Als der Berliner Staatsanwalt Reusch vor einigen Monaten feststellte, dass man die steigende Jugendkriminalität nur durch härtere Strafen in den Griff bekommen könnte, musste er heftige Kritik und disziplinarische Maßnahmen über sich ergehen lassen.

Im toleranten und liberalen Amsterdam dagegen bettelt inzwischen die Polizei um mehr Härte gegenüber den Mitgliedern einer marokkanischen Bande, die einen ganzen Stadtteil terrorisiert.

Im Amsterdamer Stadtteil Slotervaart gehen seit einer Woche jede Nacht Autos in Flammen auf. Bei den mutmasslichen Tätern handelt es sich mehrheitlich um junge Amsterdamer marokkanischer Herkunft, die der zweiten oder dritten Generation eingewanderter Familien angehören. Obwohl der Polizei die Identität der Übeltäter seit langem bekannt ist, steht sie dem Treiben machtlos gegenüber. Es ist zwar nach anfänglichem Zögern mittlerweile zu einigen Verhaftungen gekommen, ein Teil der Festgenommenen befindet sich aber in der Regel bereits nach wenigen Stunden oder Tagen wieder auf freiem Fuss. Angesichts der milden Strafen, welche die Richter den mehrheitlich minderjährigen Jugendlichen für schwerwiegende Delikte auferlegten, sei es für die Polizei unmöglich geworden, gegen den harten Kern der Banden vorzugehen, betonte der Polizeikommissar Hans Schönfeld. Er forderte die Justiz eindringlich auf, künftig härtere Urteile zu fällen.

Der Vorsitzende des Stadtteils, selbst ein Migrant, fordert ebenfalls härtere Strafen und stellt fest, dass die „Zeit des Dialogs vorbei sei“. Das ist sie in Frankreich schon lange, wo in Nancy 30-40 Jugendliche (hier wird die Herkunft der kleinen Schlingel politisch korrekt verschwiegen) Polizei und Feuerwehr mit Eisenstangen angriffen, als diese ein brennendes Jugendheim löschen wollten. Der Vorfall ist schon ein paar Wochen her – kein Thema in Deutschland. Hierzulande erreichte man mit Gesprächstherapien und Händchenhalten angeblich sogar eine Rückläufigkeit der Jugendkriminalität.

»Weltwoche: Fakten zur Jugendgewalt

(Spürnase: Midimaster)

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80 KOMMENTARE

  1. Ich bin ein Hollander (wohne aber in NRW)
    Man sagt es gebt 35 probleem jungeren in slotervaart und die kann man mit 250 polizisten nicht im griff kriegen. Was wenn später da 1000 oder sogar 5000 moslim jugend im land randalieren,Holland ist verloren mit dank aan die linke sozialisten denn nür reden und thee trinken können.

  2. @willie1971: Meiner Meinung nach müssten alle europäischen Länder zusammen gegen die Bedrohung vorgehen. Erst in der Gefahr wird deutlich, wie viel wir als Europäer doch gemeinsam haben. Kontraste schärfen die Wahrnehmung. Leider habe ich immer größere Angst, dass der Kampf verloren ist. Denn unsere Zivilisation und Mäßigung wird vom Feind eiskalt ausgenutzt.

  3. #53, willie1971

    ich bin froh, dass die Mehrzahl der Niederländer die Sache mit der Mohammedanisierung genauso beunruhigt wie die Deutschen. Sehen wir es positiv und schauen wir gemeinsam als Europäer in die Zukunft, um unsere Zivilisation und Kultur zu bewahren!

    Uns alle betreffen die Vorgänge in Malmö-Rosengarten, Amsterdam-Slotervaart, Clichy-sous-Bois, Antwerpen, Berlin-Neukölln, und Arhus!

    An einem geeinten Europa sind die Mohammedaner schon vor Wien gescheitert.

  4. #8 defective.dhimmi

    Defective Dhimmi, bitte den Kampfmodus deaktivieren! Denke an die 3 Robotergesetze!!!

  5. @ Eurabier „Btw: Der Tagesspiegel ist schweigsam geworden, herrscht dort wieder die Dressurelite“
    Anscheinend.
    dort wurden früher wenigstens die Nationalitäten der Straftäter genannt.
    Einige Redakteure hatten doch tatsächlich die ethnischen Kriminalitätsprobleme gekant und auch darzustellen gewagt. „Zivilisatorische Standards gelten nicht mehr“.
    hat aber seit monaten nachgelassen, wehalb ich mein Abo gekündigt habe.
    Wollte dann die FAZ abonnieren, bin aber froh, dass ich es unterlassen habe, da kommt man ja vom Regen in die Traufe!!
    Was kann man denn noch als Tageszeitung lesen?

  6. Alle Amsterdamerinnen und Amsterdamer sollten sich an einen großen runden Tisch setzen, die angesprochenen Probleme diskutieren und tragfähige Lösungen finden. Die Jugendlichen, um die es geht, müssen eng in die Diskussion eingebunden werden.

    Aus der BRD können wir zum Beispiel die Claudia Roth zu der Veranstaltung delegieren. Sie ist ganz bestimmt eine echte Bereicherung für die Runde.

  7. #57 Es ist sicher einfacher, eine Stadt, deren Mauer zu verteidigen und durch Mineure gegrabene Tunnel aufzuspüren, als einen Kontinent zu verteidigen, der ganz langsam durch millionenfache Infiltration in den Schwitzkasten genommen wird.

  8. Hierzulande erreichte man mit Gesprächstherapien und Händchenhalten angeblich sogar eine Rückläufigkeit der Jugendkriminalität.

    Na selbstverständlich sinkt so die Kriminalität. Weil durch intensive Gespräche hat man festgestellt das diese so genannte „Kriminalität“ eigentlich nur etwas darstellt was unser begrenzter Begriff von Kultur nicht erfassen kann und deshalb der Bereicherung bedarf !
    Was früher als Kriminalität gewertet wurde entpuppt sich bei genaueren Hinsehen als eine fröhliche Lebensart die es zu unterstützen gilt. Und wer das nicht sehen kann oder will ist eben ein ewig gestriger Faschist oder schlimmer.

  9. Hierzulande erreichte man mit Gesprächstherapien und Händchenhalten angeblich sogar eine Rückläufigkeit der Jugendkriminalität.

    Glaube keiner Statistik die du nicht selbst
    gefälscht hast!

  10. # 58
    Was man noch als Tageszeitung lesen kann?

    Keine.
    Jedenfalls täglich.
    Und das sollte man auch nicht.

    Die FAZ geht seit Monaten in eine ganz andere Richtung. Die WELT, der TAGESSPIEGEL auch.

    Ich habe die FAZ abbestellt, weil sie, besonders nach der Layout-„Reform“, mittlerweile genauso aussieht und schreibt wie der Bonner GENERAL-ANZEIGER.

    Der ist zwar nicht unbedingt schlecht, aber warum sollte ich mir zweimal dieselbe Tageszeitung halten?

    Jetzt mache ich es so: morgens das Lokalblatt (also General-Anzeiger Bonn)beim Frühstück, abends, nach dem Dienst, ab zu Google News (und zu PI).

    Da finde ich alles, was ich brauche.

    Natürlich hätte ich die FAZ gerne behalten als konservative Stimme.

    Aber seitdem die Artikel über Paris Hilton, Britney Spears oder über Harry Potters Eulen (heutige Ausgabe) seitenfüllend geworden sind,
    brauche ich keine FAZ mehr.

    Wahrscheinlich wäre es am besten, die taz und die Junge Freiheit zu abonnieren und irgendwo in der Mitte zu denken …

    Aber, wie gesagt, das läßt sich auch bequem übers Netz erreichen.

  11. #44 Schweinsohr (26. Okt 2007 19:13)

    wieder ein “Verwirrter”, wie Staatsanwältin erklärt hat:

    Die M’s scheinen kollektiv verwirrt zu sein.
    Nur beim Durchsetzen ihres Willens, was immer sie auch wollen, sind sie kollektiv unverschämt.

  12. Ja, die Zeit des Dialogs ist vorbei. Ob in Holland, in Dänemark oder auch in Deutschland.

    Einige gute Gedanken sind auch hier zu finden:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Integration;art270,2406390

    Hier geht´s um Polizeistreife mit Imamen und einige Bedenken dazu. Ich zitiere:

    „Doch am Erfolg des Modells gibt es Zweifel. Henkel benennt gleich drei: Erstens fragt sich der CDU-Politiker, ob die Berliner Imame genug Deutsch sprechen, um sich zunächst mal mit den Polizisten zu verständigen. Zweitens bezweifelt er, dass die Imame bereit wären, mit Polizistinnen auf Streife zu gehen. Drittens, so Henkel, stehe die Polizei eben auch für die hiesige Gesellschafts- und Werteordnung. Übersetzer zwischen zwei Welten sollten da eigentlich nicht nötig sein. Die Imame als Mittler sind für Henkel ein Zeichen der Bereitschaft, eine Parallelgesellschaft zu dulden. Davon hält er nichts.“

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

  13. #55 willie1971 (26. Okt 2007 20:24)

    Die Holländer haben die Sozialisten gewählt.
    Schauen Sie, was in Deutschland los ist, in Dänemark, in Schweden, in England, in Belgien, in Italien, in Frankreich usw. usw.
    Das ist schlimmer, als man es sich vorstellen können, schlimmer als die Pest im Mittelalter.

  14. #68 vossy (26. Okt 2007 23:21)

    Es ist absolut lächerlich, wie sich die Polizei verhält. Die stehen da wie Idioten und lassen sich verprügeln, weil sie den Befehl haben, Deeskalation. Schwachsinn, wenn die bewaffnet und in Rudeln auftreten.
    Dann gehen drei Polizisten zum Imam in die Moschee. Sitzen in Socken auf dem Boden.

    Absolut die Lachnummer. Wer nimmt denn solche
    Hampelmänner/frauen für voll? Die Moslems grienen sich eins, wie dämlich die Polizei ist.

    Wieso geht der Imam nicht zur Polizei und bietet seine Hilfe bei den ausgerasteten kriminellen M’s an?

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