dfbDer Pressesprecher des Deutschen Fußballbundes (DFB), Harald Stenger, hat die Absage des Wolfsburger Spielers Ashkan Dejagah für die bevorstehende Israel-Reise der deutschen U21-Auswahl „aus politischen Gründen“ (wir berichteten) verteidigt: „Er hat uns mitgeteilt, aufgrund seiner Herkunft nicht nach Israel einreisen zu wollen, weil das eine grundsätzliche Einstellung sei. Der DFB akzeptiert das. Schließlich haben auch andere Spieler schon Spiele gegen Israel abgesagt.“ (Quelle: Express vom 8.10.07)

Nicht besonders angetan von der Entscheidung Dejagahs zeigte sich dagegen DFB-Präsident Theo Zwanziger (CDU).

„Wenn wir anfangen, nach politischen Dingen aufzuteilen, wäre der Sport der große Verlierer“,

sagte der DFB-Präsident. Zwanzigers Unmut ist nachvollziehbar, brüstet sich der DFB doch ansonsten immer gern öffentlichkeitswirksam mit Anti-Rassismus-Kampagnen.

Auch in der Politik kommt Dejagahs Schritt nicht gut an. Der Fraktionsvorsitzende der CDU in Berlin, Dr. Friedbert Pflüger, zeigte sich in der BILD empört:

„Das ist unmöglich und völlig inakzeptabel. Sonst fängt jeder an, sich auszusuchen, gegen wen er nicht spielen will. Wir dürfen den Sport nicht politisieren.“

Und weiter:

Auch eventuelle Sicherheitsbedenken Dejagahs für sich und seine iranische Familie lässt Pflüger nicht gelten: „Er ist deutscher Staatsbürger, es würde in Israel alles für seine Sicherheit getan werden.“ Das bestätigt Ze’ev Seltzer, Jugendkoordinator des israelischen Verbands: „Wir würden ihm einen freundlichen Empfang bereiten. Wir können zwischen Sport und Politik trennen.“ Für Pflüger ist der Fall klar: „Wenn er politische Vorbehalte hat, darf er nicht für eine deutsche Nationalmannschaft spielen.“ Zumal Dejagah sich tatsächlich mit einem Wechsel in die iranische Nationalelf beschäftigt: „Ich habe schon Anfragen vom iranischen Verband.“

BILD meint: Wer ein Länderspiel in Israel aus politischen Gründen absagt, darf nie wieder für Deutschland spielen!

Wo sie recht hat, hat sie recht…

» SpOn: Zentralrat empört über „privaten Judenboykott“
» Kontakt:

Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB)
Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
Otto-Fleck-Schneise 6
60528 Frankfurt/Main
Telefon 069/6788-0
Telefax 069/6788-204
E-Mail info@dfb.de

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125 KOMMENTARE

  1. Ich habe eben beim DFB angerufen und mich massiv beschwert! BILD hat absolut recht!

    Was der DFB sich herausnimmt, ist eine Unverfrorenheit!

  2. Ich habe dem DFB gestern eine Email geschrieben, hier zur Kenntnis:

    „Sehr geehrte Damen und Herren,

    Herr Dejagah lehnt es ‚aus politischen Gründen‘ ab, an einer Länderspielreise der deutschen U21-Nationalmannschaft nach Israel teilzunehmen. Das ist zur Kenntnis zu nehmen und ich tue das … als Freund und Anhänger der deutschen Fußballnationalmannschaft. Aber es ist auch dazu zu sagen, daß es wirklich langsam reicht, daß unsere deutsche und europäische Welt sich kommentar- und widerstandslos den Ansprüchen und Forderungen der Moslems unterwirft, denn nichts anderes passiert, wenn sie sich das Recht herausnehmen dürfen, an Länderspielen nicht teilzunehmen, wenn der Gegner ihren islamo-faschistischen Herkunftsländern nicht paßt … und es wird höchste Zeit, daß das aufhört. Bitte leisten Sie dazu einen Beitrag. Das heißt, ich hoffe sehr, daß Sie es uns, den Freunden und Anhängern des deutschen Fußballs und unserer Nationalmannschaft, nicht zumuten, Herrn Dejagah jemals wieder mit dem Adler auf der Brust sehen zu müssen. Er soll seinen Antisemitismus und seine Israelfeindlichkeit unter iranischer Flagge, moslemischem Halbmond und Hand-in-Hand mit seinem Präsidenten Ahamdinejad ausleben, aber nicht aufkosten der deutschen Fußballnationalmannschaft und unter Belastung des deutschen Namens.“

    Mit freundlichen Grüßen

  3. „Ausschluss ist die einzig zulässige Konsequenz für solche Brüder.“

    oder

    er soll doch in sein Heimatland zurückkehren. Dort haben viele Leute auch ein Problem mit Israel. Er kann dort die vielfältige Kultur und den wunderbaren freiheitliche Pluralismus leben.

    Aber irgendwie glaube ich, er hat dafür kein Interesse.
    Liegt wohl an der deutschen Autobahn.

  4. Zumal Dejagah sich tatsächlich mit einem Wechsel in die iranische Nationalelf beschäftigt: „Ich habe schon Anfragen vom iranischen Verband.“

    Das wäre für alle Beteiligten wahrscheinlich das Beste. Wenn konsequent ist, zieht er gleich in den Iran und wir haben ein Problem weniger.

  5. #8 Schwarzer Kater

    das gesamte gesellschaftliche Leben zu politisieren.

    Nicht ohne Grund heißt das Buch, das die ZuchtmeisterIn der Dressurelite Claudia Fatima Roth schreiben liess: „Das Politische ist privat!“

  6. Verzeiht mir, aber jetzt zitiere ich mich selber aus der ersten Meldung dazu:

    #86 Fensterzu Ich habe auch noch eine Spekulation: Hat er vielleicht mit voller Absicht die Absage genauso kommen lassen, um öffentlich sagen zu können, was er von Israel hält? “Mehr möchte ich dazu nicht sagen” ist ja ein beliebtes Mittel, um nicht festgenagelt zu werden, aber trotzdem allen mitzuteilen, was man denkt.

    Hat ihn vielleicht der mögliche Wechsel zur iranischen Nationalmannschaft dazu bewogen?

  7. @ #11 Eurabier

    Nicht ohne Grund heißt das Buch, das die ZuchtmeisterIn der Dressurelite Claudia Fatima Roth

    Das ist ja beinahe noch besser als „Fatima“, vor allem das korrekte „I„.

  8. Es wird nach Strich und Faden Staatsbürgerschaften angenommen und abgelegt. Im Falle von Ronaldinho aktuell hat schon wieder einer aus rein bürokratischen Gründen eine doppelte Staatsbürgerschaft angenommen.
    In der deutschen Nationalmannschaft spielen teilweise Spieler, die nicht mal richtig Deutsch sprechen können! Interviews bestehen dann meist aus auswendig gelernten 08/15-Phrasen, mit denen man ohnehin nichts falsch machen kann. Asamoah bezeichnet ghanaische Fußballspieler als seine „Landsleute“. Namen wie Mesut Özil, Ashkan Dejagah, Kevin-Prince Boateng, David Odonkor, Sami Khedira, Serdar Tasci oder Chinedu Ede sind alles andere als repräsentativ. Das ist doch der ursprüngliche Sinn von Nationalmannschaften, oder?

    Multikulti mitsamt seinen „bereichernden“ Eigenschaften hält Einzug in den DFB.

  9. Sport bzw. Fussball ist bereits politisiert, sonst würde nicht die WM in Südafrika stattfinden müssen.

  10. Hallo,

    trotz berechtigter Kritik an einer solchen Entscheidung, man darf nicht ausser acht lassen, dass der Spieler vielleicht noch Verwandtschaft im Iran besitzt. Mit diesem Hintergrund kann man durchaus eine solche Entscheidung nachvollziehen, auch wenn ich sie gutheisse. Mag sein,dass dies ein überbleipsel meines Gutmenschentums ist, aber man sollte wenigstens diesen Aspekt in Erwägung ziehen.

    MfG Bariloche

  11. @ Barilioche:

    Ja, das kann sein. Er sollte aber trotzdem nicht mehr spielen dürfen. Das ist nämlich eine Frage der Staatsräson. Wie weit wollen wir uns denn bitte vom Iran erpressen lassen?

  12. „Zwanzigers Unmut ist nachvollziehbar, brüstet sich der DFB doch ansonsten immer gern öffentlichkeitswirksam mit Anti-Rassismus-Kampagnen.“

    Diese Kampagnen beziehen sich natürlich nur auf rechtsdeutschen Rassismus. Soetwas kommt natürlich bei Ausländern oder Eingedeutschten nicht vor.

  13. Mail an info@dfb.de:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wenn sich Herr Dejagah aufgrund seines Judenhasses außerstande sieht, ein Länderspiel gegen die Nationalmannschaft Israels zu bestreiten, sollte der DFB die erforderlichen Konsequenzen ziehen. Andernfalls muss ich davon ausgehen, daß die Verantwortlichen die Bundesrepublik Deutschland durch Antisemiten gut repräsentiert sehen. Herr Dejagah kann gerne für das iranische Nationalteam antreten, mit antisemitischen Hetztiraden ist Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad ja immer wieder aufgefallen, insofern wäre dort der richtige Aufenthaltsort für diesen Kretin. Ihr Pressesprecher Harald Stenger macht sich am besten gleich mit auf die Reise.

    Mit freundlichen Grüßen

  14. Er sollte nicht mehr nur für Deutschland nicht spielen dürfen, sondern ein generelles Spielverbot für alle deutschen Vereine ausgesprochen werden. Dann kann er auch getrost für seinen iranischen Verband spielen.

    Das wird wohl aber nicht der Fall sein, schließlich wird der VfL Wolfsburg bestimmt nicht auf die Ablösesumme für ihn verzichten wollen.

  15. @ norabia #4

    Sehr gut formulierter Brief!

    Finde ich wirklich wichtig, dass, wenn man solche Briefe schreibt.

    Nicht messbar, aber ich glaube, sie verfehlen ihre Wirkung dennoch nicht.
    (ähnlich wie bei Mercedes, deren Kunden weitaus häufiger silberne Autos bestellten, als die vor Jahren ihre Silberpfeile ins Formel I geschehen schickten)

    Grüße
    tape

  16. Die Antwort kam prompt:

    Your message

    To: info@dfb.de
    Subject: Ashkan Dejagah
    Sent: Mon, 8 Oct 2007 16:08:58 +0200

    did not reach the following recipient(s):

    Mail-Pressestelle on Mon, 8 Oct 2007 16:09:35 +0200
    Die Nachricht wurde nicht übermittelt, da der angegebene Empfänger die
    Annahme der Nachricht verweigerte.

  17. @ #16 Bariloche

    man darf nicht ausser acht lassen, dass der Spieler vielleicht noch Verwandtschaft im Iran besitzt. Mit diesem Hintergrund kann man durchaus eine solche Entscheidung nachvollziehen

    Diese und andere Entschuldigungsgründe wurden ja schon in einem anderen Thread diskutiert:
    Fußballprofi Ashkan Dejagah sagt Israel-Reise ab
    Aber jetzt lese ich oben vom Pressesprecher des Deutschen Fußballbundes:

    Er hat uns mitgeteilt, aufgrund seiner Herkunft nicht nach Israel einreisen zu wollen, weil das eine grundsätzliche Einstellung sei.

    Er hätte sicher andere Worte sagen lassen können, wenn er nicht genau das sagen wollte, was heraus gekommen ist.

  18. Soeben an den DFB gegangen:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    aufgrund der antisemitischen Äußerungen eines iranisch-stämmigen Spielers der U21-Auswahl bin ich in großer Sorge um die weltweite Reputation des DFB. Ein Ausschluss des Spielers wäre eine zwingende Reaktion, im Fall Eva Hermann hat der NDR auch nicht lange gezögert!

    Sollte seitens des DFB keinerlei Reaktionen folgen, so kann ich davon ausgehen, dass der DFB Antisemitismus in seinen Reihen toleriert. Als Demokrat bin ich zutiefst betroffen und auch ein Stück weit traurig über diese aktuelle Entwicklung!

  19. Lächerlich. Er gehört rausgeworfen.

    Die USA haben sich beim letzten Spiel gegen den Iran auch nicht angestellt und sind in das verfeindete Land eingereist.

  20. Man stelle sich mal vor was los wäre, würde sich ein Deutscher ohne Migrationshintergrund so verhalten.

  21. Die Haltung, die der Pressesprecher des DFB für akzeptabel hält, die nennt man gewöhnlich Antisemitismus.

    Schlimm genug, wenn er nun auch noch bekanntgibt, daß es derartige Vorkommnisse bereits in der Vergangenheit im DFB gegeben habe.

    Die positiven Eindrücke, die Deutschland mit der Fußball-WM im letzten Jahr weltweit generiert hat, verblassen wohl so langsam.

    Wie man mit einer derartigen Haltung gegen rechtsradikale Fußballfans glaubt vorgehen zu können, das wird wohl das Geheimnis des (immerhin) Pressesprechers des DFB bleiben.

    Der DFB hat einen neuen Mitspieler, dieser heißt Klammheimlichkeit. Der wird auf zustimmendes Gejohle stoßen.

  22. Komisch ist nur, daß Dejagan kein Problem damit hatte, bei Tennis-Borussia zu spielen, der in Fußballkreisen oft nur als „Judenclub“ tituliert wird. Offenbar hatte er dort aufgrund seiner Herkunft auch keine Schwierigkeiten gehabt.

  23. #13,17

    OT: Das Politische ist privat

    Diese Tagesspiegel-Überschrift hat mich nun umgehauen:

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/Kommentare-Schulen-Neukoelln;art141,2395501

    Das Politische ist privat

    An Neuköllner Schulen sollen wegen Sicherheitsproblemen private Wachdienste antreten. Aber das ist nicht in Ordnung: Für Sicherheit zu sorgen ist eine der Kernaufgaben des Staates – und doch zieht er sich auf die Funktion des Geldgebers zurück.

    Das ist Neuköllner Politikstil, wie ihn Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky geprägt hat: An den Schulen gibt es ein Sicherheitsproblem, das Lehrer und Polizisten nicht lösen? Dann muss ein Wachschutz her, damit wieder Ordnung einzieht. Es ist die Kombination aus Entscheidung und Symbolik, die Buschkowsky und seinen nicht minder entschlossenen Bildungsstadtrat über den Bezirk hinaus bekannt gemacht haben. Der Streit über die Parallelgesellschaften, über den Umgang mit Sozialstaatsabzockern oder Schulschwänzern – Buschkowsky hat mit den Möglichkeiten des Kommunalpolitikers Themen und Probleme auf die große Bühne geliftet, Streit erzeugt und Lösungen ermöglicht. Jetzt aber ist etwas anders: In Neukölln privatisiert der Staat eine seiner Kernaufgaben, die Gewährleistung von Sicherheit. Der Staat zieht sich zurück auf die Funktion des Geldgebers. Schulen bekommen Geld für den Wachschutz von der Kommune. 200 000 Euro sind dafür vorgesehen, eine überschaubare Summe. Der Versuch läuft bis Mitte Juli 2008, dann sieht man weiter.

    Aber was wird dann zu erkennen sein? Ein neuer Trend im Umgang mit der Sicherheit, jedenfalls an staatlichen Schulen, in einem Bereich also, in dem der Staat bislang den Anspruch hatte, Probleme selbst zu lösen: durch Lehrer und Polizisten, die mit Steuergeldern bezahlt werden. Ein Trend, der sozusagen Schule machen dürfte. Gerade deshalb ist dieses Neuköllner Politikum so wichtig: Es zeigt, wohin man kommt, wenn es in der Politik vorzugsweise um Geld geht. Man kommt an den Punkt, an dem der Staat, der so viel kostet und immer mehr Steuergelder beansprucht, seinem eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht wird. Dann werden diese Ansprüche privatisiert.

    Nun passiert in Schulen das, woran man sich in großen Einkaufszentren oder in Bahnhöfen längst gewöhnt hat. So ist das, wenn Planstellen für Polizisten, Lehrer, Schulpsychologen und Sozialarbeitern gekürzt werden, wenn alles, was mit Prävention zu tun hat, nur nach Kriterien der Finanzierbarkeit beurteilt wird, der Staat aber nie Aufgaben abgibt, die er nicht übernehmen muss. Ganz zugespitzt kann man sagen: Da führt sich der Staat, der an allem spart, nur nicht an sich selbst, ad absurdum. Er kann seinen Anspruch nur noch erfüllen, wenn wackere kleine Kommunalpolitiker die großen Diskurse über ausgeglichene Haushalte vernachlässigen und irgendwo 200 000 Euro für einen Modellversuch zusammenkratzen – ironischerweise mit Fachkräften aus dem Niedriglohnsektor.

    Nur so, mit diesen Methoden aus der Privatwirtschaft und dem Mutterland des modernen Kapitalismus, den Vereinigten Staaten, kann Schule an prekären Standorten überhaupt noch funktionieren. Und das muss ein Sozialdemokrat wie Buschkowsky im rot-roten Berlin auch noch vormachen.

    Man könnte darüber lachen – wäre es nicht eine so bittere, auf so viel Staatsversagen weisende Entwicklung. Also tröstet man sich mit der Erkenntnis, dass das Neuköllner Modell beweist: Besser pragmatische Lösungen wie diese, als zu warten, bis sich die Politik irgendwann und irgendwo wieder mehr Planstellen genehmigt.

  24. @ #26 maeschl

    Das eigentliche Problem ist, dass es hier weder um Nationalitäten noch um Politik geht.

    Dann lass uns doch nicht so hängen und erkläre uns, worum es eigentlich geht.

  25. #16 Bariloche

    trotz berechtigter Kritik an einer solchen Entscheidung, man darf nicht ausser acht lassen, dass der Spieler vielleicht noch Verwandtschaft im Iran besitzt. Mit diesem Hintergrund kann man durchaus eine solche Entscheidung nachvollziehen, auch wenn ich sie gutheisse.

    Dann hätte er sich eben krankgemeldet (irgendeine kleine Unpäßlichkeit und gut ist), damit hätten alle ihr Gesicht wahren können. Aber so ist das schon eine sehr deutliche politische Meinungsäußerung und dafür ist in der deutschen Nationalmannschaft kein Platz.

  26. #24 Schwarzer Kater

    Wenn es ihre Absicht war, mit ihrem Beitrag diesen Blog in Richtung NeoNazi zu hieven, haben Sie voll daneben gegriffen.
    Hier ist der AntiSemitismus nicht willkommen. Es ist total gleichgültig aus welcher Ecke er kommt, aus welcher Motivation es geschieht oder aus welchen Gründen auch immer.
    AntiSemitismus ist zwar ein Thema hier, aber seine Auswirkungen sind hier nicht willkommen.

  27. Eva Hermann wird rausgeschmissen und bei Dejagah ist es okay. Wann hört endlich diese Ungleichbehandlung zwischen Deutschen mit und ohne Migrationshintergrund auf?

    Ist dies eigentlich Rassismus, wenn die Deutschen ohne Migraionshintergrund anders als die Deutschen mit Migrationshintergrund behandelt werden?

  28. @ #16 Bariloche
    Völliger Schwachsinn, wenn Er solche Aspekte in Erwägung zieht, hätte Er Sich NIE für eine Ausländische Mannschaft außer der Iranischen aufstellen lassen dürfen. Ich selbst könnte nie für Deutschland irgend einen Sport betreiben, würde doch die Gefahr bestehen das ich eines Tages Deutschland in einem Islamischen Land Vertreten müsste……und sowas bestimmt nur über meine Leiche! Also habe ich im Nationalmannschaftssport nix Verloren. Mit einer solchen Einstellung könnte ich höchstens noch in die Politik, genau so wie Dieser Abartige Terrorist der Sein angebliches Sportlerdarsein nur als Tarnung aufgebaut hat um gegen Juden zu Hetzen und Uns die Scharia zu bringen.

    PS: Gebt endlich Marco Frei !

  29. @D Mark:

    Man muß aber fairerweise auch hinzufügen, dass er bei einer Einreise nach Israel wohl seinen iranischen Pass abgenommen bekäme (der Iran verbietet die Einreise nach Israel), und ergo wohl den Kontakt zu Bruder und dortiger Familie verliert.

    Ob das nun wirklich ein Verlust ist, und er sich mal generell über seine Prioritäten klar werden sollte steht auf einem anderen Blatt.

  30. #40,

    die ZuchtmeisterIn der Dressurelite Claudia Fatima Roth hat einen Deutsch-IranerIn als BeantworterIn ihrer Anfragen auf abgeordnetenwatch.de!

    Aber ein Versuch wäre es durchaus wert! 🙂

  31. Die Tatsache, dass die angegebene E-Mail-Adresse nicht mehr aktiv ist, spricht dafür, dass der DFB offenbar mehr E-Mails bekommen hat als ihm lieb ist. Die Aktion war offenkundig ein Erfolg. Im übrigen hat Dejagah ja auch noch einen Verein. Glückwunsch an BILD zu dem prägnanten und mutigen Urteil über Dejagah.

  32. Wenn ich meinem Chef sage, daß ich aus „politischen Gründen“, zu denen ich nichts weiter sagen möchte, die Arbeit in einem Teilbereich verweigere, ist daß ein Faktor, der bei der nächsten Kündigungswelle ins Gewicht fällt.

    Alles EunuchInnen.

  33. #41 encore,

    hätte er einen iranischen Pass, dürfte er gar nicht in der DFB-Auswahl sein und Doppelstaatsbürgerschaften sind (im Prinzip) illegal. Auch stehen Fussball-Mannschaften gewissermassen unter diplomatischem Schutz, eine nordkoreanische Sportgruppe würde auch nicht in USA verhaftet.

  34. @ Fensterzu

    Entschuldigen Sie bitte vielmals, ich hätte es konkreter formulieren sollen.
    Ich wollte lediglich ausdrücken, dass es mich stört/wundert, dass sowohl der DFB als auch der Israelische Fußballverband von „deutscher Staatsbürgerschaft“, „iranischen Verwandten“ oder „politischen Vorbehalten“ reden, den Kern des Ganzen aber umgehen: Islamischer Antisemitismus.

  35. Bei so einem Fall, sollte man sich aber direkt an die Gute Claudia wenden, da scheint alles erfüllt zu sein, weswegen sie an die Öffentlichkeit gehen müsste. 🙂

  36. Das wird euch interessieren:

    Dabei liegen die eigentlichen Hintergründe auf der Hand. Die offizielle iranische Sportföderation mahnte ihn öffentlich, nicht nach Israel zu reisen. Außerdem drohten Hashemian, der sich gerade erst einen Platz in der iranischen Nationalmannschaft erkämpft hat, juristische Sanktionen und der Ausschluss aus dem Nationalteam.

    Um aus dieser brisanten Situation herauszukommen, hat sich Hashemian offenbar geradezu in seine Verletzung geflüchtet – mal ganz unabhängig davon, wie schwer diese nun wirklich ist.

    Der Zorn der Machthaber in Teheran jedenfalls verpuffte sofort. Hashemian erhielt ein öffentliches Lob vom Iranischen Fußballbund. Und die den islamistisch-konservativen Kräften nahe stehende Tageszeitung „Keyhan“ berichtet, dass Hashemian wegen seiner Haltung demnächst sogar offiziell geehrt werden soll.

    Quelle: http://www.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-197/i.html

    http://www.fussballportal.de/champions-league/index.php?kat=33&art=1201&elz=711

  37. #41 encore

    Man muß aber fairerweise auch hinzufügen, dass er bei einer Einreise nach Israel wohl seinen iranischen Pass abgenommen bekäme (der Iran verbietet die Einreise nach Israel), und ergo wohl den Kontakt zu Bruder und dortiger Familie verliert.

    Dieser Ashkan Dejagah wird doch wohl einen deutschen Paß haben, sonst könnte er nicht für die Deutsche Nationalmannschaft spielen. Dann soll er eben bei der Einreise nach Israel den vorzeigen und nicht seinen iranischen.

  38. Nicht vergessen: Dejagah spielt nicht nur bei U 21 sondern hat auch noch einen Bundesliga-Verein !

  39. Natürlich weht daher der Wind. Es geht aber auf Ebene des DFB darum, ob ein Iraner oder ein Deutscher in der Nationalmannschaft spielt. Ist die Hülle deutsch und der Inhalt iranisch, oder ist er Deutscher und will in deutscher Freiheit leben, ohne sich dem Druck eines Mullahregimes zu beugen? Ich akzeptiere keinen deutschen Nationalspieler, der nach Teheraner Pfeiffe aufläuft, oder am iranischen Nationalfeiertag nicht spielt, sich die Stirn am Ashurafest aufschneidet und sich auspeitscht usw. Kein Fußbreit Einfluss, für die Mullahs auf unsere Souveränität!

  40. @Eurabier
    Nicht Israel nimmt ihm den Pass ab, der Iran ist es der ihn ausbürgert.

    Wie gesagt, ob das wirklich schlimm ist, steht auf einem anderen Blatt. Wenn er für Deutschland spielen will, soll er gefälligst auch gegen Israel antreten. Aber einen gewissen inneren Konflikt will ich ihm da schon zugestehen, zumal er ja gerade mal 20 ist.

  41. “Er hat uns mitgeteilt, aufgrund seiner Herkunft nicht nach Israel einreisen zu wollen, weil das eine grundsätzliche Einstellung sei“.

    Der Pressesprecher des DFB hat hier ganz klar einen Judenhasser verteidigt, oder was soll diese „grundsätzliche Einstellung“ denn sonst sein?
    Das „Land der Arier“ (Iran) leidet ja bekanntlich besonders schlimm unter den israelischen Aggressoren. 😉

    Islamische Beispiele für „Grundsätzliche Einstellungen“ gegenüber Israel:
    – Arabische Schwule gehen lieber nach Israel bevor sie von „den tolerantesten Menschen“ gelyncht werden.
    – Sudanesische Moslems fliehen lieber nach Israel, anstatt sich freudig abschlachten zu lassen bzw. als Abid (Sklave) zu enden.
    – Vom Iran finanzierte Terrororganisationen möchten bekanntlich auch ganz gerne nach Israel.

    Nur der „Deutsche“ Dejagah will nicht nach Israel, aber seine „grundsätzliche Einstellung“ gegenüber Israel – hat bestimmt nichts mit der „Religion des Friedens“ zu tun.

  42. Ich bin doch etwas erstaunt, wie viele Kommentatoren es hier gibt, die Verständnis für Dejagahs antisemitische Ausfälle einfordern.

  43. Ich spiel nich mehr gegen Nigger.
    Naja, oder gegen Mohammedaner.
    Oder gegen Amis.
    Je nachdem ob jetzt eine Rasse, eine Ideologie oder ein Staat gemeint ist.

    Aber da die BRD ja jetzt eh die Befindlichkeiten des Mohamedaners zur Staatsraison erhebt, denn wir dürfen nichts sagen, wovon sich dr Mohammedaner beleidigt fühlt, weil der begeht sonst nämlich Selbstmordterrorakte, wird es sowieso offizielle deutsche Politik, daß Israel ein Verbrecherstaat ist und deutsche Nationalmannschaften nicht mehr gegen Israel spielen.
    Dann ist ein Iraner, welcher die iranische Führng stets zu berücksichtigen hat, wieder im Einklang mit Deutschland und kann mit seiner Einstellung Deutschland ganz genau repräsentieren.

    Oder wäre es eine Möglichkeit für einen Mohammedaner, während des sportlichen Wettkampfes einen Israeli abzustechen, wie das ja anscheinend in unteren Ligen in Deutschland schon üblich ist? Oder gleich mehrere, so viele wie möglich, denn desto mehr folgt er den Mordaufrufen im Koran und verdient sich hohen Lohn auf Erden wie im Himmel? So müßte er die Spielteilnahme nicht verweigern und könnte doch zu seinem Glauben stehen.

  44. Ach schau an, das Weltblatt des zynischen Heucheltums hat sich des Themas auch schon angenommen. Warum der Zentralrat da schon wieder mit ins Spiel gebracht werden muß, versteht kein Mensch. Der Zentralrat ist nicht für die Beziehungen Deutschland/Israel/Iran zuständig, und es gibt jede Menge deutscher Nichtjuden, die das Verhalten von Dejagah nicht akzeptabel finden. So wird daraus wieder eine „Deutschland muß kuschen, wenn der zdJ was sagt“ Nummer daraus. Mir scheint, daß der Spiegel das beabsichtigt.

  45. naja, ein bisschen differenzierter kann man das ja vielleicht schon sehen.

    ich finde das, was im bildblog zur bildgeschichte steht lesenswert.

  46. Hehe scheinbar stimmt seine ganze „Familie“ für
    ihn ab. Ein Hammer wie da der Zähler zu seinem
    Gunsten rattert 🙂

  47. Kann mir mal einer mit dem Staatsbürgerschaftsrecht aufhelfen? Was ist ein Deutsch-Iraner?
    Ist das sowas wie ein bißchen innerlich Ahmadinejad mit Wahlrecht für Land- und Bundestag und Sauerkraut mit Klößen?

  48. Anstatt den Fussball, sollte man den Pressesprecher in den Hintern treten.

    Der Spieler gehört ausgeschlossen – wg. Arbeitsverweigerung.

  49. Der DFB hat gesprochen:

    http://www.dfb.de/index.php?id=500014&no_cache=1&tx_dfbnews_pi1%5BshowUid%5D=12414&cHash=6a5af9a732
    08.10.2007 17:15 U 21-Männer

    Dejagah sagt für U 21-Länderspiel aus persönlichen Gründen ab

    U 21-Nationalspieler Ashkan Dejagah
    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat zur Kenntnis genommen, dass U 21-Nationalspieler Ashkan Dejagah (VfL Wolfsburg) DFB-Trainer Dieter Eilts gebeten hat, aus persönlichen Gründen nicht für das Länderspiel am 12. Oktober 2007 in Israel berücksichtigt zu werden. Diese persönliche Begründung wurde durch den Trainer akzeptiert.

    Dr. Theo Zwanziger, der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), stellt grundsätzlich fest: „Ich habe die Entscheidung des Trainers respektiert, weil er mir vermitteln konnte, dass der Spieler Gründe angeführt hat, die im privaten Bereich liegen. Meine Grundposition und die des DFB ist jedoch klar: Wir werden nicht hinnehmen, dass ein deutscher Nationalspieler aus Gründen der Weltanschauung seine Teilnahme an einem Länderspiel absagt. Gerade der Sport und der Fußball haben in der Vergangenheit immer wieder Brücken über viele Hürden hinweg gebaut. Dies gilt ganz besonders für Israel und die hervorragenden deutsch-israelischen Beziehungen.“

    Ashkan Dejagah sagt: „Ich bitte um Verständnis, dass diese Gründe sehr persönlicher Natur sind und in meinem engsten familiären Umfeld begründet liegen. Insofern danke ich dem DFB auch sehr für das Vertrauen und die Diskretion.“

    [hs]

  50. Die Deutsche Nationalmannschaft ist ja auch ein „Repräsentant“ der Bundesrepublik – z.B. „Wunder von Bern“, der WM2006-Hype. Daher ist das Tolerieren von Dejagah’s Handeln fatal.

    Wie äußert sich denn Wolfgang Schäuble (der auch „Sportminister“ ist)?

  51. Erstaunlich, dass so ein Individuum Auslöser für einen „Skandal“ ist. In welcher Welt leben wir eigentlich, dass abgestimmt werden muss, ob ein mohammedanischer, antisemitisch denkender Iraner in der deutschen Nationalmannschaft spielen darf.
    Ist doch sonnenklar. Nein und Ende.

  52. Wie passt das eigentlich ? Auf der einen Seite geht der DFB Massiv gegen „Fans“ vor die durch angebliche rassistische Sprüche auffallen und verhängt drakonische Geldstrafen an die Vereine. Auf der anderen Seite diese Nummer. Alles Heuchler.

  53. @ #1 Jörg u.a.:

    Diese „Unverfrorenheit“ ist FREIHEIT !

    Es wird immer offensichtlicher, daß die sog. „westliche Freiheit“ nichts anderes ist als die sog. östliche Unfreiheit war.

    Der Iraner war nur unklug. Politisieren sollte man den Sport sicherlich nicht, aber mit Krankheit boykottieren kann man schon.

  54. Zusatz:

    Verweigerungen sind im EINZELFALL zulässig, weil sie keine Frage nach Generellem stellen. Jedoch scheint die „Integration“ der Mohammedaner an dieser Chinesischen Mauer von Vorbehalten zu scheitern – und damit erhebt sich die Grundfrage an unsere Gesellschaften:
    Warum integrieren ?? Sind wir tatsächlich zu schwach zum (Herein- /Heraus- ) Zwingen ??
    „Die angehenden Ärzte führten zur Begründung ihrer Verweigerungshaltung an, dass es in ihren Heimatländern schließlich keine Probleme mit Alkohol oder Geschlechtskrankheiten geben würde. Ebenso verweigerte eine kleine Anzahl männlicher Studenten einfachste Untersuchungen weiblicher Patienten. Lieber falle er durch die Prüfung, betonte einer von ihnen.“ (weitere Meldung von PI, „Sonderstatus… „)

  55. Das ist nicht das Problem und das werdet ihr, die ihr euch “konservativ” schimpft, bei “Pro NRW” nie verstehen.
    Die dürfen alle so heißen, mein Schatz, die dürfen das! Ja, die dürfen sogar eine dunklere Hautfarbe haben

    Warum sollen Ausländer, die sich selber noch nicht mal deutsch fühlen, in einem Nationalteam spielen?

    Warum sollen wir das gutheissen?

    Nur weil etliche deutsche Volksverräter in den letzten 10 Jahren deutsche Pässe verramscht haben wie Billigware auf dem Grabbeltisch bei C&A???

    Im übrigen, was wäre wohl passiert hätte sich der blonde Hans geweigert nach israel zu fahren?
    Der Hans hätte nie wieder Fussball gespielt, wäre ins Gefängnis gekommen und danach nur noch gemieden wurden.
    Der Ali mit dem ergaunerten deutschen Pass, der darf das natürlich.

  56. Schlimm, die ersten Nazis wieder in der Nationalmannschaft auflaufen zu sehen. Was wird als nächstes kommen von Dejagah ? Hitlergruß ?

  57. @ #72 Feuervogel
    „Also der Fall scheint sich komplizierter zu gestalten als anfangs dargestellt.“

    Absolut nicht, ich weiß im Vorfeld das ich als Nationalspieler Weltweit eingesetzt werden kann, gibt es irgendein Gebiet das ich aus „Privaten“ gründen nicht betreten würde habe ich mich erst gar nicht in einer Nationalmannschaft aufstellen zu lassen. Ist mir der Sport jedoch Wichtig, so kann mich auch eine Hassideologie nicht davon abhalten meine Mannschaft mit allen Konsequenzen zu vertreten. Diese Entscheidung habe ich im Vorfeld gut zu Durchdenken bevor ich einer Nationalmannschaft beitrete. Das Verhalten des DFB jedoch ist der eigentliche Skandal, für mich ist klar das da nur Judenfeindliche Altnazis sitzen. Ich fordere jeden BL Verein auf sich von dem DFB Verhalten Öffendlich zu Distanzieren, solange soetwas nicht Passiert betrete ich kein Fußballstadion mehr, würden Viele Fußballfans so reagieren, hätte dieser Terrorist mit der Sportlertarnkappe keine Zukunft mehr auf Deutschem Fußballrasen.

    PS: Gebt endlich Marco Frei !

  58. #30 D Mark (08. Okt 2007 16:28)

    Man stelle sich mal vor was los wäre, würde sich ein Deutscher ohne Migrationshintergrund so verhalten.

    ich stelle mir obendrein vor, was losgewesen wäre, wenn eine Spielerin der dann ja siegreichen Damen-WM-Truppe gesagt hätte, sie wolle nicht mit nach China, aus „politigründen“….

    hätte das gehaltskürzung gegeben?

    oder was passiert, wenn ein urdeutscher Spieler sich demnächst weigert, in islam-ländern zu spielen?
    aus „religiös-weltanschaulichen gründen“?

    wird dann die bundesempörungsbeauftragte Fatima Roth aktiv und landen Helikopter im Mittelfeld um den „xenophoben nazi“ abzuholen?

    oder wird man auch hier großherzig „tolerant und verständnissvoll“ agieren?

    und @ Passstempel bei der israeleinreise:

    1: stimmen die drei S? lol
    2: braucht man als EU-bürger ÜBERHAUPT eien Pass für dort oder reicht da nicht der Perso?also nix mit stempelchen daß die bösen iraner sehen und deswegen meckern könnten…?

  59. Zuerst stellt er sich hin und sagt:

    aufgrund seiner Herkunft nicht nach Israel einreisen zu wollen, weil das eine grundsätzliche Einstellung sei.

    Dann kommt diese ERGÄNZUNG:

    “Ich bitte um Verständnis, dass diese Gründe sehr persönlicher Natur sind und in meinem engsten familiären Umfeld begründet liegen.

    Richtig! Als gehorsamer muslimischer Sohnemann spielt er nicht auf von Juden verseuchten muslimischen Boden. Die Iraner müssen Dejagah also erst gar nicht dazu zwingen (wenn das passiert wäre, dann hätte er sich einfach per Krankheit rausreden können).

  60. Ist schon ein Hammer, wie der DFB das Gesicht verliert! Dejagah gehört rausgeschmissen aus der Nationalmannschaft und in Deutschland haben solcher Art islamofaschistische Antisemiten nichts verloren. Der soll sich dorthin scheren, wo der Rest seiner Familie vegetiert!

  61. @Feuervogel:
    Seh ich genauso. Mal abwarten was am Ende übrig bleibt, nachdem sich der Staub gelegt hat. Es ist noch nicht raus, wie die Sachlage wirklich ist. Auch wenn sich das BILD-Urteil im Endeffekt als richtig herausstellen könnte, kam es auf jeden Fall verfrüht, und gleicht leider einer Vorverurteilung.

    Wenn es sich herausstellen sollte, dass er wirklich Repressalien gegenüber seiner Familie fürchtet, so wäre dies der eigentliche Skandal.

  62. Ashkan wird unter Druck hier, Ashkan ist doch im Grunde kein Antisemit da…

    Oh ihr lässt es nicht!

    WANN BEGREIFT IHR ENDLICH DASS NICHT NUR DIE MULLAHS ANTISEMITEN SIND SONDERN AUCH DAS IRANISCHE VOLK!

  63. Bitte Deutsches National Trikot ausziehen!!!!!

    Schickt den Muselbengel dort hin wo er hingehört. Die Mullahs werden ihn bestimmt an ihre Brust drücken.

    Schmeißt den Rassisten raus!!!!!!!!!

  64. Gleichgültig, was jetzt wirklich Dejagahs Motive für die Absage waren, wenn es keine Konsequenzen für ihn gibt, dann hat wieder einmal ein Moslem einen Präzedenzfall geschaffen und wieder einmal die Grenzen unserer Duldungsfähigkeit erfolgreich getestet. Wir lesen doch grade hier täglich von ähnlichen „Tests“ auf allen Gebieten. Beim nächsten Mal sagt vor einem Länderspiel in Italien der Papst etwas Falsches gegen den Islam, daraufhin weigert sich ein Spieler, in Rom zu spielen und schon hat man die Logik: Aber damals hat Dejagah auch nicht spielen müssen, warum soll ich jetzt?

  65. Am Besten die Iraner boykottieren für immer und ewig alle Olympiaden und Fussball WMs.

    So ein „Herrenrasse“ Iraner könnte sonst noch der Anblick eines israelischen Supporters oder
    Athleten zugemutet werden!

    Aber hässlicher als ein Iraner kann man manchmal gar nicht aussehen!

    Dann lieber noch die Araber oder Türken die wirken sicherlich schöner!

  66. Hier die Meldung aus Iran:

    Berlin, Oct 7, IRNA

    Germany-Football-Dejagah
    German-Iranian footballer Ashkan Dejagah has withdrawn for political reasons from Friday’s football match of Germany’s Under-21 national squad in Israel, local news reports said here Saturday.

    „It is known that I am a German-Iranian. I don’t want to say anything more,“ said Dejagah after Germany’s Under-21 head coach Dieter Eilts surprisingly left him out of the roster.

    „It was well known beforehand that I won’t fly (to Israel). The coach understood my reasons,“ the VfL Wolfsburg midfielder added.

    Dejagah is normally a starting player in the line-up of Germany’s Under-21 national football team.

    The Iranian-born Bundesliga player is regarded as one of Germany’s great football hopes by experts.

    According to former German national team assistant coach Michael Skibbe, Dejagah has „excellent prospects“ to join the A-team in the near future.

    Dejagah has yet to make a decision on whether he wants to play for the national football team of his native country Iran or Germany, his father Mohammad Dejagah told IRNA in a recent exclusive interview in Berlin.

    ———————————————-

    So ist das halt, wenn man auf zwei Hochzeiten tanzen will.

  67. Als nächstes gibt es wohl noch so ein Bravo Starschnitt von ihm.

    Da hat der DFB ein Haufen Geld und Arbeit in ihm investiert und dann spielt er für den Iran wahrscheinlich!

    Ausserdem wird er vor dem Spiel noch ein Spruchband entrollen wo Boykott Israel draufsteht.

    Die Amerikaner und Israelis werden schon wissen wie sie den Iran in die Knie zwingen werden!

  68. @ #93 1u57u5

    Hier die Meldung aus Iran

    Jetzt warte ich auf die erste ausländische Nachrichtenagentur, die lapidar verbreitet:

    Deutscher Nationalspieler weigert sich, in Israel zu spielen!

  69. Mir hängt es zum Hals raus, daß man schon immer vorher die Farm darauf wetten kann, daß entweder ein Politiker, eine Organisation oder Regierung immer auf’s Einknicken und Appeasement setzen wird.
    Und überhaupt, dieses „Deutsch-Iraner“ getue, soll der in Zukungt die erste Halbzeit für den Iran und die Zweite für Deutschland spielen? Wieso können solche Leute ihre Nationalitäten wechseln, wie andere Spieler ihre Vereine?

  70. Also bitte, dieser Iraner ist deutsch. Deutscher geht es gar nicht. Er hat kapiert, was ARD, ZDF und die anderen Medien in die Ohren der Bundesbürger tuten. Israel ist das Hindernis für den Weltfrieden. Wäre Israel nicht, wäre der Nahe Osten eine blühende Oase in der Kameltreiber in Frieden ihren Zucker mit Tee aus versifften Gläsern trinken würden. Die Erde könnte ein Garten Eden sein ohne Israel, sagen unsere Medien. Dieser Fussballer, Allah schmeisse ihm die ISS auf den Kopf, hat Heldenformat. Endlich mal jemand, der aufsteht, weil er ein Deutscher ist. Jawoll.

  71. Au dem oben verlinkten Tagesspiegel-Artikel:

    „Dejagah senior verbringe seine Zeit vor allem in Cafés, lese Zeitungen und erfahre dabei, was andere Spieler in anderen Vereinen so verdienen.“

  72. An Moderater Taliban@

    # 99

    Das können sie eben nicht. Spielst du einmal für die A-Auswahl dann musst du immer dort spielen!

    Ärgerlich ist nur die Sysiphus Arbeit der deutschen Ausbilder.

    Na ja besser Fussball spielen als über Minenfelder zu rennen oder an der Atombombe zu basteln, da scheint er ja doch ein echter Goldjunge zu sein!

  73. @ #25 – Schwarzer Kater: „Das ist nicht das Problem und das werdet ihr, die ihr euch “konservativ” schimpft, bei “Pro NRW” nie verstehen.
    Die dürfen alle so heißen, mein Schatz, die dürfen das! Ja, die dürfen sogar eine dunklere Hautfarbe haben …

    Das Problem ist, dass ein Spieler wie Dejagah im Kielwasser des kulturell-politisch eingefärbten “Antirassismus” auf einmal auf die Idee kommt, “aus politischen Gründen” nicht gegen Israel zu spielen. Als nächstes soll dann der DFB vielleicht auch noch halal-ToiletInnen einführen …

    Israel?

    Ach mit denen habt ihrs ja eh nicht so .. tut mir leid ;-)“

    ___________________________
    Du hast da einiges falsch verstanden. Ich hoffe, Du bekommst meine Stellungnahme noch mit…

    1.) Ich bin nicht Mitglied bei pro NRW – ich bin noch nicht mal wohnhaft in NRW. Ich bin lediglich Anhänger dieser ambitionierten und seriösen Alternative von rechts. Ohne pro Köln wäre nämlich die Megamoschee in Ehrenfeld schon längst in trockenen Tüchern. Pro NRW ist eine Riesenchance, eine patriotische Partei im Sinne der FPÖ in die Parlamente zu bringen.

    2.)Habe ich irgendwo geschrieben, dass sie nicht „Özkurt“, „Dejagah“ oder „Fathi“ heißen DÜRFEN??? Was war deine Intention hinter dieser Aussage? Meine zumindest war, dass ich der Meinung bin, dass in der deutschen NATIONALmannschaft eben nur Deutsche spielen sollten. Und das mache ich nicht primär an der „Rasse“ fest, sondern daran, wie die Leute ticken. Ob sie sich auch als Deutsche fühlen. Da habe ich so meine Zweifel bei einigen Spielern. Wieso singen Asamoah, Gomez, Tasci, Fathi oder Khedira NIE die Nationalhymne mit? Wieso singen die immer nur die „blonden“ Jungs? Wieso bezeichnen Asamoah Ghanaer als seine Landsleute, ebenso Sinkiwicz mit den Polen? Das ist mein Punkt. Mein Verdacht ist, dass sich Dejagah schlicht als Iraner fühlt und eben aus Protest nicht nach Israel reist…

    Aber ich muss auch sagen: Würden nur noch Spieler „mit Migrationshintergrund“ für Deutschland auf dem Platz stehen, die nicht die Nationalhymne mitsingen, Ramadan fasten usw. dann hätte ich schon arge Probleme, mich mit dieser zu identifizieren.

    Und interessant, dass du mit deinen Aussagen mal wieder die Bürgerbewegung pro NRW in die braune Ecke schieben willst. Bist du dir sicher, ob due da bei Politically INCORRECT richtig bist?

    Aber ich kann dich beruhigen: Nein, ich gehöre ganz sicher nicht zu denen, die Israel und USA bedingungslos einen Freifahrtschein erteilen. Das einzige, was mich bei PI stört.

  74. Ich bin grundsätzlich der Meinung, das ein deutscher Spieler sowas nicht bringen kann, auch wenn dieser Spieler wahrscheinlich keine antisemitischen Gründe hat.

    Zitat SPON:
    „Seine Eltern und sein Bruder leben zwar in Deutschland, aber Ashkan hat noch viele Verwandte in Iran und macht sich Sorgen, dass seinen Angehörigen etwas passieren könnte.“

    Meinetwegen. Sehe ich ein. Er kann aus der Nationalmannschaft austreten – das wäre konsequent und würde eine klare Linie zeigen.

  75. “Seine Eltern und sein Bruder leben zwar in Deutschland, aber Ashkan hat noch viele Verwandte in Iran und macht sich Sorgen, dass seinen Angehörigen etwas passieren könnte.”

    Joo snüff, darf ich noch ein Taschentuch überreichen?

    Und dann zeigt er mit dem Finger auf die „bösen“ Israelis die den lieben Iranern ihre Atombombe nicht gönnen wollen!!

    http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/799945.html

  76. Als neuer DFB-Trainer der Ü21 gebe ich hiermit die Mannschaftsaufstellung für die nächste Länderspielreise bekannt:

    Tor: Piplica, Kovacevic
    Abwehr: Tasci, Ede, Khedira, al-Haram, Gonzalo Castro, Dejagah
    Mittelfeld: Asamoah, Özil, Boateng, van Pimmel, Schweinsteiger
    Angriff: Odonkor, Neuville und Africa Bambata.

    Auf Abruf: Podolski und Kowalski.

  77. Wenn man einen Deutsch-Iraner wegen islamistischer Meinungen beim dfb „versteht“ dann versteht man auch Ahmadinejad und Hitler. Die hätten auch nicht gegen Juden oder Israelis Fußball gespielt.

    Der nächste Spieler kommt und sagt dann, seine totalitäre Islam-Ideologie verbiete es ihm gegen die USA zu spielen, oder gegen Dänemark oder gegen Nigeria, weil es da inzwischen so viele Christen gibt… wo kommen wir dann also hin?

    Demnächst haben wir dann Terrordrohungen, weil Deutschland außer gegen islamistische Staaten wohl gar nirgendwo mehr spielen darf..

    Eine Form des Nazigeistes scheint sich in Deutschland wieder als ganz normal zu erweisen. Oder mit welcher Begründung kann man einem Pressesprecher folgen, der es „versteht“ wenn arme anti-israelische muslimische Spieler ja so sehr durch die „bösen, kinderfressenden und landraubenden“ Juden in Israel „bedroht“ fühlen…

  78. #106 Frek Wentist
    Ob so ein Name wie „Schwein“steiger in Zukunft überhaupt noch geduldet wird 🙂

  79. #108 D Mark
    „SchweinSteiger“ wird dann zu „EselBesteiger“ – nichts für ungut, aber ich habe nämliches Video gesehen, welches die U.S.-Army mit Nachtsicht von zwei Arabern und ihrer, äh… wie soll man sagen, „Freundin“ gemacht haben.

    I-AH!

  80. Aus seiner Sicht kann ich den Iraner verstehen, wenn auch ich es fuer unsportlich halte.
    Es gibt ja auch immer noch Israelis, die nicht Wagner hoeren wollen oder nach Deutschland reisen – obwohl dort nach 2 Generationen, andere Menschen wohnen.

  81. #111 kosmos
    Wieso kannst Du es aus seiner Sicht verstehen? Wurden etwa seine Großeltern in Israel vergast? Nein, allein die bloße Existenz des Judenstaates auf ehemals muslimischen Bodens, ist diesen „toleranten“ Leuten schon ein Graus.

  82. Mag sein, dass dieser Iraner Repressionen gegen seine Verwandten fürchtet.
    Dass der DfB aber eine solche Entscheidung unterstützt, ist an Skandalosität nicht zu überbieten. Hier wird dem Antisemitismus Tür und Tor geöffnet. Denn die Möglichkeit, dass er sich in seiner Eigenschaft als Muslim weigert, gegen Juden zu spielen, ist mindestens genauso gross und letztlich leider auch das was der Öffentlichkeit signalisiert wird – ein „Spiel nicht beim Juden“.
    In der deutschen Nationalmannschaft werden deutsche Interessen vertreten – und weder iranische noch muslimische. Und Israel ist – im klaren Gegensatz zum Iran – ein Staat, zu dem zu Recht freundschaftliche Beziehungen gepflegt werden.

    Wer das nicht akzeptieren kann oder will hat in einer
    deutschen Nationalmannschaft nichts verloren.
    Die politische Signalwirkung ist schon jetzt verheerend genug.
    Es ist schliesslich erst ein paar Wochen her, dass auf offener Strasse ein Rabbi erstochen wurde – von einem Muslim, der zwar den deutschen Pass sein eigen nannte und wohl auch weiterhin nennen wird, den leider aber auch nicht viel mehr als der Besitz ebendieses Passes mit Deutschland zu verbinden scheint.

    Zu hinterfragen ist hier daher sicher auch, inwieweit es ein Sicherheitsrisiko darstellen kann, Muslime per Quotenverordnung in politisch verantwortliche Stellen zu bringen – wie es den Sozialisten (Grüne + SPD) ja vorschwebt.

    Ein muslimischer Fussballspieler kann ein Spiel boykottieren.. ein muslimischer Politiker oder Parlamentarier, der im Namen Deutschlands die gleiche Loyalität (sei es aus innerer Überzeugung oder auch nur aus Angst vor Repressalien) gegenüber muslimischen Interessen pflegt könnte jedoch einen unglaublich grösseren Schaden anrichten..

  83. Wenn es Dejagah wirklich nur um seine Familie ging, warum hat er dann mit der Begründung nicht hinter dem Berg gehalten? Er hätte sich – wie das andere Spieler vor ihm taten – auf eine Verletzung oder irgendetwas anderes herausreden können. Hat er aber nicht.

    Wäre es möglich, dass er vielleicht sogar die Ansichten des Präsidenten seines Ursprungslandes über Israel teilt? Wäre es möglich, dass er ein ganz bewusstes Signal aussenden wollte, um seine Chancen, in die iranische Nationalmannschaft aufgenommen zu werden, zu verbessern?

    Natürlich könnte es auch sein, dass Dejagah die Wahrheit so sehr liebt, dass er es einfach nicht fertigbringt, sich auf eine Notlüge zurückzuziehen, oder dass er die besondere Sensibilität der deutschen Öffentlichkeit für antisemitische Äußerungen nicht kennt. Aber ich glaube: Der Mann ist vielleicht kein so fanatischer Judenhasser wie Irans Präsident, doch auch er mag Israel nicht besonders. Und das sollen auch ruhig alle wissen, ganz besonders Iraner, die mit dem Gedanken spielen, ihn in ihre Nationalmannschaft aufzunehmen.

  84. http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/bundesliga/vereine/wolfsburg/2007/10/09/dejagah/nationalmannschaft,geo=2632276.html

    „In der „BZ“ sagt Wolfsburg-Profi Dejagah: „Ich habe mehr iranisches als deutsches Blut in meinen Adern. Das muss man akzeptieren.““
    ———————————————

    sehr gerne! -> tschüss!

    „Der DFB-Boss gibt zu: „Die Brisanz dieses Themas ist nicht erkannt worden.“
    ———————————————

    :kopfschüttel:

  85. “In der „BZ“ sagt Wolfsburg-Profi Dejagah: „Ich habe mehr iranisches als deutsches Blut in meinen Adern. Das muss man akzeptieren.“

    Genauso sieht es übrigens auch mit Prinz Podolski aus.Ein stolzer, 100prozentiger Pole, der leider sein erstes Länderspiel für Deutschland gemacht hat und deshalb nie mehr für Polen spielen darf.Jedenfalls lässt er das in jedem Interview so raus hängen.
    Und eben so wird es bei Dejagah und allen anderen gebürtigen Ausländern (aller Religionen) in den DFB-Mannschaften aussehen.

    Sie fühlen sich als Türken/Polen/Iraner… aber müssen für Deutschland spielen.
    So siehts aus.

  86. @ #73 feuervogel,

    der insoweit unverdächtige spon zitiert seinen jugendtrainer:

    „Seine Eltern und sein Bruder leben zwar in Deutschland, aber Ashkan hat noch viele Verwandte in Iran und macht sich Sorgen, dass seinen Angehörigen etwas passieren könnte.“

    trotzdem gestehe ich ihm ein menschliches dilemma zu – dies nicht zuletzt weil ich post-shah emmigranten kenne und um viele grauensgeschichte von – auch entfernten – zurückgebliebenen verwandete weiß.

    allein: in diesem fall hätte ich mich krank gemeldet – und ich denke nicht, daß ihm hierfür der vorwurf der feigheit zu machen gewesen wäre.

  87. aus dem vielfach zitierten tagesspiegel artikel die meinung eines israelischen arabers:

    „Er macht einen Fehler. Er täte besser daran, zu kommen, sich umzusehen und so das, was er als Gegenseite begreift, kennen und verstehen zu lernen“, sagte Dotan Olivier, der Medienberater von Minister Raleb Madschadele. Madschadele steht für grenzüberschreitende Offenheit. Er ist der erste islamisch-arabische Minister in der Geschichte des jüdischen Staates.

  88. Stellt sich eigentlich die grundsätzliche Frage.
    Wieviel Pässe dürfen „muselmanische Deutsche“ haben?
    Deutsche sind schon mittlerweile Bürger 2.Klasse im eigenen Land.

  89. Guten Morgen.

    Geht doch nicht der Jammergeschichte von den bedrohten Verwandten auf den Leim. Dejagah sorgt sich doch in erster Linie darum, dass er im Falle des Antritts in Israel _keinen_ Orden mehr von seinen Revolutionswächtern bekäme.

    ‚Deutsch-Iraner‘ bedeutet für mich, dass er einen deutschen Elternteil hat, ist das der Fall? Wenn nicht, sollte eine andere Bezeichnung gewählt werden.

    Ich habe übrigens überhaupt kein Problem mit einbürgerungswilligen Ausländern und Migrantenkindern in der DFB-Auswahl, obwohl die Kuraniys und Podolskis uns schon einiges an mangelnden Deutschkenntnissen zumuten. Aber das war bei Boris Becker auch nicht viel besser.

    Es zeigt sich hier nur wieder einmal in aller Deutlichkeit, dass die islamische Einstellung nicht kompatibel ist. Nicht mit dem Geist des Sports, und nicht mit irgendetwas anderem.

    Heute werden die UEFA-Cup-Gruppen ausgelost. Das wird interessant.

  90. „Der DFB-Boss gibt zu: „Die Brisanz dieses Themas ist nicht erkannt worden.““

    Die waren sich offenkundig nicht klar, was sich da geleistet haben. Offenkundig werden jetzt so langsam die Knie weich.

  91. Hier meine gestrige Email an den DFB:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    aufgrund der antisemitischen Äußerungen eines iranisch-stämmigen Spielers der U21-Auswahl bin ich in großer Sorge um die weltweite Reputation des DFB. Ein Ausschluss des Spielers wäre eine zwingende Reaktion, im Fall Eva Hermann hat der NDR auch nicht lange gezögert!

    Sollte seitens des DFB keinerlei Reaktionen folgen, so kann ich davon ausgehen, dass der DFB Antisemitismus in seinen Reihen toleriert. Als Demokrat bin ich zutiefst betroffen und auch ein Stück weit traurig über diese aktuelle Entwicklung!

    ______________________________________

    Und hier die nichts-sagende Antwort:

    Sehr geehrter Fußballfan,

    vielen Dank für Ihre Mail. Lesen Sie zu diesem Thema bitte unsere aktuelle News zu Ihrer Information:

    http://www.dfb.de/index.php?id=500014&no_cache=1&tx_dfbnews_pi1%5BshowUid%5D=12414&cHash=6a5af9a732

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihre DFB-Pressestelle

  92. Immerhin gibt es jetzt doch begruessenswert klare Worte vom DFB-Boss Zwanziger:

    „Wir können es nicht hinnehmen, dass Spieler aus Gründen der Weltanschauung oder Religion ein Spiel absagen. Wir zwingen niemanden, für Deutschland zu spielen. Wer unser Trikot trägt, muss sich mit dem Land und seinen Grundwerten identifizieren. Sonst muss man auf ihn verzichten.“

  93. @ #115

    Das Schockierende: 51,47 % haben dafuer gestimmt, dass er weiterhin fuer deutsche Nationalmannschaften nominiert werden sollte.

    Der Geisteszustand der meisten SPON-Leser scheint mir doch besorgniserregend…

  94. Und dann dieses DFB-Gedöns gegen Rassismus auf unsren Fussballplätzen. Das zeigt einen unerhörten Mangel an moralischer und sittlicher Kompetenz.
    JA, JA, im Heucheln lassen wir uns von niemandem so schnell übertreffen.

  95. Protest-Schreiben
    an den

    D e u t s c h e n F u ß b a l l – B u n d DFB

    Kopien
    AN VERTRETER DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES,
    BUNDESKANZLERIN DR. ANGELA MERKEL, BUNDESPRÄSIDENT HORST KÖHLER
    UND DER EUROPÄISCHEN PRESSE (Verteiler – Blindkopie)

    mit Bitte um Weiterleitung – persönlich an:

    Herrn Präsident Dr. Theo Zwanziger
    Herrn Vizepräsident Dr. h.c. Engelbert Nelle
    Herrn Generalsekretär Horst R. Schmidt
    Herrn DFB-Direktor Harald Stenger, Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit

    Sehr geehrter Herrn Dr. Zwanziger,
    sehr geehrte Herren Dr. Nelle, Schmidt und Stenger,

    heute habe ich auf

    http://www.politicallyincorrect.de/2007/10/dfb-pressesprecher-verteidigt-askhan-dejagah/#comments

    in Bezugnahme auf Presseveröffentlichungen und Herrn Friedbert Pflüger gelesen, wie sich der DFB in Sachen „Ashkan Dejagah“ gegenüber der Öffentlichkeit geäußert hat.

    Diese Äußerungen des DFB – als eines der bedeutenden nationalen Verbände – sind in keinem Fall hinnehmbar!

    Wenn man einen Bürger muslimischen Glaubens wegen dessen islamistischer, anti-israelischer Grundeinstellungen beim DFB „versteht“, dann hat man genau genommen auch „Verständnis“ für Ahmadinejad oder Hitler. Diese hätten auch nicht gegen Juden oder Israelis Fußball gespielt. Der Iran erkennt Israel nicht einmal als Staat an und fordert seine „Umlagerung nach Kanada oder Alaska“ und bedroht Israel mit einem nuklearen Überfall.

    Das von Herrn Stenger geäußerte „Verständnis“ muß im internationalen Licht und auch aus israelischer Perspektive betrachtet werden. Nicht allein, daß man von einem deutschen Staatsbürger Ashkan Dejagah – auch gerade als Nationalspieler, der unser Land repräsentiert – Zivilcourage erwarten könnte … nein, insbesondere der DFB begibt sich durch seine Aussagen indirekt auf anti-judaistisches Stammtisch-Niveau.

    Selbst dann, wenn die Eltern von Herrn Dejagah in Iran durch dessen Teilnahme am Israel-Spiel Nachteile befürchten müßten, kann der DBF nicht auf zwei Feiern gleichzeitig tanzen. Eine Verfolgung der Eltern ist deren Aussagen zufolge jedoch auch zweifelhaft. Jedenfalls wurden die Großeltern von Herrn Dejagah nicht im KZ wegen Zugehörigkeit zum jüdischen Glauben vergast und verbrannt – sehr viele Großeltern und Verwandte der jungen israelischen Spieler aber sehr wohl !

    Ich hoffe, Ihnen wird in diesem Satz deutlich, was Verantwortung wem gegenüber bedeutet. Gerade habe ich einen Besuch in Yad Vashem hinter mir, und der Satz eines leitenden Israelis blieb mir im Ohr, daß dieser Ort untrennbar mit der israelischen Identität und sogar mit jedem Juden in der ganzen Welt verbunden ist.

    Um noch einmal die Fakten in Erinnerung zu rufen: Der iranische Präsident ist ein religiöser Extremist, der glaubt, es sei seine Bestimmung, eine Zeit von Chaos, Krieg und Blutvergießen einzuleiten, damit der Islam die Welt dominieren kann. Sein erklärtes Ziel ist der Aufbau einer islamischen Supermacht, um Israel zu zerstören und westliche Demokratien zu stürzen. Iran ist der weltweit führende Staat bei der Finanzierung internationalen Terrors. Iran unterstützt die Hisbollah, den Islamic Jihad, die Hamas und schiitische Rebellen im Irak. Darüberhinaus plant die Regierung, die dann vorhandenen Massenvernichtungswaffen noch an andere islamische Regimes zu liefern.

    Diesen Absichten muss mit Entschiedenheit Widerstand entgegengebracht werden. Die vornehmste Aufgabe der westlichen Staaten ist deshalb, alles daran setzen, den Iran daran zu hindern, nukleare Technologie weiter zu entwickeln. Genau das hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel vor der UNO bekräftigt.

    Natürlich kann Herr Dejagah selbst nichts für diese Umstände, aber vom DFB muß man schlicht ein anderes Selbstverständnis in der Sache erwarten können: Ihr Verband vertritt international Deutschland als demokratischen Rechtstaat mit einer hohen Verantwortung besonders für den Staat Israel – und nicht etwa eine islamistisch geprägte Gesellschaftsordnung!!

    Im übrigen: Was passiert, wenn der nächste Spieler kommt und sagt, seine totalitäre Islam-Ideologie verbiete es ihm, gegen die USA zu spielen, oder gegen Dänemark oder gegen Nigeria, weil es dort inzwischen so viele Christen gibt… wo kommen wir dann also hin? Demnächst haben wir dann Terrordrohungen, weil nach muslimischer Meinung Deutschland außer gegen islamische Staaten wohl gar nirgendwo mehr spielen darf?

    Die islamistische Form eines „Nazigeistes“ scheint sich in Deutschland wieder als ganz normal zu erweisen. Um es ironisch auszudrücken: Mit welcher Begründung soll man Ihnen, Herrn Stenger, als Pressesprecher folgen können, wenn Sie „verstehen“ (und damit gutheißen!), wenn „arme anti-israelische muslimische“ Spieler sich ja so sehr durch die “bösen, kinderfressenden und landraubenden” Juden in Israel “bedroht fühlen“ müssen. Allein die Tatsache, daß breite Teile der muslimischen Welt den Staat Israel von der Landkarte tilgen wollen – und damit massiven Rassismus betreiben, kann und darf einen Verband wie den DFB nicht dazu veranlassen, direkt oder indirekt ins gleiche Horn zu blasen.

    Ich fordere Sie auf, eine offizielle Entschuldigung gegenüber der deutschen Öffentlichkeit, ebenso wie den Betroffenen, den jüdischen Staatsbürgern und auch Spielern in Israel, abzugeben – und als Deutsche wieder Fairness, Anstand und Aufrichtigkeit in den internationalen Sport zu bringen, ganz unabhängig davon, was dritte Staaten und Verbände tun oder lassen.

    Über eine positive Reaktion in dieser Sache wäre ich sehr dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen

    Jörg H.

    PS: Ich hoffe, diese Grafik macht einmal die Unsinnigkeit der iranischen bzw. islamistischen Forderungen und die Größenverhältnisse deutlich:

    http://www.targetofopportunity.com/jewish_occupation.gif

    Text: „Beendet die ungerechte Okkupation arabischen Landes!“ – das israelische Staatsgebiet hat im Verhältnis zu den arabischen Nationen eine Flächengröße von nicht einmal 1 %.

  96. #128 Jörg (09. Okt 2007 15:17)

    Schreib das doch auch mal dem Fifa-Präsident Blatter ! Der wird sicherlich Druck auf den DFB ausüben, damit dieser nicht weiter im braunen Sumpf erstickt.

  97. @ #125 Theophanu

    Immerhin gibt es jetzt doch begruessenswert klare Worte vom DFB-Boss Zwanziger

    Na na, wir wissen doch, dass „klare Worte“ immer nur im ersten Schreck gesagt werden – heute heißt es:

    DFB-Präsident Zwanziger will nun das Gespräch mit dem Spieler suchen. Im Radio sagte er: „Ich werde es ihm etwas schwerer machen und versuchen, das Verantwortungsgefühl abzufragen, das er als deutscher Nationalspieler zeigen muss.“

    DFB hält an Dejagah fest
    Hu hu, da wird der arme Herr Dejagah aber ganz beschämt sein, wenn Herr Zwanziger versucht, sein „Verantwortungsgefühl abzufragen“! Die Wortwahl sagt ja schon, dass er es für sinnlos hält, aber er muss jetzt halt, wenn die blöde Geschichte öffentlich geworden ist. Sicher grinsen sie sich zusammen eins und trinken dann zusammen, was immer der Herr Dejagah trinken darf.

  98. Aus der besonderen Geschichte Deutschlands mit dem jüdischen Volk ist, vor Erteilung der deutschen Staatsbürgerschaft, die Einstellung der Antragsteller zu Juden, dem Zionismus und zum israelitischen Staat zu prüfen.
    Bei Abzug der deutschen Muslime wäre der antisemitische Anteil im Deutschen Volk weit geringer.
    Wir bürgern potentielle Antisemiten und Feinde der freiheitlich demokratischen Grundordnung ein.
    Es ist tragisch, wenn man Freund und Feind nicht mehr auseinander halten kann.

  99. Warum wollen so viele nicht wahrhaben, dass einem wahren Probleme blühen wenn man sich gegen eine Israelische Auswahlmannschaft aufstellen läßt. Und mit Probleme sind nicht unsere alltäglichen Beschwerden über Benzinpreise oder Lebenshaltungskosten gemeint. Das Prinzip des „Verschwinden-Laßen“ ist im Iran noch eine tagtäglische Erscheinung. Dabei werden unbescholltene Bürger abgeholt, in geheime Gefängnisse geführt und jegliche Information ausgeblendet. Es gibt diesen Menschen einfach nicht mehr… so als hätte sich der Erdboden aufgemacht und jemanden verschluckt. Wenn man Glück hat, wird ein Vorwand gefunden und man bekommt „ledigliche“ schmerzende und demütigende Peitschenhiebe auf einem öffentlichen Platz… Und unter diesem Aspekt würde ich gerne einen einzigen von euch sehen der bereit ist für ein unbedeutendes Länderspiel die Gesundheit seiner ganzen Familie auf´s Spiel zu setzten. Ich denke die politische und religiöse Einstellung von Herrn Dejagah ist gant klar, betrachtet man seine Tattos auf den Armen (Rechts und somit an erster Stelle steht BERLIN und links und somit zweitrangig steht Teheran). Jetzt mag noch der ein oder andere behaupten: Warum Teheran er spielt doch für die Deutschen! Stimmt, allerdings ist Teheran seine Geburtsstadt und 2. haben Emmigratonskinder in Deutschland keinen leichten Stand: Hier sind wir nicht als die Eure anerkannt und wo wir geboren sind werden wir nicht als die derer anerkannt. Vielleicht ist es eine Frage von fehlender Integration, aber das ändert nichts daran dass wir es lieben in Deutschland zu leben. Das einzige was dem übergeordnet ist, ist die Familie. Und ich denke jeder normal-denkende Mensch würde daraus kein Vorwurf konzipieren wollen.
    Was ansonsten in dieser sehr hitzigen, allerdings auch zum teil rechtsradikalen Unterhaltng zu bemängeln wäre: Laßt uns nicht vom vergangenen Antisemit zum Antiaraber werden. Wir sollten unseren höheren Intellekt dazu nutzen um Wissen, Kultur und Aufklärung in die arabische Welt zu transportieren. Um somit Fundamentalisten (wie Herrn Ahmadinechad) den Nährboden für Zorn und falsche Religionsinterpretation zu entziehen. Denn NUR so ist eine gemeinsame Zukunft ohne Kriege möglich, die auch Herr Dejagah in seinem Profil beim VFL Wolfsburg angibt… „Wenn Du etwas verändern könntest, was wäre das? Endlich keine Kriege mehr.“

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