. „Es ist bekannt, dass ich Deutsch-Iraner bin. Mehr möchte ich dazu nicht sagen“, begründet der in Berlin aufgewachsene gläubige Muslim seine Absage.

Hintergrund von Dejagahs Absage: Israel und der Iran sind Erzfeinde. Irans Präsident hat in einer Rede vor genau zwei Jahren sogar die Vernichtung des Staates Israel gefordert. Möglicherweise hätte der Deutsch-Iraner Dejagah deshalb Schwierigkeiten bei der Einreise in Tel Aviv gehabt, oder es hätte diplomatische Verwicklungen gegeben, die niemand möchte.

„Es war von vornherein klar, dass ich nicht mitfliege. Der Trainer hat die Gründe verstanden“, sagte Dejagah, der sich in der nächsten Woche voll auf den VfL konzentrieren kann.

Und er kann sich mit dem Thema befassen, ob er nach der U21-Zeit weiter für Deutschland oder dann für den Iran spielt. „Es gibt lockere Anfragen von der Nationalmannschaft“, bestätigt der VfL-Profi.

» Kontakt

Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB)
Hermann-Neuberger-Haus
Otto-Fleck-Schneise 6
60528 Frankfurt/Main
Telefax:069-67 88 266
Telefon:069-67 88 0
E-Mail: info@dfb.de




Bekir Alboga und die Kieler Dhimmis

Die CDU-nahe Hermann Ehlers-Akademie veranstaltete am 4. Oktober im Rahmen der interkulturellen Woche der Stadt Kiel eine Vortrags- und DiskussionsDhimmiveranstaltung mit dem Kölner DITIB-Funktionär und Taqiyya-Spezialisten Bekir Alboga. PI-Leser Freigeist war vor Ort und hat den Abend für die Nachwelt festgehalten.

Hier sein Bericht in Stichworten:

das publikum: typ kirchen-gesprächskreis, bibelfest, alter >60, gehobene bildung, „gut bürgerlich“, islamfern aufgewachsen und lebend, deshalb „tolerant“. kauft gemüse christlich solidarisch beim grünzeugtürken.

sie: kurze graue haare, prinz eisenherz-schnitt, halbmondbrille an kette.
er: ähnlich, jedoch ledermantel, blässlich, eher beamteter als seemann.

der türke alboga: kurz, etwas fettige haare, freundlich, offiziell seiend.
sein auftrag: mitarbeiter des türkischen staates, abt. religionsförderung.

die redner und veranstalter der interreligiösen gegenseitigen verstehung:
– dr. onnasch, typ 68er, links-außen pastor, ev. islamversteher
– dr. kuhn, evtl. beamter, heute deutsch-türkischer verbindungsoffizier

dazu einige richtige studienräte und waldorfpädagogen, teenagerinnen und allerlei liebe menschen, die alles lieben was mohammedaner so lieben. also frieden, freunde und kuchen und tolle alte kultur, musik und orient.

wirklich nicht schön zu filmen, wäre das ganze nicht so bizarr.

einleitung: 10min vom grauhaarigen t.-versteher dr. gustav kuhn, alle freuen sich über den so aufrichtigen mitleidenden hr. alboga.

dann ditib-diyabakir-alboga selbst mit 30min. rede zu bösen medien, böser brd-regierung, den rassisten (=islamkritikern), integeren migranten, und das alles so missverstanden wird, selbst wenns schwachsinnig ist.

am ende nachdenkliche interreligiöse dialog-pastoren, die gemeinde will hr. alboga am liebsten zum abendessen einladen. jaja, das böse christentum, mea culpa, wie können wirs nur wieder gut machen? fragen die pastoren.

ganz einfach: das publikum wird zu einem gruppendynamischen frondienst verpflichtet! dazu hat islamversteher dr. onnasch fünf rote blätter gebastelt, und darauf je ein kirchenkreis-gerechtes islam-thema geschrieben, also nicht die täglichen hass-imam oder judenmord-nummern von pi …

willig teilt sich die herde schafe in fünf gruppen auf, und beginnt die erarbeitung von lösungen islam-an-sich begründeter probleme in europa, gratis und honorarfrei und leicht zensierbar für onnasch und alboga.

ich filme kurz in jede gruppe rein, und merke den tiefen, tiefen glauben, der wissen aber nicht zulässt – geschweige denn über koran, fatwas etc.

nach 30min. sind die mitmach-islam-experten aus dem publikum fertig. ein gruppensprecher typ waldorfpaedagoge darf mit mikro präsentieren, wie man moslems in stadt und schule noch bequemer machen kann, und sich dabei (vor allem für die beschenkten) noch zum primaten macht.

die kritik und vorschläge reichen von bezahlten deutschkursen, mehr kulturpflegern bis zur selbstabschaffung des christentums. ich kanns nicht glauben, wie weit der kulturelle selbstmord geht, herr broder.

aaaber, ich habe einiges aufgezeichnet, und zwar hier:

fazit: für recherchierende dokumentarfilmer ein ergiebiger abend, für aktions-vorbereitende zeitgenossen ein gutes training, für (islam-) kritisch-denkende bürger ein wahrer horror. verzeih ihnen, mein gott, denn sie wissen nicht, was sie sich antun.

Kontakt:

Hermann Ehlers Akademie
Gurlittstraße 3
24106 Kiel
Tel.: +49 (431) 38 92 0
Fax: +49 (431) 38 92 38
Email: info@hermann-ehlers.de




EILMELDUNG: Schwere Ausschreitungen in Bern

vorschausvp.jpg

Rund um die heutige Veranstaltung der SVP in Bern ist es zu schweren Ausschreitungen von linksextremistischen Autonomen gekommen. Erste Meldungen sprechen von dutzenden Verhaftungen und 17 zum Teil schwer verletzten Polizeibeamten. PI war vor Ort und bringt noch im Laufe des Abends einen ausführlichen Bericht über die Ereignisse aus erster Hand.




Claudia Roth erklärt die Welt

Bild-Quelle: Düsseldorf-Blog

Auf abgeordnetenwatch.de doziert die redselige Grünen-Chefin mit einer Mischung aus kompletter Realitätsblindheit und Arroganz über (natürlich nicht vorhandene) Islamisierungstendenzen in unserer Gesellschaft und der Demokratiefähigkeit des Islam, die nur schwer zu toppen sein dürfte.

Als erstes erfahren wir, was das für Menschen sind, die vor einer Islamisierung der Gesellschaft warnen:

Meines Erachtens ist die Rede von der „Islamisierung Europas“ ein Schlagwort einiger Empörungsprofis und Panikmacher, das man sich nicht zu Eigen machen sollte. Es wird verwendet von einer Allianz von nationalistischen, rechtsextremistischen, christlich-fundamentalistischen und islamophoben Kräften in Europa, sekundiert von zahlreichen selbsternannten Islam- und Terrorexperten.

Rumms, das hat gesessen. Nur Leute, um die man besser einen ganz großen Bogen macht, warnen vor einer Islamisierung: Der anrüchige Nationalist, der gemeine Rechtsextreme, die suspekten christlichen Fundamentalisten, bekanntlich äußerst gefährliche Leute mit weltumspannenden Netzwerken und der berühmte paranoide Islamophobe. Eine Phobie ist ja bekanntlich eine unbegründete, übersteigerte Angst vor etwas objektiv Harmlosen, zum Beispiel eben dem Islam. Selbsternannte Islamexperten, wahrscheinlich solche wie Hans Peter Raddatz, bestärken diese armen Verwirrten in ihrer Furcht vor Allahs zahlreichen Anhängern. Dann bilden sie Allianzen, um daraus politisches Kapital zu schlagen. Aha!

Nachdem das nun geklärt wäre, geht Roth über eine weitere Diffamierung der Islamisierungsgegner, denen mal eben nebenbei ein Mangel an Rechtsstaatbewusstsein vorgeworfen wird

Das platte Islamisierungsgeschrei will keine Stärkung der Rechtsstaatlichkeit und der Gewährleistung von demokratischen Grundrechten, sondern eine Rückkehr in das Europa der Voraufklärungszeit, verbunden mit einer selektiven Anwendung von Recht und Gesetz.

relativ zügig zur Reinwaschung des Islam über:

Das schlechte Image der politischen Systeme in den meisten islamischen Ländern hat meines Erachtens wenig mit der Religion Islam zu tun.

Der Islam hat also nichts mit dem zu tun, was in islamischen Ländern abgeht.

Diese Staaten in Asien, in Nordafrika, dem Mittleren und Nahen Osten sind undemokratische oder scheindemokratische Regimes, die jede Erneuerung des politischen und gesellschaftlichen Systems verhindern, bekämpfen, ja repressiv unterdrücken. Am Beispiel dieser Länder lässt sich gut beobachten, dass viele gesellschaftspolitische Kräfte mit einem religiösen Hintergrund sehr wohl politische Bewegungen darstellen, die gegen das undemokratische Herrschaftssystem opponieren. Sie streben gesellschaftliche Selbstbehauptung an, ohne einen gemeinsamen Nenner im Islam zu finden.

Wovon redet diese Frau? Befindet sie sich noch auf dem Planeten Erde oder bereits in einem Paralleluniversum? Die Länder mit undemokratischen islamischen Gesellschaftssystemen haben nichts mit dem Islam zu tun? Sie sind undemokratisch bzw. scheindemokratisch – sehr richtig erkannt, Frau Claudia. Aber nach Roth’scher Logik liegt das nicht etwa am Islam, dessen Gesellschaftsordnung zutiefst totalitär und undemokratisch ist.

Die Formulierung politischer Geltungsansprüche in Namen des Islam stellt nur einen Teilmoment der gesellschaftspolitischen Prozesse in diesen Ländern dar. Mit Heilversprechungen und karitativen Werken können diese Kräfte die Gesellschaft mobilisieren, doch weder der Ruf nach dem islamischen Staat noch der nach Wiedereinführung der Scharia kann über die Uneinheitlichkeit und Widersprüchlichkeit ihrer politischen Ziele und gesellschaftlichen Ordnungsvorstellungen hinwegtäuschen.

Die Gefolterten und im Namen des Islam Gesteinigten und Gehängten dürfen also mit der Gewissheit sterben, dass der Islam selbst nur Opfer ist.

Im Kampf um Interessen droht die Religion zum Opfer der Politik zu werden, was in Iran oder Saudi Arabien bereits der Fall ist.

Zwei der islamischten aller islamischen Staten, wo der Koran so buchstabengetreu wie möglich umgesetzt wird, sind also gar nicht islamisch. Sie wissen es nur nicht. In Wirklichkeit ist der Islam dort Opfer. Klar, denn dort herrscht Terror und Islam bedeutet Frieden. Gut, dass Claudia es uns erklärt hat.

(Spürnase: Golda W.)




Internationale Solidarität mit Israel

fahnensammler_200.jpgWie seit 28 Jahren sind auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Christen aus aller Welt zum Laubhüttenfest am sechsten Tag von Sukkot, nach Israel gereist, um letzten Dienstag am traditionellen Jerusalem-Marsch teilzunehmen. Auch aus Deutschland waren etwa 200 Besucher unter den 7.000 internationalen Gästen, um ihre Solidarität mit Israel zu bekunden.

Für Verwirrung hatte die ablehnende Haltung des Oberrabbinats gegenüber den christlichen Teilnehmern gesorgt. Während die Jerusalemer Stadtverwaltung unter Leitung des orthodoxen Rabbiners Lupokianski ebenso wie die israelische Regierung die internationalen Gäste willkommen hieß, befürchteten die Oberrabbiner christliche Missionierung der Juden. Es fand sich ein Weg, den man im Rheinland als „kölsche Lösung“ bezeichnen würde.

Das Oberrabbinat, das wegen der Befürchtungen den Juden gar die Teilnahme am Jerusalemmarsch verbieten wollte, verzichtete darauf, dies in Zeitungen zu veröffentlichen, und so war offiziell von den Bedenken „nichts bekannt“. Das berichtet die Jüdische Allgemeine (JAZ). Christen und Juden marschierten gemeinsam, und die Zuschauer am Wegesrand begrüßten die internationale Solidarität mit Beifall. An der Ehrentribüne forderte der Ansager die Zuschauer auf, den christlichen Besuchern einen besonderen Beifall zu spenden. Teilnehmer Jörg schickte uns den folgenden Bericht aus Jerusalem:

kongo-440.jpg

Was nicht in der JAZ steht: die hunderte, tausenden jüdischen Kinder die am Rand stehen und Fahnen der ganzen Nationen sammeln und (koschere) Bonbons und die Menschen mit lächelnden Gesichtern – kann man kaum beschreiben, wie dankbar und sehr freundlich die Israelis sind!

Das (offiziell nicht veröffentlichte) Verbot des Rabbinats und die Intervention der Regierung gegen dieses Verbot haben öffentlichkeitswirksam übrigens genau das Gegenteil bewirkt: Es standen erheblich mehr (auch Orthodoxe) Leute an den Straßen an im letzten Jahr…

Zum Marsch: Die 1.500 Brasilianer und mindestens die Kongolesen haben sich benommen, als seinen sie entweder Weltmeister geworden oder der Messias sei schon da. Jedenfalls waren das die Stimmungskanonen…

riesenplakat_200.jpgDeutschland war schwach vertreten mit nur ca. 200 Leuten (nur wenig mehr als Dänemark oder Holland), dafür waren alle Konfessionen vertreten und sogar ein (in der Tat sehr sympatisches) junges deutsches Ehepaar von den Mormonen (!) und viele deutsche Touristen schlossen sich nach und nach der deutschen Gruppe auf dem Marsch an.

Ich mußte wie ein Schäferhündchen oft von vorn nach hinten und wieder zurück laufen, weil die deutsche Gruppe zeitweilig so weit auseinander gerissen war, einerseits daß die älteren Omis weiter hinten kaum mitkamen – andererseits die Fahnenträger vorn zu viel Gas gaben… Außerdem wollten uns Dänemark und die Fahröer-Inseln im Reißverschlußverfahren anfangs nicht vorlassen, und ich mußte den Vorsitzenden des Zweiges aus Estland mit einer Einladung nach Deutschland ‚bestechen‘, damit er uns vorließ… 🙂 Jedenfalls war der Sacher-Park voll mit Leuten, und vielen Juden, die den Marsch entweder noch gar nicht kannten oder schon als Fahnensammler alle Nationen abklapperten.

thank-you_200.jpgNur solche unserer Lieblings-Journalisten wie Ulli Sahm oder Johannes Gester haben wir vermißt! Die trafen sich ihrerseits im Büro und hatten sich wegen der großen Trubels und der vollen Straßen schon mal mit Lebensmitteln eingedeckt. Ulrich Sahm: „Ich war … anderthalb Stunden unterwegs, nur um 20 Fladenbrote am Damaskustor einzukaufen. Das hat mir gereicht, es nicht noch einmal zu wagen.“




UNO: Westen ignoriert Frauenrechte

Es wird immer grotesker: Yakin Ertürk, UNO-Sonderberichterstatterin zum Thema „Gewalt gegen Frauen“, bemängelt, dass die Menschenrechte von Migrantinnen, die zum Beispiel unter häuslicher Gewalt oder Zwangsverheiratung leiden, von vielen europäischen Staaten zu wenig beachtet und mit dem Argument der „anderen Kultur“ entschuldigt werden würden.

Das finden wir interessant. Nachdem uns seit Jahren eingetrichtert wird, dass jede Kritik an häuslicher Gewalt in muslimischen Familien einem rassistischen Vergehen gleichkommt und Menschenrechtlerinnen, die dieses anzusprechen und zu bekämpfen wagen, verhöhnt, der Lüge bzw. der „unwissenschaftlichen Arbeit“ bezichtigt, übel veleumdet und zum Abschuss freigegeben werden (Hirsi Ali, Necla Kelek, Seyran Ates, Irshad Manji, Nyamki Sabuni – um nur einige zu nennen), wirft uns die türkische Soziologin Ertürk nun vor, diesem Gebiet zu wenig Beachtung zu schenken. Und belehrt uns dann sogar noch frech, dass es sich um ein Problem mangelnder Integration handeln würde, ganz so, als würde es diese schweren Menschenrechtsverletzungen in den Herkunftsländern der Migranten gar nicht geben.

So können wir als tagaus, tagein durch die Gesinnungspolizisten der Nation – von Claudia Roth, Lale Akgün oder Volker Beck über Moslemverbände bis hin zu staatlichen Organisationen – belehrt werden, dass häusliche Gewalt, Zwangsheiraten und sogar Ehrenmorde – obwohl in islamischen Ländern an der Tagesordnung – keine islamischen Phänome seien, und gleichzeitig von der UNO wegen Missachtung dieser Misstände angegriffen werden – natürlich, ohne Erwähnung des I-Wortes!

Nun liebe UNO, wie wäre es, die durch den Islam verursachten schweren Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen erstmal in den Ländern der Friedensreligion selbst anzugehen? Die holländische Diplomaten-Ehefrau Betsy Udink beschrieb kürzlich in „Allah und Eva“ das islamische Pakistan als schrecklichstes Land für Frauen – nicht Europa. Aber dann wäre der Bogen Islam – Gewalt gespannt, und das darf natürlich nicht sein. Daher kritisiert man in UNO-Neusprech zur Entlastung des Islam nebelig-trüb die „Gewalt in Migrantenfamilien“, an der natürlich der Westen wegen mangelnder Integrationsanstrengung allein die Schuld trägt. Und das I-Wort kommt nicht vor.

Die UNO wirft somit in perfektem Orwell’schem Zwiedenken dem Westen das Benennen islamischer Gewaltphänomene ebenso vor, wie das Nicht-Bekämpfen dieser nicht vorhandenen Probleme. Alles klar?

(Spürnase: Ludwig St.)




Berlin: Erste Kirchen werden zu Moscheen

ciel.gif

PI-Leser Norbert B. schickte uns eine Meldung aus dem Tagesspiegel, die uns am frühen Samstag-Morgen bereits den Tag ziemlich vergällt. In Berlin-Neukölln und in Tempelhof werden gerade die ersten beiden Kirchen in Moscheen umgewandelt.

Der Tagesspiegel berichtet:

In der Neuköllner Flughafenstraße 43 erinnern nur noch die Orgelpfeifen daran, dass hier christliche Gottesdienste stattfanden. Das Kirchenschiff ist leer, wo die Bänke standen, liegt rotbrauner Teppichboden. An der Stelle des Altars steht ein Treppchen für den Imam. Draußen weisen Schilder darauf hin, dass Frauen und Männer getrennte Eingänge benutzen sollen. Vor zwei Wochen wurde das Gebäude für 550 000 Euro an den muslimischen „Verband interkultureller Zentren“ verkauft. Die frühere Kirche soll zu einem „Haus des Friedens“ werden, in dem außer Gebeten „integrationsfördernde Projekte, soziale Beratung und Berufsorientierungskurse“ stattfinden sollen. Im Juli wechselte auch die Kirche in der Manteuffelstraße 4B in Tempelhof den Besitzer. Hier ist der arabische Verein „Al Torath“ („Erbe“) eingezogen. Auch hier wurden die Kirchenbänke abtransportiert.

In der Neuapostolischen Kirche gehe die Zahl der Mitglieder zurück, deshalb müsse man sich von Gebäuden trennen, sagt Finanzchef Werner Kiefer. „Warum sollen wir nicht an Muslime verkaufen“, fragt er, „schließlich gibt es den Gleichbehandlungsgrundsatz“. Außerdem habe man bei Gesprächen den Eindruck gewonnen, dass eine Nutzung als Moschee nicht angedacht war, sagt Kiefer. Die Vereine sehen das jetzt aber anders. „Wir wollen ein Moschee- und Kulturzentrum einrichten“, sagt die Vorstandsvorsitzende von „Al Torath“, „auch das Freitagsgebet wird es hier geben“.

Für Tagesspiegel-Autorin Claudia Keller kein Grund zur Sorge. Im Gegenteil, sie bemängelt in ihrem Kommentar „Nachmieter Mohammed“ die Stimmung gegenüber den Muslimen hierzulande. Die oft geprägt sei von

Misstrauen, Provokation und Aggressivität. Berechtigte Kritik wird übersteigert zu Maximalforderungen. Und die Kirchen? Sie schüren das Misstrauen noch, wenn sie immer wieder zu „Wachsamkeit“ aufrufen.

» leserbriefe@tagesspiegel.de




‚Selbst dran schuld, Ayaan Hirsi Ali!‘

balkenende.jpgDer holländische Premierminister Jan Peter Balkenende hat Ayaan Hirsi Ali aufgefordert, in die USA zurückzukehren und dort ihre Sicherheitsmassnahmen zu regeln. Er sagte dass sie nicht zum Schutz in die Niederlande zurückkommen sollte – sie wisse seit langem dass die Niederlande ihren Schutz einstellen wollen.

Vorher hatte der holländische Justizminister Ernst Hirsch Ballin mitgeteilt, dass sie sicher sei und keinen Schutz mehr benötige.

Wir denken an Ayaan Hirsi Ali und an ihren Mut und sind sprachlos über das Verhalten der Regierung unseres Nachbarlandes.

(Spürnase: David A.)