Che FaschistDer Revolutionsheilige Che war eine Symbol- und Identifikationsfigur der anti-westlichen, anti-freiheitlichen mit dem Sozialismus sympathisierenden? Bewegung der 68er. Er stand für die Legitimation von Gewalt gegen vermeintliche und tatsächliche Missstände, gemäß dem Motto „der Zweck heiligt die Mittel“. Entsprechend enthemmt, skrupellos und grausam ging Che vor. Der Verehrung und der Sehnsucht nach einer Heilsfigur wird auch die Publizierung seiner Verbrechen keinen Abbruch tun.

Im Gegenteil. Die ARD strahlte vor einigen Tagen einen Spielfilm aus, der den jugendlichen Guevara romantisierend auf dem Selbstfindungstrip zeigt.

Das Leben der leidgeprüften Wanderarbeiter in Chile und die Arbeit auf einer Leprastation bewegen den jungen Che nachhaltig. Er wird seine Weltsicht verändern. Aus dem Grünschnabel wird allmählich ein Mann, der eine politische Vision entwickelt – und den die Welt heute als Che Guevara kennt.(..) Hinter dem Mythos des Che Guevara taucht plötzlich ein Mensch mit all seinen Stärken und Schwächen auf.

Auch eine gestern Abend in der ARD ausgestrahlte Sendung befasste sich nur mit den Umständen Guevaras Tod und daran beteiligter. Nicht aber mit seinen Verbrechen.

In den Printmedien sind Che-kritische Abhandlungen selten. Ausgezeichnete Hintergrundinformation bietet dieser Artikel aus der Welt über den „Stalin-Verehrer“ Che.
Guevaras Tagebuch selbst gibt Auskunft über seinen Charakter. Aus der
Times

Guevara, ein fleißiger Tagebuchschreiber, schildert eindrücklich seine Rolle als Henker. In einer Passage beschreibt er die Ermordung von Eutimio Guerra, einem Bauern und Pfadfinder für die Armee.

“Ich feuerte ein 32er-Kaliber in seine rechte Gehirnhälfe, die an der linken Schläfe wieder austrat”, so Guevaras klinische Beschreibung der Ermordung. “Er stöhnte für ein paar Momente und starb dann.”

Das war der erste von vielen “Verrätern”, die Guevaras “Akten der Gerechtigkeit” zum Opfer fielen. “Ich führte eine stark beschleunigte Ermittlung durch und dann wurde der Bauer Aristidio hingerichtet”….”Es war nicht möglich, auch nur einen Verdacht von Hochverrat zu tolerieren”.

Guevara fand besonders den Fall eines seiner Opfer “interessant”. Ein Mann verfasste vor seiner Hinrichtung einen Brief an seine Mutter, in dem er befand, “dass die Strafe, die über ihn verhängt wurde, gerechtfertigt war”, und bat sie “weiterhin an die Revolution zu glauben”.
Guevara führte Scheinhinrichtungen an Gefangenen durch. Das Opfer, überrascht und glücklich nicht erschossen worden zu sein, “gab mir (Guevara) einen dicken, schmatzenden Kuss, als hätte er sich wieder gefunden vor seinem Vater”.

Seine erste Maßnahme, nachdem die Kommunisten im Triumph in Havanna einmarschierten, war es eine “Säuberungskommission” einzurichten und Hinrichtungen in Havanas La Cabana Gefängnis zu beaufsichtigen. Dariel Alarcon Ramirez, einer von Guevaras einstigen Genossen, beschreibt ihn dabei auf dem Rücken liegend und Zigarre rauchend. Seine Gegenwart gab den Erschießungskommandos moralische Rückendeckung.

Jose Vilasuso erinnert sich an Guevaras Anweisungen, „Gerichtsanweisungen“: „Zieht den Prozess nicht in die Länge. Das ist eine Revolution. Gebraucht nicht die üblichen bourgeoisen Methoden, der Beweis ist zweitrangig. Wir müssen handeln aus Überzeugung. Wir haben es mit einem Haufen Krimineller und Mörder zu tun“.

» PI: Che Guevara – das mörderische Idol / Teil 1

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

22 KOMMENTARE

  1. Jajajaajaa

    Che, das Vorbild aller Moechtegern Revoluzzer.
    Bestellen sich das T Shirt im Internet, ziehen es ueber ihren wohlstandsgenaehrten Wams und zelebrieren mithin ihren unaufhoerlichen Drang nach dem „ich bin kein Durchschnitt 0815 Ottonormalverbraucher“

  2. Schon die französische Revolution unter Robespierre und die russische unter Lenin verfuhren ähnlich – Pol Pot oder Saddam oder Kim Jong-il oder Mao oder Stalin oder Hitler oder Ché… für die Opfer macht das keinen Unterschied!
    Gerade die humorlosen Diktatoren zeigen, warum die Demokratie so wichtig ist!!

  3. Im Bezug auf das heutige Türkei Bashing:

    Wieso schreit jetzt niemand „Boykottiert Kuba!“

    Weil die Menschen dort keine Muslimen sind? Na ja Christen sind sie auch nicht gerade und die schönen Huren und Mullatinen dort sind normalerweise für die kommunistischen Bonzen und den westlichen Touristen vorenthalten!

  4. Den kommunistischen Bonzen vorbehalten und westlichen Touristen vorenthalten…

    Zu den hartnäckigsten Kuba Klischees gehört auch das mit den leichten Mädchen.

    So dachte man in den 60er Jahren in Europa über Kuba – Sozialismus, Rum und viel guter Sex…

  5. Ich weiß, ich wiederhole mich. Ich denke aber das kann man nicht oft genug wiederholen.
    Che Guevara war ein wiederlicher Menschenschlächter, der die Bevölkerung ganzer Ortschaften auf brutalste Weise abgeschlachteten ließ.
    Die einzige Befreiung, die er brachte, war die Befreiung vom Leben.
    Für Linke natürlich nicht so schlimm. Wer sich ihrer Heilslehre in den Weg stellt, hat nun mal keine Existensberechtigung.
    Über 80 Mio. Tote dieser Heilslehre (Sozialismus, Kommunismus)hat uns diese gebracht. Da ist sogar Hitler ein armseliges Kerlchen gegen. Na gut, er hat ja auch nur 12 Jahre Zeit gehabt.
    Richtigerweise müßte man das , was er angerichtet hat, auch der sozialistische Ideologie zurechnen.Dann kommen wir auf ungeheure Zahlen.

  6. Wieso schreit jetzt niemand “Boykottiert Kuba!”

    Boykottiert Castro! Nur, was produziert sein abgewirtschaftetes „Paradies“ denn schon?

  7. An Mir@

    Urlaubsstrände…

    Ausserdem würde ich jetzt niemandem sagen man solle Kuba boykottieren…

    Das mit dem Boykott ist so ein Ding der Linken.

  8. Ein sehr interessanter Bericht:

    Anfang Februar forderte das Europäische Parlament die kubanische Regierung deswegen auf, die Ausreise zu genehmigen und die Menschenrechte zu achten.

    In der Linkspartei.PDS gibt es seit der Abstimmung wütende Proteste. Dem sozialistischen Bruderland fällt man schließlich nicht in den Rücken. In einem offenen Brief verurteilen rund 1.200 Genossen die „Kuba-feindliche“ Resolution des EU-Parlaments als „scheinheiliges Gezeter“.

    Der Parteivorstand sprang nicht etwa denjenigen bei, die sich für Menschenrechte auf Kuba einsetzten, sondern kritisierte sie öffentlich: Lothar Bisky und Co in einem Beschluss des Parteivorstands:
    Zitat:
    „Die Zustimmung zur Resolution entspricht nicht der Position der Linkspartei.PDS.“

    Die „Damen in Weiß“ zeigen Fotos von ihren inhaftierten Angehörigen. Sie können den PDS-Politikern aus dem fernen Berlin nicht sagen, was sie von dem Partei-Beschluss halten. Wie auch, sie dürfen ja nicht ausreisen.

    KONTRASTE
    „Wie würden Sie diesen ‚Damen in Weiß’ erklären wollen, dass die PDS.Linkspartei der Resolution so nicht zustimmen möchte?“
    Lothar Bisky (Linkspartei.PDS)
    „Ja, wie soll ich. Die ‚Damen in Weiß’ kenne ich im Einzelnen nicht, ich weiß im Einzelnen nicht den ganzen Hintergrund, also folglich halte ich mich zurück, weil ich mich nicht zu allem äußern kann, was ich nicht so genau kenne.“

    Der Vorsitzende scheint auch das eigene Parteiprogramm nicht zu kennen.
    Darin heißt es unmissverständlich:
    Zitat:
    „Es gibt keinen noch so ehrenwerten Zweck, der die Verletzung grundlegender Menschenrechte und universeller demokratischer Grundsätze rechtfertigen könnte.“

    Ferdinand Muggenthaler, Amnesty International
    „Das ist das Problem der Linkspartei, wie sie da mit sich in Reine kommt, aber ich denke, es steht jeder Partei gut an, konsequent zu sein und eben nicht nur die Menschenrechtsverletzungen auf Guantanamo zu kritisieren, sondern auch in Staaten, die einem sonst sympathischer sind.“

    Doch auch im Bundestag misst die Linkspartei.PDS mit zweierlei Maß. Vor einer Woche: Ein Kuba-kritischer Antrag der Grünen. Die Sozialisten lehnen ihn ab. Die Kuba-Anhänger verhindern selbst einen abgeschwächten Text der eigenen Fraktion.

    KONTRASTE
    „Würden Sie sagen, dass es auf Kuba Menschenrechtsverletzungen gibt?“
    Ulla Jelpke (Linkspartei.PDS), Bundestagsabgeordnete
    „Ich würde sagen, dass es auf Kuba vor allem Menschenrechte gibt, die eingehalten werden. Und da geht’s zum Beispiel um das Gesundheitssystem, um das Bildungssystem.“
    KONTRASTE
    „Auf der anderen Seite werden doch auch Menschenrechte verletzt. Es gibt ja dort keine Meinungsfreiheit, keine Pressefreiheit und es gibt politische Gefangene.“
    Ulla Jelpke (Linkspartei.PDS), Bundestagsabgeordnete
    „Ja, aber ich finde das jetzt eine klein karierte Diskussion.“

    Eine klein karierte Diskussion also – es geht ja nur um politische Gefangene.

    Wenn Linke zu sehr lieben, werden selbst Menschenrechtsverletzungen schon mal rosarot gefärbt. Das ist nichts, worauf die Linkspartei stolz sein sollte!
    _zurück

    http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_4009238.html

  9. Diese alten Alt68er und ihre Anhänger haben doch sowieso alle einen großen Knall. Habe erst heute Mittag mit einen dieser Verblendeten ein längeres Telefongespräch geführt.

    Es ist so gut wie unmöglich diese alten Säcke mit Rationalen Argumenten oder auch tatsächlichen Fakten dazu zu bringen ihre eingleisige Geistige Schiene zu verlassen.
    Kurz zu seiner Person ! Ehemaliger Beamter 56 Jahre Alt. Seit seinen 44 Lebensjahr allerdings aufgrund von „chronischen Beschwerden“ Frühpensionär !. Seit jenen Tag verlässt er eigentlich nur noch zum Essenfassen sein „Arbeitszimmer“.

    Heute hatten wir ein heftiges Gespräch über die allgemeine politische Weltlage und Religionen mit Schwerpunkt Islam. Hier ist zu erwähnen das er bereits seit etlichen Jahren einen Koran besitzt !. Logischerweise ging ich deshalb immer davon aus das er diesen auch gelesen hat. Er verteidigte am Anfang auch mit unglaublicher Verbissenheit den Islam vs Christentum. Allerdings kamen mir nach den ersten paar Minuten erhebliche Zweifel ob er zumindest den Unterschied zwischen einen Muslim und einer Sambatänzerin kannte.

    Kannte er zwar schon, allerdings gab er dann zu das er seinen Koran eigentlich gar nicht gelesen hatte…..aha….das Thema hab ich dann mal gelassen und wir kamen auf Mao zu sprechen. Stellte dann auch hier fest das er zwar in seinen jungen Jahren ein glühender Anhänger Mao`s war, aber eigentlich keine Ahnung hatte was der Chinese damals tatsächlich wollte.

    Logischerweise war er auch ein fanatischer Verehrer von Che Guevara, sein Wissen beschränkte sich hier allerdings nur auf das äußerliche, nämlich das er so einen ähnlichen Bart wie Castro hatte und irgendwo im Dschungel gegen „Amis“ kämpfte…..mmhh.

    Wie willst du gegen solche „Argumente“ ankommen….zwecklos, er hielt an seinen „Glauben“ fest. Kurze Erschütterungen gab es zwar doch letztendlich perlten sämtliche Aussagen von mir an ihm ab wie Wassertropfen auf einer Glasscheibe.

  10. Ganz einfach, früher bei den 68er wurde die sozialistische Revolution mit sexueller Befreiung direk verknüpft.

    So primitiv es klingen mag was ich schreibe aber es ist nun mal so der Obermacho Che Guevara wollte beweisen, dass er auch ein guter Stecher war.

    Folglich war diese sexuelle Befreiung auch eine Unterdrückung weil man zeigen konnte wie toll die Frauen Dich finden während Du keine abkriegst.

    Auch unser Jean Ziegler hatte in seiner Autobiographie freimütig eingeräumt wie er in Brasilien seine Frau aus der Schweiz mit einer brasilianischen Mätresse betrog.

  11. @smakager
    also ich hab ja schon vor 3 stunden gedacht man da wette ich nen Tagesverdienst drauf das der nen Türke(bzw Turkmene) ist
    er kanns einfach nicht verhehlen
    so unvoreingenommen Türkeifan ist keiner .

  12. @ Roger #13
    Auch mehere Freunde und ich hatten mal eine Diskussion mit einem (jungen) Linken bzw. Kommunisten. Selbst unsere stichhaltigsten Argumente wurden mit sozialistischen Platitüden und sinnleeren Parolen abgebügelt. Nachdem ihm diese endlich ausgegangen waren, wurde er laut und polemisch. Fazit: Völlige Ignoranz realer Tatsachen, wenn diese nicht ins Weltbild passen. Wenn Ideologie das Hirn vernebelt, bleibt kein Platz mehr für das Rationale.

  13. An Prinze78@

    Dann bitte ich darum Deinen Tagesverdienst auf

    Postckeck Konto 1362-87543-76355
    Nevsehir zu überweisen.

    Mit diesem Geld werde ich den Soldaten an der Nordirak Front eine frisches Efes Bier spendieren lassen.

    So für heute ist Feierabend, das Internetcafe macht zu, Ertan war so nett und liess extra eine Stunde länger offen um an der PI Front dagegen zu halten…

    😉

  14. Zwischen Ideologie und Religion ist kein Unterschied. Beide bringen Fanatiker hervor , die durch Blutbäder schreiten.Die Welt hat unter BEIDEN unermäßliches Leid erlebt.
    Und wir werden es weiter erleben.

  15. Es gab mal ne schöne Werbung wo Herr Zeh zu einem Schimpansen mutierte. Die Ähnlichkeit in Erscheinung und Intelligenz ist ja unbestreitbar! Hätte er 30 Jahre früher gelebt, hätte Herr Zeh sicherlich sehr eng mit seinem Vorbild Adolf Hitler zusammengearbeitet.

  16. @ alle
    Seid doch nicht so ungnädig! Sollen sich die armen kleinen Provinzgymnasiasten etwa so eine unsexy Type wie Ulbricht oder Stalin aufs T-Shirts drucken lassen?

    Ne,ne – viel cooler ist doch, mit so ´nem süßen Latinoboy auf der Brust durch die Gegend zu tigern, der so auf Revolution macht und gaaanz wild ist (wieso fallen mir jetzt eigentlich Susannchen Osthoff und GleichgesinntInnen ein?). Wirkt total verwegen und verrucht, ein richtiger Schocker in der Fußgängerzone, gell?

    Einen solchen Effekt würde man mit einem Honecker oder Breshnew T-Shirt nicht unbedingt erzielen. Was verlangt ihr also von unserer mündigen Jugend?

  17. Im Grunde genommen fehlt es nicht an kritischer Biographie über diesen willensstarken aber fanatisierten Argentinier. Ohne die vielleicht zu extremen Klassenabschottung lateinamerikanischer Gesellschaften wäre er so wohl nicht möglich gewesen.
    Seh seine Bedeutung im heutigen Lateinamerika aber eher als Heiligen-Ikone einer linksradikalen Minderheit denn als politischen Inspirator. Die Sozialistische Partei Chiles, der corriente peronista der Kirchners oder Lula da Silva hat mit seinen „Ideen“ herzlich wenig zu tun. Zum Glück für die dortige Bevölkerung.

Comments are closed.