supermoschee.jpgIn Großbritannien wird ein ganz besonderer Superstarwettbewerb ausgetragen. Es geht allerdings weder um die schönste Frau, den besten Gesang, den anmutigsten Tanz, die kleidsamste Burka, noch um den keuschesten Hedschab, sondern um die beste Moschee. Dass wir dies als ein Zeichen der Integration werten sollten, erkennt man daran, dass so manche Moschee an ein christliches Gotteshaus erinnert. Wer hier allerdings wo integriert werden soll, darf sich jeder selbst beantworten.

„Modellmoschee“ ist ein nationaler britischer Wettbewerb, um die beste Moschee in Großbritannien zu finden. Ziel der Veranstaltung ist, den Standard der britischen Moscheen und ihre Zusammenarbeit untereinander zu verbessern. Es soll weniger um die Größe, die Anlage und die Architektur der Moschee gehen, sondern darum, was sie für die Ortsgemeinde zu bieten hat und wie gut ihre Beziehungen zu den lokalen Gastgemeinden sind. Erstens heißt es ja bei den Misswahlen immer, es gehe auch um innere Werte und zweitens ist es vermutlich wirklich ein Ziel der Veranstalter, die Gastgemeinden davon zu überzeugen, dass ihre Moschee eine Bereicherung für die Stadt sei.

Der Wettbewerb geht in einem Ausschlussverfahren vor sich:

• Jede Woche werden zwei Moscheen im Islam Channel gegeneinander antreten.
• Die Zuschauer können dann wählen, welche der beiden Moscheen in der wöchentlichen Show sie besser finden.
• Die Gewinnermoschee wird jeweils in der Show in der darauffolgenden Woche bekanntgegeben.
• Alle Gewinnermoscheen kommen weiter in die 2. Runde.
• Die Moscheen werden von ihrem Generalsekretär und anderen Moschee-Offiziellen vertreten.
• In der Show wird der Moderator den Moschee-Vertretern 5 Fragen stellen, mit denen ihre Mosche vorgestellt werden soll.
• Den Zuschauern wird ebenfalls ein 12-minütiges Video über die jeweilige Moschee gezeigt, um die Wahl zu erleichtern.
• In Runde 1 (Viertelfinal) fallen von 8 gezeigten Moscheen 4 raus.
• In der 2. Runde (Halbfinal) fallen von den verbleibenden 4 Moscheen wieder 2 aus dem Rennen.
• Der Final zwischen den letzten 2 Moscheen wird am 25. November 2007 ausgestrahlt.
• Die Gewinnermoschee erhält 35’000 Pfund Preisgeld und einen einstündigen Dokumentarfilm über die eigene Moschee auf Islam Channel.

Die 8 Moscheen zur Auswahl:

 
 
Bradford – Madni Jamia Moschee   Glasgow – islamische Zentralmoschee
 
 
Birmingham – Green Lane Moschee   Leyton – Noor-Ul-Islam
 
 
Cricklewood – Moschee und Isalmzentrum von Brent   Croydon – Croydon Moschee und Islamzentrum
 
 
Manchester – Manchester Islamzentrum   Harringey – Islamische Kultusgemeinde London

Infos dazu, wie Sie selber mitwählen können finden Sie hier.

(Spürnase: Martin)

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57 KOMMENTARE

  1. Falsch, Frau Dietrich, NICHT Grossbritannien sucht die beste Moschee, sondern ein kleiner TV-Kanal namens „Islam Channel TV“

    Man sollte dieses Moschee-Spielchen auch da belassen und nicht unötig an die grosse Glocke hängen.

    Darüber hinaus sind für mich Moscheen keine spirituellen Zentren oder Gotteshäuser wie Kirchen und Synagogen, sondern deutlich Markierungen islamisierten Gebietes (meist nach islamischen Eroberern benannt!), in denen sich Muslime zum Freitagsgebet treffen und ansonsten soziale u. politische Kontakte pflegen.

  2. Während die politischen und medialen Machthaber der Europäer zunehmend auf ihre eigenen Kulturen scheißen, bauen konträre Gesellschaftsmodelle ihre muselmanischen Gegenkulturen in unseren Ländern weiter aus.

    Wann wird eigentlich Europas ignorantester Muku („Multikulturangehöriger“) gewählt?
    Auswahl gibt es ja wirklich genug.

  3. Die türkische Abgeordnete Lale Agkün relativiert die Gewalt im Koran mit dem Alten Testament, obwohl dieses nicht das Buch der Christen ist.

    Rütli-Borats und Mohammedano-Terroristen relativert sie mit den Rechtsextremen.

    Gäbe es heute noch die mutige SPD des Otto Wels, man würde sofort ein Ausschlussverfahren für dieses trojanische Pferd der Turkisierung Europas einleiten, aber lesen Sie selber oder besser Guckst Du hier:

    http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_lale_akguen-650-5523.html

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    19.10.2007
    Frage von
    Holger Erkelentz

    Sehr geehrte Frau Akgün,

    in Ihrem TAZ-Artikel „Von Ankara lernen“ unter
    http://www.taz.de
    schreiben Sie:

    „Dazu gehört auch die Akzeptanz unserer säkularen Verfassung, wonach Politik und Religion getrennt sind und der Rechtsstaat das Machtmonopol hat. Innerhalb dieser staatlichen Grenzen und seines Schutzes dürfen die Religionen ihr friedenssicherndes und integratives Potenzial voll ausschöpfen.“

    1. Fragenkomplex: Worin genau sehen Sie ein friedenssicherndes und integratives Potenzial speziell des Islams innerhalb des säkularen Staates? Und könnten Sie konkrete Koraninhalte benennen, die dieses Potenzial haben?

    Wie gehen Sie andererseits mit Koraninhalten um, die eher desintegrativ klingen, z.B. mit dem Vers, in dem Muslime ermahnt werden, sich keine Christen und Juden zu Freunden zu nehmen oder mit Passagen, die Frauen diskriminieren (der männlichen Züchtigungsgewalt bei „Ungehorsam“ unterworfen; Zeugenaussage nur halb gewichtet und auch nur halbes Erbrecht im Vergleich zum Mann) – von den zahllosen Gewaltaufrufen gegen Andersgläubige im ganz zu schweigen?

    Sind diese Verse Ihrer Meinung nach überholt – oder stellt die muslimische Unterwerfung unter demokratische Gegebenheiten nur ein Provisorium dar, bis der muslimische Bevölkerungsanteil stark genug ist, um von Nichtmuslimen ein Leben nur nach den Regeln der eigenen Religion einzufordern und auch umzusetzen?

    2. Frage: Nehmen wir an, es erfüllen sich Prognosen wie z.B. unter
    http://www.buergerbewegungen.de , denen zufolge Muslime um die Jahrhundertmitte ca. 50% der Bevölkerung stellen werden.

    Wieviel Prozent Ihrer GlaubensgenossINNen, wären nach Ihrer Einschätzung zu diesem Zeitpunkt bereit, die freiheitlich-demokratische Grundordnung gegenüber Forderungen nach Einführung der Scharia (die bereits jetzt einige erheben – auch in Deutschland) zu verteidigen?

    Auf eine Antwort freut sich
    Holger Erkelentz
    26.10.2007
    Antwort von
    Dr. Lale Akgün

    Bild: Dr. Lale Akgün

    Sehr geehrter Herr Erkelentz,

    vielen Dank für Ihre Nachricht. Das friedenssichernde und integrative Potenzial von Religionen liegt meiner Meinung nach in der sinnstiftenden Wirkung, die sie entfalten können. Menschen sind in unserer Gesellschaft auf der Suche nach Orientierung und Halt und genau hier können Religionen Antworten auf essentielle Fragen des Lebens wie Geburt, Tod, Leid und Krankheit geben.
    Diese Orientierung kann natürlich nur im Rahmen der Werte und Normen unseres Grundgesetzes erfolgen. Daher können für mich Koranverse, die z.B. dem Grundsatz der Gleichberechtigung oder der Antidiskriminierung entsprechen, keine Wirkung entfalten. Gleiches gilt aber auch für entsprechende Textstellen aus dem Alten Testament. Dieses Aussagen sind in ihrem historischen Kontext zu betrachten – genau dies erläutere ich in dem Artikel, auf den Sie Bezug nehmen. Damit möchte ich zu Ihrer zweiten Frage übergehen. Ich denke, dass heute genauso wie in 50 Jahren der allergrößte Teil der Muslime bereit ist und sein wird, das Grundgesetz zu akzeptieren.
    Die schweigende Mehrheit der Muslime, die ich auch als „Otto-Normal-Muslime“ bezeichne hält sich ganz selbstverständlich an das Grundgesetz. Wie Sie im Bundesverfassungsschutzbericht nachlesen können, ist nur ein sehr kleiner Teil der Muslime in Deutschland dem Kreis der Islamisten, die unsere Werteordnung ablehnen zuzurechnen. Prozentual ist der Anteil der Muslime, die dem Islamismus als politischer Ideologie zuneigen ähnlich groß wie der der Anhänger des Rechtsextremismus.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Lale Akgün

  4. @#26 Weiterdenker

    Schick das mal nach Großbritannien!!!

    Damit die schnell noch mal umdenken können!

    8 Moscheen

    Im ersten Durchgang werden 4 abgerissen

    im zweiten 2 der verbliebenen vier!

    Dann die Verlierer und zuletzt die

    Siegerverlierermoschee!!

    Prima Spiel!

  5. „Gleiches gilt aber auch für entsprechende Textstellen aus dem Alten Testament. Dieses Aussagen sind in ihrem historischen Kontext zu betrachten..“

    Ist die so doof oder tut die nur so!!

    Ich fürchte, die ist so doof!!!

  6. Die Gewinnermoschee erhält 35’000 Pfund Preisgeld und einen einstündigen Dokumentarfilm über die eigene Moschee auf Islam Channel.

    Ich hätte erwartet, daß die Gewinnermoschee ab sofort als Mohammeds Lieblingsmoschee in GB bekannt würde, an der der „Prophet“ einmal einen Hund angebunden hätte.

  7. Die schweigende Mehrheit der Muslime, die ich auch als “Otto-Normal-Muslime” bezeichne hält sich ganz selbstverständlich an das Grundgesetz. Wie Sie im Bundesverfassungsschutzbericht nachlesen können, ist nur ein sehr kleiner Teil der Muslime in Deutschland dem Kreis der Islamisten, die unsere Werteordnung ablehnen zuzurechnen. Prozentual ist der Anteil der Muslime, die dem Islamismus als politischer Ideologie zuneigen ähnlich groß wie der der Anhänger des Rechtsextremismus.

    Der Innenminister geht von etwa 40000 terrorbereiten Islamisten aus.
    Die Moslems, die anderweitig kriminell hier argieren, sind da nicht damit gemeint.

    Die Dame redet schlicht Schwachsinn.

    Insgesamt bestanden 2006 182 (2005: 183) rechtsextreme Organisationen mit 38.600 (2005: 39.000) Rechtsextremisten und nichtorganisierte Rechtsextremisten. Dazu kommen 4.200 (2005: 4100) Neo-Nazis.?

    Insgesamt wurden 2006 rund 30.700 (2005: 30.600) Personen dem Linksextremismus zugerechnet. Dazu kommen rund 6000 (2005: 5500) gewaltbereite Autonome.?

    http://www.sebjo.de/home/spengler/Verfasungsschutzbericht2005/

  8. Immerhin hat Fr. Akgün ausführlich und nicht polemisch geantwortet, und das ist doch schon einmal wert, gelobt zu werden.

  9. @ 9, Eurabier

    Vielen Dank für den Briefwechsel.

    Mit „Wirrköpfen“ meinte Beck wohl die Grünen…

  10. @ musli weg:

    Nr. 9 finde ich auch am besten. 🙂

    @ Volker Beck:

    Übrigens, auch wenn es mit dem Recht auf Demonstration nichts zu tun hat: An der trotz des Verbotes am 11. September stattgefundenen Kundgebung waren auch Rechtsextreme beteiligt.

    Da haben wir sie doch mal wieder – die Nazikeule. Und sorry, ich kann es nicht mehr hören. Diese Keule ist mittlerweile sowas von oft und vor allem ungerechtfertigt und unbegründet verwendet worden, daß dieses „Argument“ nicht mehr zieht (zumindest bei mir nicht) und völlig abgenutzt ist. Der Vergleich mag jetzt etwas hinken, aber ich vergleiche die Nazikeule doch mal mit Bremsbelägen, die sich auch mit der Zeit abnutzen. 😉

  11. GB hatte mit Hilfe ihrer Freunde ueber dem Atlantik den Krieg gegen Hitler gewonnen,

    nun verlieren sie big time als eine der ersten Laaender in Europa gegen den Islam, den sie aus Kraemerseelengruenden als billige Arbeitskraefte aus Pakistan und anderen Kolonien importierten.
    Nun sind diese Migranten dabei, den Ton mehr und mehr anzugeben, nicht nur im oeffentlichen Leben, es wird auch alles schnell bergab gehen, wenn die Geburtslawine einmal voll in Schwung ist.

    Das Strassenbild sagt bereits alles im UK.

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